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„Schule
und Spitzensport“
AARAU.
Im Kanton Aargau können seit dem 1. Oktober Kinder und
Jugendliche mit besonderen Begabungen in der Regelklasse mit
geeigneter Unterstützung gefördert werden. Aufgrund des hohen
Trainingsaufwands haben insbesondre Kinder und Jugendliche mit
ausgewiesenen sportlichen Fähigkeiten oft Mühe, Schule und
Spitzensport in Einklang zu bringen. Das Departement Bildung,
Kultur und Sport (BKS) hat bereits zusammen mit dem
Kunstturnverband des Kantons Aargau ein Konzept im Rahmen der
Begabungsförderung ausgearbeitet. Aufgrund der ersten positiven
Ergebnisse wird es in vergleichbarer und erweiterter Weise an der
Kreisschule Buchs-Rohr umgesetzt.
Die
Jugendlichen des Angebots „Schule und Spitzensport“ besuchen
am Vormittag in Buchs-Rohr den Unterricht in ihrer Stamm- oder
Regelklasse. Ein bis zwei Trainings täglich ermöglicht der
Gesamtstundenplan. Im Rahmen der ergänzenden schulischen
Massnahmen werden Jugendliche zusätzlich in Fördergruppen
unterrichtet. Je nach schulischer Leistungsfähigkeit werden die
individuellen Leistungsziele definiert. Eine individuelle
Lernvereinbarung regelt das optimale Zusammenspiel zwischen
Regelklassenunterricht, Training und Fördergruppenunterricht.
Arbeitslosigkeit
erneut gestiegen
BERN.
Mit 9'238 Personen waren im Kanton Bern 983 Schweizerinnen und
Schweizer im Januar mehr arbeitslos als im Vormonat. Die Zahl der
arbeitslosen Männer stieg um 974 auf 8'817. Der Frauenanteil hat
um 363 auf 5'679 Arbeitslose zugenommen. Bei den Ausländerinnen
und Ausländer stieg die Zahl um 354 auf 5'258 Personen. Praktisch
wurden alle Wirtschaftszweige von der Zunahme betroffen. Aus
saisonalen und konjunkturellen Gründen verzeichnete das
Baugewerbe eine weitere Zunahme um 182 Personen. Die Bereiche
Planung, Beratung und Informatik erfuhren mit 215 sowie Handel mit
137 Personen aus konjunkturellen Gründen weiterhin erhebliche
Zunahmen. Der Amtsbezirk Biel verzeichnet den stärksten Anstieg
der Arbeitslosenquote mit 0,7 Prozent auf 5,5 Prozent. Von den
20'192 Stellensuchenden gingen 2'802 Personen einer bezahlten
Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 1'020 Personen
nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil. 1'138 aller
Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung oder Umschulung,
die länger als einen Monat dauerte. Gemessen am Total der
Stellensuchenden waren 13,9 Prozent in einem Zwischenverdienst.
5,1 Prozent absolvierten ein Beschäftigungsprogramm, 5,6 Prozent
eine Weiterbildung und 71,8 Prozent der Stellensuchenden waren
ohne Arbeit.
Asyl-Vorschlag
aus Zürich wird begrüsst
ZÜRICH.
Der Vorschlag des Zürcher Stadtrats, Asylbewerber sofort nach
ihrer Ankunft in der Schweiz zur Arbeit zu verpflichten, wird von
der Mehrheit der Schweizer Bevölkerung begrüsst. Die Isopublic führte
dafür eine repräsentative Umfrage durch. Gemäss diesen Angaben
halten 81 Prozent der Befragten den Vorschlag für gut. Als eher
schlecht bis sehr schlecht stufen 16 Prozent die Idee ein.
Ausserdem bildete sich eine Antwort an die Zürcher SVP. 70
Prozent der Befragten sind mit deren Kritik nicht einverstanden.
Sie behaupteten, dass Asylbewerber den Schweizern die Arbeitsplätze
wegnehmen.
Die
grösste Zunahme der Arbeitslosenzahl im Aargau
AARAU.
Bei den sechs aargauischen regionalen Arbeitsvermittlungszentren
nahm die Zahl der eingeschriebenen Stellensuchenden um 678
Personen auf 13'107 Personen zu. Die Stellensuchendenquote stieg
von 4,5 auf 4,8 Prozent. Die aargauische Arbeitslosenzahl ist von
Ende Januar 2002 bis Ende Januar 2003 um 84,5 Prozent angestiegen.
Damit gehört Aargau zu den Kantonen mit der grössten Zunahme der
Arbeitslosenzahl.
Fasnachtsumzug
der Liestaler Kinder
LIESTAL.
Dieses Jahr findet der Fasnachtsumzug des Kindergartens und der
Primarschule Liestal am Donnerstag, den 27. Februar oder am
Freitag, den 28. Februar statt. Um 14.30 Uhr beginnt der Umzug in
der Allee und endet dort ebenfalls um ca. 15.30 Uhr. Die
teilnehmenden Kinder erhalten dort ein Zvieri. Über die Durchführung
erhalten sie genaue Auskunft am Donnerstag- oder Freitagmorgen ab
7.00 Uhr über die Telefonnummer 1600 –1. Alle Eltern,
Geschwister, Grosseltern, Freunde, Bekannte und Passanten sind
eingeladen den Umzug zu geniessen und die tollen Larven und Kinder
zu bestaunen.
Gedankenaustausch
zur Landwirtschaft
LIESTAL.
Willi Stächele, der Minister für Ernährung und ländlichen Raum
von Baden- Württemberg, und Meriatte Siefert, Vizepräsidentin
des Regionalrates der Region Elsass, haben sich mit dem
baselbieter Regierungsrat Erich Straumann zu einem
Gedankenaustausch getroffen. Der Direktor des Bundesamtes für
Landwirtschaft stellte den Gästen die Schweizerische Agrarpolitik
vor. Die Ökologisierung, insbesondere der Biolandbau, bildete
dabei den Schwerpunkt. Der bisherige Schwerpunkt lag in der
angewandten Forschung in der Landwirtschaft des Oberrheingebietes.
Künftig soll der Informationsaustausch mehr im Vordergrund
stehen.
Verbessertes
Budget 2003
LIESTAL.
Den vom Einwohnerrat zurückgewiesenen Budget-Entwurf 2003 hat der
Stadtrat der Stadt Liestal in überarbeitender Form verabschiedet.
Es ist ihm gelungen, den Aufwandüberschuss von ursprünglich
1'616'600 Franken auf 727'800 Franken mehr als zu halbieren und
das Budget um 886'800 zu verbessern. Bei seinen Sparbemühungen
hat der Stadtrat folgende Schwerpunkte gesetzt: Reduktion der
Inanspruchnahme von Dienstleistungen Dritter, Punktuelle Reduktion
des Dienstleistungsangebotes und Budgetkorrekturen in Einzelfällen.
Goldreserven
für AHV und Bildung?
LIESTAL.
Die SP-Fraktion im Nationalrat teilte nach einer zweitägigen
Klausurtagung in Liestal mit, dass das Modell zur Verteilung der
Nationalbank-Goldreserven die Wünsche einer klaren Mehrheit der
Stimmbürger und –bürgerinnen berücksichtige. Die Fraktion hält
an ihrem Modell fest, wonach je ein Drittel der AHV, den Kantonen
und einer Bildungsoffensive zu Gute kommen soll. Die Vox-Analyse
habe dies nach einer Volksabstimmung vom 22.9.02 gezeigt. Damit
stellt sich die SP-Fraktion gegen die Absicht des Bundesrates, die
Erträge aus den Goldreserven zu zwei Drittel den Kantonen und zu
einem Drittel dem Bund zu überlassen.
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