e-Government Projekte zeigen Erfolgsergebnisse

ZÜRICH. Projekte wie der elektronische Schalter für Arbeitsbewilligungen oder das Ratsinformationssystem sind im Rahmen des kantonalen e-Government-Projekts bereits umgesetzt.

Sessionsgespräche in Basel

BASEL. Zu einem Gedankenaustausch haben sich am Mittwoch der Regierungsrat mit den baselstädtischen Parlamentariern und Parlamentarierinnen getroffen.

Ausländer – Integration und Einbürgerung

BASEL. Gestern hatten, anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung in Basel, Teilnehmende und Experten die Gelegenheit, sich zum Thema Ausländer – Integration und Einbürgerung zu äussern.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

20. Februar 2003

e-Government Projekte zeigen Erfolgsergebnisse

Projekte wie der elektronische Schalter für Arbeitsbewilligungen oder das Ratsinformationssystem sind im Rahmen des kantonalen e-Government-Projekts bereits umgesetzt.

ZÜRICH. Das Projekt e-Government des Kantons Zürich wurde als Verwaltungsreform wif! Im März 2001 gestartet. Die Ausbauung der elektronischen Dienstleistungen für die Bevölkerung, die optische Vereinheitlichung und die gleichzeitige Optimierung der dahinterliegenden Verwaltungsabläufe waren unter anderem die Ziele. Dr. Michael Salzmann, der dem Staatsschreiber Beat Husi unterstellt ist, leitet den fünfköpfigen Stab, dass das direktionsübergreifende Querschnittsprojekt e-Government führt. Das Projekt wird im Dezember 2003 abgeschlossen.

Hier eine Auswahl der wichtigsten Aktivitäten, die zeigen wie umfassend die kantonalen Aktivitäten im Bereich e-Government sind.

Im Rahmen des Projekts „Intranet+“ wurde ein Content Management System beschafft. Das ist ein Programm, das ermöglicht, Webseiten einfach zu erstellen und zu verwalten. Das bildet die technische Grundlage für das neue Intranet der kantonalen Verwaltung und für das zukünftige Internet-Portal des Kantons. Das System steht allen Direktionen und Ämtern der kantonalen Verwaltung zur Verfügung.

Auch wurden Elemente für die Harmonisierung der Website-Struktur im Rahmen des e-Government Projekts erarbeitet. Die Einführung eines einheitlichen Web-Erscheinungsbildes für alle Ämter und Direktionen wurden am 29. Mail 2002 zusammen mit den Guidelines für das zukünftige Webdesign des Kantons Zürich vom Regierungsrat genehmigt.

Hinzukommen sind 14 e-Government Teilprojekte, die erfolgreich gestartet und teilweise bereits abgeschlossen und aufgeschaltet sind. Darunter ist das „Ratsinformationssystem“. Mit ihm wurde eine durchgehende Geschäftskontrolle zwischen Staatskanzlei und Parlamentsdiensten für öffentliche politische Geschäfte des Zürcher Kantonsrates geschaffen. Das „e-WorkPermits“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Amts für Wirtschaft und Arbeit und des Migrationsamts und nutzt moderne Informations- und Kommunikationstechnologien, um Arbeitsbewilligungen kundengerecht und möglichst effizient erteilen zu können. Dadurch wird die Standortattraktivität des Kantons Zürich erhöht. Um das Auffinden von Entscheiden zu vereinfachen und damit gleichzeitig auch für mehr Transparenz zu sorgen, sind wegleitende Entscheide des Regierungsrates, der Direktion sowie der direktionsabhängigen und –zugeordneten Gremien nun online, über die „e-Entscheidpublikation“, zugänglich. Mit dem Projekt „e-Recruitment“ wurde in erster Linie eine Stellenbörse für den öffentlichen Sektor aufgebaut. Kantone, Gemeinden, Städte und öffentliche Institutionen inserieren auf ein und derselben Plattform. Damit gewinnt die Vielfalt der öffentlichen Stellen im Wirtschaftsraum Zürich an Überschaubarkeit und Marktpräsenz.

Die Kantonale Drucksachen- und Materialzentrale Zürich (KDMZ) will mit der Modernisierung und der gesteigerten Benutzerfreundlichkeit ihres elektronischen Bestellsystems unter anderem der kantonalen Verwaltung und den Gemeinden den Zugriff auf ihre Produktpalette ermöglichen. Die Formulare für dieses Teilprojekt lassen sich nun direkt am Bildschirm ausfüllen.

Sessionsgespräche in Basel

BASEL. Zu einem Gedankenaustausch haben sich am Mittwoch der Regierungsrat mit den baselstädtischen Parlamentariern und Parlamentarierinnen getroffen. Das Thema Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsanschlüsse, insbesondere des TGV Rhin-Rhone und des TGV Est, wurden schwergewichtig behandelt. Diese Gesprächsrunden ermöglichen es dem Regierungsrat, sein Interesse an den Geschäften auf Bundesebene und seine Ansichten dazu dazulegen und die Arbeit der Parlamentarierinnen und Parlamentarier im Interesse des Kantons und der Region zu unterstützen.

Ausländer – Integration und Einbürgerung

Gestern hatten, anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung in Basel, Teilnehmende und Experten die Gelegenheit, sich zum Thema Ausländer – Integration und Einbürgerung zu äussern.

BASEL. Gestern, am 18. Februar organisierte die Neue Helvetische Gesellschaft beider Basel im Sudhaus eine öffentliche Veranstaltung zum Thema Ausländer – Integration und Einbürgerung.

Nach einer Begrüssung durch Dr. Marianne von Grüningen, Präsidentin der Gruppe beider Basel, sprachen sich alt Ständerätin Rosmarie Simmen (CVP), Thomas Kessler, Migrationsdelegierter Basel-Stadt und der Bürgerrechtsexperte für Ausländerfragen, Roland Schärer, zu diesem Thema aus.

Nach den Erläuterungen der Experten, fand mit dem Publikum eine Diskussion unter der Moderation von Peter Gysling, Leiter der Wortprogramme DRS 2, statt.

Unter dem Publikum war unter anderem auch die Grossrätin Zeynep Yerdelen zu sehen.

Rund ein Fünftel der Bevölkerung unseres Landes sind Ausländerinnen und Ausländer. Basel hat in seinem Zuständigkeitsbereich bisher schon viel für deren Integration unternommen. Dennoch wird eine Verschlechterung des Klimas im Verhältnis zu den ausländischen Einwohnerinnen und Einwohnern fest gestellt. Teilnehmende und Experten diskutierten darüber, was getan werden könnte, um das friedliche und harmonische Zusammenleben mit diesen Menschen, welche in unserer Stadt und unserem Land leben, zu fördern, gegenseitige Vorurteile abzubauen und die gesellschaftliche Integration weiter zu entwickeln.

Zur Sprache kamen auch die jüngsten Einbürgerungsprojekte, die derzeit in Bern zur Debatte stehen.

Die Neue Helvetische Gesellschaft setzt für den Zusammenhalt der Schweiz und ihres demokratischen Aufbaus ein und leistet einen Beitrag zur Lösung von wichtigen politischen Fragen. Es sind Fragen, die sich landesintern und im Verhältnis der Schweiz zum Ausland stellen. Sie engagiert sich für die kulturelle Identität der vier Sprachgebiete und die Teilhabe der Schweiz an den europäischen Kulturen. Mehr über die Neue Helvetische Gesellschaft können Sie im Internet unter www.nhg-nsh.ch einholen.

 

 

 

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