Gemeinsam an die Fussball-EM 2008

BERN. Auf der Grundlage eines bestehenden Abkommens zwischen der Schweiz und Österreich diskutierten die Schweizer Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold und der österreichische Innenminister Ernst Strasser in Wien über die Sicherheitsbelange der Fussball-Europameisterschaft 2008.

Expertengruppe für Finanzmarktaufsicht

BERN – Der Bundesrat hat am 30. November 2001 eine Expertenkommission unter der Leitung von Leitung Prof. Ulrich Zimmerli für die gesetzgeberischen Folgearbeiten zum Schlussbericht der Expertengruppe Finanzmarktaufsicht (Bericht Zufferey) eingesetzt.

„Schule im Netz“

BERN – Eric Fumeaux, Direktor de Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT), hat am 17. Februar 2003 eine mit dem Signet „Schule im Netz“ bemalte SBB-Lokomotive eingeweiht.

Zu den jüngsten Ereignissen in Kolumbien

BERN – Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten verurteilt die jüngsten Übergriffe auf die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur in Kolumbien.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

18. Februar 2003

Gemeinsam an die Fussball-EM 2008

Wegen eines bestehenden Polizeiabkommens zwischen der Schweiz und Österreich haben Bundesrätin Metzler-Arnold und Innenminister Strasser über Sicherheitsbelange diskutiert.

BERN – Auf der Grundlage eines bestehenden Abkommens zwischen der Schweiz und Österreich diskutierten die Schweizer Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold und der österreichische Innenminister Ernst Strasser in Wien über die Sicherheitsbelange der Fussball-Europameisterschaft 2008. Die Modalitäten zur Intensivierung der Zusammenarbeit sind in einer gemeinsamen Erklärung festgehalten worden. Diese unterzeichneten die Minister.

Die Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements besuchte am 17.02.2003 auf Einladung Österreichs den österreichischen Innenminister, Dr. Ernst Strasser. In dieser Begegnung waren neben der Fussball Europameisterschaften 2008 die Gesprächsthemen Schengen/Dublin, die Alpensicherheitsgemeinschaft, die Auswirkungen der EU-Osterweiterung sowie Asyl- und Migrationsfragen. Bundesrätin Metzler besuchte nach den offiziellen Gesprächen das Migrationszentrum ICMPD (International Centre for Migration Policy Development).

Die Wichtigkeit der Zusammenarbeit bei der Bewältigung von Grossanlässen zeigten bereits die gegenseitigen Kooperationen im Zusammenhang mit dem WEF 2003 und den Vorbereitungen auf den G-8-Gipfel in Evian. Die Erarbeitung von gemeinsamen Sicherheitskonzepten ist von zentraler Bedeutung. Die Minister verständigten sich deshalb in einer gemeinsamen Erklärung über verschiedene Massnahmen zur Intensivierung der Sicherheitszusammenarbeit. Diese konkretisieren das bilaterale Polizeiabkommen, das seit dem 1. Juli 2001 zwischen der Schweiz und Österreich in Kraft ist.

Die Erklärung ist für die mit der Umsetzung betrauten Behörden eine wichtige Grundlage, um die Sicherheitszusammenarbeit mit Blick auf die Fussball-Europameisterschaft 2008 massgeschneidert zu entwickeln und die Koordination abzustimmen.

Im weiteren erörterten die Minister den Stand der Verhandlungen über eine Assoziierung der Schweiz an Schengen/Dublin. Österreich zeigte sich gegenüber der schweizerischen Position offen. Die offenen Fragen werden auch Gegenstand von Diskussionen auf politischer Ebene sein.

Einig waren sich die beiden Minister auch darüber, dass die Alpensicherheitspartnerschaft der Länder Frankreich, Italien, Deutschland, Slowenien, Fürstentum Lichtenstein, Österreich und der Schweiz eine wichtige Funktion erfüllt. Ein neues Treffen der jeweiligen Innenminister soll im Laufe des Jahres stattfinden.

Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold wurde unter anderem begleitet von Jean-Daniel Gerber, Direktor des Bundesamtes für Flüchtlinge, Eduard Gnesa, Direktor des Bundesamtes für Ausländerfragen, Monique Jametti-Greiner, Vizedirektorin des Bundesamtes für Justiz und Leiterin der Verhandlungsdelegation Schengen/Dublin sowie Michael Kläy, Chef des Stabes für internationale Entwicklung und Krisenmanagement des Bundesamtes für Polizei.

Expertengruppe für Finanzmarktaufsicht

BERN – Der Bundesrat hat am 30. November 2001 eine Expertenkommission unter der Leitung von Leitung Prof. Ulrich Zimmerli für die gesetzgeberischen Folgearbeiten zum Schlussbericht der Expertengruppe Finanzmarktaufsicht (Bericht Zufferey) eingesetzt. Sie wurde beauftragt, einen Vorschlag für eine integrierte Finanzmarktaufsicht auszuarbeiten. Die Expertenkommission schlägt vor, in einem ersten Schritt die Eidg. Bankenkommission (EBK) und das Bundesamt für Privatversicherung (BPV) als neue Finanzmarkt-Aufsichtsbehörde mit eigener Rechtspersönlichkeit einzusetzen. Bis im Sommer 2003 will sie dem EFP den Entwurf eines Bundesgesetzes und den Expertenbericht vorlegen. Die „Expertenkommission Zimmerli“ hat in einem ersten Zwischenschritt die Bestimmungen über die Organisation der „Eidg. Finanzmarktaufsicht (FINMA)“ verabschiedet. Die Expertenkommission hat ihre Arbeiten zum Organisationsteil weitgehend abgeschlossen. Die FINMA soll nach den Vorstellungen der Expertenkommission ein strategisches und ein operatives Organ erhalten. Der Aufsichtsrat wird sich vornehmlich mit der Strategie der integrierten Finanzmarktaufsicht auseinandersetzen und die Geschäftsleitung in Grundsatzfragen beraten.

„Schule im Netz“

BERN – Eric Fumeaux, Direktor de Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT), hat am 17. Februar 2003 eine mit dem Signet „Schule im Netz“ bemalte SBB-Lokomotive eingeweiht. Im ganzen Land soll sie auf die bildungspolitische Bedeutung des partnerschaftlichen Impulsprogramms für den Standort und Denkplatz Schweiz aufmerksam machen. Um das partnerschaftliche Projekt „Schule im Netzt“ zu verstärken, wird die vom Swisscom gesponserte Lokomotive während eines Jahres das SBB-Schienennetz befahren.  Er wies auf die wirtschaftspolitisch bedeutende Rolle des Bundes und die neuen Perspektiven des kulturellen Austausches hin, das „Schule im Netz“ über die Sprachregion hinaus eröffne. Das im Vorjahr schweizweit gestartete partnerschaftliche Projekt „Public Private Partnership – schule im Netz“, soll die Lehrpersonen und SchülerInnen befähigen, die Informations- und Kommunikationstechnologien in den Unterricht zu integrieren. Dazu müssen die Schulen mit der nötigen Infrastruktur ausgestattet und die Lehrkräfte so ausgebildet werden, dass sie die technologischen Hilfsmittel pädagogisch-didaktisch sinnvoll und zweckmässig in den Unterricht integrieren können.

Zu den jüngsten Ereignissen in Kolumbien

BERN – Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten verurteilt die jüngsten Übergriffe auf die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur in Kolumbien. Es appelliert an alle im Konflikt beteiligten Parteien, die Regeln und Prinzipien des humanitären Völkerrechts unter allen Umständen zu respektieren. Die Genfer Konventionen und ihre Zusatzprotokolle verbieten Tötungen, Misshandlungen und Geiselnahmen von Personen, die nicht direkt an den Feindseligkeiten beteiligt sind. Das EDA ist überzeugt davon, dass der seit Jahrzehnten andauernde bewaffnete Konflikt in Kolumbien nur auf dem Verhandlungsweg dauerhaft gelöst werden kann.

 

 

 

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