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Ferienausklang
am Zürcher Ferienplausch
ZÜRICH.
Vom 11. bis 15. August 2003, von 10 bis 13 Uhr, findet auf der
Sportanlage Utogrund und im Letzibad die zweite Woche des Zürcher
Ferienplauschs statt. In der ersten Sommerferienwoche haben
bereits über 1300 Kinder unter fachkundiger Leitung geturnt,
gespielt und geplantscht. Organisiert wird
der Ferienplausch vom Sportamt der Stadt Zürich, unterstützt
wird der Anlass von der Bank Sparhafen, präsentiert von Radio 24
und dem Tagblatt der Stadt Zürich.
Brände
und Sachbeschädigungen am Nationalfeiertag im Kanton Zürich
ZÜRICH.
Im Zusammenhang mit dem Nationalfeiertag ist es in der Nacht
auf Samstag (2.8.2003) im Kanton Zürich vermutlich durch
Einwirkung von Feuerwerk zu fünf Bränden und drei Sachbeschädigungen
gekommen. Personen wurden nicht verletzt. Jedoch drei Kaninchen
wurden Opfer der Flammen. Der Sachschaden dürfte 120'000 Franken
übersteigen.
In
Illnau brannte gegen 22 Uhr 30 ein Geräteschuppen mit
Kaninchenstall, wobei drei Tiere verendeten. Dank dem schnellen
Eingreifen der örtlichen Feuerwehr konnte ein Uebergreifen auf
das Wohnhaus
verhindert werden. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf
einige Tausend Franken belaufen.
Rund
eine Stunde später - ebenfalls in Illnau - schlug eine verirrte
Rakete in ein Hausdach ein. Dadurch entstand ein fussballgrosses
Loch. Der Sachschaden wird auf einige Hundert Franken geschätzt.
Um
22 Uhr 40 entzündete eine fehlgeleitete Rakete auf einem Balkon
in Niederglatt das Inventar. Der Schaden am Gebäude und am
Mobiliar beträgt rund 10'000 Franken.
Kurz
nach Mitternacht ist in Hinwil ein Schaden von ungefähr 100'000
Franken entstanden. Ausgang des Brandes auf der Terrasse eines
Nebengebäudes der Katholischen Kirche dürfte ebenfalls eine
unsachgemäss abgefeuerte Rakete gewesen sein.
Kurz
danach wurde die Feuerwehr in Watt aufgeboten. Eine verirrte
Rakete setzte einen alten Baustellenwagen in Brand. Der Schaden
des vollständig ausgebrannten Wagens wird mit 500 Franken
beziffert.
Die
genauen Brandursachen werden im Verlaufe des Samstag vom
Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich untersucht.
Vandalen
haben in Thalwil einen Holzhaufen in Brand gesteckt, in Winterthur
wurde eine Strohpuppe von vier Unbekannten angezündet und in
Affoltern am Albis wurde mindestens ein Briefkasten gesprengt.
Einbürgerungsurteile
des Bundesgerichts: Rechtliche Situation in Baselland ändert
nicht
LIESTAL.
Anfangs Juli 2003 hat das Bundesgericht zwei Grundsatzurteile in
Sachen Einbürgerungen gefällt. Diese haben auch in Baselland zu
Verunsicherung bei den Bürgergemeinden geführt. Die Vorsteherin
der Justiz-, Polizei- und Militärdirektion JPMD, Regierungsrätin
Sabine Pegoraro, hat sich deshalb Mitte letzter Woche mit
Vertretern der Bürgergemeinden getroffen. Im Anschluss daran
richtete die JPMD ein Empfehlungsschreiben an die Bürgergemeinden.
Im
Schreiben an die Bürgergemeinden werden die Kernaussagen des
Bundesgerichts festgehalten: Das Bundesgericht hat in erster Linie
entschieden, dass Volksabstimmungen über Einbürgerungen an der
Urne den Anforderungen der Verfassung nicht genügen und daher
unzulässig sind. Zu der in Baselland praktizierten Einbürgerung
durch die Bürger- bzw. Einwohnergemeindeversammlungen hat sich
das Bundesgericht bewusst nicht geäussert, d.h. auch nicht
entschieden, dass diese Form rechtswidrig wäre. Das Bundesgericht
hält aber fest, dass abweisende Entscheid begründet werden müssen
und nach wie vor kein Recht auf Einbürgerung besteht.
Für
Baselland bedeutet dieser höchstrichterliche Spruch, dass Einbürgerungen
wie bisher durch die Bürger- oder Gemeindeversammlungen
vorgenommen werden können. Die JPMD empfiehlt bei ablehnenden
Entscheiden der Versammlung folgendes Vorgehen: Der Bürgerrat
bzw. der Gemeinderat lässt in der selben Versammlung über die
Begründung der Abweisung abstimmen. Ergibt sich die Begründung
nicht bereits aus Voten im Vorfeld der Abstimmung, dann müsste
die Versammlung über eine Begründung diskutieren und darüber
abstimmen.
Den
Bürgergemeinden wird auch empfohlen, die Abstimmungen über hängige
Einbürgerungsgesuche weiterzuführen. Für eine Sistierung bis
auf weiteres besteht kein Anlass, denn die Situation im Kanton
Basel-Landschaft hat sich durch die beiden Bundesgerichtsurteile
nicht verändert.
Zum
Schluss sei nochmals die Relation der Problematik festgehalten: Im
Jahr 2002 wurden 680 Personen eingebürgert, lediglich in einem
Fall wurde die Einbürgerung abgelehnt. Diese geringe Anzahl
negativer Entscheide ist in der Tatsache begründet, dass der
Kanton die Kriterien bereits im Vorfeld streng prüft - im Vorjahr
2002 führte dass bei 176 Personen zur Mitteilung, dass ihr Gesuch
aussichtslos sei.
Umgestaltung
Matthäuskirchplatz
BASEL.
Heute begannen die Umgestaltungsarbeiten des bestehenden
Kinderspielplatzes hinter der Matthäuskirche. Ausserdem wurden
bereits der Pausenhof und der Vorplatz des Bläsischulhauses
saniert. Mit diesen Massnahmen wird der intensiv genutzte Matthäuskirchplatz
weiter aufgewertet.
Den
Umgestaltungsarbeiten für den bestehenden Spielplatz auf dem
Matthäuskirchplatz ging eine intensive und konstruktive
Zusammenarbeit mit allen interessierten Gruppen voraus
(Elterngruppe, Kompostgruppe, Anwohner und Anwohnerinnen des Matthäuskirchplatzes,
Kantonspolizei Basel-Stadt, Verein "Matthäusplatz-unser
Platz", Basler Denkmalpflege, Evangelisch-Reformierte Kirche,
Mobile Jugendarbeit, Gruppe ‚allwäg’). Unter der Federführung
der Stadtgärtnerei nahm die Idee eines neuzugestaltenden
Spielplatzes immer klarere Formen an.
So
wird zum Beispiel dem Wunsch der Eltern nach einem geschützten
Spielbereich Rechnung getragen: Teile der alten Hecke und des
Zaunes werden entfernt und durch punktuelle Anpflanzungen und neue
Zauneinfassungen ersetzt. Der Spielplatz ist damit offener
gestaltet. Weiter wird die zum Spielen zur Verfügung stehende Fläche
vergrössert. Markante Elemente des neuen Spielplatzes werden der
um etliches vergrösserte Spielhügel mit seiner überbreiten
Metallrutsche sowie der Klettermast zur Erkundung der näheren
Umgebung sein.
Ausserdem
erhielt bereits der grosse Pausenhof des Bläsischulhauses ein
komplett neues Gesicht: Zeitgemässe Spielgeräte und ein
naturnaher Belag wurden eingebaut. Daraufhin wurden die
bestehenden kleinteiligen und bepflanzten Baumrabatten vor dem
Schulhaus zu drei grosszügigen Baumrabatten ausgebildet. Diese
sind mit einem Mergelbelag versehen. Zukünftig ist dieser Ort
auch mit Sitzbänken und einem Spielgerät möbliert.
Auslöser
für die Umgestaltungsarbeiten rund um den Matthäuskirchplatz ist
der Umbau und die Sanierung der Matthäuskirche seit 2002. Ab
kommendem Herbst werden die Umbau- und Sanierungsarbeiten soweit
abgeschlossen sein, dass mit der Projektierung der
Umgebungsgestaltung im vorderen Bereich des Platzes begonnen
werden kann. Dies erfolgt wiederum in engem Kontakt mit allen
betroffenen Gruppen. Im Frühjahr 2004 sollen die Ausführungsarbeiten
für die Aufwertung im vorderen Bereich in Angriff genommen
werden.
Abfallwoche
für Kinder mit der Stadtreinigung im Dalbeloch
BASEL.
Die Stadtreinigung des Tiefbauamtes führt vom 4. - 8. August 2003
eine Abfallwoche für Kinder durch. In der Kinderferienstadt der
Robi-Spiel-Aktionen im Dalbeloch können Kinder zwischen fünf und
zehn Jahren auf spielerische Art und Weise alles rund um den
Abfall erfahren. Jeweils von 13.30 Uhr bis 18.30 Uhr betreut die
Stadtreinigung verschiedene Posten zum Thema Abfall.
Im
Abfalltheater werden die Kinder ins Theaterspiel miteinbezogen.
Sie lernen die Grundlagen über den korrekten Umgang mit
Wertstoffen und Abfällen kennen. In der Abfallstaffette können
die Kinder das Neuerlernte direkt anwenden. Es gilt, möglichst
rasch die präparierten Abfälle aus dem Kinderalltag dem
richtigen Entsorgungsweg zuzuordnen. Darunter gibt es natürlich
auch Abfälle, die unterwegs anfallen und in den öffentlichen
Abfallkübel gehören. Die Gegenstände des Abfalldominos müssen
derart aneinander gereiht werden, dass für ein Produkt eine
abfallaufwändige und eine abfallsparende Verpackung aufeinander
folgen.
Alle
Posten werden von Abfallpädagoginnen betreut. Der grosse Hit bei
den Kindern ist auch, zusammen mit den Mitarbeitern der
Stadtreinigung auf dem Schwemmfahrzeug mitzufahren und das
Trottoir abzuspritzen. Im Besenatelier schliesslich kann sich
jedes Kind mit Hilfe eines Mitarbeiters der Stadtreinigung einen
eigenen, kleinen Besen basteln.
Für
die gesamte Dauer der Kinderferienstadt konnte die Stadtreinigung
ein spezielles Abfallmanagement einrichten. Die jugendlichen
Helferinnen und Helfer der Robi-Spiel-Aktionen sammeln PET, Glas,
Blech und Aluminium. Sie entsorgen diese Wertstoffe korrekt in den
hierfür bereitgestellten Behältern auf dem Areal. Die in der Küche
anfallenden Küchenreste kompostieren sie unter Anleitung der
Stadtgärtnerei auf dem speziell in der Kinderferienstadt
eingerichteten Kompost. (ca. 2’300 Zeichen)
Nationalfeiertag
im Baselbiet
LIESTAL.
Der Schweizer Nationalfeiertag brachte für die Feuerwehren
und die Polizei im Baselland viel Arbeit. Im Nachfolgenden eine
Zusammenfassung der Einsätze:
Liestal:
Trotz Beschränkungen in den meisten Baselbietergemeinden in Bezug
auf das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und 1. Augustfeuern kam
es zu einigen Brandfällen und Sachbeschädigungen, welche
teilweise sogar Verletzte forderten.
Allschwil:
Briefkasten gesprengt
Schon
in der Nacht auf den 1. August sprengten Unbekannte einen
Briefkasten in der Parkallee in Allschwil, indem sie einen
Riesenkracher in den Briefeinwurf warfen.
Oberwil:
Auto brannte wegen zeuseln mit Feuerwerk
Jugendliche
zündeten kurz vor 18:00 Uhr in einem unverschlossen abgestellten
VW-Bus in einem Hinterhof an der Stephan-Gschwindstrasse
Feuerwerkskörper, wodurch das Fahrzeug in Brand geriet. Trotz
sofortigem Einschreiten der örtlichen Feuerwehr entstand am Auto
Totalschaden.
Oberwil:
Apfelbaum brannte
Um
18:13 Uhr brannte an der Therwilerstrasse ein alter Apfelbaum,
nachdem Jugendliche Feuerwerk in unmittelbarer Nähe des Baumes zündeten.
Die Feuerwehr musste den Baum fällen um alle Glutreste zu löschen.
Bottmingen:
Brand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses
Gegen
20:30 Uhr meldeten Bewohner der Liegenschaft Baslerstrasse 5 einen
Brand im Erdgeschoss. Im dort befindlichen Töpfergeschäft mit
Arbeitsraum konnte beim Elektrotableau der Brandherd festgestellt
werden. Zu diesem Zeitpunkt waren sämtliche Bewohner ausser Haus.
Infolge Explosionsgefahr wegen eines Propangastankes wurde die
Nachbarliegenschaft evakuiert. Trotz dem schnellen Eingreifen der
örtlichen Feuerwehr unter Mithilfe der Profis aus Basel, entstand
einiger Sachschaden hauptsächlich durch Rauch- und
Russniederschlag. Weitere Abklärungen inbezug auf die
Brandursache sind im Gange.
Birsfelden:
Gegen sechzig Feuerwehrleute vergebens alarmiert
Eine
Bewohnerin an der Hardstrasse meldete um 21:40 Uhr der
Alarmzentrale Liestal, dass es im 5. Stock des Mehrfamilienhauses
Rüttihardstrasse 10 brenne. Da es sich um ein Hochhaus hanndelte,
entschxied der Feuerwehrkommandant, dass die gesamte örtliche
Feuerwehr alarmiert werden muss. Schxnell konnte aber festgestellt
werden, dass es ssich beim vermeintlichen Brand um eine Spiegelung
im Fenster vom 1. Augustfeuer auf der Kraftwerkinsel handelte.
Reinach:
Explodierender Feuerwerkskörper verletzte zwei Knaben
Einer
der beiden Jungs handierte an der Stockackerstrasse in Reinach mit
einem Feuerwerkskörper, als dieser in der Hand des Jungen
explodierte. Dabei zog er sich Brandwunden an Händen und Kopf zu.
Sein Freund wurde durch wegfliegende Teile am Oberkörper
getroffen und musste ebenfalls in Spitalpflege gebracht werden.
Münchenstein:
Erheblicher Sachschaden nach Briefkastensprengung
Samstag,
2. August, um 02:45 Uhr, ging bei der Alarmzentrale die Meldung
ein, dass soeben bei der Post Münchenstein 3, Zollweiden, der
Briefeinwurf mit pyrotechnischen Feuerwerkskörpern gesprengt
worden sei. Durch die heftige Explosion wurden nebst dem
Briefkasten auch diverse Postfächer in Mitleidenschaft gezogen.
Die Polizei Basel-Landschaft bittet um sachdienliche Hinweise.
Laufen:
Zu guter Letzt darf noch geschmunzelt werden
Kurz
vor 04:00 Uhr, erschien im Spital Laufen ein Autolenker mit einem
durch ihn angefahrenen und tödlich verletzten Fuchs. Er bat an
der Notfallporte, man möge doch beim Tier einen
Wiederbelebungsversuch durchführen. Die herbeigerufene
Polizeipatrouille entsorgte den Kadaver fachgerecht.
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