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BAKOM
bremst Radio-Kurzveranstaltungen in Zürich
ZÜRICH/BERN.
Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) wird bis Ende Juni 2003
keine Gesuche mehr um Erteilung von Konzessionen für
Radio-Kurzveranstaltungen in Zürich behandeln. Begründet wird
dieser Entscheid damit, dass dieses Jahr in Zürich ein neues
Jugendradio konzessioniert werden soll. Die Ausschreibung für das
Jugendradio sollte im März 2003 eröffnet werden und bis Ende
Juni 2003 dauern. Bereits haben verschiedene Gruppierungen und
Einzelpersonen, die zum Kreis der Bewerber um die neue Konzession
gehören, Gesuche für Kurzveranstaltungen beim BAKOM gestellt.
Mit diesen Kurzveranstaltungen könnten sich die Organisatoren
beim Publikum und den Behörden als spätere Betreiber des
Jugendradios beliebt machen. Ausserdem könnten aus technischen
und organisatorischen Gründen den Bewerbern nicht gleiche
Bedingungen angeboten werden. Im Sinne eines fairen
Auswahlverfahrens, wartet das BAKOM den Ablauf der Bewerbungsfrist
für das Jugendradio ab, bevor es die Gesuche behandelt. Anträge
von Gesuchstellern für eine Kurzveranstaltung, die sich nicht um
eine Dauerkonzession beworben haben, werden vom BAKOM geprüft.
Bewerber um eine Dauerkonzession werden 2003 keine
Kurzveranstaltungen in Zürich durchführen können.
Neue
Website „Sportstättenverwaltung“
AARAU.
Die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Bern, St.Gallen und Zürich
haben sich zusammengeschlossen und das Internetangebot www.sportstaetten.ch
entwickelt. Da die Schweiz eine einmalige Dichte von Sporthallen,
Sportplätzen und Sportanlagen besitzt, aber kein Verzeichnis über
die Vielzahl dieser Anlagen bisher existierte, wurde ein solches
Angebot für notwendig gehalten. Die Informationen stehen einem
breiten Sportpublikum zur Verfügung. Sportvereine und ähnliche
Organisationen können in Zukunft Sportanlagen über das Web
suchen und sich die nötigen Informationen, wie Zuschauerplätze
etc., einholen.
Untersuchungen
im Bodenbelastungsgebiet Dornach
LIESTAL/SOLOTHURN.
Die Behörden der Kantone Solothurn und Basel-Landschaft
sowie die UMS Schweizerische Metallwerke AG haben sich über das
weitere Vorgehen im Bodenbelastungsgebiet Dornach geeinigt. Die
drei Parteien unterzeichneten einen Vertrag über
Zusatzuntersuchungen. Damit soll Klarheit über das Ausmass der
Belastung gewonnen werden. Zusätzlich werden die Massnahmen zur
Gefährdungsabwehr erarbeitet. Die dafür notwendigen Abklärungen
werden bis Frühjahr 2005 abgeschlossen sein.
Die
Böden im Raum Dornach (Gemeinden Dornach SO, Aesch BL, Arlesheim
BL und Reinach BL) wurden während Jahrzehnten mit staubförmigen
Immissionen vor allem von Kupfer, Zink und Cadmium belastet. Die
Schadstoffbelastung erstreckt sich kantonsübergreifend über ein
Gebiet von rund 10 km2. Grösstenteils dafür verantwortlich waren
wohl die früheren Emissionen einer Punktquelle (UMS
Schweizerische Metallwerke AG, ehemals "Metallwerke
Dornach"). Während die lufthygienische Sanierung schon vor
Jahrzehnten erfolgreich abgeschlossen wurde, ist der Umgang mit
den belasteten Böden bis heute nicht abschliessend gelöst.
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