Überprüfung des Lernklimas positiv verlaufen

SOLOTHURN. Inspektoren der solothurnischen Volksschulen und Kindergärten beobachteten mehr als anderthalb Jahre land den Unterricht der Lehrpersonen.

Rückstellung bei Asyl-Ausgleichskonto

SOLOTHURN. Im Jahre 2002 beliefen sich die kantonalen Aufwendungen für den Asylbereich auf 23,5 Mio. Franken, einschliesslich einer Rückzahlung an den Bund aus Vorjahren von 1,3 Mio. Franken.

Massiver Rückgang bei den Betreibungen

SOLOTHRUN. Die Amtschreiberein verurkundeten im vergangenen Jahr 3.206 (Vorjahr 3.067) Handänderungsverträge mit einem Geldwert von rund 1,18 Milliarden Franken (Vorjahr: 1,25 Milliarden Franken), 3.833 (im Vorjahr 3.843) Pfandverträge an Grundstücken sowie 574 (im Vorjahr 620) Dienstbarkeits- und ähnliche Verträge.

Schäden durch Wildsäue und Krähen

BERN. In Bern wurde eine Versammlung am Runden Risch durchgeführt.

Mini days out

BASEL. Vom 14. 02. bis 23.02 2003 findet im Rahmen der Sportdays die mini days out an der Muba plus! statt.

Neuer Präsident für Turn- und Sportfragen

BERN. Die kantonale Fachkommission für Turn- und Sportfragen hat erstmals unter der Leitung des neuen Präsidentne, Grossrat Beat Giauque getagt.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

19. Februar 2003

Überprüfung des Lernklimas positiv verlaufen

Die Inspektoren der Lehrpersonen des Kantons Solothurn haben respektable Noten vergeben. Das Lernklima in den Schulen wurde mehr als ein Jahr lang überprüft und für gut befunden.

SOLOTHURN. Inspektoren der solothurnischen Volksschulen und Kindergärten beobachteten mehr als anderthalb Jahre land den Unterricht der Lehrpersonen. Das besondere Augenmerk lag auf dem Kriterium „Lernklima“. Die Auswertung zeigte die erfreuliche Tatsache, dass die Lehrkräfte im Kanton Solothurn gut sind und es ihnen gelingt, in den Schulstuben ein gutes, angenehmes Klima herzustellen. Die Lernfreudigkeit der Schülerinnen und Schüler wird dadurch gefördert.

Vor zweieinhalb Jahren wurde eine flächendeckende Umfrage mit den Lehrpersonen durchgeführt. Damals kürten die Lehrpersonen das Kriterium „Lernklima“ mit grossem Abstand unter den 45 anderen. Sie haben die Meinung vertreten, dass ohne eine angenehme Ambiance das Unterrichten schlecht verlaufen und somit auch das Lernen schlecht sein würde. Aufgrund der Umfrageergebnisse fasste das Inspektorat die berühmten „Qualitätsmerkmale für die Arbeit der Lehrpersonen“ zusammen. Sieben Kriterien mit fünf bis acht Indikatoren für den Unterricht und vier Kriterien für die Gestaltung des Schullebens. Das Kriterium „Lernklima“, dem die Lehrpersonen oberste Priorität eingeräumt hatten, ist so formuliert: „Eine Lernatmosphäre, die von Respekt, Wertschätzung und Freundlichkeit geprägt ist, beeinflusst den Unterricht positiv“.

Die Verfassung und das Volksschulgesetz verlangen für jedes Kind einen den spezifischen Fähigkeiten, Neigungen und Interessen entsprechenden Unterricht. Die Lehrpersonen sind stark gefordert, diesem Postulat nachzuleben, soviel individualisierenden Unterricht und soviel Flexibilität einzubringen, dass jedes Kind sich seinen eigenen Begabungen entsprechend entwickeln kann.

Ein Indikator des Kriteriums „Lernklima“ heisst: „Die Lehrperson zeigt gegenüber den Lernenden Wertschätzung, Echtheit und Einführungsvermögen“. Schüler als junge Menschen mit Seele, Herz und Kopf wahrzunehmen und in ihrer Eigenart zu akzeptieren, Kinder dort abzuholen, wo sie sind, auf sie einzugehen und ihnen Wertschätzung entgegen zu bringen. Diese wichtigen Fähigkeiten sollten eine gute Lehrperson auszeichnen. Die solothurnischen Lehrpersonen erhalten gerade in dieser Beziehung gute Rückmeldungen, welche ihre sensible Haltung den Kindern gegenüber unterstreichen.

Rückstellung bei Asyl-Ausgleichskonto

SOLOTHURN. Im Jahre 2002 beliefen sich die kantonalen Aufwendungen für den Asylbereich auf 23,5 Mio. Franken, einschliesslich einer Rückzahlung an den Bund aus Vorjahren von 1,3 Mio. Franken. Der Ertrag aus Bundesmitteln betrug 25,1 Mio. Franken. Damit können rund 1,6 Mio. Franken in das Ausgleichskonto Asyl rückgestellt werden. Trotz dieser Rückstellung kann asyl- und schutzsuchenden Menschen ein existenzsichernder Aufenthalt gewährt werden und in besonderen Fällen auch mit besonderen Programmen geholfen werden. Diese besonderen Programme sind: Begleitendes Wohnen, Beschäftigung, Sonderschulung und ausserordentliche medizinische Behandlung. Das postitive Saldo ergibt sich hauptsächlich aus der effizienten Bewirtschaftung der Wohnungs- und Unterkunftskosten. Wie eine Revision durch das Finanzinspektorrat des Bundesamtes für Flüchtlinge zeigte, wurden dem Bund für die Jahre 1999-2001 jedoch 3 Mio. Franken zuviel belastet, die zurückzuzahlen waren. Dieser Betrag ergab sich hauptsächlich daraus, dass Einwohnergemeinden Asylsuchende, welche nicht mehr sozialhilfebedürftig waren, zu spät abmeldeten oder Einkommen von asylsuchenden Personen nicht korrekt berücksichtigt haben. Auch die Softwareprobleme beim Kanton erschwerten die Kontrolle. Per 1. April 2003 wird eine neue Software im Asylbereich eingeführt.

Massiver Rückgang bei den Betreibungen

SOLOTHRUN. Die Amtschreiberein verurkundeten im vergangenen Jahr 3.206 (Vorjahr 3.067) Handänderungsverträge mit einem Geldwert von rund 1,18 Milliarden Franken (Vorjahr: 1,25 Milliarden Franken), 3.833 (im Vorjahr 3.843) Pfandverträge an Grundstücken sowie 574 (im Vorjahr 620) Dienstbarkeits- und ähnliche Verträge. Damit verzeichnete die Geschäftslast bei den Handänderungsverträgen eine Zunahme, bei den übrigen Grundstücksgeschäften aber erneut einen leicht rückläufigen Trend. Die Betreibungsämter fertigten 79.187 Zahlungsbefehle, im Vorjahr waren es 88.416, aus. Diese massive Reduktion erklärt sich durch die fehlenden Betreibungen der Steuerämter. Das Kantonale Steueramt konnte seine Rechtsinkasso infolge des Übergangs zur Gegenwartsbesteuerung erst im Januar 2003 wieder aufnehmen. Ohne Steuerbetreibungen wäre die Anzahl der Betreibungen im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Die Betreibungen führten zu 42.768 (im Vorjahr 44.464) Pfändungen und zu 21.581 (im Vorjahr 21.287) Verwertungshandlungen. Konkurse wurden massiv mehr, nämlich 324 (im Vorjahr 251) eröffnet. Die Erhöhung resultiert fast ausschliesslich durch vermehrte Ausschlagungen von Erbschaften.

Schäden durch Wildsäue und Krähen

BERN. In Bern wurde eine Versammlung am Runden Risch durchgeführt. An diesem nahmen Vertreter der Landwirtschaftlichen Organisationen Bern und angrenzende Gebiete (LOBAG), der Pro Natura, des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), von Tier- und Vogelschutz, der Jägerschaft und der Wildhut teil. Einig waren sich die Teilnehmenden darüber, dass die Schäden, die Wildschweine und Krähen in landwirtschaftlichen Kulturen im Kanton Bern anrichten, verhindert werden müssen. Uneinigkeit bestand teilweise in der Frage, der geeigneten Massnahmen und der Umsetzbarkeit. Die Zielsetzungen bei den Wildschweinen ist bei den beteiligten Organisationen kontrovers. Aus jagdlicher Sicht werden ein Bestandesanstieg und eine Weiterverbreitung begrüsst. Die Landwirtschaft hingegen befürchtet einen Anstieg der Schäden. Die Jagdzeit der Wildschweine wird verlängert, darüber besteht Einigkeit. Früher wurden die Krähenschwärme in kalten Wintermonaten durch die Wildhut dezimiert. Durch das verfüttern von Mais, das mit einem Schlafmittel gebeizt worden war, konnten die Schwärme unter Kontrolle gehalten werden. Diese Einsätze fielen jedoch politisch in Ungnade und wurden deshalb unterbunden. Heute gibt es keine bestandsdezimierenden Massnahmen. Die Jagd bewirk kaum eine Dezimierung. Die Krähen dürfen vergrämt, erlegt oder eingefangen werden. Die Geschädigten sind also berechtigt, Selbsthilfemassnahmen zu ergreifen.

Mini days out

BASEL. Vom 14. 02. bis 23.02 2003 findet im Rahmen der Sportdays die mini days out an der Muba plus! statt. Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahren haben Gelegenheit in diesen 10 Tagen Skateboard fahren ausprobieren und lernen können. Eine entsprechende Infrastruktur wurde zu diesem Anlass eingerichtet. Die aufgestellte Minirampenlandschaft  besteht aus einem 20 meter breiten Bowl und einer 9 meter breiten Spine-Minirampe. Es gibt Sachpreise zu gewinnen. In den zehn Tagen während der Muba plus! Kann jeder angehende Skateboardprofi, der am Eingang Nord Halle 1 ein Skateboard vorweisen kann, gratis die Minirampe befahren. Die mini days out bieten zudem den Skateboardfahrern und Bescuhern ein erholsames Ambiente an. Ein anliegender Bio Fastfood Cafe serviert Vollwert Kaffee, Getränke, Früchte und hausgemachte vegetarische Spezialitäten. Die Zusacheur können über 8 Monitore vom Fastfood Cafe aus, das Geschehen auf der Skater – Anlage mitverfolgen. Am letzten Wochendende der mini days out (22.23. Februar) wird zum internationalen Wettkampf aufgerufen. Da Basel als heimliches Skateboard Mekka Europas bekannt ist, erwartet man internationale Grössen. Jeder ab 12 Jahre kann teilnehmen und sein Können mit den geladenen Profis unter Beweis zu stellen.

Neuer Präsident für Turn- und Sportfragen

BERN. Die kantonale Fachkommission für Turn- und Sportfragen hat erstmals unter der Leitung des neuen Präsidentne, Grossrat Beat Giauque getagt. Die Kommission berät als Fachgremium den Regirungsrat und die zuständige Direktion. An ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr liess sich die Kommission über den Stand der Vorbereitungsarbeiten für die Überführung des Sportamtes von der Erziehungsdirektion in die Polizei- und Militärdirektion informieren.

 

 

 

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