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Verhandlungen
mit Bodenpersonal erfolgreich abgeschlossen
BASEL.
SWISS und die Gewerkschaften GATA, KV Schweiz, PUSH und VPOD
haben sich über einen Sparbeitrag des Bodenpersonals geeinigt.
Der wesentliche Beitrag erfolgt über eine Flexibilisierung der
individuellen Arbeitszeit sowie Reduktion sonstiger
Personalkosten. Eine generelle Lohnreduktion wurde nicht
vereinbart.
Das
Paket beinhaltet ein Arbeitszeitmodell, welches eine
Flexibilisierung zwischen 42 und 37 Stunden umfasst.
Die
Bodenverbände unterstützen einen Solidaritätsbeitrag beim Bezug
von Angestelltentickets sowie eine Preisanpassung der derzeit
subventionierten Personalverpflegung.
Potentielle
Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit den Massenentlassungen
wurden beigelegt.
Im
Gegenzug hat SWISS den gültigen Sozialplan um 12 Monate auf den
31.12.2004 verlängert. Eine Verbesserung der Sozialplanleistungen
für ältere und langjährige Mitarbeitende konnte ebenfalls
realisiert werden.
Schwere
Überschwemmungen in Sudan: SRK hilft
BERN
. Im Nordosten Sudans führten heftige Regenfälle zu schweren
Überschwemmungen. An mehreren Orten brachen die Schutzdämme der
Flüsse ein. Aus Kassala, der grössten Stadt der Region, mussten
bereits 300'000 Menschen evakuiert werden.
Das
Schweizerische Rote Kreuz (SRK) setzt Hilfsgüter für die
Obdachlosen im Wert von 100'000 Franken ein. Die Wolldecken,
Trinkwasser-Kanister und Mehrzweckplanen werden in der Region
beschafft. Freiwillige des Sudanesischen Roten Halbmondes kümmern
sich um das Überleben der betroffenen Bevölkerung Darunter
befinden sich viele interne Kriegsvetriebene sowie ehemalige Flüchtlinge
aus Eritrea.
Philippinen
können über 683 Mio. US-Dollar verfügen
ZÜRICH.
Vertreter schweizerischer und philippinischer Behörden haben
sich an einem Treffen in Zürich befriedigt über den positiven
Abschluss des Falles Marcos geäussert. Nach dem
Einziehungsentscheid des Obersten Gerichts in Manila können die
Philippinen über die 1998 auf ein Sperrkonto überwiesenen Vermögenswerte
in Höhe von mittlerweile 683 Mio. US-Dollar verfügen. Hängig
ist nur noch die Herausgabe der Vermögenswerte von Mitbeteiligten
in Höhe von 10 Mio. USD.
Massnahmen
gegen Lastwagenstaus wegen deutscher LKW-Maut beschlossen
BERN.
Erhöhung der Anzahl Maut-Terminals und fremdsprachenkundige
Informationsteams als Hilfestellung für Chauffeure: mit diesen
beiden Massnahmen sollen die befürchteten Lastwagenstaus an der
Grenze nach Deutschland als Konsequenz der Einführung der
deutschen LKW-Maut möglichst vermieden werden. Dies sind die
Hauptresultate der vom Bundesamt für Strassen ASTRA eingesetzten
deutsch- schweizerischen Koordinationsgruppe zur Begleitung der
Einführung der deutschen LKW-Maut. In die Vorbereitungen werden
auch die Lastwagenverbände einbezogen. Ziel ist ein möglichst
gutes Handling der am 2. November in Kraft tretenden deutschen
LKW-Maut durch Schweizer und internationale Transporteure.
Entgegen
den bisherigen deutschen Beschlüssen wird die LKW-Maut nicht
schon ab dem 31. August, sondern erst ab dem 2. November erhoben.
Der zweimonatige Aufschub soll eine gebührenfreie Einführungsphase
ermöglichen und erlaubt eine optimalere Vorbereitung der
Betriebsabläufe an den beiden betroffenen Grenzübergängen
(Basel / Weil am Rhein und Thayngen – Bietingen), insbesondere
aber mehr Zeit für die Transporteure bezüglich Wahl des
Einbuchungssystemes und Ausbildung ihres Personals.
Von
den Transporteuren wird entscheidend abhangen, welche Auswirkungen
die Einführung der deutschen LKW-Maut auf das Verkehrsgeschehen
im Grenzbereich Deutschland – Schweiz haben wird. Eine
automatische Einbuchung mit einer deutschen OBU (On Board Unit)
oder eine Einbuchung per Internet haben grundsätzlich keine
Auswirkungen auf den Verkehrsfluss. Nur die manuellen Einbuchungen
am Terminal kosten Zeit (vor allem in der Startphase). Damit die Rückstaus
vor den Zollanlagen in Basel / Weil am Rhein und Thayngen
vermieden bzw. verringert werden können, beginnt die Testphase an
der Grenze erst im Oktober. Im September haben die Chauffeure die
Möglichkeit an den Maut-Terminals im Landesinneren von
Deutschland zu üben. Zusätzlich haben sich die deutschen
Betreiber bereit erklärt, die von schweizerischer Seite
geforderte Anzahl Mautstellenterminals zu installieren. Sie werden
an den Mautstellenstandorten auch fremdsprachenkundige
Informationsteams einsetzen, um den Chauffeuren beim Einbuchen
behilflich zu sein. Ein entsprechendes Kommunikationskonzept wurde
verabschiedet.
Das
manuelle Einbuchen muss nicht an der Grenze geschehen, es kann
grundsätzlich an jeder beliebigen Mautstelle erfolgen. Der
Absicht der deutschen Betreiber, Mautstellen auch auf
schweizerischen Raststätten einzurichten, konnte seitens der
betroffenen Kantone nicht zugestimmt werden, da die beschränkten
LKW-Parkplätze schon heute überbelegt sind und es deshalb zu gefährlichen
Rückstaus auf die Autobahn führen würde. Geprüft wird die Möglichkeit,
allenfalls in der Schweiz Maut-Terminals einzurichten, an Orten wo
die Chauffeure ohnehin zum kurzzeitigen Anhalten gezwungen sind
und die Maut-Einbuchung ohne grossen Zeitverlust erfolgen könnte.
Da auf deutscher Seite vor dem Beginn der mautpflichtigen Strecke
(Neuenburg) der A 5 auch zu wenig geeignete Standorte für
Mautstellen vorhanden sind, hat die Schweizer Delegation
beantragt, die Möglichkeit einer nachträglichen Einbuchung zu prüfen,
zumindest im Falle grösserer Rückstaus vor der GZA Basel / Weil
am Rhein.
Dies
sind die Resultate der zweiten Sitzung der deutsch-
schweizerischen Koordinationsgruppe zur Begleitung der Einführung
der deutschen LKW-Maut, die heute in Basel unter der Leitung von
Willy Burgunder, stellvertretender Direktor des Bundesamtes für
Strassen stattfand.
Hilfsgüter
von Caritas Schweiz und Heks - Nothilfe für ein Spital in Mosul
LUZERN.
Caritas Schweiz und das Heks haben einen Nothilfetransport für
das Al-Khansaa Krankenhaus in Mosul bereitgestellt, weil dort
dringend Medikamente und medizinisches Materialbenötigt werden.
Das Spital hat 350 Betten und betreut zudem täglichrund 300
Patientinnen und Patienten ambulant. Laut Ärzteschaft
leidenderzeit besonders Kinder an schweren Durchfallerkrankungen,
weil sieverunreinigtes Wasser getrunken haben. Ohne entsprechende
Medikamenteseien diese Erkrankungen nur schwer zu behandeln. Etwa
30 Kindersterben monatlich an verschiedenen Krankheiten, weil sie
diebenötigten Arzneimittel nicht bekommen können.
Der
Nothilfetransport wurde von Caritas Schweiz organisiert undvon
Caritas und Heks hälftig finanziert. Neben Medikamenten
befindensich in dem Konvoi auch Infusionen, Verbandsmaterial
oderchirurgisches Besteck. Der Gesamtwert des Transports beläuft
sich auf130'000 Franken.
Schweizer
Arbeitslosigkeit im Juli
BERN.
Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft
(seco) waren Ende Juli 2003 in der Schweiz 141'699 Arbeitslose
eingeschrieben, 1'214 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote
verharrte bei 3,6% im Berichtsmonat. Es wurden insgesamt 203'712
Stellensuchende registriert, 1'793 mehr als im Vormonat.
Gemeldete
offene Stellen im Juli 2003
Die
Zahl der gemeldeten offenen Stellen verringerte sich um 7 auf
8’730 Stellen.
Kurzarbeit
im Juni 2003
Im
Juni 2003 waren 10’967 Personen von Kurzarbeit betroffen,
1’250 Personen weniger (-10,2%) als im Vormonat. Die Anzahl der
betroffenen Betriebe erhöhte sich um 25 Einheiten (+3,0%) auf
868. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 117’328 (-15,7%)
auf 629’494 Stunden ab. In der entsprechenden Vorjahresperiode
(Juni 2002) waren 608’009 Ausfallstunden registriert worden,
welche sich auf 10’836 Personen in 493 Betrieben verteilt
hatten. Dies ergaben die Erhebungen des Staatssekretariates für
Wirtschaft (seco).
1’801
Aussteuerungen im Mai 2003
Gemäss
vorläufigen Angaben der Arbeitslosenversicherungskassen belief
sich die Zahl der Personen, welche ihr Recht auf
Arbeitslosenentschädigung im Verlauf des Monats Mai 2003 ausgeschöpft
hatten, auf 1’801 Personen. Davon waren Ende Juli 2003 noch 808
Personen (45%) bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum
gemeldet und damit weiterhin statistisch erfasst. 192 Personen
(11%) hatten inzwischen eine neue Stelle gefunden. Bei den übrigen,
nicht mehr eingeschriebenen 801 Ausgesteuerten (44%) können
verschiedene Situationen eingetreten sein: Wiederaufnahme einer
Erwerbstätigkeit, Rückzug vom Arbeitsmarkt bzw. Verzicht auf
Erwerbstätigkeit, Beginn oder Fortsetzung einer Ausbildung,
Abreise ins Ausland, Fortsetzung der Stellensuche, ohne die
Dienstleistungen der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren zu
beanspruchen.
Let
The Sun Shine!
ZÜRICH.
Gegen eine Million Menschen werden wieder an der diesjährigen
Street Parade dieses Wochenende in Zürich erwartet. Bereits heute
abend bringen sich junge Leute aus der ganzen Schweiz und aus halb
Europa in rund 100 Clubs in Stimmung und Schwung. Offizieller
Start ist dann am Samstag um 15.15 Uhr, die ersten Wagen werden
auf der ausgedehnten Route rund
um das Zürcher Seeufer um 17.30 Uhr erwartet.
Bei
einem bescheidenen Veranstaltungsbudget von 1,2 Mio. Franken und
1,5 Mio. Franken Aufwendungen der öffentlichen Hand wird nach
Studien der Zürcher Fachhochschule für Wirtschaft und Verwaltung
ein Geldstrom von rund 140 Mio. Franken ausgelöst. Damit ist die
Street Parade nicht nur ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor, auch
der Imagegewinn für die Stadt Zürich ist unbezahlbar.
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