Erneutes Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk und das Entfachen von Feuern im Freien

FRAUENFELD. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist es im Kanton Thurgau ab sofort wieder verboten im Freien Feuer zu entfachen und Feuerwerk abzubrennen.

Zusammenlegung der Handelsregisterämter - ein voller Erfolg

SOLOTHURN. Die durch den Regierungsrat beschlossene und vom Kantonsrat gutgeheissene Zusammenlegung der ursprünglich neun und zuletzt fünf dezentralisiert geführten Handelsregisterämter des Kantons in ein Kantonales Handelsregisteramt mit Sitz im Schmelzihof in Klus-Balsthal darf nach rund 18 monatiger praktischer Erfahrung als erfolgreich bezeichnet werden.

Richard Flury wird neuer Sekretär des Kantonalen Steuergerichts

SOLOTHURN. Richard Flury (47, Solothurn) wird neuer Sekretär des Kantonalen Steuergerichts und Aktuar der Kantonalen Schätzungskommission. 

Regengott hat versagt - keine Lockerung des Wasserentnahmeverbots

SOLOTHURN. Der Kantonale Führungsstab (KFS) zusammen mit dem Amt für Umweltschutz, Abteilung Wasserbau, dem Amt für Landwirtschaft und dem Solothurnischen Bauernverband kann keine Entwarnung an der Bewässerungsfront geben.

Kreisschulen Hauenstein-Ifenthal / Wisen und Safenwil – Walterswil

SOLOTHURN. Mit dem neuen Schuljahr 2003 / 2004 werden in der Region Olten gleich zwei Kreisschulen eröffnet: die Kreisschule Hauenstein-Ifenthal / Wisen und, sogar kantonsübergreifend, die Kreisschule Safenwil / Walterswil.

Luzerner Behörden appellieren an die Vernunft

LUZERN. Die Berichterstattungen der Medien über die grossen Waldbrände in Europa und Nordamerika zeigen die Gefahren und zerstörerische Gewalt des Feuers in eindrücklichen Bildern auf.

Einladung zum Rundgang zu Ortsbürgerliegenschaften

AARAU. Auf Samstag, 23. August, lädt der Aarauer Stadtrat die Bevölkerung zu einem Rundgang durch die Altstadt zu einigen wichtigen Liegenschaften der Ortsbürgergemeinde ein.

Umweltschutz - Jetzt spannen auch Garagenbetriebe und Behörden zusammen

BASEL.  Das Baudepartement hat in Basel eine Vereinbarung mit dem Autogewerbe-Verband der Schweiz (AGVS) über die Auslagerung von Kontrollaufgaben im Umweltschutzbereich unterzeichnet.

"Goldige" Basler Polizei – "bronzene" Feuerwehr

BASEL. Gleich mit vier Goldmedaillen kamen die beiden Vertreter der Kantonspolizei Basel-Stadt von der "Polizei- und Feuerwehrolympiade" in Barcelona zurück.

Änderung bei der Medienstelle des EuroAirport

BASEL. Im Rahmen des aktuellen Massnahmenpakets zur Kostensenkung und der entsprechenden Restrukturierung des EuroAirport (wie am 11. Juni kommuniziert) gibt die Direktion bekannt, dass Andreas Hatt die Medienstelle des EuroAirport per 7. August 2003 verlässt.

Umsetzung der SAR-Massnahme im Staatsarchiv

BERN. Die Einsichtnahme in Kirchenbücher des Kantons Bern wird eingeschränkt, bleibt jedoch grundsätzlich möglich. Dies hat der Regierungsrat beschlossen. Er setzt damit einen entsprechenden Auftrag aus der Strategischen Aufgabenüberprüfung (SAR) um.

Kaum unbesetzte Schulstellen zum Schuljahresbeginn

BERN. Eine Umfrage der Erziehungsdirektion des Kantons Bern zeigt, dass praktisch alle bernischen Schulen die offenen Lehrerinnen- und Lehrerstellen besetzen konnten.

Fahrplanwechsel Dezember 2004 und 2005: Bedeutende Änderungen auf der Strecke Bern-Luzern

BERN.  Der Fahrplanwechsel im Dezember 2004 mit der Einführung von Bahn 2000 bringt für die Strecke Bern-Luzern via Langnau Änderungen: Die schnellste Verbindung Bern-Luzern führt künftig mit Interregiozügen (IR) über die Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist und Zofingen.

Vandalenakte an städtischen Schulgebäuden und Anlagen

AARAU. In den letzten Tagen wurden in Aarau Fassaden verschiedener städtischer Schulgebäude versprayt, so beim Schachenschulhaus und der Sporthalle, beim Quartierschulhaus Telli sowie am Ofenhaus beim Bezirksschulhaus Zelgli.

 

6. August 2003

Erneutes Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk und das Entfachen von Feuern im Freien

FRAUENFELD. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist es im Kanton Thurgau ab sofort wieder verboten im Freien Feuer zu entfachen und Feuerwerk abzubrennen. Das hat das Departement für Justiz und Sicherheit nach einer erneuten Lagebeurteilung durch den Führungsstab entschieden.

Zusammenlegung der Handelsregisterämter - ein voller Erfolg

SOLOTHURN. Die durch den Regierungsrat beschlossene und vom Kantonsrat gutgeheissene Zusammenlegung der ursprünglich neun und zuletzt fünf dezentralisiert geführten Handelsregisterämter des Kantons in ein Kantonales Handelsregisteramt mit Sitz im Schmelzihof in Klus-Balsthal darf nach rund 18 monatiger praktischer Erfahrung als erfolgreich bezeichnet werden. Das nun einzige Handelsregisteramt des Kantons Solothurn, das dem Amtschreiber der Amtei Thal-Gäu unterstellt ist, ist seit dem 1. Januar 2002 operativ.

Richard Flury wird neuer Sekretär des Kantonalen Steuergerichts

SOLOTHURN. Richard Flury (47, Solothurn) wird neuer Sekretär des Kantonalen Steuergerichts und Aktuar der Kantonalen Schätzungskommission. Flury ersetzt den zum Obergerichtsschreiber gewählten Peter Geissler. Seine neue Aufgabe wird er am 1. November 2003 antreten.

Regengott hat versagt - keine Lockerung des Wasserentnahmeverbots

SOLOTHURN. Der Kantonale Führungsstab (KFS) zusammen mit dem Amt für Umweltschutz, Abteilung Wasserbau, dem Amt für Landwirtschaft und dem Solothurnischen Bauernverband kann keine Entwarnung an der Bewässerungsfront geben. Die Situation bleibt weiterhin angespannt. Das Wasserentnahme-Verbot bleibt bestehen. Im Hinblick auf die Wetterprognosen für die nächsten Tage ist sogar mit einer massiven Verschärfung der Lage zu rechnen. Bise und hohe Temperaturen trocknen die Oberflächengewässer durch Verdunstung schneller aus als angenommen. Eine Verschärfung des Verbots konnte aber dank der Disziplin der Landwirte umgangen werden.

Die angekündigten und erhofften Regenfälle sind im Kanton Solothurn leider ausgeblieben. Die gesperrten Gewässer haben sich dadurch nicht erholen können. Am Entscheid von letzter Woche betreffend Bewässerungsbewilligungen wurde auf Zusehen hin nichts geändert. 56 Landwirte können unter strenger Aufsicht durch die Fischereiaufseher weiterhin ihre Kulturen bewässern. Neun Betriebe sind weiterhin gesperrt. Fünf neue Gesuchsteller, aus dem ganzen Kantonsgebiet, erhielten eine Sondergenehmigung für eine einmalige Wasserentnahme aus der Aare (mittels Druckfass).

Der KFS macht die Bauern darauf aufmerksam, dass Neuansaaten nicht bewässert werden dürfen und ansonsten der erhaltene "Wasserfahrplan" gilt.

Für die nächste Woche wird, ohne massiven Regen, für die Dünnern, den Mittelgäu- und Bibernbach mit einer rigorosen Verschärfung gerechnet. Der KFS wird am nächsten Dienstag die Lage neu beurteilen.

Kreisschulen Hauenstein-Ifenthal / Wisen und Safenwil – Walterswil

SOLOTHURN. Mit dem neuen Schuljahr 2003 / 2004 werden in der Region Olten gleich zwei Kreisschulen eröffnet: die Kreisschule Hauenstein-Ifenthal / Wisen und, sogar kantonsübergreifend, die Kreisschule Safenwil / Walterswil. Beide Kreisschulen werden am Montag, 11. August durch die kantonalen und kommunalen Behörden und die Lehrerschaft anlässlich von zwei Festakten feierlich eröffnet. In Safenwil, wo es um einen kantonsübergreifenden Zusammenschluss geht, werden die Solothurner Bildungsdirektorin Ruth Gisi und der Aargauer Bildungsdirektor Rainer Huber anwesend sein; in Wisen der Hauptamtliche Inspektor der Region, Daniel Eggimann.

Luzerner Behörden appellieren an die Vernunft

LUZERN. Die Berichterstattungen der Medien über die grossen Waldbrände in Europa und Nordamerika zeigen die Gefahren und zerstörerische Gewalt des Feuers in eindrücklichen Bildern auf. Bezüglich der klimatischen Verhältnisse, Vegetation und Grossräumigkeiten herrschen in diesen Gebieten zwar wesentlich schwierige Verhältnisse als bei uns. Trotzdem hat sich bei uns die Brandgefahr in Wald und Flur mit dem anhaltend heissen und trockenen Wetter wieder erheblich verschärft. Die verantwortlichen Stellen im Kanton Luzern verzichten nach einer eingehenden Beurteilung der Situation weiterhin auf ein generelles Verbot, im Freien Feuer zu entfachen.

Die Bevölkerung wird jedoch eindringlich davor gewarnt, in Wäldern, an Waldrändern und weiteren exponierten Stellen Feuer zu machen. Beim Umgang mit Raucherwaren ist zudem unbedingte Vorsicht walten zu lassen!

Entstehungsbrände im Freien können sich auf Grund der derzeitigen Trockenheit sehr schnell ausbreiten. Zudem ist an gewissen Orten mangels genügender Wasserführung in den Bächen die Löschwasserversorgung zur Bekämpfung von allfälligen Waldbränden stark beeinträchtigt.

In Absprache mit dem kantonalen Forstamt bleiben weitergehende Massnahmen je nach Wetterentwicklung vorbehalten.

Einladung zum Rundgang zu Ortsbürgerliegenschaften

AARAU. Auf Samstag, 23. August, lädt der Aarauer Stadtrat die Bevölkerung zu einem Rundgang durch die Altstadt zu einigen wichtigen Liegenschaften der Ortsbürgergemeinde ein. Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr bei der Markthalle auf dem Färberplatz. Auf einem Fussmarsch  können unter kundiger Führung folgende historische Gebäude besichtigt werden: Städtisches Rathaus, Blumenhalde, Landjägerwachthaus und Haus zum Schlossgarten. Es stehen dafür rund anderthalb Stunden zur Verfügung. Anschliessend wird den Teilnehmerinnen  und Teilnehmern ein Apéro offeriert.  Die Leitung der Veranstaltung obliegt der Ortsbürgergutsverwaltung Aarau. Aus organisatorischen Gründen bittet sie alle Interessierten, sich bis spätestens am 18. August anzumelden. Die Anmeldung kann per Telefon (062 836 05 96), per Fax (062 836 06 40) oder via E-Mail (ortsbuergergemeinde@aarau.ch) erfolgen.

Umweltschutz - Jetzt spannen auch Garagenbetriebe und Behörden zusammen

BASEL.  Das Baudepartement hat in Basel eine Vereinbarung mit dem Autogewerbe-Verband der Schweiz (AGVS) über die Auslagerung von Kontrollaufgaben im Umweltschutzbereich unterzeichnet. Die bisherigen Betriebskontrollen durch die verschiedenen Fachbehörden können neu auch von einer einzigen nichtbehördlichen Fachperson durchgeführt werden.

Die Behörden übertragen im Sinne des Kooperationsprinzips die Verantwortung für die routinemässigen Betriebskontrollen für alle Umweltbereiche dem Umwelt-Inspektorat. Das Umwelt-Inspektorat ist Teil des AGVS, der Berufsorganisation der Schweizer Garagisten. Es ist für die gesamte Administration der Kontrollen besorgt. Für die Kontrollen im Bereich der Umwelt- und Gewässerschutzgesetzgebung selbst werden jedoch in Absprache zwischen der Behörde und dem Umwelt-Inspektorat vertraglich gebundene Kontrollfirmen eingesetzt. Die Aufgabe der Behörde besteht lediglich noch darin, die Arbeit des Umwelt-Inspektorates zu beaufsichtigen und Zwangsmassnahmen durchzusetzen, wenn gesetzeswidrige Zustände nicht freiwillig im Rahmen einer gesetzten Frist behoben werden.

"Goldige" Basler Polizei – "bronzene" Feuerwehr

BASEL. Gleich mit vier Goldmedaillen kamen die beiden Vertreter der Kantonspolizei Basel-Stadt von der "Polizei- und Feuerwehrolympiade" in Barcelona zurück. Dreimal erfolgreich war mit dem Kajakfahrer Max Flückiger der älteste Teilnehmer, eine goldene Auszeichnung errang Mathias Lampart im Skiff. Judoka Lukas Brügger von der Basler Berufsfeuerwehr schaffte eine Bronzemedaille.

Alle zwei Jahre finden die "World Police and Fire Games" statt, sozusagen die Olympischen Spiele der Einsatzdienste. Die Kantonspolizei Basel-Stadt wurde dieses Jahr – vom 25. Juli bis 3. August – in Barcelona durch Max Flückiger sowie Mathias Lampart vertreten – und dies mehr als erfolgreich.

Speziell erwähnenswert ist das "Triple" des Kajakfahrers Flückiger. An seinem 60. Geburtstag – und drei Tage nach seiner Pensionierung – fuhr er mit dem Einer-Kajak über 1000 m seine erste Goldmedaille ein. Über die 500 m-Strecke und den 200 m-Sprint folgten zwei weitere goldene Auszeichnungen.

Nachdoppeln konnte mit Mathias Lampart einer der jüngsten Teilnehmer. Er errang den ersten Platz im Skiff (Einerrudern) über 1000 m.

Mit einer Dreier-Delegation war die Basler Berufsfeuerwehr in der katalonischen Hauptstadt vertreten. Auch hier resultierte Edelmetall: Lukas Brügger errang im Judo eine bronzene Auszeichnung.

Änderung bei der Medienstelle des EuroAirport

BASEL. Im Rahmen des aktuellen Massnahmenpakets zur Kostensenkung und der entsprechenden Restrukturierung des EuroAirport (wie am 11. Juni kommuniziert) gibt die Direktion bekannt, dass Andreas Hatt die Medienstelle des EuroAirport per 7. August 2003 verlässt. Frau Vivienne Gaskell wird ab dem gleichen Datum die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit ganzheitlich für den EuroAirport weiterführen.

Umsetzung der SAR-Massnahme im Staatsarchiv

BERN. Die Einsichtnahme in Kirchenbücher des Kantons Bern wird eingeschränkt, bleibt jedoch grundsätzlich möglich. Dies hat der Regierungsrat beschlossen. Er setzt damit einen entsprechenden Auftrag aus der Strategischen Aufgabenüberprüfung (SAR) um. Deshalb wird beim Staatsarchiv eine Stelle im Bereich der Genealogie (Kirchenbücher) abgebaut. Die dafür notwendigen rechtlichen Bestimmungen treten auf den 1. Januar 2004 in Kraft.

Das Staatsarchiv muss seine Dienstleistungen im Bereich Lesesaal, Genealogie und Familienwappen reduzieren. Dies hat die Strategische Aufgabenüberprüfung (SAR) ergeben. Das Dienstleistungsangebot im Bereich der Genealogie (Kirchenbücher) wird heute grösstenteils von einigen wenigen Personen intensiv genutzt. Angesichts der angespannten finanziellen Situation des Kantons hatte der Regierungsrat im SAR-Bericht beantragt, den Sparauftrag durch einen Leistungsabbau im Bereich der Genealogie zu erfüllen und dort eine Stelle abzubauen. Der  Grosse Rat hat dieser Massnahme im November 2002 zugestimmt.

Die Umsetzung der Massnahme sieht nun vor, die übermässige Beanspruchung der Dienstleistungen im Bereich der Genealogie einzuschränken. Konkret soll die Möglichkeit, Kirchenbücher einzusehen, auf drei Tage pro Person und Jahr begrenzt werden. Zudem wird die Möglichkeit zur Einsichtnahme zeitlich auf einen Tag pro Woche festgelegt. Weiter werden keine schriftlichen Anfragen zu Kirchenbüchern mehr beantwortet.

Die genealogische Forschung auf privater Basis soll jedoch auch in Zukunft möglich bleiben. Deshalb sollen Private Kopien der Kirchenbücher erwerben können. Der Regierungsrat hat die dafür nötigen Änderungen in der Verordnung über das Staatsarchiv und der Gebührenverordnung beschlossen; sie treten auf den 1. Januar 2004 in Kraft.

Kaum unbesetzte Schulstellen zum Schuljahresbeginn

BERN. Eine Umfrage der Erziehungsdirektion des Kantons Bern zeigt, dass praktisch alle bernischen Schulen die offenen Lehrerinnen- und Lehrerstellen besetzen konnten. Bei Schuljahresbeginn sind noch eine Vollzeitstelle und 3 Teilzeitpensen vakant. Allerdings war die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber für die Oberstufe (Real- und Sekundarschule) klein, wie Rückmeldungen aus den Gemeinden ergeben haben.

Diesen Sommer sind wegen der Umgestaltung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung mit Ausnahme des Sekundarlehramtes keine neu patentierten Lehrpersonen in den Schuldienst eingetreten. Trotzdem konnten bis zum Beginn des neuen Schuljahres praktisch alle offenen Stellen an den bernischen Schulen besetzt werden, wie die Abklärungen der Erziehungsdirektion des Kantons Bern zeigen. Gemäss einer Umfrage bei allen Volksschulen (Rücklaufquote 78 Prozent) waren Ende Juni 2003 insgesamt 16 Vollzeitstellen noch nicht besetzt. In der Zwischenzeit konnten für die meisten offenen Stellen Lehrpersonen rekrutiert werden. Gemäss dem Internet-Stellenanzeiger des Kantons Bern ( www.be.ch/jobs ) blieben bis zum 6. August  2003 nur noch eine Vollzeitstelle (Logopädie) und drei Teilpensen vakant. Bei der Stellvertretungszentrale ist zurzeit noch eine Stellvertretung zu vergeben.

Schwierig gestaltete sich die Besetzung offener Stellen gemäss den Rückmeldungen der Schulen vor allem für die Oberstufe (Real- und Sekundarschule) und in abgelegenen Gemeinden. Die Auswahl der Bewerbungen war sehr begrenzt. Weitgehend problemlos besetzt werden konnten hingegen die offenen Stellen der 1. bis 4. Klasse der Primarschule.

Sechs ausländischen Lehrkräften ist die Bewilligung erteilt worden, an bernischen Schulen zu unterrichten. Zudem unterrichten im Kanton Bern 252 Lehrpersonen ohne Lehrpatent (Vorjahr 102 Personen). Das entspricht insgesamt 48 Vollzeitstellen oder 1,8 Prozent der Lehrkräfte an der Berner Volksschule. Diese erteilten gesamthaft 1'360 Lektionen, das heisst durchschnittlich 5,4 Lektionen pro Lehrperson. Die überwiegende Mehrheit der Unterrichtenden sind Berufsleute, welche über eine Ausbildung im jeweiligen Unterrichtsfach verfügen. Die Erziehungsdirektion beobachtet die Veränderungen auf dem Stellenmarkt intensiv und wird für die unbefriedigende Entwicklung in diesem Bereich wirksame Massnahmen einleiten.

Fahrplanwechsel Dezember 2004 und 2005: Bedeutende Änderungen auf der Strecke Bern-Luzern

BERN.  Der Fahrplanwechsel im Dezember 2004 mit der Einführung von Bahn 2000 bringt für die Strecke Bern-Luzern via Langnau Änderungen: Die schnellste Verbindung Bern-Luzern führt künftig mit Interregiozügen (IR) über die Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist und Zofingen. Auf der Strecke durch das Entlebuch fahren neu RegioExpresszüge (RX), die von den BLS betrieben werden. Zudem sollen technische und bauliche Erneuerungen ab 2006 zusätzliche Halte der RX-Züge in Trubschachen und Malters ermöglichen.

Die Einführung der ersten Etappe von Bahn 2000 bringt für das Emmental und das Entlebuch beträchtliche Neuerungen. Die schnellste Verbindung Bern-Luzern führt von Bern via Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist-Zofingen nach Luzern. Trotz dem Wegfall der Transitpassagiere haben die Kantone Bern und Luzern sowie die SBB als Infrastrukturbesitzerin und die BLS als Betreiberin beschlossen, die RegioExpresszüge (RX) Bern-Langnau-Luzern im Stundentakt verkehren zu lassen. Zudem wird auf der Strecke Schwarzenburg-Bern-Langnau die S-Bahnlinie S2 weitgehend im Halbstundentakt betrieben. Diese Fahrplangestaltung bedingt einen massiven Ausbau der Infrastrukturen. Zwischen Worb und Emmenmatt sind wegen der zusätzlichen Kreuzungen drei Doppelspurabschnitte erforderlich, die zur Zeit gebaut werden. Gleichzeitig wird auch die ganze Strecke automatisiert und durch ein zentrales Stellwerk gesteuert.

Auf Wunsch der beiden Kantone Bern und Luzern sollen die RX-Züge Bern-Luzern nicht nur in Konolfingen, Langnau, Escholzmatt, Schüpfheim, Entlebuch und Wolhusen, sondern zusätzlich auch in Trubschachen und Malters halten. Durch diese verbesserte Erschliessung kann die Standortqualität der beiden Gemeinden und ihrem Hinterland wesentlich gesteigert werden. Für Trubschachen, welches bisher mit Regionalzügen bedient wurde, bedeutet der RX-Halt einen Quantensprung betreffend Verkürzung der Reisezeiten in die Hauptzentren Bern und Luzern. Damit die zusätzlichen Halte realisiert werden können, muss die Finanzierung und die rechtzeitige Fertigstellen eines grösseren Bauprojektes in Schüpfheim sichergestellt werden. Zudem müssen weitere kleinere Infrastrukturanpassungen vorgenommen und eine stärkere Motorisierung der Züge mit RE-465-Lokomotiven ermöglicht werden.

In einer gemeinsamen Absichtserklärung unter allen Beteiligten (Kantone Bern, Luzern, BLS und SBB) wurde vereinbart, gemeinsame Anstrengungen zu unternehmen, damit auf den Fahrplan 2006 (Fahrplanwechsel Dezember 2005) die Halte Trubschachen und Malters eingeführt werden können. Für das Übergangsjahr 2005 wird für die Erschliessung von Trubschachen eine provisorische Lösung erarbeitet. Diese wird den interessierten Kreisen zur Stellungnahme unterbreitet.

Vandalenakte an städtischen Schulgebäuden und Anlagen

AARAU. In den letzten Tagen wurden in Aarau Fassaden verschiedener städtischer Schulgebäude versprayt, so beim Schachenschulhaus und der Sporthalle, beim Quartierschulhaus Telli sowie am Ofenhaus beim Bezirksschulhaus Zelgli. Beim  Quartierschulhaus Telli wurden zudem auf dem Kunststoffbelag des Turnplatzes diverse Feuerwerkskörper abgebrannt. Dabei wurden die Abfälle und eine grosse Unordnung hinterlassen. Zusätzlich wurden aber durch das  Feuerwerk auch Brandschäden am Turnbelag verursacht. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken.

 

 

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