Infanterie Regiment 24 wird überprüft

BERN. Auf Ersuchen von Portugal wird am 5. Februar 2003 im Rahmen der OSZE, gestützt auf die Bestimmungen über die vertrauens- und sicherheitsbildenden Massnahmen des Wiener Dokumentes 1999, das Infanterie Regiment 24 von zwei portugiesischen Offizieren und einem spanischen Gastverifikator überprüft.

Ermüdungsversuche von Kampfflugzeugen

BERN. Zur Sicherstellung der Kampfflugzeuge, wird eine Testzelle intensiven Ermüdungsversuchen unterzogen.

Geschäfts- prüfungskommission weiter mit dem Swissair Dossier

BERN. Am 4. Februar tagte die Geschäftsprüfungskommission des Ständerates (GPK-S).

Spielzeugtelefone unter der Lupe

BERN. Messungen, die das Bundesamt für Gesundheit gemeinsam mit den Kantonalen Laboratorien durchgeführt haben ergaben, dass die europäischen Normen oft ausser acht gelassen werden.

Mehr Asylgesuche im Januar

BERN. Im Januar 2003 sind in der Schweiz laut dem Bundesamt für Flüchtlinge (BfF) 2'196 Asylgesuche eingereicht worden, 482 mehr als im Vormonat.

Bundesfinanzen müssen entlastet werden

BERN. Die Finanzkommission des Ständerates begrüsst, dass der Bundesrat das Heft in die Hand nimmt und den angeschlagenen Bundeshaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen will.

Nachfragen führen zu Verzögerungen

BERN. Die grosse Nachfrage nach den neuen Pässen führt dazu, dass die garantierte Lieferfrist von maximal 15 Arbeitstagen, nicht eingehalten werden kann.

Erste Etappe der BAHN 2000

SOLOTHURN. Am 24. Januar 2003 fand, auf Einladung des Baudirektors Walter Straumann in Grenchen eine Aussprache zum Bahnangebot in der ersten Etappe der BAHN 2000 statt.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

5. Februar 2003

Infanterie Regiment 24 wird überprüft

BERN. Auf Ersuchen von Portugal wird am 5. Februar 2003 im Rahmen der OSZE, gestützt auf die Bestimmungen über die vertrauens- und sicherheitsbildenden Massnahmen des Wiener Dokumentes 1999, das Infanterie Regiment 24 von zwei portugiesischen Offizieren und einem spanischen Gastverifikator überprüft. Das Gros des Infanterie Regimentes 24 leistet den diesjährigen Wiederholungskurs im Raum Aarau, Fricktal, Balsthal und Solothurn. Es handelt sich um die erste Überprüfung eines schweizerischen Truppenteiles im laufenden Jahr und die zwanzigste Überprüfung in der Schweiz seit 1992 insgesamt. Der Überprüfungsbesuch findet während eines Arbeitstages statt und dauert bis zu 12 Stunden. Die Überprüfung des Truppenteiles beinhaltet Orientierungen durch die Truppenkommandanten, Besuche bei der Truppe und die Überprüfung der im Rahmen der OSZE ausgetauschten Informationen bezüglich Personalumfang sowie Anzahl und Typ der vorhandenen Hauptwaffensysteme. Im Rahmen des gegenseitigen Austausches militärischer Informationen über die Streitkräfte der OSZE-Teilnehmerstaaten gibt die Schweiz seit 1992 Informationen über Truppen im Wiederholungskurs bekannt.

Ermüdungsversuche von Kampfflugzeugen

BERN. Zur Sicherstellung der Kampfflugzeuge, wird eine Testzelle intensiven Ermüdungsversuchen unterzogen. Drei Jahrzehnte lang sollen die Kampfflugzeug der Schweizer Luftwaffe im Einsatz stehen. Für die lange Einsatzdauer der Jets wurden bereits bei der Beschaffung Vorkehrungen getroffen. So wurde Titan statt Aluminium für Schlüsselkomponente verwendet. Die Ermüdungsversuche dienen dem Nachweis der Lufttüchtigkeit und der Einsatzdauer. Auch sollen Daten für den optimalen Unterhalt der Flugzeuge geliefert werden.

Geschäftsprüfungskommission weiter mit dem Swissair Dossier

BERN. Am 4. Februar tagte die Geschäftsprüfungskommission des Ständerates (GPK-S). Im  Zusammenhang mit der Swissair-Krise erwartet die GPK-S auf Mitte April 2003 die Stellungnahme des Bundesrates zu ihrem Bericht über die Rolle vom Bundesrat und Bundesverwaltung. Die Beratungsfirma Ernst&Young führte im Auftrag des Swissair-Sachwalters den Untersuchungsbericht durch. Die GBK-S betrachtet ihn als ein weiteres zentrales Element in der Aufarbeitung der Swissair-Krise. Nun wird der Bericht seitens der Bundesverwaltung detailliert analysiert. Anschliessend wird die Analyse der Bundes durch die GPK-S geprüft. Mit dem System der Schweizerischen Luftsicherheit wird sich die GPK-S ebenfalls vertieft auseinandersetzen. Im Mai 2003 erwartet sie eine diesbezügliche Expertise, welche im Auftrag des Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) erstellt wird. Der Vorsteher des UVEK hat ein Aufsichtsbeschwerdeverfahren gegen das Bundesamt für Zivilluftfahrt eingeleitet, um die Hinweise der Swiss Pilots auf Sicherheitsprobleme wegen dem Arbeitskonflikt zu prüfen. Über die Ergebnisse dieses Verfahrens wir sich die GPK-S orientieren lassen.

Spielzeugtelefone unter der Lupe

Messungen, die das Bundesamt für Gesundheit gemeinsam mit den Kantonalen Laboratorien durchgeführt haben ergaben, dass die europäischen Normen oft ausser acht gelassen werden.

BERN. Messungen bei Spielzeugtelefonen sollen aufzeigen, ob tönendes Spielzeug eventuell bereits im Kindesalter  ein Risiko für Gehörschäden darstellt. Kampagnen zur Prävention von Hörschäden gehören seit Jahren zum festen Programm des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Die neusten Akustikmessungen sollen aber auch aufzeigen, ob sich seit Februar 2001 die Marktsituation geändert hat. Damals haben private Untersuchungen gezeigt, dass von fünf stichprobeartig getesteten Spielzeughandies, vier die europäischen gesetzlichen Anforderungen, bezüglich akustischer Leistung, nicht erfüllen. Sie waren zu laut. Die heute vorliegenden Messungen beschränkten sich aus technischen Gründen vorerst auf eine Spielzeuggruppe. Die Spielzeugtelefone, eigneten sich wegen ihrer einheitlichen Form besonders gut für die Prüfkampagne. Diese Telefone werden von Kindern meistens direkt ans Ohr gehalten. Gemessen wurde der sogenannte „Spitzenschalldruckpegel“ (kurze, schrille, laute Töne) sowie der „Dauerschalldruckpegel“ (durchschnittlicher Pegel einer längeren Telefonfolge).

In der europäischen Norm EN 7 „Sicherheit von Spielzeug“, Teil 1 „Allgemeine und physikalische Anforderungen“ Ausgabe 1998, in Pt. 4.20 ist folgender Text festgehalten. „Der Dauerton (LPA) darf 80 Dezibel A (dB(A)) nicht überschreiten; der Spitzenwert (LPCpeak) darf 115 db(C) nicht überschreiten. Zum Vergleich 80 dB entsprechen etwa dem Strassenverkehrslärm, 115 etwa dem Lärm einer pneumatischen Bohrmaschine.“

Die Spitzenwerte der getesteten Produkte lagen alle unter dem Grenzwert von 115 dB. Sieben Proben, d. h. 18 Prozent aller Spielzeughandies überschritten jedoch den Grenzwert für den Dauerschallpegel (zwischen 80.5 dB bis 98.9 dB). Da das Risiko eines eventuellen Gehörschadens nicht alleine von der Lautstärke sondern auch von der Dauer der Lärmbelastung abhängt, sollten die Spielzeugtelefone trotz den Grenzwertüberschreitungen allerdings kein zusätzliches gesundheitliches Risiko darstellen. Kinder beschäftigen sich mit den getesteten Objekten meist nur kurze Zeit. Das BAG ist aber bei einer Beanstandungsquote von 18 Prozent mit der Marktsituation nicht zufrieden.

Mehr Asylgesuche im Januar

BERN. Im Januar 2003 sind in der Schweiz laut dem Bundesamt für Flüchtlinge (BfF) 2'196 Asylgesuche eingereicht worden, 482 mehr als im Vormonat. Die Zahl der neuen Asylanträge liegt auch über der Vergleichszahl von Januar 2002, als 2'008 Gesuche eingingen. Mit 322 Gesuchen stehen Asylsuchende aus der Bundesrepublik Jugoslawien auch im Januar 2003 an erster Stelle. Den zweiten Platz nehmen Asylsuchende aus der Türkei mit 214 Gesuchen ein, gefolgt von Asylsuchenden aus dem Irak mit 202 Gesuchen. Die Gesuche von 2'508 Personen wurden im Januar 2003 erstinstanzlich entschieden, sechs weniger als im Dezember 2002. Die Zahl der hängigen Asylgesuche hat im Januar 2003 um 281 auf 15'903 angenommen. Im Januar 2003 verliessen 1'643 Flüchtlinge die Schweiz, das sind 38 weniger als im Dezember. An erster Stelle waren im Januar 2003 mit 270 Abgängen erneut Personen aus der Bundesrepublik Jugoslawien. An zweiter Stelle mit 125 Abgängen Personen aus Bulgarien und an dritter Stelle Personen aus Mazedonien mit 80 Abgängen.

Bundesfinanzen müssen entlastet werden

Die Finanzkommission des Ständerates begrüsst, dass der Bundesrat das Heft in die Hand nimmt und den angeschlagenen Bundeshaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen will.

BERN. Die Finanzkommission des Ständerates hält die finanzielle Lage des Bundes kurz- und mittelfristig für sehr ernst. Den Fachkommissionen wird dieser Sachverhalt in einem Schreiben bewusst gemacht, und an den Bundesrat richtet die Finanzkommission im Hinblick auf die Botschaft zum Entlastungsprogramm einige Grundsatzfragen. Angesichts der Haushaltentwicklung und der stark eingebrochenen Einnahmen will der Bundesrat eine umfassende Sanierungsstrategie mit dem Kernstück eines Entlastungsprogramms einleiten. Dieses soll bis 2006 Verbesserungen von rund 2 Milliarden Franken bringen. Die Finanzkommission des Ständerates will dem Entlastungsprogramm und dem Voranschlag 2004 im laufenden Jahr ihre besondere Aufmerksamkeit schenken.

Die Kommission hat den Mitbericht zuhanden der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) verabschiedet. Sie spricht sich für die weitere Befristung der direkten Bundessteuer und der Mehrwertsteuer in der Bundesverfassung aus. Die Minderheit erachtet die Aufhebung der Befristung für angezeigt, da auch die Bundesaufgaben nicht zeitlich begrenzt sind.

Für die Finanzkommission sind drei Ziele des Finanzdepartements von besonderer Bedeutung: Die Botschaft zum Entlastungsprogramm will der Bundesrat noch vor den Sommerferien vorlegen.

Das neue Rechnungsmodell des Bundes führt zu einer Revision des Finanzhaushaltgesetzes; die Botschaft soll in diesem Jahr unterbreitet werden. Eine Begleitgruppe aus Mitgliedern den Finanzkommission wirkt bei den Vorarbeiten mit. Mit der Überführung der Pensionskasse des Bundes in die PUBLICA wird der bestehende Fehlbetrag per 1. Juni 2003 zu finanzieren sein. Die dem Bund aus der Rückzahlung der Fehlbetragsschuld entstehende Belastung wird in der Bestandesrechnung des Bundes aktiviert und zu Lasten der Erfolgsrechnung späterer Jahre abgeschrieben. Ende 2001 betrug der Fehlbetrag über 8 Milliarden Franken.

Das Parlament bewilligte mit dem Alpentransit-Finanzierungsbeschluss und weiteren Beschlüssen Verpflichtungskredite von 14,704 Milliarden Franken. Der Bundesrat hat die Kompetenz, den Gesamtkredit um die ausgewiesene Teuerung, die Mehrwertsteuer und die Bauzinsen zu erhöhen. Die Zahlungskredite laufen über den Fonds für die Eisenbahngrossprojekte. Die Kommission liess sich über die Hintergründe eines Zusatzkredits orientieren, der für die Finanzierung der bewilligten Neat-Strecken nötig sein wird. Sobald die Vorlage vor die Räte kommt, wird die Kommission auf die grosse finanzpolitische Tragweite aufmerksam machen.

Der Bericht bestätigt, dass die Unternehmensbesteuerung in der Schweiz weiterhin recht günstig ist, was für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft grosse Bedeutung hat. Hingegen ist die Fiskalquote im vergangenen Jahrzehnt stark angestiegen; sie bleibt aber weiterhin unter dem Durchschnitt der wichtigsten OECD-Länder.

Nachfragen führen zu Verzögerungen

BERN. Die grosse Nachfrage nach den neuen Pässen führt dazu, dass die garantierte Lieferfrist von maximal 15 Arbeitstagen, nicht eingehalten werden kann. Der kantonale Pass- und Identitätskartendienst ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Anträge für neue Pässe oder Identitätskarten möglichst frühzeitig einzureichen. Personen, welche innert kürzerer Frist als 15 Tage einen Pass benötigen, können gegen eine entsprechende Gebühr einen provisorischen Pass beantragen. Mit einem gültigen Pass des alten Formats kann zurzeit noch ungehindert gereist werden.

Erste Etappe der BAHN 2000

SOLOTHURN. Am 24. Januar 2003 fand, auf Einladung des Baudirektors Walter Straumann in Grenchen eine Aussprache zum Bahnangebot in der ersten Etappe der BAHN 2000 statt. Gemeinden und Verbände der Region Grenchen haben gegenüber Baudirektor Walter Straumann Einwände zum Angebot in der ersten Etappe der BAHN 2000 erhoben. Insbesondere wird dabei bemängelt, dass die InterRegiozüge nicht halbstündlich in Grenchen-Süd halten. An der Aussprache in Grenchen wurde den Vertretern der Gemeinden und der Regionalplanung Grenchen-Büren Auskunft über die Planung des Angebotes der ersten Etappe der BAHN 2000 gegeben. Christian Mezger, SBB Fernverkehr, und Bruno Albrecht, der das Bau- und Justizdepartement bei der Planung und Vernehmlassung des Angebotes 2005 beraten hat, erläuterten Rahmenbedingungen und Einzelheiten des Angebotes 2005. Wie Mezger bestätigte, ist ein Halt der InterRegiozüge Lausanne – St. Gallen in Grenchen-Süd wegen der Anschlüsse in Biel und Lausanne nur in den Morgenstunden in Richtung Zürich möglich. Das Bau- und Justizdepartement hat sich bei den SBB und den Nachbarkantonen intensiv für eine Verbesserung des Bahnangebots 2005 für die Region Grenchen eingesetzt.

 

 

 

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