Verhandlungen mit Bodenpersonal erfolgreich abgeschlossen

BASEL. SWISS und die Gewerkschaften GATA, KV Schweiz, PUSH und VPOD haben sich über einen Sparbeitrag des Bodenpersonals geeinigt.

Schwere Überschwemmungen in Sudan: SRK hilft

BERN . Im Nordosten Sudans führten heftige Regenfälle zu schweren Überschwemmungen. An mehreren Orten brachen die Schutzdämme der Flüsse ein. Aus Kassala, der grössten Stadt der Region, mussten bereits 300'000 Menschen evakuiert werden.

Philippinen können über 683 Mio. US-Dollar verfügen

ZÜRICH. Vertreter schweizerischer und philippinischer Behörden haben sich an einem Treffen in Zürich befriedigt über den positiven Abschluss des Falles Marcos geäussert.

Massnahmen gegen Lastwagenstaus wegen deutscher LKW-Maut beschlossen

BERN. Erhöhung der Anzahl Maut-Terminals und fremdsprachenkundige Informationsteams als Hilfestellung für Chauffeure: mit diesen beiden Massnahmen sollen die befürchteten Lastwagenstaus an der Grenze nach Deutschland als Konsequenz der Einführung der deutschen LKW-Maut möglichst vermieden werden.

Hilfsgüter von Caritas Schweiz und Heks - Nothilfe für ein Spital in Mosul

LUZERN. Caritas Schweiz und das Heks haben einen Nothilfetransport für das Al-Khansaa Krankenhaus in Mosul bereitgestellt, weil dort dringend Medikamente und medizinisches Materialbenötigt werden.

Schweizer Arbeitslosigkeit im Juli

BERN. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco) waren Ende Juli 2003 in der Schweiz 141'699 Arbeitslose eingeschrieben, 1'214 mehr als im Vormonat.

Let The Sun Shine!

ZÜRICH. Gegen eine Million Menschen werden wieder an der diesjährigen Street Parade dieses Wochenende in Zürich erwartet. Bereits heute abend bringen sich junge Leute aus der ganzen Schweiz und aus halb Europa in rund 100 Clubs in Stimmung und Schwung.

 

 

8. August 2003

Verhandlungen mit Bodenpersonal erfolgreich abgeschlossen

BASEL. SWISS und die Gewerkschaften GATA, KV Schweiz, PUSH und VPOD haben sich über einen Sparbeitrag des Bodenpersonals geeinigt. Der wesentliche Beitrag erfolgt über eine Flexibilisierung der individuellen Arbeitszeit sowie Reduktion sonstiger Personalkosten. Eine generelle Lohnreduktion wurde nicht vereinbart.

Das Paket beinhaltet ein Arbeitszeitmodell, welches eine Flexibilisierung zwischen 42 und 37 Stunden umfasst.

Die Bodenverbände unterstützen einen Solidaritätsbeitrag beim Bezug von Angestelltentickets sowie eine Preisanpassung der derzeit subventionierten Personalverpflegung.

Potentielle Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit den Massenentlassungen wurden beigelegt.

Im Gegenzug hat SWISS den gültigen Sozialplan um 12 Monate auf den 31.12.2004 verlängert. Eine Verbesserung der Sozialplanleistungen für ältere und langjährige Mitarbeitende konnte ebenfalls realisiert werden.

Schwere Überschwemmungen in Sudan: SRK hilft

BERN . Im Nordosten Sudans führten heftige Regenfälle zu schweren Überschwemmungen. An mehreren Orten brachen die Schutzdämme der Flüsse ein. Aus Kassala, der grössten Stadt der Region, mussten bereits 300'000 Menschen evakuiert werden.

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) setzt Hilfsgüter für die Obdachlosen im Wert von 100'000 Franken ein. Die Wolldecken, Trinkwasser-Kanister und Mehrzweckplanen werden in der Region beschafft. Freiwillige des Sudanesischen Roten Halbmondes kümmern sich um das Überleben der betroffenen Bevölkerung Darunter befinden sich viele interne Kriegsvetriebene sowie ehemalige Flüchtlinge aus Eritrea.

Philippinen können über 683 Mio. US-Dollar verfügen

ZÜRICH. Vertreter schweizerischer und philippinischer Behörden haben sich an einem Treffen in Zürich befriedigt über den positiven Abschluss des Falles Marcos geäussert. Nach dem Einziehungsentscheid des Obersten Gerichts in Manila können die Philippinen über die 1998 auf ein Sperrkonto überwiesenen Vermögenswerte in Höhe von mittlerweile 683 Mio. US-Dollar verfügen. Hängig ist nur noch die Herausgabe der Vermögenswerte von Mitbeteiligten in Höhe von 10 Mio. USD.

Massnahmen gegen Lastwagenstaus wegen deutscher LKW-Maut beschlossen

BERN. Erhöhung der Anzahl Maut-Terminals und fremdsprachenkundige Informationsteams als Hilfestellung für Chauffeure: mit diesen beiden Massnahmen sollen die befürchteten Lastwagenstaus an der Grenze nach Deutschland als Konsequenz der Einführung der deutschen LKW-Maut möglichst vermieden werden. Dies sind die Hauptresultate der vom Bundesamt für Strassen ASTRA eingesetzten deutsch- schweizerischen Koordinationsgruppe zur Begleitung der Einführung der deutschen LKW-Maut. In die Vorbereitungen werden auch die Lastwagenverbände einbezogen. Ziel ist ein möglichst gutes Handling der am 2. November in Kraft tretenden deutschen LKW-Maut durch Schweizer und internationale Transporteure.

Entgegen den bisherigen deutschen Beschlüssen wird die LKW-Maut nicht schon ab dem 31. August, sondern erst ab dem 2. November erhoben. Der zweimonatige Aufschub soll eine gebührenfreie Einführungsphase ermöglichen und erlaubt eine optimalere Vorbereitung der Betriebsabläufe an den beiden betroffenen Grenzübergängen (Basel / Weil am Rhein und Thayngen – Bietingen), insbesondere aber mehr Zeit für die Transporteure bezüglich Wahl des Einbuchungssystemes und Ausbildung ihres Personals.

Von den Transporteuren wird entscheidend abhangen, welche Auswirkungen die Einführung der deutschen LKW-Maut auf das Verkehrsgeschehen im Grenzbereich Deutschland – Schweiz haben wird. Eine automatische Einbuchung mit einer deutschen OBU (On Board Unit) oder eine Einbuchung per Internet haben grundsätzlich keine Auswirkungen auf den Verkehrsfluss. Nur die manuellen Einbuchungen am Terminal kosten Zeit (vor allem in der Startphase). Damit die Rückstaus vor den Zollanlagen in Basel / Weil am Rhein und Thayngen vermieden bzw. verringert werden können, beginnt die Testphase an der Grenze erst im Oktober. Im September haben die Chauffeure die Möglichkeit an den Maut-Terminals im Landesinneren von Deutschland zu üben. Zusätzlich haben sich die deutschen Betreiber bereit erklärt, die von schweizerischer Seite geforderte Anzahl Mautstellenterminals zu installieren. Sie werden an den Mautstellenstandorten auch fremdsprachenkundige Informationsteams einsetzen, um den Chauffeuren beim Einbuchen behilflich zu sein. Ein entsprechendes Kommunikationskonzept wurde verabschiedet.

Das manuelle Einbuchen muss nicht an der Grenze geschehen, es kann grundsätzlich an jeder beliebigen Mautstelle erfolgen. Der Absicht der deutschen Betreiber, Mautstellen auch auf schweizerischen Raststätten einzurichten, konnte seitens der betroffenen Kantone nicht zugestimmt werden, da die beschränkten LKW-Parkplätze schon heute überbelegt sind und es deshalb zu gefährlichen Rückstaus auf die Autobahn führen würde. Geprüft wird die Möglichkeit, allenfalls in der Schweiz Maut-Terminals einzurichten, an Orten wo die Chauffeure ohnehin zum kurzzeitigen Anhalten gezwungen sind und die Maut-Einbuchung ohne grossen Zeitverlust erfolgen könnte. Da auf deutscher Seite vor dem Beginn der mautpflichtigen Strecke (Neuenburg) der A 5 auch zu wenig geeignete Standorte für Mautstellen vorhanden sind, hat die Schweizer Delegation beantragt, die Möglichkeit einer nachträglichen Einbuchung zu prüfen, zumindest im Falle grösserer Rückstaus vor der GZA Basel / Weil am Rhein.

Dies sind die Resultate der zweiten Sitzung der deutsch- schweizerischen Koordinationsgruppe zur Begleitung der Einführung der deutschen LKW-Maut, die heute in Basel unter der Leitung von Willy Burgunder, stellvertretender Direktor des Bundesamtes für Strassen stattfand.

Hilfsgüter von Caritas Schweiz und Heks - Nothilfe für ein Spital in Mosul

LUZERN. Caritas Schweiz und das Heks haben einen Nothilfetransport für das Al-Khansaa Krankenhaus in Mosul bereitgestellt, weil dort dringend Medikamente und medizinisches Materialbenötigt werden. Das Spital hat 350 Betten und betreut zudem täglichrund 300 Patientinnen und Patienten ambulant. Laut Ärzteschaft leidenderzeit besonders Kinder an schweren Durchfallerkrankungen, weil sieverunreinigtes Wasser getrunken haben. Ohne entsprechende Medikamenteseien diese Erkrankungen nur schwer zu behandeln. Etwa 30 Kindersterben monatlich an verschiedenen Krankheiten, weil sie diebenötigten Arzneimittel nicht bekommen können.

Der Nothilfetransport wurde von Caritas Schweiz organisiert undvon Caritas und Heks hälftig finanziert. Neben Medikamenten befindensich in dem Konvoi auch Infusionen, Verbandsmaterial oderchirurgisches Besteck. Der Gesamtwert des Transports beläuft sich auf130'000 Franken.

Schweizer Arbeitslosigkeit im Juli

BERN. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco) waren Ende Juli 2003 in der Schweiz 141'699 Arbeitslose eingeschrieben, 1'214 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,6% im Berichtsmonat. Es wurden insgesamt 203'712 Stellensuchende registriert, 1'793 mehr als im Vormonat.

Gemeldete offene Stellen im Juli 2003

Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen verringerte sich um 7 auf 8’730 Stellen.

Kurzarbeit im Juni 2003

Im Juni 2003 waren 10’967 Personen von Kurzarbeit betroffen, 1’250 Personen weniger (-10,2%) als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe erhöhte sich um 25 Einheiten (+3,0%) auf 868. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 117’328 (-15,7%) auf 629’494 Stunden ab. In der entsprechenden Vorjahresperiode (Juni 2002) waren 608’009 Ausfallstunden registriert worden, welche sich auf 10’836 Personen in 493 Betrieben verteilt hatten. Dies ergaben die Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco).

1’801 Aussteuerungen im Mai 2003

Gemäss vorläufigen Angaben der Arbeitslosenversicherungskassen belief sich die Zahl der Personen, welche ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung im Verlauf des Monats Mai 2003 ausgeschöpft hatten, auf 1’801 Personen. Davon waren Ende Juli 2003 noch 808 Personen (45%) bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum gemeldet und damit weiterhin statistisch erfasst. 192 Personen (11%) hatten inzwischen eine neue Stelle gefunden. Bei den übrigen, nicht mehr eingeschriebenen 801 Ausgesteuerten (44%) können verschiedene Situationen eingetreten sein: Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit, Rückzug vom Arbeitsmarkt bzw. Verzicht auf Erwerbstätigkeit, Beginn oder Fortsetzung einer Ausbildung, Abreise ins Ausland, Fortsetzung der Stellensuche, ohne die Dienstleistungen der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren zu beanspruchen.

Let The Sun Shine!

ZÜRICH. Gegen eine Million Menschen werden wieder an der diesjährigen Street Parade dieses Wochenende in Zürich erwartet. Bereits heute abend bringen sich junge Leute aus der ganzen Schweiz und aus halb Europa in rund 100 Clubs in Stimmung und Schwung. Offizieller Start ist dann am Samstag um 15.15 Uhr, die ersten Wagen werden auf der ausgedehnten Route  rund um das Zürcher Seeufer um 17.30 Uhr erwartet.

Bei einem bescheidenen Veranstaltungsbudget von 1,2 Mio. Franken und 1,5 Mio. Franken Aufwendungen der öffentlichen Hand wird nach Studien der Zürcher Fachhochschule für Wirtschaft und Verwaltung ein Geldstrom von rund 140 Mio. Franken ausgelöst. Damit ist die Street Parade nicht nur ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor, auch der Imagegewinn für die Stadt Zürich ist unbezahlbar.

 

 

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