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Revision
des Lotteriegesetzes
BERN.
Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat mit der Revision
des Lotteriegesetzes die Auflösung der
SEVA-Lotteriegenossenschaft, da diese nach dem Beitritt des
Kantons Bern zur interkantonalen Lotterievereinbarung ihre
Kernaufgabe, die Durchführung von Lotterien verloren hat. Die
Auflösung der SEVA war in der vorberatenden Grossratskommission
unbestritten. Ebenso unbestritten, war die Erkenntnis, dass wohltätige
und gemeinnützige Organisationen im Kanton Bern auch künftig
wiederkehrende Betriebsbeiträge aus Organisationen im Kanton Bern
auch künftig wiederkehrende Betriebsbeiträge aus Lotteriemitteln
erhalten sollen, wenn eine entsprechende Leistungsvereinbarung mit
der Polizei- und Militärdirektion besteht.
Selbsthilfezentrum
des Aargau
AARAU.
Bis Ende 2002 war das Team Selbsthilfe mit einer 70 Prozent Stele
dem Externen Psychiatrischen Dienst des Kantons Aargau
angegliedert. Der jetzige Leistungsvertrag mit der Frauenzentrale
beinhaltet die Finanzierung der Koordination der
Selbsthilfegruppen für die Jahre 2003 bis 2006 in Jahrestranchen
von Fr. 80.000,00. Da sich die 91 Selbsthilfegruppen im Aargau
nicht nur mit der gemeinsamen Bewältigung von psychischen
Krankheiten sondern auch mit körperlichen und sozialen Problemen
auseinandersetzen, war es schon lange ein Anliegen aller
Beteiligten, die Geschäftsstelle vom Externen Psychiatrischen
Dienst loszulösen. Als neue Trägerin hat sich die Frauenzentrale
Aargau zur Verfügung gestellt. Der Gedanke der Selbsthilfegruppen
passt sehr gut ins Konzept der Frauenzentrale mit ihren sozialen
Dienstleistungsbetrieben. Mit dem Bezug der neuen Räume an der Rütistrasse
in Baden wechselte das Team Selbsthilfe nicht nur die Adresse und
die Trägerschaft, sondern auch den Namen zu Selbsthilfezentrum
Aargau. Wie Susanne Wipf, Leiterin der Koordinationsstelle des
Selbsthilfezentrums feststellt, konnten seit dem Start der
Zusammenarbeit schon etliche Synergien besser genutzt werden.
Berufsinformationstag
an der DMS
BASEL.
Am Dienstag, 25. Februar, findet ein Berufsinformationstag an der
Diplomittelschule (DMS) statt. Ausbildungsverantwortliche und
Studierende von 25 verschiedenen Berufen suchen das gespräch mit
rund 400 Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klassen der DMS.
DMS- Absolventinnen und Absolventen könne sich so aus erster Hand
über Aufnahembedingungen, Ausbildungsinhalte und Berufsaussichten
von 25 Ausbildungsgängen an Fachhochschulen und Höheren
Fachschulen informieren.
Infotag:
DMS, Engelgasse 120, 4052 Basel, 7.45 bis 12.15 Uhr.
Seit
200 Jahren Kantonsbibliothek Aargau
AARGAU.
Die Aargauische Kantonsbibliothek sowie der Kanton Aargau feiert
in diesem Jahr das 200 jährige Jubiläum. Diese haben zum Ziel,
die Kantonsbibliothek, ihre Aufgaben, Bestände und
Dienstleistungen den Bewohnerinnen und Bewohnern des Kantons
Aargau näher zu bringen. Dafür lanciert die Kantonsbibliothek während
seinem Jubiläumsjahr verschiedene Veranstaltungen. Start ist am
24. Februar mit der Vernissage zur Ausstellung „Hundert
aargauische Bücher“. Zu jedem ungeraden Erscheinungsjahr seit
der Gründung wird eine aargauische Publikation präsentiert. Vom
17. bis 22. März findet eine erste Aktionswoche statt. Während
dieser Woche werden täglich Bibliotheksführungen durch das ganze
Haus inklusive Altbestände, Buchbinderei und Magazin gegeben.
Eine zweite Aktionswoche findet vom 15. bis 20. September statt.
In dieser Woche, am Abend des 18. September, wird ausserdem Dr.
Fridolin Stähli zusammen mit Dr. Peter Gros ein Referat halten
zum Thema „Von Nixen, Rochen und Grundwasserströmen – ein
Streifzug durch die Literaturlandschaft des Aargaus“. Der
offizielle Festakt zur Gründung der Kantonsbibliothek findet
Anfang Dezember 2003 statt. Er soll der Höhepunkt des Jubiläumsjahres
werden.
Das
Grossprojekt in Zürich
ZÜRICH.
Das mehrjährige Grossprojekt „Kataster der belasteten
Standorte“ ist im Kanton Zürich erfolgreich angelaufen. In
diesem Projekt verpflichtet der Bund die Kantone im
Umweltschutzgesetz beziehungsweise mit der Altlastenverordnung,
einen Kataster der belasteten Standorte zu erstellen und zu führen.
In den letzten Wochen fanden gegen 20 Orientierungsveranstaltungen
in insgesamt 17 Städten und Gemeinden statt. In einem ersten
Teilprojekt wurden die für die Erarbeitung des Katasters der
belasteten Standorte ausgewählt. Altlastenspezialisten sowie
Vertreter des Kantons informierten die Eigentümerinnen und Eigentümer,
bei denen der Verdacht einer Grundstückbelastung durch frühere
Ablagerungen besteht, über den Projektverlauf. Spezialisierte Büros,
die von der Baudirektion beauftragt wurden, überprüfen zur Zeit,
welche Standorte tatsächlich belastet sind und einen Antrag im
Kataster der belasteten Standorte benötigen. Dieses erste
Teilprojekt umfasst rund 900 von etwa 6'000 Standorten, die im
Kanton Zürich auf Ablagerungen hin zu überprüfen sind. Zusammen
mit Betriebs- und Unfallstandorten sind es über 13'000.
Basel
tickt anders
BASEL.
Im dritten Jahr der Imagekampagen „Basel tickt anders“ sind
die Kommunikatinsaktivitäten erneut auf Berlin fokussiert. Die
Hauptplattform wird anlässlich der 1. August – Feier in Berlin
in Zusammenarbeit mit der Schweizer Botschaft in Berlin
realisiert. Bei der diesjährigen 1. August-Feier tritt der Kanton
Basel-Stadt in Berlin als Gastkanton auf. Das Stadtmarketing nutzt
diesen Anlass mit dem Ziel, Basel als kulturelles und
wirtschaftliches Zentrum bekannter zu machen. Die 1. Augustfeier
in Berlin wird bereits zum dritten Mal durch die Schweizer
Botschaft in Berlin organisiert. Sie umfasst einen Tagesevent für
die breite Öffnetlichkeit sowie einen Galaabend mit rund 1000
geladenen Gästen aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Politik
und Medien. Bereits beim Start der Imagekampagne wurde
Deutschland, insbesondere Berlin als Hauptzielmarkt definiert.
Nach der medienwirksamen Tramtaufe im mai 2001 und der hochkarätigen
Podiumsdiskussion zum Thema „Private Kunstsammlungen in Basel“
in der Schweizer Botschaft im mai 2002, wird mit der 1.
Augustfeier 2003 in Berlin erneut eine zielgruppenübergreifende
Kommunikationsplattform realisiert.
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