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Sicht aus einem der Seepoints der Coiba-Insel in Panama New York entdeckt Coiba, das Juwel von Panama Eine düstere Gesellschaft aus der City kauft 60 Meilen Küste, ganz in der Nähe eines der schönsten und wildesten Paradiese der Welt. Dossier und Fotos von Miguel Otero Santiago de Veraguas (Panama). (18 Mai 2005) In dieser, unserer Zeit der Globalisierung, die Geschichte von Coiba, Santa Catalina und, im allgemeinen, von der pazifischen Küste von Veraguas in Panama ist nicht sehr anders als die von vielen anderen Orten dieser Welt. Man muss sie aber trotzdem erzählen, besonders weil man sehr viel über Globalisierung redet, aber in sehr wenigen Fällen hat man eine klare Evidenz über die Veränderungen, die dieser Prozess für die ärmsten Regionen der Welt mit sich bringt. Viele Akademiker unserer Zeit verschliessen sich in abstrakte Diskussionen über die Definition von Globalisierung, aber was heute in Dörfern wie Santa Catalina passiert, ist ein empirisches Beispiel, das unglaublich gut zeigt wie in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts das Lokale und das Globale sich ständig entgegen stehen und sich fast immer vermischen. Wie in allen anderen Bereichen des Lebens, kann man nicht kategorisch sagen, dass etwas gut oder schlecht ist. Auch wenn heute die manichäischen Auffassungen sehr gerne akzeptiert werden, nichts ist total weiss oder schwarz. Bei einem sozio-ökonomischen Prozess, so komplex wie die Globalisierung, kann man nicht schlicht sagen, es ist von Vorteil oder von Nachteil. Die Globalisierung hat positive und negative Aspekte und das kann man sehr gut beobachten, wenn man an die pazifische Küste von Veraguas in Panamá ankommt. Diese ist eine der reichsten Regionen der Welt in Fauna und Flora. Die Insel von Coiba ist einer der wenigen ökologischen Paradiese dieser Welt. Weil sie für Jahre eine Insel-Gefängnis war, bewahrt sie noch heute einen undurchdringbaren Regenwald, Strände mit feinem und weissem Sand und klares Wasser, wie sie ganz selten zu sehen sind, und eine reiche Unterwasser-Welt mit Fischen und Korallen jeder Art, Haie, Delfinen, Wasserschildkröten und sogar Wale. Veraguas hat aber nicht nur die Insel von Coiba. Santa Catalina, ein fast unberührtes Dorf mit indian-black Einwohner, die noch freundlich und pur sind, hat eine von den besten Surfwellen der Welt, für viele vergleichbar zu Sunset Beach in Hawai. Bahía Honda, eine Traumbucht mit einer kleinen Insel in der Mitte, bietet ruhiges und klares Wasser, perfekt fürs Ausruhen und Schnorcheln. Hicaco, ein kleines Dorf in der Nähe von Santa Catalina, hat zahlreiche Ökosysteme und, wenn man Glück hat, kann man noch heutzutage in den Flüssen Goldsteinchen finden. Und so könnte man mit den Inseln von Cébaco, Gobernadora, Leones und Brincanco und mit den Stränden von El Banco und Cimarrones weiter machen. Veraguas ist zudem noch die einzige Provinz Panamas, die Zugang zu beiden Ozeanen hat und die Geschichte der Region ist voller Anekdoten. Kolumbus war hier auf seiner vierten Fahrt, die Stadt von Santa Fe, im Inland, war das erste Evangelisierungszentrum der kolonialen Zeit und in diesen Bergen kämpfte auch noch jahrzentelang der Indianer- Häuptling Urracá gegen die spanischen Conquistadores, die so schnell wie möglich zu den Goldminen der Region gelangen wollten.
Fischer in der Bucht von Playa El Banco und Playa Rimadero Die pazifische Küste Veraguas ist also ein Paradies, das wegen dem schwierigen Zugang, noch unberührt und frei von dem Getue der menschlichen Aktivitäten geblieben ist. Nicht wie andere Plätze Panamas wie Bocas del Toro, eine sehr schöne Gegend, aber überfüllt mit Turisten und Müll. Bis vor kurzem brauchte man von Santiago, Hauptstadt von Veraguas, bis Santa Catalina, vier Stunden mit dem Auto und der letzte Teil der Reise war sehr schwierig, weil die Strassen aus Erde sind und im Winter, wegen des Regen, nur mit einem 4x4 Wagen befahrbar sind. Bahía Honda ist sogar noch schwieriger zu erreichen. Bis heute gibt es noch keine Strasse und man kann nur mit einem Boot dahin kommen und die Insel von Coiba ist noch weiter weg. Bis dahin braucht man mit einem schnellen Boot zwei ein halb Stunden von Puerto Mutis, dem nächstbesten Hafen, und eine Stunde und 40 minuten von Santa Catalina. Die Bevölkerung dieser Region hat seit jeher, mit sehr wenig Mitteln und in einem ländlichen und tradionellen Umfeld, vom Fischen gelebt. Das alltägliche Leben hat keine grosse Wechsel erfahren, mit den logischen Ausnahmen der Erscheinung des Motors und der Elektrizität. Alles änderte sich aber, als in den 70-Jahren ein paar panameño surfers mit Kontakten in Kalifornia wie Ricardo Icaza Punky und Jim Huerbsch Jimbo, die Welle von Santa Catalina entdeckten. Von da an begann, zuerst langsam aber dann immer mehr, das Kommen von Surfers von Panama, aber auch vom Ausland. Santa Catalina blieb dennoch für Jahrzente ein unbekannter Platz für den Massenturismus, nur das Millieu der Surfer, einige abenteuerliche und verlorene Travellers und Leute, die gerne tauchen oder fischen, wussten von diesem Paradies.
Diego, El Pibe, reitet hier die Santa Catalina Welle Foto: Miguel Trindade Diese kleine Präsenz von drausen hat den Alltag für die Lokalen aber nicht gross geändert. Die Männer sind weiterhin früh morgens in die See gefahren, um zu fischen, um dann die Nachmittagen in der Cantina zu verbringen und die Frauen haben sich um den Haushalt und die Kinder gekümmert. Ende der 90 Jahre kam aber zufällig John Linn, ein amerikanischer Weltbumler der Ölindustrie, in die Zone. Er hatte Probleme mit seinem Segelschiff, musste anlegen und im gleichen Augenblick verliebte er sich in die Gegend. Wie er so schön sagt: "Es gibt nichts auf der Erde vergleichbar zu Santa Catalina".Linn, der schon in Asien, Afrika und anderen Orten von Amerika gelebt hatte, und sein französischer Partner, waren sich von anfang an bewusst vom touristischen Potenzial der Region und fingen an Landstücke in der Nähe oder sogar an der Küste zu kaufen. Die Insel von Coiba konnte man schon damals nicht kaufen. Da hat die Spanische Hilfs- und Zusammenarbeitagentur viel vom Desaster der spanischen Mittelmeerküste gelernt und der panamenischen Regierung empfohlen die Coiba Gegend als einen National Park zu bezeichnen und dies wurde auch 1991 gemacht. Linn konnte also nichts von der Coiba Insel abkaufen, er musste wenigstens die nahesten Küste an das Juwel von Panama absichern. Als ein erfahrener Weltbumler machte John am anfang nicht sehr viel Lärm. Er war so klever um die Landstücke für wenig Geld, gesehen vom Standpunkt einer Person der ersten Welt, aber sehr viel Geld, wenn man es aus der Perspektive der Eingeborenen betrachtet, zu kaufen. Die Einwohner von Santa Catalina verkauften damals ihre Grundstücke sehr gerne. John, el gringo (spanischer Begriff für Ami), war ein netter Kerl, in Santa Catalina verliebt, und was noch wichtiger war, er zahlte gut für die Erde. Und so hat John Linn den Inmobilienmarkt von Santa Catalina geprägt. In wenigen Jahren hatte er die meisten Gründstücke der Küste in Besitz und die Preise pro Quadratmeter waren inzwischen um das doppelte gestiegen. Linn änderte auch die Weise wie man die Verträge abschloss. "Die Indianer waren daran gewöhnt, ihre Grundstücke zwei oder drei mal zu verkaufen, oder zuerst das Grundstück zuverkaufen und dann das Haus und dann die Möbeln und dann die Hausgeräte... das endete aber mit mir, wer unterschrieb und die Pläne abgab, der hatte alles aufs mal verkauft", sagt der Amerikaner.
"Haus zu verkaufen in Santa Catalina": In dieser Zone zahlt man jetzt $25 pro m² Auf diese Weise Geschäfte zu machen, so normal in der westlichen Welt, aber nicht so üblich für die Eingeborenen, brachte schnell die ersten Konflikte. Die Indianern merkten plötzlich, dass sie im ersten Vertrag alles verkauft hatten und dass sie auch noch ein grosses Teil des Geldes in der Catina schon versoffen hatten. Plötzlich standen sie da ohne Boden und ohne Geld und das schlimmste von allen war, dass John Linn nicht nur für sich selbst arbeitete. Jeder im Dorf weiss jetzt, dass der Amerikaner für una compañía de Nueva York (eine Gesellschaft aus New York) arbeitet und dass diese Gesellschaft in den letzten 6 sechs Jahren beinahe 60 Meilen (mehr als 90 Km.) der Veraguas Küste, von Santa Catalina bis Pixvae, gekauft hat. Pixvae ist der näheste Punkt zur Insel von Coiba, vielleicht hat man deshalb da einen kleinen Flughafen gebaut. Als die Einwohner von Santa Catalina alldies erfuhren, waren sie geschockt. Sie hatten nicht nur ihre Grundstücke verloren, sondern auch den Boden für sehr wenig Geld verkauft, wenn man die Kaufkraft dieser Gesellschaft einschätzt. John Linn wurde aber kein bisschen rot, als die Frage kam: "Denken sie nicht, dass die Gesellschaft die Indianer ausgeraubt hat?" Ganz gelassen sagte er: "Wir haben niemanden ausgeraubt. Meine Gesellschaft hat immer Marktpreise oder höhere Preise angeboten. Niemand hat die Indianer gezwungen, zu verkaufen, wenn sie es gemacht haben, ist es, weil sie es so wollten". Und dies ist auch die Wahrheit, aber ebenso wahr ist, dass die lokalen ihre Meinung gewechselt haben. Niemand verkauft jetzt an John. Als ich durch eine schöne Gegend von Santa Catalina spazierte, traf ich zwei kleine Mädchen, und im Gespräch fragte mich eine: "Möchten sie nicht ein Grundstück, gleich hier in der Nähe kaufen?" Ich sagte ihnen, sie sollten das Grundstück John anbieten, er wäre hier der grosse Käufer. Die Antwort kam spontan: "Nein, mein Vater will nichts John verkaufen, er arbeitet für diese Gesellschaft, die alles gekauft hat. Wir wollen verkaufen, aber nicht an die Gesellschaft, an andere Leute". Mit "andere Leute" meinten die Mädchen die anderen Touristen, die mittlerweile auch Santa Catalina entdeckt haben und ihr Landstück für einiges mehr als John kaufen mussten. Diese Boykottaktionen kommen aber ein wenig spät. Die Gesellschaft hat ihr Geschäft schon gemacht. Wie der gleiche Linn gesteht: "Als wir ankamen, kauften wir den Boden für 1 Dollar pro Quadratmeter, jetzt liegt der Markt zwischen 15 und 30 Dollar pro Quadratmeter". Die Strategie von Catiland, so heisst die panamenische Tochtergesellschaft von der Hauptgesellschaft in New York, war immer noch sehr aggressiv. Im Wesentlichen ging es darum, so schnell wie möglich die meisten Kilometer Küste zu kaufen, um den ganzen Markt unter Kontrolle zu bringen und alle andere Konkurrenten abzuschalten. Linn gibt zum Beispiel zu, dass, als chinesisches Kapital in Santa Catalina ankam, seine Gesellschaft ihre Angebote verdoppelte, um diesen Direktrivalen keine Chance zu geben. Aber, schlussendlich die wichtige Frage ist: Was wird die Gesellschaft mit der pazifischen Küste Veraguas unternehmen? Oder vielleicht noch wichtiger: Wer steht hinter Catiland und was für Ziele haben sie?
Einer der vielen Traumsonnenuntergänge in Santa Catalina Die erste Frage an John Linn war, für wen arbeiten Sie und im welchem Bereich ist ihre Gesellschaft tätig? Die Antwort war kurz und klar: "Ich kann ihnen diese Information nicht geben. Ich kann Ihnen nur sagen, dass es um Kapital aus New York handelt". Dieses heimliche Benehmen ist kein Zufall. Es scheint nämlich, dass hinter Catiland Panamá Daniel Wolf steht. Ein Multimillionär aus New York, der, nach Jim Huerbsch Jimbo´s Worten, die schönsten Plätze der Welt aufkauft und sich als ein Zillionaire sieht. Er ist kein Millionär und auch kein Billionär, er hat so viel Geld, dass er den letzten Buchstaben des Alphabets kriegt, das Z von Zorro. Daniel Wolf ist von dieser Art von Leuten, die so wichtig sind, dass sie nicht in Google auftauchen. Da alles geheim ist, weiss man aber immer noch nicht, welche Interessen wirklich hinter Catiland stehen. Das einzige, das man weiss ist, dass der Sänger von den Rolling Stones Mick Jagger die Gegend besucht hat und dass Mr. Forbes, von der Wirtschaftszeitschrift Forbes, auch hier war und einen Artikel in der Travel-Sektion veröffentlicht hat. Es ist also klar, dass sehr viele reiche Leute aus New York am Paradies von Veraguas interessiert sind. Werden Santa Catalina und Bahía Honda zu einem neuen Cancún? John Linn sagt nein. "Wir wollen nicht den gleichen Fehler wie in Bocas del Toro machen, wir wollen die Zone beschützen. Unser Ziel ist, aus Santa Catalina einen teuren und ruhigen Platz zu machen. Diese Zone soll wie ein kleines Versteck für die höheren Schichten der Gesellschaft werden. Ein kleines Paradies, weg vom Stress der Grossstadt. Unsere Kunden werden reiche Leute sein, die für ein paar Tage hier mit dem Segelschiff oder einen kleinen Flugzeug ankommen werden". Sie werden also einen anderen Flugplatz bauen? "Ja, nicht in Kürze, aber sicherlich in der Zukunft". Sie werden also auch nicht verkaufen? "Nein, meine Gesellschaft will nicht verkaufen, wir wollen nur vermieten". Die Strategie der Bossen von Catiland wird stetig klarer. Es geht um land-banking, man nimmt ein grosses Kapital und man steckt es in Landbesitz für Jahre oder Jahrzehnte, genau wie bei einer Bank. Die Interessen sind natürlich höher, man schneidet alle andere Konkurrenten weg vom Geschäft und das Beste ist, dass man die Zone vom Massentourismus absperrt, was auf der anderen Seite die reichen Schichten anlockt. "Die Schichten, die Kaviar essen", wie John Linn sie so schön bezeichnet. Was gibt es schöneres in der Welt als ein unberührtes und wildes Paradies mit echten Indio-Ureinwohner noch sehr weit weg von der modernen Welt?
Haus gebaut aus Palmenblätter und Einwohner typisch für die Gegend Aber die Globalisierung ist sehr komplex. Die Leute von Santa Catalina und Bahía Honda wollen nicht, dass ihr Dorf angeschnitten von der Welt bleibt. Sie wollen auch die neuen Fortschritte geniessen. Sie wollen auch Geld für ein Auto haben, gute Infrastrukturen fürs Internet und die Handys geniessen und auch eine Asphaltstrasse, damit gute Lehrer ins Dorf kommen. Das Beispiel der Strasse ist vielleicht das Beste um die Komplexität der Globalisierung darzustellen. Die Gesellschaft von John Linn hat alles mögliche gemacht, um den Bau dieser Asphaltstrasse zu stoppen, um die Kultur und die Traditionen von Santa Catalina zu bewahren. Catiland hat es geschafft, das alltägliche Leben von Santa Catalina so zu lassen wie es war. Bis vor kurzem waren nur ein paar surf-camps, eine Pizzeria und ein argentinisches Restaurant vorhanden. Aber die Einheimischen wollen so schnell wie möglich den Asphalt. Sie wissen genau, dass die Ausländer sehr viel Boden abkaufen, aber sie wissen auch, dass "sie sehr viel Geld mitsich bringen und das logischerweise heisst mehr Arbeit für alle", wie ein Einheimischer gennant Flecha andeutet. Das sind die Gegensätze der Globalisierung. Linn versucht mit allen seinen Mitteln das Kommen von mehr Touristen zu stoppen, während die Einheimischen genau das Gegenteil wollen. Sie wollen, dass Santa Catalina richtig touristisch wird. Dies wird auch passieren. Es kommen immer mehr Touristen nach Santa Catalina und viele haben sich diesen Sommer entschlossen zu bleiben. Das traurige für die Einwohner des Dorfes ist, dass die meisten Geschäfte von Ausländer betrieben werden. Das neue Internet Café ist in den Händen eines Kanadiers, die Motorradvermietung gehört einem Amerikaner und die meisten Unterkunftsplätze wurden von Ausländern gebaut. Ach, wenn Urracá aus seinem Grab wieder heraus käme und alles fast genau gleich wie vor 500 Jahren sehen würde! Der einzige Einheimische, der die Situation vorausgesehen hat und ein kleines Hotel gebaut hat, ist Rolo, ein Surfer aus Catalina, der mit wenig Mitteln einen guten Platz erhalten hat. Santa Catalina wird in den nächsten 10 Jahren richtig touristisch werden. Die Asphaltstrasse ist fast schon fertig und das heisst, dass bald Büsse voll Touristen ankommen werden. Auch John weiss davon: "Wir haben alles gemacht, um die Entwicklung zu verlangsamen, aber es ist klar, dass wir den Prozess nicht stoppen können". Mit grösster Wahrscheinlichkeit, wird Catiland die Grundstücke den spanischen Hotelketten NH oder Sol Meliá vermieten, die Spanier haben schon grosses Interesse gezeigt.
Kleines Mädchen mit Mango Die Einwohner von Santa Catalina glauben aber noch, die letzte Karte zu haben. Nach dem panamenischen Gesetz, ist es verboten Grundstücke, die weniger als 200 Meter von der Küste liegen, zu besitzen. Sie können nur unter einer Konzession verwaltet werden. Das heisst also, dass die 60 Meilen von Catiland nicht Daniel Wolf gehören, sondern dem Staat von Panamá. Wenn der Staat kommt und sagt, wir wollen die Erde zurück, dann hat Catiland alles verloren. Aber diese Möglichkeit ist höchst unwahrscheinlich. Vor ein paar Wochen ist ein Helikopter in Santa Catalina gelandet und Daniel Wolf und Ruben Blades, der Tourismusminister von Panamá, sind da ausgestiegen, um sich mit John Linn zu treffen um über die Zukunft der Zone zu sprechen. Es war klar, dass das grosse Kapital von New York zuerst die Kontakte mit der Regierung von Panamá absichern würde, bevor es eine so grosse Operation wie die in Veraguas starten würde. Die Grundstücke von Catiland sind für lange Zeit vor jeder Enteignung geschützt, ausser, natürlich, es kommt ein anderer Diktator und nimmt wieder alles weg. Aber, wer in Panamá will schon wieder in die grausamen Zeiten Noriegas zurückkehren? Die Insel von Coiba, eines der letzten Paradiese der Welt
So ist Coiba, feiner und weisser Sand und spiegelklares Wasser Der Naturschutzpark von Coiba besteht insgesammt aus 2.700 Km² von Inseln, Stränden, Manglaren und Riffen und ist einer der grössten Wasserparks der Welt. Die Insel wurde jahrelang als ein Gefängnis genutzt und leidete so nicht unter dem Verschleiss der menschlichen Aktivitäten. 80% des Dschungels ist noch heute unberührt und in ihm leben verschiedene Ökosysteme von grosser Bedeutung, da sie viele endemische Spezien und auch Tiere, die am austerben sind, enthalten. Coiba hat tropische und sehr feuchte Wälder, die ungefähr 1450 verschiedene Pflanzen beherbergen. Die meisten von ihnen wurden von den Wissenschaftlern der Spanischen Hilfs-und Zusammenarbeitsagentur identifiziert, die eine sehr gute Archivarbeit geleistet haben. In Coiba leben zusätzlich 36 Säugetiere und wenn der Besucher Glück hat, kann er den endemischen ñeque von Coiba oder den cariblanco (Weissgesicht) oder aullador (Brühl) Affe sehen. Das Gebiet beherbergt auch 147 Vogelarten, unter ihnen die guacamaya roja, die nur in Panamá zu sehen ist.
In Coiba lebt eine grosse Geierkolonie Panamá heisst eigentlich "Überfluss von Fischen" und dies kann man gut sehen, um die Insel von Granito de Oro (Goldkorn) herum, eine kleine Insel mit weissem und feinem Sand und glizklarem Wasser. Der Taucher muss nur schnell seine Taucherbrillen anziehen und runter gucken, und schon ist er in einer Unterwasserwelt, mit tausenden von verschiedenen Fischen, mit Grössen, Farben und Formen jeder Art, die sehr nahe an der Oberfläche herumschwimmen. Die Riffe von Coiba sind wie eine fantastische Welt voller Farbe und Harmonie, in der Korallen, Fische, Wassersternen und auch Haie, verschiedener Grösse und Fresslust!, still herumtanzen. Die vielen Strömungen der Zone haben aus Coiba den Punkt mit mehr Unterwasserdiversität im ganzen Ostpazifischenraum gemacht. In dieser Gegend kann man verschiedene Arten von Delfinen, Walen, Wasserschildkröten und auch Krokodillen von mehreren Metern wie dieser hier auf den Fotos sehen.
Coiba ist sicherlich ein Besuch wert. Die weissen Strände mit feinem Sand, die unglaublichen Sichten, die absolute Ruhe, die Termalenbrunnen, das Beobachten von Tieren, die sehr selten zu sehen sind, wie Affen, Hirsche, Krokodile, Delfine, Wasserschildkröten und Wale machen von Coiba auf jeden Fall eins der lezten Naturparadiese dieser Welt. Die beste Weise, nach Coiba su kommen ist über Santa Catalina. Es gibt jetzt eine gute Autostrasse dorthin. Im Dorf gibt es mehrere Leute wie Rolo, die alltäglich Bootsreisen zur Insel organisieren. Die Fahrt dauert ungefähr ein und einhalb Stunden, vielleicht ein bisschen mehr. In der biologischen Station von Coiba gibt es Unterkuftmöglichkeiten. Wegen den wenigen Turisten gibt es immer Platz, und der Besucher kann so lange bleiben, wie er will. Das Andocken vom Boot kostet 10 Dollar, der Eintritt in den Naturpark weitere 10 Dollar und jede Nacht in der Biologiestation, nochmals 10 Dolar.
Granito de Oro ist am nähesten zu einem Paradies |