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August-Hitzeperiode
BERN.
Laut MeteoSchweiz dauert die seit dem 3. August andauernde
Hitzeperiode mit Nachmittagstemperaturen von weit über 30 Grad
noch bis Wochenmitte an.
MeteoSchweiz
schreibt in ihrem Bulletin weiter: Ein ganz wichtiger Faktor bei
der jetzigen Hitze ist der ausgetrocknete Boden. Es ist wenig
Wasser an der Bodenoberfläche vorhanden. Es muss somit auch wenig
Wärme zur Verdunstung aufgewendet werden. Der durchschnittliche
Tagesgang der Temperatur, d.h. die Differenz zwischen
Temperaturminimum und -maximum beträgt im Mittel 1984-2002
beispielsweise in Buchs-Suhr am 11. August 13 Grad. Wenn man nur
die sonnigen Tage betrachtet, so sind es 15 bis 17 Grad. Dies ist
recht typisch für eine Mittellandstation, die auf einem offenen
Feld in einer grossen Ebene weit ab von Seen oder grösseren Hügeln
gelegen ist. In den letzten heissen Tagen war der Tagesgang wegen
der grossen Trockenheit aber mit 19-20 Grad wesentlich grösser
als üblich, am 8. August betrug er sogar 21 Grad. Ähnlich grosse
Tagesgänge sind in diesen Tagen beispielsweise auch in Bern oder
Zürich-Kloten gemessen worden.
Die
Hitzeperiode der vergangenen Tage brachte in verschiedenen
Regionen unseres Landes neue Temperaturhöchstwerte für den Monat
August (Stand bis und mit 11. August).
Ruedi
Lüthy startet Aids-Hilfsprojekt in Simbabwe
ZÜRICH.
Der Schweizer Aids-Therapie-Spezialist und Mitgründer des Zürcher
Lighthouse Ruedi Lüthy eröffnet in Harare eine Poliklinik zur
Behandlung von Aids-Patienten. In seinem Engagement unterstützt
wird Lüthy von der Stiftung Swiss Aids Care International (SACI),
von simbabwischen Ärzten und Ärztinnen und professionellen
Organisationen mit entsprechenden Erfahrungen.
In
wenigen Tagen wird Professor Ruedi Lüthy die Schweiz verlassen
und in Harare, Simbabwe, ein Betreuungs- und Behandlungszentrum für
Aids-Patienten und Patientinnen einrichten. Tragende Organisation
ist die von Lüthy gegründete Stiftung Swiss Aids Care
International.
Die
Aids-Infektionsrate in Simbabwe, einem der ärmsten Länder im südlichen
Afrika, beträgt rund 30 Prozent. Gemäss realistischen Prognosen
dürften mindestens zwei Generationen durch Aids ausgelöscht
werden. Diese Vorstellung hat Ruedi Lüthy nicht ausgehalten. Im
Wissen darum, dass erfolgreiche Aids-Therapieformen immer billiger
werden, hat sich der Schweizer Aids-Spezialist zum Handeln
entschlossen.
Nein
zu einem Investitionsabkommen in der WTO
BERN.
An einer gemeinsamen Pressekonferenz von Schweizer
Nichtregierungsorganisationen und der internationalen
Nichtregierungsorganisation Third World Network sprachen
sich die Nichtregierungsorgansiationen gegen ein
WTO-Investitionsabkommen in der WTO aus. Ein solches Abkommen würde
den Investoren nur Rechte zugestehen, aber keinerlei Pflichten
auferlegen. Entwicklungsländer würden die Fähigkeit,
Investitionen gemäss ihrem Entwicklungsstand regeln zu können,
verlieren. Anstatt Investoren mehr Rechte zugestehen, braucht es
Regulierungen für Transnationale Konzerne.
Gefährliche
Arbeit im Freien
ZÜRICH.
Seit Wochen leiden Arbeitnehmende im Freien unter Hitze,
UV-Strahlung und hohen Ozonwerten. Die Extremwitterung schädigt
die Gesundheit und erhöht das Risiko für Unfälle. GBI und SGB
fordern daher SUVA und Seco in einem dringenden Schreiben auf,
sofort aktiv zu werden. Die GBI appelliert zudem an die Pflicht
und die Verantwortung von Arbeitgebern, aber auch Auftraggebern,
jetzt ebenfalls endlich zu handeln.
SWISS
Restrukturierung auf gutem Weg
BASEL.
Der Verwaltungsrat der SWISS wurde in Basel durch das Management
über den erfreulichen Verlauf der Restrukturierungsmassnahmen
“Foundation for Winning” sowie über den detailliert
ausgearbeiteten Businessplan informiert. Der Verwaltungsrat
diskutierte diesen Businessplan ausgiebig und führt bezüglich
strategischer Entscheide die Prüfung verschiedener
Szenarien weiter.
Laut
Swiss verläuft das Umsetzen der Massnahmen, welche SWISS am 24.
Juni 2003 vorgestellt hat, erfreulich effizient und schneller als
geplant. Der Verwaltungsrat hat mit Genugtuung vom bisher
Erreichten Kenntnis genommen. Dazu gehört die Einigung mit
sämtlichen Personalverbänden über den Abbau der Arbeitsplätze.
Die Gespräche mit den Partnern und Zulieferern über wesentlich
vorteilhaftere Abkommen für SWISS verlaufen sehr konstruktiv und
stehen kurz vor dem Abschluss.
Diese
Fortschritte sorgen nach Auffassung des Verwaltungsrates bei den
Mitarbeitenden und vor allem auch bei den Kunden der SWISS für
neues Vertrauen. Das Management wurde beauftragt, das Tempo
bei der Umsetzung der Restrukturierungsmassnahmen “Foundation
for winning” weiter zu erhöhen.
Der
Businessplan ist nun in seiner definitiven Fassung ausgearbeitet
und diskutiert. Er bildet eine wichtige Grundlage für anstehende
strategische Entscheide. Der Verwaltungsrat hat aus diesem Plan
verschiedene, für die Zukunft vielversprechende Szenarien
abgeleitet. Entscheide wurden jedoch keine gefällt, die
Evaluation wird nun in den kommenden Wochen seriös weitergeführt.
Das
von einzelnen Medien gestreute Gerücht über eine mögliche
Nachlassstundung gehört nach Aussagen der Swiss nicht zu diesen
Szenarien.
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