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Das
Disziplinarverfahren läuft weiter
SOLOTHURN.
Die Einstellung des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens gegen
den Solothurner Untersuchungsrichter Markus Henzi bedeutet zwar,
dass kein strafbares Verhalten vorliegt. Tatsache ist aber, dass
Markus Henzi während viereinhalb Jahren für Abonnemente von
Pornoanbietern im Internet rund 20'000 Franken bezahlt und vom
entsprechenden Angebot am Arbeitsplatz Gebrauch gemacht hat. Er
bestätigt auch, dass er Zahlungen leistete, um Zugang zu
Internetseiten mit (heute) verbotenem Inhalt zu erhalten am
Arbeitsplatz. Was dies für den Beamten Henzi bedeutet, ist im
Disziplinarverfahren abzuklären, unabhängig von der jetzt
festgestellten Straflosigkeit.
Kantonale
Behindertendienste Solothurn
SOLOTHURN.
Nach knapp drei Jahren intensiver Arbeit haben die Kantonalen
Behindertendienste Solothurn (KBDS) die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems
erfolgreich abgeschlossen. Der SGS Switzerland SA, Zürich, eine
unabhängige, international akkreditierte
Zertifizierungsorganisation hat KBDS, d.h. das Wohnheim und die
Beschäftigungsstätte Wyssestei in diesen Tagen mit dem
Zertifikat über die Erfüllung der Normen und Kriterien BSV/IV
2000 ausgezeichnet.
Subventionsrahmen
für Kaserne
Im
Sinne einer partnerschaftlichen Absichtserklärung haben die
Verantwortlichen der Kulturabteilungen BS/BL den Subventionsrahmen
für die Kaserne Basel festgelegt.
BASEL.
Um über die Zukunft dieser wichtigen Kulturinstitution zu
schaffen, haben sich die Verantwortlichen der beiden
Kulturabteilungen BS und BL auf einen inhaltlichen und
finanziellen Subventionsrahmen geeinigt, und diesen den
Verantwortlichen der Kaserne Basel bekannt gegeben. Die künftigen
Subventionen berücksichtigen die Tatsache, dass die Kaserne Basel
zu den kulturpolitischen Prioritäten der Region gehört, die
Subventionseingabe und das Betriebskonzept der Kaserne Basel, die
aktuellen finanzpolitischen Spielräume der beiden Kantone, das
Publikumspotential sowie die derzeitige Publikumsresonanz. Mit der
Festlegung des Subventionsrahmens verknüpft ist auch der künftige
neue Leistungsauftrag.
Demnach
muss die Kaserne Basel neben nationalen und internationalen
Co-Produktionen und Gastspielen auch regionale Plattform für
professionelle Produktionen hauptsächlich in den Bereichen
Theater und Tanz sein. Der letzten Herbst erfolgreich wieder
aufgenommene Musikbetrieb soll fortgeführt werden. Die Kaserne
Basel soll sich wieder vermehrt als "Heimat" regionaler
Ensembles verstehen, kooperiert aber eng mit dem alle zwei Jahre
stattfindenden Theaterfestival "Welt in Basel". Der
Betrieb in der Kaserne soll, in Kooperation mit anderen lokalen
Veranstaltern aus dem gesellschaftlichen und soziokulturellen
Umfeld, ein attraktiver Spielort mit einer lebendigen Ausstrahlung
und verschiedensten Aktivitäten sein. Die Kaserne soll sich aktiv
an der Förderung der jungen regionalen Szene beteiligen. Auf
Grund ihres speziellen Ortes soll die Kaserne auch gezielt
Kulturprojekte mit integrativer Qualität fördern und
veranstalten. Die künstlerische und veranstalterische Unabhängigkeit
der Kaserne bleibt gewahrt.
Die
Verantwortlichen der Kulturabteilungen von Basel-Stadt und
Basel-Land sind bereit, sich für eine substantielle Erhöhung der
Subventionen an die Kaserne einzusetzen. Allerdings wird diese
nicht dem von der Kaserne Basel beantragten Betrag von CHF 2,1
Mio. pro Jahr entsprechen. Der Verteilschlüssel zwischen
Basel-Stadt und Basel-Land wird noch festgelegt.
Das
kulturpolitische Potential und die künstlerische Ausstrahlung der
Kaserne Basel bleiben intakt, auch wenn unter Umständen nicht
alle Wünsche erfüllt werden können. Die Kaserne Basel muss sich
in den nächsten Jahren wieder stärker als wichtige regionale
Kulturplattform mit Leitfunktion für die freie Theater- und
Tanzszene definieren, auf der grosse nationale oder internationale
Produktionen sehr wohl ein wichtiger Faktor sein können.
In
den nächsten Wochen sollen die entsprechenden
Subventionsverhandlungen unter der Federführung des Ressorts
Kultur des Erziehungsdepartementes Basel-Stadt geführt und
abgeschlossen werden. Parallel dazu haben die Lösung der Lärmprobleme
der Reithalle und der Umbau des Rossstalls hohe Priorität.
Konzerte
der Aargauer Musikschaffenden
AARAU.
Mitte Februar reisen die Musikerinnen und Musiker des
Radio-Sinfonieorchesters aus Minsk in den Kanton Aargau. Unter der
Leitung von Rainer Held werden sie unter dem Titel
"Kulturkanton Aargau" auftreten. Die Auftritte sind am
21. Februar, in der katholischen Kirche Aarau um 20 Uhr, am 22.
Februar im Stadtsaal Zofingen um 20 Uhr und am 23.Februar in der
katholischen Kirche St. Anton in Wettingen um 17 Uhr. Die
Konzerte, welche in der Schweiz statt finden, sind ein
kulturpolitisches Projekt von Inspiration Brasil, der
Partnerschaft Aargau-Belarus sowie dem Kammerchor Aarau.
Asche
im Wald beisetzen
ZÜRICH.
Das Waldstück Notzenschürli am Hönggerberg wird zur Begräbnisstätte.
Auf Wunsch der Bevölkerung bietet die Stadt Zürich die Möglichkeit
an, Asche im Wald beizusetzen. Bei einem Gemeinschafts- oder
Familienbaum kann dann die Urne eines Verstorbenen beigesetzt
werden. Mehrere Menschen, die sich nicht gekannt haben, können
sich am Waldboden bei einem Gemeinschaftsbaum beisetzten lassen.
Ein Familienbaum ist für eine Familie bestimmt, die auch nach dem
Tod vereint bleiben möchten. Als Begräbnisplatz wird der Wald
nicht erkennbar sein. Grabmale und Schmuck sollen nämlich nicht
angebracht werden. Das Ziel naturnaher Beisetzung würde somit erfüllt
werden.
Für
die Nachhaltigkeit der Stadt Zürich
Die
Stadt Zürich hat auf ihre Wettbewerbsausschreibung 150 Ideen und
Projekte erhalten. Ziel des Wettbewerbs war die Nachhaltigkeit in
Zürich zum Thema zu machen und die Leute zu animieren,
entsprechende Visionen zu entwerfen.
ZÜRICH.
Auf ihre Wettbewebsausschreibung Ende August 2002 hat die Stadt Zürich
rund 150 Ideen und Projekte für ein zukunftsfähiges Zürich
erhalten. 21 Beiträge wurden von der achtköpfigen Jury prämiert.
10 dieser 21 werden mit symbolischen Preisen ausgezeichnet und die
restlichen elf
Projekte gewinnen für ihre Umsetzung je 10´000 Franken.
Der
Wettbewerb unterscheidet die Kategorie "Idee", bei
welcher der Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung und die
Originalität im Vordergrund standen, von der Kategorie
"Projekte". Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der
Kategorie "Projekte" haben nämlich zur Unterstützung
ihres Projektes sich um einen Geldbetrag von je 10´000 Franken
beworben. Daher mussten Sie auch entsprechend detaillierte
Unterlagen einreichen.
Das
Thema Nachhaltigkeit in der Stadt Zürich zum Gesprächsthema zu
machen und die Bevölkerung zu animieren, Visionen für eine
nachhaltige Entwicklung in der Stadt Zürich zu entwerfen, waren
Ziele des Wettbewerbs.
Mit
einem Modell für Hauswartinnen und Hauswarten, welche zum
Beispiel Bohrmaschinen ausleihen und Einkäufe erledigen, belegt
Mischa Schmid, Student, den ersten Platz der Kategorie
"Projekte". Die Idee regt zusätzliche
Hauswartsdienstleistungen wie Wohnungsreinigung usw an.
Ein
"Multi-Kulti-Mittagstisch" für ausländische und
einheimische Kinder im Quartier Balgrist erhielt den zweiten
Platz. Der "Multi-Kulti-Mittagstische" fördert die
Toleranzbereitschaft und Kontakte zu kulturellen und religiösen
Institutionen.
Den
dritten Platz belegt das Projekt Solarkraftwerk Schwamendingen,
das auf dem Dach des Gemeinschaftszentrums Schwamendingen
gemeinsam mit der Bevölkerung erstellt werden soll. Diese Projekt
hat den Wettbewerbssponsor so überzeugt, dass es einen zusätzlichen
Sonderpreis im Umfang von 5´000 Franken für die Öffentlichkeitsarbeit
erhält.
Die
Ausstellung mit über 80 Beiträgen werden bis am 8.2.03
ausgestellt.
Kriminalstatistik
im Baselland
Im
2002 wurden im Baselland 8'061 Straftaten registriert. Das sind 15
% mehr als im Vorjahr. Stark zugenommen haben die Diebstähle
(+601) und Sachbeschädigungen (+344).
LIESTAL.
Von insgesamt 951 ermittelten Tätern waren 421 ausländische
Staatsangehörige. Der Ausländeranteil beträgt demnach 44 %, was
im Vergleich zum Vorjahr (43 %) eine leichte Erhöhung bedeutet.
Der seit einigen Jahren anhaltende Anstieg der Gewaltkriminalität
hat sich auch im Jahr 2002 fortgesetzt. Die gemeldeten Straftaten
haben sich gegenüber dem Vorjahr von 496 auf 512 erhöht. Ein Tötungsdelikt
und zwei Tötungsversuche mussten im 2002 registriert werden. Wie
bereits in den vergangenen Jahren war auch im Jahr 2002 ein
weiterer Anstieg bei den Körperverletzungen von 16 auf 20 Fälle
festzustellen, wobei die Delikte der einfachen Körperverletzungen
von 11 auf 106 sanken.
Erfreulicherweise
wurde bei den Raubdelikten ein Rückgang von 45 auf 36 Delikte
verzeichnet. Ursache dafür ist wahrscheinlich, dass im
vergangenen Jahr Seriendelikte durch Jugendbanden ausgeblieben
sind. Die Drohungen steigen gewöhnlicherweise kontinuierlich an.
Auch in diesem Jahr sind die Fälle von 127 auf 147 angestiegen.
Die
Vermögensdelikte, welche eine wesentliche Grösse in der Polizei
Kriminalstatistik einnehmen, sind auch gestiegen. Der allgemeine
Diebstahl weist mit 1295 Fällen eine Zunahme von 173 Delikten
auf. Nebenbei haben die Betrugsdelikte von 42 auf 45 Fälle
aufgeholt. Insgesamt 1698 mal wurde letztes Jahr eingebrochen.
Immerhin weisen die Fahrzeugentwendungen einen Rückgang von 3499
auf 3145 auf.
Von
60 auf 58 Fälle sanken die Brandstiftungen. Es handelt sich
jedoch um „kleinere“ Brandstiftungen wie zum Beispiel von
Briefkästen und Abfallcontainern. Die Schadensumme betrug bei 24
Fällen weniger als 1000 Franken.
In
etwa 30 Hanfläden wurden sporadisch Hausdurchsuchungen
durchgeführt. Diverse wurden geschlossen und 2 Tonnen
Marihuana wurden beschlagnahmt.
Der
Dienst „Organisierte Kriminalität“ befasste sich im letzten
Jahr mit zwei grösseren Gruppierungen. Jene stehen im verdacht,
Kapitalverbrechen, Anlagebetrüge, Drogen- und Menschenhandel
begangen zu haben. Bei diesem Verfahren dauern die Ermittlungen länger.
Mehrere Monate werden noch in Anspruch genommen.
Viele
Delikte könnten mit etwas Vorsicht und Aufmerksamkeit vermieden
werden. Beispielsweise, sollte aufgepasst werden, dass keine
Wertsachen in den Garderoben liegen gelassen werden. Auch beim
Einkaufen sollte das Portemonnaie nicht am Einkaufswagen angehängt
werden. Erwiesen hat sich nämlich, dass die Opfer oft durch den Täter
selbst durch Gespräche abgelenkt werden. Durch geschlossen Türen
und Fenster könnten Einschleichdiebstähle verhindert oder massiv
erschwert werden. Auf der Homepage der Polizei Basel-Landschaft
sind gezielte Informationen und Broschüren zu diesen Themen
abrufbar. www.polizie.bl.ch.
Weniger
Verkehrsunfälle in Basel-Landschaft
Die
Verkehrsunfallstatistik der Baselbieter Polizei zeigt, dass rückblickend
die Verkehrssicherheitslage im Kanton sehr erfreulich ist. Die
Verkehrsunfälle sind erneut zurückgegangen.
LIESTAL.
Die Anzahl der Verkehrsunfälle hat im vergangenen Jahr von 1.672
auf 1.563, das sind 6 Prozent, abgenommen. Die Zahl der Verletzten
hat im gleichen Rahmen von 883 auf 828, wiederum 6 Prozent,
abgenommen. Besonders hervorzuheben ist, dass die Anzahl der
Todesopfer von 11 auf 9 gesunken ist, dies bedeutet eine
prozentuale Abnahme von 18. Diese Zahl ist jedoch vorsichtig zu
interpretieren, sie unterliegt seit Jahren beachtlichen
Schwankungen. Seit 1979 ist keine so tiefe Zahl verzeichnet
worden. Seit 1959 ist dies die absolut tiefste Zahl an Verkehrsunfällen
mit Todesfolge im Kanton Basel-Landschaft.
Bei
allen Strassenkategorien haben die Auswertungen der Unfallzahlen
gezeigt, dass die Unfälle abgenommen haben. Obwohl im Jahr 2002
ein markanter Rückgang der Gesamtunfallzahlen registriert werden
konnte, erfuhr der Bereich der Ausserortsunfälle einen Anstieg
von 251 auf 282, dass sind 12 Prozent. Der Rückgang der Unfälle
auf Innerorts-Strecken beschränkt sich also auf
Hochleistungsstrassen. Auch bei einer bezirksweisen Betrachtung
der Unfallzahlen kann, mit der Ausnahme des Bezirkes Laufen, von
einer generellen Abnahme der Unfallzahlen gesprochen werden. Im
Bezirk Laufen musste eine Zunahme der Unfallanzahl von 103 auf 113
registriert werden.
Die
Zahl der Unfälle auf Hochleistungsstrassen hat einen Rückgang
von 10 Prozent erfahren, von 322 auf 290. Die Zahl der verletzten
Personen hat von 171 auf 153 abgenommen.
Der
Freitag hat seine Spitzenposition als der Tag mit den meisten Unfällen
wieder gewonnen. Dies bei der Betrachtung der
Gesamtunfallverteilung nach den Wochentagen. Die zeitliche
Verteilung der Verkehrsunfälle innerorts/ausserorts auf Kantons-
und Gemeindestrassen zeigt bei der Betrachtung, dass die
Unfallspitze relativ deutlich bei ca. 17:00 Uhr liegt. Signifikant
abweichend von dieser Verteilung ist im vergangenen Jahr die
Tagesganglinie der Verteilung der Verkehrsunfälle auf den
Hochleistungsstrassen. So kann im Gegensatz zu den
innerorts/ausserorts Unfällen, der Freitag auf den
Hochleistungsstrassen als der sicherste Tag bezeichnet werden.
Markant ist auch die deutlich spätere Unfallspitze, welche
zwischen 18:00 und 19:00 Uhr liegt. An den Wochenenden sieht die
Situation aufgrund eines markant unterschiedlichen
Verkehrsverhaltens leicht anders aus. Dass heisst, die
Unfallspitze ist flacher und verteilt sich über einen grösseren
Zeitraum.
Bei
den Kinderunfällen hat sich die Zahl verschlechtert. Es musste
eine Zunahme von 55 auf 59 verunfallten Kindern verzeichnet
werden. Die Zahl der hierbei verletzten Kinder hat sich von 45 auf
54 erhöht. Gleichbleibend ist die Verteilung zwischen den
Geschlechtern. Die Anzahl der an Unfällen beteiligten Knaben beträgt
61 und die der Mädchen demnach 39 Prozent. Im Jahr 2002 gehörte
kein Kind zu den Todesopfern im Strassenverkehr.
Bei
den Personen über 69 Jahre ist eine auffällige Zunahme bei der
Unfallbeteiligung verzeichnet worden. Dies bereits seit einigen
Jahren. Im Jahr 2002 nahm die Anzahl der unfallbeteiligten
Personen als Lenker oder Fussgänger von 70 – 74 Jahren nicht
ab. Die Zahl ist praktisch unverändert von 68 auf 67 gesunken. In
der Altersgruppe 75 – 79 war die Abnahme höher, von 64 auf 46,
dies sind 28 Prozent. Bei der Altersgruppe 80 – 84 nahm die Zahl
der verunfallten von 36 auf 32 ab. Signifikante Zunahmen mussten
ebenfalls in den Alterskategorien der 16-Jährigen und in der
Altersgruppe von 20 – 24 Jahren, von 332 auf 344, verzeichnet
werden. Das Bild der bekannten Risikokategorie bestätigt sich
auch wider in einer ersten Analyse der Unfallsituation des Jahres
2002. Die Polizei Basel-Landschaft wird diese Entwicklung
weiterhin genau im Auge behalten und bei Bedarf zusätzliche
Massnahmen einleiten.
Die
Unfälle lassen sich in der Regel nicht auf einzelne Ursachen zurückführen.
Sie stellen eine Kette von Ereignissen und Umständen dar, die
schliesslich zum Unfall selber führen. So unterliegt das
Unfallgeschehen unterschiedlichsten Wechselwirkungen zwischen
Strasse, Verkehrsablauf und Welt. Diese Tatsache führt dazu, dass
in der Unfallstatistik auch mehr Unfallursachen als Unfälle
erfasst sind. Konkret heisst das, dass pro Unfälle mehrere
Ursachen auftreten können.
Erste
Entwürfe für Salina-Raurica
LIESTAL.
Im Zeitraum von gut einem Jahr soll eine Gesamtplanung für das
Gebiet der Rheinebene und der Römerstadt Augusta Raurica
vorliegen. Den Auftrag für das Projekt Salina-Raurica einen
Entwicklungsplan u erarbeiten, hatten drei internationale Teams im
Oktober 2002 erhalten. Nun liegen die ersten Entwürfe dieser Büros
vor. Nach der Fertigstellung des Entwicklungsplans im Sommer 2003
wird diese Gesamtplanung in eine öffentliche Vernehmlassung
gegeben. Anschliessend wird sie den politischen Gremien zum
Entscheid vorgelegt. Als kantonale Planung wir der
Entwicklungsplan den Gemeinden später als Grundlage für ihre
kommunale Nutzungsplanung dienen.
Geruchsbelästigungen
sollen aufgehoben werden
LIESTAL.
Die ARA Rhein AG wird vom Lufthygieneamt aufgefordert, Massnahmen
zur Reduktion der Geruchsimmissionen festzulegen, welche im Raum
Schweizerhalle und entlang der Autobahn A2 vermehrt belästigen.
Die Ursache der Geruchsbelästigungen ist die
Abwasserreinigungsanlage der ARA Rhein AG in Pratteln. Laut deren
Ermittlungen kann ein Biofilter die geruchsintensiven Stoffe nicht
genügend abbauen. Bis die Massnahmen zur Reduktion festgelegt
sind, kann es zu weiteren Geruchsbelästigungen kommen.
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