Szenarien zur künftigen Bahnlandschaft Schweiz

BERN. Die vielfältige Bahnlandschaft in der Schweiz ist in Bewegung. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) wird im Rahmen der Vernehmlassungsvorlage für die Bahnreform 2 im letzten Quartal dieses Jahres zwei Szenarien zur Diskussion stellen. Sie unterscheiden sich vor allem im Regionalverkehr. Im Fern- und im Güterverkehr sind keine Änderungen vorgesehen.

Rasche Umsetzung der Empfehlungen erwartet

BERN. Die Finanzdelegation hat die EFK am 20. März 2003 beauftragt, bei der Osec und dem seco die in den Medien erhobenen Vorwürfe abzuklären. Die Fragen betrafen die Anstellung des neuen CEO und dessen Anstellungsbedingungen, die Vergabe von Beratungsmandaten sowie das generelle Finanzgebaren.

Pilotversuch - Sachversicherungen jetzt auch bei der Post

BERN. Die Schweizerische Post baut das Versicherungsgeschäft aus. Ab 1. September 2003 vermitteln bestimmte Poststellen neben Lebensversicherungen neu auch Reise-, Rechtsschutz-, Motorfahrzeug- und Hausratsversicherungen. Der Pilotversuch dauert bis zum 31. März 2004.

Eidgenössische Ombudsstelle: Eröffnung der Vernehmlassung

BERN. Eine Ombudsperson soll als Vermittler natürliche undjuristische Personen im Verkehr mit den Bundesbehörden beraten und in Konfliktfällen vermitteln. Der Entwurf der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates zum Bundesgesetz über eine Ombudsstelle wird vom EJPD im Auftrag der Kommission bis Ende November 2003 in die Vernehmlassung geschickt.

Öffentlicher Verkehr braucht vielfältige Unternehmenslandschaft

BERN. Der Verband öffentlicher Verkehr hält laut einer Medienmitteilung eine Strukturbereinigung der Unternehmenslandschaft im öffentlichen Verkehr für notwendig. Die Branche ist längst dabei, selbst marktnahe Strukturen für einen attraktiven und wirtschaftlichen öffentlichen Verkehr zu schaffen. Ein von der Bundesverwaltung verordneter Konzentrationsprozess ist der falsche Weg.

Befürwortung der eingetragenen Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare.

BERN.  Die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats befürwortet die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare. Die Möglichkeit, Kinder zu adoptieren, will sie diesen Paaren aber nicht einräumen. Sie strebt zudem für Opfer häuslicher Gewalt eine Erhöhung des Schutzes an.

Inlandflüge von Mineralölsteuer befreit

BERN.  Inlandflüge, die vor oder nach einer internationalen Verbindung erfolgen, sind von der Mineralölsteuer befreit. Der Bundesrat hat heute eine entsprechende Änderung der Mineralölsteuer-Verordnung verabschiedet.

Hotelaufenthalte in der Schweiz im Juli 2003

NEUENBURG. Nach ersten Hochrechnungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichneten die Schweizer Hotelbetriebe im Juli 2003 mit 3,46 Mio. Logiernächten gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode einen Rückgang um 141 000 Einheiten oder 3,9 %. Dieses Ergebnis liegt 6,6% unter dem Mittel der letzten zehn Jahre.

Gewinneinbruch bei RUAG

BERN. Der Technologiekonzern RUAG weist im ersten Halbjahr 2003 im Vergleich zum Vorjahr ein schwächeres Ergebnis aus. Als Zulieferer für die Automobil-, die Halbleiter- und die Maschinenindustrie ist das Unternehmen nach wie vor mit schwierigen Marktbedingungen konfrontiert. Auch das weiter sinkende Volumen im Wehrtechnikmarkt Schweiz und die für den Export ungünstige Wechselkursentwicklung haben das operative Ergebnis belastet.

Neuer UBI-Entscheid: Politische Werbung im Fernsehen

BERN.  Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen  hat eine Beschwerde gegen einen Werbespot der Flüchtlingshilfe  abgewiesen. Das Verbot von politischer Werbung im Fernsehen ist  aufgrund eines Urteils des Europäischen Menschengerichtshofs  zu relativieren.

 

 

28. August 2003

Szenarien zur künftigen Bahnlandschaft Schweiz

BERN. Die vielfältige Bahnlandschaft in der Schweiz ist in Bewegung. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) wird im Rahmen der Vernehmlassungsvorlage für die Bahnreform 2 im letzten Quartal dieses Jahres zwei Szenarien zur Diskussion stellen. Sie unterscheiden sich vor allem im Regionalverkehr. Im Fern- und im Güterverkehr sind keine Änderungen vorgesehen.

An der Generalversammlung des Verbands öffentlicher Verkehr (VöV) stellte BAV-Geschäftsleitungsmitglied Ulrich Sieber die beiden Szenarien vor. Sieber sprach an Stelle des verhinderten BAV- Direktors Max Friedli.

Szenario 1 mit dem Arbeitstitel „SBB plus x“ sieht vor, dass die SBB und die „Privatbahnen“ (KTU) als integrierte Unternehmungen bestehen bleiben. Mit Blick auf die Entwicklung in der EU und auf die angespannte Finanzlage des Bundes ist eine weitere Konsolidierung bei den KTU unausweichlich. Die in dieser Variante skizzierte Bahnlandschaft besteht aus der SBB AG und einer unbekannten Zahl verstärkter Privatbahngruppen. Die genaue Zahl ist ungewiss, sie könnte zwei oder mehr Gruppen umfassen.

Szenario 2 sieht eine stärkere SBB vor. In dieser Bahnlandschaft würde der heutige Marktleader SBB eine zentrale, noch stärkere Position einnehmen. Im Bereich Normalspur gäbe es nur noch eine Bahn. Diese Lösung würde die SBB im internationalen Wettbewerb stärken. Das Modell ist aber, wenn überhaupt, nur mit harten Benchmarkingvorgaben steuerbar. Und auch in diesem Szenario gibt es offene Fragen, wie jene, ob die regionale Gegebenheiten genügend berücksichtig werden.

Das BAV geht von Synerigeeffekten und damit von Kostensekungen aus, wenn die SBB die Verantwortung für das gesamte Normalspurnetz erhielte. Die Privatbahnen vertreten die gegenteilige Auffassung. Deshalb hat das BAV zu diesem Thema eine externe Untersuchung in Auftrag gegeben.

Die Bahnreform 2 bestimmt die künftige Bahnlandschaft in der Schweiz nicht allein. Aber sie muss und wird der Bewegung, die bereits in Gange ist, Rechnung tragen. Es sind noch keine Entscheide gefallen, doch die Weichen werden demnächst gestellt. Das UVEK möchte bis Ende Jahr in Absprache mit den Kantonen die TU- Strategie des Bundes festlegen.

Rasche Umsetzung der Empfehlungen erwartet

BERN. Die Finanzdelegation hat die EFK am 20. März 2003 beauftragt, bei der Osec und dem seco die in den Medien erhobenen Vorwürfe abzuklären. Die Fragen betrafen die Anstellung des neuen CEO und dessen Anstellungsbedingungen, die Vergabe von Beratungsmandaten sowie das generelle Finanzgebaren.

Die EFK stellte fest, dass das Auswahlverfahren für die Anstellung des neuen CEO korrekt abgelaufen war und keine unzulässige Einflussnahme stattgefunden hatte. Die EFK und die Finanzdelegation kommen in diesem Zusammenhang allerdings auch zum Schluss, dass das Gehalt des CEO der Osec nach Abschluss der Turnaround-Phase bezüglich Bonus-Zahlungen zu überprüfen ist. Mit Blick auf die überwiegend mit öffentlichen Geldern finanzierte Osec müssen die Kadergehälter nach der Umstrukturierung neu bewertet werden. Die Aufsichtsfunktion des seco sollte in Bezug auf die Löhne des obersten Kaders vertieft wahrgenommen werden.

Bei der Vergabe der Mandate konnte die EFK keine Interessenkollisionen zwischen den Mitgliedern der Aufsichtskommission und den Beauftragten feststellen. Hingegen wurden die Bestimmungen über das öffentliche Beschaffungswesen nicht immer eingehalten. Lediglich in wenigen Fällen wurden Aufträge mittels vollständiger Verträge erteilt. Die Finanzdelegation verlangt, ein Vertragscontrolling zu schaffen und die Aufträge konsequent auszuschreiben.

Die Finanzdelegation nimmt zur Kenntnis, dass das Spesenverhalten in einigen Fällen den in der Bundesverwaltung zulässigen Rahmen überschritten hat. Die Aufsichtskommission sollte die Grundsätze bezüglich Spesen auf Stufe Geschäftsleitung restriktiver regeln. In diesem Zusammenhang ist auch die Notwendigkeit eines Dienstwagens für den CEO zu überprüfen.

Da die Osec zu über 90 Prozent mit Steuergeldern finanziert wird, erwartet die Finanzdelegation generell, dass das seco seine Aufsichtsfunktion bezüglich sparsamer Mittelverwendung in der Osec in Zukunft konsequent und wirksam wahrnimmt. Das EVD und das seco haben über die ihnen zur Verfügung stehenden Kanäle wie Leistungsauftrag, Zielvereinbarung und Einsitz im Aufsichtsrat entsprechend Einfluss zu nehmen. Das EVD wird der Finanzdelegation einen Bericht zur Umsetzung der EFK-Empfehlungen zustellen.

Pilotversuch - Sachversicherungen jetzt auch bei der Post

BERN. Die Schweizerische Post baut das Versicherungsgeschäft aus. Ab 1. September 2003 vermitteln bestimmte Poststellen neben Lebensversicherungen neu auch Reise-, Rechtsschutz-, Motorfahrzeug- und Hausratsversicherungen. Der Pilotversuch dauert bis zum 31. März 2004.

Lebensversicherungen gibt es in den Poststellen bereits seit 1998. Jetzt wird das Angebot ausgebaut. Wer eine Reise plant, sein Auto, seine Wohnungseinrichtung oder gar mögliche Anwaltskosten versichern will, holt den nötigen Versicherungsschutz neu gleich in der Poststelle um die Ecke. Ab nächsten Montag, 1. September 2003, werden in rund 90 Poststellen in den Regionen Basel, Solothurn, Baden und im Dreieck Schaffhausen, Winterthur, Bülach auch Reise-, Motorfahrzeug-, Hausrats- und Rechtsschutzversicherungen vermittelt. Interessierte Kundinnen und Kunden können sich in den Poststellen über das entsprechende Angebot informieren und zum Teil gleich selbst einen Antrag für eine Versicherungspolice ausfüllen und deponieren. Andernfalls vermitteln die Post-Mitarbeitenden auch Kontakte mit den Kundenberaterinnen und -beratern der Versicherungen.

Partner der Post sind die Versicherungsgesellschaften Zürich (Hausrats- und Motorfahrzeugversicherungen), Winterthur Versicherungen respektive Winterthur-ARAG Rechtsschutz (Reise- und Rechtsschutzversicherungen), Mobiliar (Reiseversicherungen) sowie Protekta (Rechtsschutzversicherungen), eine Tochter der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft.

Verläuft der Pilotversuch erfolgreich, werden Sachversicherungen künftig durch alle Poststellen vermittelt.

Eidgenössische Ombudsstelle: Eröffnung der Vernehmlassung

BERN. Eine Ombudsperson soll als Vermittler natürliche undjuristische Personen im Verkehr mit den Bundesbehörden beraten und in Konfliktfällen vermitteln. Der Entwurf der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates zum Bundesgesetz über eine Ombudsstelle wird vom EJPD im Auftrag der Kommission bis Ende November 2003 in die Vernehmlassung geschickt.

Öffentlicher Verkehr braucht vielfältige Unternehmenslandschaft

BERN. Der Verband öffentlicher Verkehr hält laut einer Medienmitteilung eine Strukturbereinigung der Unternehmenslandschaft im öffentlichen Verkehr für notwendig. Die Branche ist längst dabei, selbst marktnahe Strukturen für einen attraktiven und wirtschaftlichen öffentlichen Verkehr zu schaffen. Ein von der Bundesverwaltung verordneter Konzentrationsprozess ist der falsche Weg.

Befürwortung der eingetragenen Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare.

BERN.  Die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats befürwortet die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare. Die Möglichkeit, Kinder zu adoptieren, will sie diesen Paaren aber nicht einräumen. Sie strebt zudem für Opfer häuslicher Gewalt eine Erhöhung des Schutzes an.

Inlandflüge von Mineralölsteuer befreit

BERN.  Inlandflüge, die vor oder nach einer internationalen Verbindung erfolgen, sind von der Mineralölsteuer befreit. Der Bundesrat hat heute eine entsprechende Änderung der Mineralölsteuer-Verordnung verabschiedet.

Die neue Regelung gilt rückwirkend auf den 1. Juli 2003. Der Bundesrat übernimmt damit die Praxis der Nachbarländer. Die Einnahmen aus der Mineralölsteuer reduzieren sich dadurch um sechs bis acht Millionen Franken.

Hotelaufenthalte in der Schweiz im Juli 2003

NEUENBURG. Nach ersten Hochrechnungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichneten die Schweizer Hotelbetriebe im Juli 2003 mit 3,46 Mio. Logiernächten gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode einen Rückgang um 141 000 Einheiten oder 3,9 %. Dieses Ergebnis liegt 6,6% unter dem Mittel der letzten zehn Jahre.

Gewinneinbruch bei RUAG

BERN. Der Technologiekonzern RUAG weist im ersten Halbjahr 2003 im Vergleich zum Vorjahr ein schwächeres Ergebnis aus. Als Zulieferer für die Automobil-, die Halbleiter- und die Maschinenindustrie ist das Unternehmen nach wie vor mit schwierigen Marktbedingungen konfrontiert. Auch das weiter sinkende Volumen im Wehrtechnikmarkt Schweiz und die für den Export ungünstige Wechselkursentwicklung haben das operative Ergebnis belastet. Erstmals konnte das Unternehmen über 50% seines Umsatzes ausserhalb des Schlüsselkunden VBS - Schweizer Armee - realisieren und den Auftragseingang im zivilen Bereich steigern.

Im ersten Semester 2003 liegt der Nettoumsatz mit CHF 567 Mio. deutlich über dem Vorjahr (CHF 453 Mio.) Dies dank dem erstmaligen Einbezug der Akquisitionen im Bereich Kleinkalibermunition für Infanterie, Jagd und Sport sowie dem Flugzeugstrukturbau und dem Flugzeugunterhalt mit Betriebsstätten in Deutschland und Schweden .

Drittaufträge über der 50%-Marke

RUAG realisierte im ersten Halbjahr 55% ihres Umsatzes mit Drittaufträgen (Zivile Sparten und Wehrtechnikexport). Seit 1999 ist das Geschäft mit dem Hauptkunden Schweizer Armee - damals mit einem Umsatzanteil von 86% - kontinuierlich zurückgegangen und ist jetzt erstmals unter die 50%-Marke gefallen. Akquisitionsbereinigt musste gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzrückgang von 29 Mio. auf CHF 424 Mio. hingenommen werden. Dieser ist ausschliesslich auf die Geschäfte mit dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) zurückzuführen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf CHF 20 Mio. (Vorjahr: CHF 29 Mio.).  Die in einzelnen Wehrtechnikbereichen schwache Auslastung und höhere Abschreibungen von 7 Mio. schmälern das operative Ergebnis.

Champions League ohne Schweizer Meister

ZÜRICH / ATHEN -  Die Champions League 2003/04 wird ohne Beteiligung des Schweizermeisters GC über die Bühne gehen. Nach dem 1:0 Sieg vor zwei Wochen im Heimspiel verloren die Grasshoppers beim AEK Athen mit 1:3.

Neuer UBI-Entscheid: Politische Werbung im Fernsehen

BERN.  Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen  hat eine Beschwerde gegen einen Werbespot der Flüchtlingshilfe  abgewiesen. Das Verbot von politischer Werbung im Fernsehen ist  aufgrund eines Urteils des Europäischen Menschengerichtshofs  zu relativieren.

 

 

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