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25
Jahre Kantonsspital Baden – Tage der offenen Tür
BADEN.
Mit der Inbetriebnahme des Kantonsspitals Baden am 1. September
1978 ging nicht nur der Betrieb des damaligen Stadtspitals in neue
Räumlichkeiten über, sondern die medizinische Versorgung der Bevölkerung
im Ostaargau wurde ausgebaut und auf einen modernen Stand
gebracht. Das neu geschaffene zweite
Kantonsspital, welches in vielen Belangen Pilotcharakter
hatte, wird nun 25 Jahre alt.
Mit
den Tagen der offenen Türen vom 23. und 24. August 2003 präsentiert
sich das Kantonsspital Baden umfassend mit seinen Bereichen und
Spezialitäten. Es soll gelingen, eine Mischung aus gut
organisierten Abläufen und gleichwohl grösstmöglicher
Flexibilität zu zeigen. Es soll auch Aspekte der
„Hightech-Medizin“ und der zwischenmenschlichen und
individuellen Betreuung vermitteln. Die Besucher werden sich mit
dem Eindruck nach Hause begeben, im KSB in guten Händen zu sein.
Feuerverbot
noch nicht aufgehoben!
ZUG.
Die punktuellen Niederschläge der vergangenen Tage haben die sehr
akute Waldbrandgefahr im Kanton Zug etwas entschärft. Pflanzen,
Unterholz und Böden weisen aber nach wie vor ein grosses
Feuchtigkeitsdefizit auf. Die Waldbrandgefahr ist deshalb noch
nicht gebannt und besteht nach wie vor. Ein Feuerverbot in den Wäldern
und in waldnahen Gebieten ist erforderlich und im Umgang mit
Raucherwaren ist die nötige Vorsicht geboten. Eine Entspannung
der Lage ist erst nach einer Regenperiode von Tagen zu erwarten.
Die
Situation in den Zuger Wäldern wird durch das Kantonale Forstamt
laufend geprüft. In Absprache mit den übrigen Zentralschweizer
Kantonen wird das Feuerverbot in den Wäldern und in waldnahen
Gebieten in den nächsten Tagen noch nicht aufgehoben.
Vernehmlassung
zu einer neuen Berufsbildungsverordnung
ALTDORF.
Der Urner Regierungsrat hat zu Handen des Bundesamtes für
Berufsbildung und Technologie zur neuen Verordnung über die
Berufsbildung Stellung genommen. Der Verordnungsentwurf nimmt die
Anliegen und Absichten des neuen Berufsbildungsgesetzes (nBBG)
konsequent auf. Die Berufsbildung kann sich mit dieser Verordnung
nach Auffassung des Regierungsrates den veränderten Anforderungen
unserer Gesellschaft anpassen. Eine Vereinheitlichung der
Berufsbildung auf nationaler Ebene erachtet der Regierungsrat als
wichtig, insbesondere wenn der Umsetzung in den Kantonen trotzdem
noch genügend Spielraum geboten wird.
Als
innovative und fortschrittliche Neuigkeiten in der neuen
Berufsbildungsverordnung taxiert der Regierungsrat die zweijährige
Grundbildung mit Attest sowie die Validierung alternativ
erworbener Kompetenzen. Auch die vermehrte Einführung von Qualitätsanforderungen
in die Berufsbildung taxiert er als ein Schritt in die richtige
Richtung. Einige offene Formulierungen in umstrittenen Bereichen
bergen für den Regierungsrat die Gefahr, dass bei der Umsetzung
unvorhergesehene Kostensteigerungen möglich sind. Er verlangt,
dass die Kantone bei der Umsetzung insbesondere der
Bildungsverordnungen ernsthaft mit einbezogen werden. Sowohl das
neue Berufsbildungsgesetz (nBBG) wie auch die
Berufsbildungsverordnung (BBV) müssen nach Meinung des
Regierungsrates auf den 1. Januar 2004 in Kraft gesetzt werden. In
einigen Berufen (Fachangestellte/r Gesundheit, Soziale Lehre,
Gastroberufe) würde die Verzögerung der Einführung enorme
Probleme verursachen. Zudem können mit der Einführung in
verschiedenen Berufen mehr Lehrstellen geschaffen werden, was in
der heutigen Lehrstellensituation dringlich ist.
Totalrevision
der Tabakverordnung; Vernehmlassung
ALTDORF.
Der Regierungsrat des Kantons Uri hat zu Handen des Bundesamtes für
Gesundheit zum Entwurf für eine Totalrevision der Verordnung über
Tabak und Tabakerzeugnisse (Tabakverordnung) Stellung genommen.
Mit der geltenden Verordnung wurde die aus der Sicht des
Gesundheitsschutzes erforderliche Wirkung nicht im gewünschten
Umfang erreicht. Mit der Totalrevision sollen die
Selbstverantwortung gefördert und die Transparenz gesteigert
werden. Die Bestimmungen orientieren sich an der neusten
internationalen Entwicklung.
Der
Regierungsrat begrüsst und unterstützt die Bemühungen, die
Zielsetzungen des durch den Bundesrat verabschiedeten Nationalen
Programms zur Tabakprävention 2001-2005 rasch und konsequent
umzusetzen. Damit wird die Glaubwürdigkeit der politischen
Anstrengungen zur Verminderung des Tabakkonsums und seiner
gesundheitlichen Schäden unterstrichen. Mit der vorgeschlagenen
Totalrevision der Tabakverordnung erfolgt weitgehend eine
Anpassung an das europäische Recht. Der Regierungsrat begrüsst
die Bemühungen, damit technische Handelshemmnisse abgebaut und
verhindert werden. Vor diesem Hintergrund und aus Sicht des
Gesundheitsschutzes stimmt er dem Entwurf der Tabakverordnung zu.
Revision
des Postgesetzes
ALTDORF.
Der Urner Regierungsrat hat zu Handen des Eidgenössischen
Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
(UVEK) zur die Revision der Postverordnung (Umsetzung der
„Gesamtschau Post“) und zur Revision des Postgesetzes Stellung
genommen.
Der
Regierungsrat begrüsst, dass sich der Bundesrat zu einer flächendeckenden
Grundversorgung der Post bekennt. Zudem nimmt er von der Absicht
Kenntnis, dass die Gemeinden bei einer Verlegung und/oder
Schliessung einer Poststelle künftig in den Entscheidungsprozess
(Anhörungsrecht) miteinbezogen werden sollen. Er fordert auch den
Einbezug der zuständigen Direktion auf Kantonsebene. Mit dem
Konzessionssystem schafft er zudem die Möglichkeit, einen Beitrag
zur Finanzierung der Grundversorgung zu leisten. In Anbetracht
dieser Ausgangslage stimmt der Regierungsrat dem
Vernehmlassungsentwurf zu.
Der
Regierungsrat regt an, die Begriffe „Hauszustellung“ und
„Hausservice“ zu präzisieren, welche ähnlich und verwirrlich
sind. Er erachtet es auch als notwendig, dass die
"angemessene Distanz" in der Verordnung klar umschrieben
wird. Konkret sollte in der Verordnung festgehalten werden, dass
deutlich über 90 Prozent der Bevölkerung die nächste Poststelle
innerhalb von weniger als 20 Minuten zu Fuss oder mit öffentlichen
Verkehrsmitteln erreichen können. Im Rahmen der angestrebten
kundenorientierten Weiterentwicklung des Poststellennetzes hält
der Regierungsrat fest, dass darunter vor allem auch
kundenorientierte Öffnungszeiten zu verstehen sind (über Mittag,
an Randstunden usw.). Für eine einvernehmliche Lösung im
Zusammenhang mit Schliessungen und Verlegungen von Poststellen
soll zwingend die regionale Betrachtungsweise mitberücksichtigt
werden. Mit der Einführung des Hausservice darf kein Abbau des
Universaldienstes erfolgen. Bezüglich der Ausnahmen von der
Hauszustellung oder der Zustellfrequenz werden der Post im Entwurf
viele Kompetenzen eingeräumt. Der Regierungsrat fordert, dass in
der Verordnung klar festgehalten wird, dass gegenüber dem
heutigen Zustand keine Verschlechterung eintreten darf.
Regierung
lädt Bevölkerung zum Aperitif ein
FRAUENFELD.
„Es hett solangs hett“ - das ist das Motto beim Aperitif, zu
dem der Thurgauer Regierungsrat die Bevölkerung anlässlich des
Jubiläums „200 Jahre Kanton Thurgau“ einlädt. Der Aperitif für
die Bevölkerung findet am Freitag, 22. August, von 17.30 bis
18.30 Uhr auf dem Bahnhofplatz Frauenfeld statt. Bei
Schlechtwetter wird der Anlass in das Zirkuszelt des Bezirks
Kreuzlingen nördlich des Bahnhofs Frauenfeld verlegt. Serviert
wird der Aperitif von den Regierungsräten und dem Staatsschreiber
zusammen mit den Gattinnen. Sie bieten thurgauische Produkte wie Süssmost
und Saft sowie Tilsiterhäppchen und Brötchen an. Sie freuen sich
auf viele Thurgauerinnen und Thurgauer, aber auch auf Gäste des
Jubiläumsanlasses aus nah und fern.
Zanetti
übernimmt Volkswirtschaft
SOLOTHURN.
Der Solothurner Regierungsrat hat an einer ausserordentlichen
Sitzung in der ab dem 1. Oktober 2003 gültigen Zusammensetzung
getagt und dem neugewählten Roberto Zanetti (SP, Gerlafingen) das
Volkswirtschaftsdepartement übertragen. Die anderen
Regierungsmitglieder behalten ihre Departemente.
Bildungsdirektorin Ruth Gisi wird ab dem 1. Oktober vom
ausscheidenden Thomas Wallner das Amt des Vizelandammanns übernehmen.
Trotz
Gewitterregen - keine Entwarnung an der Wasserfront
SOLOTHURN.
Trotz teilweise heftigen Gewitterregen in den letzten Tagen,
kann der Kantonale Führungsstab (KFS) des Kantons Solothurn keine
Entwarnung an der Wasserfront geben. Diesen Entscheid fällte er
in Zusammenarbeit mit der Abteilung Wasserbau des Amtes für
Umwelt (AfU), dem Amt für Landwirtschaft und dem Solothurnischen
Bauernverband. Es gab zu wenig und nicht überall Regen im Kanton
Solothurn. Dadurch bleibt die Lage der Bauern im Kanton weiterhin
angespannt. Die Wasserentnahme aus Oberflächengewässer ist und
bleibt bewilligungspflichtig. Auf Neuansaaten sollte bis zur
Entschärfung der Lage verzichtet werden. Polizei und
Fischereiaufseher kontrollieren weiterhin die Einhaltung des
Wasserfahrplanes.
Pilotprojekte
zur Beurteilung der Lehrkräfte werden evaluiert
SOLOTHURN.
An zahlreichen kantonalen Schulen des Kantons Solothurn werden
seit einigen Jahren unterschiedliche Projekte zur Beurteilung der
Lehrkräfte und der daraus abgeleiteten Ausrichtung eines
Leistungsbonus mittels Pilotprojekten erprobt. Der Regierungsrat
hat im Mai dieses Jahres die Versuchsphase bis Mitte 2005 verlängert
und nun der Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz den Auftrag
erteilt, die verschiedenen Projekte zu evaluieren.
Zivilstandsamt
SCHAFFHAUSEN.
Der Regierungsrat und der Stadtrat Schaffhausen haben eine
Vereinbarung über die Führung des Zivilstandsamtes
abgeschlossen. Die Stadt führt ab dem 1. Januar 2004 das
Zivilstandsamt für den gesamten Kanton. Die Übertragung der
Zivilstandsämter der übrigen Gemeinden auf das Zivilstandsamt
der Stadt erfolgt vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2003.
Ozonbelastung
SCHAFFHAUSEN.
Die ausgeprägte Hochsommer-Phase brachte eine übermässige
Ozonbelastung mit sich. Die Regierung des Kantons Schaffhausen ist
der Ansicht, dass der Verzicht aufs Auto nicht der effektive Weg
ist, die Luftbelastung zu reduzieren. Sie setzt auf eine
langfristige Reduktion der Vorläufersubstanzen. Nur so kann die
Ozonbelastung auf ein Niveau gebracht werden, wie es die
Luftreinhalteverordnung verlangt.
Keine
Blockzeiten
SCHAFFHAUSEN.
Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen lehnt die Einführung
von Blockzeiten an der Volksschule aus finanziellen Gründen ab.
Unter Beibehaltung der Abteilungsstunden würden sich die jährlichen
Kosten auf rund 2,3 Mio. Franken belaufen. Die Regierung weist
jedoch darauf hin, dass es den Gemeinden in einem gewissen Rahmen
offen steht, individuelle Lösungen anzustreben.
Grand
Casino St. Gallen: Eröffnung Ende November
ST.
GALLEN. Das Grand Casino St. Gallen wird am 28.November eröffnet.
Auf 2682 Quadratmetern wird es seinen Gäste 165
Geldspielautomaten und 11 Spieltische anbieten. Mit dem Grand
Casino und dem Radisson SAS Hotel St. Gallen entsteht in
unmittelbarer Nachbarschaft zum OLMA-Gelände ein vielfältiges
Kongress-, Seminar-und Unterhaltungszentrum für St. Gallen und
die ganze Ostschweiz.
Die
Bauarbeiten am neuen Grand Casino St. Gallen gehen zügig voran.
Anlässlich einer Besichtigung der Baustelle stellten die
Verantwortlichen der Grand Casino St. Gallen AG und der Swiss
Casinos Holding AG den Medien die neue Spielbank vor, die am 28.
November direkt neben dem OLMA-Gelände in der Überbauung
"Adlerberg" eröffnet wird. Zusammen mit dem Radisson
SAS Hotel St. Gallen, zu dessen Komplex das Casino gehört, wird
es das Kongress-, Seminar- und Unterhaltungsangebot der Stadt St.
Gallen und der ganzen Ostschweiz um ein attraktives Zentrum
bereichern.
Luzerner
Regierungsrat gegen Einbürgerungsstopp
LUZERN.
Der Luzerner Regierungsrat hat sich an seiner ersten Sitzung nach
den Sommerferien mit den Auswirkungen des Bundesgerichtsurteils
betreffend Einbürgerungen in der Gemeinde Emmen vom 9. Juli 2003
befasst. Überstürzte Aktionen oder Hektik sind nicht angebracht.
Es besteht kein Anlass, einen Einbürgerungsstopp anzuordnen. Denn
diejenigen Gemeinden, deren Stimmberechtigte bisher an der Urne über
Einbürgerungen entschieden haben, verfügen über Einbürgerungsverfahren,
die den Ansprüchen des Bundesgerichts genügen. In
Emmen, Malters und Weggis
wären gestützt auf die geltenden Gemeindeordnungen neu
der Einwohnerrat, der Gemeinderat oder die Gemeindeversammlung
zuständig. Den Gemeinden steht es selbstverständlich offen,
durch eine Änderung der Gemeindeordnung ein anderes Organ für
Einbürgerungen einzusetzen.
Im
Übrigen bleiben die Informationen über die rechtlichen
Auswirkungen des Bundesgerichtsurteils, die das Justiz- und
Sicherheitsdepartement allen Luzerner Gemeinden am 17. Juli 2003
schriftlich zugestellt hat, weiterhin gültig.
Der
Regierungsrat wird über die nun wieder hängigen Einbürgerungsbeschwerden
aus der Gemeinde Emmen in den kommenden Wochen befinden.
Bis
heute sind im Grossen Rat acht dringliche Vorstösse über die
Auswirkungen des Bundesgerichtsentscheids im Kanton Luzern
eingereicht worden. Der Regierungsrat wird voraussichtlich in der
nächsten Woche die entsprechenden Antworten verabschieden. Für
die Behandlung der beiden hängigen Bürgerrechtsinitiativen des
Grünen Bündnisses hat der Regierungsrat noch bis Februar 2004
Zeit.
Neuer
Leiter der Regionalen Fachstelle für Heilmittelkontrolle
Nordwestschweiz
BASEL.
Der Basler Biochemiker Jürg Sommer wird neuer Leiter der
Regionalen Fachstelle für Heilmittelkontrolle (RFS). Das
Regionale Heilmittelinspektorat (RHI), bislang als selbständige
Regionale Fachstelle RFS aministrativ dem Sanitätsdepartement
Basel-Stadt zugehörig, wird in eine gemeinsame Trägerschaft der
Sanitätsdirektorenkonferenz der Nordwestschweiz überführt.
Die
RFS befasst sich schwergewichtig mit der Durchführung von
Inspektionen in den pharmazeutischen Produktionsbetriebe der
Mitgliedskantone Aargau, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt,
Luzern und Solothurn.
Gleichzeitig
behandelte die SDK NWCH unter der Leitung ihres Präsidenten, des
Basler Sanitätsdirektors Carlo Conti, anlässlich ihrer letzten
Sitzung in Basel die gemeinsame Trägerschaft des Regionalen
Heilmittelinspektorats, welches bislang als Regionale Fachstelle
dem Sanitätsdepartement Basel-Stadt administrativ zugeordnet war.
Angestrebt werden die Förderung der Unabhängigkeit, die Erhöhung
der Flexibilät des Inspektorats sowie die Institutionalisierung
und Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden,
insbesondere mit dem Heilmittelinstitut Swissmedic. Die Reglemente
zur Vereinbarung der Nordwestschweizerischen Kantone über die Führung
eines Regionalen Heilmittelinspektorats (RHIV) wurden zum Teil
bereits verabschiedet, während einzelne noch hängig sind.
Die
neue Struktur trägt dem Umstand Rechnung, dass die Fachstelle von
sechs Kantonen betrieben wird und schafft einen klaren Aufbau. Zur
Führung des Inspektorats wird ein Inspektoratsrat bestehend aus
Vertreterinnen und Vertretern der sechs Mitgliedskantone gebildet.
Leiter
Museumsdienste wechselt zur Landesbibliothek
BASEL.
Der Leiter der Museumsdienste Basel, Hans-Dieter Amstutz, geht per
1. Januar 2004 an die Schweizerische Landesbibliothek. Dort wird
er Leiter Marketing und Kommunikation.
Hans-Dieter
Amstutz, 45, arbeitet seit bald dreizehn Jahren in
unterschiedlichen Funktionen für die Museen Basel und für das
Erziehungsdepartement Basel-Stadt. Er begann als Beauftragter für
Information und Koordination der Museen Basel, übernahm dann zusätzliche
Stabsaufgaben im Bereich Museen und war von November 1996 bis
Dezember 1997 Stellvertreter des interimistischen Leiters der
Abteilung Kultur im Erziehungsdepartement. Per 1. Januar 1998
berief ihn die Museumsdirektorenkonferenz Basel zum Leiter ihrer
neu geschaffenen Stabsstelle, der Museumsdienste Basel. In diesen
wurden die zentrale Kommunikation und die zentrale Museumspädagogik
für alle Basler Museen sowie der Personaldienst der kantonalen
Museen vereinigt.
Unter
Amstutz’ Leitung wurden der Basler Museumspass (1996) als erster
umfassender Museumspass der Schweiz sowie die Basler Museumsnacht
(2001) eingeführt. Der Basler Museumspass wurde zur Keimzelle des
Oberrheinischen Museumspasses; die Museumsnacht hat sich als eines
der wichtigsten kulturellen Ereignisse am Rheinknie etabliert. Das
letzte grössere Projekt, das Amstutz für die Museen Basel
realisiert, ist die Einführung eines neuen dreimonatlichen
Magazins. Es erscheint Ende September zum ersten Mal.
Baustart
für die neue Kantonsbibliothek Baselland
LIESTAL.
Die ersten Abbrucharbeiten für die neue Kantonsbibliothek
Baselland haben in diesen Tagen begonnen. Während der Bauarbeiten
ist der Fussweg vom Bahnhof zu den Gebäuden der kantonalen
Verwaltung und zum Kantonsspital gesperrt.
Vor
einigen Tagen sind in Liestal am Bahnhofplatz 6 die Bauarbeiten
mit dem Teilabbruch des Lagergebäudes in Liestal gestartet.
Gleichzeitig sind auch einige Bäume an der angrenzenden Böschung
gefällt worden. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen Mitte
September 2003. Es ist eine Bauzeit von 18 Monaten vorgesehen, so
dass die neue Kantonsbibliothek im Frühjahr 2005 eröffnet werden
kann.
Für
die Realisierung dieses Vorhabens bewilligte der Landrat einen
Baukredit von rund 16,7 Mio Franken und zugleich für die
Bibliothekstechnik einen Kredit von knapp 1,5 Mio. Franken.
An
zentraler Lage in Liestal, in unmittelbarer Bahnhofsnähe, wird
eine moderne, hochfrequentierte Bibliothek im Sinne eines
kulturellen Treffpunkts mit attraktiven Angeboten,
Dienstleistungen und einem optimalen Betriebskonzept entstehen.
Eine Bibliothek, die neueste Informationstechnologien einsetzt
sowie Ausstellungen und Veranstaltungen durchführt.
Zu
diesem Zweck wird das Gebäude der ehemaligen Weinhandlung Roth am
Bahnhofplatz in Liestal für die Kantonsbibliothek umgebaut. Das
gewählte Projekt ging 1999 aus einem Architekturwettbewerb hervor
und wurde gemäss Auftrag des Landrats zum detaillierten
Bauprojekt weiterentwickelt.
Die
kulturelle Bedeutung des Gebäudes wird gegen aussen mit einer
leuchtturmartigen Dachlaterne versinnbildlicht. Mit den
vorgesehenen bautechnischen und energetischen Massnahmen soll die
Bibliothek als erstes kantonales Gebäude MINERGIE-Standard
erreichen.
Heute
ist die 1838 gegründete Kantonsbibliothek auf sechs verschiedene
Standorte verteilt. Dies ist nicht nur betrieblich aufwändig
sondern genügt auch den Anforderungen einer kundenorientierten
Bibliothek nicht mehr. Der vorhandene Raum ist deutlich zu klein.
Im Jahr 2001 liehen 285'000 Besucher/innen 355'000 Bücher und
Medien (CDs, Kassetten u.ä.) aus. Damit ist die Kantonsbibliothek
weiterhin die beliebteste Kulturinstitution im Kanton
Basel-Landschaft mit den höchsten Besucherfrequenzen.
Elefantenapéro:
Verkehrserschwernisse
BERN.
Den ursprünglich für letzten Freitag, 15. August 2003, geplanten
Elefanten-Apéro in Bern mussten die Veranstalter kurzfristig
absagen. Nun soll der traditionelle Umzug mit den Knie-Dickhäutern
am kommenden Freitag Vormittag, 22. August 2003, stattfinden.
Der
Abmarsch erfolgt wie ursprünglich geplant um 09.40 Uhr auf dem
Zirkusplatz der Grossen Allmend und führt via Papiermühlestrasse,
Aargauerstalden, Bärengraben, Nydegggasse, Gerechtigkeitsgasse,
Kramgasse, Theaterplatz, Amthausgasse, über den Bundesplatz und
die Schauplatzgasse in die Gurtengasse zum Warenhaus Loeb. Dort
findet um ca. 10.30 Uhr der Elefanten-Apéro statt. Während des
Aufenthaltes in der Gurtengasse bleibt diese für den
Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die
Christoffelgasse. Um ca. 10.45 Uhr beginnt der Rückmarsch via
Bundesgasse, Kochergasse, Casinoplatz, Theaterplatz,
Kornhausplatz, Kornhausbrücke, Viktoriaplatz, Beundenfeldstrasse,
Kasernenstrasse, Papiermühlestrasse auf den Zirkusplatz Allmend.
Während
des Umzuges ist auf den beiden Marschrouten mit
Verkehrserschwernissen zu rechnen.
Kinderspielplätze:
Hunde jetzt an der Leine
THUN.
Nachdem das Thuner Stadtparlament am 15. Mai die reglementarischen Voraussetzungen dazu geschaffen hat, führt
die Direktion Sicherheit
nun den Leinenzwang für Hunde in der Nähe von Kinderspielplätzen
ein. Auslöser waren
die gehäuften Reklamationen von Eltern.
Immer
wieder fühlen Kinder und ihre Eltern sich auf Thuner Spielplätzen durch frei herum laufende und bellende Hunde
gestört und bedroht. Der
Gemeinderat legte dem Stadtrat deshalb eine Anpassung des
Ortspolizeireglementes vor. Es sieht die Möglichkeit vor,
nötigenfalls in Pärken und
insbesondere in der Umgebung von Kinderspielplätzen den
Leinenzwang für Hunde einzuführen und/oder Hunde von diesen Arealen
fernzuhalten. Am 15. Mai beschloss
der Stadtrat diese Änderung.
Über
10 Prozent mehr Lehrverträge
HERISAU.
Bis Mitte August 2003 konnten im Kanton Appenzell Ausserrhoden
rund 11 Prozent mehr Lehrverträge als im Vorjahr abgeschlossen
werden. Rund 60 Lehrstellen konnten nicht besetzt werden. Nur
vereinzelte fanden nach Abschluss der Schule keine Anschlusslösung.
Der
Kanton Appenzell Ausserrhoden hat auch dieses Jahr eine insgesamt
erfreuliche Lehrstellensituation. Bezogen auf die Anzahl der neu
abgeschlossenen Lehrverträge per Mitte August 2003 ist gegenüber
dem Vorjahr eine Steigerung von 323 auf 359 Lehrverträge oder
rund 11 Prozent zu vermelden. Hinzu kommen total 45 neu
abgeschlossene Anlehr- Praktikums oder Hauswirtschaftsjahr-Verträge.
Wie in den Vorjahren konnten rund 60 Lehrstellen schwergewichtig
in den Bereichen Bau-, Baunebengewerbe, Holzverarbeitung,
Nahrungsmittel, Gastronomie, aber auch zwei Informatiklehrstellen
nicht besetzt werden.
Baregg-Infopavillon
am Samstag, 23. August geöffnet
AARAU.
Nach der Eröffnung der 3. Röhre am 17. Juni 2003 wird auf der A1
am Baregg mit Volldampf am Trasse West und an der Erneuerung der
bestehenden Süd-Röhre weitergearbeitet. Das Baudepartement
orientiert die Bevölkerung am Samstag, 23. August 2003, von 9.00
bis 12.00 Uhr, über den Verlauf der Arbeiten.
Für
Fragen zu den Baregg-Bauten sowie den Bauprozessen und
–fortschritten stehen im Infopavillon auf der Ostseite der
Tunnelanlagen projektkundige Fachleute zur Verfügung. Einen zusätzlichen
Überblick bietet die interessante Multimedia-Show zum
Baregg-Bauwerk.
Im
Weiteren werden Führungen in der Süd-Röhre angeboten. Die
Besucherinnen und Besucher erhalten dadurch die Gelegenheit, sich
an Ort und Stelle über die laufenden Erneuerungsarbeiten zu
informieren. Das Baudepartement freut sich auf eine möglichst
grosse Teilnehmerzahl an der Infoveranstaltung.
Die
Spitex nimmt an Bedeutung zu
ZÜRICH.
Für die spitalexterne Kranken- und Gesundheitspflege haben die
135 gemeinnützigen und vom Staat subventionierten
Spitex-Organisationen im Kanton Zürich im Jahr 2002 140,4
Millionen Franken aufgewendet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht
dies einer Zunahme von 13,2 Millionen Franken, wobei auch der
Beitrag des Kantons von 10,8 Millionen Franken um 1,1 Millionen
Franken auf 11,9 Millionen Franken gestiegen ist. Trotz erhöhter
Effizienz in der Leistungserbringung sind die Personalkosten
gestiegen, da als Folge des Verwaltungsgerichts-Entscheides vom
Juli 2001 die Löhne des Pflegepersonals in der Spitex angehoben
wurden.
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