Plakataktion liefert Denkanstoss zum Thema Mittelpunkt

ST. GALLEN. Zum 200-Jahr-Jubiläum des Kantons St.Gallen hat das Vermessungsamt das Projekt "Mittelpunkt des Kantons" realisiert: Plakate, die in der zweiten Augusthälfte 2003 im ganzen Kanton zu sehen sind, liefern einen Denkanstoss zur Frage "Wo liegt dein Mittelpunkt?"

Kein Einbürgerungs-Stopp im Aargau

AARAU. Am 9. Juli 2003 hat das Schweizerische Bundesgericht zwei bedeutende Entscheide im Einbürgerungsbereich gefällt. Es hat Einbürgerungs- beschlüsse an der Urne für verfassungswidrig erklärt und verlangt, dass ablehnende Entscheide begründet werden.

Lebensretter-Medaille für Basler Feuerwehrmann

BASEL. Kürzlich durfte Othmar Hürbin, Einsatzleiter und Hauptmann der Basler Berufsfeuerwehr, von der Christopherus-Stiftung der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft eine Ehrenurkunde und die Lebensretter-Medaille in Empfang nehmen.

Halbjahresergebnis der Messe Schweiz: Erfolgreich im schwierigen Umfeld

BASEL. Der von der Messe Schweiz im ersten Halbjahr 2003 erwirtschaftete konsolidierte Ertrag beläuft sich auf 121.0 Mio. CHF (Vorjahr 108.5 Mio. CHF). Der konsolidierte Semestergewinn beträgt CHF 8.7 Mio. (Vorjahr CHF 7.0 Mio.).

Vor einem Festwochenende

BASEL. In Stadt und Land sind am kommenden Wochenende die diversesten Veranstaltungen, Aktivitäten und Feiern angesagt, so dass der Begriff von der "Festhütte Region Basel" wieder einmal seine Berechtigung hat.

Trauer um Opfer des Busunglücks vom 16. August 2003 im Kanton Bern

LIESTAL. Mit grosser Bestürzung und Trauer muss der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft vom tragischen Busunglück im Kanton Bern Kenntnis nehmen, dessen Opfer Mitglieder des Damenturnvereins Niederdorfs sind.

Piloterhebung bei Sozialdiensten

BERN.  Die Soziadienste im Kanton Bern führen ihre Arbeit wirksam aus. Zu diesem Schluss kommt Regierungsrat Samuel Bhend, Gesundheits- und Fürsorgedirektor des Kantons Bern, nach der Auswertung der Piloterhebung über die Wirksamkeit der Sozialdienste.

Teilrevision Personalgesetz

BERN. Im Juni 2003 verabschiedete der Grosse Rat die Teilrevision des Personalgesetzes in erster Lesung mit 87 zu 74 Stimmen. Im Hinblick auf die zweite Lesung prüfte und diskutierte die vorberatende Kommission verschiedene Varianten der Lohnentwicklung.

Kleinbus verunfallt – 3 Todesopfer, 13 Verletzte

RÜTI. Drei Todesopfer und 13 Verletzte forderte am Samstag Abend, 16. August 2003 ein Verkehrsunfall in Rüti bei Riggisberg. Kurz vor 18 Uhr war ein Kleinbus aus Richtung Gurnigelbad talwärts gefahren.

Schutz und Nutzung von Wildtieren

AARAU. Für die Aargauer Jagd ging Ende April ein herausforderungsreiches Jagdjahr zu Ende. Nun liegen die ersten Auswertungen vor. Danach wurden im letzten Jagdjahr 70 Prozent mehr Wildschweine als im Vorjahr erlegt. Beim Reh konnten die erhöhten Vorgaben nicht ganz erreicht werden.

Mehr Raum für den Wildbach in Wetzikon

ZÜRICH. Mit einer Feier wurden am Freitag, 15. August 2003, die Bauarbeiten für die Umgestaltung des Wildbachs im Gebiet Mattacher in Wetzikon abgeschlossen.

 

18. August 2003

Plakataktion liefert Denkanstoss zum Thema Mittelpunkt

ST. GALLEN. Zum 200-Jahr-Jubiläum des Kantons St.Gallen hat das Vermessungsamt das Projekt "Mittelpunkt des Kantons" realisiert: Plakate, die in der zweiten Augusthälfte 2003 im ganzen Kanton zu sehen sind, liefern einen Denkanstoss zur Frage "Wo liegt dein Mittelpunkt?" Zudem hat der geografische Mittelpunkt des Kantons auf der Lütisalp eine dauerhafte Markierung erhalten, die am 30. August 2003 eingeweiht wird.

Kein Einbürgerungs-Stopp im Aargau

AARAU. Am 9. Juli 2003 hat das Schweizerische Bundesgericht zwei bedeutende Entscheide im Einbürgerungsbereich gefällt. Es hat Einbürgerungsbeschlüsse an der Urne für verfassungswidrig erklärt und verlangt, dass ablehnende Entscheide begründet werden. Das Departement des Innern informierte die Gemeinden über die Konsequenzen für den Aargau.

Das Bundesgericht hat am 9. Juli 2003 die Ungültigerklärung der Volksinitiative der SVP der Stadt Zürich "Einbürgerungen vors Volk!" durch die Zürcher Instanzen geschützt. Gleichentags hat es die staatsrechtliche Beschwerde von fünf an der Urne abgewiesenen Einbürgerungswilligen gegen die Gemeinde Emmen gutgeheissen.

Für das Bundesgericht stellen Einbürgerungen Verwaltungsakte dar, auch wenn sie von politischen Gremien beschlossen werden. Somit geht es um individuell-konkrete Rechtsanwendung, die Anspruch auf eine Begründung verschafft. Für einen Entscheid an der Urne gibt es systembedingt keine Begründung. Das Bundesgericht schliesst daraus die Verfassungswidrigkeit von Urnenabstimmungen über Einbürgerungen.

Ausdrücklich offen gelassen hat das Bundesgericht, ob und inwiefern Einbürgerungsentscheide der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an einer Gemeindeversammlung der verfassungsrechtlichen Begründungspflicht genügen.

Um Verunsicherungen bei den Gemeindebehörden zu begegnen, hat das Departement des Innern am 15. August 2003 die Gemeinderäte mit einem Informationsschreiben bedient. Danach besteht zur Zeit kein Anlass für einen Einbürgerungs-Stopp. Das fakultative Referendum gegen Einbürgerungsbeschlüsse der Gemeindeversammlung oder des Einwohnerrates ist allerdings nicht mehr zulässig.

Vor Ergreifung weiterer Massnahmen verfolgt das Departement des Innern aufmerksam die Rechtsentwicklung auf Bundesebene. In den Eidgenössischen Räten ist gegenwärtig eine umfangreiche Revision der Bürgerrechtsgesetzgebung hängig. Aufgrund der Bundesgerichtsurteile sind verschiedene Vorstösse für Rechtsänderungen auf Verfassungs- und Gesetzesstufe angekündigt. Zudem ist nicht ausgeschlossen, dass das Bundesgericht auf Grund neuer Beschwerden weitere einschlägige Entscheide fällt.

Lebensretter-Medaille für Basler Feuerwehrmann

BASEL. Kürzlich durfte Othmar Hürbin, Einsatzleiter und Hauptmann der Basler Berufsfeuerwehr, von der Christopherus-Stiftung der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft eine Ehrenurkunde und die Lebensretter-Medaille in Empfang nehmen. Er erhielt die Auszeichnung wegen seines spontanen und beherzten Eingreifens, dem ein polnischer Tourist sein Leben verdankt.

Der Vorfall liegt bereits zwei Jahre zurück -  der 47-jährige Pole hatte sich bei ähnlich schönen Augustwetter wie jetzt von den zahlreichen Rheinschwimmern zu einem Bad im Rhein inspirieren lassen und stieg auf Kleinbasler Seite bei der Mittleren Brücke ebenfalls in  die Fluten. Kurz darauf bekam er Probleme, was eine Anwohnerin bemerkte und Alarm schlug.  Der Mann wurde abgetrieben und konnte sich an einer Boje festhalten. Sekunden später war die Feuerwehr mit dem Schlauchboot vor Ort. Da der völlig erschöpfte Mann  zu ertrinken drohte, sprang der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr sofort ins Wasser, konnte den Mann packen und bis zu dessen Bergung an der Boje sichern.

Halbjahresergebnis der Messe Schweiz: Erfolgreich im schwierigen Umfeld

BASEL. Der von der Messe Schweiz im ersten Halbjahr 2003 erwirtschaftete konsolidierte Ertrag beläuft sich auf 121.0 Mio. CHF (Vorjahr 108.5 Mio. CHF). Der konsolidierte Semestergewinn beträgt CHF 8.7 Mio. (Vorjahr CHF 7.0 Mio.). Diese Zahlen sind aber nur bedingt aussagekräftig. Die Aktie der Messe Schweiz wird neu im Segment Local Caps der SWX Swiss Exchange gehandelt.

Vor einem Festwochenende

BASEL. In Stadt und Land sind am kommenden Wochenende die diversesten Veranstaltungen, Aktivitäten und Feiern angesagt, so dass der Begriff von der "Festhütte Region Basel" wieder einmal seine Berechtigung hat. Die vielen Veranstaltungen dürften auch zahlreiche Besucherinnen und Besucher anlocken. Ihnen wird dringend empfohlen, das öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, da es situativ zu verkehrspolizeilichen Massnahmen kommen wird und einzelne Strassen und Plätze für den Verkehr gesperrt werden.

Gerade im Zusammenhang mit dem Jugendkulturfestival 2003 werden vom Freitag an bis Sonntag auf dem Barfüsserplatz, dem Theaterplatz und dem Münsterplatz diverse Attraktivitäten stattfinden, die kurzfristig Sperrungen in der Innenstadt notwendig machen. Insbesondere der Münsterplatz wird für den Verkehr gesperrt sein.

Am Samstagabend um 17.30 Uhr beginnt zudem auf dem Münsterplatz die "Jungle Street Groove 2003", was die Basler Variante einer Street Parade ist. Sie führt via Rittergasse-Wettsteinbrücke-Theodorsgraben und Oberen Rheinweg zum Unteren Rheinweg, wo es dann auf Höhe der Kaserne zur Abschlussparty kommen wird. Bis um 19 Uhr wird es im Zufahrtsbereich der Wettsteinbrücke zu Verkehrsbehinderungen kommen. Zudem ist die Wettsteinbrücke in beiden Fahrtrichtungen für den Individualverkehr und zeitweilig auch für den Tramverkehr gesperrt. Die Kantonspolizei bittet um Beachtung der entsprechenden Signalisation.

Trauer um Opfer des Busunglücks vom 16. August 2003 im Kanton Bern

LIESTAL. Mit grosser Bestürzung und Trauer muss der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft vom tragischen Busunglück im Kanton Bern Kenntnis nehmen, dessen Opfer Mitglieder des Damenturnvereins Niederdorfs sind. Der Regierungsrat ist in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Familien der tödlich verletzten Frauen entbietet der Regierungsrat sein tiefempfundenes Mitleid. Den zum Teil schwer verletzten Personen wünscht der Regierungsrat baldige Genesung an Körper und Seele.

Von einer Sekunde auf die andere muss die Einwohnerschaft eines ganzen Dorfes - der Gemeinde Niederdorf - mit einem schrecklichen Schicksalsschlag fertig werden. Der Kanton stellt den Gemeindeorganen jede gewünschte Hilfe zur Verfügung.

Piloterhebung bei Sozialdiensten

BERN.  Die Soziadienste im Kanton Bern führen ihre Arbeit wirksam aus. Zu diesem Schluss kommt Regierungsrat Samuel Bhend, Gesundheits- und Fürsorgedirektor des Kantons Bern, nach der Auswertung der Piloterhebung über die Wirksamkeit der Sozialdienste. Als sinnvollen Schritt in Richtung Transparenz im Sozialbereich und als Beitrag zur Versachlichung der politischen Diskussion bezeichnet Grossrat Adrian Amstutz, Präsident des Verband Bernischer Gemeinden, die Piloterhebung.

Im Kanton Bern werden rund 40'000 Personen durch Sozialhilfe finanziell unterstützt. Dies verursacht jährliche Kosten von zirka 340 Millionen Franken. Dies sind die bis anhin bekannten Eckdaten der bernischen   Sozialhilfe. Keine Angaben gab es bisher darüber, wie gut die Sozialdienste ihre Arbeit verrichten und wie wirksam sie sind. Dies ist nun anders. Aufgrund des neuen Sozialhilfegesetzes sind die Sozialdienste verpflichtet, der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern regelmässig Bericht zu erstatten. An der erstmals durchführten Erhebung haben 44 der insgesamt 84 bernischen Sozialdienste freiwillig ihre Arbeit beurteilt. Diese repräsentieren mehr als 70 Prozent der Bevölkerung. Somit kann die Piloterhebung als repräsentativ bezeichnet werden. Neben der Einschätzung der Sozialdienste ist zusätzlich die Einschätzung von 41 Sozialbehörden im Sinne einer Fremdbeurteilung eingeholt worden.

Teilrevision Personalgesetz

BERN. Im Juni 2003 verabschiedete der Grosse Rat die Teilrevision des Personalgesetzes in erster Lesung mit 87 zu 74 Stimmen. Im Hinblick auf die zweite Lesung prüfte und diskutierte die vorberatende Kommission verschiedene Varianten der Lohnentwicklung (Erfahrungsaufstieg, Leistungslohnkomponente, Teuerungsausgleich). Da keiner der Anträge eine Kommissionsmehrheit zu überzeugen vermochte, beschloss die Kommission mit 12 zu 8 Stimmen bei einer Enthaltung, das Ergebnis der ersten Lesung unverändert zu bestätigen. Der Grosse Rat wird die Vorlage in zweiter Lesung voraussichtlich in der November-Session verabschieden, mit Inkrafttreten am 1. Januar 2005.

Kleinbus verunfallt – 3 Todesopfer, 13 Verletzte

RÜTI. Drei Todesopfer und 13 Verletzte forderte am Samstag Abend, 16. August 2003 ein Verkehrsunfall in Rüti bei Riggisberg. Kurz vor 18 Uhr war ein Kleinbus aus Richtung Gurnigelbad talwärts gefahren. Im sog. „Laas“ fuhr das Fahrzeug eingangs einer leichten Rechtskurve aus zu klärenden Gründen geradeaus und stürzte rund 80 Meter über eine steil abfallende Böschung hinunter. Dabei überschlug sich der Kleinbus mehrmals. 14 der 16 Insassen, Mitglieder eines Frauenturnvereins aus Niederdorf (Baselland), wurden aus dem Fahrzeug geschleudert. Für drei Insassinnen kam trotz sofortigem Rettungseinsatz jede Hilfe zu spät.

An den Rettungsaktionen waren drei Helis der Rega, zwei der Air Glacier sowie sieben Ambulanzen aus den umliegenden Spitälern sowie der Sanitätspolizei Bern, die Kantonspolizei Bern und die Feuerwehren von Rüti bei Riggisberg, des Stützpunktes Belp und der Berufsfeuerwehr Bern beteiligt. Die Verunfallten wurden vor Ort auch von der Notfallseelsorge betreut. Die Gurnigelpasstrassse musste für längere Zeit gesperrt werden.

Schutz und Nutzung von Wildtieren

AARAU. Für die Aargauer Jagd ging Ende April ein herausforderungsreiches Jagdjahr zu Ende. Nun liegen die ersten Auswertungen vor. Danach wurden im letzten Jagdjahr 70 Prozent mehr Wildschweine als im Vorjahr erlegt. Beim Reh konnten die erhöhten Vorgaben nicht ganz erreicht werden.

Nachdem der Sturm Lothar das Äsungsangebot der Rehe im Wald stark vergrössert hat, erhöhten die zuständigen Bezirksjagdkommissionen im Rahmen der Abschussplanung 2002 die Abschusszahl kantonsweit um rund 10 Prozent. Damit soll vermieden werden, dass ein zu grosser Rehbestand den Jungwuchs im Wald übermässig belastet. In den Gebieten, die vom Sturm Lothar am meisten betroffen waren, wurde die Vorgabe zu 98 Prozent erreicht und über das ganze Kantonsgebiet gesehen zu 95 Prozent. Oder anders formuliert: Von den geplanten 5175 Rehen konnten die Jagdgesellschaften 4941 Tiere erlegen.

1329 Wildschweine erlegt

Mit einer Steigerung der Schwarzwildstrecke um 70 Prozent reagierte die Jägerschaft auf die in den Vorjahren massiv gestiegenen Schwarzwildschäden in der Landwirtschaft. Dank dem grossen Einsatz der Jägerschaft konnten im letzten Jagdjahr so am Ansitz, auf der Pirsch oder Treibjagd 1329 Wildschweine erlegt werden. Zusammen mit den Tieren, die als Fallwild (vor allem bei Verkehrsunfällen) gemeldet wurden, kommt man auf eine Gesamtreduktion von 1460 Wildschweinen.

Dieses erfreuliche Ergebnis bedeutet jedoch keineswegs, dass der Schwarzwildbestand im vergangenen Jagdjahr effektiv zurückgegangen ist. Die bisher gemeldeten Wildschäden lassen denn auch keine Entspannung erwarten. Die Schwarzwildjagd muss daher weiter optimiert und grenzüberschreitend koordiniert werden.

Feldhasen kantonsweit gezählt

Kurz vor Ende des Jagdjahres leistete die Jägerschaft einen zusätzlichen Grosseinsatz. Während zwei Nächten erhoben die Jägerinnen und Jäger kantonsweit den Feldhasenbestand. Sie löste damit Ihr Versprechen ein, sich auch nach dem Abstimmungskampf zur sogenannten „Feldhaseninitiative“ um die Hasen zu kümmern. So wird unter anderem auch fast überall seit Jahren freiwillig auf die Bejagung verzichtet, obwohl dies in mehreren Revieren wildbiologisch noch vertretbar wäre.

Gezählt wurden alle Hasen im Feld, nicht aber in den Wäldern. Mit einem Geländefahrzeug fuhr die Zählequipe dabei alle Feldwege ab und leuchtete  auf beiden Seiten Wiesen und Felder aus. Der Beifahrer trug alle gesehenen Tiere auf seiner Karte ein. Diese Methode eignet sich für die Zählung am besten, weil nachts die Augen der Hasen im Scheinwerferlicht aufleuchten. Unter der Voraussetzung von mehrjährigen Aufnahmereihen können so Bestandeszunahmen oder -abnahmen festgestellt werden.

In 40 aargauischen Revieren konnten mittlere bis sehr hohe Feldhasendichten festgestellt werden. In diesen Revieren musste gegenüber der Zählung von 2001 kein Bestandesrückgang festgestellt werden. Bei beiden Zählungen zählte man in diesen Revieren rund 900 Tiere ausserhalb des Waldes. Hingegen hat die Zahl der Tiere in Revieren mit geringer Bestandesdichte deutlich abgenommen. Und in 22 Revieren konnten die Zählequipen gar keine Hasen im Feld beobachten. Insgesamt wurden 2572 Feldhasen – 15 Prozent  weniger als im Jahr 2001 – gezählt.

In einem Testgebiet der Schweizer Vogelwarte, im Aargauer Reusstal, werden die Feldhasen jedes Jahr gezählt. Hier stiegen die Bestände seit dem Tiefpunkt im Jahr 1998 mit 18 Hasen deutlich an und erreichten in diesem Frühling 44 Tiere. Dies zeigt, dass eine Erholung unter guten Lebensraumbedingungen möglich ist.

Mehr Raum für den Wildbach in Wetzikon

ZÜRICH. Mit einer Feier wurden am Freitag, 15. August 2003, die Bauarbeiten für die Umgestaltung des Wildbachs im Gebiet Mattacher in Wetzikon abgeschlossen. Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) der Baudirektion Kanton Zürich hat die Hochwassersicherheit im Bereich des Schwimmbades und der Mattacherbrücke verbessert und den Abschnitt naturnah gestaltet.

 

 

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