Wahllisten sind bekannt

ZÜRICH. Die Listennummern der Kantonsrats-Wahllisten sind heute, am 14. Februar, bekannt gegeben, beziehungsweise verlost worden.

Image-Studie zu den Pflegeberufen

AARAU. Das Institut für interdisziplinäre Wirtschafts- und Sozialforschung (IWS) des Kantons Aargau führte eine Umfrage zur Berufswahl und zum Image der Pflegeberufe durch.

Dach der Haltestelle zu gross geraten

BASEL. Das Dach der Tram- und Bushaltestelle Badischer Bahnhof, Fahrtrichtung Kleinhüningen, wurde infolge eines Verfahrensfehlers zu breit ausgeführt.

Keine Behinderung durch Sammelgut

LIESTAL. Die Verkehrsteilnehmenden auf Strassen und Trottoirs sollen nicht durch Sammelgut behindert werden.

Verantwortliche werden gebüsst

LIESTAL. Die Stadt Liestal ist befugt, Abfallsäcke ohne Gebührenmarke zu öffnen und die Verantwortlichen zu büssen.

„Gerechtigkeit beim Anstehen“

LIESTAL. Nun gibt es auch bei der Motorfahrzeugkontrolle (MFK) Basel-Landschaft ein Ticketing-System.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

14. Februar 2003

Wahllisten sind bekannt

ZÜRICH. Die Listennummern der Kantonsrats-Wahllisten sind heute, am 14. Februar, bekannt gegeben, beziehungsweise verlost worden. Die Frist für die Einreichung der Kantonsrats-Wahllisten sind am 11. Februar abgelaufen. Gemäss Wahlgesetz gilt für Nummerierung der Listen folgende Regelung: Listen von Parteien oder anderen Gruppierungen, die in der aktuellen Amtsdauer im Rat vertreten sind, erhalten die Nummer aufgrund der letzten Wahlergebnisse zugeteilt. Parteien oder Gruppierungen, die nicht im Kantonsrat vertreten sind, werden verlost. Die Listennummern können unter www.kanton.zh.ch/Appl/ abgerufen werden.

Image-Studie zu den Pflegeberufen

AARAU. Das Institut für interdisziplinäre Wirtschafts- und Sozialforschung (IWS) des Kantons Aargau führte eine Umfrage zur Berufswahl und zum Image der Pflegeberufe durch. Insgesamt 1'660 Personen haben sich an der Umfrage beteiligt. 23 Prozent der befragten 8. und 9. KlässlerInnen der Sekundar- und Bezirkschule können sich vorstellen, einen Pflegeberuf zu ergreifen. Ein Viertel finden, der Pflegeberuf sei ein Beruf mit hohem Ansehen. 42 Prozent sind es bei den ausgebildeten Krankenschwestern und Pflegern, die ihrem Beruf hohes Ansehen zugestehen. Das zeigt, dass der Pflegeberuf nach wie vor ein Image-Problem hat. Insgesamt bezeichnen sich rund 70 Prozent der noch im Gesundheitswesen tätigen Absolventinnen und Absolventen knapp zufrieden mit ihrer derzeitigen Arbeitssituation. Unregelmässige Arbeitszeiten, Personalmangel und dadurch verursachter Stress sowie die als schlecht empfundene Entlöhnung sind die häufigsten Gründe für die Unzufriedenheit. Die Situation in der Lohnfrage dürfte sich aber seit der Lohnrevision vom letzten April merklich entspannt haben.  Laut der Umfrage würden 75 Prozent trotz allen Unzufriedenheiten die gleiche Ausbildung nochmals wählen.

Dach der Haltestelle zu gross geraten

BASEL. Das Dach der Tram- und Bushaltestelle Badischer Bahnhof, Fahrtrichtung Kleinhüningen, wurde infolge eines Verfahrensfehlers zu breit ausgeführt. Auf dem Vorplatz des Badischen Bahnhofs wurden im Rahmen der Erstellung der neuen Tramwendeschlaufe neue Tramwartehallen für den Tram- und Busbetrieb erstellt. Nach Aufnahme des Busbetriebes zeigte sich, dass die Dachkante in das Lichtraumprofil des Busbetriebes hineinragt und zu Beschädigungen der Dachkante sowie von BVB-Fahrzeugen geführt hat. Die Abklärung der Ursachen hat ergeben, dass bei der Planung eine Unsicherheit bezüglich der Ausführungsnormen bestanden hat. Nach Prüfung diverser Korrekturmöglichkeiten für Vermeidung von künftigen Personen- und Sachschäden hat sich die Projektleitung des Tiefbauamtes entschlossen, die notwendige Dacheinkürzung zu veranlassen. Die diesbezüglichen Vorbereitungsaufgaben sind abgeschlossen, so dass die Realisierung der Korrekturmassnahmen von Montag, 17 Februar, bis Freitag, 7. März 2003 vorgenommen werden kann. Natürlich ist gute Witterung vorausgesetzt. Bezüglich der Kosten in der Höhe von rund 95'000 Franken konnte zwischen den Projektbeteiligten eine einvernehmliche Lösung der zu übernehmenden Kostenanteile getroffen werden. Immerhin basiert das Projekt auf deren Verantwortlichkeit.

Keine Behinderung durch Sammelgut

LIESTAL. Die Verkehrsteilnehmenden auf Strassen und Trottoirs sollen nicht durch Sammelgut behindert werden. Daher darf Grüngut erst am Abfuhrtag bis 8.00 Uhr bereit gestellt werden. Der Grünabfuhr können kompostierbare Garten- und Küchenabfälle mitgegeben werden. Das sind beispielsweise Rasenschnitt, Gartenabraum, gehäckselter Baum- und Strauchschnitt oder Gemüse- und Obstreste. Bis am 4. März findet die Grünabfuhr in den jeweiligen Kreisen nur noch alle zwei Wochen statt.

Verantwortliche werden gebüsst

LIESTAL. Die Stadt Liestal ist befugt, Abfallsäcke ohne Gebührenmarke zu öffnen und die Verantwortlichen zu büssen. Die Kehrichtabfuhr nimmt handelsübliche Abfallsäcke von 17 bis 110 Liter mit. Auch die Abfallsäcke, die in den Container geworfen werden, müssen mit gut sichtbarer Gebührenmarke versehen sein. Lose Abfälle an der Strasse werden nicht mitgenommen. Eisenteile dürfen nicht mitgegeben werden. Diese können bei der Firma Buser AG, Bahnhofplatz abgegeben werden.

„Gerechtigkeit beim Anstehen“

LIESTAL. Nun gibt es auch bei der Motorfahrzeugkontrolle (MFK) Basel-Landschaft ein Ticketing-System. Seit dem 16. Dezember 2002 sorgt die MFK für „Gerechtigkeit beim Anstehen“ in der Schalterhalle. Wie viele bereits aus den Filialen der Post kennen, vergibt das eben installierte Ticketing-System an jede Kundin und jeden Kunden eine fortlaufende Nummer. Die Nummer, die vergeben wird, ist abhängig vom Eintreffen der Person in der MFK.

Ein gutgekanntes Beispiel für alle: Schlangen haben sich vor den Schaltern gebildet. Man steht hinter der kürzesten Schlange an. Genau aber diese Schlange ist es, in der sich Kundinnen und Kunden befinden, die komplizierte Geschäfte zu erledigen haben. Man hat auf der falschen Schlange gesetzt. Die längeren Schlangen daneben werden immer kürzer.

Dies kann mit dem neuen Ticketing-System nicht geschehen. Zahlreiche mündliche und schriftliche Reaktionen auf die Neuerung in der Schalterhalle zeigen, dass das Ticketing-System bei den Kundinnen und Kunden gut an kommt.

 

 

 

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