Das Fest: Feuerwerk ab Festung nicht möglich

AARAU. Im Programm von DAS Fest steht jeden Abend das Feuerwerk „Die blauen Schmetterlinge“, welches ab der Festung abgeschossen wird. Aufgrund der seit Wochen anhaltenden Trockenheit musste das OK DAS Fest die drei geplanten Feuerwerke auf der Festung absagen.

Zweiter Anlauf für acht Zivilstandsämter im Kanton Thurgau

FRAUENFELD. Im Kanton Thurgau soll es künftig noch acht Zivilstandsämter, also eines pro Bezirk, geben. Das schlägt der Regierungsrat auch in einer zweiten Botschaft zu Handen des Grossen Rates vor. Dies nachdem der Bundesrat die vom Grossen Rat im April 2003 beschlossene Lösung mit einem Zivilstandsamt pro Gemeinde nicht genehmigt hat.

Thurgau soll auf Kantonsreferendum zum Steuerpaket des Bundes verzichten

FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau beantragt dem Grossen Rat, in Sachen Steuerpaket 2001 des Bundes das Kantonsreferendum nicht zu ergreifen. Das schreibt er in einer Botschaft zu Handen des Grossen Rates.

Kein Feuer!

FRAUENFELD. Die Trockenheit nimmt weiter zu und der Bodensee weist den tiefsten Wasserstand im Sommer seit 1890 auf. Auf Grund dieser Tatsachen hat der Sonderstab „Trockenheit“ des Kantonalen Führungsstabes beschlossen, das Verbot von Feuern im Freien und das Bewässerungsverbot im Kanton Thurgau aufrecht zu erhalten.

Akute Wald- und Flurbrandgefahr !

SOLOTHURN. Der Kantonale Führungsstab (KFS) des Kantons Solothurn kann in Sachen Trockenheit nach wie vor keine Entwarnung geben. Das behördliche Feuerverbot vom 28. Juli 2003 gilt weiterhin. Die wenigen lokalen Niederschläge haben nichts zur Entschärfung der Lage beigetragen. Die Waldbrandgefahr nimmt täglich weiter zu.

Ernstfall im Sonnenbergtunnel geprobt

LUZERN. In der Nacht vom Montag auf Dienstag, 25./26. August 2003 probten im Sonnenbergtunnel Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste den Ernstfall. Mit der grossen Einsatzübung wurde das Rettungskonzept für die Luzerner Strassentunnel überprüft. Im Einsatz standen rund 100 Helferinnen und Helfer.

Grossteil der Aufträge an Bündner  Anbieter

CHUR. Die Auswertung der 2002 im Kanton Graubünden erfolgten Submissionen  zeigt, dass eine überwiegende Mehrheit der öffentlichen Beschaffungen an  Bündner Unternehmen erteilt wurde. Gesamthaft wurden 4497 Aufträge bei  einem Auftragsvolumen von 507 Millionen Franken statistisch erfasst.  Davon gingen 3763 Aufträge im Gesamtwert von 374 Millionen Franken an  Bündner Unternehmen.

Änderung der Ruhetags- und Ladenschlussverordnung

BASEL. Der Basler Regierungsrat führt eine allgemeine Bewilligungspflicht für Verkaufsgeschäfte ein, die von den verlängerten Ladenöffnungszeiten an ausserordentlichen örtlichen Verhältnissen Gebrauch machen möchten. Diese allgemeine Bewilligungspflicht ist auch im Bereich der Familienbetriebe vorgesehen.

Neue Gemeindegrenze zwischen Basel und Riehen

BASEL. Die Grenze zwischen Basel und Riehen muss verlegt werden. Ein inzwischen neu errichtetes Gebäude des Inneren Bäumlihofguts wäre auf die Gemeindegrenze zu stehen gekommen. Der Grosse Rat und der Einwohnerrat Riehen haben einem Antrag auf Grenzverlegung zugestimmt. Die Grenze wird heute neu vermarkt.

Flucht aus dem Untersuchungsgefängnis Waaghof

BASEL. Am Montagabend konnten zwei Insassen des Untersuchungsgefängnisses Waaghof ausbrechen. Die Flucht war offenbar von langer Hand vorbereitet. Es war den beiden Gefängnisinsassen gelungen, ein Loch in eine hinter einem Schrank verborgene Backsteinwand zu brechen und in eine Wohnung in der Nachbarliegenschaft an der Inneren Margarethenstrasse 24 einzudringen. Von dort gelangten sie nach Aufwuchten der Wohnungstüre in den Hausgang und auf die Strasse. Die Flucht war gegen 20.30 Uhr entdeckt worden. 

Wahl der Fluglärmkommission für die Amtsperiode 2003 bis 2007

BASEL / LIESTAL. Die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben an ihren heutigen Sitzungen die Mitglieder der Fluglärmkommission für die Amtsperiode vom 1. Juli 2003 bis 30. Juni 2007 gewählt. Bis auf zwei Vertreter der Bevölkerung des Elsass, die von ihrem Amt zurücktreten, wurden alle bisherigen Mitglieder der Fluglärmkommission bestätigt.

Bauwirtschaft und Grundstücksmarkt 2002

LIESTAL. Die öffentliche und private Bautätigkeit erreichte im Jahr 2002 im Baselbiet ein Bauvolumen von 1'331 Mio. Fr. und ging gegenüber dem Vorjahr um 14% zurück. Im Jahre 2000 betrug der Umsatz noch 1'756 Mio. Fr., der Rückgang innert zwei Jahren fiel mit nahezu einem Viertel markant aus. Beim Grundstückshandel war die Tendenz bei den umgesetzten überbauten Grundstücken umgekehrt.

Veloverkauf

BERN. Morgen führt die Stadtpolizei Bern wiederum einen freien Verkauf von Fahrrädern durch, die in der Stadt Bern vor dem 25. Februar des vergangenen Jahres aufgefunden und in der Zwischenzeit nicht abgeholt wurden. Der Verkauf beginnt um 14 Uhr und findet an der Scheibenstrasse 64, gegenüber dem Restaurant Wylerbad, statt. Der Erlöss fliesst in die Stadtkasse.

RBS, BERNMOBIL und PostAuto prüfen stärkere Zusammenarbeit

BERN. Der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS), BERNMOBIL und PostAuto Bern-Freiburg-Solothurn lassen durch ein externes Beratungsunternehmen prüfen, durch welche Zusammenarbeit der grösstmögliche Nutzen entsteht. Das Projekt wird von der Bau, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern koordiniert und begleitet.

Mobilitätsstrategie zeigt Lösungen für Verkehrsprobleme

BERN. Mit einer weiteren Konzentration der Siedlungsentwicklung, dem vermehrten Einsatz von Verkehrsleitsystemen und gezielten Ausbauten für den öffentlichen und privaten Verkehr will die Region Bern ihre Verkehrsprobleme lösen. Dies sind die Kernpunkte einer gemeinsam von Kanton, Region und Stadt Bern erarbeiteten Mobilitätsstrategie, die in Bern vorgestellt wurde.

Vorwärtsstrategie bei den appenzellischen Bahnen

HERISAU. Auf Anregung der Volkswirtschaftsdirektion von Appenzell Ausserrhoden  prüfen die vier appenzellischen Bahnen - Appenzeller Bahnen (AB) ,Trogenerbahn (TB) ,Bergbahn Rorschach-Heiden (RHB) und Bergbahn Rheineck-Walzenhausen (RhW) - eine engere und verstärkte Zusammenarbeit.

Konzept zur Alkohol- und Tabakprävention

HERISAU. Im Auftrag der Gesundheitsdirektion erarbeitet derzeit eine Arbeitsgruppe ein kantonales Präventionskonzept. Ziel ist es, im Kanton Appenzell A.Rh. der Suchtprävention einen höheren Stellenwert zu geben und wirkungsvolle gesetzliche und freiwillige Massnahmen umzusetzen.

Positive Bilanz der Openair Oper auf Schloss Hallwyl

AARAU. Am Samstag ging auf Schloss Hallwyl die Oper "Die Entführung aus dem Serail" zum letzten Mal über die Bühne. Bei einer Ausla-stung von 100 Prozent haben 10‘467 Gäste die Jubiläums-Produktion besucht. Zum Pu-blikum gehörten auch Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und Bundesrat Samuel Schmid sowie zahlreiche Bundesparlamentarier und Regierungsvertreter der Kantone.

Departement Soziales wird reorganisiert

WINTERTHUR. Seit Februar 2003 setzten sich die Verantwortlichen des Departementes Soziales  der Stadt Winterthur mit einer Reorganisation und einer Strukturoptimierung verschiedener Bereiche auseinander. Erste Entscheide sind nun gefallen. So werden zum Beispiel verschiedene Organisationseinheiten aus verschiedenen Bereichen neu zusammengefasst.

 

26. August 2003

Das Fest: Feuerwerk ab Festung nicht möglich

AARAU. Im Programm von DAS Fest steht jeden Abend das Feuerwerk „Die blauen Schmetterlinge“, welches ab der Festung abgeschossen wird. Aufgrund der seit Wochen anhaltenden Trockenheit musste das OK DAS Fest die drei geplanten Feuerwerke auf der Festung absagen.

Ein Festhalten an diesem Programmpunkt ist auch aus Sicht des Feuerwerkers Toni Bussmann nicht zu verantworten.

Erfreulicherweise konnte auf der Wiggermatte ein sicherer Ersatzstandort gefunden werden, ab welchem am Freitag und am Samstag jeweils um ca. 23.00 Uhr ein nicht weniger spektakuläres Feuerwerk zum 200.Geburtstag des Aargau zu sehen sein wird. Aufgrund der kurzfristigen Umdisponierung muss auf das Feuerwerk am Donnerstag Abend verzichtet werden.

Das Ersatz-Feuerwerk arbeitet mit speziell hohen Feuerwerkskörpern und ist deshalb ebenfalls von allen Festplätzen aus sichtbar.

Zweiter Anlauf für acht Zivilstandsämter im Kanton Thurgau

FRAUENFELD. Im Kanton Thurgau soll es künftig noch acht Zivilstandsämter, also eines pro Bezirk, geben. Das schlägt der Regierungsrat auch in einer zweiten Botschaft zu Handen des Grossen Rates vor. Dies nachdem der Bundesrat die vom Grossen Rat im April 2003 beschlossene Lösung mit einem Zivilstandsamt pro Gemeinde nicht genehmigt hat.

Thurgau soll auf Kantonsreferendum zum Steuerpaket des Bundes verzichten

FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau beantragt dem Grossen Rat, in Sachen Steuerpaket 2001 des Bundes das Kantonsreferendum nicht zu ergreifen. Das schreibt er in einer Botschaft zu Handen des Grossen Rates.

Kein Feuer!

FRAUENFELD. Die Trockenheit nimmt weiter zu und der Bodensee weist den tiefsten Wasserstand im Sommer seit 1890 auf. Auf Grund dieser Tatsachen hat der Sonderstab „Trockenheit“ des Kantonalen Führungsstabes beschlossen, das Verbot von Feuern im Freien und das Bewässerungsverbot im Kanton Thurgau aufrecht zu erhalten.

Akute Wald- und Flurbrandgefahr !

SOLOTHURN. Der Kantonale Führungsstab (KFS) des Kantons Solothurn kann in Sachen Trockenheit nach wie vor keine Entwarnung geben. Das behördliche Feuerverbot vom 28. Juli 2003 gilt weiterhin. Die wenigen lokalen Niederschläge haben nichts zur Entschärfung der Lage beigetragen. Die Waldbrandgefahr nimmt täglich weiter zu. Der kleinste Funkenflug ( bis 1 Km Fluglänge möglich!) kann zu einer Katastrophe führen. Bis auf weiteres muss auf Grillpartys ausserhalb des eigenen Gartens verzichtet werden. Es ist nach wie vor verboten im Freien, an Waldrändern, im Wald, auf Berghöhen, an und in Bachläufen, z.B. Aare und Emme, Feuer zu entfachen oder Zigaretten und andere Raucherwaren wegzuwerfen. Auch die Bewässerung von Feldern und Kulturen bleibt bewilligungspflichtig.

Ernstfall im Sonnenbergtunnel geprobt

LUZERN. In der Nacht vom Montag auf Dienstag, 25./26. August 2003 probten im Sonnenbergtunnel Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste den Ernstfall. Mit der grossen Einsatzübung wurde das Rettungskonzept für die Luzerner Strassentunnel überprüft. Im Einsatz standen rund 100 Helferinnen und Helfer.

Die Einsatzübung im Sonnenbergtunnel bot den zuständigen Einsatzkräften im Kanton Luzern Gelegenheit, unter realistischen Bedingungen zu üben. Supponiert wurde die Kollision mehrerer Fahrzeuge. Einzelne Personen wurden verletzt und waren teilweise in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Eines der Fahrzeuge brannte und es entwickelte sich starker Rauch. Die Einsatzübung dauerte rund drei Stunden. Der Verkehr wurde über die Stadt Luzern umgeleitet.

Ziel der Einsatzübung war es, die Sicherheit und das Ereignismanagement der Strassentunnel im Kanton Luzern zu überprüfen. Konkret getestet wurden die Alarmierungs- und Aufgebotspraxis, die Verkehrslenkung, die Interventionszeiten, die Kommunikation in der Anmarschphase, die Schadenplatzorganisation, die Führung und Zusammenarbeit an der Front, die Sicherheit der Einsatzkräfte und die Zusammenarbeit mit dem Strasseninspektorat.

Grossteil der Aufträge an Bündner  Anbieter

CHUR. Die Auswertung der 2002 im Kanton Graubünden erfolgten Submissionen  zeigt, dass eine überwiegende Mehrheit der öffentlichen Beschaffungen an  Bündner Unternehmen erteilt wurde. Gesamthaft wurden 4497 Aufträge bei  einem Auftragsvolumen von 507 Millionen Franken statistisch erfasst.  Davon gingen 3763 Aufträge im Gesamtwert von 374 Millionen Franken an  Bündner Unternehmen.

Das Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden führt seit vier  Jahren im öffentlichen Beschaffungswesen Statistik. Sie gibt einen  Einblick, in welchem Ausmass die geltenden Submissionsregeln auf  kommunaler und kantonaler Ebene zur Anwendung kommen. So werden  Bauaufträge, Lieferungen und Dienstleistungen erfasst, die gemäss  GATT/WTO-Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen vergeben  werden. In aller Regel handelt es sich dabei um grössere  Beschaffungsprojekte, bei welchen Unternehmen aus allen Ländern  offerieren können, die das GATT/WTO-Abkommen unterzeichnet haben. Dazu  gehören die Mitglieder der EU, die USA, Japan und andere. Zusätzlich  werden auch Aufträge des Kantons, der Gemeinden und anderer Auftraggeber  registriert, die dem öffentlichen Beschaffungswesen unterstellt sind und  ihre Aufträge gemäss kantonalem Submissionsgesetzes erteilen.

GATT/WTO-Auftragsvolumen von 223 Millionen Franken

Im Jahre 2002 wurden 141 Aufträge im Gesamtwert von 223 Millionen  Franken gemäss GATT/WTO-Übereinkommen vergeben. Gemessen an der Anzahl    erteilter Aufträge beträgt der Anteil der Bündner Unternehmen 73  Prozent. Im Zusammenhang mit dem Einbau der neuen Ofenlinie in der  Kehrichtverbrennungsanlage Trimmis (GEVAG) wurden drei grössere Baulose  im Gesamtwert von über 58 Millionen Franken an spezialisierte  ausserkantonale Generalunternehmer vergeben. Ohne diese technisch  komplexeren Arbeiten beträgt bei diesem Projekt der Anteil der  innerkantonalen Anbieter, gemessen am gesamten Auftragsvolumen, 78  Prozent; bei den Bauaufträgen gar 98 Prozent.

95 Prozent des Bauvolumens an Bündner Anbieter

Auch die Statistikauswertung für die Vergaben nach kantonalem  Submissionsrecht zeigt wie bereits in den Vorjahren, dass bei den  meisten Beschaffungen innerkantonale Anbieter berücksichtigt wurden. Im  Jahre 2002 erhielten, von insgesamt 4356 gemeldeten Vergaben, 3660 (84  Prozent) Anbieter mit Sitz in Graubünden den Zuschlag. Gemessen am  Auftragsvolumen von insgesamt 284 Millionen Franken beträgt der Anteil  der Bündner Firmen über alle Auftragsarten 86 Prozent.

Wie die bisherige Vergabepraxis aufgezeigt hat, nimmt trotz  Marktöffnung der natürliche Distanzschutz, wegen der geografischen Lage  des Kantons, eine nicht zu unterschätzende Rolle zu Gunsten des  einheimischen Gewerbes ein. Betrachtet man die erteilten Bauaufträge im  Rahmen eines offenen Verfahrens, so gingen 138 Millionen Franken von 146  Millionen Franken (95 Prozent) der Auftragssummen an Unternehmen aus  Graubünden.

Gesetzlicher Spielraum nicht voll ausgenützt

Innerhalb von bestimmten Auftragswerten können die Aufträge   freihändig oder im Einladungsverfahren vergeben werden. Die  Statistikauswertung 2002 hat wie schon 2001 gezeigt, dass die  Vergabeinstanzen häufig die gesetzlich gewährten Spielräume nicht voll  ausnützen und freiwillig ein höheres Verfahren wählen oder  ausserkantonale Anbieter einladen.

Erstaunlich ist die Tatsache, dass sowohl bei den Bau- als auch den  Dienstleistungsaufträgen, die im Kantonsamtsblatt im offenen Verfahren  zur freien Konkurrenz ausgeschrieben waren, der Anteil der  innerkantonalen Zuschlagsempfänger höher liegt als im freihändigen  Verfahren, wo der Auftraggeber den Kreis der Offerenten selber bestimmen  kann.

Störende Auswirkungen von Rotlichtbetrieben werden bekämpft

Wenn Basler Rotlichtbetriebe wie Salons oder "Cabarets" massiv störende Auswirkungen auf die Nachbarschaft haben, können sie schon heute eingeschränkt oder geschlossen werden. Ein generelles Verbot solcher Betriebe in Zonen rund um Schulhäuser, Kindergärten oder Kirchen ist aber verfassungsrechtlich nicht möglich und würde ausserdem zu Ballungen an anderen Orten führen.

Nach den heutigen gesetzlichen Vorschriften gibt es die Möglichkeit, Salons zu schliessen, wenn sich aus dem Betrieb eine unzumutbare Belastung der Nachbarschaft ergibt. Dies ist jedoch eine nachträgliche Massnahme; d. h., es muss zuerst abgewartet werden, ob das Etablissement solche Wirkungen zeitigt. Einer Einschränkung oder gar einem Verbot vor Betriebsaufnahme steht grundsätzlich die Wirtschaftsfreiheit entgegen.

Dasselbe gilt für einschlägige Restaurationsbetriebe (Cabarets, Dancings etc.): Wenn sämtliche gesetzlichen Erfordernisse erfüllt sind, ist grundsätzlich eine behördliche Bewilligung zu erteilen. Diese kann gemäss § 25 des geltenden Wirtschaftsgesetz nur "verweigert, an Bedingungen geknüpft oder mit Auflagen verbunden werden, wenn zu erwarten ist, dass der Betrieb infolge seiner Lage zu schweren Störungen oder Gefährdungen seiner unmittelbaren Umgebung Anlass bietet".

Es muss also eine hohe Wahrscheinlichkeit bestehen, dass durch die Betriebsaufnahme schwere Störungen entstehen. Ein generelles Verbot von einschlägigen Betrieben in bestimmten Zonen, wie im parlamentarischen Vorstoss gefordert, hält der Regierungsrat deshalb nicht für machbar. Die Schaffung einer gewünschten "rotlichtfreien Zone", in Quartieren rund um Kindergärten, Schulen und Kirchen, würde ausserdem zu einer – ebenfalls unerwünschten – Ballung in anderen Quartierabschnitten führen.

Die Behörden versuchen ausserdem im Falle von Rotlichtbetrieben in Zusammenarbeit mit Anwohnervertretungen bereits im Vorfeld zu allfälligen Bewilligungsverfahren Einfluss zu nehmen. Dazu gehören auch präventive Massnahmen, wie z.B. verfügte Schliessungszeiten, Musikverbote oder bauliche Lärmschutzmassnahmen.

Änderung der Ruhetags- und Ladenschlussverordnung

BASEL. Der Basler Regierungsrat führt eine allgemeine Bewilligungspflicht für Verkaufsgeschäfte ein, die von den verlängerten Ladenöffnungszeiten an ausserordentlichen örtlichen Verhältnissen Gebrauch machen möchten. Diese allgemeine Bewilligungspflicht ist auch im Bereich der Familienbetriebe vorgesehen.

Neu haben Verkaufsgeschäfte, die von den verlängerten Ladenöffnungszeiten (Montag bis Mittwoch und Freitag bis 20 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr) profitieren wollen, in jedem Fall beim KIGA um Bewilligung nachzusuchen. Diese wird dann erteilt, wenn dadurch keine Beeinträchtigung des Wohnens und der Erholung der Bevölkerung stattfindet, die betreffenden Verkaufslokale ein räumlich abgrenzbares Zentrum bilden, welches direkter ausserkantonaler Konkurrenz ausgesetzt ist und dem Verkaufspersonal mindestens die Bedingungen analog dem Gesamtarbeitsvertrag für den Abendverkauf im Kanton Basel-Stadt vom 1. Mai 2002 gewährt werden.

Neben der Einführung einer generellen Bewilligungspflicht ist neu auch ein Einspracheverfahren vorgesehen. Die Einwände von Betroffenen sollen bereits bei der behördlichen Überprüfung im Rahmen der Bewilligungserteilung gebührend beachtet werden können. Die Regelung gilt ab 1. November 2003 für alle Betriebe, welche die besonderen örtlichen Verhältnisse für erweiterte Ladenöffnungszeiten geltend machen.

Ähnlich ist die Lage bei den Familienbetrieben. Bisher musste nur eine Meldung erfolgen und kein Gesuch eingereicht werden. Ab 1. Januar 2004 brauchen auch Familienbetriebe eine Einzelbewilligung, wenn sie von verlängerten Öffnungszeiten (bis 22 Uhr) profitieren wollen. Gestützt auf das Arbeitsgesetz gelten künftig nur diejenigen Betriebe als Familienbetriebe, deren verantwortliche Arbeitgeberschaft eine natürliche Person ist. Diese Änderung sollte die Rückkehr zum eigentlichen Familienbetrieb ermöglichen, wo tatsächlich Familienmitglieder die Geschäfte führen.

Neue Gemeindegrenze zwischen Basel und Riehen

BASEL. Die Grenze zwischen Basel und Riehen muss verlegt werden. Ein inzwischen neu errichtetes Gebäude des Inneren Bäumlihofguts wäre auf die Gemeindegrenze zu stehen gekommen. Der Grosse Rat und der Einwohnerrat Riehen haben einem Antrag auf Grenzverlegung zugestimmt. Die Grenze wird heute neu vermarkt.

Der kürzlich eingeweihte "Hirzenpavillon" im Inneren Bäumlihofgut wäre direkt auf die Gemeindegrenze zwischen Basel und Riehen zu stehen gekommen, was gesetzlich unzulässig gewesen wäre. Aus diesem Grund stellte der Grundeigentümer Rudolf Geigy vor drei Jahren einen Antrag auf Gemeindegrenzverlegung. Diesem Antrag hat der Grosse Rat und der Einwohnerrat Riehen zugestimmt und ein flächengleicher Landabtausch von 2108.5m2 beschlossen. Als Folge dieser Grenzänderung werden die Grenzmarkierungen durch neue Gemeindegrenzsteine ergänzt.

Zwei neue Grenzsteine aus Granit wurden angefertigt, um den neuen Grenzverlauf zu kennzeichnen. Ein Baslerstab auf der einen und das Riehener-Wappen auf der andern Seite sowie Steinnummer und Jahreszahl 2003 schmücken die neuen Steine. Ein wegfallender Grenzstein wurde von der Steinhauerfirma Gottardi abgeändert, sodass er wieder verwendet werden kann.

Flucht aus dem Untersuchungsgefängnis Waaghof

BASEL. Am Montagabend konnten zwei Insassen des Untersuchungsgefängnisses Waaghof ausbrechen. Die Flucht war offenbar von langer Hand vorbereitet. Es war den beiden Gefängnisinsassen gelungen, ein Loch in eine hinter einem Schrank verborgene Backsteinwand zu brechen und in eine Wohnung in der Nachbarliegenschaft an der Inneren Margarethenstrasse 24 einzudringen. Von dort gelangten sie nach Aufwuchten der Wohnungstüre in den Hausgang und auf die Strasse. Die Flucht war gegen 20.30 Uhr entdeckt worden. Trotz sofortiger Alarmierung und einem Grossaufgebot der Polizei fehlt von den beiden ausgebrochenen Häftlingen bisher jede Spur.

Bei den Flüchtigen handelt es sich um den 37-jährigen ex-Jugoslawen Shemsi Ferizi. Er war in erster Instanz wegen eines Tötungsdeliktes zu einer mehrjährigen Zuchthausstrafe verurteilt worden, wogegen er Berufung einlegte. Beim zweiten Ausbrecher handelt es sich um den 31-jährigen Serben Rexheb Hasimi, der wegen Verdacht auf Zuwiderhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetzes in Untersuchungshaft sass.

Wahl der Fluglärmkommission für die Amtsperiode 2003 bis 2007

BASEL / LIESTAL. Die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben an ihren heutigen Sitzungen die Mitglieder der Fluglärmkommission für die Amtsperiode vom 1. Juli 2003 bis 30. Juni 2007 gewählt. Bis auf zwei Vertreter der Bevölkerung des Elsass, die von ihrem Amt zurücktreten, wurden alle bisherigen Mitglieder der Fluglärmkommission bestätigt.

Seit 1. Juli 2001 besteht die Fluglärmkommission (FLK) zur Behandlung von Fluglärmfragen im Zusammenhang mit dem Flughafen Basel-Mülhausen als gemeinsame Kommission der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Nach Ablauf der ersten Amtsperiode haben die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft nun in gegenseitiger Abstimmung die Mitglieder der FLK für die Amtsperiode vom 1. Juli 2003 bis zum 30. Juni 2007 bestimmt. Zum Präsidenten der FLK wurde wiederum Peter Bachmann (Basel), zum Vize-Präsidenten wiederum Dr. Michael Bammatter (Basel, Generalsekretär der Fi-nanz- und Kirchendirektion des Kantons Basel-Landschaft) gewählt.

Weiter haben die beiden Regierungen folgende Personen als Mitglieder der FLK bestätigt bzw. neu gewählt:

– als Vertreterin und Vertreter der Bevölkerung des Kantons Basel-Landschaft: Bea Fünfschilling, Gemeindepräsidentin Binningen, Dr. Bernhard Christen, Allschwil;

– als Vertreterin und Vertreter der Bevölkerung des Kantons Basel-Stadt: Esther Hug, Basel (NQV Bruderholz), Felix Stierli, Binningen (NQV Neubad);

– als Vertreter der Bevölkerung des Elsass: Jean-Paul Meyer, Maire de Blotzheim (neu), Jacques Ginther, Maire de Bartenheim (neu), Gaston Latscha, Adjoint au Maire de Hésingue;

– als Vertreter von Unternehmungen, die auf dem Flughafen Basel-Mülhausen tätig sind: Victor Bertschi, Lupsingen, General Aviation, Paul Kurrus, Reinach, SWISS AG;

– als Vertreterin des Bundesamtes für Zivilluftfahrt: Dr. Martine Bonassi;

– den Direktor des Flughafens Basel-Mülhausen Jürg Rämi, Eglisau;

– den Commandant des Flughafens Basel-Mülhausen als Vertreter der französischen Zivilluftfahrtbehörde Richard Thummel;

– den Leiter der Fachstelle Umwelt des Flughafens Basel-Mülhausen Dr. Jürg W. Tschopp, Rombach (AG);

– als Vertreter der zuständigen Direktion des Kantons Basel-Landschaft: Christian Boppart, Basel;

– als Vertreter des zuständigen Departements des Kantons Basel-Stadt: Dr. Claus Wepler, Riehen (Sekretär der Kommission);

– als Vertreter der kantonalen Lärmschutzfachstelle: Bruno Schmid, Thürnen (BUD BL), Peter Mohler, Füllinsdorf (AUE BS).

Nautilus 2003: Die Polizei bittet um Toleranz

MÜNCHENSTEIN.  Im Gartenbad St. Jakob (Gemeindegebiet Münchenstein) steigt am kommenden Wochenende, 30./31. August 2003, das Pool-Dance-Festival "Nautilus 2003", zu welchem mehrere 1000 Besucherinnen und Besucher erwartet werden. In der näheren und weiteren Umgebung des Gartenbades St. Jakob ist deshalb mit Lärmbelästigungen zu rechnen.

Die Polizei Basel-Landschaft sowie die Abteilung Lärmschutz der Bau- und Umweltschutzdirektion Basel-Landschaft appellieren einerseits an die Vernunft und die Rücksichtnahme der Besucherinnen und Besucher dieses Anlasses und bitten andererseits - auch im Namen der Veranstalter - die Bevölkerung um Verständnis und Toleranz für diesen einmaligen Anlass.

Gleichzeitig weist die Polizei mit Nachdruck darauf hin, dass allfällige Reklamationen wegen Lärms unter keinen Umständen an die Notruf-Nummer 117 und 112 gerichtet werden sollten. Die Nummern 117 und 112 sind kein Sorgentelefon!

Um die Bewältigung von wirklichen Notfällen via 117 und 112 nicht zu gefährden, werden Anrufe bezüglich der Lärmsituation im Zusammenhang mit "Nautilus 2003" während der ganzen Veranstaltung auf ein spezielles Sorgentelefon weiter geleitet. Die Nummer dieses Telefons ab Samstag abend, 20.00 Uhr, bis Sonntag morgen, 04.00 Uhr, lautet 079 257 57 49.

Bauwirtschaft und Grundstücksmarkt 2002

LIESTAL. Die öffentliche und private Bautätigkeit erreichte im Jahr 2002 im Baselbiet ein Bauvolumen von 1'331 Mio. Fr. und ging gegenüber dem Vorjahr um 14% zurück. Im Jahre 2000 betrug der Umsatz noch 1'756 Mio. Fr., der Rückgang innert zwei Jahren fiel mit nahezu einem Viertel markant aus. Beim Grundstückshandel war die Tendenz bei den umgesetzten überbauten Grundstücken umgekehrt. Hier war gegenüber 2000 eine deutliche Zunahme auf 1'222 Mio. Fr. (+20%) zu verzeichnen. Bei der umgesetzten Baulandfläche allerdings entsprach der Rückgang in den letzten zwei Jahren mit einem Minus von 28% dem Rückgang beim wertmässigen Umsatz des Wohnungsbaus (-31%). Gemäss den gemeldeten Bauvorhaben für das laufende Jahr ist mit einer Trendänderung zu rechnen. Dies geht aus den Ergebnissen der Erhebungen des Statistischen Amtes über die Bautätigkeit und den Grundstücksmarkt 2002 hervor.

Veloverkauf

BERN. Morgen führt die Stadtpolizei Bern wiederum einen freien Verkauf von Fahrrädern durch, die in der Stadt Bern vor dem 25. Februar des vergangenen Jahres aufgefunden und in der Zwischenzeit nicht abgeholt wurden. Der Verkauf beginnt um 14 Uhr und findet an der Scheibenstrasse 64, gegenüber dem Restaurant Wylerbad, statt. Der Erlöss fliesst in die Stadtkasse.

RBS, BERNMOBIL und PostAuto prüfen stärkere Zusammenarbeit

BERN. Der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS), BERNMOBIL und PostAuto Bern-Freiburg-Solothurn lassen durch ein externes Beratungsunternehmen prüfen, durch welche Zusammenarbeit der grösstmögliche Nutzen entsteht. Das Projekt wird von der Bau, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern koordiniert und begleitet.

Die öffentliche Hand und die Transportunternehmungen stehen unter zunehmendem Druck, Kosten einzusparen. Gleichzeitig sind die Ansprüche der Kundschaft an den öffentlichen Verkehr gestiegen. RBS, BERNMOBIL PostAuto lassen deshalb zusammen mit dem Kanton Bern prüfen, ob durch eine verstärkte Zusammenarbeit ein höherer Nutzen strategischer, operativer, finanzieller oder qualitativer Natur entsteht. Von einer lockeren Zusammenarbeit bis hin zur allfälligen Fusion werden alle Kooperationsmöglichkeiten geprüft. Dabei werden die Interessen der Transportunternehmungen, diejenigen der Kundschaft, des Personals, des Aktionariats und der öffentlichen Hand als Eignerin und Bestellerin des öffentlichen Verkehrs berücksichtigt.

Der Kanton Bern hat – auch angesichts seines eingeschränkten finanziellen Spielraums - Interesse an Transportunternehmungen, welche Potenziale zur Effizienzsteigerung und Kundenzufriedenheit erhöhen. Er will durch Optimierungen - statt durch Leistungsabbau - dem zunehmenden Kostendruck begegnen und in der Agglomeration Bern weiterhin ein dichtes Angebot an öffentlichem Verkehr zur Verfügung stellen.

Die drei Transportunternehmungen wollen auch in Zukunft die vom Kanton bestellten Leistungen effizient erbringen können. Sie wollen zudem der Kundschaft weiterhin attraktive Leistungen anbieten. Die drei Unternehmen sind gewillt, für die Optimierung der Leistungen enger zu kooperieren.

Die Prüfung vermehrter Kooperation ist die Weiterentwicklung von bestehenden Zusammenarbeitsformen. Bereits heute arbeiten RBS, BERNMOBIL und PostAuto in verschiedenster Form eng zusammen.

Das Projekt für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen RBS, BERNMOBIL und PostAuto soll im ersten Quartal 2004 abgeschlossen werden. Die Öffentlichkeit wird zu diesem Zeitpunkt wieder orientiert werden.

Mobilitätsstrategie zeigt Lösungen für Verkehrsprobleme

BERN. Mit einer weiteren Konzentration der Siedlungsentwicklung, dem vermehrten Einsatz von Verkehrsleitsystemen und gezielten Ausbauten für den öffentlichen und privaten Verkehr will die Region Bern ihre Verkehrsprobleme lösen. Dies sind die Kernpunkte einer gemeinsam von Kanton, Region und Stadt Bern erarbeiteten Mobilitätsstrategie, die in Bern vorgestellt wurde.

Der Kanton Bern, die Regionale Verkehrskonferenz Bern-Mittelland, der Verein Region Bern, die Stadt Bern und die Transportunternehmungen haben die Mobilitätsstrategie in den letzten 15 Monaten gemeinsam erarbeitet. Sie zeigt, dass bis ins Jahr 2020 ohne weitere Massnahmen mit einer massiven Überlastung von Strassen- und Schienennetz zu rechnen ist. Gerade bei knappen öffentlichen Mitteln sollen daher frühzeitig Prioritäten gesetzt werden.

Mit Massnahmen-Mix zum Ziel

Das Ziel lautet: Trotz der Mobilitätszunahme die Erreichbarkeit mit einem leistungsfähigen, umweltgerechten und kostengünstigen Verkehrssystem sicherstellen. Die Analysen haben gezeigt, dass verschiedene Massnahmen kombiniert werden müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Vorgesehen sind namentlich folgende Massnahmen:

Die Konzentration der Siedlungsentwicklung und damit ein Wachstum nach innen soll weiter gefördert werden.

Die Verkehrsleitsysteme sollen die vorhandenen Kapazitäten noch besser ausnutzen und daher ausgebaut und besser koordiniert werden.

Attraktivere Verbindungen und Umsteigeorte können dazu beitragen, die Strasse vom Autoverkehr zu entlasten und sie für Fuss- und Veloverkehr attraktiver machen.

Der S-Bahn-Fahrplan soll weiter verdichtet werden. Es soll geprüft werden, ob eine Weiterführung der Linie Worblaufen – Bern über Köniz nach Schwarzenburg zweckmässig ist (S-Bahn Nord/Süd).

Das überlastete Autobahnnetz muss gezielt ausgebaut werden. Hierfür soll eine neue Osttangente von Muri bis ins Ittigenfeld näher geprüft werden. Die heutige A6 zwischen Wankdorf und Ostring würde dafür zu einer Hauptstrasse zurückgebaut. Weitere Ausbauten werden ebenfalls als prioritär eingestuft.

Gute Wirkungen bei tragbaren Kosten

Mit dem Gesamtpaket von Massnahmen können die Verkehrsprobleme und die Umweltbelastungen wirksam entschärft werden. Die Investitionen für die Umsetzung der Massnahmen betragen rund 5 Milliarden Franken, wobei sie sich auf rund 15 – 30 Jahre verteilen. Einen grossen Teil der Kosten müsste bei heutiger und absehbarer künftiger Rechtslage der Bund übernehmen.

Bevölkerung kann mitwirken

Die Mitwirkung dauert bis am 19. Dezember 2003. Danach soll die Strategie überarbeitet und als Agglomerationsprogramm dem Bund eingereicht werden.  Weitere Informationen sind unter www.bernverkehr.ch verfügbar.

Vorwärtsstrategie bei den appenzellischen Bahnen

HERISAU. Auf Anregung der Volkswirtschaftsdirektion von Appenzell Ausserrhoden  prüfen die vier appenzellischen Bahnen - Appenzeller Bahnen (AB) ,Trogenerbahn (TB) ,Bergbahn Rorschach-Heiden (RHB) und Bergbahn Rheineck-Walzenhausen (RhW) - eine engere und verstärkte Zusammenarbeit. Die Verwaltungsräte dieser vier Bahnen entscheiden in den nächsten Wochen über die Unterzeichnung einer entsprechenden Absichtserklärung. Sie bildet die Basis zur Ausarbeitung eines konkreten Kooperationsprojektes im Winter 2003/04.

Konzept zur Alkohol- und Tabakprävention

HERISAU. Im Auftrag der Gesundheitsdirektion erarbeitet derzeit eine Arbeitsgruppe ein kantonales Präventionskonzept. Ziel ist es, im Kanton Appenzell A.Rh. der Suchtprävention einen höheren Stellenwert zu geben und wirkungsvolle gesetzliche und freiwillige Massnahmen umzusetzen.

Die vor kurzem publizierten Zahlen der SFA-Studie (Schweizerische Fachstelle für Alkhol- und andere Drogenprobleme) zeigen, dass der Alkohol- und Tabakkonsum bei Jugendlichen in den letzten Jahren stark zugenommen hat. So konsumieren z.B. 40.5% der 15-16-jährigen jungen Männer und 25.8% der jungen Frauen wöchentlich Alkohol. Die Zahlen belegen auch, dass der Tabakkonsum bei Jugendlichen immer noch sehr populär ist. 26.5% der jungen Männer und 25% der jungen Frauen rauchen mindestens wöchentlich Zigaretten.

Positive Bilanz der Openair Oper auf Schloss Hallwyl

AARAU. Am Samstag ging auf Schloss Hallwyl die Oper "Die Entführung aus dem Serail" zum letzten Mal über die Bühne. Bei einer Ausla-stung von 100 Prozent haben 10‘467 Gäste die Jubiläums-Produktion besucht. Zum Pu-blikum gehörten auch Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und Bundesrat Samuel Schmid sowie zahlreiche Bundesparlamentarier und Regierungsvertreter der Kantone.

Departement Soziales wird reorganisiert

WINTERTHUR. Seit Februar 2003 setzten sich die Verantwortlichen des Departementes Soziales  der Stadt Winterthur mit einer Reorganisation und einer Strukturoptimierung verschiedener Bereiche auseinander. Erste Entscheide sind nun gefallen. So werden zum Beispiel verschiedene Organisationseinheiten aus verschiedenen Bereichen neu zusammengefasst.

Es wird in Zukunft einen Bereich „Soziale Dienste“ geben, in dem alle Institutionen zusammengefasst sind, die mit Kindern, mit Jugend und Familie zu tun haben (Jugendsekretariat und Teil des Gesetzlichen Betreuungsdienstes), ferner mit der  Beratung und Betreuung von Erwachsenen (inkl. vormundschaftliche Massnahmen für Erwachsene und Beratungsstelle für das Alter) sowie mit Sozial- und Wirtschaftshilfe.

Die Umsetzung der neuen Struktur wird in Etappen erfolgen. Bis Ende Dezember wird in verschiedenen Teilprojekten festgelegt, wie die anderen Aufgabenbereiche des Departementes in eine neue Struktur gefügt werden sollen.

 

 

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