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Nachbarschaftspark
im Zentrum Zürich Nord
ZÜRICH.
Im neuen Quartier
Zentrum Zürich Nord (ZZN) ist der dritte von vier neuen Parks
fertiggestellt. Der Louis-Häfliger-Park wird am Samstag eröffnet.
Heute wurde er vorgestellt. Als Nachbarschaftspark mit
unterschiedlichen Feldern erlaubt er verschiedene Nutzungsarten.
Thurgauer
Regierung dankt allen Beteiligten des Jubiläumsfestes
FRAUENFELD.
Der Regierungsrat zeigt sich überwältigt vom eindrücklichen
Jubiläumsfest „200 Jahre Kanton Thurgau“ vom vergangenen
Wochenende in Frauenfeld. Er spricht allen Mitwirkenden aus den
Gemeinden, Bezirken und des Kantons seinen herzlichen Dank für
den grossen Einsatz aus.
Der
Thurgau erlebte vom vergangenen Freitagmorgen bis Sonntagabend ein
in dieser Dimension noch nie dagewesenes Fest zu seinem 200.
Geburtstag. Angefangen hat es mit einem farbenfrohen und
feierlichen offiziellen Festakt des Kantons am Freitag, welchem
rund 600 geladene Gäste aus der ganzen Schweiz und dem
benachbarten Ausland beiwohnten. Samstag und Sonntag standen ganz
im Zeichen des gigantischen Jahrhundertfestes im Zentrum der
Kantonshauptstadt, in welcher sich die Thugauer Bezirke und
Gemeinden auf vielfältige und originelle Art präsentierten.
Insgesamt
nahmen rund 10 000 Helferinnen und Helfer aktiv an diesem Jubiläumswochenende
teil. Ihnen möchte der Regierungsrat seinen ganz besonderen Dank
aussprechen, für ihre grossen Leistungen im Vorfeld des Festes
und am Anlass selber. Sie haben nach Ansicht des Regierungsrates
einen wesentlichen Beitrag für den rundum gelungenen Grossanlass
geleistet. Sie haben mit ihren Darbietungen und Auftritten ein
positives Bild des traditionellen als auch modernen Thurgaus
gezeichnet und ein neues thurgauisches Selbstwertgefühl
demonstriert und gelebt. Regierungspräsident Bernhard Koch hat es
in seiner Festansprache am Freitag vorweggenommen, als er sagte:
„Die diesjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten sind ein Beweis für
diese Vielfalt, für den Versuch, einen neuen Thurgau zu
schaffen.“
Drei
kantonale Vorlagen am 30. November 2003
AARAU.
Die Aargauer Stimmberechtigten entscheiden am Wochenende vom 30.
November 2003 über drei kantonale Vorlagen. Eidgenössische
Vorlagen kommen nicht zur Abstimmung.
Zur
Abstimmung gelangt das 2. Paket zur Aufgabenteilung zwischen
Kanton und Gemeinden, bestehend aus den folgende Vorlagen:
Gesetz
II zur Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden (GAT II) vom
20. Mai 2003.
Verfassung
des Kantons Aargau; Änderung vom 20. Mai 2003.
Gesetz
über die Einwohnergemeinden (Gemeindegesetz); Änderung vom 20.
Mai 2003
Mit
dem am 24. November 2003 angenommene 1. Paket sind die Ziele und
Grundsätze der neuen Aufgabenteilung festgelegt worden. Beim 2.
Paket geht es um vier Reformvorhaben für eine neue
Aufgabenteilung und die Unterstützung von Gemeindezusammenschlüssen
durch den Kanton. Das Abstimmungsbüchlein ist ab Ende September
2003 im Internet unter www.ag.ch/wahlbuero downloadbar.
Wird
bei den Ständeratswahlen für die Amtsperiode 2003/2007ein
zweiter Wahlgang nötig, wird dieser ebenfalls am 30. November
2003 durchgeführt.
Es
kommen an diesem Datum keine eidgenössischen Vorlagen zur
Abstimmung. Der Bundesrat hat bereits früher entschieden, den
ursprünglich vorgesehenen Abstimmungstermin nicht zu benützen.
Wallierhoftag
unter dem Motto "Grasgrüne Milch"
SOLOTHURN.
Unter dem Motto "Grasgrüne Milch" öffnet am Sonntag,
31. August das Bildungszentrum Wallierhof in Riedholz für Stadt
und Land, für gross und klein ab 10 Uhr seine Tore zum 5.
Wallierhoftag. Um 11.30 Uhr wird der Solaprix, der
Innovationspreis der Solothurnischen Landwirtschaft verliehen.
Interessant dürfte das Aufzeigen der Milchproduktion und
-verarbeitung vom Wiesenfutter bis zum feinen Milchshake sein.
Kataster
der belasteten Standorte - Altlasten werden erfasst
SOLOTHURN.
Derzeit werden im Kanton Solothurn – im Auftrag des Amtes für
Umwelt (AFU) - alle Deponien, Betriebe und Unfallstandorte mit
mutmasslichen Belastungen des Untergrunds erfasst. Die Arbeiten für
diesen Kataster der belasteten Standorte sollen bis Ende 2005
abgeschlossen sein. Aufgrund den aktuellen Erhebungen wird von
rund 5'000 belasteten Standorten ausgegangen. Nur bei einem
kleinen Teil dieser Standorte handelt es sich aber um
sanierungsbedürftige Altlasten. Gemeinden und Grundeigentümer
werden konsequent in die Untersuchungen mit eingebunden.
Seilbahnkonzeption
am Pizol sinnvoll ausgestalten
ST.
GALLEN. Die Luftseilbahn Wangs-Pizol AG, die Sportbahnen Bad
Ragaz AG und die involvierten politischen Gemeinden erarbeiten
unter der Führung der gemeinsamen Marketinggesellschaft
Pizolbahnen AG ein Modell für eine betriebs- und
regionalwirtschaftlich sinnvolle Seilbahnkonzeption. Dies ist das
Ergebnis eines Gespräches am "runden Tisch".
Auf
Initiative und unter der Leitung des Amtes für Wirtschaft des
Kantons St. Gallen trafen
sich in der vergangenen Woche Vertreter der Luftseilbahn
Wangs-Pizol AG, der Sportbahnen Bad Ragaz AG, der Pizolbahnen AG,
der Region Sarganserland-Walensee, der Politischen Gemeinden
Vilters-Wangs und Bad Ragaz, von Heidiland Tourismus sowie des
Amtes für Raumentwicklung zu einem "runden Tisch", um
das weitere Vorgehen bezüglich Seilbahnstrategie am Pizol zu erörtern.
Dabei gelang es, einen Diskussionsprozess in Gang zu bringen, an
dessen Ende das Vorliegen einer Gesamtbetrachtung und einer
Gesamtstrategie für den Pizol im Einklang mit allen beteiligten
Kreisen stehen soll. Eine Arbeitsgruppe erarbeitet vor diesem
Hintergrund bis Ende 2003 unter der Mediation des neuen
Verwaltungsratspräsidenten der Pizolbahnen AG, Jakob Göldi, ein
Modell hinsichtlich der betriebs- und regionalwirtschaftlich
sinnvollsten Ausgestaltung der Seilbahnkonzeption am Pizol.
Nicolo
Paganini, der Leiter des Amtes für Wirtschaft, legte an der
Zusammenkunft dar, dass das St.Galler Volkswirtschaftsdepartement
aus touristischer und regionalwirtschaftlicher Sicht ein klares
Interesse an gesunden Seilbahnbetrieben habe und für diesen Zweck
auch finanzielle Mittel gemäss Bundesgesetz über
Investitionshilfe für Berggebiete (IHG) bereitgestellt werden können.
Im Raum steht für die Erneuerung der Anlagen am Pizol eine Summe
von drei bis maximal fünf Millionen Franken. Allerdings hat das
Volkswirtschaftsdepartement als Bedingung für ein finanzielles
Engagement klare Vorgaben definiert hinsichtlich der langfristigen
Eigenwirtschaftlichkeit und Überlebensfähigkeit sowie der
Fusions- respektive Kooperationsbereitschaft der
Bergbahngesellschaften. Gewährte IHG-Darlehen dürfen auch nicht
zu einer Konkurrenzierung von betriebswirtschaftlich einwandfrei
funktionierenden Seilbahnunternehmen führen. Deshalb müssen sich
die Projektträger im Einklang mit der kantonalen Förderstrategie
für Seilbahnen auf ein einziges Gesuch mit einer Gesamtkonzeption
für den Pizol einigen und dieses anschliessend über die Region
Sarganserland-Walensee an den Kanton weiterleiten.
Staatspolitische
Kommission des Ständerates tagt in Luzern
LUZERN.
Heute und morgen tagt die Staatspolitische Kommission des Ständerates
unter dem Vorsitz von Ständerat Franz Wicki (CVP/LU) in Luzern.
Im Beisein von Bundesrätin Ruth Metzler beschäftigt sie sich mit
dem Öffentlichkeitsgesetz.
Nach
einem Nachtessen mit Vertretern der Luzerner Regierung und des
Stadtrats wird die Kommission einen Liederabend mit Cecilia
Bartoli im KKL besuchen.
Grossrätliche
Kommission befürwortet erhöhte Staatsbeiträge an Luzerner
Kulturinstitutionen
LUZERN.
Die grossrätliche Kommission für Erziehung, Bildung und Kultur
(EBKK) des Kantons Luzern stimmt den Botschaften über erhöhte
Staatsbeiträge an das Kunstmuseum Luzern (2004-2007), an die
Stiftung Luzerner Theater (2005-2007) und an den Trägerverein des
Luzerner Sinfonieorchesters (2005-2007) einstimmig zu. Die
Kommission beriet unter dem Vorsitz von Ruth Keller-Haas (FDP,
Kriens) kürzlich die beiden Botschaften des Regierungsrates.
Im
Beisein des Vorstehers des Bildungs- und Kulturdepartementes, Dr.
Anton Schwingruber, des Departementsekretärs, Dr. Hans-Rudolf
Burri, und des Leiters Kultur und Jugendförderung, Daniel Huber,
wurden Verantwortliche der drei Kulturbetriebe vorgeladen, um den
künftigen finanziellen Bedarf Ihrer Institutionen zu begründen.
Adrian
Balmer, Verwaltungsdirektor des Luzerner Theaters, Peter Keller,
Geschäftsführer des Luzerner Sinfonieorchesters sowie
Kunstmuseumsdirektor Peter Fischer und Walter Graf, Präsident der
Kunstgesellschaft Luzern, wurden von der Kommission eingehend nach
den finanziellen und konzeptionellen Entwicklungen und
Perspektiven ihrer Institutionen befragt.
Die
Kommission anerkennt die künstlerischen Leistungen von Theater,
Sinfonieorchester und Kunstmuseum als unentbehrliche Beiträge für
die nationale und internationale Ausstrahlung Luzerns im
Kulturbereich und als wichtigen Beitrag zur Standortqualität der
Region Zentralschweiz. Die Erhöhung der Staatsbeiträge erlaube
es den drei Kulturbetrieben, die betriebliche und kulturelle
Kontinuität und Qualität in ihrer Arbeit zu wahren. Die
Kommission hält den finanziellen Bedarf dafür als ausgewiesen.
Kritisch
äusserten sich Kommissionsmitglieder zu den Leistungen des
Luzerner Theaters in der Anfangsphase unter der aktuellen
Direktion. Von der neuen Direktion ab 2004 erhoffen sie sich von
Anbeginn weg eine vermehrte Berücksichtigung der Publikumsbedürfnisse.
Weiter
ist die Kommission der Ansicht, dass alle Bemühungen zu unterstützen
seien, welche dazu beitragen, die finanzielle Grundlage der drei
Institutionen langfristig absichern.
Die
Beratung der Botschaften erfolgt in der Septembersession des
Grossen Rates.
Kirchen
behalten ihre Rechte
LUZERN.
Die Kirchen sollen im Kanton Luzern nicht zur Marktware
werden. Diesen Grundsatzentscheid hat die Verfassungskommission an
ihrer Sitzung am Donnerstag in Willisau gefällt. Noch offen ist,
unter welchen Voraussetzungen auch andere Glaubensgemeinschaften
als die drei christlichen Landeskirchen als öffentlich-rechtliche
Körperschaften mit entsprechenden Vorrechten anerkannt werden.
Die
Verfassungskommission erarbeitet im Auftrag des Regierungsrats den
Entwurf für eine neue Verfassung des Kantons Luzern. Mit der
Sitzung in Willisau begann die Kommission die erste Beratung der
von ihren Arbeitsgruppen formulierten Vorschläge für die
einzelnen Artikel in der künftigen Kantonsverfassung. "Jetzt
kommt Fleisch an den Knochen," sagte Kommissionspräsident Ständerat
Franz Wicki.
An
dieser Plenumssitzung wurde der Themenbereich "Staat -
Kirchen/Glaubensgemein-schaften" behandelt. Es geht dabei um
das Verhältnis zwischen Staat und Kirche. Die
Verfassungskommission ist der Auffassung, dass die Verfassung als
"Grundgesetz" dieses Verhältnis regeln muss. Die drei
traditionellen christlichen Kirchen und zunehmend auch andere
Glaubensgemeinschaften nehmen eine wichtige gesellschaftliche
Funktion wahr, ist die Kommission überzeugt. Der Staat soll ihnen
darum die Vorrechte von öffentlich-rechtlich anerkannte Körperschaften
geben, sie damit aber auch auf die Grundwerte des demokratischen
Rechtsstaates verpflichten. Dass diese Rechtsstellung für die
drei christlichen Landeskirchen (römisch-katholische,
evangelisch-reformierte, christkatholische
Kirche)
erhalten bleiben soll, fand in der Kommission eine grosse
Mehrheit. Intensiv diskutiert wurde die Frage, wie die öffentlich-rechtliche
Anerkennung auch für andere Glaubensgemeinschaften geregelt
werden kann. Namentlich die Voraussetzungen für eine solche
Anerkennung sollen für die zweite Lesung präziser formuliert
werden.
Die
Anerkennung als öffentlich-rechtliche Körperschaft gibt einer
Glaubensgemeinschaft unter anderem das Recht, Kirchensteuern zu
erheben. Dieser Grundsatz war in der Kommission unbestritten.
Umstritten war, ob auch juristische Personen (Aktiengesellschaften
und andere Gesellschaften) Kirchensteuer bezahlen sollen. Mit
Mehrheitsentscheid hält die Verfassungskommission an der
Kirchensteuerpflicht für juristische Personen fest. Der Ertrag
daraus soll aber verpflichtend für soziale und kulturelle Aktivitäten
der Kirche eingesetzt werden.
Top
Secret zeigen ihr Erfolgsprogramm von Edinburgh in Basel
BASEL.
Am Samstag, 30. August 2003, empfängt der Regierungsrat das
Top Secret Drum Corps auf dem Marktplatz . Die Tambouren werden
dabei offiziell für ihre ausserordentlichen Erfolge am Tattoo von
Edinburgh geehrt. Vorgängig werden die Top Secret ihre Künste
und ihre Show auch auf einigen Plätzen und Strassen der Klein-
und Grossbasler Innenstadt vorführen.
Das
Top Secret Drum Corps wird am Samstag, 30. Juni 2003, um 16 Uhr
vom Regierungsrat auf dem Marktplatz empfangen. Die Top Secret
werden dabei für ihre grossen Erfolge am Tattoo von Edinburgh
geehrt. Sie hatten in Schottland das Publikum restlos begeistert.
Anlässlich des Empfangs werden die Basler Tambouren ihr Programm
von Edinburgh dem Publikum in Basel nochmals zeigen.
Wegen
des erwarteten, grossen Publikumsinteresses haben sich die Top
Secret zudem bereit erklärt, den bereits vor längerer Zeit mit
der Pro Innerstadt vereinbarten Stadtumgang zu erweitern: So
werden die Top Secret am Messeplatz, auf dem Kasernenareal und auf
dem Barfüsserplatz (zur Entlastung des relativ kleinen
Marktplatzes) ihre Show von Edinburgh ebenfalls zeigen. Damit wird
auch die neugestaltete Clarastrasse erstmals würdig als
Paradestrasse zur Geltung kommen.
Erfolgreiches
Basler Jugendkulturfestival
BASEL.
Gegen 60 000 Jugendliche nahmen am Wochenende Besitz von der
Basler Innenstadt und zelebrierten «ihr» Jugendkulturfestival.
Auf fünf Plätzen produzierten sich über 150 Bands und
Theatergruppen auf den verschiedenen Bühnen. Grosse Attraktion
war die Halfpipe auf dem Münsterplatz. Ein reichhaltiges
kulinarisches Angebot, insbesondere die vielen Bars, sorgten für
das leibliche Wohl der friedfertigen Besucher. Laut Basler Polizei
gab es jedenfalls keine besonderen Zwischenfälle.
Start
von Radio Basel 1
LIESTAL.
Unter dem neuen Namen «Radio Basel 1» hat heute morgen das
ehemalige Baselbieter Radio «Edelweiss» sein Programm
aufgenommen. Das zur Basler Mediengruppe gehörende Radio will
sich mit dem Namenswechsel stärker als Konkurrent des
mittlerweile zum Zürcher Tagesanzeiger gehörenden Radio Basilisk
profilieren.
Stand
der Veranlagungsarbeiten per Mitte August
BERN.
In diesen Tagen wird die zweite Steuerrate des Steuerjahres 2003
verschickt. Das Interesse der Berner Bevölkerung an der Arbeit
der Steuerverwaltung ist nach der Umstellung auf die einjährige
Veranlagung gross. Bereits im Mai (nach dem Versand der ersten
Ratenrechnung) wurde die Öffentlichkeit über den Fortschritt bei
der Aufarbeitung der Pendenzen und die Leistungssteigerung bei der
Verarbeitung informiert. Dieser positive Trend hat sich in der
Zwischenzeit fortgesetzt.
Im
Rahmen der Verarbeitung der zweiten Rate werden 467'800 Rechnungen
verschickt. Mit der zweiten Ratenrechnung 2003 werden 70 Prozent
der Jahressteuer 2002 in Rechnung gestellt, abzüglich der für
die erste Rate geleisteten Zahlungen.
Die
Erfassungszentren der Gemeinden haben die Daten von 478'000
Steuererklärungen 2002 (im laufenden Jahr eingereicht) erfasst,
was rund 90 Prozent der zu erwartenden Steuererklärungen
ausmacht. 60 Prozent wurden in Papierform eingereicht, was eine
manuelle Datenerfassung verlangte. 40 Prozent konnten entweder per
Strichcode (36 Prozent TaxMe CD) oder TaxMe-Online (4 Prozent)
eingelesen werden. Im Vorjahr wurden gesamthaft knapp 70 Prozent
auf Papier, 30 Prozent mit CD und 0,5 Prozent per TaxMe-Online
eingereicht. Das zeigt die zunehmende Beliebtheit der
elektronischen Bearbeitung der Steuererklärung durch die
Steuerpflichtigen.
Von
den Steuererklärungen des Steuerjahres 2001 (Einreichung 2002)
sind nun über 92 Prozent im System veranlagt. Beim Versand der
ersten Rate Ende April lag dieser Wert noch bei 82 Prozent. Die
Pendenzenerledigung kommt damit weiter zügig voran.
Von
den Steuererklärungen des Steuerjahres 2002 (Einreichung 2003)
sind gesamthaft bereits 27 Prozent veranlagt, was gegenüber dem
gleichen Zeitraum im Vorjahr trotz erhöhtem Volumen eine
Verdoppelung des Prozentsatzes ergibt (Vorjahr: 13 Prozent).
Zur
weiteren Optimierung der Abläufe und der Strukturen in der
Steuerverwaltung des Kantons Bern hat der Finanzdirektor das
Projekt Review Steuerverwaltung 2003 (RSV 03) ausgelöst. Erste
Ergebnisse dieses Projektes sind im kommenden Frühjahr zu
erwarten. Ziel ist es, eine optimale Struktur und eine grösstmögliche
Bürgernähe der Steuerverwaltung zu erreichen.
Bevölkerungsschutz-
und Zivilschutzgesetz geht in die Vernehmlassung
BERN.
Der Berner Regierungsrat schickt das kantonale Bevölkerungsschutz-
und Zivilschutzgesetz (KBZG) in die Vernehmlassung. Die Gemeinden
als Hauptträgerinnen des Zivilschutzes schliessen sich in
regionalen Verbänden zusammen. Die Zivilschutzpflichtigen leisten
ihren Dienst zwischen dem 20. und dem 30. Altersjahr. Der Kanton
konzentriert sich auf Steuerungs- und Controllingaufgaben.
Am
1. Januar 2004 tritt das neue Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz
und den Zivilschutz in Kraft. Dies bedingt auf kantonaler Ebene
die Ablösung des bisherigen Gesetzes über ausserordentliche
Lagen durch ein neues kantonales Gesetz über den Bevölkerungsschutz
und den Zivilschutz. Der Regierungsrat hat den Gesetzesentwurf zu
Handen der Vernehmlassung verabschiedet. Bevölkerungsschutz und
Zivilschutz werden auf künftige Anforderungen ausgerichtet. Die
Reorganisation bewirkt für Kanton und Gemeinden erhebliche
finanzielle Einsparungen.
Der
Bevölkerungsschutz umfasst folgende Organisationen: die Polizei,
die Feuerwehr, das Gesundheits-wesen, die technischen Betriebe und
den Zivilschutz. Das neue Gesetz regelt die Aufgaben des Kantons
im Bereich des Bevölkerungsschutzes im Allgemeinen und des
Zivilschutzes im Besonderen. Dessen Kernelemente sind:
Die
Gemeinden als Hauptträgerinnen des Zivilschutzes schliessen sich
in regionalen Organisationen zusammen, die mindestens 11'000
Einwohner und 80 aktive Zivilschutzpflichtige umfassen. Die
Strukturen und Aufgaben der Bezirksführungsorgane werden als
Folge der Regionalisierungen neu geregelt.
Neu
finanziert der Bund die gesamte Zivilschutzinfrastruktur (Anlagen
und Alarmierung). Die Gemeinden sind. für die
Zivilschutzausbildung und die daraus erwachsenden Kosten zuständig.
Die
Zivilschutzpflichtigen leisten ihren Dienst zwischen dem 20. und
30. Altersjahr. Anschliessend werden sie in die Reserve
eingeteilt. Nicht benötigte Zivilschutzpflichtige werden nach der
Rekrutierung direkt in die Reserve eingeteilt.
Der
Kanton ist für die Koordination des Bevölkerungsschutzes und die
damit verbundene Zusammenarbeit der bei Katastrophen und Notlagen
zum Einsatz kommenden Organisationen zuständig. Er richtet für
das kantonale Führungsorgan eine Geschäftsstelle ein.
Der
Kanton konzentriert sich im Wesentlichen auf die Steuerungs- und
Controllingaufgaben. Für besondere Aufgaben bildet er kantonale
Formationen, wie zum Beispiel für das Rettungswesen, die
Notfallseelsorge und AC-Ereignisse. Er trägt die Kosten der
kantonalen Aufgaben.
Die
Vernehmlassung zum Gesetzesentwurf dauert bis am 21. November
2003. Der Gesetzesentwurf ist ausserdem im Internet verfügbar als
pdf-Dokument unter www.be.ch, Rubrik Aktuell, Medienmitteilungen.
Das Gesetz soll am 1. Januar 2005 in Kraft treten.
Lehrer
muss sich vor Gericht verantworten
NIDAU.
Der Lehrer,
welcher im Verdacht steht, sich zwischen 1998 und 2002 in Nidau an
fünf Kindern sexuell vergangen zu haben, muss sich vor Gericht
verantworten.
Nach
Abschluss der Voruntersuchung wurde der Fall des Lehrers, welcher
im Verdacht steht, sich an fünf Kindern, die er zeitweise
betreute, sexuell vergangen zu haben, durch Beschluss des
Untersuchungsrichters und des Staatsanwalts dem Kreisgericht
Biel-Nidau überwiesen. Der heute 31-jährige Mann wird sich dort
wegen sexueller Handlungen mit Kindern und Schändung zu
verantworten haben. Der Zeitpunkt der Hauptverhandlung steht noch
nicht fest.
Der
Lehrer war am 18. November 2002 an seinem Domizil festgenommen und
am 28. Februar 2003 nach 103 Tagen Untersuchungshaft auf freien
Fuss gesetzt worden. Er ist in grossen Teilen geständig. Bei den
Opfern handelt es sich um vier Knaben und ein Mädchen, die zum
Zeitpunkt der Taten zwischen 11 und 15 Jahren alt waren.
Schwierige
Bauphase am Baregg vorzeitig beendet
AARAU.
Gute Nachrichten vom Baregg: Ab heute stehen dem Verkehr auf
der A1 bis zur Ausfahrt Baden-West in Fahrtrichtung Zürich wieder
drei Spuren zur Verfügung. Dem Baudepartement ist es gelungen,
die schwierige
Bauphase um zwei Monate zu verkürzen. Trotzdem muss in dieser
Richtung noch bis Ende Juni 2004 mit Verkehrsbehinderungen
gerechnet werden.
Während
sich die Situation in Richtung Bern seit der Eröffnung der neuen
Röhre am 17. Juni 2003 entscheidend verbessert hat, stauen sich
die Fahrzeuge seit Beginn der Erneuerungsarbeiten zwischen der
Verzweigung Birrfeld und dem Anschluss Baden-West vor dem
Bareggtunnel in Richtung Zürich umso mehr. Die baubedingte
Reduktion von drei auf zwei Spuren hat den Verkehr im Juni während
120 Stunden stauen lassen. Dies ist ein neuer Rekordwert seit
Beginn der Stau-Erhebungen 1998. Im Juli liess dann selbst die
Ferienzeit die Staustundenzahl nicht sinken.
Stabiler
Lehrstellenmarkt - trotzdem sind Jugendliche noch am Suchen
ZÜRICH.
Mit über 10'000 abgeschlossenen neuen Lehrverträgen dürfte sich
der Lehrstellenmarkt im Kanton Zürich im Rahmen des Vorjahres
bewegen. Noch suchen aber einige Hundert Schulentlassene eine
Anschlusslösung.
Bis
Ende Juli 2003 registrierte die Lehraufsicht 9650 neue Lehrverträge.
Das sind 125 oder 1,3% mehr als zur gleichen Zeit im Vorjahr.
Erfahrungsgemäss wird sich diese Zahl noch bis in den September
um rund 500 erhöhen, so dass wiederum über 10'000 Lehrver-träge
für Lehrbeginn 2003 abgeschlossen sein werden.
Eine
Zunahme verzeichnen die industriellen und handwerklichen Berufe (+
3,6%) und die Berufe im Gesundheitswesen (+ 17,6%), eine Abnahme
die Informatiklehrstellen (- 9,5%) und die kaufmännische
Grundbildung (- 7,6%). Insgesamt wurden Rückgänge in einigen
Berufen durch eine Zunahme in anderen mehr als ausgeglichen.
Anfang Jahr hatte die Entwicklung der angebotenen offenen
Lehrstellen noch einen Rückgang befürchten lassen.
Diese
Entwicklung ist erfreulich und zeugt davon, dass die privaten und
öffentlichen Ar-beitgeber ihre Verantwortung in hohem Ausmass
wahrnehmen und auch in einem wirt-schaftlich schwieriger
gewordenen Umfeld Lehrlinge ausbilden. Dies ist besonders
wich-tig, weil die Zahl der Schulabgänger und Schulabgängerinnen,
die in die Berufsbildung übertreten möchten, in diesem Jahr um
500 grösser ist als im Vorjahr.
Hunderte
sind noch am Suchen
Von
den gut 1000 Jugendlichen, die Anfang Juli noch eine Lehrstelle
oder eine andere Lösung im Anschluss an die Schule oder ein
Zwischenjahr suchten, dürften viele in der Zwischenzeit fündig
geworden sein. Die Berufswahlschulen, die Motivationssemester und
weitere Zwischenlösungen haben ihre Plätze weit gehend vergeben.
Die Anzahl offener Lehrstellen ist ebenfalls zurückgegangen. Ende
Juli waren im Lehrstellennachweis noch 570 offene Lehrstellen
verzeichnet, knapp 200 weniger als zur gleichen Zeit im Vorjahr.
Im Gebiet der Stadt Zürich waren Mitte August gerade noch knapp
100 Lehrstellen offen.
Es
gibt zur Zeit keine genauen Angaben dazu, wie viele Jugendliche
noch eine An-schlusslösung suchen. Aus den Erfahrungen aus
früheren Jahren und wegen der gestie-genen Schulabgängerzahlen
muss damit gerechnet werden, dass es noch zwischen 400 und 700
sind. Die Berufsberatungsstellen halten ihre Dienstleistungen
weiterhin zur Ver-fügung. Sie rechnen damit, dass wie in den
Vorjahren bis in den September noch Lösun-gen gefunden werden können.
Das können Lehrstellen, Praktikumsplätze oder Arbeits-plätze für
Jugendliche sein, die direkt eine Erwerbstätigkeit anstreben.
Erst
im Herbst lässt sich genauer bilanzieren, in welchem Ausmass das
Ziel, dass jeder Schulabgänger und jede Schulabgängerin eine
Anschlusslösung findet, erreicht worden ist. Es kann jedoch schon
heute festgehalten werden, dass sich die verstärkte Öffentlich-keitsarbeit
im Rahmen der Kampagne «Mehr Lehrstellen» von Kanton und Stadt Zürich
sowie die zahlreichen Massnahmen zur gezielten Lehrstellenförderung
gelohnt haben. Den grössten Beitrag haben aber die Lehrbetriebe
geleistet, die Jugendliche ausbilden. Sie verdienen einen grossen
Dank.
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