Schweiz bleibt Holzexportland

NEUENBURG. Im Jahr 2002 wurden in den Schweizer Wäldern 4,5 Millionen Kubikmeter Holz geerntet und in den Handel gebracht. Die Holzernte hat gegenüber dem Vorjahr um rund 20 Prozent abgenommen und liegt damit wieder im Durchschnitt der Jahre vor dem Sturm Lothar.

Wechsel an der Heeresspitze

BERN. Nach sieben Jahren an der Spitze des Heeres verlässt Korpskommandant Jacques Dousse seinen Posten per 31. August 2003. Er wird am 1. September von Divisionär Luc Fellay, dem neuen Kommandanten Heer, abgelöst.

Restrukturierung des BAZL unter neuer Führung

BERN. Die geplante Reorganisation des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) soll von einer neuen Führung an die Hand genommen werden. Bundesrat Leuenberger und Direktor André Auer sind übereingekommen, dass ein Wechsel an der Spitze des Amtes im Interesse des BAZL und seiner Aufgabenerfüllung liegt.

Flughafen Zürich exportiert weiterhin Lärm in deutsches Gebiet

ZÜRICH/LANDSHUT. Trotz der im April erlassenen deutschen An- und Abflugregelungen setzt der Flughafen Zürich weiterhin alles daran, möglichst viel Anflugverkehr über deutsches Gebiet zu leiten. In den Abend- und Morgenstunden werden außerdem wie in der Vergangenheit Starts Richtung Norden geführt, um das eigene Gebiet südlich des Flughafens zu schonen.

Erholung auf dem Wohnungsmarkt

NEUENBURG. Der Schweizer Wohnungsmarkt hat im 2. Quartal 2003 zugelegt. Die Wohnungsproduktion steigerte sich gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 4,6%. Ein deutliches Plus von 15% verzeichneten die im Bau befindlichen Wohnungen.

Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Geldwäschereiverdachts gegen mehrere philippinische Staatsangehörige

BERN. Die Bundesanwaltschaft führt seit Dezember 2002 ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren in Anwendung von Artikel 340bis StGB gegen mehrere philippinische Staatsangehörige wegen des Verdachts der Geldwäscherei gemäss Art. 305bis StGB.

Befriedigendes Halbjahresergebnis

BERN. Im ersten Halbjahr 2003 hat die Schweizerische Post einen Konzerngewinn von 142 Mio CHF erzielt (Vorjahr 116 Mio CHF). Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes ist dieses Ergebnis befriedigend. Es ist jedoch nach wie vor nicht ausreichend, um die finanzielle Eigenständigkeit des Konzerns sicherzustellen. 

tschau.ch: Jugendberatung im Internet

LAUSANNE. Seit dem Deutschschweizer Start der tschau Online-Beratung Mitte Januar 2003 wurden  bereits 550 Fragen (Stand Mitte Juli 03) von Jugendlichen beantwortet. Tendenz steigend. 

Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold plädiert für mehr Frauen im Parlament

BERN. Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold ist am Freitag im Bundeshaus mit CVP-Politikerinnen, die für den Nationalrat und den Ständerat kandidieren, zusammen getroffen. Dabei gab die Bundes- rätin ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Frauen – über die Partei- grenzen hinweg - bereits in der nächsten Legislatur im Parlament stärker vertreten sein werden als bisher.

Mazedonische Kinder auf dem Weg in ihre Heimat

BERN. 101 Kinder und ihre dreizehn Betreuer aus Mazedonien haben am Mittwoch Morgen mit Bussen das Swiss Cor-Lager in S-chanf (GR) verlassen und sind mit einer Sondermaschine zurück in ihre Heimat geflogen.

 

 

29. August 2003

Schweiz bleibt Holzexportland

NEUENBURG. Im Jahr 2002 wurden in den Schweizer Wäldern 4,5 Millionen Kubikmeter Holz geerntet und in den Handel gebracht. Die Holzernte hat gegenüber dem Vorjahr um rund 20 Prozent abgenommen und liegt damit wieder im Durchschnitt der Jahre vor dem Sturm Lothar. 63 Prozent des geschlagenen Stammholzes oder 42 Prozent der gesamten Holzernte wurden exportiert. Trotzdem bleibt die Bilanz der öffentlichen Forstbetriebe defizitär. Dies geht aus der vom Bundesamt für Statistik (BFS) und vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) veröffentlichten Forststatistik für das Jahr 2002 hervor.

Wechsel an der Heeresspitze

BERN. Nach sieben Jahren an der Spitze des Heeres verlässt Korpskommandant Jacques Dousse seinen Posten per 31. August 2003. Er wird am 1. September von Divisionär Luc Fellay, dem neuen Kommandanten Heer, abgelöst.

Restrukturierung des BAZL unter neuer Führung

BERN. Die geplante Reorganisation des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) soll von einer neuen Führung an die Hand genommen werden. Bundesrat Leuenberger und Direktor André Auer sind übereingekommen, dass ein Wechsel an der Spitze des Amtes im Interesse des BAZL und seiner Aufgabenerfüllung liegt. Auer stellt deshalb am 1. September sein Amt als Direktor zu Verfügung. Seine Funktion soll ad interim von Max Friedli, Direktor des Bundesamtes für Verkehr, wahrgenommen werden.

Das BAZL befindet sich zurzeit in einer schwierigen Umbruchphase. Die bisherige punktuelle Sicherheitsaufsicht soll schrittweise durch ein umfassendes Sicherheitsmanagement abgelöst werden. Diese bedingt nicht nur eine sofortige, koordinierte Intensivierung der Aufsicht, sondern auch eine radikale Umstrukturierung des Amtes. Beides geschieht in einem sehr komplexen und dynamischen Umfeld.

In dieser Situation sind Bundesrat Leuenberger und  André Auer übereingekommen, den Weg für eine Erneuerung der Amtsführung frei zu machen. Sie wollen mit diesem Schritt erreichen, dass die die notwendigen Umsetzungsarbeiten im Interesse des Amtes und der gesamten Zivilluftfahrt optimal durchgeführt werden können.

Flughafen Zürich exportiert weiterhin Lärm in deutsches Gebiet

ZÜRICH / LANDSHUT. Trotz der im April erlassenen deutschen An- und Abflugregelungen setzt der Flughafen Zürich weiterhin alles daran, möglichst viel Anflugverkehr über deutsches Gebiet zu leiten. In den Abend- und Morgenstunden werden außerdem wie in der Vergangenheit Starts Richtung Norden geführt, um das eigene Gebiet südlich des Flughafens zu schonen. Dies geht jetzt aus dem geänderten und vom Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) bereits genehmigten Betriebsreglements des Flughafens hervor. Hiergegen hat der Landkreis jetzt Verwaltungsbeschwerde eingelegt. "Einen derartigen Lärmexport akzeptieren wir nicht", so Landrat Dr. Wütz. "Das Vorgehen des Flughafens zeigt, dass die von Deutschland bisher getroffenen Beschränkungen des An- und Abflugverkehrs nicht ausreichen, um uns nachhaltig  zu entlasten."

Erholung auf dem Wohnungsmarkt

NEUENBURG. Der Schweizer Wohnungsmarkt hat im 2. Quartal 2003 zugelegt. Die Wohnungsproduktion steigerte sich gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 4,6%. Ein deutliches Plus von 15% verzeichneten die im Bau befindlichen Wohnungen. Die Zahl der baubewilligten Wohnungen erhöhte sich um 3%. So weit die wichtigsten provisorischen Ergebnisse der quartalsweise durchgeführten Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) über die Wohnungsproduktion.

Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Geldwäschereiverdachts gegen mehrere philippinische Staatsangehörige

BERN. Die Bundesanwaltschaft führt seit Dezember 2002 ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren in Anwendung von Artikel 340bis StGB gegen mehrere philippinische Staatsangehörige wegen des Verdachts der Geldwäscherei gemäss Art. 305bis StGB.

Das von der Bundesanwaltschaft geführte Verfahren gegen die philippinischen Staatsangehörigen wurde aufgrund einer den Strafverfolgungsbehörden des Bundes weitergeleiteten Meldung der Meldestelle für Geldwäscherei (MROS/Money Laundering Reporting Office Switzerland) des Bundesamts für Polizei eröffnet. Es geht im Rahmen des Ermittlungsverfahrens darum, Finanztransaktionen zu untersuchen, die in Zusammenhang mit möglichen Korruptionshandlungen im Ausland stehen könnten, und in die mehrere philippinische Staatsbürger involviert sind. In diesem Kontext, und um den Sachverhalt aufzuklären, hat die Bundesanwaltschaft am 17. März dieses Jahres ein Rechtshilfeersuchen an die philippinischen Behörden gerichtet, dessen formelle Antwort noch aussteht. Mit Rücksicht auf die laufenden Untersuchungen und im Hinblick auf die für die in das Strafverfahren involvierten Personen geltende Unschuldsvermutung ist es den Strafverfolgungsbehörden vorderhand nicht möglich, weitere Informationen zu dem in der Schweiz laufenden Strafverfahren zu erteilen.

Befriedigendes Halbjahresergebnis

BERN. Im ersten Halbjahr 2003 hat die Schweizerische Post einen Konzerngewinn von 142 Mio CHF erzielt (Vorjahr 116 Mio CHF). Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes ist dieses Ergebnis befriedigend. Es ist jedoch nach wie vor nicht ausreichend, um die finanzielle Eigenständigkeit des Konzerns sicherzustellen. Höheren Ergebnissen bei Logistics, PostFinance und PostAuto steht ein tieferes Resultat bei PostMail gegenüber. Die Reduktion des Briefvolumens und der Trend weg von der A-Post zu margenärmeren B-Produkten halten an. Das bessere Halbjahresergebnis wird von einmalig anfallenden Sonderfaktoren beeinflusst. Per Ende Jahr erwartet die Post ein Ergebnis leicht unter dem Vorjahr. Aufgrund der erstmaligen Bilanzierung der bei Gründung der Pensionskasse der Post bestehenden Vorsorgeverpflichtungen von 3,7 Milliarden CHF weist die Post ein negatives Eigenkapital aus. Das revidierte Postorganisationsgesetz gibt dem Bund die  Ermächtigung, diese Vorsorgeverpflichtungen auszufinanzieren.

tschau.ch: Jugendberatung im Internet

LAUSANNE. Seit dem Deutschschweizer Start der tschau Online-Beratung Mitte Januar 2003 wurden  bereits 550 Fragen (Stand Mitte Juli 03) von Jugendlichen beantwortet. Tendenz steigend. Die

Anonymität sowie die kompetente Beratung sprechen die Benützerinnen und Benützer an.

"Bei tschau.ch erhalten die Jugendlichen auf ihre Fragen und Probleme persönliche, auf sie zugeschnittene und verständliche Informationen und Hilfestellungen", sagt Matthias Meyer, Projektleiter tschau bei der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA), in Lausanne. Die Fragen werden innert drei Tagen auf der Internetseite beantwortet. Das Expertenteam setzt sich aus Jugendberaterinnen und Jugendberatern, und aus Spezialistinnen und Spezialisten zu den jeweiligen Themen zusammen.

Heikle Themen offen ansprechen

Die Besonderheiten der Internet-Beratung sieht Meyer auch darin, dass das Medium Internet - unabhängig von Ort und Zeit - 24 Stunden nutzbar ist. "Durch die Niederschwelligkeit und Anonymität sind die Jugendlichen zudem schneller bereit, heikle Probleme offen anzusprechen", so der Projektleiter und fügt hinzu, dass das Schreiben ein strukturierter Prozess sei und zu einer ersten Konkretisierung des Problems führe. "Dieses Vorgehen schafft bereits eine gewisse Distanz zur gestellten Frage.

Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold plädiert für mehr Frauen im Parlament

BERN. Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold ist am Freitag im Bundeshaus mit CVP-Politikerinnen, die für den Nationalrat und den Ständerat kandidieren, zusammen getroffen. Dabei gab die Bundes- rätin ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Frauen – über die Partei- grenzen hinweg - bereits in der nächsten Legislatur im Parlament stärker vertreten sein werden als bisher.

„Wer sich einsetzt, setzt sich aus“, sagte die Justizministerin den über 30 anwesenden Kandidatinnen. Mit Kritik, die teilweise auch gegen die eigene Person gerichtet sei, müsse jede Politikerin rechnen. Umso mehr brauche es heute Politikerinnen und Politiker, die sich stark engagieren, Verantwort-ung wahrnehmen und den Mut haben, für ihre Politik einzustehen.

Bundesrätin Metzler-Arnold rief die anwesenden Politikerinnen dazu auf, sich für eine zukunftsorientierte, innovative und glaubwürdige Politik stark zu machen. Sie hoffe, möglichst viele Kandidatinnen aller Parteien Anfang Dezember als gewählte Nationalrätinnen und – Ständerätinnen begrüssen zu können.

Mazedonische Kinder auf dem Weg in ihre Heimat

BERN. 101 Kinder und ihre dreizehn Betreuer aus Mazedonien haben am Mittwoch Morgen mit Bussen das Swiss Cor-Lager in S-chanf (GR) verlassen und sind mit einer Sondermaschine zurück in ihre Heimat geflogen. Damit gehen für die Stiftung Swiss Cor und für den Zivilschutz Basel-Stadt, der das Kinderlager durchführte, zwei äusserst erfolgreiche Wochen zu Ende.

 

 

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