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Publicitas-Index
auf neuem Rekordtief
ZÜRICH.
Der Publicitas-Index der Werbeausgaben in der Tagespresse ist
im Juli erneut gefallen und liegt auf einem Tiefststand von 97,1
Punkten. Mit 0,9 Punkten fiel der Rückgang zwar etwas geringer
aus als in den ersten sechs Monaten, wo der Index durchschnittlich
um 1,35 Punkte fiel. Gemäss Publicitas ist dies aber als
saisonale Tendenz und nicht als wirkliche Abflachung des Rückgangs
zu verstehen. Es basiere vor allem auf der sommerlichen Dynamik
der Branchen Automobilimport und Telekommunikation. Die anderen
Inseratekategorien wiesen die gleiche Entwicklung wie in den
vergangenen Monaten auf, mit einer sehr leichten Tendenz zur
Verbesserung. Der separat ausgewiesene Index der Stellenanzeigen
sank um 4,1 Punkte auf 132,5 Punkte. Er liegt nun auf dem Stand
von November 1997.
Mitmach-TV
für Jugendliche ersucht um Konzession
ZÜRICH.
Unter dem Namen «Elevator-TV» hat Dominik Kaiser ein
Konzessionsgesuch für ein sprachregionales Vollprogramm
eingereicht. Der Sender richtet sich an Jugendliche, die sich über
Internet und SMS selbst am Programm beteiligen sollen. Kaiser,
Street-Parade-Mitorganisator und früher Werbeberater, hat seine
TV-Erfahrungen als Geschäftsführer des ebenfalls interaktiven
Musiksenders Viva Plus in Deutschland gesammelt. «Elevator»
heisst auch sein Musiklabel, auf dem die offiziellen
Street-Parade-Kompilationen erscheinen. Elevator-TV soll aber
keine Clip-Station werden, sondern einen Mix aus Nachrichten,
Trendsport, Games, Reisen, Musik und Medienkunst bieten, wie die
SonntagsZeitung berichtet. Via Webcams sollen die Zuschauer auch
an politischen Diskussionen teilnehmen können. Das Programm soll
billig realisiert werden: Gemäss dem Bericht will Kaiser mit
einem einstelligen Millionenbudget auskommen. Die Finanzierung sei
gesichert, wobei keine ausländischen Investoren beteiligt seien.
Als Nischenprodukt strebt Kaiser einen Marktanteil von 1,5 an.
Einkünfte will er mit Werbung, Sponsoring und SMS-Gebühren
erzielen, wie der SonntagsBlick berichtete.
Die
14 Sahara-Geiseln sollen frei sein
BERN.
Laut Informationen des Zweiten Deutschen Fernsehens sollen die
14 Sahara-Geiseln, darunter auch vier Schweizer, am Sonntag in
Tessalit in der nordöstlichen Region Kidal freigelassen worden
sein.
Studie
"Sicherheit 2003": Armee als multifunktinale
Sicherheitsorganisation
BERN.
Das allgemeine Sicherheitsgefühl der Schweizer Bevölkerung
ist auch 2003 sehr ausgeprägt. Obwohl man sich generell sicher fühlt,
werden Gefährdungen der persönlichen Sicherheit im Zusammenhang
mit den Terroranschlägen von New York stärker empfunden als vor
Jahresfrist.
Die
Notwendigkeit der Schweizer Armee wird grossmehrheitlich bejaht.
Sie wird jedoch stärker denn je als multifunktionale
Sicherheitsorganisation statt als militärisches
Verteidigungsinstrument wahrgenommen. Die Miliz wird einer
Berufsarmee wieder stärker vorgezogen als in den Vorjahren.
Leitlinien
für eine zukunftsgerichtete Politik zum Finanzplatz
BERN.
Weil eine gut abgestimmte und transparente Politik zu
Finanzplatzfragen massgeblich zum Erfolg des Wirtschaftsstandortes
Schweiz beiträgt, hat das Eidg. Finanzdepartement EFD neue
"Leitlinien für die Finanzplatzpolitik" formuliert.
Diese Leitlinien setzen einen Rahmen, der längerfristig Gültigkeit
hat. Dabei muss die staatliche Regulierung laufend überprüft und
optimiert werden. Eine Vielzahl von Reformvorhaben unterstreicht
den hohen Stellenwert einer anpassungsfähigen
Finanzmarktregulierung.
Die
neuen Leitlinien stärken die Berechenbarkeit und Transparenz der
Schweizer Politik zum Finanzplatz. Zudem geben sie eine
Orientierungshilfe für die Gestaltung der internationalen
Beziehungen
im Finanzbereich, einschliesslich des bilateralen Verhältnisses
zur EU. Als weiteres Ziel sollen die Leitlinien die Kommunikation
zu Finanzplatzfragen im In- und Ausland unterstützen
und die Diskussion versachlichen. Sie basieren auf den Beratungen
der vom Vorsteher des EFD im März 2000 eingesetzten departementsübergreifenden
"Groupe de réflexion Finanzplatz Schweiz". In diesem
Gremium sind die mit Finanzplatzfragen beschäftigten Departemente
und Aufsichtsbehörden sowie die SNB auf hoher Führungsstufe
vertreten. Der Bundesrat hat von den vorliegenden Leitlinien
Kenntnis genommen.
Verkehr
deckt Kosten
NEUENBURG.
Die Schweizerische Strassenrechnung 2002 schliesst mit einer
positiven Bilanz ab. In der Kapitalrechnung deckt der
Motorfahrzeugverkehr die Wegekosten zu 113 Prozent. Die Überdeckung
beträgt 849 Mio. Franken.
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