|
Lärmschutzverordnung
wird erfüllt
SOLOTHURN.
Die eidgenössischen Lärmschutzverordnungen werden von allen
im Kanton in Betrieb stehenden 300m-Schiessanlagen erfüllt. Der
Regierungsrat hatte eine Schiesslärmkommission eingesetzt, die
die Gemeinden bei dem Vollzug der Sanierungen begleiten sollte.
Diese hatte vorerst auf der Grundlage eines Lärmkatasters
Grundlagen und Richtlinien für den Vollzug erarbeitet und in den
vergangenen zehn Jahren die Gemeinden und Schützengesellschaften
bei den Sanierungen begleitet. Von den gesamthaft 114 Anlagen
wurden im Zuge der Sanierungen deren 42 geschlossen. Auf 23
Anlagen schiessen mehr als nur gerade die Standortgemeinde und für
27 Anlagen mussten Erleichterungen gewährt werden.
Erleichterungen haben zur Folge, dass auf bis zu maximal drei
Liegenschaften die Lärmgrenzwerte überschritten werden können.
Dies deshalb, weil eine vollständige Sanierung unverhältnismässig
oder gar nicht möglich gewesen wäre. Das Umweltschutzgesetz und
die Lärmschutzverordnungen des Bundes verlangten von den
Besitzern von Schiessanlagen die lärmtechnische Sanierung bis zum
31. März 2002.
SWISS
baut ab
Bei
der SWISS werden 700 Stellen abgebaut. Der Abbau, insbesondere bei
der regionalverkehrsflotte, ist ein harter Schlag.
BASEL/LIESTAL.
700 Stellen werden bei der SWISS abgebaut. Die Regierungen von
Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben mit Enttäuschung und Verärgerung
die Restrukturierungspläne zur Kenntnis genommen. Die aktuelle
Lage erfordert schnelle Handlung und entschiedene Schritte. Doch
vor allem für den Euro Airport ist der Abbau, insbesondere bei
der Regionalverkehrsflotte, ein harter Schlag. Sie bedeutet die gänzliche
Preisgabe der Eurocross-Strategie der Crossair.
Die
Regierungen fordern, dass die SWISS ihr am Euro Airport
verbleibendes Angebot nun sehr aktiv und offensiv vermarktet. Es
soll nicht durch preisliche Nachteile gegenüber anderen Flughäfen
geschwächt werden. Zudem erwarten sie, dass die Bedienung aller
Landesflughäfen von der SWISS gesichert werden und nicht doch
eine ausschliessliche Konzentration auf den Hub Zürich
resultiert.
Über
das Ausmass der von der SWISS beschlossenen Abbaumassnahmen im
Personal, sowie
in der Regionalverkehrsflotte, sind die Basler Regierungen
sehr betroffen. Sie hätten erwartet, dass Sparmassnahmen stärker
auch im Langstreckenbereich gesucht worden wären. Es wird davon
ausgegangen, dass geeignete Sozialpläne zur Verfügung stehen.
Die
Pläne der SWISS gelten nicht alleine Basel. So ist für die
beiden Regierungen klar, dass der Euro Airport als Spezialist im
Europaluftverkehr überproportional betroffen ist. Die
wesentlichen Destinationen für den Wirtschaftsstandort hat die
SWISS momentan noch im Flugprogramm, so wie es die Regierungen
gefordert hatten. Die Regierungen sehen aber keine Sicherheit,
dass nicht auch diese im Zuge künftiger Sanierungsschritte
aufgegeben werden. Daher fordern sie die SWISS auf, einen verständlichen
Beweis dafür zu bringen, dass sie am Euro Airport aus eigenem
Interesse festhalten wird.
Der
Entscheid des SWISS-Verwaltungsrats zeigt entgültig, dass bei der
Finanzierung des Aufbaus der SWISS zugrunde gelegter Business
Plan, hinfällig ist. Der Business Plan sah vor, eine neue Airline
auf Basis der günstigen Kostenstrukturen der ehemaligen Crossair
aufzubauen. Sie bedauern sehr, dass beim Neuaufbau der SWISS die
Chance einer Weiterentwicklung der Crossair-Strategie vertan
wurde. Sie sollte ein flexibles und kundenahes Europanetz ergänzen
und ausgewählte Langstreckenverbindungen bilden. Es ist für die
Regierungen unverständlich, dass sich die SWISS nicht in der Lage
sieht, die Kosten- und Gebührenvorteile des Euro-Airports mit
seiner optimalen Infrastruktur und Lage ausnutzen.
Dennoch
besteht für die Regierungen kein Zweifel, dass der Euro Airport
als hochmoderne, kundennahe Plattform beste Voraussetzungen hat,
neue Anbieter als Alternativen zur SWISS anzuziehen. Die beiden
Regierungen werden den Flughafen bei seinen diesbezüglichen
Anstrengungen aktiv unterstützen.
Die
beiden Regierungen hoffen, dass sich Wege finden lassen, um die
Partnerschaft mit der SWISS erfolgreich fortzuführen.
|