Ferienausklang am Zürcher Ferienplausch

ZÜRICH. Vom 11. bis 15. August 2003, von 10 bis 13 Uhr, findet auf der Sportanlage Utogrund und im Letzibad die zweite Woche des Zürcher Ferienplauschs statt.

Brände und Sachbeschädigungen am Nationalfeiertag im Kanton Zürich

ZÜRICH. Im Zusammenhang mit dem Nationalfeiertag ist es in der Nacht auf Samstag (2.8.2003) im Kanton Zürich vermutlich durch Einwirkung von Feuerwerk zu fünf Bränden und drei Sachbeschädigungen gekommen. Personen wurden nicht verletzt.

Einbürgerungsurteile des Bundesgerichts: Rechtliche Situation in Baselland ändert nicht

LIESTAL. Anfangs Juli 2003 hat das Bundesgericht zwei Grundsatzurteile in Sachen Einbürgerungen gefällt. Diese haben auch in Baselland zu Verunsicherung bei den Bürgergemeinden geführt.

Umgestaltung Matthäuskirchplatz

BASEL. Heute begannen die Umgestaltungsarbeiten des bestehenden Kinderspielplatzes hinter der Matthäuskirche.

Abfallwoche für Kinder mit der Stadtreinigung im Dalbeloch

BASEL. Die Stadtreinigung des Tiefbauamtes führt vom 4. - 8. August 2003 eine Abfallwoche für Kinder durch. In der Kinderferienstadt der Robi-Spiel-Aktionen im Dalbeloch können Kinder zwischen fünf und zehn Jahren auf spielerische Art und Weise alles rund um den Abfall erfahren.

Nationalfeiertag im Baselbiet

LIESTAL. Der Schweizer Nationalfeiertag brachte für die Feuerwehren und die Polizei im Baselland viel Arbeit. Im Nachfolgenden eine Zusammenfassung der Einsätze...

 

4. August 2003

Ferienausklang am Zürcher Ferienplausch

ZÜRICH. Vom 11. bis 15. August 2003, von 10 bis 13 Uhr, findet auf der Sportanlage Utogrund und im Letzibad die zweite Woche des Zürcher Ferienplauschs statt. In der ersten Sommerferienwoche haben bereits über 1300 Kinder unter fachkundiger Leitung geturnt, gespielt und geplantscht. Organisiert wird  der Ferienplausch vom Sportamt der Stadt Zürich, unterstützt wird der Anlass von der Bank Sparhafen, präsentiert von Radio 24 und dem Tagblatt der Stadt Zürich.

Brände und Sachbeschädigungen am Nationalfeiertag im Kanton Zürich

ZÜRICH. Im Zusammenhang mit dem Nationalfeiertag ist es in der Nacht auf Samstag (2.8.2003) im Kanton Zürich vermutlich durch Einwirkung von Feuerwerk zu fünf Bränden und drei Sachbeschädigungen gekommen. Personen wurden nicht verletzt. Jedoch drei Kaninchen wurden Opfer der Flammen. Der Sachschaden dürfte 120'000 Franken übersteigen.

In Illnau brannte gegen 22 Uhr 30 ein Geräteschuppen mit Kaninchenstall, wobei drei Tiere verendeten. Dank dem schnellen Eingreifen der örtlichen Feuerwehr konnte ein Uebergreifen auf das  Wohnhaus verhindert werden. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf einige Tausend Franken belaufen.

Rund eine Stunde später - ebenfalls in Illnau - schlug eine verirrte Rakete in ein Hausdach ein. Dadurch entstand ein fussballgrosses Loch. Der Sachschaden wird auf einige Hundert Franken geschätzt.

Um 22 Uhr 40 entzündete eine fehlgeleitete Rakete auf einem Balkon in Niederglatt das Inventar. Der Schaden am Gebäude und am Mobiliar beträgt rund 10'000 Franken.

Kurz nach Mitternacht ist in Hinwil ein Schaden von ungefähr 100'000 Franken entstanden. Ausgang des Brandes auf der Terrasse eines Nebengebäudes der Katholischen Kirche dürfte ebenfalls eine unsachgemäss abgefeuerte Rakete gewesen sein.

Kurz danach wurde die Feuerwehr in Watt aufgeboten. Eine verirrte Rakete setzte einen alten Baustellenwagen in Brand. Der Schaden des vollständig ausgebrannten Wagens wird mit 500 Franken beziffert.

Die genauen Brandursachen werden im Verlaufe des Samstag vom Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich untersucht.

Vandalen haben in Thalwil einen Holzhaufen in Brand gesteckt, in Winterthur wurde eine Strohpuppe von vier Unbekannten angezündet und in Affoltern am Albis wurde mindestens ein Briefkasten gesprengt.

Einbürgerungsurteile des Bundesgerichts: Rechtliche Situation in Baselland ändert nicht

LIESTAL. Anfangs Juli 2003 hat das Bundesgericht zwei Grundsatzurteile in Sachen Einbürgerungen gefällt. Diese haben auch in Baselland zu Verunsicherung bei den Bürgergemeinden geführt. Die Vorsteherin der Justiz-, Polizei- und Militärdirektion JPMD, Regierungsrätin Sabine Pegoraro, hat sich deshalb Mitte letzter Woche mit Vertretern der Bürgergemeinden getroffen. Im Anschluss daran richtete die JPMD ein Empfehlungsschreiben an die Bürgergemeinden.

Im Schreiben an die Bürgergemeinden werden die Kernaussagen des Bundesgerichts festgehalten: Das Bundesgericht hat in erster Linie entschieden, dass Volksabstimmungen über Einbürgerungen an der Urne den Anforderungen der Verfassung nicht genügen und daher unzulässig sind. Zu der in Baselland praktizierten Einbürgerung durch die Bürger- bzw. Einwohnergemeindeversammlungen hat sich das Bundesgericht bewusst nicht geäussert, d.h. auch nicht entschieden, dass diese Form rechtswidrig wäre. Das Bundesgericht hält aber fest, dass abweisende Entscheid begründet werden müssen und nach wie vor kein Recht auf Einbürgerung besteht.

Für Baselland bedeutet dieser höchstrichterliche Spruch, dass Einbürgerungen wie bisher durch die Bürger- oder Gemeindeversammlungen vorgenommen werden können. Die JPMD empfiehlt bei ablehnenden Entscheiden der Versammlung folgendes Vorgehen: Der Bürgerrat bzw. der Gemeinderat lässt in der selben Versammlung über die Begründung der Abweisung abstimmen. Ergibt sich die Begründung nicht bereits aus Voten im Vorfeld der Abstimmung, dann müsste die Versammlung über eine Begründung diskutieren und darüber abstimmen.

Den Bürgergemeinden wird auch empfohlen, die Abstimmungen über hängige Einbürgerungsgesuche weiterzuführen. Für eine Sistierung bis auf weiteres besteht kein Anlass, denn die Situation im Kanton Basel-Landschaft hat sich durch die beiden Bundesgerichtsurteile nicht verändert.

Zum Schluss sei nochmals die Relation der Problematik festgehalten: Im Jahr 2002 wurden 680 Personen eingebürgert, lediglich in einem Fall wurde die Einbürgerung abgelehnt. Diese geringe Anzahl negativer Entscheide ist in der Tatsache begründet, dass der Kanton die Kriterien bereits im Vorfeld streng prüft - im Vorjahr 2002 führte dass bei 176 Personen zur Mitteilung, dass ihr Gesuch aussichtslos sei.

Umgestaltung Matthäuskirchplatz

BASEL. Heute begannen die Umgestaltungsarbeiten des bestehenden Kinderspielplatzes hinter der Matthäuskirche. Ausserdem wurden bereits der Pausenhof und der Vorplatz des Bläsischulhauses saniert. Mit diesen Massnahmen wird der intensiv genutzte Matthäuskirchplatz weiter aufgewertet.

Den Umgestaltungsarbeiten für den bestehenden Spielplatz auf dem Matthäuskirchplatz ging eine intensive und konstruktive Zusammenarbeit mit allen interessierten Gruppen voraus (Elterngruppe, Kompostgruppe, Anwohner und Anwohnerinnen des Matthäuskirchplatzes, Kantonspolizei Basel-Stadt, Verein "Matthäusplatz-unser Platz", Basler Denkmalpflege, Evangelisch-Reformierte Kirche, Mobile Jugendarbeit, Gruppe ‚allwäg’). Unter der Federführung der Stadtgärtnerei nahm die Idee eines neuzugestaltenden Spielplatzes immer klarere Formen an.

So wird zum Beispiel dem Wunsch der Eltern nach einem geschützten Spielbereich Rechnung getragen: Teile der alten Hecke und des Zaunes werden entfernt und durch punktuelle Anpflanzungen und neue Zauneinfassungen ersetzt. Der Spielplatz ist damit offener gestaltet. Weiter wird die zum Spielen zur Verfügung stehende Fläche vergrössert. Markante Elemente des neuen Spielplatzes werden der um etliches vergrösserte Spielhügel mit seiner überbreiten Metallrutsche sowie der Klettermast zur Erkundung der näheren Umgebung sein.

Ausserdem erhielt bereits der grosse Pausenhof des Bläsischulhauses ein komplett neues Gesicht: Zeitgemässe Spielgeräte und ein naturnaher Belag wurden eingebaut. Daraufhin wurden die bestehenden kleinteiligen und bepflanzten Baumrabatten vor dem Schulhaus zu drei grosszügigen Baumrabatten ausgebildet. Diese sind mit einem Mergelbelag versehen. Zukünftig ist dieser Ort auch mit Sitzbänken und einem Spielgerät möbliert.

Auslöser für die Umgestaltungsarbeiten rund um den Matthäuskirchplatz ist der Umbau und die Sanierung der Matthäuskirche seit 2002. Ab kommendem Herbst werden die Umbau- und Sanierungsarbeiten soweit abgeschlossen sein, dass mit der Projektierung der Umgebungsgestaltung im vorderen Bereich des Platzes begonnen werden kann. Dies erfolgt wiederum in engem Kontakt mit allen betroffenen Gruppen. Im Frühjahr 2004 sollen die Ausführungsarbeiten für die Aufwertung im vorderen Bereich in Angriff genommen werden.

Abfallwoche für Kinder mit der Stadtreinigung im Dalbeloch

BASEL. Die Stadtreinigung des Tiefbauamtes führt vom 4. - 8. August 2003 eine Abfallwoche für Kinder durch. In der Kinderferienstadt der Robi-Spiel-Aktionen im Dalbeloch können Kinder zwischen fünf und zehn Jahren auf spielerische Art und Weise alles rund um den Abfall erfahren. Jeweils von 13.30 Uhr bis 18.30 Uhr betreut die Stadtreinigung verschiedene Posten zum Thema Abfall.

Im Abfalltheater werden die Kinder ins Theaterspiel miteinbezogen. Sie lernen die Grundlagen über den korrekten Umgang mit Wertstoffen und Abfällen kennen. In der Abfallstaffette können die Kinder das Neuerlernte direkt anwenden. Es gilt, möglichst rasch die präparierten Abfälle aus dem Kinderalltag dem richtigen Entsorgungsweg zuzuordnen. Darunter gibt es natürlich auch Abfälle, die unterwegs anfallen und in den öffentlichen Abfallkübel gehören. Die Gegenstände des Abfalldominos müssen derart aneinander gereiht werden, dass für ein Produkt eine abfallaufwändige und eine abfallsparende Verpackung aufeinander folgen.

Alle Posten werden von Abfallpädagoginnen betreut. Der grosse Hit bei den Kindern ist auch, zusammen mit den Mitarbeitern der Stadtreinigung auf dem Schwemmfahrzeug mitzufahren und das Trottoir abzuspritzen. Im Besenatelier schliesslich kann sich jedes Kind mit Hilfe eines Mitarbeiters der Stadtreinigung einen eigenen, kleinen Besen basteln.

Für die gesamte Dauer der Kinderferienstadt konnte die Stadtreinigung ein spezielles Abfallmanagement einrichten. Die jugendlichen Helferinnen und Helfer der Robi-Spiel-Aktionen sammeln PET, Glas, Blech und Aluminium. Sie entsorgen diese Wertstoffe korrekt in den hierfür bereitgestellten Behältern auf dem Areal. Die in der Küche anfallenden Küchenreste kompostieren sie unter Anleitung der Stadtgärtnerei auf dem speziell in der Kinderferienstadt eingerichteten Kompost. (ca. 2’300 Zeichen)

Nationalfeiertag im Baselbiet

LIESTAL. Der Schweizer Nationalfeiertag brachte für die Feuerwehren und die Polizei im Baselland viel Arbeit. Im Nachfolgenden eine Zusammenfassung der Einsätze:

Liestal: Trotz Beschränkungen in den meisten Baselbietergemeinden in Bezug auf das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und 1. Augustfeuern kam es zu einigen Brandfällen und Sachbeschädigungen, welche teilweise sogar Verletzte forderten.

Allschwil: Briefkasten gesprengt

Schon in der Nacht auf den 1. August sprengten Unbekannte einen Briefkasten in der Parkallee in Allschwil, indem sie einen Riesenkracher in den Briefeinwurf warfen.

Oberwil: Auto brannte wegen zeuseln mit Feuerwerk

Jugendliche zündeten kurz vor 18:00 Uhr in einem unverschlossen abgestellten VW-Bus in einem Hinterhof an der Stephan-Gschwindstrasse Feuerwerkskörper, wodurch das Fahrzeug in Brand geriet. Trotz sofortigem Einschreiten der örtlichen Feuerwehr entstand am Auto Totalschaden.

Oberwil: Apfelbaum brannte

Um 18:13 Uhr brannte an der Therwilerstrasse ein alter Apfelbaum, nachdem Jugendliche Feuerwerk in unmittelbarer Nähe des Baumes zündeten. Die Feuerwehr musste den Baum fällen um alle Glutreste zu löschen.

Bottmingen: Brand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses

Gegen 20:30 Uhr meldeten Bewohner der Liegenschaft Baslerstrasse 5 einen Brand im Erdgeschoss. Im dort befindlichen Töpfergeschäft mit Arbeitsraum konnte beim Elektrotableau der Brandherd festgestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt waren sämtliche Bewohner ausser Haus. Infolge Explosionsgefahr wegen eines Propangastankes wurde die Nachbarliegenschaft evakuiert. Trotz dem schnellen Eingreifen der örtlichen Feuerwehr unter Mithilfe der Profis aus Basel, entstand einiger Sachschaden hauptsächlich durch Rauch- und Russniederschlag. Weitere Abklärungen inbezug auf die Brandursache sind im Gange.

Birsfelden: Gegen sechzig Feuerwehrleute vergebens alarmiert

Eine Bewohnerin an der Hardstrasse meldete um 21:40 Uhr der Alarmzentrale Liestal, dass es im 5. Stock des Mehrfamilienhauses Rüttihardstrasse 10 brenne. Da es sich um ein Hochhaus hanndelte, entschxied der Feuerwehrkommandant, dass die gesamte örtliche Feuerwehr alarmiert werden muss. Schxnell konnte aber festgestellt werden, dass es ssich beim vermeintlichen Brand um eine Spiegelung im Fenster vom 1. Augustfeuer auf der Kraftwerkinsel handelte.

Reinach: Explodierender Feuerwerkskörper verletzte zwei Knaben

Einer der beiden Jungs handierte an der Stockackerstrasse in Reinach mit einem Feuerwerkskörper, als dieser in der Hand des Jungen explodierte. Dabei zog er sich Brandwunden an Händen und Kopf zu. Sein Freund wurde durch wegfliegende Teile am Oberkörper getroffen und musste ebenfalls in Spitalpflege gebracht werden.

Münchenstein: Erheblicher Sachschaden nach Briefkastensprengung

Samstag, 2. August, um 02:45 Uhr, ging bei der Alarmzentrale die Meldung ein, dass soeben bei der Post Münchenstein 3, Zollweiden, der Briefeinwurf mit pyrotechnischen Feuerwerkskörpern gesprengt worden sei. Durch die heftige Explosion wurden nebst dem Briefkasten auch diverse Postfächer in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei Basel-Landschaft bittet um sachdienliche Hinweise.

Laufen: Zu guter Letzt darf noch geschmunzelt werden

Kurz vor 04:00 Uhr, erschien im Spital Laufen ein Autolenker mit einem durch ihn angefahrenen und tödlich verletzten Fuchs. Er bat an der Notfallporte, man möge doch beim Tier einen Wiederbelebungsversuch durchführen. Die herbeigerufene Polizeipatrouille entsorgte den Kadaver fachgerecht.

 

 

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