Leerwohnungszählung am 1. Juni 2003

ZÜRICH. Trotz reger Bautätigkeit (von Januar 2001 bis Mai 2003 wurden 2'360 Wohnungen neu erstellt) nahm  der Leerwohnungsbestand im Kanton Zürich gegenüber dem Vorjahr um nur 82 Einheiten zu, und die Leerwohnungsziffer beträgt neu 0,08% gegenüber 0,04% vor einem Jahr.

Credit Suisse Group verdoppelt Reingewinn im zweiten Quartal

ZÜRICH. Die Credit Suisse Group erzielte einen Reingewinn von CHF 1.3 Mia im zweiten Quartal 2003 und einen Reingewinn von CHF 2.0 Mia im ersten Halbjahr 2003. Gegenüber dem Vorquartal hat sich der Reingewinn im zweiten Quartal 2003 mehr als verdoppelt.

Ausbau der Fahrzeug-Prüfkapazität im Zürcher Oberland geplant

ZÜRICH. Das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich führt bereits seit Längerem an den Standorten Zürich, Winterthur und Regensdorf Motorfahrzeug-Prüfungen durch.

Niederländischer Botschafter zu Besuch in Thurgau

FRAUENFELD. Am Dienstag, 5. August, stattete der niederländische Botschafter in der Schweiz, Roelof Smit, dem Regierungsrat des Kantons Thurgau einen offiziellen Besuch ab. Der Botschafter war in Begleitung seiner Gattin Traute Smit sowie des Generalkonsuls Charles J.J. Zuijderveldt.

Agglomerations- programm Luzern

LUZERN. Ein weiteres  Etappenziel auf dem Weg zum Agglomerationsprogramm Luzern ist erreicht: Nach der Vorstudie liegt nun ein erster Zwischenbericht zum Grobkonzept für die Gesamtentwicklung der Agglomeration vor.

Sport-Toto-Kommission mit Verlust

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat die Rechnung der baselstädtischen Sport-Toto-Kommission für den Zeitraum vom 1. Januar 2002 bis zum 31. Dezember 2002 zur Kenntnis genommen.

Schulanfang – Achtung Kinder!

BASEL. Am kommenden Montagbeginnt in Basel das neue Schuljahr. Über 20'000 Kinder und Jugendliche gehen nach den Sommerferien wieder täglich zur Schule.

Risikobehaftete Liberalisierung im Postmarkt

BASEL. In seiner Vernehmlassungsantwort zur Revision der Postverordnung äussert sich der Basler Regierungsrat besorgt über das geplante Vorgehen des Bundes.

Gute Halbjahresperformance

AARAU. Nach einem äusserst harzigen Start des Börsenjahres 2003 setzte im 2. Quartal eine allgemeine Markterholung ein. Davon hat auch die Aargauische Pensionskasse (APK) profitiert.

Energieprojekt von internationaler Bedeutung in Basel vor der Realisierung

BASEL. Der Basler Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat, einen Rahmenkredit von maximal 32 Millionen Franken zulasten des Anlagevermögens der IWB zu bewilligen.

Verlängerung der Bauzeit um eine Woche

LIESTAL. In Folge unvorhergesehener Mehrarbeiten bleibt beim Tunnel Reinach die Röhre in Richtung Jura für eine Woche länger gesperrt als ursprünglich vorgesehen. Der Verkehr wird wie bis anhin im Gegenverkehr durch die Röhre Richtung Basel geführt.

Höchstrating AAA für BLKB erneut bestätigt

LIESTAL. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat das Triple-A-Rating AAA für die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) in ihrer jährlichen Überprüfung erneut bestätigt. Ebenso beurteilt sie den Ausblick wie bisher mit dem Prädikat "stabil".

Nationalratswahlen 2003 im Kanton Bern

BERN. Für die Nationalratswahlen vom 19. Oktober 2003 sind 21 Listen bei der Staatskanzlei des Kantons Bern eingereicht worden. 176 Frauen und 286 Männer kandidieren für die 26 bernischen Sitze in der grossen Kammer des Eidgenössischen Parlamentes.

207 Kandidierende für die 15 Aargauer Nationalratssitze

AARAU. Bis Montag, 4. August 2003, 16.00 Uhr, sind für die Nationalratswahlen vom 19. Oktober 2003 17 Wahlvorschläge mit 64 Kandidatinnen und 143 Kandidaten (1999: 17 Wahlvorschläge mit 80 Kandidatinnen und 147 Kandidaten) fristgerecht eingereicht worden.

Der Aargau wird weiter wachsen

AARAU. Die Bevölkerungsprognose rechnet mit einer Zunahme der Gesamtbevölkerung zwischen 2002 und dem Prognosejahr 2030 von rund 114’000 Personen (+20,3%) auf knapp 675’000 Personen.

Keine Willkür im Bewilligungswesen

BASEL. Im Basler Bewilligungswesen herrscht keine Willkür und es besteht auch keinesfalls die Absicht, die Kulturlandschaft "auszutrocknen". Dies antwortet der Regierungsrat auf eine Ende 2001 eingereichte Petition. Auf die Forderung der Petentschaft nach einem Rücktritt des verantwortlichen Amts-Chefs wird nicht eingetreten.

 

5. August 2003

Leerwohnungszählung am 1. Juni 2003

ZÜRICH. Trotz reger Bautätigkeit (von Januar 2001 bis Mai 2003 wurden 2'360 Wohnungen neu erstellt) nahm  der Leerwohnungsbestand im Kanton Zürich gegenüber dem Vorjahr um nur 82 Einheiten zu, und die Leerwohnungsziffer beträgt neu 0,08% gegenüber 0,04% vor einem Jahr. Keine der seit 2001 neu erstellten Wohnungen stand am 1. Juni leer. Ebenfalls waren sämtliche Einfamilienhäuser bewohnt.

Auch die älteren und deshalb wahrscheinlich auch günstigeren Wohnungen standen selten leer: Nur rund 48 Prozent von ihnen wurden vor 1951 erstellt (Vorjahr: rund 41%). Am häufigsten leer waren die zwischen 1991 und 2000 erstellten Wohnungen; deren Leerzifferquote ist mit 0,25% immer noch tief, jedoch rund dreimal höher als die Gesamtquote.

Am häufigsten leer waren die Zweizimmer-Wohnungen (0,11%). Ein Drittel davon sind Eigentumswohnungen, die in den neunziger Jahren erstellt wurden und bis anhin nicht verkauft werden konnten. Interessant ist festzustellen, dass der Markt für Eigentumswohnungen momentan günstig ist. Seit der letzten Leerwohnungszählung waren fast ein Viertel der neu erstellten Wohnungen Eigentumswohnungen (oder 260) und keine davon steht leer.

Credit Suisse Group verdoppelt Reingewinn im zweiten Quartal

ZÜRICH. Die Credit Suisse Group erzielte einen Reingewinn von CHF 1.3 Mia im zweiten Quartal 2003 und einen Reingewinn von CHF 2.0 Mia im ersten Halbjahr 2003. Gegenüber dem Vorquartal hat sich der Reingewinn im zweiten Quartal 2003 mehr als verdoppelt. Die Credit Suisse First Boston verzeichnete im zweiten Quartal 2003 dank guter Resultate des Segments Institutional Securities ein solides Ergebnis. Bei der Credit Suisse Financial Services steigerten sowohl Private Banking als auch Corporate & Retail Banking ihren Bruttoertrag massgeblich; die Winterthur erzielte im zweiten Quartal 2003 erneut ein besseres Resultat, wobei beide Versicherungssegmente tiefere Verwaltungskosten aufwiesen.

Ausbau der Fahrzeug-Prüfkapazität im Zürcher Oberland geplant

ZÜRICH. Das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich führt bereits seit Längerem an den Standorten Zürich, Winterthur und Regensdorf Motorfahrzeug-Prüfungen durch. Seit März 2001 steht dem Strassenverkehrsamt zudem die bestehende Lastwagenprüfbahn im AMP Hinwil für die Prüfung von schweren Fahrzeugen an maximal zwei Tagen pro Woche zur Verfügung. Die Fahrzeugprüfungen sind vom Bundesrecht vorgeschrieben und tragen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei.

Infolge der stetig zunehmenden Zahl an Fahrzeugen sowie im Hinblick auf das Inkrafttreten der bilateralen Verträge ab dem 1. Juni 2004, welche unter anderem die Prüfintervalle für schwere Fahrzeuge deutlich verkürzen werden, reichen die heute bestehenden Prüfkapazitäten nicht mehr aus. Eine Kapazitätserweiterung hat mit Blick auf die bereits bestehenden Anlagen vorzugsweise im Raum Zürcher Oberland zu erfolgen.

Das Strassenverkehrsamt führte mit verschiedenen privaten Organisationen Gespräche über eine mögliche Übernahme von periodischen Nachkontrollen an Motorfahrzeugen. Aufgrund der strengen bundesrechtlichen Vorschriften zeigte sich einzig der TCS dazu bereit und wird voraussichtlich ab dem 1. Januar 2005 periodische Nachkontrollen an leichten Fahrzeugen an seinem neuen Geschäftssitz in Volketswil durchführen. Trotz der geplanten Tätigkeit durch den TCS können die Engpässe im Bereich der technischen Kontrolle von Motorfahrzeugen mit den bestehenden Kapazitäten nicht beseitigt werden. Deshalb plant das Strassenverkehrsamt eine eigene Prüfstelle in Hinwil zu betreiben, wobei eine private Firma offeriert hat, die notwendige Infrastruktur für das Strassenverkehrsamt zu schaffen. Die dafür anfallenden Kosten werden nicht aus Steuergeldern finanziert, sondern können vollumfänglich durch die Fahrzeug-Prüfgebühren gedeckt werden.

Niederländischer Botschafter zu Besuch in Thurgau

FRAUENFELD. Am Dienstag, 5. August, stattete der niederländische Botschafter in der Schweiz, Roelof Smit, dem Regierungsrat des Kantons Thurgau einen offiziellen Besuch ab. Der Botschafter war in Begleitung seiner Gattin Traute Smit sowie des Generalkonsuls Charles J.J. Zuijderveldt.

Im Zentrum des Treffens stand die gegenseitige Kontaktpflege zwischen den Angehörigen der niederländischen Botschaft in der Schweiz und der Thurgauer Regierung.

Agglomerationsprogramm Luzern

LUZERN. Ein weiteres  Etappenziel auf dem Weg zum Agglomerationsprogramm Luzern ist erreicht: Nach der Vorstudie liegt nun ein erster Zwischenbericht zum Grobkonzept für die Gesamtentwicklung der Agglomeration vor. Der von der Dienststelle für Raumentwicklung, Wirtschaftsförderung und Geoinformation (vormals Raumplanungsamt) ausgearbeitete Bericht enthält unter anderem die zentralen Infrastrukturausbauten, die im Verlaufe der weiteren Arbeiten hinsichtlich Kosten und Wirkung weiter konkretisiert werden müssen. Er geht bis Ende August 2003 in die Vernehmlassung.

Das Agglomerationsprogramm Luzern, das der Kanton und die Stadt Luzern zusammen mit den Agglomerationsgemeinden erarbeiten, soll eine koordinierte Entwicklung der Agglomerationen sicherstellen und als Grundlage für ein finanzielles Engagement des Bundes beim Agglomerationsverkehr dienen. In einer Vorstudie war aufgezeigt worden, dass bereits viele gute Planungsgrundlagen vorhanden sind. Der erste Zwischenbericht äussert sich zur Gesamtstrategie, zählt die wichtigsten Massnahmen auf und skizziert das weitere Vorgehen.

Sport-Toto-Kommission mit Verlust

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat die Rechnung der baselstädtischen Sport-Toto-Kommission für den Zeitraum vom 1. Januar 2002 bis zum 31. Dezember 2002 zur Kenntnis genommen. Bei Aufwändungen von 8'721'031 Fr. und einem Ertrag von 2'070'148.12 Fr. schliesst die Rechnung mit einem Verlust von 6'650'882.88 Fr. ab. Dieser Verlust ist hauptsächlich auf die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Sporthalle Rankhof und der Subvention an die Eissporthalle zurückzuführen. Im Jahre 2002 wurden Beiträge für Bauvorhaben von 7'681'502.25 Fr. (davon Rankhof-Halle 3'700'000 Fr. und Eisarena St. Jakob 3'450'000 Fr.) und für Materialien und Maschinen von 17 Vereinen und Institutionen in der Höhe von 76'666.35 Fr. gewährt. Mit 77'510.00 Fr. wurden 34 Trainingslager von Juniorinnen und Junioren unterstützt. Sieben Organisatoren von nationalen Sportanlässen wurden mit insgesamt 20'000 Fr. unterstützt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Europa-Cup-Veranstaltungen, Europa- und Weltmeist

Schulanfang – Achtung Kinder!

BASEL. Am kommenden Montagbeginnt in Basel das neue Schuljahr. Über 20'000 Kinder und Jugendliche gehen nach den Sommerferien wieder täglich zur Schule. Gegen 1'500 Kinder werden zum ersten Mal in einen der 180 staatlichen oder privaten Kindergarten gehen; ebenso viele Erstklässler erleben einen neuen Schulweg. Die Kantonspolizei bittet um Vorsicht und Rücksichtnahme.

Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat sich dieses Jahr der gesamtschweizerischen Schulbeginnsaktion der Beratungsstelle für Unfallverhütung angeschlossen. Mit dem Slogan "Schulanfang – Achtung Kinder!", wird zu mehr Aufmerksamkeit und Rücksicht aufgefordert. Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme gegenüber Kindern gilt natürlich generell, aber insbesondere während der Zeit des Schulbeginns.

Unterstützt wird die Aktion mit Plakaten und Flyern, die einen Wettbewerb enthalten. Erhältlich sind diese allen Bezirkswachen, Police-Shop's sowie am Schalter der Motorfahrzeugkontrolle.

Durch die Mitarbeiter des Ressorts Verkehrsprävention der Verkehrsabteilung werden in der ersten Woche Schulwegüberwachungen  durchgeführt. Schon in der zweiten Woche beginnt der Unterricht in den Kindergärten.

Speziell weist die Kantonspolizei sämtliche älteren Verkehrsteilnehmenden auf ihre Vorbildfunktion hin. Kinder lernen am einfachsten durch das Nachahmen. Dies aber sowohl im positiven, wie halt auch im negativen Sinne. Alle sollten sich dieser Tatsache bewusst sein und mit ihrem Verhalten einen Beitrag für eine gute Verkehrserziehung leisten.

Risikobehaftete Liberalisierung im Postmarkt

BASEL. In seiner Vernehmlassungsantwort zur Revision der Postverordnung äussert sich der Basler Regierungsrat besorgt über das geplante Vorgehen des Bundes. Ungereimtheiten macht der Regierungsrat insbesondere in den Themenkomplexen Poststellennetz, Konzessionsgebühren und organisatorische Einbindung der Regulationsbehörde aus.

Gute Halbjahresperformance

AARAU. Nach einem äusserst harzigen Start des Börsenjahres 2003 setzte im 2. Quartal eine allgemeine Markterholung ein. Davon hat auch die Aargauische Pensionskasse (APK) profitiert.

Auf dem Anlagevermögen weist die APK per 30. Juni 2003 eine positive Performance von rund 4.6 Prozent aus. Auch im Vergleich zu grossen Anlagestiftungen hat die APK damit ein sehr gutes Resultat erzielt. Die Wertschwankungsreserve stieg von 8.5 Mio. CHF anfangs Jahr auf 95 Mio. CHF.

Über den provisorischen Jahresabschluss wird die APK im März 2004 informieren.

Energieprojekt von internationaler Bedeutung in Basel vor der Realisierung

BASEL. Der Basler Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat, einen Rahmenkredit von maximal 32 Millionen Franken zulasten des Anlagevermögens der IWB zu bewilligen. Der Rahmenkredit ist Teil der Gesamtfinanzierung des Projektes "Deep Heat Mining", das die Entwicklung eines bislang weltweit einzigartigen Geothermiekraftwerkes in Basel zum Ziel hat. Zusätzlich werden weitere 10 Prozent der Gesamtkosten, jedoch maximal 8 Millionen Franken, aus der Förderabgabe auf Elektrizität zur Verfügung gestellt.

Die Gesamtinvestition für die Anlage wird auf 86 Millionen Franken veranschlagt, wovon bereits 6 Millionen Franken in Vorabklärungen und Sondierbohrungen am Zoll Otterbach investiert wurden. Das Hot-Fractured-Rock-Verfahren ermöglicht, die in grosser Tiefe vorhandene Erdwärme zur Gewinnung von Strom und Wärme zu nutzen. Die Anlage in Basel wäre die weltweit erste, die dieses Verfahren zur Energiegewinnung einsetzt.

Die umweltfreundliche, nachhaltige und CO2-freie Energiequelle wird sowohl vom Bund wie vom Kanton Basel-Stadt und den IWB gefördert. Kürzlich hat auch die EBL eine Beteiligung beschlossen, der Kanton Basel-Landschaft und der Gasverbund Mittelland AG haben ebenfalls Interesse gezeigt. Die Erschliessung der Erdwärme nimmt unter den erneuerbaren Energien eine zentrale Stellung ein, da sie der einzige Energieträger ist, der ohne Zusatzspeicher zuverlässig Bandenergie liefern kann. Das Bundesamt für Energie erachtet das Basler Projekt daher als Energieprojekt nationaler Bedeutung.

Verlängerung der Bauzeit um eine Woche

LIESTAL. In Folge unvorhergesehener Mehrarbeiten bleibt beim Tunnel Reinach die Röhre in Richtung Jura für eine Woche länger gesperrt als ursprünglich vorgesehen. Der Verkehr wird wie bis anhin im Gegenverkehr durch die Röhre Richtung Basel geführt.

Die Beschichtungsarbeiten in der Tunnelröhre haben sich als wesentlich umfangreicher ergeben als ursprünglich vorgesehen. Leider ist dadurch eine Verlängerung der Bauzeit um eine Woche unumgänglich. Der Gegenverkehr im Tunnel Reinach kann daher voraussichtlich erst am 16. August 2003, eine Woche nach Schulbeginn wieder aufgehoben werden.

Ab Montag, 11. August 2003 finden wie bereits früher angekündigt, für ca. 3 - 4 Wochen vereinzelt Fertigstellungsarbeiten in Nachteinsätzen statt, welche wiederum teilweise einstreifige Verkehrsführung in beiden Richtungen erfordern.

Höchstrating AAA für BLKB erneut bestätigt

LIESTAL. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat das Triple-A-Rating AAA für die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) in ihrer jährlichen Überprüfung erneut bestätigt. Ebenso beurteilt sie den Ausblick wie bisher mit dem Prädikat "stabil".

Das Rating-Verfahren von Standard & Poor’s ist für die BLKB im Jahre 2001 erstmals durchgeführt worden. S&P verlieh der BLKB in der folge die Höchstnote AAA für die Bewertung ihrer langfristigen Verbindlichkeiten und die Höchstnote A-1+ für die Bewertung der kurzfristigen Verbindlichkeiten. Dieses Rating ist nun bereits zum zweiten Mal bekräftigt worden.

In der Schweiz sind ausser der Nationalbank nur zwei Banken mit dem AAA-Höchstrating von Standard & Poor’s eingestuft; in der Nordwestschweiz ist die BLKB die einzige Triple-A-Bank.

Nationalratswahlen 2003 im Kanton Bern

BERN. Für die Nationalratswahlen vom 19. Oktober 2003 sind 21 Listen bei der Staatskanzlei des Kantons Bern eingereicht worden. 176 Frauen und 286 Männer kandidieren für die 26 bernischen Sitze in der grossen Kammer des Eidgenössischen Parlamentes.

Heute Montag (4. August 2003, 16.30 Uhr) ist im Kanton Bern die Eingabefrist der Listen für die Nationalratswahlen vom 19. Oktober 2003 abgelaufen. Bei der Staatskanzlei sind 21 Listen eingereicht worden (1999: 20; 1995: 27). Auf den Listen der verschiedenen Parteien und politischen Gruppierungen sind 462 Kandidierende aufgeführt (1999: 443; 1995: 583), davon 176 Frauen (1999: 154; 1995 183).

Als Folge der Volkszählung sind dem Kanton Bern bei den Wahlen 2003 noch 26 Mandate zugeteilt. Bei den letzten Wahlen 1999 waren es 27 Sitze.

Von den bisherigen bernischen Nationalrätinnen und Nationalräten kandidieren nicht mehr: Käthi Bangerter (FDP), Stephanie Baumann-Bieri (SP), Ruedi Baumann (GFL), Hanspeter Seiler (SVP) und Alexander Tschäppät (SP).

207 Kandidierende für die 15 Aargauer Nationalratssitze

Bis Montag, 4. August 2003, 16.00 Uhr, sind für die Nationalratswahlen vom 19. Oktober 2003 17 Wahlvorschläge mit 64 Kandidatinnen und 143 Kandidaten (1999: 17 Wahlvorschläge mit 80 Kandidatinnen und 147 Kandidaten) fristgerecht eingereicht worden. Der Frauenanteil beträgt 30.92 Prozent (1999: 35.24 Prozent).

AARAU. Jeder Wahlvorschlag muss von 200 Stimmberechtigten unterzeichnet werden. Die bereinigten Wahlvorschläge werden nach der Verordnung über die Wahl des Nationalrats mit arabischen Ziffern nummeriert. Dabei erfolgt die Nummerierung der Listen entsprechend der Wähler- und Wählerinnenstärke bei der letzten Nationalratswahl. Die Liste, auf die 1999 die höchste Stimmenzahl entfiel, erhält die Nummer 1. Wird eine Liste gleichen Namens nach Geschlecht, Flügel einer Gruppierung, Region oder Alter aufgeteilt, so erhalten die Teillisten die gleiche Ordnungsnummer und werden zusätzlich durch einen kleinen Buchstaben gekennzeichnet. Die Stammliste erhält stets den Buchstaben a.

Von den folgenden Parteien sind Listen eingereicht worden:

Nationalratswahlen für die Amtsperiode 2003/2007

Wahldatum:Sonntag, 19. Oktober 2003

Liste:/Parteibezeichnung:/Total:/Frauen:/in %:/Männer:/in %:

01a / Schweizerische Volkspartei des Kantons Aargau / 15 / 3 / 20.00 / 12 / 80.00

01b / Junge SVP / 15 / 4 / 26.66 / 11 / 73.33

02 / SP Sozialdemokratische Partei, JUSO und Gewerkschaften / 15 / 7 / 46.66 / 8/ 53.33

03a / Freisinnig-demokratische Volkspartei des Kantons Aargau  / 15 / 4 / 26.66 / 11 / 73.33

03b / Junge FDP / 12 / 6 / 50.00 / 6 / 50.00

04a / CVP Aargau / 15 / 7 / 46.66 / 8 / 53.33

04b / Junge CVP Aargau / 15 / 5 / 33.33 / 10 / 66.66

04c / CVP Aargau: KMU - die faire Wirtschaft! / 13 / 0 / 0.00 / 13 / 100.00

05a / Grüne/Alternative: Grüne Liste / 15 / 8 / 53.33 / 7 / 46.66

05b / Grüne/Alternative: Alternative Liste / 10 / 5 / 50.00 / 5 / 50.00

06a / EVP Evangelische Volkspartei Aargau / 15 / 5 / 33.33 / 10 / 66.66

06b / EVP Evangelische Volkspartei Aargau, Junge Liste / 15 / 6 / 40.00 / 9 / 60.00

07a / SD Schweizer Demokraten / 11 / 2 / 18.18 / 9 / 81.81

07b / Junge Schweizer Demokraten SD / 8 / 0 / 0.00 / 8 / 100.00

08 / Freiheits-Partei FPS / 12 / 1 / 8.33 / 11 / 91.66

09 / Partei National Orientierter Schweizer / 1 / 0 / 0.00 / 1 / 100.00

10 / Aktive Senioren für die Schweiz / 5 / 1 / 20.00 / 4 / 80.00

TOTAL / 207 / 64 / 30.92 / 143 / 69.08

Folgende Gruppierungen beteiligen sich das erste Mal:

Aktive Senioren für die Schweiz

Partei National Orientierter Schweizer

Folgende Gruppierungen treten nicht mehr an:

Landesring – Liste der Unabhängigen

Landesring – Liste der Unbequemen

EDU – Eidgenössisch-Demokratische Union

Urs Wirth – Liste für eine fortschrittliche Sozialpolitik

Die eingereichten Wahlvorschläge werden von der Staatskanzlei überprüft und können von den Parteien und Gruppierungen bis zum 11. August 2003 inhaltlich bereinigt werden. Bis zum gleichen Datum ist der Staatskanzlei mitzuteilen, welche Listen untereinander verbunden sind. Die bereinigten Listen werden im Amtsblatt vom 18. August 2003 offiziell publiziert.

Der Aargau wird weiter wachsen

Die Bevölkerungsprognose rechnet mit einer Zunahme der Gesamtbevölkerung zwischen 2002 und dem Prognosejahr 2030 von rund 114’000 Personen (+20,3%) auf knapp 675’000 Personen. Drei Viertel der Gesamtzunahme (73,8%) sind auf Wanderungen, der Rest (26,2%) auf den Geburtenüberschuss zurückzuführen.

AARAU. Die vorliegende Bevölkerungsprognose stellt eine Ueberarbeitung der Bevölkerungsprognose 1996 dar. Die Notwendigkeit einer Ueberarbeitung kann schon daraus abgeleitet werden, dass die 1996 prognosti-zierte Bevölkerungszahl für das Jahr 2000 insgesamt zwar recht gut stimmte, die Aufteilung auf die Schweizer- und Ausländerbevölkerung aber etwas  verfehlt wurde und auch die regionale Verteilung der Bevölkerung zum Teil grössere Abweichungen von der Prognose zeigte.

Gemäss dieser Bevölkerungsprognose 2002 steigt die Gesamtbevölkerung zwischen 2002 und dem Prognosejahr 2030 um 113’864 Personen (+20,3%) bzw. um durchschnittlich 4’067 Personen oder um 0,67% jährlich. Rund drei Viertel der Gesamtzunahme (73,8%) sind auf Wanderungen, der Rest (26,2%) auf den Geburtenüberschuss zurückzuführen.

Neben dem reinen Anstieg der Einwohnerzahl von rund 114’000 Personen bis zum Jahr 2030, wird sich auch der Altersaufbau der Bevölkerung im Kanton Aargau in den nächsten 25 bis 30 Jahren deutlich verändern. Vorauszusehen ist eine Zunahme des prozentualen Anteils der über 65jährigen an der Wohnbevölkerung von 13,6% im Jahr 2002 auf 24,1% im Jahr 2030. Gleichzeitig nimmt der Anteil der unter 15jährigen um 2.5 Prozentpunkte auf 14,9% ab. Zahlenmässig bleibt die Altersklasse der unter 15jährigen mit rund 100’000 Personen über den gesamten Zeitraum recht stabil, während die Zahl der Seniorinnen und Senioren von 76’000 auf rund 162’000 Personen anwachsen dürfte. Diese Entwicklung wird auch bei einem schwächeren Wachstum (kleinerem Wanderungssaldo) eintreten, denn sie ist vor allem eine Folge der natürlichen Bevölkerungsentwicklung (Geburten minus Todesfälle) und nur wenig von den Annahmen der unterstellten Wanderungen abhängig.

Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung steigt von heute 20,1% auf knapp 27% an, wenn die Nettozuwanderung der ausländischen Wohnbevölkerung weiterhin 2’400 und die Zahl der Einbürgerungen 1'500 pro Jahr beträgt. Diese Werte entsprechen den Durchschnittswerten der letzten Jahre.

Diese prognostizierten Veränderungen werden wesentliche Auswirkungen auf die verschiedensten Bereiche wie Gesundheitswesen, Schulen, Verkehr, Wirtschaft, Wohnungsbau etc. haben. Der Regierungsrat hat deshalb die Departemente beauftragt, die Erkenntnisse aus der Bevölkerungsprognose 2002 in ihre Planungen einfliessen zu lassen und im Sinne einer Grobbeurteilung aufzuzeigen, welche Bedeutung die Prognosen auf die bisherigen Planungsannahmen haben.

Keine Willkür im Bewilligungswesen

BASEL. Im Basler Bewilligungswesen herrscht keine Willkür und es besteht auch keinesfalls die Absicht, die Kulturlandschaft "auszutrocknen". Dies antwortet der Regierungsrat auf eine Ende 2001 eingereichte Petition. Auf die Forderung der Petentschaft nach einem Rücktritt des verantwortlichen Amts-Chefs wird nicht eingetreten.

Die Petition "Die Kulturlandschaft der vermeintlichen Metropole Basel wird trocken gelegt!" wurde im Dezember 2001 bei der Staatskanzlei eingereicht. Die Petentschaft behauptet Willkür im Bewilligungswesen, fordert den Rücktritt des verantwortlichen Amts-Chefs, eine öffentliche Erklärung des PMD-Vorstehers und eine "zukunftsorientierte, tolerante (Jugend)-Kultur-Politik".

Der Regierungsrat verwahrt sich in seiner Antwort gegen den Vorwurf der Willkür. Zwar trifft es zu, dass bewilligte Veranstaltungen von der Polizei abgebrochen werden mussten, dies aber nur deshalb, weil es trotz klarer und unmissverständlicher Auflagen zu erheblichen Nachtruhestörungen kam.

 

 

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