Polizeischule Ittigen

BERN. Der vom Grossen Rat des Kantons Bern genehmigte Umbau der Polizeischule Ittigen konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Ab Mitte August 2003 stehen die umgebauten Räumlichkeiten der Kantonspolizei zur Durchführung der Polizeischulen und für andere Nutzungen zur Verfügung.

Neugestaltung der Tramwartehalle Bahnhofplatz

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat hat für die Neugestaltung der Tramwartehalle Bahnhofplatz gebundene Ausgaben von 4,8 Millionen Franken bewilligt, wovon 2,2 Millionen Franken zu Lasten des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) gehen.

Generelles Verbot des Feuerns im Freien bleibt bestehen

ZÜRICH. Die Feuerpolizei des Kantons Zürich weist darauf hin, dass das am 13. August 2003 erlassene generelle Verbot des Feuerns im Freien nach wie vor gültig ist. Die Regenfälle der letzten Tage haben nicht ausgereicht, um die akute Brandgefahr ausreichend zu vermindern.

Volksschulverordnung: Regierungsrat erteilt Auftrag für Totalrevision

SCHWYZ.  Der Schwyzer Regierungsrat hat das Erziehungsdepartement beauftragt, die im Jahr 1973 erlassene Volksschulverordnung umfassend zu revidieren. Nebst strukturellen und gesetzestechnischen Anpassungen sollen verschiedene Neuerungen und Veränderungen im Bildungswesen verankert werden.

Rauchgasreinigung teilweise ausgefallen

SOLOTHURN. Die Rauchgasreinigung der Firma Borregaard in Luterbach ist teilweise ausgefallen. Das Amt für Umwelt hat mit dem Unternehmen Sofortmassnahmen veranlasst und das weitere Vorgehen abgesprochen.

Vorberatende Kommission sagt Ja zur unentgeltlichen Bodenabtretung

ST. GALLEN. Die vorberatende Kommission des Kantonsrates hat sich nach eingehender Diskussion mit grosser Mehrheit dafür ausgesprochen, dass der Kanton das Grundstück für den Bau eines neuen Fussballstadions in St.Gallen unentgeltlich abgibt.

Weiteres Fach ohne Latein-Obligatorium

BASEL. Der Universitätsrat der Universität Basel hat das Latein-Obligatorium für ein weiteres Fach an der          Philosophisch-Historischen Fakultät aufgehoben: Ur- und Frühgeschichte kann ab sofort im Haupt- und Nebenfach ohne Nachweis von Lateinkenntnissen studiert werden.

Schiessanlage Allschwilerweiher

BASEL. Regierungsrat Jörg Schild hat mit Befriedigung von den Ergebnissen der Arbeitsgruppe Koellreuter Kenntnis genommen und wird mit den Betreibern der Schiessanlagen Lachmatt, Schürfeld und Rauschenbächlein das Gespräch über eine Mitbenützung dieser Anlagen durch Basler Schützen aufnehmen.

Passerelle eröffnet

BASEL. Am Basler Bahnhof SBB ist die grosszügig gestaltete Passarelle eröffnet worden. Der Weg zu den Zügen führt nun nicht mehr durch eine dunkle Unterführung, sondern über die architektonisch anspruchsvolle Pasarelle, in der bereits die ersten Läden und Gastronomiebetriebe eingezogen sind. Die Baukosten betrugen rund 93 Mio. Franken.

Erneut Sparmassnahmen bei der Uni Basel

BASEL. Die Universität Basel beantragt dem Regierungsrat und dem Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt für das kommende Jahr einen Globalbeitrag von 77,1 Mio. Franken. Trotz einer Reihe von teils massiven Sparmassnahmen rechnet das Budget 2004 mit einem Defizit von rund 2,5 Mio. Franken.

Anhaltende Trockenheit verschärft Probleme im Wald

BASEL. Auch in den Basler Wäldern herrscht wegen der lang anhaltenden Trockenperiode weiterhin hohe Waldbrandgefahr. Es ist darum noch immer im ganzen Kantonsgebiet verboten, im Wald und in Waldesnähe Feuer zu entfachen und brennende Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

Modernisierung der Kantonalen Psychiatrischen Dienste

LIESTAL. Heute begannen mit dem traditionellen Spatenstich die Um- und Erweiterungsbauarbeiten der Kantonalen Psychiatrischen Dienste in Liestal. Das 30- Millionenprojekt dauert bis im Juli 2005 und umfasst Ausbau und Modernisierung von Haus A sowie den Neubau von Haus C mit Werkstätten und Büroräumen.

Mehr Parkplätze für das Kantonsspital Bruderholz

LIESTAL. Ab Mitte September beginnen die Vorbereitungsarbeiten für die Aufstockung der Parkierungsanlage im Kantonsspital Bruderholz. Der permanenten Parkplatznot wird so mit zusätzlichen Parkfeldern entgegen gewirkt.

Anhaltende Trockenheit

LIESTAL. In den Baselbieter Wäldern herrscht wegen der lang anhaltenden Trockenperiode weiterhin hohe Waldbrandgefahr. Es ist darum im ganzen Kantonsgebiet verboten, im Wald Feuer zu entfachen und brennende Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

Wieder mehr Alkoholverkauf an Jugendliche

LIESTAL. Der Verkauf von Alkohol an Jugendliche unter 16 (Bier, Wein) bzw. 18 Jahren (Spirituosen, Alcopops usw.) ist verboten. Um die Einhaltung dieser Jugendschutzbestimmungen zu gewährleisten, hat die Justiz-, Polizei- und Militärdirektion in diesem Frühling wieder Testkäufe in Verkaufsläden durch Jugendliche durchführen lassen.

Warnung vor "Sehern" und "Wahrsagern"

BERN.  Die Kantonspolizei Bern warnt vor "Sehern" und "Wahrsagern", welche in letzter Zeit vor allem in Moutier mit Inseraten und Flugblättern auf sich aufmerksam machen. Mit Flugblättern, die vor allem in Moutier verteilt werden, bieten Unbekannte seit einiger Zeit ihre Dienste als "Seher" an.

Stadt Zürich reicht vier Eingaben gegen Südanflüge bei den Bundesbehörden ein

ZÜRICH. Mit dem Ziel, Südanflüge auf den Flughafen Zürich-Kloten über dicht besiedeltem Gebiet zu vermeiden, hat der Stadtrat von Zürich vier Eingaben bei den zuständigen     Bundesbehörden eingereicht.

 

22. August 2003

Polizeischule Ittigen

BERN. Der vom Grossen Rat des Kantons Bern genehmigte Umbau der Polizeischule Ittigen konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Ab Mitte August 2003 stehen die umgebauten Räumlichkeiten der Kantonspolizei zur Durchführung der Polizeischulen und für andere Nutzungen zur Verfügung.

Der Umbau des alten Materialtrakts umfasst den Einbau eines Auditoriums im Obergeschoss, die Erstellung von Büro- und Schulräumen und den Einbau einer modernen audiovisuellen Infrastruktur. Damit werden die Voraussetzungen zur Durchführung von Polizeischulen mit bis zu 60 Teilnehmenden in einem zeitgemässen Umfeld geschaffen. Mit dem Einbau von Büroräumen im Erdgeschoss konnten zudem die Arbeitsbedingungen für die übrigen Nutzer endlich dem allgemein üblichen Standard angepasst werden. Sie ersetzen die seit langem bestehenden unterirdischen Provisorien.

Die im Oktober 2002 gestarteten Bauarbeiten liefen parallel zum Betrieb der Polizeischule und den Weiterbildungskursen des Polizeikorps. Dies gelang dank intensiver Kontakte zwischen den Nutzern, der Projektleitung und den an der Ausführung beteiligten Unternehmungen.

Nachdem die Umbauarbeiten im Juli 2003 abgeschlossen werden konnten, stehen die umgebauten Räumlichkeiten der Kantonspolizei ab Mitte August 2003 wieder zur Verfügung. Die Bedürfnisse der Nutzer konnten mit praxisorientierten und damit kostengünstigen Lösungen vollumfänglich umgesetzt werden. Erfreulicherweise wird die Bauabrechnung voraussichtlich rund 5 Prozent unter dem genehmigten Kredit von 3'010'000 Franken abschliessen.

Neugestaltung der Tramwartehalle Bahnhofplatz

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat hat für die Neugestaltung der Tramwartehalle Bahnhofplatz gebundene Ausgaben von 4,8 Millionen Franken bewilligt, wovon 2,2 Millionen Franken zu Lasten des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) gehen.

Heute ist der Bahnhofplatz von Verkehrsbauten verstellt und wird seiner städtischen Bedeutung in keiner Weise gerecht. Neben dem dominierenden Standbild Alfred Eschers steht eine unschöne und funktionell mangelhafte Tramhaltestelle. Zwar umfasst das nun in Auftrag gegebene Projekt vor allem werterhaltende Unterhalts- und Instandsetzungsarbeiten, aber mit gezielten Eingriffen will der Stadtrat an einen der meist frequentierten Plätze der Stadt und beim Einfallstor zur Bahnhofstrasse auch einen schöneren Bau hinstellen.

Die gemäss Projekt vorgesehene schlichte und dennoch städtebaulich-architektonisch überzeugende Tramwartehalle soll  wie bisher in erster Linie als Wetterschutz für die VBZ-Kundinnen und -kunden dienen. Die Rückwand schirmt ausserdem gegen Lärm und Schmutz der vorbeifahrenden Autos ab. Die Tragkonstruktionen (Pylone) werden belassen und die beiden Elemente Licht und Werbung als Grundmodule integriert. Das Dach, welches um ca. 90 cm  angehoben wird, ist wesentlich lichtdurchlässiger. Die Treppen- und Rolltreppenaufgänge werden erneuert. Die Geleise werden neu verlegt und eingemittet, so dass zwei gleich breite Perrons  entstehen. Die Perronkante wird auf 30 cm erhöht, was ein bequemes Ein- und Aussteigen ohne Niveauunterschied ermöglicht.

Die Arbeiten, welche gleichzeitig mit dem Ersatz der Tramgeleise am Bahnhofplatz ausgeführt werden, beginnen voraussichtlich im Juni 2004 und dauern etwa fünf Monate.

Generelles Verbot des Feuerns im Freien bleibt bestehen

ZÜRICH. Die Feuerpolizei des Kantons Zürich weist darauf hin, dass das am 13. August 2003 erlassene generelle Verbot des Feuerns im Freien nach wie vor gültig ist. Die Regenfälle der letzten Tage haben nicht ausgereicht, um die akute Brandgefahr ausreichend zu vermindern.

Volksschulverordnung: Regierungsrat erteilt Auftrag für Totalrevision

SCHWYZ.  Der Schwyzer Regierungsrat hat das Erziehungsdepartement beauftragt, die im Jahr 1973 erlassene Volksschulverordnung umfassend zu revidieren. Nebst strukturellen und gesetzestechnischen Anpassungen sollen verschiedene Neuerungen und Veränderungen im Bildungswesen verankert werden.

Das Schul- und Bildungswesen hat in den vergangenen Jahren einen tiefgreifenden Wandel erfahren. Einige Veränderungen der Rahmenbedingungen konnten an den Schulen mit punktuellen Anpassungen aufgefangen werden. So wurden lernzielorientierte Lehrpläne geschaffen, sonderpädagogische Förderangebote auf- und ausgebaut sowie neue didaktische     Konzepte im Unterrichtsalltag realisiert.

Rauchgasreinigung teilweise ausgefallen

SOLOTHURN. Die Rauchgasreinigung der Firma Borregaard in Luterbach ist teilweise ausgefallen. Das Amt für Umwelt hat mit dem Unternehmen Sofortmassnahmen veranlasst und das weitere Vorgehen abgesprochen. Für die Bevölkerung besteht keine gesundheitliche Gefährdung. Die getroffenen Massnahmen sollten rasch zur weitgehenden Funktionstüchtigkeit der Rauchgasreinigung führen.

Vorberatende Kommission sagt Ja zur unentgeltlichen Bodenabtretung

ST. GALLEN. Die vorberatende Kommission des Kantonsrates hat sich nach eingehender Diskussion mit grosser Mehrheit dafür ausgesprochen, dass der Kanton das Grundstück für den Bau eines neuen Fussballstadions in St.Gallen unentgeltlich abgibt. Sie anerkennt und betont damit die grosse Bedeutung dieses Vorhabens nicht nur für die Stadt St.Gallen, sondern darüber hinaus für den Kanton und die ganze Ostschweiz.

Weiteres Fach ohne Latein-Obligatorium

BASEL. Der Universitätsrat der Universität Basel hat das Latein-Obligatorium für ein weiteres Fach an der          Philosophisch-Historischen Fakultät aufgehoben: Ur- und          Frühgeschichte kann ab sofort im Haupt- und Nebenfach          ohne Nachweis von Lateinkenntnissen studiert werden.

Schiessanlage Allschwilerweiher

BASEL. Regierungsrat Jörg Schild hat mit Befriedigung von den Ergebnissen der Arbeitsgruppe Koellreuter Kenntnis genommen und wird mit den Betreibern der Schiessanlagen Lachmatt, Schürfeld und Rauschenbächlein das Gespräch über eine Mitbenützung dieser Anlagen durch Basler Schützen aufnehmen. Trotzdem will man das Sanierungsprojekt Allschwilerweiher weiterverfolgen; Basel-Stadt wird das Urteil des Baselbieter Kantonsgerichtes zum Allschwilerweiher ans Bundesgericht weiterziehen. Damit wollen sich die baselstädtischen Behörden alle Optionen offen halten, um die vom Bund geforderte Durchführung des Obligatorischen weiterhin zu ermöglichen.

Das Baudepartement und das Polizei- und Militärdepartement des Kantons Basel-Stadt sind übereingekommen, das Urteil des Baselbieter Kantonsgerichtes vom 6. August 2003 und die damit verbundene Verweigerung der Baubewilligung für die Sanierung der Schiessanlage Allschwilerweiher an das Bundesgericht weiterzuziehen. Dies ungeachtet des heute Freitag veröffentlichten konkreten Angebotes aus dem Kanton Basel-Landschaft, wonach die Basler Schützen unter bestimmten Voraussetzungen in die Baselbieter Schiessanlagen Lachmatt, Schürfeld und Rauschenbächlein aufgenommen werden könnten. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht ist allerdings erst ab schriftlicher Urteilseröffnung möglich.

Die Anfechtung des Urteils des Kantonsgerichtes beim Bundesgericht dient der höchstrichterlichen Überprüfung des überraschend ausgefallenen Richterspruchs. Dies nicht nur in Bezug auf die Anwendung des Verunstaltungsverbotes, sondern auch betreffend der umweltschutzrechtlichen, insbesondere lärmrechtlichen Fragestellungen.

Zudem ist die politische Durchsetzbarkeit der jetzt vorgeschlagenen Auslagerungslösung für die Basler Schützen in den möglichen Standortgemeinden im Kanton Basel-Landschaft nicht gesichert. Im Falle der Schiessanlage Lachmatt  entscheiden letztlich die Gemeindeversammlungen von Muttenz und Birsfelden sowie der Einwohnerrat  von Pratteln über eine Aufnahme der städtischen Schützen. Es sei daran erinnert, dass bereits 1998 der Muttenzer Gemeinderat nach intensiven, zweijährigen Vorverhandlungen überraschend von einem Projekt Abstand nahm, das den Ausbau der Schiessanlage Lachmatt (Kosten für Basel-Stadt: ca. 8 Mio. Franken) vorsah, um auch die Basler Schützen aufnehmen zu können.

Die baselstädtischen Behörden wollen sich deshalb die Option offen halten, um das vom Basler Souverän an der Urne beschlossene Projekt zur Sanierung der Schiessanlage Allschwilerweiher realisieren zu können, sollten die Verhandlungen mit den Betreibern der Schiessanlagen Lachmatt, Schürfeld und Rauschenbächlein zu keinem befriedigenden Abschluss führen. Regierungsrat Jörg Schild will diese Gespräche raschmöglichst aufnehmen und hat  sich bereits an der letzten Regierungssitzung vom 19. August entsprechend mandatieren lassen.

Um bis zum Vorliegen einer definitiven Lösung die Emissionen einer nicht sanierten Schiessanlage Allschwilerweiher so gering wie möglich zu halten, erwägt der Kanton Basel-Stadt zudem die Aufhebung der Freizügigkeit für Obligatorisch-Schützen ab kommendem Jahr.

Passerelle eröffnet

BASEL. Am Basler Bahnhof SBB ist die grosszügig gestaltete Passarelle eröffnet worden. Der Weg zu den Zügen führt nun nicht mehr durch eine dunkle Unterführung, sondern über die architektonisch anspruchsvolle Pasarelle, in der bereits die ersten Läden und Gastronomiebetriebe eingezogen sind. Die Baukosten betrugen rund 93 Mio. Franken.

Erneut Sparmassnahmen bei der Uni Basel

BASEL. Die Universität Basel beantragt dem Regierungsrat und dem Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt für das kommende Jahr einen Globalbeitrag von 77,1 Mio. Franken. Trotz einer Reihe von teils massiven Sparmassnahmen rechnet das Budget 2004 mit einem Defizit von rund 2,5 Mio. Franken.

Anhaltende Trockenheit verschärft Probleme im Wald

BASEL. Auch in den Basler Wäldern herrscht wegen der lang anhaltenden Trockenperiode weiterhin hohe Waldbrandgefahr. Es ist darum noch immer im ganzen Kantonsgebiet verboten, im Wald und in Waldesnähe Feuer zu entfachen und brennende Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen. Vermehrt wurde in den letzten Tagen in den Wäldern beobachtet, dass spontan grosse Äste abbrechen oder gar ganze Bäume umstürzen. Die Bevölkerung wird deshalb aufgerufen, bei Waldbesuchen insbesondere bei starkem Wind vorsichtig zu sein.

Die in diesen Tagen spontan brechenden Buchenstämme und -äste sind nur "die Spitze des Eisberges". Die grosse Trockenheit hat generell zu einer Unterversorgung der Bäume mit Wasser geführt. Der tiefe Wassergehalt bewirkt einen allgemeinen Stabilitätsverlust (Biegsamkeit, Elastizität) von Ästen und Wurzeln. Ohne lang andauernde Niederschläge wird zudem die Verankerung der Bäume im Boden vermindert sein. Von Spaziergängen im Wald bei starkem Wind wird deshalb im Hinblick auf kommende Gewitterstürme sowie die später folgenden Herbststürme dringend abgeraten.

Bisher ist es im Kantonsgebiet glücklicherweise nicht zu nennenswerten Waldbränden gekommen. Das Forstamt beider Basel führt dies in erster Linie auf das Einhalten der Verbote durch die Bevölkerung zurück und dankt an dieser Stelle für das vorbildliche Verhalten im Umgang mit diesen besonderen Umständen. Gleichzeitig ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die lokalen Niederschläge der vergangenen Tage die Lage nur unwesentlich entschärft haben. In der gegenwärtigen Situation braucht es Niederschläge von mehr als 15 - 25 Liter/m2, damit im Laub- bzw. Nadelwald überhaupt Wasser bis auf den Boden kommt. Der einsetzende Laubfall verschärft die Waldbrandgefahr zusätzlich.

Modernisierung der Kantonalen Psychiatrischen Dienste

LIESTAL. Heute begannen mit dem traditionellen Spatenstich die Um- und Erweiterungsbauarbeiten der Kantonalen Psychiatrischen Dienste in Liestal. Das 30- Millionenprojekt dauert bis im Juli 2005 und umfasst Ausbau und Modernisierung von Haus A sowie den Neubau von Haus C mit Werkstätten und Büroräumen.

Mehr Parkplätze für das Kantonsspital Bruderholz

LIESTAL. Ab Mitte September beginnen die Vorbereitungsarbeiten für die Aufstockung der Parkierungsanlage im Kantonsspital Bruderholz. Der permanenten Parkplatznot wird so mit zusätzlichen Parkfeldern entgegen gewirkt.

Die Parkierungsanlage des Kantonsspitals Bruderholz (KSB) ist seit ihrer Eröffnung im Jahre 1973 ohne bauliche Erweiterungen unverändert in Betrieb. Aktuell verfügt das KSB in der Anlage nur über 499 Parkplätze. Auch ein weiterer Ausbau des ÖV-Angebotes kann den grossen Parkplatzbedarf nicht abdecken.

Der markante Anstieg der ambulanten und stationären Fallzahlen, die Erweiterung des Dienstleistungsangebots und der vermehrte Einsatz von Teilzeitangestellten - vor allem im Pflegedienst - führen zu einer deutlich höheren Frequentierung des Spitals durch Patienten, Angehörige, Besucher und Personal. Diese Umstände haben zur Folge, dass die Parkplatzsituation sich jeweils, insbesondere am Nachmittag, dramatisch zuspitzt.

Mit dem vorliegenden Bauprojekt wird ein zweites Parkdeck mit 79 Parkplätzen und einem behindertengerechten Aufzug geschaffen. Ferner wird die Böschung zwischen dem Parking und der Zufahrtsstrasse zur Notfallstation eingeebnet und befestigt. Dadurch entstehen weitere 37 Kurzzeitparkplätze. Insgesamt werden somit künftig 615 Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Verkehrsführung wurde bereits im April 2002 dahingehend geändert, dass die direkte Ein- und Ausfahrt zur Parkierungsanlage ausschliesslich über die Batteriestrasse erfolgen kann. Diese bauliche Massnahme führt zu einer Verkehrsberuhigung in den umliegenden Quartieren, weil der Suchverkehr entfällt.

Während der Bauarbeiten für das neue Parkdeck sind die darunter liegenden und seitlich angrenzenden ca. 90 Parkplätze nicht benutzbar. Zur Überbrückung stehen während dieser Zeit im Kirschtalgraben zusätzliche ca. 50 reservierte Parkfelder vorübergehend zur Verfügung.

Nach einigen Vorbereitungsarbeiten ab Mitte September 2003 wird in der Strasse vor der Notfallstation ein Längsriegel zur Rückverankerung der Einstellhalle eingebaut. Entlang der Böschung entsteht eine Stützmauer und die erforderlichen Stützen für das Parkdeck, welches anschliessend betoniert wird.

Bereits Mitte Dezember 2003 wird zumindest provisorisch das neue Parkdeck zur Verfügung stehen.

Anhaltende Trockenheit

LIESTAL. In den Baselbieter Wäldern herrscht wegen der lang anhaltenden Trockenperiode weiterhin hohe Waldbrandgefahr. Es ist darum im ganzen Kantonsgebiet verboten, im Wald Feuer zu entfachen und brennende Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen. Vermehrt wurde in den letzten Tagen in den Wäldern auch beobachtet, dass spontan grosse Äste abbrechen oder gar ganze Bäume umstürzen. Die Bevölkerung wird deshalb aufgerufen, bei Waldbesuchen  insbesondere bei starkem Wind Vorsicht walten zu lassen.

Wieder mehr Alkoholverkauf an Jugendliche

LIESTAL. Der Verkauf von Alkohol an Jugendliche unter 16 (Bier, Wein) bzw. 18 Jahren (Spirituosen, Alcopops usw.) ist verboten. Um die Einhaltung dieser Jugendschutzbestimmungen zu gewährleisten, hat die Justiz-, Polizei- und Militärdirektion in diesem Frühling wieder Testkäufe in Verkaufsläden durch Jugendliche durchführen lassen. Das Verhalten der Verkäuferinnen und Verkäufer hat sich gegenüber den Vorjahren leider massiv verschlechtert. Von 123 durchgeführten Testkäufen wurden bei 59 % (2000: 32 % und 2001: 34 %) problemlos Alkohol an Jugendliche verkauft.

Warnung vor "Sehern" und "Wahrsagern"

BERN.  Die Kantonspolizei Bern warnt vor "Sehern" und "Wahrsagern", welche in letzter Zeit vor allem in Moutier mit Inseraten und Flugblättern auf sich aufmerksam machen.

Mit Flugblättern, die vor allem in Moutier verteilt werden, bieten Unbekannte seit einiger Zeit ihre Dienste als "Seher" an. Es handelt sich oft um französisch sprechende Schwarzafrikaner. Nebst anderem geben diese "Medien" an, Probleme in den Bereichen Gesundheit und Liebe zu lösen, das Glück im Spiel zu begünstigen oder auch Geister auszutreiben. Nebst diesen Versprechungen, die "mit Garantie" erfüllt werden sollen, findet sich die Nummer eines Mobiltelefons auf den Flugblättern. Dort erreicht man einen Sekretär oder "Assistenten" des "Sehers". Letzterer zeigt sich erst nach mehreren Treffen, von denen einige mit Geldforderungen verbunden sind. Wer von den angpriesenen Dienstleistungen profitieren will, muss eine grosse Geldsumme zur Verfügung stellen - oft mehrere Zehntausend Franken. In mehreren Fällen ist dieses Geld verschwunden geblieben.

Stadt Zürich reicht vier Eingaben gegen Südanflüge bei den Bundesbehörden ein

ZÜRICH. Mit dem Ziel, Südanflüge auf den Flughafen Zürich-Kloten über dicht besiedeltem Gebiet zu vermeiden, hat der Stadtrat von Zürich vier Eingaben bei den zuständigen     Bundesbehörden eingereicht. Damit sind in rechtlicher Hinsicht alle zur Zeit bestehenden Möglichkeiten ausgeschöpft, um die Bevölkerung im Norden Zürichs von zusätzlichen, massiven Lärmbelastungen und erhöhten Sicherheitsrisiken zu verschonen. Der Stadtrat wehrt sich damit erneut und konsequent gegen die drohende Gefahr einer massiven Verschlechterung der Lebensqualität in Zürich-Nord und rügt eine Reihe von Rechtsverletzungen, die in ihrer Schwere und insbesondere in ihrer Kombination für schweizerische Verhältnisse einmalig sind.

 

 

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