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Wahllisten
sind bekannt
ZÜRICH.
Die Listennummern der Kantonsrats-Wahllisten sind heute, am 14.
Februar, bekannt gegeben, beziehungsweise verlost worden. Die
Frist für die Einreichung der Kantonsrats-Wahllisten sind am 11.
Februar abgelaufen. Gemäss Wahlgesetz gilt für Nummerierung der
Listen folgende Regelung: Listen von Parteien oder anderen
Gruppierungen, die in der aktuellen Amtsdauer im Rat vertreten
sind, erhalten die Nummer aufgrund der letzten Wahlergebnisse
zugeteilt. Parteien oder Gruppierungen, die nicht im Kantonsrat
vertreten sind, werden verlost. Die Listennummern können unter www.kanton.zh.ch/Appl/
abgerufen werden.
Image-Studie
zu den Pflegeberufen
AARAU.
Das Institut für interdisziplinäre Wirtschafts- und
Sozialforschung (IWS) des Kantons Aargau führte eine Umfrage zur
Berufswahl und zum Image der Pflegeberufe durch. Insgesamt 1'660
Personen haben sich an der Umfrage beteiligt. 23 Prozent der
befragten 8. und 9. KlässlerInnen der Sekundar- und Bezirkschule
können sich vorstellen, einen Pflegeberuf zu ergreifen. Ein
Viertel finden, der Pflegeberuf sei ein Beruf mit hohem Ansehen.
42 Prozent sind es bei den ausgebildeten Krankenschwestern und
Pflegern, die ihrem Beruf hohes Ansehen zugestehen. Das zeigt,
dass der Pflegeberuf nach wie vor ein Image-Problem hat. Insgesamt
bezeichnen sich rund 70 Prozent der noch im Gesundheitswesen tätigen
Absolventinnen und Absolventen knapp zufrieden mit ihrer
derzeitigen Arbeitssituation. Unregelmässige Arbeitszeiten,
Personalmangel und dadurch verursachter Stress sowie die als
schlecht empfundene Entlöhnung sind die häufigsten Gründe für
die Unzufriedenheit. Die Situation in der Lohnfrage dürfte sich
aber seit der Lohnrevision vom letzten April merklich entspannt
haben.
Laut der Umfrage würden 75 Prozent trotz allen
Unzufriedenheiten die gleiche Ausbildung nochmals wählen.
Dach
der Haltestelle zu gross geraten
BASEL.
Das Dach der Tram- und Bushaltestelle Badischer Bahnhof,
Fahrtrichtung Kleinhüningen, wurde infolge eines
Verfahrensfehlers zu breit ausgeführt. Auf dem Vorplatz des
Badischen Bahnhofs wurden im Rahmen der Erstellung der neuen
Tramwendeschlaufe neue Tramwartehallen für den Tram- und
Busbetrieb erstellt. Nach Aufnahme des Busbetriebes zeigte sich,
dass die Dachkante in das Lichtraumprofil des Busbetriebes
hineinragt und zu Beschädigungen der Dachkante sowie von
BVB-Fahrzeugen geführt hat. Die Abklärung der Ursachen hat
ergeben, dass bei der Planung eine Unsicherheit bezüglich der
Ausführungsnormen bestanden hat. Nach Prüfung diverser
Korrekturmöglichkeiten für Vermeidung von künftigen Personen-
und Sachschäden hat sich die Projektleitung des Tiefbauamtes
entschlossen, die notwendige Dacheinkürzung zu veranlassen. Die
diesbezüglichen Vorbereitungsaufgaben sind abgeschlossen, so dass
die Realisierung der Korrekturmassnahmen von Montag, 17 Februar,
bis Freitag, 7. März 2003 vorgenommen werden kann. Natürlich ist
gute Witterung vorausgesetzt. Bezüglich der Kosten in der Höhe
von rund 95'000 Franken konnte zwischen den Projektbeteiligten
eine einvernehmliche Lösung der zu übernehmenden Kostenanteile
getroffen werden. Immerhin basiert das Projekt auf deren
Verantwortlichkeit.
Keine
Behinderung durch Sammelgut
LIESTAL.
Die Verkehrsteilnehmenden auf Strassen und Trottoirs sollen nicht
durch Sammelgut behindert werden. Daher darf Grüngut erst am
Abfuhrtag bis 8.00 Uhr bereit gestellt werden. Der Grünabfuhr können
kompostierbare Garten- und Küchenabfälle mitgegeben werden. Das
sind beispielsweise Rasenschnitt, Gartenabraum, gehäckselter
Baum- und Strauchschnitt oder Gemüse- und Obstreste. Bis am 4. März
findet die Grünabfuhr in den jeweiligen Kreisen nur noch alle
zwei Wochen statt.
Verantwortliche
werden gebüsst
LIESTAL.
Die Stadt Liestal ist befugt, Abfallsäcke ohne Gebührenmarke zu
öffnen und die Verantwortlichen zu büssen. Die Kehrichtabfuhr
nimmt handelsübliche Abfallsäcke von 17 bis 110 Liter mit. Auch
die Abfallsäcke, die in den Container geworfen werden, müssen
mit gut sichtbarer Gebührenmarke versehen sein. Lose Abfälle an
der Strasse werden nicht mitgenommen. Eisenteile dürfen nicht
mitgegeben werden. Diese können bei der Firma Buser AG,
Bahnhofplatz abgegeben werden.
„Gerechtigkeit
beim Anstehen“
LIESTAL.
Nun gibt es auch bei der Motorfahrzeugkontrolle (MFK)
Basel-Landschaft ein Ticketing-System. Seit dem 16. Dezember 2002
sorgt die MFK für „Gerechtigkeit beim Anstehen“ in der
Schalterhalle. Wie viele bereits aus den Filialen der Post kennen,
vergibt das eben installierte Ticketing-System an jede Kundin und
jeden Kunden eine fortlaufende Nummer. Die Nummer, die vergeben
wird, ist abhängig vom Eintreffen der Person in der MFK.
Ein
gutgekanntes Beispiel für alle: Schlangen haben sich vor den
Schaltern gebildet. Man steht hinter der kürzesten Schlange an.
Genau aber diese Schlange ist es, in der sich Kundinnen und Kunden
befinden, die komplizierte Geschäfte zu erledigen haben. Man hat
auf der falschen Schlange gesetzt. Die längeren Schlangen daneben
werden immer kürzer.
Dies
kann mit dem neuen Ticketing-System nicht geschehen. Zahlreiche mündliche
und schriftliche Reaktionen auf die Neuerung in der Schalterhalle
zeigen, dass das Ticketing-System bei den Kundinnen und Kunden gut
an kommt.
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