Schon sechs Bewerber für Zürcher Jugendradio

ZÜRICH. Bis Donnerstagnachmittag sind sechs Bewerbungen für die ausgeschriebene Zürcher Jugendradiokonzession beim Bundesamt für Kommunikation eingetroffen. Eine definitive Liste will das Amt am Montag präsentieren, wenn auch allenfalls per B-Post eingesandte Dossiers ihren Weg nach Biel gefunden haben sollten. 

Neuer Leiter Ressort Volksschule und Betreuung

ZÜRICH. Auf Antrag von Stadträtin Monika Weber, Vorsteherin des Schul- und Sportdepartements, hat der Zürcher Stadtrat den 56-jährigen Tony Vinzens zum neuen Leiter des Ressorts Volksschule und Betreuung gewählt. 

Musik-, Tanz- und Theaterförderung des Kantons Zürich

ZÜRICH. Professionelle Kunst- und Kulturschaffende der Bereiche Tanz, Theater und Musik mit engem Bezug zum Kanton Zürich können für ihre Produktionen und Aufführungen bei der Fachstelle Kultur des Kantons Zürich bis 15. September 2003 ein Gesuch um Finanzie-rungshilfe einreichen.

Internationale Ausschreibung für das neue Kongresszentrum Zürich

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat wünscht ein neues Kongresszentrum am bisherigen Standort. Nun  sucht er national und international innovative Investoren und Betreiber, die in diesem attraktiven Projekt eine Chance für sich und für Zürich sehen. 

Wasserversorgungen Gänsbrunnen und Welschenrohr verunreinigt

SOLOTHURN. Das Wasser der Stollenquelle der Wasserversorgung Gänsbrunnen und Teilversorgung Welschenrohr ist seit Dienstag abend trüb und verunreinigt. Die beiden Einwohnergemeinden haben die notwendigen Sofortmassnahmen eingeleitet und die Quelle unverzüglich vom Versorgungsnetz abgehängt.

Vereinigung Langnau, Reiden und Richenthal: Jetzt ist die Bevölkerung gefragt

LUZERN. Langnau, Reiden und Richenthal prüfen den Zusammenschluss. Der Vereinigungsvertrag liegt im Entwurf vor und geht nun - zusammen mit dem Finanzplan für die vereinigte Gemeinde - in die Vernehmlassung. Der Start erfolgte mit einer Orientierungs-Veranstaltung in Reiden. 

Sturmschäden auch in Basel-Stadt

BASEL. Der Gewittersturm, der gestern Abend um 23 Uhr rund eine Stunde über Basel tobte, hat auch in der Stadt und den Landgemeinden einigen  Schaden angerichtet und Feuerwehr wie auch Polizei auf Trab gehalten. So brannte am Schlipfweg in Riehen nach einem Blitzschlag ein Gartenhaus bis auf die Grundmauern ab.

BaZ lehnte Basilisk-Inserat ab

BASEL. Obwohl die Basler Zeitung in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 21,5 % weniger Inserate aufweist als in der Vorjahresperiode, hat sie Anfang Woche ein Inserat von Radio Basilisk abgelehnt. 

Merkblatt zur Videoüberwachung durch Gemeinden

LIESTAL. Die Datenschutzbeauftragten des Kantons Basel-Land haben ein Merkblatt zum Thema "Videoüberwachung durch die Gemeinden" veröffentlicht. Diese kann bei den Datenschutzbeaufragten bestellt oder unter www.bl.ch/datenschutz abgerufen werden. 

5'000 Wassersparsets für Baselbieter Energiestädte

LIESTAL. Das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) des Kantons Basel-Land lanciert eine Neuauflage der Wassersparset-Aktion.

Gesamterneuerung des Kantonsspitals Baden

BADEN. Nach 25 Jahren intensiver Nutzung soll das Kantonsspital Baden (KSB) erneuert werden.  Es handelt sich dabei vor allem um werterhaltende Baumassnahmen.

Bern als Bundesstadt braucht eigene Polizei  

BERN. Der Berner Gemeinderat hat mit grosser Besorgnis Kenntnis genommen vom Entscheid des Regierungsrates, die Motion Werner Lüthi (SVP) / Brigitte Bolli Jost (FDP) zur Schaffung einer Einheitspolizei im Kanton Bern dem Grossrat zur Annahme zu empfehlen. 

Marktgerechte Abgeltung der Staatsgarantie durch die Kantonalbank

AARAU. Die Aargauische Kantonalbank (AKB) soll in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Die Reformvorschläge liegen beim Grossen Rat bereit für die 1. Lesung. Die Aargauer Regionalbanken verlangen eine Ueberprüfung der Abgeltung der Staatsgarantie durch die AKB.

Machbarkeitsstudie A98

AARAU. Die möglichen Trassen der geplanten deutschen Hochrheinautobahn A98 im Raum Waldshut und die Auswirkungen auf die Region Zurzach werden eingehend untersucht. Eine gesamtheitliche Beurteilung des Projekts wird noch in diesem Jahr abgeschlossen und veröffentlicht. 

Schuldenabbau bleibt das oberste Ziel - trotz Verzögerung

BERN. Der Berner Regierungsrat hat mit der Verabschiedung des Voranschlags 2004, des Finanzplanberichts 2005-2007 sowie des Ergänzungsberichts zur strategischen Aufgabenüberprüfung SAR die finanzpolitischen Ziele für die kommenden Jahre festgelegt.

 

29. August 2003

Schon sechs Bewerber für Zürcher Jugendradio

ZÜRICH. Bis Donnerstagnachmittag sind sechs Bewerbungen für die ausgeschriebene Zürcher Jugendradiokonzession beim Bundesamt für Kommunikation eingetroffen. Eine definitive Liste will das Amt am Montag präsentieren, wenn auch allenfalls per B-Post eingesandte Dossiers ihren Weg nach Biel gefunden haben sollten. Die bekannten Bewerber: Radio Max vom früheren Hitradio-Z-Marketingleiter Mike Gut, Music First von Radio 105, DJ Radio vom gleichnamigen Internetsender, Groove.fm, zu dessen Initianten die Swizz-Gründerin Suzanne Speich gehört, Radio 3fach Zürich vom gleichnamigen Luzerner Ausbildungsradio und das bisher unbekannte Projekt City FM, das vom Radio-Argovia-Moderator Silvio Miklau eingereicht wurde.

Neuer Leiter Ressort Volksschule und Betreuung

ZÜRICH. Auf Antrag von Stadträtin Monika Weber, Vorsteherin des Schul- und Sportdepartements, hat der Zürcher Stadtrat den 56-jährigen Tony Vinzens zum neuen Leiter des Ressorts Volksschule und Betreuung gewählt. Er wird seine Arbeit im Schul- und  Sportdepartement am 1. Dezember 2003 aufnehmen.

Musik-, Tanz- und Theaterförderung des Kantons Zürich

ZÜRICH. Professionelle Kunst- und Kulturschaffende der Bereiche Tanz, Theater und Musik mit engem Bezug zum Kanton Zürich können für ihre Produktionen und Aufführungen bei der Fachstelle Kultur des Kantons Zürich bis 15. September 2003 ein Gesuch um Finanzie-rungshilfe einreichen. Weitere Informationen sowie Bewerbungsunterlagen sind unter http://www.fachstellekultur.zh.ch oder bei der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich, Fachstelle Kultur, 8090 Zürich, erhältlich.

Internationale Ausschreibung für das neue Kongresszentrum Zürich

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat wünscht ein neues Kongresszentrum am bisherigen Standort. Nun  sucht er national und international innovative Investoren und Betreiber, die in diesem attraktiven Projekt eine Chance für sich und für Zürich sehen. Wenn alles nach Plan läuft, soll im Jahr 2010 die Eröffnung stattfinden.

Wasserversorgungen Gänsbrunnen und Welschenrohr verunreinigt

SOLOTHURN. Das Wasser der Stollenquelle der Wasserversorgung Gänsbrunnen und Teilversorgung Welschenrohr ist seit Dienstag abend trüb und verunreinigt. Die beiden Einwohnergemeinden haben die notwendigen Sofortmassnahmen eingeleitet und die Quelle unverzüglich vom Versorgungsnetz abgehängt. Für die Bevölkerung besteht dank der rechtzeitigen Erkennung keine gesundheitliche Gefährdung. Die Wasserversorgung wird vorübergehend mit Löschfahrzeugen der lokalen Feuerwehren sichergestellt. Das Amt für Umwelt hat eine sofortige Untersuchung eingeleitet. Nebst Art und Herkunft der Verunreinigung soll auch abgeklärt werden, ob der Brand des Restaurants Althüsli damit in Verbindung steht. Die getroffenen Massnahmen sollen so rasch als möglich zur Wiederinbetriebnahme der Stollenquelle führen.

Vereinigung Langnau, Reiden und Richenthal: Jetzt ist die Bevölkerung gefragt

LUZERN. Langnau, Reiden und Richenthal prüfen den Zusammenschluss. Der Vereinigungsvertrag liegt im Entwurf vor und geht nun - zusammen mit dem Finanzplan für die vereinigte Gemeinde - in die Vernehmlassung. Der Start erfolgte mit einer Orientierungs-Veranstaltung in Reiden. Die Antworten der Bevölkerung werden bis zum 13. Oktober 2003 zurück erwartet.

Die Gemeinderäte von Langnau, Reiden und Richenthal erachten eine Vereinigung der drei Gemeinden als optimale Voraussetzung für die Zukunft. Dies, nachdem nun in einem Ein-Text-Verfahren und in Fachgruppen alle wichtigen Grundlagen zusammen getragen worden sind.

Sturmschäden auch in Basel-Stadt

BASEL. Der Gewittersturm, der gestern Abend um 23 Uhr rund eine Stunde über Basel tobte, hat auch in der Stadt und den Landgemeinden einigen  Schaden angerichtet und Feuerwehr wie auch Polizei auf Trab gehalten. So brannte am Schlipfweg in Riehen nach einem Blitzschlag ein Gartenhaus bis auf die Grundmauern ab. Zudem schlug der Blitz in ein Wohnhaus an der Ecke Ackerstrasse / Kleinhüningerstrasse ein, weshalb es zu einem Wohnungsbrand kam, der von der Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden konnte. Verletzt wurde niemand, da die Wohnung leer war. Der Sturmwind brach zudem im ganzen Kantonsgebiet Äste von den Bäumen,  stürzte Bäume  um und riss auch Bauabschrankungen weg. Dabei wurden auch einige Autos beschädigt. Personen kamen wie durch ein Wunder keine zu Schaden.

BaZ lehnte Basilisk-Inserat ab

BASEL. Obwohl die Basler Zeitung in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 21,5 % weniger Inserate aufweist als in der Vorjahresperiode, hat sie Anfang Woche ein Inserat von Radio Basilisk abgelehnt. Basilisk hatte just zum Start des zur Basler Mediengruppe (BM) gehörenden Radio Basel 1 (Ex-Edelweiss) am 25. August ein ganzseitiges Inserat geschaltet, auf dem die Tagesreichweiten von Basilisk (128'400 Hörer), Regenbogen (63'900) und Edelweiss/Basel 1 (69'900) verglichen wurden. Unter dem Logo von Basilisk stand dazu in grossen Lettern: «Seit 20 Jahren das Radio Nummer 1 in der Region!»

Merkblatt zur Videoüberwachung durch Gemeinden

LIESTAL. Die Datenschutzbeauftragten des Kantons Basel-Land haben ein Merkblatt zum Thema "Videoüberwachung durch die Gemeinden" veröffentlicht. Diese kann bei den Datenschutzbeaufragten bestellt oder unter http://www.bl.ch/datenschutz abgerufen werden. Auslöser für das Merkblatt waren verschiedene Anfragen aus den Gemeinden betreffend der Zulässigkeit von Videoüberwachungen durch die Gemeinden.

Eine personenbezogene Videoüberwachung stellt einen schweren Eingriff in die von der Verfassung geschützten Grundrechte auf Privatsphäre und auf informationelle Selbstbestimmung dar, weil Bilder und Verhalten von Personen bearbeitet und aufgezeichnet werden. Dadurch entsteht die Möglichkeit, Bewegungs- und Persönlichkeitsprofile zu erstellen. Der Umstand, beobachtet zu werden, kann dazu führen, dass die betroffenen Personen ihr Verhalten ändern und insofern in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt werden. Weil es sich bei der personenbezogenen Videoüberwachung um eine Bearbeitung von Personendaten handelt, müssen auch die Voraussetzungen des kantonalen Datenschutzgesetzes (DSG) eingehalten werden.

Bei der nicht personenbezogenen Videoüberwachung werden - es sind keine Personen erkennbar oder bestimmbar - keine Personendaten bearbeitet. Deshalb müssen in diesem Fall gewisse datenschutzrechtlichen Anforderungen nicht erfüllt werden. Nicht personenbezogen ist zum Beispiel die Videoüberwachung der Nationalstrasse beim Belchentunnel, die auch per TV und im Internet übertragen wird.

Führt eine Einwohnergemeinde die Videoüberwachung durch, ist sie als datenbearbeitende Behörde für die Einhaltung des Datenschutzes verantwortlich. Dies trifft auch für den Fall zu, dass die Gemeinde die Videoüberwachung durch eine Privatfirma durchführen lässt. In diesem Fall hat die Einwohnergemeinde dafür zu sorgen, dass diese Privatfirma die Datenschutzauflagen einhält. Anders verhält es sich, wenn Private auf eigene Veranlassung mit Videokameras überwachen. In diesem Fall ist der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte (EDSB) zuständig und das Datenschutzgesetz des Bundes anwendbar.

Das Merkblatt soll den Gemeinden aufzeigen, unter welchen Voraussetzungen eine Videoüberwachung zulässig ist und welche Auflagen für den Betrieb einer Videoüberwachungsanlage einzuhalten sind. Die Empfehlungen gelten sowohl für neue als auch bereits bestehende Videoüberwachungsanlagen.

5'000 Wassersparsets für Baselbieter Energiestädte

LIESTAL. Das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) des Kantons Basel-Land lanciert eine Neuauflage der Wassersparset-Aktion. Es bietet den Baselbieter Energiestädten 5'000 Sets mit Mengenreglern für Wasserhahnen und Dusche an, die für Fr. 5.-- statt Fr. 29.-- an die Bevölkerung abgegeben werden können. Die Aktion ist begleitet von einer Geldsammlung für Projekte zur Trinkwasserversorgung auf Solarenergiebasis in Mali, Afrika.

Gesamterneuerung des Kantonsspitals Baden

BADEN. Nach 25 Jahren intensiver Nutzung soll das Kantonsspital Baden (KSB) erneuert werden.  Es handelt sich dabei vor allem um werterhaltende Baumassnahmen. In einem ersten Schritt beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat einen Planungskredit von 5,7 Millionen Franken.

Laut der am Freitag dem Grossen Rat zugestellten regierungsrätlichen Botschaft betragen die Investitionskosten für die Sanierung der baulichen, betrieblichen und technischen Bedürfnisse höchster Priorität 85 Millionen Franken. Eine Analyse zeigt, dass nebst den bautechnischen Mängeln das heute vorhandene Raumangebot und der Standard im Pflegebereich ungenügend sind. Anforderungen an die Hygiene, fehlende Nasszellen und betriebliche Änderungen machen eine bauliche Anpassung unumgänglich.

Die baulichen Erneuerungsmassnahmen werden hauptsächlich aus folgenden Gründen ausgelöst:

- Bauschäden oder erneuerungsbedürftige Konstruktionen;

- abgenutzte Oberflächen, teilweise sind die Räume noch im Originalzustand;

- Anpassungen an neue Vorschriften zum verbesserten Schutz von Patienten und Personal (z.B.Strahlenschutz, Erdbebensicherheit);

- Bau von zugänglichen Schächten für die haustechnischen Installationen.

Aufgrund der massiven Frequenzsteigerung und der neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden ist der Erneuerungsbedarf in den Bereichen Notfall, Radiologie, Tagesklinik und Ambulatorien am grössten. Die Infrastruktur im ersten Obergeschoss soll den heutigen Anforderungen mit einem entsprechend ausgestatteten diagnostischen Umfeld angepasst werden. Die Realisierungsphase ist zwischen 2005 und 2011 vorgesehen.

Bern als Bundesstadt braucht eigene Polizei  

BERN. Der Berner Gemeinderat hat mit grosser Besorgnis Kenntnis genommen vom Entscheid des Regierungsrates, die Motion Werner Lüthi (SVP) / Brigitte Bolli Jost (FDP) zur Schaffung einer Einheitspolizei im Kanton Bern dem Grossrat zur Annahme zu empfehlen. Aus Sicht des Gemeinderats verkennt die Motion die spezielle Situation der Bundesstadt Bern. Bern mit seiner ausgeprägten Zentrumsfunktion und den komplexen städtischen Problemen muss direkt über operationelle polizeiliche Mittel und Kompetenzen verfügen. Nur so kann eine umfassende polizeiliche Arbeit zugunsten von Bevölkerung, Gewerbe und Institutionen gewährleistet werden. Der Gemeinderat setzt sich aus diesen Gründen nachdrücklich für die Erhaltung der Stadtpolizei als Vollpolizei

Marktgerechte Abgeltung der Staatsgarantie durch die Kantonalbank

AARAU. Die Aargauische Kantonalbank (AKB) soll in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Die Reformvorschläge liegen beim Grossen Rat bereit für die 1. Lesung. Die Aargauer Regionalbanken verlangen eine Ueberprüfung der Abgeltung der Staatsgarantie durch die AKB.

Die Neue Aargauer Bank (NAB) hat im Rahmen eines Gesprächs mit einer Vertretung des Regierungsrates die im Schreiben vom 6. Juni 2003 vertretene Position erläutert. Sie hat dabei die Interessen und Meinungen der Aargauer Regionalbanken (Bank Leerau, Ersparnisgesellschaft Küttigen, Ersparniskasse Erlinsbach, Hypothekarbank Lenzburg, IRB Interregio Bank, Sparkasse Oftringen) vertreten.

Es wurde vereinbart, die Beratung der Reformvorlage im Grossen Rat abzuwarten, bevor das weitere Vorgehen festgelegt wird. Der Regierungsrat wird die Abgeltung der Staatsgarantie wie andere wichtige Elemente der Vorlage für die 2. Lesung einer nochmaligen, abschliessenden Ueberprüfung unterziehen.

Das Gespräch fand in einer sachlichen Atmosphäre statt. Beide Parteien haben vereinbart, dass auf die Abgabe von Unterlagen sowie die Bekanntgabe von Zahlen in der jetzigen Phase verzichtet wird.

Machbarkeitsstudie A98

AARAU. Die möglichen Trassen der geplanten deutschen Hochrheinautobahn A98 im Raum Waldshut und die Auswirkungen auf die Region Zurzach werden eingehend untersucht. Eine gesamtheitliche Beurteilung des Projekts wird noch in diesem Jahr abgeschlossen und veröffentlicht. Dies teilt der AargauerRegierungsrat in seiner Antwort auf einen Vorstoss aus dem Grossen Rat mit.

Mit der langfristigen Planung der Autobahn A98 längs des deutschen Rheinufers stellt sich vor allem die Frage nach der optimalen Linienführung bei Waldshut. Zur Diskussion stehen neben den Grundvarianten auf deutschem Gebiet (Berg-Trasse und Basis-Tunnel) auch Alternativen über das aargauische Fuller Feld.

In seiner am Freitag dem Grossen Rat zugestellten Beantwortung einer Interpellation von Thierry Burkart (FDP, Baden) erinnert der Regierungsrat daran, dass eine grenzüberschreitende Projektgruppe an einer vergleichenden Bewertung der verschiedenen Trasse-Varianten arbeitet. In Absprache mit den direkt betroffenen Gemeinden und dem Planungsverband der Region Zurzach wird gleichzeitig der mögliche Einfluss dieser Varianten auf die wirtschaftliche Situation und die Zukunftschancen und Risiken der Region analysiert.

Die abschliessende gesamtheitliche Beurteilung wird zeigen, ob ein Südtrasse über Schweizer Gebiet im Vergleich mit den Nordtrasses über Deutsches Gebiet wesentliche Vorteile für die Entwicklung der Region Zurzach und des Kantons mit sich bringt oder lediglich eine Kostenersparnis verspricht. Die Resultate sollen termingemäss anfangs Dezember 2003 vorliegen und anlässlich einer Behördeninformation bekannt gemacht werden.

Schuldenabbau bleibt das oberste Ziel - trotz Verzögerung

BERN. Der Berner Regierungsrat hat mit der Verabschiedung des Voranschlags 2004, des Finanzplanberichts 2005-2007 sowie des Ergänzungsberichts zur strategischen Aufgabenüberprüfung SAR die finanzpolitischen Ziele für die kommenden Jahre festgelegt. Die kommende Planperiode 2004-2006 ist geprägt durch eine markante Verschlechterung der äusseren Rahmenbedingungen, welche sich insbesondere in einem eigentlichen Einbruch bei den Steuererträgen niederschlägt. Die Laufende Rechnung im Voranschlag 2004 schliesst zwar mit einem Ertragsüberschuss von CHF 4,7 Millionen ab und erfüllt die Vorgaben der Defizitbremse. Vor dem Hintergrund verschlechterter Rahmenbedingungen wird aber eine Schuldenstabilisierung erst gegen Ende der Planperiode 2004-2007, das heisst mit einer zeitlichen Verzögerung von zwei Jahren, zu erreichen sein. Der Regierungsrat will seine Sanierungspolitik in realistischen und tragfähigen Schritten fortsetzen.

 

 

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