Das Disziplinarverfahren läuft weiter

SOLOTHURN. Die Einstellung des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens gegen den Solothurner Untersuchungsrichter Markus Henzi bedeutet zwar, dass kein strafbares Verhalten vorliegt.

Kantonale Behindertendienste Solothurn

SOLOTHURN. Nach knapp drei Jahren intensiver Arbeit haben die Kantonalen Behindertendienste Solothurn (KBDS) die Einführung eines Qualitätsmanagement- systems erfolgreich abgeschlossen.

Subventionsrahmen für Kaserne

BASEL. Im Sinne einer partnerschaftlichen Absichtserklärung haben die Verantwortlichen der Kulturabteilungen BS/BL den Subventionsrahmen für die Kaserne Basel festgelegt.

Konzerte der Aargauer Musikschaffenden

AARAU. Mitte Februar reisen die Musikerinnen und Musiker des Radio-Sinfonieorchesters aus Minsk in den Kanton Aargau. Unter der Leitung von Rainer Held werden sie unter dem Titel "Kulturkanton Aargau" auftreten.

Asche im Wald beisetzen

ZÜRICH. Das Waldstück Notzenschürli am Hönggerberg wird zur Begräbnisstätte.

Für die Nachhaltigkeit der Stadt Zürich

ZÜRICH. Die Stadt Zürich hat auf ihre Wettbewerbsausschreibung 150 Ideen und Projekte erhalten.

Kriminalstatistik im Baselland

LIESTAL. Im 2002 wurden im Baselland 8'061 Straftaten registriert. Das sind 15 % mehr als im Vorjahr.

Weniger Verkehrsunfälle in Basel-Landschaft

LIESTAL. Die Verkehrsunfallstatistik der Baselbieter Polizei zeigt, dass rückblickend die Verkehrssicherheitslage im Kanton sehr erfreulich ist.

Erste Entwürfe für Salina-Raurica

LIESTAL. Im Zeitraum von gut einem Jahr soll eine Gesamtplanung für das Gebiet der Rheinebene und der Römerstadt Augusta Raurica vorliegen.

Geruchsbelästigungen sollen aufgehoben werden

LIESTAL. Die ARA Rhein AG wird vom Lufthygieneamt aufgefordert, Massnahmen zur Reduktion der Geruchsimmissionen festzulegen, welche im Raum Schweizerhalle und entlang der Autobahn A2 vermehrt belästigen.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

5. Februar 2003

Das Disziplinarverfahren läuft weiter

SOLOTHURN. Die Einstellung des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens gegen den Solothurner Untersuchungsrichter Markus Henzi bedeutet zwar, dass kein strafbares Verhalten vorliegt. Tatsache ist aber, dass Markus Henzi während viereinhalb Jahren für Abonnemente von Pornoanbietern im Internet rund 20'000 Franken bezahlt und vom entsprechenden Angebot am Arbeitsplatz Gebrauch gemacht hat. Er bestätigt auch, dass er Zahlungen leistete, um Zugang zu Internetseiten mit (heute) verbotenem Inhalt zu erhalten am Arbeitsplatz. Was dies für den Beamten Henzi bedeutet, ist im Disziplinarverfahren abzuklären, unabhängig von der jetzt festgestellten Straflosigkeit.

Kantonale Behindertendienste Solothurn

SOLOTHURN. Nach knapp drei Jahren intensiver Arbeit haben die Kantonalen Behindertendienste Solothurn (KBDS) die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems erfolgreich abgeschlossen. Der SGS Switzerland SA, Zürich, eine unabhängige, international akkreditierte Zertifizierungsorganisation hat KBDS, d.h. das Wohnheim und die Beschäftigungsstätte Wyssestei in diesen Tagen mit dem Zertifikat über die Erfüllung der Normen und Kriterien BSV/IV 2000 ausgezeichnet.

Subventionsrahmen für Kaserne

Im Sinne einer partnerschaftlichen Absichtserklärung haben die Verantwortlichen der Kulturabteilungen BS/BL den Subventionsrahmen für die Kaserne Basel festgelegt.

BASEL. Um über die Zukunft dieser wichtigen Kulturinstitution zu schaffen, haben sich die Verantwortlichen der beiden Kulturabteilungen BS und BL auf einen inhaltlichen und finanziellen Subventionsrahmen geeinigt, und diesen den Verantwortlichen der Kaserne Basel bekannt gegeben. Die künftigen Subventionen berücksichtigen die Tatsache, dass die Kaserne Basel zu den kulturpolitischen Prioritäten der Region gehört, die Subventionseingabe und das Betriebskonzept der Kaserne Basel, die aktuellen finanzpolitischen Spielräume der beiden Kantone, das Publikumspotential sowie die derzeitige Publikumsresonanz. Mit der Festlegung des Subventionsrahmens verknüpft ist auch der künftige neue Leistungsauftrag.

Demnach muss die Kaserne Basel neben nationalen und internationalen Co-Produktionen und Gastspielen auch regionale Plattform für professionelle Produktionen hauptsächlich in den Bereichen Theater und Tanz sein. Der letzten Herbst erfolgreich wieder aufgenommene Musikbetrieb soll fortgeführt werden. Die Kaserne Basel soll sich wieder vermehrt als "Heimat" regionaler Ensembles verstehen, kooperiert aber eng mit dem alle zwei Jahre stattfindenden Theaterfestival "Welt in Basel". Der Betrieb in der Kaserne soll, in Kooperation mit anderen lokalen Veranstaltern aus dem gesellschaftlichen und soziokulturellen Umfeld, ein attraktiver Spielort mit einer lebendigen Ausstrahlung und verschiedensten Aktivitäten sein. Die Kaserne soll sich aktiv an der Förderung der jungen regionalen Szene beteiligen. Auf Grund ihres speziellen Ortes soll die Kaserne auch gezielt Kulturprojekte mit integrativer Qualität fördern und veranstalten. Die künstlerische und veranstalterische Unabhängigkeit der Kaserne bleibt gewahrt.

Die Verantwortlichen der Kulturabteilungen von Basel-Stadt und Basel-Land sind bereit, sich für eine substantielle Erhöhung der Subventionen an die Kaserne einzusetzen. Allerdings wird diese nicht dem von der Kaserne Basel beantragten Betrag von CHF 2,1 Mio. pro Jahr entsprechen. Der Verteilschlüssel zwischen Basel-Stadt und Basel-Land wird noch festgelegt.

Das kulturpolitische Potential und die künstlerische Ausstrahlung der Kaserne Basel bleiben intakt, auch wenn unter Umständen nicht alle Wünsche erfüllt werden können. Die Kaserne Basel muss sich in den nächsten Jahren wieder stärker als wichtige regionale Kulturplattform mit Leitfunktion für die freie Theater- und Tanzszene definieren, auf der grosse nationale oder internationale Produktionen sehr wohl ein wichtiger Faktor sein können.

In den nächsten Wochen sollen die entsprechenden Subventionsverhandlungen unter der Federführung des Ressorts Kultur des Erziehungsdepartementes Basel-Stadt geführt und abgeschlossen werden. Parallel dazu haben die Lösung der Lärmprobleme der Reithalle und der Umbau des Rossstalls hohe Priorität.

Konzerte der Aargauer Musikschaffenden

AARAU. Mitte Februar reisen die Musikerinnen und Musiker des Radio-Sinfonieorchesters aus Minsk in den Kanton Aargau. Unter der Leitung von Rainer Held werden sie unter dem Titel "Kulturkanton Aargau" auftreten. Die Auftritte sind am 21. Februar, in der katholischen Kirche Aarau um 20 Uhr, am 22. Februar im Stadtsaal Zofingen um 20 Uhr und am 23.Februar in der katholischen Kirche St. Anton in Wettingen um 17 Uhr. Die Konzerte, welche in der Schweiz statt finden, sind ein kulturpolitisches Projekt von Inspiration Brasil, der Partnerschaft Aargau-Belarus sowie dem Kammerchor Aarau.

Asche im Wald beisetzen

ZÜRICH. Das Waldstück Notzenschürli am Hönggerberg wird zur Begräbnisstätte. Auf Wunsch der Bevölkerung bietet die Stadt Zürich die Möglichkeit an, Asche im Wald beizusetzen. Bei einem Gemeinschafts- oder Familienbaum kann dann die Urne eines Verstorbenen beigesetzt werden. Mehrere Menschen, die sich nicht gekannt haben, können sich am Waldboden bei einem Gemeinschaftsbaum beisetzten lassen. Ein Familienbaum ist für eine Familie bestimmt, die auch nach dem Tod vereint bleiben möchten. Als Begräbnisplatz wird der Wald nicht erkennbar sein. Grabmale und Schmuck sollen nämlich nicht angebracht werden. Das Ziel naturnaher Beisetzung würde somit erfüllt werden.

Für die Nachhaltigkeit der Stadt Zürich

Die Stadt Zürich hat auf ihre Wettbewerbsausschreibung 150 Ideen und Projekte erhalten. Ziel des Wettbewerbs war die Nachhaltigkeit in Zürich zum Thema zu machen und die Leute zu animieren, entsprechende Visionen zu entwerfen.

ZÜRICH. Auf ihre Wettbewebsausschreibung Ende August 2002 hat die Stadt Zürich rund 150 Ideen und Projekte für ein zukunftsfähiges Zürich erhalten. 21 Beiträge wurden von der achtköpfigen Jury prämiert. 10 dieser 21 werden mit symbolischen Preisen ausgezeichnet und die restlichen elf  Projekte gewinnen für ihre Umsetzung je 10´000 Franken.

Der Wettbewerb unterscheidet die Kategorie "Idee", bei welcher der Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung und die Originalität im Vordergrund standen, von der Kategorie "Projekte". Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kategorie "Projekte" haben nämlich zur Unterstützung ihres Projektes sich um einen Geldbetrag von je 10´000 Franken beworben. Daher mussten Sie auch entsprechend detaillierte Unterlagen einreichen.

Das Thema Nachhaltigkeit in der Stadt Zürich zum Gesprächsthema zu machen und die Bevölkerung zu animieren, Visionen für eine nachhaltige Entwicklung in der Stadt Zürich zu entwerfen, waren Ziele des Wettbewerbs.

Mit einem Modell für Hauswartinnen und Hauswarten, welche zum Beispiel Bohrmaschinen ausleihen und Einkäufe erledigen, belegt Mischa Schmid, Student, den ersten Platz der Kategorie "Projekte". Die Idee regt zusätzliche Hauswartsdienstleistungen wie Wohnungsreinigung usw an.

Ein "Multi-Kulti-Mittagstisch" für ausländische und einheimische Kinder im Quartier Balgrist erhielt den zweiten Platz. Der "Multi-Kulti-Mittagstische" fördert die Toleranzbereitschaft und Kontakte zu kulturellen und religiösen Institutionen.

Den dritten Platz belegt das Projekt Solarkraftwerk Schwamendingen, das auf dem Dach des Gemeinschaftszentrums Schwamendingen gemeinsam mit der Bevölkerung erstellt werden soll. Diese Projekt hat den Wettbewerbssponsor so überzeugt, dass es einen zusätzlichen Sonderpreis im Umfang von 5´000 Franken für die Öffentlichkeitsarbeit erhält.

Die Ausstellung mit über 80 Beiträgen werden bis am 8.2.03 ausgestellt.

Kriminalstatistik im Baselland

Im 2002 wurden im Baselland 8'061 Straftaten registriert. Das sind 15 % mehr als im Vorjahr. Stark zugenommen haben die Diebstähle (+601) und Sachbeschädigungen (+344).

LIESTAL. Von insgesamt 951 ermittelten Tätern waren 421 ausländische Staatsangehörige. Der Ausländeranteil beträgt demnach 44 %, was im Vergleich zum Vorjahr (43 %) eine leichte Erhöhung bedeutet. Der seit einigen Jahren anhaltende Anstieg der Gewaltkriminalität hat sich auch im Jahr 2002 fortgesetzt. Die gemeldeten Straftaten haben sich gegenüber dem Vorjahr von 496 auf 512 erhöht. Ein Tötungsdelikt und zwei Tötungsversuche mussten im 2002 registriert werden. Wie bereits in den vergangenen Jahren war auch im Jahr 2002 ein weiterer Anstieg bei den Körperverletzungen von 16 auf 20 Fälle festzustellen, wobei die Delikte der einfachen Körperverletzungen von 11 auf 106 sanken.

Erfreulicherweise wurde bei den Raubdelikten ein Rückgang von 45 auf 36 Delikte verzeichnet. Ursache dafür ist wahrscheinlich, dass im vergangenen Jahr Seriendelikte durch Jugendbanden ausgeblieben sind. Die Drohungen steigen gewöhnlicherweise kontinuierlich an. Auch in diesem Jahr sind die Fälle von 127 auf 147 angestiegen.

Die Vermögensdelikte, welche eine wesentliche Grösse in der Polizei Kriminalstatistik einnehmen, sind auch gestiegen. Der allgemeine Diebstahl weist mit 1295 Fällen eine Zunahme von 173 Delikten auf. Nebenbei haben die Betrugsdelikte von 42 auf 45 Fälle aufgeholt. Insgesamt 1698 mal wurde letztes Jahr eingebrochen. Immerhin weisen die Fahrzeugentwendungen einen Rückgang von 3499 auf 3145 auf.

Von 60 auf 58 Fälle sanken die Brandstiftungen. Es handelt sich jedoch um „kleinere“ Brandstiftungen wie zum Beispiel von Briefkästen und Abfallcontainern. Die Schadensumme betrug bei 24 Fällen weniger als 1000 Franken.

In etwa 30 Hanfläden wurden sporadisch Hausdurchsuchungen  durchgeführt. Diverse wurden geschlossen und 2 Tonnen Marihuana wurden beschlagnahmt.

Der Dienst „Organisierte Kriminalität“ befasste sich im letzten Jahr mit zwei grösseren Gruppierungen. Jene stehen im verdacht, Kapitalverbrechen, Anlagebetrüge, Drogen- und Menschenhandel begangen zu haben. Bei diesem Verfahren dauern die Ermittlungen länger. Mehrere Monate werden noch in Anspruch genommen.

Viele Delikte könnten mit etwas Vorsicht und Aufmerksamkeit vermieden werden. Beispielsweise, sollte aufgepasst werden, dass keine Wertsachen in den Garderoben liegen gelassen werden. Auch beim Einkaufen sollte das Portemonnaie nicht am Einkaufswagen angehängt werden. Erwiesen hat sich nämlich, dass die Opfer oft durch den Täter selbst durch Gespräche abgelenkt werden. Durch geschlossen Türen und Fenster könnten Einschleichdiebstähle verhindert oder massiv erschwert werden. Auf der Homepage der Polizei Basel-Landschaft sind gezielte Informationen und Broschüren zu diesen Themen abrufbar. www.polizie.bl.ch.

Weniger Verkehrsunfälle in Basel-Landschaft

Die Verkehrsunfallstatistik der Baselbieter Polizei zeigt, dass rückblickend die Verkehrssicherheitslage im Kanton sehr erfreulich ist. Die Verkehrsunfälle sind erneut zurückgegangen.

LIESTAL. Die Anzahl der Verkehrsunfälle hat im vergangenen Jahr von 1.672 auf 1.563, das sind 6 Prozent, abgenommen. Die Zahl der Verletzten hat im gleichen Rahmen von 883 auf 828, wiederum 6 Prozent, abgenommen. Besonders hervorzuheben ist, dass die Anzahl der Todesopfer von 11 auf 9 gesunken ist, dies bedeutet eine prozentuale Abnahme von 18. Diese Zahl ist jedoch vorsichtig zu interpretieren, sie unterliegt seit Jahren beachtlichen Schwankungen. Seit 1979 ist keine so tiefe Zahl verzeichnet worden. Seit 1959 ist dies die absolut tiefste Zahl an Verkehrsunfällen mit Todesfolge im Kanton Basel-Landschaft.

Bei allen Strassenkategorien haben die Auswertungen der Unfallzahlen gezeigt, dass die Unfälle abgenommen haben. Obwohl im Jahr 2002 ein markanter Rückgang der Gesamtunfallzahlen registriert werden konnte, erfuhr der Bereich der Ausserortsunfälle einen Anstieg von 251 auf 282, dass sind 12 Prozent. Der Rückgang der Unfälle auf Innerorts-Strecken beschränkt sich also auf Hochleistungsstrassen. Auch bei einer bezirksweisen Betrachtung der Unfallzahlen kann, mit der Ausnahme des Bezirkes Laufen, von einer generellen Abnahme der Unfallzahlen gesprochen werden. Im Bezirk Laufen musste eine Zunahme der Unfallanzahl von 103 auf 113 registriert werden.

Die Zahl der Unfälle auf Hochleistungsstrassen hat einen Rückgang von 10 Prozent erfahren, von 322 auf 290. Die Zahl der verletzten Personen hat von 171 auf 153 abgenommen.

Der Freitag hat seine Spitzenposition als der Tag mit den meisten Unfällen wieder gewonnen. Dies bei der Betrachtung der Gesamtunfallverteilung nach den Wochentagen. Die zeitliche Verteilung der Verkehrsunfälle innerorts/ausserorts auf Kantons- und Gemeindestrassen zeigt bei der Betrachtung, dass die Unfallspitze relativ deutlich bei ca. 17:00 Uhr liegt. Signifikant abweichend von dieser Verteilung ist im vergangenen Jahr die Tagesganglinie der Verteilung der Verkehrsunfälle auf den Hochleistungsstrassen. So kann im Gegensatz zu den innerorts/ausserorts Unfällen, der Freitag auf den Hochleistungsstrassen als der sicherste Tag bezeichnet werden. Markant ist auch die deutlich spätere Unfallspitze, welche zwischen 18:00 und 19:00 Uhr liegt. An den Wochenenden sieht die Situation aufgrund eines markant unterschiedlichen Verkehrsverhaltens leicht anders aus. Dass heisst, die Unfallspitze ist flacher und verteilt sich über einen grösseren Zeitraum.

Bei den Kinderunfällen hat sich die Zahl verschlechtert. Es musste eine Zunahme von 55 auf 59 verunfallten Kindern verzeichnet werden. Die Zahl der hierbei verletzten Kinder hat sich von 45 auf 54 erhöht. Gleichbleibend ist die Verteilung zwischen den Geschlechtern. Die Anzahl der an Unfällen beteiligten Knaben beträgt 61 und die der Mädchen demnach 39 Prozent. Im Jahr 2002 gehörte kein Kind zu den Todesopfern im Strassenverkehr.

Bei den Personen über 69 Jahre ist eine auffällige Zunahme bei der Unfallbeteiligung verzeichnet worden. Dies bereits seit einigen Jahren. Im Jahr 2002 nahm die Anzahl der unfallbeteiligten Personen als Lenker oder Fussgänger von 70 – 74 Jahren nicht ab. Die Zahl ist praktisch unverändert von 68 auf 67 gesunken. In der Altersgruppe 75 – 79 war die Abnahme höher, von 64 auf 46, dies sind 28 Prozent. Bei der Altersgruppe 80 – 84 nahm die Zahl der verunfallten von 36 auf 32 ab. Signifikante Zunahmen mussten ebenfalls in den Alterskategorien der 16-Jährigen und in der Altersgruppe von 20 – 24 Jahren, von 332 auf 344, verzeichnet werden. Das Bild der bekannten Risikokategorie bestätigt sich auch wider in einer ersten Analyse der Unfallsituation des Jahres 2002. Die Polizei Basel-Landschaft wird diese Entwicklung weiterhin genau im Auge behalten und bei Bedarf zusätzliche Massnahmen einleiten.

Die Unfälle lassen sich in der Regel nicht auf einzelne Ursachen zurückführen. Sie stellen eine Kette von Ereignissen und Umständen dar, die schliesslich zum Unfall selber führen. So unterliegt das Unfallgeschehen unterschiedlichsten Wechselwirkungen zwischen Strasse, Verkehrsablauf und Welt. Diese Tatsache führt dazu, dass in der Unfallstatistik auch mehr Unfallursachen als Unfälle erfasst sind. Konkret heisst das, dass pro Unfälle mehrere Ursachen auftreten können.

Erste Entwürfe für Salina-Raurica

LIESTAL. Im Zeitraum von gut einem Jahr soll eine Gesamtplanung für das Gebiet der Rheinebene und der Römerstadt Augusta Raurica vorliegen. Den Auftrag für das Projekt Salina-Raurica einen Entwicklungsplan u erarbeiten, hatten drei internationale Teams im Oktober 2002 erhalten. Nun liegen die ersten Entwürfe dieser Büros vor. Nach der Fertigstellung des Entwicklungsplans im Sommer 2003 wird diese Gesamtplanung in eine öffentliche Vernehmlassung gegeben. Anschliessend wird sie den politischen Gremien zum Entscheid vorgelegt. Als kantonale Planung wir der Entwicklungsplan den Gemeinden später als Grundlage für ihre kommunale Nutzungsplanung dienen.

Geruchsbelästigungen sollen aufgehoben werden

LIESTAL. Die ARA Rhein AG wird vom Lufthygieneamt aufgefordert, Massnahmen zur Reduktion der Geruchsimmissionen festzulegen, welche im Raum Schweizerhalle und entlang der Autobahn A2 vermehrt belästigen. Die Ursache der Geruchsbelästigungen ist die Abwasserreinigungsanlage der ARA Rhein AG in Pratteln. Laut deren Ermittlungen kann ein Biofilter die geruchsintensiven Stoffe nicht genügend abbauen. Bis die Massnahmen zur Reduktion festgelegt sind, kann es zu weiteren Geruchsbelästigungen kommen.  

 

 

 

español

bienvenidos

türkçe

merhaba

deutsch

home

dossiers

interviews

portraits

news box

migration

CH in kürze

fotobank

agenda

jahresbericht

impressum