August-Hitzeperiode

BERN. Laut MeteoSchweiz dauert die seit dem 3. August andauernde Hitzeperiode mit Nachmittagstemperaturen von weit über 30 Grad noch bis Wochenmitte an.

Ruedi Lüthy startet Aids-Hilfsprojekt in Simbabwe

ZÜRICH. Der Schweizer Aids-Therapie-Spezialist und Mitgründer des Zürcher Lighthouse Ruedi Lüthy eröffnet in Harare eine Poliklinik zur Behandlung von Aids-Patienten.

Nein zu einem Investitionsabkommen    in der WT

BERN. An einer gemeinsamen Pressekonferenz von Schweizer Nichtregierungs- organisationen und der internationalen Nichtregierungsorganisation Third World Network sprachen sich die Nichtregierungs- organsiationen gegen ein WTO-Investi- tionsabkommen in der WTO aus.

Gefährliche Arbeit im Freien

ZÜRICH. Seit Wochen leiden Arbeitnehmende im Freien unter Hitze, UV-Strahlung und hohen Ozonwerten.

SWISS Restrukturierung auf gutem Weg

BASEL. Der Verwaltungsrat der SWISS wurde in Basel durch das Management über den erfreulichen Verlauf der Restrukturierungs- massnahmen “Foundation for Winning” sowie über den detailliert ausgearbeiteten Businessplan informiert.

 

 

12. August 2003

August-Hitzeperiode

BERN. Laut MeteoSchweiz dauert die seit dem 3. August andauernde Hitzeperiode mit Nachmittagstemperaturen von weit über 30 Grad noch bis Wochenmitte an.

MeteoSchweiz schreibt in ihrem Bulletin weiter: Ein ganz wichtiger Faktor bei der jetzigen Hitze ist der ausgetrocknete Boden. Es ist wenig Wasser an der Bodenoberfläche vorhanden. Es muss somit auch wenig Wärme zur Verdunstung aufgewendet werden. Der durchschnittliche Tagesgang der Temperatur, d.h. die Differenz zwischen Temperaturminimum und -maximum beträgt im Mittel 1984-2002 beispielsweise in Buchs-Suhr am 11. August 13 Grad. Wenn man nur die sonnigen Tage betrachtet, so sind es 15 bis 17 Grad. Dies ist recht typisch für eine Mittellandstation, die auf einem offenen Feld in einer grossen Ebene weit ab von Seen oder grösseren Hügeln gelegen ist. In den letzten heissen Tagen war der Tagesgang wegen der grossen Trockenheit aber mit 19-20 Grad wesentlich grösser als üblich, am 8. August betrug er sogar 21 Grad. Ähnlich grosse Tagesgänge sind in diesen Tagen beispielsweise auch in Bern oder Zürich-Kloten gemessen worden.

Die Hitzeperiode der vergangenen Tage brachte in verschiedenen Regionen unseres Landes neue Temperaturhöchstwerte für den Monat August (Stand bis und mit 11. August).

Ruedi Lüthy startet Aids-Hilfsprojekt in Simbabwe

ZÜRICH. Der Schweizer Aids-Therapie-Spezialist und Mitgründer des Zürcher Lighthouse Ruedi Lüthy eröffnet in Harare eine Poliklinik zur Behandlung von Aids-Patienten. In seinem Engagement unterstützt wird Lüthy von der Stiftung Swiss Aids Care International (SACI), von simbabwischen Ärzten und Ärztinnen und professionellen Organisationen mit entsprechenden Erfahrungen.

In wenigen Tagen wird Professor Ruedi Lüthy die Schweiz verlassen und in Harare, Simbabwe, ein Betreuungs- und Behandlungszentrum für Aids-Patienten und Patientinnen einrichten. Tragende Organisation ist die von Lüthy gegründete Stiftung Swiss Aids Care International.

Die Aids-Infektionsrate in Simbabwe, einem der ärmsten Länder im südlichen Afrika, beträgt rund 30 Prozent. Gemäss realistischen Prognosen dürften mindestens zwei Generationen durch Aids ausgelöscht werden. Diese Vorstellung hat Ruedi Lüthy nicht ausgehalten. Im Wissen darum, dass erfolgreiche Aids-Therapieformen immer billiger werden, hat sich der Schweizer Aids-Spezialist zum Handeln entschlossen.

Nein zu einem Investitionsabkommen in der WTO

BERN. An einer gemeinsamen Pressekonferenz von Schweizer Nichtregierungsorganisationen und der internationalen Nichtregierungsorganisation Third World Network  sprachen sich die Nichtregierungsorgansiationen gegen ein WTO-Investitionsabkommen in der WTO aus. Ein solches Abkommen würde den Investoren nur Rechte zugestehen, aber keinerlei Pflichten  auferlegen. Entwicklungsländer würden die Fähigkeit, Investitionen gemäss ihrem Entwicklungsstand regeln zu können, verlieren. Anstatt Investoren mehr Rechte zugestehen, braucht es Regulierungen für Transnationale Konzerne.

Gefährliche Arbeit im Freien

ZÜRICH. Seit Wochen leiden Arbeitnehmende im Freien unter Hitze, UV-Strahlung und hohen Ozonwerten. Die Extremwitterung schädigt die Gesundheit und erhöht das Risiko für Unfälle. GBI und SGB fordern daher SUVA und Seco in einem dringenden Schreiben auf, sofort aktiv zu werden. Die GBI appelliert zudem an die Pflicht und die Verantwortung von Arbeitgebern, aber auch Auftraggebern, jetzt ebenfalls endlich zu handeln.

SWISS Restrukturierung auf gutem Weg

BASEL. Der Verwaltungsrat der SWISS wurde in Basel durch das Management über den erfreulichen Verlauf der Restrukturierungsmassnahmen “Foundation for Winning” sowie über den detailliert ausgearbeiteten Businessplan informiert. Der Verwaltungsrat diskutierte diesen Businessplan ausgiebig und führt bezüglich strategischer Entscheide  die Prüfung verschiedener Szenarien weiter.

Laut Swiss verläuft das Umsetzen der Massnahmen, welche SWISS am 24. Juni 2003 vorgestellt hat, erfreulich effizient und schneller als geplant. Der Verwaltungsrat hat mit Genugtuung vom bisher Erreichten Kenntnis genommen.  Dazu gehört die Einigung mit sämtlichen Personalverbänden über den Abbau der Arbeitsplätze. Die Gespräche mit den Partnern und Zulieferern über wesentlich vorteilhaftere Abkommen für SWISS verlaufen sehr konstruktiv und stehen kurz vor dem Abschluss.

Diese Fortschritte sorgen nach Auffassung des Verwaltungsrates bei den Mitarbeitenden und vor allem auch bei den Kunden der SWISS für neues Vertrauen. Das Management wurde  beauftragt, das Tempo bei der Umsetzung der Restrukturierungsmassnahmen “Foundation for winning” weiter zu erhöhen.

Der Businessplan ist nun in seiner definitiven Fassung ausgearbeitet und diskutiert. Er bildet eine wichtige Grundlage für anstehende strategische Entscheide. Der Verwaltungsrat hat aus diesem Plan verschiedene, für die Zukunft vielversprechende Szenarien abgeleitet. Entscheide wurden jedoch keine gefällt, die Evaluation wird nun in den kommenden Wochen seriös weitergeführt.

Das von einzelnen Medien gestreute Gerücht über eine mögliche Nachlassstundung gehört nach Aussagen der Swiss nicht zu diesen Szenarien.

 

 

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