Lärmschutzverordnung wird erfüllt

SOLOTHURN. Die eidgenössischen Lärmschutzverordnungen werden von allen im Kanton in Betrieb stehenden 300m-Schiessanlagen erfüllt.

SWISS baut ab

BASEL/LIESTAL. 700 Stellen werden bei der SWISS abgebaut.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

26. Februar 2003

Lärmschutzverordnung wird erfüllt

SOLOTHURN. Die eidgenössischen Lärmschutzverordnungen werden von allen im Kanton in Betrieb stehenden 300m-Schiessanlagen erfüllt. Der Regierungsrat hatte eine Schiesslärmkommission eingesetzt, die die Gemeinden bei dem Vollzug der Sanierungen begleiten sollte. Diese hatte vorerst auf der Grundlage eines Lärmkatasters Grundlagen und Richtlinien für den Vollzug erarbeitet und in den vergangenen zehn Jahren die Gemeinden und Schützengesellschaften bei den Sanierungen begleitet. Von den gesamthaft 114 Anlagen wurden im Zuge der Sanierungen deren 42 geschlossen. Auf 23 Anlagen schiessen mehr als nur gerade die Standortgemeinde und für 27 Anlagen mussten Erleichterungen gewährt werden. Erleichterungen haben zur Folge, dass auf bis zu maximal drei Liegenschaften die Lärmgrenzwerte überschritten werden können. Dies deshalb, weil eine vollständige Sanierung unverhältnismässig oder gar nicht möglich gewesen wäre. Das Umweltschutzgesetz und die Lärmschutzverordnungen des Bundes verlangten von den Besitzern von Schiessanlagen die lärmtechnische Sanierung bis zum 31. März 2002.

SWISS baut ab

Bei der SWISS werden 700 Stellen abgebaut. Der Abbau, insbesondere bei der regionalverkehrsflotte, ist ein harter Schlag.

BASEL/LIESTAL. 700 Stellen werden bei der SWISS abgebaut. Die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben mit Enttäuschung und Verärgerung die Restrukturierungspläne zur Kenntnis genommen. Die aktuelle Lage erfordert schnelle Handlung und entschiedene Schritte. Doch vor allem für den Euro Airport ist der Abbau, insbesondere bei der Regionalverkehrsflotte, ein harter Schlag. Sie bedeutet die gänzliche Preisgabe der Eurocross-Strategie der Crossair.

Die Regierungen fordern, dass die SWISS ihr am Euro Airport verbleibendes Angebot nun sehr aktiv und offensiv vermarktet. Es soll nicht durch preisliche Nachteile gegenüber anderen Flughäfen geschwächt werden. Zudem erwarten sie, dass die Bedienung aller Landesflughäfen von der SWISS gesichert werden und nicht doch eine ausschliessliche Konzentration auf den Hub Zürich resultiert.

Über das Ausmass der von der SWISS beschlossenen Abbaumassnahmen im Personal, sowie  in der Regionalverkehrsflotte, sind die Basler Regierungen sehr betroffen. Sie hätten erwartet, dass Sparmassnahmen stärker auch im Langstreckenbereich gesucht worden wären. Es wird davon ausgegangen, dass geeignete Sozialpläne zur Verfügung stehen.

Die Pläne der SWISS gelten nicht alleine Basel. So ist für die beiden Regierungen klar, dass der Euro Airport als Spezialist im Europaluftverkehr überproportional betroffen ist. Die wesentlichen Destinationen für den Wirtschaftsstandort hat die SWISS momentan noch im Flugprogramm, so wie es die Regierungen gefordert hatten. Die Regierungen sehen aber keine Sicherheit, dass nicht auch diese im Zuge künftiger Sanierungsschritte aufgegeben werden. Daher fordern sie die SWISS auf, einen verständlichen Beweis dafür zu bringen, dass sie am Euro Airport aus eigenem Interesse festhalten wird.

Der Entscheid des SWISS-Verwaltungsrats zeigt entgültig, dass bei der Finanzierung des Aufbaus der SWISS zugrunde gelegter Business Plan, hinfällig ist. Der Business Plan sah vor, eine neue Airline auf Basis der günstigen Kostenstrukturen der ehemaligen Crossair aufzubauen. Sie bedauern sehr, dass beim Neuaufbau der SWISS die Chance einer Weiterentwicklung der Crossair-Strategie vertan wurde. Sie sollte ein flexibles und kundenahes Europanetz ergänzen und ausgewählte Langstreckenverbindungen bilden. Es ist für die Regierungen unverständlich, dass sich die SWISS nicht in der Lage sieht, die Kosten- und Gebührenvorteile des Euro-Airports mit seiner optimalen Infrastruktur und Lage ausnutzen.

Dennoch besteht für die Regierungen kein Zweifel, dass der Euro Airport als hochmoderne, kundennahe Plattform beste Voraussetzungen hat, neue Anbieter als Alternativen zur SWISS anzuziehen. Die beiden Regierungen werden den Flughafen bei seinen diesbezüglichen Anstrengungen aktiv unterstützen.

Die beiden Regierungen hoffen, dass sich Wege finden lassen, um die Partnerschaft mit der SWISS erfolgreich fortzuführen.

 

 

 

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