sunrise reicht Interkonnektionsgesuche zur Öffnung der letzten Meile ein

ZÜRICH. sunrise bedauert das Scheitern der Verhandlungen mit Swisscom über die Entbündelung des Zugangs zum Teilnehmeranschluss sowie die Unterstellung der Mietleitungen und des schnellen Bitstrom-Zugangs (z.B. ADSL) unter die Interkonnektionsregelung.

Start der Umgestaltung des Bundesplatzes

BERN. Das Siegerprojekt "Platz als Platz", welches aus dem nationalen Wettbewerb von 1991 hervorgegangen war, wird ab heute in Bern realisiert. Ein auf das Bundeshaus bezogenes Rechteck aus Naturstein wird künftig den Platz dominieren.

Strassenverkehr wieder gefährlicher

BERN. Die Zahl der Verkehrstoten ist im ersten Halbjahr 2003 merklich gestiegen. 246 Menschen verloren in dieser Zeit auf den Strassen ihr Leben; 26 oder 12 % mehr als in der Vorjahresperiode.

Schweizer Rekordbaum

BIRMENSDORF. Die dickste Rottanne der Welt hat einen Stammdurchmesser von 1,84 Metern und bringt es auf ein Volumen von 22 Kubikmetern Holz. Der Prachtsbaum steht im St. Galler Calfeisental und ist mehrere hundert Jahre alt.

Online- Appell an die politischen Parteien für einen nicht-rassistischen Wahlkampf

BERN. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat heute im Rahmen des Forums gegen Rassismus eine Online-Petition an die politischen Parteien für einen nicht-rassistischen Wahlkampf lanciert.

Netzwerk zur Überbrückung der digitalen Spaltung in der Schweiz

BERN. In Anlehnung an den "Ritter der Kommunikation", den Wettbewerb zur Überbrückung der digitalen Spaltung in der Schweiz, hat sich ein Netzwerk konstituiert, dessen Ziel es ist, allen Bevölkerungsschichten in der Schweiz den Zugang zu den digitalen Informations- und Kommunikationsmitteln zu ermöglichen.

Massnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungs- perspektiven älterer Arbeitnehmer

BERN. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) führt eine Analyse zu den Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmenden in rund zwanzig Ländern durch, darunter auch der Schweiz.

 

 

4. August 2003

sunrise reicht Interkonnektionsgesuche zur Öffnung der letzten Meile ein

ZÜRICH. sunrise bedauert das Scheitern der Verhandlungen mit Swisscom über die Entbündelung des Zugangs zum Teilnehmeranschluss sowie die Unterstellung der Mietleitungen und des schnellen Bitstrom-Zugangs (z.B. ADSL) unter die Interkonnektionsregelung.  Die Telekommunikationsanbieterin reicht dazu je ein Interkonnektionsgesuch bei der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) ein.

Pünktlich auf das Inkrafttreten der revidierten Fernmeldediensteverordnung (FDV) am 1. April 2003 hin hat sunrise Swisscom um die Aufnahme von Interkonnektionsverhandlungen gebeten, um die technischen, operationellen und kommerziellen Aspekte der neuen Interkonnektionsdienste (Mietleitungen, schneller Bitstrom-Zugang sowie den entbündelten Zugang zum Teilnehmeranschluss) zu vereinbaren. Neu muss Swisscom diese Dienstleistungen im Rahmen der Öffnung der sogenannten letzten Meile anbieten.

Bei der Entbündelung der letzten Meile geht es darum, dass die neuen Anbieterinnen wie beispielsweise sunrise von Swisscom nur noch diejenigen Dienste beziehen müssen, die sie auch benötigen. Dabei handelt es sich namentlich um den Zugang zum Teilnehmeranschluss zu nicht-diskriminierenden Bedingungen.  Als Eigentümerin des Anschlussnetzes besitzt Swisscom darauf nach wie vor ein Monopol.

Leider hat die Swisscom die Verhandlungen vor zwei Monaten einseitig abgebrochen. Seither hat sunrise mit Hochdruck an der Ausformulierung der Interkonnektionsgesuche gearbeitet, auf deren Grundlage die ComCom dann die Bedingungen der Entbündelung, des schnellen Bitstrom-Zugangs (z.B. ADSL) sowie des Zugangs zu den Mietleitungen festlegen wird. Diese drei Gesuche sind am 30. Juli 2003 bei der ComCom eingegangen.

Start der Umgestaltung des Bundesplatzes

BERN. Das Siegerprojekt "Platz als Platz", welches aus dem nationalen Wettbewerb von 1991 hervorgegangen war, wird ab heute in Bern realisiert. Ein auf das Bundeshaus bezogenes Rechteck aus Naturstein wird künftig den Platz dominieren. Der Naturstein wird umrandet mit einem Chromstahlband welches der Entwässerung und zugleich der Verkehrsleitung dient. Mit einem leicht geschwungenen Lichtband , das den Bärenplatz mit dem Bundeshaus optisch verbindet und der neuen Platzbeleuchtung, werden besonders auch nachts neue Akzente gesetzt. Zudem wird ein Wasserspiel mit insgesamt 26 Wasserfontänen installiert.

Der Stadtrat hat das Projekt und den Kredit am am 20. März 2003 genehmigt. Die Finanzierung erfolgt durch diesen Beschluss (Fr. 3.98 Mio.) und durch Beiträge von Bund (Fr. 2.3 Mio). sowie von Die Mobiliar (Fr. 1.7 Mio.). Weiter sind Aufwendungen durch Dritte in der Höhe von Fr. 1.669 Mio. vorgesehen.

Am 2. August 2003 erfolgte der Spatenstich. Der Markt wird während der Bauzeit von einem Jahr auf den Unteren Waisenhausplatz verlegt. Noch in der gleichen Wochen erfolgen die ersten archäologischen Grabungen.

Strassenverkehr wieder gefährlicher

BERN. Die Zahl der Verkehrstoten ist im ersten Halbjahr 2003 merklich gestiegen. 246 Menschen verloren in dieser Zeit auf den Strassen ihr Leben; 26 oder 12 % mehr als in der Vorjahresperiode.

Laut einer Umfrage der Agentur AP gab es in 14 Kantonen mehr Opfer im Strassenverkehr. Besonders düster fiel die Bilanz im Aargau aus, wo sich die Zahl der Verkehrstoten mit 29 fast verdoppelte. Deutlich mehr tödliche Unfälle vermeldeten auch die Kantone Wallis, St.Gallen, Bern sowie Thurgau.

2001 und 2002 war die Zahl der Verkehrstoten klar gesunken; 2002 erreichte sie einen Tiefststand von 513 Opfern

Schweizer Rekordbaum

BIRMENSDORF. Die dickste Rottanne der Welt hat einen Stammdurchmesser von 1,84 Metern und bringt es auf ein Volumen von 22 Kubikmetern Holz. Der Prachtsbaum steht im St. Galler Calfeisental und ist mehrere hundert Jahre alt.

Online- Appell an die politischen Parteien für einen nicht-rassistischen Wahlkampf

BERN. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat heute im Rahmen des Forums gegen Rassismus eine Online-Petition an die politischen Parteien für einen nicht-rassistischen Wahlkampf lanciert. Die Parteien und alle Kandidierenden der National- und Stäneratswahlen  2003 werden darin aufgerufen, einen fairen Wahlkampf ohne diskriminierende, fremdenfeindliche oder gar rassistische Argumentationen zu führen. Bis zum Wahltag können sich alle in der Schweiz lebenden Personen an diesem Appell beteiligen.

Vor dem Hintergrund der drohenden Instrumentalisierung der Asylproblematik und der inneren Sicherheit durch pauschalisierende oder diskriminierende Wahlwerbung hatte das Forum gegen Rassismus, die zivilgesellschaftliche anti-rassistische Plattform der Schweiz, bereits im Februar 2003 eine Fairnesskampagne für einen nicht-rassistischen Wahlkampf eröffnet. Im Rahmen dieser Fairnesskampagne werden die Parteien sowie alle Kandidierenden der National- und Ständeratswahlen 2003 eingeladen, eine Charta für  einen nicht-rassistischen Wahlkampf zu unterzeichnen und sich an einer Befragung zu aktuellen politischen Themen aus dem Bereich Rassismus zu beteiligen.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker, ein Mitglied des Forums gegen Rassismus, hat heute einen Online-Appell an die politischen Parteien lanciert für Fairness statt Rassismus im Wahlkampf. In diesem Appell werden die Parteien und alle Kandidierenden der National- und Ständeratswahlen 2003 aufgefordert, sich in ihrem Wahlkampf für die Einhaltung der Grundrechte aller Menschen einzusetzen. Rassenhass, Rassendiskriminierung und rassistische Gewalt sollen verurteilt werden und die Parteien und die Kandidierenden sollen sich von Positionen distanzieren, welche Vorurteile zementieren und Feindseligkeiten zwischen Menschen verschiedener rassischer, ethnischer und nationaler Herkunft oder religiöser Weltanschauung schüren. Schliesslich sollen keine politischen Bündnisse oder politische Zusammenarbeit eingegangen werden mit Personen oder Organisationen, die zu Rassenhass und Fremdenfeindlichkeit anstacheln.

Netzwerk zur Überbrückung der digitalen Spaltung in der Schweiz

BERN. In Anlehnung an den "Ritter der Kommunikation", den Wettbewerb zur Überbrückung der digitalen Spaltung in der Schweiz, hat sich ein Netzwerk konstituiert, dessen Ziel es ist, allen Bevölkerungsschichten in der Schweiz den Zugang zu den digitalen Informations- und Kommunikationsmitteln zu ermöglichen. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Forschung  machen es sich zur Aufgabe, die Problematik der digitalen Spaltung in der Schweiz in der Öffentlichkeit zu verankern, Ansätze zu seiner Überwindung aufzuzeigen und in der Umsetzung zu unterstützen. Der Wettbewerb "Ritter der Kommunikation" wird alljährlich vom  Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) und vom Bundesamt für Kultur (BAK) unter dem Patronat von Bundesrat Moritz Leuenberger ausgeschrieben.

Statistisch gesehen nutzen ca. 45% aller Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz über 14 Jahren regelmässig das Internet. Für manche Bevölkerungsgruppen wie formal gering Gebildete, Personen mit einem Monatseinkommen bis CHF 4000,- oder Menschen über 50 Jahren liegt die Zahl der Internetnutzenden jedoch weit unter diesem Schweizer Durchschnitt. Computer und Internet zu gebrauchen stellen hier eher die Ausnahme als die Regel dar.

Wie der Bundesrat bereits 1998 in seiner "Strategie für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz" formuliert hat, ist jedoch der Zugang aller Schweizerinnen und Schweizer zu den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien Voraussetzung für eine gerechte Ausformung der Informationsgesellschaft. Mit dem Ziel, dieses Anliegen zu unterstützen, hat sich nun das Netzwerk "Ritter der Kommunikation" konstituiert.

Das Netzwerk "Ritter der Kommunikation" macht es sich zur Aufgabe, die Problematik der digitalen Spaltung in der Schweiz in der Öffentlichkeit zu verankern, Ansätze zu seiner Überwindung aufzuzeigen und ideell und mit Taten zu unterstützen. Der Wissens- und Informationsaustausch unter den Mitgliedern soll zu einer Intensivierung der Massnahmen gegen die digitale Spaltung beitragen. Gründungsmitglieder des Netzwerkes sind namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Forschung. Zu ihnen gehören bspw. die  Nationalrätin Chiara Simoneschi Cortesi (CVP), der St. Galler Professor Dr. Peter Glotz, Comcom-Präsident Fulvio Caccia, Ständerat Dr. Hans Fünfschilling (BL)  oder André Schläfli, Direktor des Schweizerischen Verbandes für Erwachsenenbildung SVEB/FSEA .

Massnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmer

BERN. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) führt eine Analyse zu den Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmenden in rund zwanzig Ländern durch, darunter auch der Schweiz. Ziel ist es, die Regierungen vermehrt für die Notwendigkeit zu sensibilisieren, ältere Arbeitnehmende so lange als möglich und unter möglichst guten Voraussetzungen in der Arbeitswelt zu halten. Vor dem Hintergrund der demographischen Alterung ist diese Frage – nicht zuletzt im Hinblick auf die Finanzierung der Sozialwerke – von erstrangiger Bedeutung.

Für die Schweiz kommt die OECD zum Schluss, dass trotz der im internationalen Vergleich hohen Arbeitsmarktpartizipation älterer Arbeitnehmenden das Arbeitskräftemanagement für diese Alterskategorie (50 und älter) noch nicht optimal ist. Verbesserungsmöglichkeiten sieht die OECD namentlich in der Koordination zwischen den verschiedenen Stellen, die für sozialpolitische und arbeitsmarktliche Belange zuständig sind sowie bei der Koordination zwischen den Kantonen. Die OECD moniert, dass bei Entscheiden auf verschiedenen staatlichen Ebenen und in den einzelnen Sozialwerken den Auswirkungen auf die anderen Bereiche zu wenig Beachtung geschenkt wird.

Dieses Problem wurde in der Schweiz bereits erkannt. Der Bund hat in Zusammenarbeit mit den kantonalen Stellen und den verschiedenen Sozialwerken das Projekt IIZ in die Wege geleitet, das eine verstärkte interinstitutionelle Zusammenarbeit gewährleisten soll. Diese Bestrebungen könnten unter anderem auch die Faktoren, welche die Beschäftigungsfähigkeit der älteren Arbeitnehmenden beeinflussen, verbessern.

Die OECD hebt ausserdem hervor, dass es künftig immer wichtiger sein wird, dass sich die Arbeitnehmenden permanent weiterbilden, damit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt gewahrt bleiben. Die Empfehlungen der OECD erstrecken sich auch auf andere Bereiche. So müssten die Instrumente der Arbeitslosenversicherung, insbesondere bei Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV), den Besonderheiten der älteren Arbeitslosen noch besser angepasst werden. Gemäss den Empfehlungen der OECD sollte in der Lohnpolitik die altersbezogene Lohnbemessung vermehrt einer kompetenz- und produktivitätsbasierten Bewertung Platz machen, um auf dem Arbeitsmarkt eine grössere Flexibilität in der letzten Phase des Erwerbslebens zu erreichen.

 

 

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