Weko eröffnet Untersuchung gegen die Mitglieder der Vereinigung der Genfer Privatkliniken

BERN. Die Wettbewerbskommission (Weko) eröffnet eine Untersuchung gegen die Mitglieder der ACPG ("Association des cliniques privées de Genève", Vereinigung der Privatkliniken von Genf) im Bereich der Deckung der Spitalleistungen in der Zusatzversicherung.

Verbesserte Massnahmen zur Korruptionsbekämpfung

BERN. Der Bundesrat unterstützt die internationalen Bestrebungen zur wirksamen Bekämpfung der Korruption. Zu diesem Zweck soll die Schweiz das Strafrechtsübereinkommen und Zusatzprotokoll des Europarates gegen die Korruption ratifizieren und ihr strafrechtliches Abwehrdispositiv ergänzen.

Weitere Verwendung des "Palais de l'Equilibre" der Expo.02

BERN. Der Bundesrat hat heute entschieden, die Holzkonstruktion des "Palais de l'Equilibre" in zerlegtem Zustand dem CERN (Centre européen de la recherche nucléaire) gegen eine Rückbau- und Transportentschädigung von 0.9 Mio Franken zu übergeben.

Weitere Massnahmen gegen die Folgen der Trockenheit

BERN. Die auch im August anhaltende Trockenheit hat die Situation für die Schweizer Landwirtschaft verschärft. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat deshalb weitere Ausnahmeregelungen in den Bereichen Direktzahlungen, ökologischer Leistungs-nachweis (ÖLN) und Milchkontingentierung beschlossen.

Es wird immer weniger Wein, vor allem weniger Weisswein getrunken

BERN. Im Weinjahr 2002/2003 wurden in der Schweiz insgesamt 285,7 Mio. Liter Wein konsumiert, 3,8 Mio. Liter weniger als im Vorjahr. Der Konsum an Schweizer Wein verringerte sich um 7,3 Mio. Liter. Betroffen ist in erster Linie der Weisswein, der einen Konsumrückgang um 5,3 Mio. Liter auf 57,2 Mio. Liter verzeichnete.

Budget 2004. Reale Stabilisierung der Ausgaben

BERN. Für das kommende Jahr unterbreitet der Bundesrat den eidg. Räten einen Voranschlag, der eine reale Stabilisierung der Ausgaben auf dem Niveau des Voranschlages 2003 vorsieht. Die Ausgaben des Bundes dürfen somit im nächsten Jahr im Vergleich zum Voranschlag 2003 nur noch im Ausmass der geschätzten Teuerung von 0,7 Prozent wachsen. 

Schweiz verliert gegen Frankreich

GENF. Die Schweizer Fussballnationalmannschaft verliert ein Testspiel in Genf vor 30'000 Zuschauern gegen Frankreich mit 0:2 Toren. Für die klar stärkeren Franzosen schossen Wiltord und Marlet die Tore.

Produzenten- und Importpreisindex im Juli 2003

NEUENBURG. Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise stieg im Juli 2003 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent. Sein Stand beträgt 99,7 Punkte (Basis Mai 2003 = 100).

Ermittlungsverfahren in Zusammenhang mit den Geiselnahmen in der Sahara

BERN.  Die Bundesanwaltschaft hat bereits am 12. April 2003 in Zusammenhang mit den Geiselnahmen in Algerien (Sahara) aufgrund des Verschwindens von vier Schweizer Staatsbürgern ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren eröffnet und dieses seither in enger Zusammenarbeit mit der Bundeskriminalpolizei und ausländischen Strafverfolgungsbehörden durchgeführt.

BFE macht Ernst mit der Kontrolle

BERN. Auf den 1. Januar 2002 hatte der Bundesrat die Energieetikette für verschiedene Haushalt-Elektrogeräte eingeführt. Es sind dies: Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Tumbler, Wasch-Trockenautomaten sowie Lampen.

Negativer Aussenhandel

BERN. Von Januar bis Juli 2003 entwickelte sich der Schweizer Aussenhandel negativ. Die Importe gingen nominal um 3,1 Prozent und real um 2,8 Prozent zurück. In der Handelsbilanz betrug der kumulierte Überschuss 3,5 (Vorjahresperiode +2,7) Mrd. Franken.

 

 

21. August 2003

Weko eröffnet Untersuchung gegen die Mitglieder der Vereinigung der Genfer Privatkliniken

BERN. Die Wettbewerbskommission (Weko) eröffnet eine Untersuchung gegen die Mitglieder der ACPG ("Association des cliniques privées de Genève", Vereinigung der Privatkliniken von Genf) im Bereich der Deckung der Spitalleistungen in der Zusatzversicherung.

Im Kanton Genf besteht zwischen der ACPG und den Krankenkassen eine Vereinbarung über die Rechnungsstellung hinsichtlich der den Patienten in den Halbprivat- und Privatabteilungen der genannten Kliniken erbrachten Leistungen. Diese Vereinbarung ist gültig für Versicherte, die über eine Spitalzusatzversicherung verfügen und sich in einer Halbprivat- oder Privatabteilung einer Klinik der ACPG behandeln lassen.

Die Ergebnisse der Vorabklärung haben aufgezeigt, dass die Anwendung der Vereinbarung eine unzulässige Wettbewerbsabrede im Sinne des Kartellgesetzes darstellen könnte. Das Sekretariat der Weko hat deshalb am 18. August 2003 eine Untersuchung gegen die Kliniken der ACPG eröffnet.

Verbesserte Massnahmen zur Korruptionsbekämpfung

BERN. Der Bundesrat unterstützt die internationalen Bestrebungen zur wirksamen Bekämpfung der Korruption. Zu diesem Zweck soll die Schweiz das Strafrechtsübereinkommen und Zusatzprotokoll des Europarates gegen die Korruption ratifizieren und ihr strafrechtliches Abwehrdispositiv ergänzen. Der Bundesrat hat das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) beauftragt, eine entsprechende Vorlage in Vernehmlassung zu schicken.

Die Schweiz hat in den letzten Jahren die Prävention und Bekämpfung der Korruption kontinuierlich verstärkt. Am 1. Mai 2000 ist das neue Korruptionsstrafrecht in Kraft getreten, womit unter anderem die aktive Bestechung ausländischer Amtsträger strafbar geworden ist. Das am 1. Juli 2002 in Kraft getretene Europarats-Übereinkommen verfolgt einen wesentlich breiteren Ansatz als andere, von der Schweiz in der Vergangenheit bereit   ratifizierte Konventionen: das neue internationale Vertragswerk thematisiert nunmehr alle Arten von Bestechung

Weitere Massnahmen gegen die Folgen der Trockenheit

BERN. Die auch im August anhaltende Trockenheit hat die Situation für die Schweizer Landwirtschaft verschärft. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat deshalb weitere Ausnahmeregelungen in den Bereichen Direktzahlungen, ökologischer Leistungs-nachweis (ÖLN) und Milchkontingentierung beschlossen. Der Zoll auf Grassiloballen und Mais wird per Donnerstag, 21. August 2003, aufgehoben. Geprüft werden weitere Zollsenkungen auf Futtermitteln wie Heu per 1. September 2003.

Es wird immer weniger Wein, vor allem weniger Weisswein getrunken

BERN. Im Weinjahr 2002/2003 wurden in der Schweiz insgesamt 285,7 Mio. Liter Wein konsumiert, 3,8 Mio. Liter weniger als im Vorjahr. Der Konsum an Schweizer Wein verringerte sich um 7,3 Mio. Liter. Betroffen ist in erster Linie der Weisswein, der einen Konsumrückgang um 5,3 Mio. Liter auf 57,2 Mio. Liter verzeichnete.

Budget 2004. Reale Stabilisierung der Ausgaben

Für das kommende Jahr unterbreitet der Bundesrat den eidg. Räten einen Voranschlag, der eine reale Stabilisierung der Ausgaben auf dem Niveau des Voranschlages 2003 vorsieht. Die Ausgaben des Bundes dürfen somit im nächsten Jahr im Vergleich zum Voranschlag 2003 nur noch im Ausmass der geschätzten Teuerung von 0,7 Prozent wachsen. Als Folge des Einnahmeneinbruchs beträgt das Defizit dennoch 3,468 Milliarden, davon sind knapp weniger als 3 Milliarden strukturell bedingt. Der im Rahmen des Entlastungsprogramms 2003 vorgesehene Abbaupfad des strukturellen Defizits in der Höhe von 3 Milliarden kann im Jahr 2004 eingehalten werden.

BERN. Der verabschiedete Voranschlag 2004 steht im Zeichen der realen Stabilisierung der Ausgaben auf dem Niveau des Voranschlages 2003. Dieses Ziel konnte namentlich dank der vollständigen Umsetzung der Vorwirkungen des vom Bundesrat noch vor den Sommerferien verabschiedeten Entlastungsprogramms 2003 (EP03) im Umfang von 800 Millionen sowie der Anwendung einer Kreditsperre von 1,5 Prozent erreicht werden. Für die vom EP03 betroffenen Budgetpositionen gilt der halbe Sperrsatz von 0,75 Prozent.

Der im EP03 vorgesehene Abbaupfad zur Einhaltung der Schuldenbremse von 3 Milliarden wird im Voranschlag 2004 eingehalten. Zwar liegt das Defizit im Voranschlag 2004 bei Ausgaben von 51,411 Milliarden und Einnahmen von 47,943 Milliarden bei 3,468 Milliarden. Das zulässige strukturelle Defizit gemäss Schuldenbremse liegt bei 3 Milliarden Franken. Weil das Defizit von 3,468 Milliarden zu 489 Millionen durch die schwache Konjunktur bedingt ist, wird die Grenze von 3 Milliarden leicht unterschritten. Im vom Bundesrat noch vor den Sommerferien zuhanden der eidg. Räte verabschiedeten EP03 wurde für die Beseitigung des strukturellen Defizits ein Abbaupfad vorgegeben, der ein strukturelles Defizit von 3 Milliarden im Jahr 2004, ein solches von 2 Milliarden für das Jahr 2005 und ein solches von noch 1 Milliarde für dasJahr 2006 zulässt. Ab 2007 muss das strukturelle Defizit restlos beseitigt sein.

Im Defizit von fast 3,5 Milliarden ist der ausserordentliche Zahlungsbedarf von 1,1 Milliarden, den der Bundesrat mit dem Voranschlag 2004 anbegehrt, nicht enthalten. Bei diesen ausserordentlichen Zahlungen, die nicht an die Ausgaben gemäss Schuldenbremse angerechnet werden, handelt es sich einerseits um die Ausfinanzierung des Deckungskapitals für die berufliche Vorsorge der ETH-Professoren (810 Mio), der militärischen Flugverkehrsleiterinnen und Flugverkehrsleiter der Skyguide (20 Mio) sowie für besondere Dienstverhältnisse (BVBD) der Post (213,5 Mio), sowie anderseits um die Rekapitalisierung im Zusammenhang mit der Gewährleistung des erforderlichen Betriebskapitals für skyguide (50 Mio).

Schweiz verliert gegen Frankreich

GENF. Die Schweizer Fussballnationalmannschaft verliert ein Testspiel in Genf vor 30'000 Zuschauern gegen Frankreich mit 0:2 Toren. Für die klar stärkeren Franzosen schossen Wiltord und Marlet die Tore.

Produzenten- und Importpreisindex im Juli 2003

NEUENBURG. Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise stieg im Juli 2003 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent. Sein Stand beträgt 99,7 Punkte (Basis Mai 2003 = 100). Während die Preise der Inlandprodukte im Durchschnitt stabil blieben, erhöhten sich die Importpreise um 0,2 Prozent. Innert Jahresfrist sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 0,7 Prozent.

Ermittlungsverfahren in Zusammenhang mit den Geiselnahmen in der Sahara

BERN.  Die Bundesanwaltschaft hat bereits am 12. April 2003 in Zusammenhang mit den Geiselnahmen in Algerien (Sahara) aufgrund des Verschwindens von vier Schweizer Staatsbürgern ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren eröffnet und dieses seither in enger Zusammenarbeit mit der Bundeskriminalpolizei und ausländischen Strafverfolgungsbehörden durchgeführt.

Am 20. Februar 2003 verliess eine Touristengruppe, bestehend aus vier Staatsangehörigen die algerische Ortschaft Illizi Richtung Westen und blieb anschliessend spur- und nachrichtenlos verschwunden. Basierend auf dem begründeten Verdacht, dass die vier Schweizer Staatsangehörigen zusammen mit anderen westlichen Touristen in der Sahara entführt und gegen ihren Willen festgehalten wurden, eröffnete die Schweizerische Bundesanwaltschaft am 12. April 2003 ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täterschaft wegen des Verdachts der Mitgliedschaft bzw. Unterstützung einer kriminellen Organisation (Artikel 260ter StGB) sowie Freiheitsberaubung und Entführung unter erschwerenden Umständen (Artikel 183 und 184 StGB), evtl. Geiselnahme (Art. 185 StGB) zum Nachteil der vier Schweizer Staatsangehörigen, begangen in Algerien (Sahara) und eventuell andernorts.

Mit Rücksicht auf die Sicherheit und Unversehrtheit der vier Schweizer Staatsangehörigen sah sich die Schweizerische Bundesanwaltschaft nicht in der Lage, die Eröffnung des Verfahrens bis zu deren sicheren Rückkehr in die Schweiz gegenüber den Medien zu bestätigen oder über den Verlauf der Ermittlungen Auskünfte zu erteilen.

Im Rahmen der internationalen Bemühungen zur Suche und Rettung der Verschwundenen leistete die Schweizerische Bundesanwaltschaft zusammen mit der Bundeskriminalpolizei im Rahmen des genannten Ermittlungsverfahrens ihren Beitrag zur Koordination und Unterstützung der nationalen und internationalen Zusammenarbeit der beteiligten Behörden des Bundes und der Kantone in der Schweiz sowie auch im Ausland. Im Zentrum dieser Bemühungen stand in den vergangenen Monaten die sichere Rückkehr der vier Verschwundenen in die Schweiz.

Die Bundesanwaltschaft unternahm seit April 2003 verschiedene gerichtspolizeiliche Ermittlungsmassnahmen, u.a. Rechtshilfegesuche an die zuständigen Behörden in mehreren Ländern. Ueber diese Massnahmen können mit Rücksicht auf das weiterhin laufende Ermittlungsverfahren vorderhand keine Auskünfte erteilt werden. Nachdem die vier Schweizer Betroffenen sicher hier eingetroffen sind, ist es nun weiteres Ziel des Verfahrens, die Täter zu ermitteln, der Strafverfolgung zuzuführen und zur strafrechtlichen Verantwortung zu ziehen.

BFE macht Ernst mit der Kontrolle

BERN. Auf den 1. Januar 2002 hatte der Bundesrat die Energieetikette für verschiedene Haushalt-Elektrogeräte eingeführt. Es sind dies: Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Tumbler, Wasch-Trockenautomaten sowie Lampen. Ende Dezember 2002 ist die einjährige Übergangsfrist abgelaufen. Alle Anbieter solcher Geräte sind seitdem in der Pflicht, die Etikette vorschriftsgemäss einzusetzen und damit den Kunden die ihnen zustehenden Informationen zu vermitteln.

Um dieser Vorschrift Nachachtung zu verschaffen, hat das Bundesamt für Energie BFE die Electrosuisse (vormals SEV) und das Eidgenössische Starkstrominspektorat in einem gemeinsamen Auftrag mit der Kontrolle betraut. Laut Energiegesetz kann das BFE Bussen bis maximal 40'000 Franken aussprechen.

Negativer Aussenhandel

BERN. Von Januar bis Juli 2003 entwickelte sich der Schweizer Aussenhandel negativ. Die Importe gingen nominal um 3,1 Prozent und real um 2,8 Prozent zurück. In der Handelsbilanz betrug der kumulierte Überschuss 3,5 (Vorjahresperiode +2,7) Mrd. Franken.

 

 

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