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Überprüfung
des Lernklimas positiv verlaufen
Die
Inspektoren der Lehrpersonen des Kantons Solothurn haben
respektable Noten vergeben. Das Lernklima in den Schulen wurde
mehr als ein Jahr lang überprüft und für gut befunden.
SOLOTHURN.
Inspektoren der solothurnischen Volksschulen und Kindergärten
beobachteten mehr als anderthalb Jahre land den Unterricht der
Lehrpersonen. Das besondere Augenmerk lag auf dem Kriterium
„Lernklima“. Die Auswertung zeigte die erfreuliche Tatsache,
dass die Lehrkräfte im Kanton Solothurn gut sind und es ihnen
gelingt, in den Schulstuben ein gutes, angenehmes Klima
herzustellen. Die Lernfreudigkeit der Schülerinnen und Schüler
wird dadurch gefördert.
Vor
zweieinhalb Jahren wurde eine flächendeckende Umfrage mit den
Lehrpersonen durchgeführt. Damals kürten die Lehrpersonen das
Kriterium „Lernklima“ mit grossem Abstand unter den 45
anderen. Sie haben die Meinung vertreten, dass ohne eine angenehme
Ambiance das Unterrichten schlecht verlaufen und somit auch das
Lernen schlecht sein würde. Aufgrund der Umfrageergebnisse fasste
das Inspektorat die berühmten „Qualitätsmerkmale für die
Arbeit der Lehrpersonen“ zusammen. Sieben Kriterien mit fünf
bis acht Indikatoren für den Unterricht und vier Kriterien für
die Gestaltung des Schullebens. Das Kriterium „Lernklima“, dem
die Lehrpersonen oberste Priorität eingeräumt hatten, ist so
formuliert: „Eine Lernatmosphäre, die von Respekt, Wertschätzung
und Freundlichkeit geprägt ist, beeinflusst den Unterricht
positiv“.
Die
Verfassung und das Volksschulgesetz verlangen für jedes Kind
einen den spezifischen Fähigkeiten, Neigungen und Interessen
entsprechenden Unterricht. Die Lehrpersonen sind stark gefordert,
diesem Postulat nachzuleben, soviel individualisierenden
Unterricht und soviel Flexibilität einzubringen, dass jedes Kind
sich seinen eigenen Begabungen entsprechend entwickeln kann.
Ein
Indikator des Kriteriums „Lernklima“ heisst: „Die Lehrperson
zeigt gegenüber den Lernenden Wertschätzung, Echtheit und Einführungsvermögen“.
Schüler als junge Menschen mit Seele, Herz und Kopf wahrzunehmen
und in ihrer Eigenart zu akzeptieren, Kinder dort abzuholen, wo
sie sind, auf sie einzugehen und ihnen Wertschätzung entgegen zu
bringen. Diese wichtigen Fähigkeiten sollten eine gute Lehrperson
auszeichnen. Die solothurnischen Lehrpersonen erhalten gerade in
dieser Beziehung gute Rückmeldungen, welche ihre sensible Haltung
den Kindern gegenüber unterstreichen.
Rückstellung
bei Asyl-Ausgleichskonto
SOLOTHURN.
Im Jahre 2002 beliefen sich die kantonalen Aufwendungen für den
Asylbereich auf 23,5 Mio. Franken, einschliesslich einer Rückzahlung
an den Bund aus Vorjahren von 1,3 Mio. Franken. Der Ertrag aus
Bundesmitteln betrug 25,1 Mio. Franken. Damit können rund 1,6
Mio. Franken in das Ausgleichskonto Asyl rückgestellt werden.
Trotz dieser Rückstellung kann asyl- und schutzsuchenden Menschen
ein existenzsichernder Aufenthalt gewährt werden und in
besonderen Fällen auch mit besonderen Programmen geholfen werden.
Diese besonderen Programme sind: Begleitendes Wohnen, Beschäftigung,
Sonderschulung und ausserordentliche medizinische Behandlung. Das
postitive Saldo ergibt sich hauptsächlich aus der effizienten
Bewirtschaftung der Wohnungs- und Unterkunftskosten. Wie eine
Revision durch das Finanzinspektorrat des Bundesamtes für Flüchtlinge
zeigte, wurden dem Bund für die Jahre 1999-2001 jedoch 3 Mio.
Franken zuviel belastet, die zurückzuzahlen waren. Dieser Betrag
ergab sich hauptsächlich daraus, dass Einwohnergemeinden
Asylsuchende, welche nicht mehr sozialhilfebedürftig waren, zu spät
abmeldeten oder Einkommen von asylsuchenden Personen nicht korrekt
berücksichtigt haben. Auch die Softwareprobleme beim Kanton
erschwerten die Kontrolle. Per 1. April 2003 wird eine neue
Software im Asylbereich eingeführt.
Massiver
Rückgang bei den Betreibungen
SOLOTHRUN.
Die Amtschreiberein verurkundeten im vergangenen Jahr 3.206
(Vorjahr 3.067) Handänderungsverträge mit einem Geldwert von
rund 1,18 Milliarden Franken (Vorjahr: 1,25 Milliarden Franken),
3.833 (im Vorjahr 3.843) Pfandverträge an Grundstücken sowie 574
(im Vorjahr 620) Dienstbarkeits- und ähnliche Verträge. Damit
verzeichnete die Geschäftslast bei den Handänderungsverträgen
eine Zunahme, bei den übrigen Grundstücksgeschäften aber erneut
einen leicht rückläufigen Trend. Die Betreibungsämter fertigten
79.187 Zahlungsbefehle, im Vorjahr waren es 88.416, aus. Diese
massive Reduktion erklärt sich durch die fehlenden Betreibungen
der Steuerämter. Das Kantonale Steueramt konnte seine
Rechtsinkasso infolge des Übergangs zur Gegenwartsbesteuerung
erst im Januar 2003 wieder aufnehmen. Ohne Steuerbetreibungen wäre
die Anzahl der Betreibungen im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert
geblieben. Die Betreibungen führten zu 42.768 (im Vorjahr 44.464)
Pfändungen und zu 21.581 (im Vorjahr 21.287)
Verwertungshandlungen. Konkurse wurden massiv mehr, nämlich 324
(im Vorjahr 251) eröffnet. Die Erhöhung resultiert fast
ausschliesslich durch vermehrte Ausschlagungen von Erbschaften.
Schäden
durch Wildsäue und Krähen
BERN.
In Bern wurde eine Versammlung am Runden Risch durchgeführt. An
diesem nahmen Vertreter der Landwirtschaftlichen Organisationen
Bern und angrenzende Gebiete (LOBAG), der Pro Natura, des
Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), von Tier-
und Vogelschutz, der Jägerschaft und der Wildhut teil. Einig
waren sich die Teilnehmenden darüber, dass die Schäden, die
Wildschweine und Krähen in landwirtschaftlichen Kulturen im
Kanton Bern anrichten, verhindert werden müssen. Uneinigkeit
bestand teilweise in der Frage, der geeigneten Massnahmen und der
Umsetzbarkeit. Die Zielsetzungen bei den Wildschweinen ist bei den
beteiligten Organisationen kontrovers. Aus jagdlicher Sicht werden
ein Bestandesanstieg und eine Weiterverbreitung begrüsst. Die
Landwirtschaft hingegen befürchtet einen Anstieg der Schäden.
Die Jagdzeit der Wildschweine wird verlängert, darüber besteht
Einigkeit. Früher wurden die Krähenschwärme in kalten
Wintermonaten durch die Wildhut dezimiert. Durch das verfüttern
von Mais, das mit einem Schlafmittel gebeizt worden war, konnten
die Schwärme unter Kontrolle gehalten werden. Diese Einsätze
fielen jedoch politisch in Ungnade und wurden deshalb unterbunden.
Heute gibt es keine bestandsdezimierenden Massnahmen. Die Jagd
bewirk kaum eine Dezimierung. Die Krähen dürfen vergrämt,
erlegt oder eingefangen werden. Die Geschädigten sind also
berechtigt, Selbsthilfemassnahmen zu ergreifen.
Mini
days out
BASEL.
Vom 14. 02.
bis 23.02 2003 findet im Rahmen der Sportdays die mini days out an
der Muba plus! statt. Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahren haben
Gelegenheit in diesen 10 Tagen Skateboard fahren ausprobieren und
lernen können. Eine entsprechende Infrastruktur wurde zu diesem
Anlass eingerichtet. Die aufgestellte Minirampenlandschaft
besteht aus einem 20 meter breiten Bowl und einer 9 meter
breiten Spine-Minirampe. Es gibt Sachpreise zu gewinnen. In den
zehn Tagen während der Muba plus! Kann jeder angehende
Skateboardprofi, der am Eingang Nord Halle 1 ein Skateboard
vorweisen kann, gratis die Minirampe befahren. Die mini days out
bieten zudem den Skateboardfahrern und Bescuhern ein erholsames
Ambiente an. Ein anliegender Bio Fastfood Cafe serviert Vollwert
Kaffee, Getränke, Früchte und hausgemachte vegetarische
Spezialitäten. Die Zusacheur können über 8 Monitore vom
Fastfood Cafe aus, das Geschehen auf der Skater – Anlage
mitverfolgen. Am letzten Wochendende der mini days out (22.23.
Februar) wird zum internationalen Wettkampf aufgerufen. Da Basel
als heimliches Skateboard Mekka Europas bekannt ist, erwartet man
internationale Grössen. Jeder ab 12 Jahre kann teilnehmen und
sein Können mit den geladenen Profis unter Beweis zu stellen.
Neuer
Präsident für Turn- und Sportfragen
BERN.
Die kantonale Fachkommission für Turn- und Sportfragen hat
erstmals unter der Leitung des neuen Präsidentne, Grossrat Beat
Giauque getagt. Die Kommission berät als Fachgremium den
Regirungsrat und die zuständige Direktion. An ihrer ersten
Sitzung im neuen Jahr liess sich die Kommission über den Stand
der Vorbereitungsarbeiten für die Überführung des Sportamtes
von der Erziehungsdirektion in die Polizei- und Militärdirektion
informieren.
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