Publicitas-Index auf neuem Rekordtief

ZÜRICH. Der Publicitas-Index der Werbeausgaben in der Tagespresse ist im Juli erneut gefallen und liegt auf einem Tiefststand von 97,1 Punkten.

Mitmach-TV für Jugendliche ersucht um Konzession

ZÜRICH. Unter dem Namen «Elevator-TV» hat Dominik Kaiser ein Konzessionsgesuch für ein sprachregionales Vollprogramm eingereicht. Der Sender richtet sich an Jugendliche, die sich über Internet und SMS selbst am Programm beteiligen sollen.

Die 14 Sahara-Geiseln sollen frei sein

BERN. Laut Informationen des Zweiten Deutschen Fernsehens sollen die 14 Sahara-Geiseln, darunter auch vier Schweizer, am Sonntag in Tessalit in der nordöstlichen Region Kidal freigelassen worden sein.

Studie "Sicherheit 2003": Armee als multifunktinale Sicherheitsorganisation

BERN. Das allgemeine Sicherheitsgefühl der Schweizer Bevölkerung ist auch 2003 sehr ausgeprägt. Obwohl man sich generell sicher fühlt, werden Gefährdungen der persönlichen Sicherheit im Zusammenhang mit den Terroranschlägen von New York stärker empfunden als vor Jahresfrist.

Leitlinien für eine zukunftsgerichtete Politik zum Finanzplatz

BERN. Weil eine gut abgestimmte und transparente Politik zu Finanzplatzfragen massgeblich zum Erfolg des Wirtschaftsstandortes Schweiz beiträgt, hat das Eidg. Finanzdepartement EFD neue "Leitlinien für die Finanzplatzpolitik" formuliert.

Verkehr deckt Kosten

NEUENBURG. Die Schweizerische Strassenrechnung 2002 schliesst mit einer positiven Bilanz ab. In der Kapitalrechnung deckt der Motorfahrzeugverkehr die Wegekosten zu 113 Prozent. Die Überdeckung beträgt 849 Mio. Franken.

 

 

18. August 2003

Publicitas-Index auf neuem Rekordtief

ZÜRICH. Der Publicitas-Index der Werbeausgaben in der Tagespresse ist im Juli erneut gefallen und liegt auf einem Tiefststand von 97,1 Punkten. Mit 0,9 Punkten fiel der Rückgang zwar etwas geringer aus als in den ersten sechs Monaten, wo der Index durchschnittlich um 1,35 Punkte fiel. Gemäss Publicitas ist dies aber als saisonale Tendenz und nicht als wirkliche Abflachung des Rückgangs zu verstehen. Es basiere vor allem auf der sommerlichen Dynamik der Branchen Automobilimport und Telekommunikation. Die anderen Inseratekategorien wiesen die gleiche Entwicklung wie in den vergangenen Monaten auf, mit einer sehr leichten Tendenz zur Verbesserung. Der separat ausgewiesene Index der Stellenanzeigen sank um 4,1 Punkte auf 132,5 Punkte. Er liegt nun auf dem Stand von November 1997.

Mitmach-TV für Jugendliche ersucht um Konzession

ZÜRICH. Unter dem Namen «Elevator-TV» hat Dominik Kaiser ein Konzessionsgesuch für ein sprachregionales Vollprogramm eingereicht. Der Sender richtet sich an Jugendliche, die sich über Internet und SMS selbst am Programm beteiligen sollen. Kaiser, Street-Parade-Mitorganisator und früher Werbeberater, hat seine TV-Erfahrungen als Geschäftsführer des ebenfalls interaktiven Musiksenders Viva Plus in Deutschland gesammelt. «Elevator» heisst auch sein Musiklabel, auf dem die offiziellen Street-Parade-Kompilationen erscheinen. Elevator-TV soll aber keine Clip-Station werden, sondern einen Mix aus Nachrichten, Trendsport, Games, Reisen, Musik und Medienkunst bieten, wie die SonntagsZeitung berichtet. Via Webcams sollen die Zuschauer auch an politischen Diskussionen teilnehmen können. Das Programm soll billig realisiert werden: Gemäss dem Bericht will Kaiser mit einem einstelligen Millionenbudget auskommen. Die Finanzierung sei gesichert, wobei keine ausländischen Investoren beteiligt seien. Als Nischenprodukt strebt Kaiser einen Marktanteil von 1,5 an. Einkünfte will er mit Werbung, Sponsoring und SMS-Gebühren erzielen, wie der SonntagsBlick berichtete.

Die 14 Sahara-Geiseln sollen frei sein

BERN. Laut Informationen des Zweiten Deutschen Fernsehens sollen die 14 Sahara-Geiseln, darunter auch vier Schweizer, am Sonntag in Tessalit in der nordöstlichen Region Kidal freigelassen worden sein.

Studie "Sicherheit 2003": Armee als multifunktinale Sicherheitsorganisation

BERN. Das allgemeine Sicherheitsgefühl der Schweizer Bevölkerung ist auch 2003 sehr ausgeprägt. Obwohl man sich generell sicher fühlt, werden Gefährdungen der persönlichen Sicherheit im Zusammenhang mit den Terroranschlägen von New York stärker empfunden als vor Jahresfrist.

Die Notwendigkeit der Schweizer Armee wird grossmehrheitlich bejaht. Sie wird jedoch stärker denn je als multifunktionale Sicherheitsorganisation statt als militärisches Verteidigungsinstrument wahrgenommen. Die Miliz wird einer Berufsarmee wieder stärker vorgezogen als in den Vorjahren.

Leitlinien für eine zukunftsgerichtete Politik zum Finanzplatz

BERN. Weil eine gut abgestimmte und transparente Politik zu Finanzplatzfragen massgeblich zum Erfolg des Wirtschaftsstandortes Schweiz beiträgt, hat das Eidg. Finanzdepartement EFD neue "Leitlinien für die Finanzplatzpolitik" formuliert. Diese Leitlinien setzen einen Rahmen, der längerfristig Gültigkeit hat. Dabei muss die staatliche Regulierung laufend überprüft und optimiert werden. Eine Vielzahl von Reformvorhaben unterstreicht den hohen Stellenwert einer anpassungsfähigen Finanzmarktregulierung.

Die neuen Leitlinien stärken die Berechenbarkeit und Transparenz der Schweizer Politik zum Finanzplatz. Zudem geben sie eine Orientierungshilfe für die Gestaltung der internationalen

Beziehungen im Finanzbereich, einschliesslich des bilateralen Verhältnisses zur EU. Als weiteres Ziel sollen die Leitlinien die Kommunikation zu Finanzplatzfragen im In- und Ausland unterstützen und die Diskussion versachlichen. Sie basieren auf den Beratungen der vom Vorsteher des EFD im März 2000 eingesetzten departementsübergreifenden "Groupe de réflexion Finanzplatz Schweiz". In diesem Gremium sind die mit Finanzplatzfragen beschäftigten Departemente und Aufsichtsbehörden sowie die SNB auf hoher Führungsstufe vertreten. Der Bundesrat hat von den vorliegenden Leitlinien Kenntnis genommen.

Verkehr deckt Kosten

NEUENBURG. Die Schweizerische Strassenrechnung 2002 schliesst mit einer positiven Bilanz ab. In der Kapitalrechnung deckt der Motorfahrzeugverkehr die Wegekosten zu 113 Prozent. Die Überdeckung beträgt 849 Mio. Franken.

 

 

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