Besuch des slowakischen Aussenministers

BERN. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey wird am 13. Februar den slowakischen Aussenminister Eduard Kukan zu einem offiziellen Arbeitsbesuch in Bern empfangen.

Diplomatischer Berater für Calmy-Rey

BERN. Botschafter Urs Ziswiler, zurzeit Botschafter in Kanada und auf den Bahamas, wird Bundesrätin Micheline Calmy-Rey bei der Einarbeitung in die aussenpolitischen Geschäfte als diplomatischer Berater zur Verfügung stehen.

Importsperre für Schweizer Rindersamen aufgehoben

BERN. Ab sofort kann Rindersamen wieder nach Österreich exportiert werden, wenn in einer Bescheinigung bestätigt wird, dass der Samen nicht von Tieren stammt, bei denen BSE festgestellt wurde.

Metzler trifft französischen Justizminister

BERN. Bundesrätin Ruth Metzler ist am 10. Februar in Bern mit dem französischen Justizminister Dominique Perben zusammen getroffen.

Über 6,3 Millionen Diensttage im Jahr 2002

BERN. Die Angehörigen der Armee haben 2002 rund 100'000 Diensttage weniger geleistet als im Vorjahr.

Neue Kommandanten SWISSCOY

BERN. Das achte Kontingent SWISSCOY wird von Oberstleutnant Pierre-André Campiche und Major im Generalstab Thomas Beccarelli geführt.

Arbeitslosigkeit nimmt zu, Kurzarbeit ab

BERN. Die gesamtschweizerische Arbeitslosenzahl erhöhte sich im Januar auf 139'000 Personen. Die Arbeitslosenquote beträgt nun 3,8 Prozent.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

11. Februar 2003

Besuch des slowakischen Aussenministers

BERN. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey wird am 13. Februar den slowakischen Aussenminister Eduard Kukan zu einem offiziellen Arbeitsbesuch in Bern empfangen. Im Mittelpunkt der Gespräche werden die europäische Integration, die Situation im Irak, im Nahen Osten und in Südosteuropa, die Schwerpunkte der Slowakei und der Schweiz in der UNO, sowie die bilateralen Beziehungen stehen. Seit der Entstehung der Republik der Slowakei am 1. Januar 1993, vor gut 10 Jahren, haben sich die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und der Slowakei hervorragend entwickelt. Im Dezember 1999 hat die Schweiz in Bratislava ihre Botschaft eröffnet. Gemeinsame Werte vertreten die Schweiz und die Slowakei etwa im Rahmen der UNO. Die Slowakei ist EU-Beitrittskandidat und wird voraussichtlich anlässlich der nächsten Erweiterung in die EU aufgenommen werden. In Bratislava wurde am 25. September 2002 ein von der Schweiz initiiertes, regionales Zentrum für nukleare Sicherheit (CENS) eröffnet, das international grosses Interesse und Unterstützung findet.

Diplomatischer Berater für Calmy-Rey

BERN. Botschafter Urs Ziswiler, zurzeit Botschafter in Kanada und auf den Bahamas, wird Bundesrätin Micheline Calmy-Rey bei der Einarbeitung in die aussenpolitischen Geschäfte als diplomatischer Berater zur Verfügung stehen. Von 1977 - 1979 war Ziswiler als Rotkreuzdelegierter beim IKRK in Gaza, Beirut,Teheran, Tel-Aviv und Uganda tätig. Im Jahr 1979 trat er in den Dienst des EDA ein. 1981 folgte die Versetzung als Botschaftssekretär nach Lagos und 1983 als erster Mitarbeiter nach Oslo. 1984 kehrte er nach Bern zurück und wurde dem Integrationsbüro EDA/EVD zugeteilt. 1988 folgte eine Versetzung als erster Mitarbeiter nach Tel Aviv. Von 1990 - 1993 war er im Einsatz als Informationsbeauftragter für Europafragen im Integrationsbüro. Anschliessend wurde er als Geschäftsträger in Zagreb und später als erster Mitarbeiter des Missionschefs in Buenos Aires eingesetzt. 1995 ernannte ihn der Bundesrat zum Botschafter und Chef der Politischen Abteilung IV (Menschenrechts- und humanitäre Politik) in Bern. Seit 1999 ist er Botschafter in Kanada und auf den Bahamas mit Sitz in Ottawa.

Importsperre für Schweizer Rindersamen aufgehoben

BERN. Ab sofort kann Rindersamen wieder nach Österreich exportiert werden, wenn in einer Bescheinigung bestätigt wird, dass der Samen nicht von Tieren stammt, bei denen BSE festgestellt wurde. Weiter wird zur Bedingung gemacht, dass die Stiere, von denen der Samen gewonnen wurde, nicht von Kühen abstammen, bei denen BSE festgestellt wurde und ihrerseits keine Nachkommen mit BSE haben. Die österreichische Importsperre aus dem Jahre 1996 war seinerzeit als BSE-Schutzmassnahme deklariert worden. Österreich war das einzige EU-Land, das entsprechende Exportrestriktionen bis jetzt aufrecht erhielt. Das Importverbot für Schweizer Rindvieh nach Österreich bleibt allerdings weiter bestehen.

Metzler trifft französischen Justizminister

BERN. Bundesrätin Ruth Metzler ist am 10. Februar in Bern mit dem französischen Justizminister Dominique Perben zusammen getroffen. Dabei wurde ein bilateraler Zusatzvertrag zum Europäischen Auslieferungsübereinkommen unterzeichnet. Weitere Diskussionspunkte waren der Kampf gegen den Terrorismus und die organisierte Kriminalität, Schengen/Dublin, Fragen des internationalen Kindesschutzes, die Überlastung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte und das G8-Gipfeltreffen in Evian.

Über 6,3 Millionen Diensttage im Jahr 2002

BERN. Die Angehörigen der Armee haben 2002 rund 100'000 Diensttage weniger geleistet als im Vorjahr. 207'700 Angehörige der Armee haben im vergangenen Jahr Dienst geleistet. Zusammen sind das 6'328'552 Diensttage. Die Anzahl Diensttage ist zwar gegenüber 2001 um 97'149 gesunken, entspricht aber dem Schnitt der letzten fünf Jahre. Seit 1998 wurden jährlich zwischen 6,2 und 6,5 Millionen Tage Militärdienst geleistet.

Neben Menschen standen auch Tiere im Einsatz: 739 Pferde leisteten 23'108 Diensttage.

Im Jahr 2002 haben Militärköche rund 12,8 Millionen Mahlzeiten zubereitet. Die Verpflegungskosten schlugen beim Truppenrechnungswesen mit 51,8 Millionen Franken zu Buche. Für Unterkünfte wurden 31,5 Millionen, für Transporte 33,2 Millionen, für die Beförderung von Paketen und Briefen 22 Millionen und für Land- und Sachschäden 5,8 Millionen Franken bezahlt. Gesamthaft beliefen sich die Sachausgaben für die Truppe im vergangenen Jahr auf 228,2 Millionen Franken. Inbegriffen sind acht Millionen, die einen entsprechenden Ausgabenüberschuss aus dem Jahre 2001 abdecken.

Neue Kommandanten SWISSCOY

BERN. Das achte Kontingent SWISSCOY wird von Oberstleutnant Pierre-André Campiche und Major im Generalstab Thomas Beccarelli geführt. Das Gros des neuen Kontingents hat am 10. Februar zum letzten Mal auf dem Waffenplatz Bière (VD) mit der siebenwöchigen Ausbildung für den Einsatz im Kosovo begonnen. Das nächste SWISSCOY-Kontingent wird ab August im Truppenlager Melchtal (OW) ausgebildet. Das Kommando des Ausbildungs-Zentrums befindet sich ab 1. April

2003 in der Kaserne Wil bei Stans (NW). Insgesamt haben 189 Angehörige der Armee die Ausbildung aufgenommen, davon 8 Frauen. Vom 7. SWISSCOY-Kontingent haben 18 Personen ihren Einsatz um sechs Monate verlängert.

Arbeitslosigkeit nimmt zu, Kurzarbeit ab

Die gesamtschweizerische Arbeitslosenzahl erhöhte sich im Januar auf 139'000 Personen. Die Arbeitslosenquote beträgt nun 3,8 Prozent.

BERN. Ende Januar 2003 waren gemäss Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (seco) 138´944 Arbeitslose eingeschrieben. Das sind 9'135 mehr als im Vormonat Dezember 2002. Damit stieg die Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent im Dezember auf 3,8 Prozent im Januar. Gesamtschweizerisch wurden insgesamt 192´586 Stellensuchende registriert, 9´324 mehr als im Vormonat. Um 1´265 erhöhte sich die Zahl der gemeldeten offenen Stellen auf 7´936 Stellen. Erst in ca. 10 Tagen können die detaillierten Ergebnisse veröffentlicht werden.

Die Zahl der Personen, welche im Dezember von Kurzarbeit betroffen waren, betrug 5´658. Immerhin sind dies 2´751 Personen weniger als im Vormonat. Um 62 Einheiten reduzierte sich die Anzahl der betroffenen Betriebe auf 536. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 182´983 auf 320´970 Stunden ab.

Die Kurzarbeit betraf im Dezember 2002 4´450 Männer und 1´208 Frauen. Im Vergleich zum Vormonat entspricht das bei den Männern einer Abnahme um 2´054 Personen. Die Entwicklung in den Sparten Metallindustrie, Maschinen/Fahrzeugbau sowie Elektronik/Elektrotechnik waren dafür hauptsächlich verantwortlich. Die Zahl der kurzarbeitenden Frauen reduzierte sich um 697 Personen. Hier trug der Verlauf der Bereichen Metallindustrie, Elektrotechnik/Elektronik, Textilien und Maschinen/Fahrzeugbau wesentlich zum Rückgang bei.

Auf die Deutschschweiz entfielen 234´567 ausgefallene Arbeitsstunden. Das sind rund 73 Prozent der registrierten Kurzarbeit im Berichtmonat Dezember. Im Vergleich zum November 2002 waren dies 97´488 Stunden weniger. Dies entspricht einer Abnahme um 29´4 Prozent. 86´408 Ausfallstunden werden in der Westschweiz und im Tessin erfasst.

Dies bedeutet gegenüber dem Vormonat eine Rückgang um 85´495 Stunden.

Nach Kantonen aufgelistet verzeichnete erneut Zürich am meisten Kurzarbeit mit 44´698 Ausfallstunden, gefolgt von Nidwalden mit 38´214, St. Gallen mit 30´110, Aargau mit 27´302, Neuenburg mit 23´926 und Bern mit 23´355 Ausfallstunden.

 

 

 

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