25 Jahre Kantonsspital Baden –                       Tage der offenen Tür 

BADEN. Mit der Inbetriebnahme des Kantonsspitals Baden am 1. September 1978 ging nicht nur der Betrieb des damaligen Stadtspitals in neue Räumlichkeiten über, sondern die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Ostaargau wurde ausgebaut und auf einen modernen Stand gebracht.

Feuerverbot noch          nicht aufgehoben!

ZUG. Die punktuellen Niederschläge der vergangenen Tage haben die sehr akute Waldbrandgefahr im Kanton Zug etwas entschärft. Pflanzen, Unterholz und Böden weisen aber nach wie vor ein grosses Feuchtigkeitsdefizit auf.

Vernehmlassung zu          einer neuen Berufsbildungs- verordnung

ALTDORF. Der Urner Regierungsrat hat zu Handen des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie zur neuen Verordnung über die Berufsbildung Stellung genommen. Der Verordnungsentwurf nimmt die Anliegen und Absichten des neuen Berufsbildungsgesetzes (nBBG) konsequent auf.

Totalrevision der Tabakverordnung; Vernehmlassung

ALTDORF. Der Regierungsrat des Kantons Uri hat zu Handen des Bundesamtes für Gesundheit zum Entwurf für eine Totalrevision der Verordnung über Tabak und Tabakerzeugnisse (Tabakverordnung) Stellung genommen.

Revision des Postgesetzes

ALTDORF. Der Urner Regierungsrat hat zu Handen des Eidgenössischen Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) zur die Revision der Postverordnung (Umsetzung der „Gesamtschau Post“) und zur Revision des Postgesetzes Stellung genommen.

Regierung lädt Bevölkerung zum            Aperitif ein

FRAUENFELD. „Es hett solangs hett“ - das ist das Motto beim Aperitif, zu dem der Thurgauer Regierungsrat die Bevölkerung anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Kanton Thurgau“ einlädt. 

Zanetti übernimmt Volkswirtschaft

SOLOTHURN. Der Solothurner Regierungsrat hat an einer ausserordentlichen Sitzung in der ab dem 1. Oktober 2003 gültigen Zusammensetzung getagt und dem neugewählten Roberto Zanetti (SP, Gerlafingen) das Volkswirtschaftsdepartement übertragen. Die anderen Regierungsmitglieder behalten ihre Departemente.

Trotz Gewitterregen - keine Entwarnung an der Wasserfront

SOLOTHURN. Trotz teilweise heftigen Gewitterregen in den letzten Tagen, kann der Kantonale Führungsstab (KFS) des Kantons Solothurn keine Entwarnung an der Wasserfront geben.

Pilotprojekte zur Beurteilung der Lehrkräfte werden evaluiert

SOLOTHURN. An zahlreichen kantonalen Schulen des Kantons Solothurn werden seit einigen Jahren unterschiedliche Projekte zur Beurteilung der Lehrkräfte und der daraus abgeleiteten Ausrichtung eines Leistungsbonus mittels Pilotprojekten erprobt.

Zivilstandsamt

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat und der Stadtrat Schaffhausen haben eine Vereinbarung über die Führung des Zivilstandsamtes abgeschlossen. Die Stadt führt ab dem 1. Januar 2004 das Zivilstandsamt für den gesamten Kanton.

Ozonbelastung

SCHAFFHAUSEN. Die ausgeprägte Hochsommer-Phase brachte eine übermässige Ozonbelastung mit sich. Die Regierung des Kantons Schaffhausen ist der Ansicht, dass der Verzicht aufs Auto nicht der effektive Weg ist, die Luftbelastung zu reduzieren. Sie setzt auf eine langfristige Reduktion der Vorläufersubstanzen.

Keine Blockzeiten

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen lehnt die Einführung von Blockzeiten an der Volksschule aus finanziellen Gründen ab. Unter Beibehaltung der Abteilungsstunden würden sich die jährlichen Kosten auf rund 2,3 Mio. Franken belaufen.

Grand Casino St. Gallen: Eröffnung Ende November 

ST. GALLEN. Das Grand Casino St. Gallen wird am 28.November eröffnet. Auf 2682 Quadratmetern wird es seinen Gäste 165 Geldspielautomaten und 11 Spieltische anbieten.

Luzerner Regierungsrat gegen Einbürgerungsstopp

LUZERN. Der Luzerner Regierungsrat hat sich an seiner ersten Sitzung nach den Sommerferien mit den Auswirkungen des Bundesgerichtsurteils betreffend Einbürgerungen in der Gemeinde Emmen vom 9. Juli 2003 befasst.

Neuer Leiter der Regionalen Fachstelle     für Heilmittelkontrolle Nordwestschweiz

BASEL. Der Basler Biochemiker Jürg Sommer wird neuer Leiter der Regionalen Fachstelle für Heilmittelkontrolle (RFS). Das Regionale Heilmittelinspektorat (RHI), bislang als selbständige Regionale Fachstelle RFS aministrativ dem Sanitätsdepartement Basel-Stadt zugehörig, wird in eine gemeinsame Trägerschaft der Sanitätsdirektorenkonferenz der Nordwestschweiz überführt.

Leiter Museumsdienste wechselt zur Landesbibliothek

BASEL. Der Leiter der Museumsdienste Basel, Hans-Dieter Amstutz, geht per 1. Januar 2004 an die Schweizerische Landesbibliothek. Dort wird er Leiter Marketing und Kommunikation.

Baustart für die neue Kantonsbibliothek Baselland

LIESTAL. Die ersten Abbrucharbeiten für die neue Kantonsbibliothek Baselland haben in diesen Tagen begonnen. Während der Bauarbeiten ist der Fussweg vom Bahnhof zu den Gebäuden der kantonalen Verwaltung und zum Kantonsspital gesperrt.

Elefantenapéro: Verkehrserschwernisse

BERN. Den ursprünglich für letzten Freitag, 15. August 2003, geplanten Elefanten-Apéro in Bern mussten die Veranstalter kurzfristig absagen. Nun soll der traditionelle Umzug mit den Knie-Dickhäutern am kommenden Freitag Vormittag, 22. August 2003, stattfinden.

Kinderspielplätze: Hunde jetzt an der Leine

THUN. Nachdem das Thuner Stadtparlament am 15. Mai die  reglementarischen Voraussetzungen dazu geschaffen hat, führt die Direktion  Sicherheit nun den Leinenzwang für Hunde in der Nähe von Kinderspielplätzen ein.  Auslöser waren die gehäuften Reklamationen von Eltern.

Über 10 Prozent mehr Lehrverträge

HERISAU. Bis Mitte August 2003 konnten im Kanton Appenzell Ausserrhoden rund 11 Prozent mehr Lehrverträge als im Vorjahr abgeschlossen werden. Rund 60 Lehrstellen konnten nicht besetzt werden. Nur vereinzelte fanden nach Abschluss der Schule keine Anschlusslösung.

Baregg-Infopavillon am Samstag, 23. August  geöffnet

AARAU. Nach der Eröffnung der 3. Röhre am 17. Juni 2003 wird auf der A1 am Baregg mit Volldampf am Trasse West und an der Erneuerung der bestehenden Süd-Röhre weitergearbeitet. Das Baudepartement orientiert die Bevölkerung am Samstag, 23. August 2003, von 9.00 bis 12.00 Uhr, über den Verlauf der Arbeiten.

Die Spitex nimmt an Bedeutung zu

ZÜRICH. Für die spitalexterne Kranken- und Gesundheitspflege haben die 135 gemeinnützigen und vom Staat subventionierten Spitex-Organisationen im Kanton Zürich im Jahr 2002 140,4 Millionen Franken aufgewendet.

 

20. August 2003

25 Jahre Kantonsspital Baden – Tage der offenen Tür

BADEN. Mit der Inbetriebnahme des Kantonsspitals Baden am 1. September 1978 ging nicht nur der Betrieb des damaligen Stadtspitals in neue Räumlichkeiten über, sondern die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Ostaargau wurde ausgebaut und auf einen modernen Stand gebracht. Das neu geschaffene zweite  Kantonsspital, welches in vielen Belangen Pilotcharakter hatte, wird nun 25 Jahre alt.

Mit den Tagen der offenen Türen vom 23. und 24. August 2003 präsentiert sich das Kantonsspital Baden umfassend mit seinen Bereichen und Spezialitäten. Es soll gelingen, eine Mischung aus gut organisierten Abläufen und gleichwohl grösstmöglicher Flexibilität zu zeigen. Es soll auch Aspekte der „Hightech-Medizin“ und der zwischenmenschlichen und individuellen Betreuung vermitteln. Die Besucher werden sich mit dem Eindruck nach Hause begeben, im KSB in guten Händen zu sein.

Feuerverbot noch nicht aufgehoben!

ZUG. Die punktuellen Niederschläge der vergangenen Tage haben die sehr akute Waldbrandgefahr im Kanton Zug etwas entschärft. Pflanzen, Unterholz und Böden weisen aber nach wie vor ein grosses Feuchtigkeitsdefizit auf. Die Waldbrandgefahr ist deshalb noch nicht gebannt und besteht nach wie vor. Ein Feuerverbot in den Wäldern und in waldnahen Gebieten ist erforderlich und im Umgang mit Raucherwaren ist die nötige Vorsicht geboten. Eine Entspannung der Lage ist erst nach einer Regenperiode von Tagen zu erwarten.

Die Situation in den Zuger Wäldern wird durch das Kantonale Forstamt laufend geprüft. In Absprache mit den übrigen Zentralschweizer Kantonen wird das Feuerverbot in den Wäldern und in waldnahen Gebieten in den nächsten Tagen noch nicht aufgehoben.

Vernehmlassung zu einer neuen Berufsbildungsverordnung

ALTDORF. Der Urner Regierungsrat hat zu Handen des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie zur neuen Verordnung über die Berufsbildung Stellung genommen. Der Verordnungsentwurf nimmt die Anliegen und Absichten des neuen Berufsbildungsgesetzes (nBBG) konsequent auf. Die Berufsbildung kann sich mit dieser Verordnung nach Auffassung des Regierungsrates den veränderten Anforderungen unserer Gesellschaft anpassen. Eine Vereinheitlichung der Berufsbildung auf nationaler Ebene erachtet der Regierungsrat als wichtig, insbesondere wenn der Umsetzung in den Kantonen trotzdem noch genügend Spielraum geboten wird.

Als innovative und fortschrittliche Neuigkeiten in der neuen Berufsbildungsverordnung taxiert der Regierungsrat die zweijährige Grundbildung mit Attest sowie die Validierung alternativ erworbener Kompetenzen. Auch die vermehrte Einführung von Qualitätsanforderungen in die Berufsbildung taxiert er als ein Schritt in die richtige Richtung. Einige offene Formulierungen in umstrittenen Bereichen bergen für den Regierungsrat die Gefahr, dass bei der Umsetzung unvorhergesehene Kostensteigerungen möglich sind. Er verlangt, dass die Kantone bei der Umsetzung insbesondere der Bildungsverordnungen ernsthaft mit einbezogen werden. Sowohl das neue Berufsbildungsgesetz (nBBG) wie auch die Berufsbildungsverordnung (BBV) müssen nach Meinung des Regierungsrates auf den 1. Januar 2004 in Kraft gesetzt werden. In einigen Berufen (Fachangestellte/r Gesundheit, Soziale Lehre, Gastroberufe) würde die Verzögerung der Einführung enorme Probleme verursachen. Zudem können mit der Einführung in verschiedenen Berufen mehr Lehrstellen geschaffen werden, was in der heutigen Lehrstellensituation dringlich ist.

Totalrevision der Tabakverordnung; Vernehmlassung

ALTDORF. Der Regierungsrat des Kantons Uri hat zu Handen des Bundesamtes für Gesundheit zum Entwurf für eine Totalrevision der Verordnung über Tabak und Tabakerzeugnisse (Tabakverordnung) Stellung genommen. Mit der geltenden Verordnung wurde die aus der Sicht des Gesundheitsschutzes erforderliche Wirkung nicht im gewünschten Umfang erreicht. Mit der Totalrevision sollen die Selbstverantwortung gefördert und die Transparenz gesteigert werden. Die Bestimmungen orientieren sich an der neusten internationalen Entwicklung.

Der Regierungsrat begrüsst und unterstützt die Bemühungen, die Zielsetzungen des durch den Bundesrat verabschiedeten Nationalen Programms zur Tabakprävention 2001-2005 rasch und konsequent umzusetzen. Damit wird die Glaubwürdigkeit der politischen Anstrengungen zur Verminderung des Tabakkonsums und seiner gesundheitlichen Schäden unterstrichen. Mit der vorgeschlagenen Totalrevision der Tabakverordnung erfolgt weitgehend eine Anpassung an das europäische Recht. Der Regierungsrat begrüsst die Bemühungen, damit technische Handelshemmnisse abgebaut und verhindert werden. Vor diesem Hintergrund und aus Sicht des Gesundheitsschutzes stimmt er dem Entwurf der Tabakverordnung zu.

Revision des Postgesetzes

ALTDORF. Der Urner Regierungsrat hat zu Handen des Eidgenössischen Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) zur die Revision der Postverordnung (Umsetzung der „Gesamtschau Post“) und zur Revision des Postgesetzes Stellung genommen.

Der Regierungsrat begrüsst, dass sich der Bundesrat zu einer flächendeckenden Grundversorgung der Post bekennt. Zudem nimmt er von der Absicht Kenntnis, dass die Gemeinden bei einer Verlegung und/oder Schliessung einer Poststelle künftig in den Entscheidungsprozess (Anhörungsrecht) miteinbezogen werden sollen. Er fordert auch den Einbezug der zuständigen Direktion auf Kantonsebene. Mit dem Konzessionssystem schafft er zudem die Möglichkeit, einen Beitrag zur Finanzierung der Grundversorgung zu leisten. In Anbetracht dieser Ausgangslage stimmt der Regierungsrat dem Vernehmlassungsentwurf zu.

Der Regierungsrat regt an, die Begriffe „Hauszustellung“ und „Hausservice“ zu präzisieren, welche ähnlich und verwirrlich sind. Er erachtet es auch als notwendig, dass die "angemessene Distanz" in der Verordnung klar umschrieben wird. Konkret sollte in der Verordnung festgehalten werden, dass deutlich über 90 Prozent der Bevölkerung die nächste Poststelle innerhalb von weniger als 20 Minuten zu Fuss oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können. Im Rahmen der angestrebten kundenorientierten Weiterentwicklung des Poststellennetzes hält der Regierungsrat fest, dass darunter vor allem auch kundenorientierte Öffnungszeiten zu verstehen sind (über Mittag, an Randstunden usw.). Für eine einvernehmliche Lösung im Zusammenhang mit Schliessungen und Verlegungen von Poststellen soll zwingend die regionale Betrachtungsweise mitberücksichtigt werden. Mit der Einführung des Hausservice darf kein Abbau des Universaldienstes erfolgen. Bezüglich der Ausnahmen von der Hauszustellung oder der Zustellfrequenz werden der Post im Entwurf viele Kompetenzen eingeräumt. Der Regierungsrat fordert, dass in der Verordnung klar festgehalten wird, dass gegenüber dem heutigen Zustand keine Verschlechterung eintreten darf.

Regierung lädt Bevölkerung zum Aperitif ein

FRAUENFELD. „Es hett solangs hett“ - das ist das Motto beim Aperitif, zu dem der Thurgauer Regierungsrat die Bevölkerung anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Kanton Thurgau“ einlädt. Der Aperitif für die Bevölkerung findet am Freitag, 22. August, von 17.30 bis 18.30 Uhr auf dem Bahnhofplatz Frauenfeld statt. Bei Schlechtwetter wird der Anlass in das Zirkuszelt des Bezirks Kreuzlingen nördlich des Bahnhofs Frauenfeld verlegt. Serviert wird der Aperitif von den Regierungsräten und dem Staatsschreiber zusammen mit den Gattinnen. Sie bieten thurgauische Produkte wie Süssmost und Saft sowie Tilsiterhäppchen und Brötchen an. Sie freuen sich auf viele Thurgauerinnen und Thurgauer, aber auch auf Gäste des Jubiläumsanlasses aus nah und fern.

Zanetti übernimmt Volkswirtschaft

SOLOTHURN. Der Solothurner Regierungsrat hat an einer ausserordentlichen Sitzung in der ab dem 1. Oktober 2003 gültigen Zusammensetzung getagt und dem neugewählten Roberto Zanetti (SP, Gerlafingen) das Volkswirtschaftsdepartement übertragen. Die anderen Regierungsmitglieder behalten ihre Departemente. Bildungsdirektorin Ruth Gisi wird ab dem 1. Oktober vom ausscheidenden Thomas Wallner das Amt des Vizelandammanns übernehmen.

Trotz Gewitterregen - keine Entwarnung an der Wasserfront

SOLOTHURN. Trotz teilweise heftigen Gewitterregen in den letzten Tagen, kann der Kantonale Führungsstab (KFS) des Kantons Solothurn keine Entwarnung an der Wasserfront geben. Diesen Entscheid fällte er in Zusammenarbeit mit der Abteilung Wasserbau des Amtes für Umwelt (AfU), dem Amt für Landwirtschaft und dem Solothurnischen Bauernverband. Es gab zu wenig und nicht überall Regen im Kanton Solothurn. Dadurch bleibt die Lage der Bauern im Kanton weiterhin angespannt. Die Wasserentnahme aus Oberflächengewässer ist und bleibt bewilligungspflichtig. Auf Neuansaaten sollte bis zur Entschärfung der Lage verzichtet werden. Polizei und Fischereiaufseher kontrollieren weiterhin die Einhaltung des Wasserfahrplanes.

Pilotprojekte zur Beurteilung der Lehrkräfte werden evaluiert

SOLOTHURN. An zahlreichen kantonalen Schulen des Kantons Solothurn werden seit einigen Jahren unterschiedliche Projekte zur Beurteilung der Lehrkräfte und der daraus abgeleiteten Ausrichtung eines Leistungsbonus mittels Pilotprojekten erprobt. Der Regierungsrat hat im Mai dieses Jahres die Versuchsphase bis Mitte 2005 verlängert und nun der Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz den Auftrag erteilt, die verschiedenen Projekte zu evaluieren.

Zivilstandsamt

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat und der Stadtrat Schaffhausen haben eine Vereinbarung über die Führung des Zivilstandsamtes abgeschlossen. Die Stadt führt ab dem 1. Januar 2004 das Zivilstandsamt für den gesamten Kanton. Die Übertragung der Zivilstandsämter der übrigen Gemeinden auf das Zivilstandsamt der Stadt erfolgt vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2003.

Ozonbelastung

SCHAFFHAUSEN. Die ausgeprägte Hochsommer-Phase brachte eine übermässige Ozonbelastung mit sich. Die Regierung des Kantons Schaffhausen ist der Ansicht, dass der Verzicht aufs Auto nicht der effektive Weg ist, die Luftbelastung zu reduzieren. Sie setzt auf eine langfristige Reduktion der Vorläufersubstanzen. Nur so kann die Ozonbelastung auf ein Niveau gebracht werden, wie es die Luftreinhalteverordnung verlangt.

Keine Blockzeiten

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen lehnt die Einführung von Blockzeiten an der Volksschule aus finanziellen Gründen ab. Unter Beibehaltung der Abteilungsstunden würden sich die jährlichen Kosten auf rund 2,3 Mio. Franken belaufen. Die Regierung weist jedoch darauf hin, dass es den Gemeinden in einem gewissen Rahmen offen steht, individuelle Lösungen anzustreben.

Grand Casino St. Gallen: Eröffnung Ende November

ST. GALLEN. Das Grand Casino St. Gallen wird am 28.November eröffnet. Auf 2682 Quadratmetern wird es seinen Gäste 165 Geldspielautomaten und 11 Spieltische anbieten. Mit dem Grand Casino und dem Radisson SAS Hotel St. Gallen entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zum OLMA-Gelände ein vielfältiges Kongress-, Seminar-und Unterhaltungszentrum für St. Gallen und die ganze Ostschweiz.

Die Bauarbeiten am neuen Grand Casino St. Gallen gehen zügig voran. Anlässlich einer Besichtigung der Baustelle stellten die Verantwortlichen der Grand Casino St. Gallen AG und der Swiss Casinos Holding AG den Medien die neue Spielbank vor, die am 28. November direkt neben dem OLMA-Gelände in der Überbauung "Adlerberg" eröffnet wird. Zusammen mit dem Radisson SAS Hotel St. Gallen, zu dessen Komplex das Casino gehört, wird es das Kongress-, Seminar- und Unterhaltungsangebot der Stadt St. Gallen und der ganzen Ostschweiz um ein attraktives Zentrum bereichern.

Luzerner Regierungsrat gegen Einbürgerungsstopp

LUZERN. Der Luzerner Regierungsrat hat sich an seiner ersten Sitzung nach den Sommerferien mit den Auswirkungen des Bundesgerichtsurteils betreffend Einbürgerungen in der Gemeinde Emmen vom 9. Juli 2003 befasst. Überstürzte Aktionen oder Hektik sind nicht angebracht. Es besteht kein Anlass, einen Einbürgerungsstopp anzuordnen. Denn diejenigen Gemeinden, deren Stimmberechtigte bisher an der Urne über Einbürgerungen entschieden haben, verfügen über Einbürgerungsverfahren, die den Ansprüchen des Bundesgerichts genügen. In  Emmen, Malters und Weggis  wären gestützt auf die geltenden Gemeindeordnungen neu der Einwohnerrat, der Gemeinderat oder die Gemeindeversammlung zuständig. Den Gemeinden steht es selbstverständlich offen, durch eine Änderung der Gemeindeordnung ein anderes Organ für Einbürgerungen einzusetzen.

Im Übrigen bleiben die Informationen über die rechtlichen Auswirkungen des Bundesgerichtsurteils, die das Justiz- und Sicherheitsdepartement allen Luzerner Gemeinden am 17. Juli 2003 schriftlich zugestellt hat, weiterhin gültig.

Der Regierungsrat wird über die nun wieder hängigen Einbürgerungsbeschwerden aus der Gemeinde Emmen in den kommenden Wochen befinden.

Bis heute sind im Grossen Rat acht dringliche Vorstösse über die Auswirkungen des Bundesgerichtsentscheids im Kanton Luzern eingereicht worden. Der Regierungsrat wird voraussichtlich in der nächsten Woche die entsprechenden Antworten verabschieden. Für die Behandlung der beiden hängigen Bürgerrechtsinitiativen des Grünen Bündnisses hat der Regierungsrat noch bis Februar 2004 Zeit.

Neuer Leiter der Regionalen Fachstelle für Heilmittelkontrolle Nordwestschweiz

BASEL. Der Basler Biochemiker Jürg Sommer wird neuer Leiter der Regionalen Fachstelle für Heilmittelkontrolle (RFS). Das Regionale Heilmittelinspektorat (RHI), bislang als selbständige Regionale Fachstelle RFS aministrativ dem Sanitätsdepartement Basel-Stadt zugehörig, wird in eine gemeinsame Trägerschaft der Sanitätsdirektorenkonferenz der Nordwestschweiz überführt.

Die RFS befasst sich schwergewichtig mit der Durchführung von Inspektionen in den pharmazeutischen Produktionsbetriebe der Mitgliedskantone Aargau, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Luzern und Solothurn.

Gleichzeitig behandelte die SDK NWCH unter der Leitung ihres Präsidenten, des Basler Sanitätsdirektors Carlo Conti, anlässlich ihrer letzten Sitzung in Basel die gemeinsame Trägerschaft des Regionalen Heilmittelinspektorats, welches bislang als Regionale Fachstelle dem Sanitätsdepartement Basel-Stadt administrativ zugeordnet war. Angestrebt werden die Förderung der Unabhängigkeit, die Erhöhung der Flexibilät des Inspektorats sowie die Institutionalisierung und Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden, insbesondere mit dem Heilmittelinstitut Swissmedic. Die Reglemente zur Vereinbarung der Nordwestschweizerischen Kantone über die Führung eines Regionalen Heilmittelinspektorats (RHIV) wurden zum Teil bereits verabschiedet, während einzelne noch hängig sind.

Die neue Struktur trägt dem Umstand Rechnung, dass die Fachstelle von sechs Kantonen betrieben wird und schafft einen klaren Aufbau. Zur Führung des Inspektorats wird ein Inspektoratsrat bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der sechs Mitgliedskantone gebildet.

Leiter Museumsdienste wechselt zur Landesbibliothek

BASEL. Der Leiter der Museumsdienste Basel, Hans-Dieter Amstutz, geht per 1. Januar 2004 an die Schweizerische Landesbibliothek. Dort wird er Leiter Marketing und Kommunikation.

Hans-Dieter Amstutz, 45, arbeitet seit bald dreizehn Jahren in unterschiedlichen Funktionen für die Museen Basel und für das Erziehungsdepartement Basel-Stadt. Er begann als Beauftragter für Information und Koordination der Museen Basel, übernahm dann zusätzliche Stabsaufgaben im Bereich Museen und war von November 1996 bis Dezember 1997 Stellvertreter des interimistischen Leiters der Abteilung Kultur im Erziehungsdepartement. Per 1. Januar 1998 berief ihn die Museumsdirektorenkonferenz Basel zum Leiter ihrer neu geschaffenen Stabsstelle, der Museumsdienste Basel. In diesen wurden die zentrale Kommunikation und die zentrale Museumspädagogik für alle Basler Museen sowie der Personaldienst der kantonalen Museen vereinigt.

Unter Amstutz’ Leitung wurden der Basler Museumspass (1996) als erster umfassender Museumspass der Schweiz sowie die Basler Museumsnacht (2001) eingeführt. Der Basler Museumspass wurde zur Keimzelle des Oberrheinischen Museumspasses; die Museumsnacht hat sich als eines der wichtigsten kulturellen Ereignisse am Rheinknie etabliert. Das letzte grössere Projekt, das Amstutz für die Museen Basel realisiert, ist die Einführung eines neuen dreimonatlichen Magazins. Es erscheint Ende September zum ersten Mal.

Baustart für die neue Kantonsbibliothek Baselland

LIESTAL. Die ersten Abbrucharbeiten für die neue Kantonsbibliothek Baselland haben in diesen Tagen begonnen. Während der Bauarbeiten ist der Fussweg vom Bahnhof zu den Gebäuden der kantonalen Verwaltung und zum Kantonsspital gesperrt.

Vor einigen Tagen sind in Liestal am Bahnhofplatz 6 die Bauarbeiten mit dem Teilabbruch des Lagergebäudes in Liestal gestartet. Gleichzeitig sind auch einige Bäume an der angrenzenden Böschung gefällt worden. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen Mitte September 2003. Es ist eine Bauzeit von 18 Monaten vorgesehen, so dass die neue Kantonsbibliothek im Frühjahr 2005 eröffnet werden kann.

Für die Realisierung dieses Vorhabens bewilligte der Landrat einen Baukredit von rund 16,7 Mio Franken und zugleich für die Bibliothekstechnik einen Kredit von knapp 1,5 Mio. Franken.

An zentraler Lage in Liestal, in unmittelbarer Bahnhofsnähe, wird eine moderne, hochfrequentierte Bibliothek im Sinne eines kulturellen Treffpunkts mit attraktiven Angeboten, Dienstleistungen und einem optimalen Betriebskonzept entstehen. Eine Bibliothek, die neueste Informationstechnologien einsetzt sowie Ausstellungen und Veranstaltungen durchführt.

Zu diesem Zweck wird das Gebäude der ehemaligen Weinhandlung Roth am Bahnhofplatz in Liestal für die Kantonsbibliothek umgebaut. Das gewählte Projekt ging 1999 aus einem Architekturwettbewerb hervor und wurde gemäss Auftrag des Landrats zum detaillierten Bauprojekt weiterentwickelt.

Die kulturelle Bedeutung des Gebäudes wird gegen aussen mit einer leuchtturmartigen Dachlaterne versinnbildlicht. Mit den vorgesehenen bautechnischen und energetischen Massnahmen soll die Bibliothek als erstes kantonales Gebäude MINERGIE-Standard erreichen.

Heute ist die 1838 gegründete Kantonsbibliothek auf sechs verschiedene Standorte verteilt. Dies ist nicht nur betrieblich aufwändig sondern genügt auch den Anforderungen einer kundenorientierten Bibliothek nicht mehr. Der vorhandene Raum ist deutlich zu klein. Im Jahr 2001 liehen 285'000 Besucher/innen 355'000 Bücher und Medien (CDs, Kassetten u.ä.) aus. Damit ist die Kantonsbibliothek weiterhin die beliebteste Kulturinstitution im Kanton Basel-Landschaft mit den höchsten Besucherfrequenzen.

Elefantenapéro: Verkehrserschwernisse  

BERN. Den ursprünglich für letzten Freitag, 15. August 2003, geplanten Elefanten-Apéro in Bern mussten die Veranstalter kurzfristig absagen. Nun soll der traditionelle Umzug mit den Knie-Dickhäutern am kommenden Freitag Vormittag, 22. August 2003, stattfinden.

Der Abmarsch erfolgt wie ursprünglich geplant um 09.40 Uhr auf dem Zirkusplatz der Grossen Allmend und führt via Papiermühlestrasse, Aargauerstalden, Bärengraben, Nydegggasse, Gerechtigkeitsgasse, Kramgasse, Theaterplatz, Amthausgasse, über den Bundesplatz und die Schauplatzgasse in die Gurtengasse zum Warenhaus Loeb. Dort findet um ca. 10.30 Uhr der Elefanten-Apéro statt. Während des Aufenthaltes in der Gurtengasse bleibt diese für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Christoffelgasse. Um ca. 10.45 Uhr beginnt der Rückmarsch via Bundesgasse, Kochergasse, Casinoplatz, Theaterplatz, Kornhausplatz, Kornhausbrücke, Viktoriaplatz, Beundenfeldstrasse, Kasernenstrasse, Papiermühlestrasse auf den Zirkusplatz Allmend.

Während des Umzuges ist auf den beiden Marschrouten mit Verkehrserschwernissen zu rechnen.

Kinderspielplätze: Hunde jetzt an der Leine

THUN. Nachdem das Thuner Stadtparlament am 15. Mai die  reglementarischen Voraussetzungen dazu geschaffen hat, führt die Direktion  Sicherheit nun den Leinenzwang für Hunde in der Nähe von Kinderspielplätzen ein.  Auslöser waren die gehäuften Reklamationen von Eltern.

Immer wieder fühlen Kinder und ihre Eltern sich auf Thuner  Spielplätzen durch frei herum laufende und bellende Hunde gestört und bedroht.  Der Gemeinderat legte dem Stadtrat deshalb eine Anpassung des  Ortspolizeireglementes vor. Es sieht die Möglichkeit vor, nötigenfalls in Pärken  und insbesondere in der Umgebung von Kinderspielplätzen den Leinenzwang für  Hunde einzuführen und/oder Hunde von diesen Arealen fernzuhalten. Am 15. Mai  beschloss der Stadtrat diese Änderung.

Über 10 Prozent mehr Lehrverträge

HERISAU. Bis Mitte August 2003 konnten im Kanton Appenzell Ausserrhoden rund 11 Prozent mehr Lehrverträge als im Vorjahr abgeschlossen werden. Rund 60 Lehrstellen konnten nicht besetzt werden. Nur vereinzelte fanden nach Abschluss der Schule keine Anschlusslösung.

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat auch dieses Jahr eine insgesamt erfreuliche Lehrstellensituation. Bezogen auf die Anzahl der neu abgeschlossenen Lehrverträge per Mitte August 2003 ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 323 auf 359 Lehrverträge oder rund 11 Prozent zu vermelden. Hinzu kommen total 45 neu abgeschlossene Anlehr- Praktikums oder Hauswirtschaftsjahr-Verträge. Wie in den Vorjahren konnten rund 60 Lehrstellen schwergewichtig in den Bereichen Bau-, Baunebengewerbe, Holzverarbeitung, Nahrungsmittel, Gastronomie, aber auch zwei Informatiklehrstellen nicht besetzt werden.

Baregg-Infopavillon am Samstag, 23. August  geöffnet

AARAU. Nach der Eröffnung der 3. Röhre am 17. Juni 2003 wird auf der A1 am Baregg mit Volldampf am Trasse West und an der Erneuerung der bestehenden Süd-Röhre weitergearbeitet. Das Baudepartement orientiert die Bevölkerung am Samstag, 23. August 2003, von 9.00 bis 12.00 Uhr, über den Verlauf der Arbeiten.

Für Fragen zu den Baregg-Bauten sowie den Bauprozessen und –fortschritten stehen im Infopavillon auf der Ostseite der Tunnelanlagen projektkundige Fachleute zur Verfügung. Einen zusätzlichen Überblick bietet die interessante Multimedia-Show zum Baregg-Bauwerk.

Im Weiteren werden Führungen in der Süd-Röhre angeboten. Die Besucherinnen und Besucher erhalten dadurch die Gelegenheit, sich an Ort und Stelle über die laufenden Erneuerungsarbeiten zu informieren. Das Baudepartement freut sich auf eine möglichst grosse Teilnehmerzahl an der Infoveranstaltung.

Die Spitex nimmt an Bedeutung zu

ZÜRICH. Für die spitalexterne Kranken- und Gesundheitspflege haben die 135 gemeinnützigen und vom Staat subventionierten Spitex-Organisationen im Kanton Zürich im Jahr 2002 140,4 Millionen Franken aufgewendet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 13,2 Millionen Franken, wobei auch der Beitrag des Kantons von 10,8 Millionen Franken um 1,1 Millionen Franken auf 11,9 Millionen Franken gestiegen ist. Trotz erhöhter Effizienz in der Leistungserbringung sind die Personalkosten gestiegen, da als Folge des Verwaltungsgerichts-Entscheides vom Juli 2001 die Löhne des Pflegepersonals in der Spitex angehoben wurden.

 

 

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