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Thema:

Mehrsprachigkeit in der

Schweiz

Gewinn oder Nachteil?

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54 Seiten (A4),  583 KB

Mehrsprachigkeit ist die

Fähigkeit des unmittelbaren

aktiven und passiven

Gebrauchs mehrerer

Sprachen, diese Fähigkeit

kommt vor allem in

sprachlichen Misch- und

Grenzgebieten wie der

Schweiz häufig vor. Die

normale Form der

Mehrsprachigkeit wird als

Zweisprachigkeit bezeichnet.

Die Schweiz ist ein

Paradebeispiel für

Mehrsprachigkeit. Gegliedert

ist die Schweiz in

deutschsprachige und

französischsprachige

Kantone und einen

italienischsprachigen Kanton.

Zusätzlich existieren drei

Kantone, in denen in

Deutsch und Französisch

kommuniziert wird, und ein

Kanton, in dem Deutsch,

Italienisch und

Rätoromanisch gesprochen

wird.

Mit der Industrialisierung der Schweiz musste sie aus dem Ausland Arbeitskräfte rekrutieren. Somit fanden zahlreiche ImmigrantInnen unterschiedlichster Kulturen in der Schweiz Brot und Arbeit. Sie brachten nicht nur ihre Arbeitskraft mit sich, sondern auch ihre kulturelle Identität und somit ihre Sprache.

Die Schweiz ist vielsprachiger, als es die amtliche Viersprachigkeit verdeutlicht, denn mittlerweile benutzt ein grosser Teil der Bevölkerung nicht amtliche Sprachen. Dadurch ist die Schweiz ein mehrsprachiger Raum. Bevor wir uns mit der Mehrsprachigkeit genauer befassen können, müssen wir uns zunächst mit einigen Begriffen wie individuelle und kollektive Mehrsprachigkeit vertraut machen.

Die Stadt ist der zentrale Ort, in dem Einheimische, Zuzügler, Pendler, sowie ansässige Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenfinden. Um die Bedeutung der Sprachen im Stadtleben zu betrachten, haben wir den Kanton Basel-Stadt mit 100 Sprachen als ein Modellfall ausgesucht.

In dieser Arbeit werden wir die Mehrsprachigkeit von ihrer Geschichte ausgehend bis zum heutigen Zeitpunkt darstellen und politische, soziale sowie kulturelle Aspekte behandeln.

In der Arbeit werden für die historische Entwicklung die Archive und die schriftlichen Quellen als Grundlage genutzt. Für die Darstellung der aktuellen Situation hingegen werden mit den Personen, die in ihrem Alltag sich mehrerer Sprachen bedienen, Interviews durchgeführt.

Mit den InterviewpartnerInnen wird dann versucht herauszufinden, wie sich die individuelle Mehrsprachigkeit im Raum Basel Stadt manifestiert. Das Augenmerk wird sich auf fünf Personen konzentrieren. In ausführlichen Gesprächen wird versucht, Zusammenhänge zwischen individueller Identität und Sprachkönnen deutlich werden zu lassen.

Anhand von Fragebögen an die einzelnen Familien der InterviewpartnerInnen wird anschliessend versucht, die gewonnenen Informationen zu ergänzen. >>>