Start der Rekrutenschulen

BERN. Die Frühjahrs-Rekrutenschule fängt am Montag an. Rund 11'700 Schweizerinnen und Schweizer rücken ein. Sie dauert bis zum 23 Mai 2003.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

7. Februar 2003

Start der Rekrutenschulen

Die Frühjahrs-Rekrutenschule fängt am Montag an. Rund 11'700 Schweizerinnen und Schweizer rücken ein. Sie dauert bis zum 23 Mai 2003.

BERN. Am Montag, 10 Februar, starten die Frühjahrsrekrutenschulen 2003. 11'629 Schweizerinnen und Schweizer rücken insgesamt zu dieser militärischen Grundausbildung ein. Verteilt in 46 Schulen und auf 35 Waffenplätzen sind 67 der Einrückenden Frauen. Die Winter-Rekrutenschulen dauern bis zum 23. Mai 2003. Die beiden Artillerie-Rekrutenschulen in Bière und Frauenfeld und die Fallschirmaufklärer-RS in Riazzino sind bereits im Januar gestartet.

Von insgesamt 125 Kompaniekommandanten, 318 Zugführer, 2'881 Korporälen, 123 Feldweibeln, 81 Fourieren sowie 96 Ärzten, Quartiermeistern und Logistikoffizieren werden die Rekruten ausgebildet, gecoacht und begleitet. 1'300 Berufs- und Zeitmilitärs  stehen für die Leitung der Ausbildung zur Verfügung.

Nach RS-Start fassen die Rekruten in den ersten Tagen ihre persönliche Ausrüstung. Diese setzt sich zusammen aus Kampf- und Ausgangsbekleidung, zwei paar Kampfstiefeln, dem Gepäck, der ABC-Schutzmaske und der Waffe. Sie kostet 5'800 Franken. Pro Angehörige der Armee können die Fouriere 8.40 Franken für die Verpflegung ausgeben. Zusätzlich zum Sold von vier Franken pro Tag erhält der Rekrut eine Erwerbsausfallentschädigung von täglich 43 Franken. Für Kader beträgt der Erwerbsausfall mindestens 97 Franken, dazu kommen der Sold von mindestens sieben Franken sowie eine Soldzulage von 20 bis 50 Franken, je nach Grad.

Bei der Bewältigung von Krisensituationen bietet der psychologisch-pädagogische Dienst der Schweizer Armee Einzelberatung bei Bedarf an. Auch berät er die Kader in Führungsfragen.

In den ersten RS Wochen werden alle Schulen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialdienstes der Armee besucht. Vier hauptamtliche Betreuer und 25 Milizbetreuer stehen den Angehörigen der Armee bei Problemen zur Verfügung. Sie helfen nicht nur finanzielle Engpässe zu lösen, sondern beraten die Rekruten auch in Notlagen oder in juristischen Belangen.

Der Sozialdienst der Armee verfügt über eine Gratis-Hotline unter der Nummer 0800 855 844. Helm auf für rund 11'700 Rekruten.

 

 

 

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