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e-Government
Projekte zeigen Erfolgsergebnisse
Projekte
wie der elektronische Schalter für Arbeitsbewilligungen oder das
Ratsinformationssystem sind im Rahmen des kantonalen
e-Government-Projekts bereits umgesetzt.
ZÜRICH.
Das Projekt e-Government des Kantons Zürich wurde als
Verwaltungsreform wif! Im März 2001 gestartet. Die Ausbauung der
elektronischen Dienstleistungen für die Bevölkerung, die
optische Vereinheitlichung und die gleichzeitige Optimierung der
dahinterliegenden Verwaltungsabläufe waren unter anderem die
Ziele. Dr. Michael Salzmann, der dem Staatsschreiber Beat Husi
unterstellt ist, leitet den fünfköpfigen Stab, dass das
direktionsübergreifende Querschnittsprojekt e-Government führt.
Das Projekt wird im Dezember 2003 abgeschlossen.
Hier
eine Auswahl der wichtigsten Aktivitäten, die zeigen wie
umfassend die kantonalen Aktivitäten im Bereich e-Government
sind.
Im
Rahmen des Projekts „Intranet+“ wurde ein Content Management
System beschafft. Das ist ein Programm, das ermöglicht, Webseiten
einfach zu erstellen und zu verwalten. Das bildet die technische
Grundlage für das neue Intranet der kantonalen Verwaltung und für
das zukünftige Internet-Portal des Kantons. Das System steht
allen Direktionen und Ämtern der kantonalen Verwaltung zur Verfügung.
Auch
wurden Elemente für die Harmonisierung der Website-Struktur im
Rahmen des e-Government Projekts erarbeitet. Die Einführung eines
einheitlichen Web-Erscheinungsbildes für alle Ämter und
Direktionen wurden am 29. Mail 2002 zusammen mit den Guidelines für
das zukünftige Webdesign des Kantons Zürich vom Regierungsrat
genehmigt.
Hinzukommen
sind 14 e-Government Teilprojekte, die erfolgreich gestartet und
teilweise bereits abgeschlossen und aufgeschaltet sind. Darunter
ist das „Ratsinformationssystem“. Mit ihm wurde eine
durchgehende Geschäftskontrolle zwischen Staatskanzlei und
Parlamentsdiensten für öffentliche politische Geschäfte des Zürcher
Kantonsrates geschaffen. Das „e-WorkPermits“ ist ein
Gemeinschaftsprojekt des Amts für Wirtschaft und Arbeit und des
Migrationsamts und nutzt moderne Informations- und
Kommunikationstechnologien, um Arbeitsbewilligungen kundengerecht
und möglichst effizient erteilen zu können. Dadurch wird die
Standortattraktivität des Kantons Zürich erhöht. Um das
Auffinden von Entscheiden zu vereinfachen und damit gleichzeitig
auch für mehr Transparenz zu sorgen, sind wegleitende Entscheide
des Regierungsrates, der Direktion sowie der direktionsabhängigen
und –zugeordneten Gremien nun online, über die
„e-Entscheidpublikation“, zugänglich. Mit dem Projekt
„e-Recruitment“ wurde in erster Linie eine Stellenbörse für
den öffentlichen Sektor aufgebaut. Kantone, Gemeinden, Städte
und öffentliche Institutionen inserieren auf ein und derselben
Plattform. Damit gewinnt die Vielfalt der öffentlichen Stellen im
Wirtschaftsraum Zürich an Überschaubarkeit und Marktpräsenz.
Die
Kantonale Drucksachen- und Materialzentrale Zürich (KDMZ) will
mit der Modernisierung und der gesteigerten Benutzerfreundlichkeit
ihres elektronischen Bestellsystems unter anderem der kantonalen
Verwaltung und den Gemeinden den Zugriff auf ihre Produktpalette
ermöglichen. Die Formulare für dieses Teilprojekt lassen sich
nun direkt am Bildschirm ausfüllen.
Sessionsgespräche
in Basel
BASEL.
Zu einem Gedankenaustausch haben sich am Mittwoch der
Regierungsrat mit den baselstädtischen Parlamentariern und
Parlamentarierinnen getroffen. Das Thema
Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsanschlüsse, insbesondere des TGV
Rhin-Rhone und des TGV Est, wurden schwergewichtig behandelt.
Diese Gesprächsrunden ermöglichen es dem Regierungsrat, sein
Interesse an den Geschäften auf Bundesebene und seine Ansichten
dazu dazulegen und die Arbeit der Parlamentarierinnen und
Parlamentarier im Interesse des Kantons und der Region zu unterstützen.
Ausländer
– Integration und Einbürgerung
Gestern
hatten, anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung in Basel,
Teilnehmende und Experten die Gelegenheit, sich zum Thema Ausländer
– Integration und Einbürgerung zu äussern.
BASEL.
Gestern, am 18. Februar organisierte die Neue Helvetische
Gesellschaft beider Basel im Sudhaus eine öffentliche
Veranstaltung zum Thema Ausländer – Integration und Einbürgerung.
Nach
einer Begrüssung durch Dr. Marianne von Grüningen, Präsidentin
der Gruppe beider Basel, sprachen sich alt Ständerätin Rosmarie
Simmen (CVP), Thomas Kessler, Migrationsdelegierter Basel-Stadt
und der Bürgerrechtsexperte für Ausländerfragen, Roland Schärer,
zu diesem Thema aus.
Nach
den Erläuterungen der Experten, fand mit dem Publikum eine
Diskussion unter der Moderation von Peter Gysling, Leiter der
Wortprogramme DRS 2, statt.
Unter
dem Publikum war unter anderem auch die Grossrätin Zeynep
Yerdelen zu sehen.
Rund
ein Fünftel der Bevölkerung unseres Landes sind Ausländerinnen
und Ausländer. Basel hat in seinem Zuständigkeitsbereich bisher
schon viel für deren Integration unternommen. Dennoch wird eine
Verschlechterung des Klimas im Verhältnis zu den ausländischen
Einwohnerinnen und Einwohnern fest gestellt. Teilnehmende und
Experten diskutierten darüber, was getan werden könnte, um das
friedliche und harmonische Zusammenleben mit diesen Menschen,
welche in unserer Stadt und unserem Land leben, zu fördern,
gegenseitige Vorurteile abzubauen und die gesellschaftliche
Integration weiter zu entwickeln.
Zur
Sprache kamen auch die jüngsten Einbürgerungsprojekte, die
derzeit in Bern zur Debatte stehen.
Die
Neue Helvetische Gesellschaft setzt für den Zusammenhalt der
Schweiz und ihres demokratischen Aufbaus ein und leistet einen
Beitrag zur Lösung von wichtigen politischen Fragen. Es sind
Fragen, die sich landesintern und im Verhältnis der Schweiz zum
Ausland stellen. Sie engagiert sich für die kulturelle Identität
der vier Sprachgebiete und die Teilhabe der Schweiz an den europäischen
Kulturen. Mehr über die Neue Helvetische Gesellschaft können Sie
im Internet unter www.nhg-nsh.ch
einholen.
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