Umweltschutz - Kooperation

SOLOTHURN. Der Kanton Solothurn hat eine Kooperationsvereinbarung im Bereich Umweltschutz mit der Flextronics (Switzerland) unterzeichnet.

Erfolgreiche Neugestaltung des 9. Schuljahres

BERN. Die Möglichkeit, im 9. Schuljahr verschiedene Berufspraktika zu absolvieren, motiviert die Schülerinnen und Schüler zu mehr Engagement in der Schule.

Rechtsauskunftsstellen werden unterstützt

AARAU. Der Kanton sorgt gemäss § 97 Absatz 2 der Kantonsverfassung für unentgeltliche Rechtsauskunftsstellen.

Hilfestellungen im Erziehungsalltag

BASEL. Wichtige Hilfestellungen für den Erziehungsalltag bietet „Triple P“ (Positive Parenting Program).

HAG Pilotphase abgeschlossen

AARAU. Die HAG ist eine organisierte Heroinabgabe. Während der letzten 2 Jahre wurden 33 Patientinnen und Patienten in der Psychiatrischen Klinik in Königsfelden im Rahmen der heroingestützten Behandlung betreut.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

21. Februar 2003

Umweltschutz - Kooperation

SOLOTHURN. Der Kanton Solothurn hat eine Kooperationsvereinbarung im Bereich Umweltschutz mit der Flextronics (Switzerland) unterzeichnet. Der Kanton setzt damit beim Umweltschutz verstärkt auf die Eigenverantwortung der Wirtschaft. Diese Form der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft dient der Umsetzung des Kooperationsprinzips und der vermehrten Arbeit mit der Wirtschaft. Dies postuliert auch das Schweizerische Umweltgesetz. Ziel dieser Vereinbarung ist unter anderem, die Förderung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit sowie der Kommunikation zwischen Unternehmen und Behörden und damit die Stärkung des gegenseitigen Vertrauensverhältnisses.

Erfolgreiche Neugestaltung des 9. Schuljahres

BERN. Die Möglichkeit, im 9. Schuljahr verschiedene Berufspraktika zu absolvieren, motiviert die Schülerinnen und Schüler zu mehr Engagement in der Schule. Die Erfahrungen mit der Praxis erleichtern den Übergang in die Beruflehre und in weiterführende Schulen. Die Evaluation des Pilotprojekts „Neugestaltung des 9. Schuljahrs“ stellt dies fest. Der Zustrom zum 10. Schuljahr konnte nicht gebremst werden.

Die Erziehungsdirektion Bern startete dieses Pilotprojekt im Jahr 1999. Eine engere Beziehung des 9. Schuljahres mit den Berufslehren und den weiterführenden Schulen herzustellen, ist Ziel dieses Projektes. Von den Pilotschulen werden fünf verschiedene Module angeboten. Bei der Evaluation hat sich das Berufspraktikum als Höhepunkt des Projektes herauskristallisiert. Es ist eine grosse Hilfe für die Laufbahnentscheidung der Schülerinnen und Schüler und steigert die Motivation. Von der Zusammenarbeit profitieren Schulen und Betriebe. Die Evaluation hat aufgezeigt, dass das 9. Schuljahr isoliert zu erneuern nicht genügt. Vielmehr müssten die gesamten drei Jahre der Sekundarstufe I einbezogen werden. Eine Verbesserung der Kommunikation zwischen Sekundarstufe I und II wird auch gewünscht.

Rechtsauskunftsstellen werden unterstützt

AARAU. Der Kanton sorgt gemäss § 97 Absatz 2 der Kantonsverfassung für unentgeltliche Rechtsauskunftsstellen. Der Grosse Rat hat mit dem Budget 2003 einen Kredit von Fr. 100.000,00 bewilligt für Beiträge an Organisationen, die unentgeltliche Rechtsauskunftsstellen betreiben. Beitragsgesuche haben bereits der Anwaltsverband und die im Aargau tätigen Arbeitnehmerdachverbände (AGB, VAA, SYNA) gestellt. Weitere Organisationen sind eingeladen, einen Beitragsgesuch zu stellen. Bis 25. März 2003 können die Beitragsgesuche beim Departement des Innern, Generalsekretariat, Frey-Herosé-Strasse 12, 5001 Aarau, eingereicht werden.

Hilfestellungen im Erziehungsalltag

BASEL. Wichtige Hilfestellungen für den Erziehungsalltag bietet „Triple P“ (Positive Parenting Program). Triple P wird unter Lizenz vom Institut für Familienforschung und –Beratung der Universität Freiburg in der ganzen Schweiz angeboten. Von der Abteilung Jugend, Familien und Prävention (AJFP) des Justizdepartements wird es im Kanton Basel-Stadt seit dem letzten Jahr koordiniert und vernetzt. Die erste Ausbildung von 14 Triple-P-Trainerinnen und –Trainern fand im April 2002 statt. Bereits seit Mai 2002 werden Triple-P-Gruppentrainings für Eltern angeboten. In den Trainingskursen werden die positive Beziehung zwischen Eltern und Kindern gefördert, indem der Umgang mit kindlichem Verhalten eingeübt, die Erziehungskompetenz der Eltern verbessert sowie konstruktive Lösungsstrategien bei Problemsituationen vermittelt und umgesetzt werden. Im April startet in Zusammenarbeit von AJFP und Radio Basilisk eine Serie von Radiosendungen zu verschiedenen Erziehungsthemen. In diesem Sendungen wird auf die „Kleinen Helfer“ von Triple P hingewiesen. Diese nützlichen Ratgeber beziehen sich auf die häufigsten Problemsituationen des Erziehungsalltags, wie etwa Schlaf-, Ess- oder Schreiprobleme. Sie richten sich an Eltern von Kindern verschiedener Altersstufen. Beim Institut für Familienforschung und –beratung (www.triplep.ch) können sie bestellt werden.

HAG Pilotphase abgeschlossen

Der Regierungsrat will das Angebot der heroingestützten Behandlung (HAG) weiterführen. Die ersten 2 Betriebsjahre der HAG wurden seinerseits als positiv beurteilt.

AARAU. Die HAG ist eine organisierte Heroinabgabe. Während der letzten 2 Jahre wurden 33 Patientinnen und Patienten in der Psychiatrischen Klinik in Königsfelden im Rahmen der heroingestützten Behandlung betreut. Es wurden schwersüchtige Menschen in das HAG- Programm aufgenommen und behandelt, wodurch sich deren miserabler körperlicher und seelischer Zustand rasch besserte.

Die meisten der behandelten Patientinnen und Patienten bekamen durch die organisierte Heroinabgabe wieder festen Boden unter die Füsse. Sie nahmen eine Beschäftigung auf und fanden zurück zu einem geregelten Tagesablauf. Die budgetierten Belegungszahlen konnten bis anhin leider nicht erreicht werden, und die HAG ist somit nicht selbsttragend. Das Gesundheitsdepartement rechnet mit einem jährlichen Defizit von Fr. 200.000,--. Durch Zusatzleistungen, wie die Führung von Methadonprogrammen oder durch eine höhere Auslastung, würde das Defizit weiter gesenkt.

Eine Schliessung der HAG hätte für die Programmteilnehmerinnen und –teilnehmer schwerwiegende Folgen. Sie wären gezwungen, sich wieder mit illegalen Stoffen zu versorgen. Dies würde eine Rückkehr in die Szene und in die Kriminalität mit sich ziehen. Der psychische, aber auch der physische Zustand würde sich innert kürzester Zeit rapide verschlechtern.

Die durch den Wegfall der HAG eingesparten Kosten würden in anderen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesen oder der Justiz in höherem Mass wieder anfallen. Der Regierungsrat schlägt deshalb dem Grossen Rat vor, die Heroinabgabe durch die Psychiatrischen Dienste des Kantons Aargau definitiv weiter zu führen. Diese sollte aber mit einer Auflage, die die bestehenden Ressourcen durch die Übernahme zusätzlicher Aufgaben so gut wie möglich auszulasten belegt, ergänzt werden.

 

 

 

español

bienvenidos

türkçe

merhaba

deutsch

home

dossiers

interviews

portraits

news box

migration

CH in kürze

fotobank

agenda

jahresbericht

impressum