Staatsvertrag mit Deutschland abgelehnt

ZÜRICH. Am 17. Februar 2003 wurden in Berlin ein Sondierungsgespräch geführt.

Neuregelung der Ausbildungsfinanzierung

BERN. Der bernische Erziehungsdirektor, Regierungsrat Mario Annoni hat heute die Vernehmlassung zum revidierten Gesetz über die Ausbildungsbeiträge eröffnet.

Gegen Kantonalisierung

BERN. Der Kanton Bern spricht sich gegen die Zuständigkeit der Kantone für landwirtschaftliche Strukturhilfen und Investitionen aus.

BärnerJugendTag 2003

BERN. Zwischen Mitte April und Mitte Juli wird auch in diesem Jahr im Kanton Bern Geld für den BärnerJugendTag gesammelt.

Schlossbergschule zieht um

BERN. Die Schlossbergschule in Thun kann ihre Bildungsangebote ab August 2003 an einem zentralen Standort in Spiez zusammenfassen.

Sozial- und Gesundheitsgesetz geändert

ZÜRICH. Der Regierungsrat setzt die Änderugen des Sozialhilfegestzes und des Gesundheitsgesetzes rückwirkend auf den 1. Januar 2003 in Kraft.

Juristische Kurse

SOLOTHURN. Ab April 2003 bietet das Amt für Justiz wieder juristische Kurse an. Alle, die an Rechtsfragen interessiert sind, im Beruf oder im Nebenamt damit zu tun haben, können teilnehmen.

Neuer Leiter bei der Fachstelle Suchtfragen

BASEL. Der neue Leiter der Fachstelle Suchfragen ist Klaus Meyer. Er ist definitiv mit der Leitung bei den Gesundheitsdiensten im Sanitätsdepartement Basel-Stadt betraut worden.

Projekt NISTRA

LIESTAL. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft begrüsste es, eine Nachhaltigkeitsbeurteilung von Strasseninfrastrukturen (NISTRA) einzuführen.

Unterstützung für GISOR

LIESTAL. „Gisor – Aufbau eines geographischen Informationssystems für das Gebiet des Oberrheins“ ist ein Projekt, dass vom Kanton Basel-Landschaft unterstützt wird.

Revidiertes Lohnsystem

LIESTAL. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft schlägt dem Landrat ein revidiertes Lohnsystem für die Dozierenden an der Pädagogischen Hochschule (ehemals Lehrerseminar Liestal) vor.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

27. Februar 2003

Staatsvertrag mit Deutschland abgelehnt

ZÜRICH. Am 17. Februar 2003 wurden in Berlin ein Sondierungsgespräch geführt. Es waren keine Vertragspunkte ersichtlich, über die mit Aussicht auf Erfolg hätten Nachverhandlungen geführt werden können. Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat eine Lagebeurteilung vorgenommen und lehnt weiterhin einen Staatsvertrag mit Deutschland ab. Am 6. November 2002 hat der Regierungsrat die Ablehnung des Staatsvertrags bekräftigt. Er hat sich für ein Betriebsreglement „Ist“ ohne zusätzliche Ostanflüge und ohne neue Südanflüge ausgesprochen, wie sie gemäss Staatsvertrag oder einseitigen deutschen Massnahmen notwendig würden. Am 20. Februar 2003 lehnte die ständerätliche Kommission für Verkehr und Kommunikation den Staatsvertrag mit 8 zu 3 Stimmen ab. Nach wie vor nicht auszuschliessen ist das Risiko, dass wegen einseitig angeordneter Massnahmen Deutschlands die Bevölkerung vorübergehend eine grössere Belastung erfahren und der Flughafen in seiner Kapazität eingeschränkt werden wird.

Neuregelung der Ausbildungsfinanzierung

BERN. Der bernische Erziehungsdirektor, Regierungsrat Mario Annoni hat heute die Vernehmlassung zum revidierten Gesetz über die Ausbildungsbeiträge eröffnet. Der Regierungsrat des Kantons Bern will die Ausbildungsfinanzierung neu regeln. Ein neues Berechnungsmodell ermöglicht, künftig die stipendienberechtigten Personen gezielter zu unterstützten. Mit der Ausbildungsfinanzierung will der Kanton Bern gemäss seinem verfassungsrechtlichen Auftrag die Chancengleichheit in Bildung auch unter finanziell schwierigen Umständen wahrnehmen. Der bernische Erziehungsdirektor betonte, dass niemand aus finanziellen Gründen dazu gezwungen sein sollte, auf eine angemessene Ausbildung verzichten. An einer Medienkonferenz wurde heute der Startschuss für die Vernehmlassung über das neue Gesetz über die Ausbildungsbeiträge gegeben. Dieses ersetzt die Rechtsgrundlagen aus dem Jahr 1989. Mit der Gesetzesrevision hält der Kanton Bern an den Stipendien als wichtigstem Instrument zur Ausbildungsunterstützung fest. Das neue Gesetz wird dem Grossen Rat voraussichtlich in der Februarsession 2004 unterbreitet. Es soll am 1. August 2005 in Kraft treten.

Gegen Kantonalisierung

BERN. Der Kanton Bern spricht sich gegen die Zuständigkeit der Kantone für landwirtschaftliche Strukturhilfen und Investitionen aus. Dies teilt er in seiner Vernehmlassungsantwort zu zwei Anträgen der Spezialkommission NFA (Neugestaltung des Finanzausgleichs) des Nationalrats mit. Für die Ausgestaltung und Umsetzung der Agrarpolitik sei primär der Bund zuständig, begründet der bernische Regierungsrat seine ablehnende Haltung.

BärnerJugendTag 2003

BERN. Zwischen Mitte April und Mitte Juli wird auch in diesem Jahr im Kanton Bern Geld für den BärnerJugendTag gesammelt. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat das Programm dieses traditionellen Instruments der Jugendförderung genehmigt und die Sammelbewilligung erteilt. Der BärnerJugendTag unterstützt Projekte der Jugend- und Familienpflege; er hilft bei der Finanzierung von Schul- und Jugendbibilotheken, Mediotheken, Ludotheken und Werkräumen und leistet Beiträge an die Ausbildungskosten Jugendlicher.

Schlossbergschule zieht um

BERN. Die Schlossbergschule in Thun kann ihre Bildungsangebote ab August 2003 an einem zentralen Standort in Spiez zusammenfassen. Gemäss Beschluss des Regierungsrates zieht die Schlossbergschule nach Spiez in die Schulanlage Räumli. Hier stehen freie Räumlichkeiten, bedingt durch Zentralisierung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung in Bern. Als Berufsschule bietet die Schlossbergschule Thun Vollzeitausbildungen zur Bekleidungsgestalterin, Vorlehrklasse sowie Berufsvorbereitende Schuljahre an. Mit dem Umzug können rund 400'000 Franken pro Jahr gepsart werden.

Sozial- und Gesundheitsgesetz geändert

ZÜRICH. Der Regierungsrat setzt die Änderugen des Sozialhilfegestzes und des Gesundheitsgesetzes rückwirkend auf den 1. Januar 2003 in Kraft. Im Sozialhilfegesetzt wird unter anderem die gesetzliche Grundlage geschaffen, auf welcher der Regierungsrat eine Asylfürsorgeverordnung erlassen kann. Die Gesetzesänderungen bewirken eine Veränderung in der Zuständigkeit bei der Heimaufsicht über Alters- und Pflegeheime. Neu unterstehen Alters- und Pflegeheime der Aufsicht des Bezirkrates, wobei die Gesundheitsdirektion im gesundheitspolizeilichen Bereich die Oberaufsicht ausübt.

Juristische Kurse

SOLOTHURN. Ab April 2003 bietet das Amt für Justiz wieder juristische Kurse an. Alle, die an Rechtsfragen interessiert sind, im Beruf oder im Nebenamt damit zu tun haben, können teilnehmen. Das sind zum Beispiel Beamte und Angestellte des Staates und der Gemeinden, Mitglieder von Kommissionen, Friedensrichter, Amtsrichter und so weiter. Zehn Semester umfasst das ganze Kursprogramm. Jeweils auf Semesterbeginn ist der Einstieg möglich.

Immer mehr wurden viele Milizpolitiker oder Verwaltungsangestellte auf Stufe Kanton oder Gemeinden mit juristischen Fragen konfrontiert. Der vom Justizamt gebotene Kurs soll für die Bewältigung dieser Aufgaben nötiges juristisches Rüstzeug vermitteln. Zwei Themen, „Allgemeines und kantonales Verwaltungsrecht“ sowie „Schuldbetreibung und Konkursrecht“ werden behandelt. Juristische Fachleute aus der Verwaltung stehen als Referenten zur Verfügung. Über zehn Semester erstrecken sich sich Kurse und sind als Abendkurse konzipiert. Sie werden in Solothurn und Olten durchgeführt. Teilnahmebedingungen, Anmeldeformulare sowei das volständige Kursprogramm können beim Amt für Justiz, Amtshaus 2, Postfach 157, 4502 Solothurn angefordert werden. Anmeldefrist ist der 31. März 2003.

Neuer Leiter bei der Fachstelle Suchtfragen

BASEL. Der neue Leiter der Fachstelle Suchfragen ist Klaus Meyer. Er ist definitiv mit der Leitung bei den Gesundheitsdiensten im Sanitätsdepartement Basel-Stadt betraut worden. Interimistisch ist die Stelle seit 1. November 2002 mit Klaus Meyer besetzt. Klaus Meyer ist derzeit Geschäftsleiter von „wake up“. „wake up“ ist ein Unternehmen, das sich mit Präventionsprojekten, insbesondere im Jugendbereich, profiliert hat. Meyer hat diese Funktion auch während seines Interimsmandats bei den Gesundheitsdiensten weiterhin wahrgenommen. Ursprünglich wurde die Stelle als er der Fachstelle Suchtfragen von Meyer nur befristet angetreten. Er wollte sich später wieder ganz der Leitung seines Unternehmens widmen. In den drei Monaten der interimistischen Leitung der Fachstelle Suchtfragen zeigt sich, dass er hier auch weiterhin seine grossen Erfahrungen einbringen möchte. Entsprechend stellte er sich einem eingehenden Evaluationsverfahren, aus dem er als best ausgewiesener Kandidat hervorging. Klaus Meyer kennt das Drogenproblem aus unterschiedlichen Sichtweisen und gilt als einer der Pioniere der im Kanton Basel-Stadt praktizierten 4-Säulen-Drogenpolitik (Prävention, Therapie, Schadensmidnerun, Repression). Er war unter anderem während rund zehn Jahren als Gassenarbeiter bei der Institution „Schwarzer Peter“ engagiert.

Projekt NISTRA

LIESTAL. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft begrüsste es, eine Nachhaltigkeitsbeurteilung von Strasseninfrastrukturen (NISTRA) einzuführen.

Im Frühjahr 2001 lancierte das Bundesamt für Strassen (ASTRA) das Projekt NISTRA. Es hat zum Ziel, ein Instrument zur Beurteilung der Nachhaltigkeit von Strasseninfrastrukturprojekten zu erarbeiten. Das ASTRA hat das 144 Seiten umfassende Projekt zur Vernehmlassung weitergeleitet. Obwohl die Basellandschaftliche Regierung grundsätzlich das NISTRA-Projekt begrüsst, hat er Bedenken zur geplanten Umsetzung. Er weist insbesondere darauf hin, dass für ein kohärentes System die zahlreichen laufenden Projekte zur Erarbeitung von Nachhaltigkeits- Indikatoren auf Bundesebene besser koordiniert werden sollten. Der Aufwand zur Erfassung und Bewertung mittels Indikatoren von NISTRA ist noch zu hoch. Die Qualität der vorgeschlagenen Indikatoren erlaubt keine konkrete Beurteilung der Projekte. Eine situationsgerechte und projektbezogene deskriptive Bewertung schlägt der Regierungsrat vor. Eine Ergänzung der zweiten Stufe wird weiterhin zur zweiteiligen Umweltverträglichkeitsprüfung für National- und Hauptstrassenprojekte empfohlen. Die geplante Einführung ist Mitte 2003.

Unterstützung für GISOR

LIESTAL. „Gisor – Aufbau eines geographischen Informationssystems für das Gebiet des Oberrheins“ ist ein Projekt, dass vom Kanton Basel-Landschaft unterstützt wird. Mit dem Projekt GISOR soll die gemeinsame Raumentwicklung, die Planung und Realisierung binationaler bzw. trinationaler grenzüberschreitender Projekte gefördert und sichergestellt werden. Dieses Hilfsmittel sowohl zur Analyse als auch zur Entscheidungsfindung erlaubt den Nutzern, die Komplexität, die unterschiedlichen Facetten des Raumes sowie die sozialen Verflechtungen besser zu verstehen und somit die Ergebnisse der Überlegungen und Tätigkeiten auf anschauliche Weise wiedergeben zu können. Ziel dieses grenzüberschreitenden INTERREG III-Projektes ist der Aufbau von gemeinsamen Karten- und Entscheidungsgrundlagen für die räumliche und wirtschaftliche Entwicklung des Mandatsgebietes der Oberrheinkonferenz. Für die gemeinsame Raumentwicklung bedarf es geeigneter abgestimmter Entscheidungsgrundlagen und gemeinsamer Karten. Das Projekt mit einem geplanten Gesamtaufwand von 500.000 Euro für die Jahre 2003 bis 2006 wird von den drei Partnern Deutschland, Frankreich und der Schweiz unter der Mitwirkung verschiedener Fachstellen der beteiligten Institutionen verwirklicht. Die Finanzierung läuft mit je 100.000 Euro. Die Europäische Union leistet 200.000 Euro.

Revidiertes Lohnsystem

LIESTAL. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft schlägt dem Landrat ein revidiertes Lohnsystem für die Dozierenden an der Pädagogischen Hochschule (ehemals Lehrerseminar Liestal) vor. Die Lohnrevision wurde nötig, weil die Ratifizierung des Vertrages zur Gründung einer Hochschule für Pädagogik und Soziale Arbeit beider Basel (HPSA-BB) noch nicht zustande gekommen ist. Die Einreihung der Dozierenden wurde im „Projekt Lohnrevision“ zurückgestellt.

 

 

 

español

bienvenidos

türkçe

merhaba

deutsch

home

dossiers

interviews

portraits

news box

migration

CH in kürze

fotobank

agenda

jahresbericht

impressum