Jahresbericht 2002 des Kantonalen Labors

ZÜRICH. Das Kantonale Labor Zürich führt für den Verbraucherschutz jährlich Tausende von Untersuchungen an Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen durch. Im vergangenen Jahr wurden 19'493 Proben chemisch, mikrobiologisch, physikalisch oder sensorisch geprüft.

Postgrundversorgung muss erhalten bleiben

FRAUENFELD. Eine qualitativ gute Grundversorgung mit Dienstleistungen des Post- und Zahlungsverkehrs sowie ein flächendeckendes Poststellennetz und die Hauszustellung müssen gewährleistet werden.

Auf den 1. Januar 2004 setzt der Regierungsrat zwei Gesetzesänderungen in Kraft

FRAUENFELD. Die eine betrifft das Gesetz über die Kinder- und Ausbildungszulagen. Neu wird die Höhe der Kinderzulagen für im Ausland lebende Kinder nach dem Verhältnis der Kaufkraft im ausländischen Staat zu jener der Schweiz abgestuft.

Regierungsrat empfängt den niederländischen Botschafter

SOLOTHURN. Der Solothurner Landammann Christian Wanner hat zusammen mit Staatsschreiber Konrad Schwaller und dessen Gattin, Ursula Schwaller, den Botschafter des Königreichs der Niederlande in der Schweiz, Roelof Reinhold Smit zu einem Gedankenaustausch empfangen.

Total 57,4 Millionen Franken Finanzausgleich für 43 Gemeinden

ST. GALLEN. Der direkte Finanzausgleich des Staates für die politischen Gemeinden beläuft sich im Jahr 2003 auf 57,4 Mio. Franken; hinzu kommen noch zwei weitere Millionen an die Stadt St.Gallen für die Erfüllung zentralörtlicher Aufgaben, die im öffentlichen Interesse liegen.

Sozialer und gesellschaftlicher Wandel als Herausforderung für Bäuerinnen und Bauern

ST. GALLEN. Zwischen den bäuerlichen Traditionen einerseits und dem sozialen und gesellschaftlichen Wandel anderseits suchen Bäuerinnen und Bauern neue Wege. Mit ihrem Jahresthema "Partnerschaft - Landwirtschaft" bietet die Fachstelle für Gleichberechtigungsfragen des Kantons St.Gallen eine Plattform zum Informations- und Gedankenaustausch.

Der Sauerländertunnel darf provisorisch offen bleiben

AARAU. Das Aargauer Verwaltungsgericht hat die Beschwerde entschieden, die ein Anstösser gegen die provisorische Öffnung des Sauerländertunnels erhoben hat.

Ozonwerte weiter angestiegen

BASEL. Mit der anhaltenden heissen Schönwetterperiode sind die Ozonwerte in den beiden Basel weiter angestiegen und haben Werte über 200 Mikrogramm pro Kubikmeter erreicht. Da für die nächsten Tage keine Wetteränderung zu erwarten ist, werden die Ozonbelastungen weiter sehr hoch bleiben.

Verletzte bei Zugskollision

GSTEIGWILER. Auf einem einspurigen Streckenabschnitt bei Gsteigwiler sind heute morgen zwei Personenzüge der Berner-Oberland.Bahnen frontal zusammengestossen.

Planungskredit für das von Roll-Areal in Bern

BERN. Die Strategie 3012 zur räumlichen Entwicklung der Universität und der Pädagogischen Hochschule wird umgesetzt.

Konstante Unfallzahlen - weniger Verletzte, mehr Todesopfer

BERN. Die Zahl der Verkehrsunfälle auf den Strassen des Kantons Bern ist im ersten Halbjahr 2003 im Vergleich zum Vorjahr praktisch konstant geblieben. Die Zahl der Verletzten sank um 2,2 Prozent, während 3 Todesopfer mehr zu beklagen waren.

Kanton Bern unterstützt die Revision der Schweizerischen Postverordnung

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern äussert sich grundsätzlich positiv zu der vom Bundesrat vorgesehenen Revision der Postverordnung, wie er in seiner Vernehmlassungsantwort an das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) festhält.

 

7. August 2003

Jahresbericht 2002 des Kantonalen Labors

ZÜRICH. Das Kantonale Labor Zürich führt für den Verbraucherschutz jährlich Tausende von Untersuchungen an Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen durch. Im vergangenen Jahr wurden 19'493 Proben chemisch, mikrobiologisch, physikalisch oder sensorisch geprüft. Die Palette der Untersuchungsgegenstände umfasst fast alles, was im Haushalt zu finden ist: Milch und Käse, Fleisch und Gemüse, Wasser, Wein und Limonade, Lebensmittelverpackungen, Kosmetika, Kinderspielwaren oder Kinderkleider.

Von den 16'311 amtlich erhobenen Proben entsprachen 1816 Proben der Lebensmittelgesetzgebung nicht und wurden beanstandet. 891 Proben hielten den hygienischen Anforderungen nicht Stand. Sie waren durch das Wachstum unerwünschter Bakterien oder Schimmel im Wert vermindert, verdorben oder sogar gesundheitsgefährdend.

In den 11'947 registrierten Lebensmittelbetrieben (inklusive Landwirtschaftsbetrieben) wurden 15'589 Kontrollen durchgeführt, davon 510 durch das Kantonale Lebensmittelinspektorat, die übrigen durch die kommunalen Lebensmittelkontrolleurinnen und -kontrolleure. Die Lebensmittelsicherheit wurde anhand des Schemas des Verbandes der Kantonschemiker beurteilt. In 94,5 Prozent der Betriebe im Kanton Zürich ist die Lebensmittelsicherheit gewährleistet. Sorgen und einen hohen Aufwand bereiten die 5,5 Prozent der Betriebe, in denen die Lebensmittelsicherheit nicht garantiert werden kann. Schlecht konzipierte und überwachte Herstellungsprozesse, ungenügende und überlastete Infrastruktur, mangelndes Wissen und Erfahrung oder auch einfach Schlamperei führen dazu, dass in einigen Verpflegungsbetrieben und gewerblichen Produktionsbetrieben verdorbene Lebensmittel angetroffen werden. Aus übertriebener Sparsamkeit werden manchmal Gerätschaften verwendet, die jeder Beschreibung spotten. Grund für die unhaltbaren Zustände dürfte in vielen Fällen ungenügende Ausbildung und Kenntnisse sowie mangelhafte Führungsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen der Betriebsverantwortlichen sein.

Postgrundversorgung muss erhalten bleiben

FRAUENFELD. Eine qualitativ gute Grundversorgung mit Dienstleistungen des Post- und Zahlungsverkehrs sowie ein flächendeckendes Poststellennetz und die Hauszustellung müssen gewährleistet werden. Das schreibt der Regierungsrat des Kantons Thurgau in seiner Vernehmlassung zur Revision der Postverordnung zuhanden des Bundes.

Kantonales Laboratorium soll Selbstkelterer kontrollieren

FRAUENFELD. Seit Juni 2002 unterliegen auch Selbstkelterer einer Buch- und Kellerkontrolle. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau beauftragt nun das Kantonale Laboratorium mit dieser Aufgabe. Dies unter dem Vorbehalt, dass das Bundesamt für Landwirtschaft die Gleichwertigkeit der kantonalen Kontrolle bestätigt. 

Auf den 1. Januar 2004 setzt der Regierungsrat zwei Gesetzesänderungen in Kraft

FRAUENFELD. Die eine betrifft das Gesetz über die Kinder- und Ausbildungszulagen. Neu wird die Höhe der Kinderzulagen für im Ausland lebende Kinder nach dem Verhältnis der Kaufkraft im ausländischen Staat zu jener der Schweiz abgestuft. Die zweite Änderung betrifft das Gesetz über die Einführung der eidgenössischen Alters- und Hinterlassenenversicherung im Kanton Thurgau. Neu wird der Kanton alleine für die Mindestbeiträge aufkommen, welche den obligatorisch Versicherten erlassen worden sind.

Regierungsrat empfängt den niederländischen Botschafter

SOLOTHURN. Der Solothurner Landammann Christian Wanner hat zusammen mit Staatsschreiber Konrad Schwaller und dessen Gattin, Ursula Schwaller, den Botschafter des Königreichs der Niederlande in der Schweiz, Roelof Reinhold Smit zu einem Gedankenaustausch empfangen. Botschafter Smit wurde von seiner Ehefrau Traute Smit begleitet. Der Regierungsrat pflegt regelmässige Kontakte mit Vertretern des diplomatischen Korps in der Schweiz.

Total 57,4 Millionen Franken Finanzausgleich für 43 Gemeinden

ST. GALLEN. Der direkte Finanzausgleich des Staates für die politischen Gemeinden beläuft sich im Jahr 2003 auf 57,4 Mio. Franken; hinzu kommen noch zwei weitere Millionen an die Stadt St.Gallen für die Erfüllung zentralörtlicher Aufgaben, die im öffentlichen Interesse liegen. 43 Gemeinden beanspruchen Ausgleichsbeiträge, drei mehr als im Jahr 2002.

Die finanzielle Entlastung der Gemeinden durch den direkten Finanzausgleich liegt zwischen 252'700 Franken (Häggenschwil) und 4,5 Mio. Franken (Rorschach). Vom gesamten Beitrag von 57,4 Mio. Franken floss etwas mehr als die Hälfte in zehn Gemeinden. In den Gemeinden Quarten, Benken, Ernetschwil und Oberuzwil kann auf direkte Ausgleichszahlungen verzichtet werden, weil die Einnahmen aus Einkommens- und Vermögenssteuern zusammen mit den in den Vorjahren ausbezahlten, aber nicht vollumfänglich beanspruchten Beiträgen zur Deckung des Gesamtsteuerbedarfes ausreichen. Neu auf Finanzausgleichsbeiträge angewiesen sind die politischen Gemeinden Häggenschwil, Ebnat-Kappel und Oberhelfenschwil.

Sozialer und gesellschaftlicher Wandel als Herausforderung für Bäuerinnen und Bauern

ST. GALLEN. Zwischen den bäuerlichen Traditionen einerseits und dem sozialen und gesellschaftlichen Wandel anderseits suchen Bäuerinnen und Bauern neue Wege. Mit ihrem Jahresthema "Partnerschaft - Landwirtschaft" bietet die Fachstelle für Gleichberechtigungsfragen des Kantons St.Gallen eine Plattform zum Informations- und Gedankenaustausch. Auftaktveranstaltung ist am 1. September 2003 ein Gipfeltreffen auf dem Säntis.

Um in ihrer Arbeit Schwerpunkte zu setzen, hat die Fachstelle für Gleichberechtigungsfragen von Frau und Mann des Kantons St.Gallen beschlossen, jedes Jahr ein anderes Thema in den Vordergrund zu rücken. Jeweils am ersten Montag im September findet mit dem Gipfeltreffen auf dem Säntis der Auftakt statt, dem weitere Veranstaltungen in den Regionen folgen.

Der Sauerländertunnel darf provisorisch offen bleiben

AARAU. Das Aargauer Verwaltungsgericht hat die Beschwerde entschieden, die ein Anstösser gegen die provisorische Öffnung des Sauerländertunnels erhoben hat. Laut dem Urteil darf der Tunnel weiterhin provisorisch offen bleiben, der Kanton muss aber Messungen zu Luft- und Lärmbelastung durchführen und nötigenfalls geeignete Massnahmen ergreifen.

Bei der Projektgenehmigung für den Sauerländertunnel von 1998 machte der Regierungsrat aus Umweltschutzgründen die Auflage, dass mit der Inbetriebnahme des Tunnels die Altstadt von Aarau gesperrt werden muss. In der Zwischenzeit wurde der Sauerländertunnel erstellt, und der Regierungsrat verfügte die Sperrung der Altstadt. Gegen die Sperrung gingen in der Folge mehrere Beschwerden beim Bundesrat ein. Diese sind nach wie vor hängig, ein Entscheid wird in den nächsten Wochen erwartet.

Eine Sperrung der Altstadt und eine definitive Öffnung des Sauerländertunnels sind demnach heute noch nicht zulässig. Um eine Nutzung des Tunnels dennoch möglich zu machen, hat der Regierungsrat am 14. Mai 2003 die provisorische Inbetriebnahme des Tunnels verfügt. Dagegen ist eine Beschwerde beim Verwaltungsgericht erhoben worden.

In seinem Urteil vom 22. Juli 2003 hat nun das Verwaltungsgericht die provisorische Öffnung des Tunnels nicht beanstandet, so dass der Tunnel auch weiterhin offen bleiben darf. Allerdings hat es entschieden, dass mit der Inbetriebnahme des Sauerländertunnels – auch wenn diese bloss provisorisch ist –, die im Projektgenehmigungsbeschluss des Regierungsrates vom Februar 1998 angeordneten Massnahmen zu realisieren sind. Das heisst, dass der Kanton schon jetzt Messungen bezüglich Luft- und Lärmbelastung durchzuführen hat. Zusätzlich ist er verpflichtet, nötigenfalls geeignete Massnahmen zu treffen, um schädliche Auswirkungen auf die Umwelt zu begrenzen.

Gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts, der am 6. August 2003 den Parteien zugestellt worden ist, kann Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden; der Kanton rechnet jedoch nicht mit einer Beschwerde.

Ozonwerte weiter angestiegen

BASEL. Mit der anhaltenden heissen Schönwetterperiode sind die Ozonwerte in den beiden Basel weiter angestiegen und haben Werte über 200 Mikrogramm pro Kubikmeter erreicht. Da für die nächsten Tage keine Wetteränderung zu erwarten ist, werden die Ozonbelastungen weiter sehr hoch bleiben.

Ozon entsteht aus den Abgasen des motorisierten Verkehrs und der industriellen und gewerblichen Aktivitäten. Stickoxide und flüchtige organische Stoffe sind Schadstoffe. Daraus bildet sich unter starker Sonneneinstrahlung Ozon. Die andauernden hohen Temperaturen der vergangenen Tage haben die Ozonwerte in die Höhe getrieben. Im Laufe des gestrigen Nachmittags sind die Konzentrationen in der Region und Stadt Basel über 200 Mikrogramm pro Kubikmeter angestiegen.

Wir möchten deshalb die folgenden Empfehlungen in Erinnerung rufen: Verzichten Sie auf den Gebrauch des Personenwagens und benützen Sie den öffentlichen Verkehr. Legen Sie kurze Strecken zu Fuss oder mit dem Velo zurück oder bilden Sie Fahrgemeinschaften. Sie helfen damit, die Schadstoffe des Verkehrs zu reduzieren. · Auch Gütertransporte auf der Strasse sollten auf das Nötige beschränkt werden. · Personen, die besonders empfindlich auf Ozon reagieren, wird empfohlen, ungewohnte körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Von besonderen sportlichen Ausdauerleistungen in den Nachmittags- und Abendstunden wird abgeraten.

Die aktuelle Ozonbelastung kann man über die SMS-Abfrage via Handy abrufen. Durch Senden des Kennwort "OZON BS" oder "OZON BL" an die Zielnummer 20120 erhalten Sie zum Preis von 30 Rp. pro SMS den momentanen Ozonwert sowie eine Bewertung. Hintergrundinformation zu Ozon finden Sie auf der Internetseite: www.ozonok.ch, welche von den Kantonen und dem Bund betrieben wird. Regionale Informationen aus den beiden Basel stehen Ihnen unter www.basler-luft.ch zur Verfügung.

Verletzte bei Zugskollision

GSTEIGWILER. Auf einem einspurigen Streckenabschnitt bei Gsteigwiler sind heute morgen zwei Personenzüge der Berner-Oberland.Bahnen frontal zusammengestossen. Rund 30 Personen sind leichtz bis mittelschwer verletzt worden, eine Person erlitt schwere Kopfverletzungen und musste mit der Rettungsflugwacht ins Berner Inselspital geflogen werden.

Regionales Heilmittelinspektorat der Nordwestschweiz: Vereinbarung unterzeichnet

BERN. Die bernische Kantonsregierung hat die Vereinbarung der nordwestschweizerischen Kantone über die Führung eines regionalen Heilmittelinspektorats unterzeichnet. Der Grosse Rat hat das Geschäft in der Februarsession 2003 gutgeheissen. Nachdem die Referendumsfrist unbenutzt verstrichen ist, konnte der Regierungsrat die Vereinbarung nun unterzeichnen.

Planungskredit für das von Roll-Areal in Bern

BERN. Die Strategie 3012 zur räumlichen Entwicklung der Universität und der Pädagogischen Hochschule wird umgesetzt. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat für Planungsarbeiten auf dem von Roll-Areal in Bern einen Kredit von 990’000 Franken bewilligt. Damit soll ein Projektwettbewerb für das Primärsystem der Gesamtüberbauung sowie ein Vorauswahlverfahren für das Sekundärsystem der ersten Bauetappe durchgeführt werden. Auf dem von Roll-Areal sollen in einer ersten Bauetappe Räume für die universitären Institute der Chemie, Biochemie, Molekularbiologie, Biomedizin, Informatik und Mathematik entstehen.

Konstante Unfallzahlen - weniger Verletzte, mehr Todesopfer

BERN. Die Zahl der Verkehrsunfälle auf den Strassen des Kantons Bern ist im ersten Halbjahr 2003 im Vergleich zum Vorjahr praktisch konstant geblieben. Die Zahl der Verletzten sank um 2,2 Prozent, während 3 Todesopfer mehr zu beklagen waren.

Im ersten Halbjahr 2003 ereigneten sich im Kanton Bern (inklusive Stadt Bern) 3460 Verkehrsunfälle. Das sind 3 oder 0,1 Prozent weniger als in der gleichen Zeitspanne des Vorjahres. Verletzt wurden 1960 Personen, das sind 45 oder 2,2 Prozent weniger als im Jahr 2002. Die Zahl der Todesopfer ist dagegen mit 28 um 3 höher als im Vorjahr. Wie im Vorjahr wurde 1 Kind Opfer eines Verkehrsunfalles.

2258 Unfälle ereigneten sich innerorts (- 0,8 Prozent). Dabei wurden 1225 (-2,8 Prozent) Personen verletzt und 11 (drei mehr als 2002) getötet. Ausserorts stieg die Zahl der Unfälle um 2,8 Prozent auf 743 an. Dabei wurden 533 (+1,5 Prozent) Personen verletzt. Die Zahl der Todesopfer stieg von 13 auf 15. Auf Autobahnen und Autostrassen verringerte sich die Zahl der Unfälle um 0,9 Prozent auf 459. Bei diesen Unfällen wurden 202 (- 8,2 Prozent) Personen verletzt und 2 Personen (Vorjahr 4) getötet.

Im Vergleich zum Vorjahr haben die Selbstunfälle um 8,8 Prozent auf 1257 zugenommen: Insgesamt waren dabei 556 (+11,9 Prozent) Verletzte und 15 (+ 3) Todesopfer zu verzeichnen.

Mit 733 stieg die Zahl der Zweiradunfälle um 5,9 Prozent. Dabei wurden 633 (586) Personen verletzt. Die Zahl der Todesopfer ist von 6 auf 7 angestiegen. Im ersten Halbjahr wurden 298 (282) Fahrradunfälle registriert. Dabei verletzten sich 255 (2002: 237) Personen und 3 (3) kamen ums Leben. Bei den 93 (98) Unfällen mit Mofas wurden 84 (80) Personen verletzt, Todesopfer gab es, wie schon im Vorjahr, keine. Mit Kleinmotorrädern wurden 110 (91) Unfälle mit 97 (75) Verletzten und 1 (0) Todesopfern verzeichnet. Mit Motorrädern unter 125 ccm ereigneten sich 79 (93) Unfälle mit 69 (81) Verletzten und 2 (1) Toten. An 153 (128) Unfällen waren Motorräder über 125 ccm beteiligt. Dabei zogen sich 128 (113) Personen Verletzungen zu, 1 (2) Personen kamen ums Leben.

Um 26 Prozent - von 169 auf 125 - zurückgegangen ist die Zahl der Fussgängerunfälle. Dabei wurden 110 (152) Personen verletzt und 3 (5) getötet.

Unverändert steht die Missachtung des Vortrittsrechts (mit 16,5 Prozent) an der Spitze der Unfallursachen, knapp gefolgt von der Geschwindigkeit (15,9 Prozent) und der Unaufmerksamkeit (15,1 Prozent). 331 (343) Unfälle ereigneten sich unter Alkoholeinfluss. Dabei verletzten sich 138 (147) Personen und 3 (2) kamen ums Leben.

Aufgeschlüsselt nach Monaten haben sich im Juni (Vorjahr: Mai) die meisten Unfälle ereignet (637 Unfälle mit 447 Verletzten und 3 Toten). Die grösste Anzahl der Verletzten wurde ebenfalls im Juni verzeichnet, während im Mai deutlich am meisten Todesopfer zu beklagen waren (10).

Mit 586 Unfällen war - wie im Vorjahr - der Freitag der unfallträchtigste Tag der Woche. Die meisten Verletzten (324) gab es ebenfalls am Freitag, die meisten Todesopfer am Mittwoch und Freitag (je 6). Was die Tagesstunden betrifft, so ereigneten sich, wie im Vorjahr, die meisten  zwischen 17 und 18 Uhr (322). In dieser Zeit gab es auch am meisten Verletzte (207), während, wie schon im Jahr 2002, die meisten Todesopfer (4) zwischen 19 und 20 Uhr zu beklagen waren.

Kanton Bern unterstützt die Revision der Schweizerischen Postverordnung

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern äussert sich grundsätzlich positiv zu der vom Bundesrat vorgesehenen Revision der Postverordnung, wie er in seiner Vernehmlassungsantwort an das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) festhält. Die Post habe nicht nur einen Leistungsauftrag nach wirtschaftlichen Kriterien zu erfüllen, sondern trage darüber hinaus eine hohe Verantwortung für den Zusammenhalt der Regionen in der Schweiz und die Entwicklung in den einzelnen Regionen, betont die bernische Kantonsregierung. Sie unterstützt den Vorschlag, dass vor der Verlegung oder Schliessung einer Poststelle die Behörden der betroffenen Gemeinden anzuhören sind, und schlägt vor, die Konsultation auf die Regionen auszuweiten. Ausserdem unterstützt der Kanton Bern die Möglichkeit zur Erhebung von Konzessionsgebühren als Element zur Kontrolle der schrittweisen Marktöffnung für die Paketpost.

 

 

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