„Swiss Ping Pong“

ZÜRICH. Im Laufe dieses Jahres sollen mit „Swiss Ping Pong“ rund 200 junge Auslandschweizerinnen und –Schweizer aus aller Welt Gelegenheit erhalten, ihr Heimatland näher kennen zu lernen.

Nationale Asylkonferenz wird begrüsst

BASEL. Der Regierungsrat begrüsst die Einberufung einer nationalen Asylkonferenz. Ziel ist ein gemeinsames und koordiniertes Vorgehen aller Kantone voranzutreiben.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

28. Februar 2003

„Swiss Ping Pong“

Die Aktion Swiss Ping Pong soll Schweizerinnen und Schweizer aus aller Welt zusammenführen, in der Schweiz oder im Ausland. Voraussichtlich werden 30 bis 40 Jugendliche in Zürich untergebracht.

ZÜRICH. Im Laufe dieses Jahres sollen mit „Swiss Ping Pong“ rund 200 junge Auslandschweizerinnen und –Schweizer aus aller Welt Gelegenheit erhalten, ihr Heimatland näher kennen zu lernen.

Swiss Ping Pong wurde zum Jubiläum 700 Jahre Eidgenossenschaft als „Aktion Begegnung 91“ der schweizerischen Frauendachverbände lanciert. Diese Ferienplatzvermittlung hat zum Ziel, Schweizerinnen und Schweizer aus aller Welt zusammenzuführen, hier in der Schweiz oder im Ausland. Im Jahr 2003 übernimmt der Kanton Zürich das Patronat über das Austauschprogramm und unterstützt die Aktion mit 30'000 Franken. Das Geld wird aus dem Fonds für gemeinnützige Zwecke stammen. Zwischen 30 und 40 Jugendliche werden voraussichtlich im Kanton Zürich untergebracht.

Seit Beginn des Programms übernimmt jährlich ein Kanton das Patronat für den Austausch und leistet 30'000 Franken an die Aktion. Im Namen der Aktionsträger ersuchte das Stapferhaus Lenzburg den Kanton Zürich, die Unterstützung zu übernehmen. Der Regierungsrat stimmte zu, um die Zielsetzung des erfolgreichen Programms, das Verständnis zwischen unterschiedlichen Kulturen zu fördern und zu unterstützen. Das Stapferhaus organisiert die Austauschaufenthalte zusammen mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten und der Auslandschweizer Organisation.

Der diesjährige thematische Schwerpunkt des Programms ist „Bildung“. Sie ermöglicht attraktive Angebote für die Gäste. Der Kanton Zürich weist nämlich mit ETH, Universität, Fachhochschulen, Mittelschulen und Berufsschulen die ganze Palette von Ausbildungsmöglichkeiten auf. Auswärtige Besucherinnen und Besucher werden den Kanton Zürich als aufgeschlossene moderne Bildungslandschaft kennen lernen. Auch die Gastgeber erfahren von ihren Gästen eine spannende Innensicht in ein vielleicht unbekanntes Land. Es werden jedoch noch Familien als Gastgeber gesucht.

Das Programm richtet sich an Jugendliche ab 18 Jahren, Alleinstehende, Paare und Familien. Die Altersgrenze nach oben ist offen.

Zusätzlich zum normalen Swiss Ping Pong sorgte das Tapfenhaus dieses Jahr über Ostern dafür, dass sich 15 New Yorker Jugendliche hier „heimisch“ fühlen können. Es ermöglicht ihnen einen Aufenthalt in einer Schweizer Gastfamilie. Auch hier sucht man in Stadt und Region noch nach Familien, welche sich am Projekt beteiligen möchten.

Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion von Präsenz Schweiz, der Auslandschweizer-Organisation und dem New Yorker Fresh Air Fund. Die New Yorker Fresh Air Fund ist eine Non-Profit-Organisation, welche jährlich über 1,7 Millionen New Yorker Kids aus benachteiligten Verhältnissen Sommerferien ermöglicht. Anlass für die Aktion bietet das von Präsenz Schweiz organisierte „Schweizer Festival“ in New York. Während den Monaten April und Mai 03 wurden bei dieser Aktion in Manhattan die wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen der Schweiz präsentiert. Mehr Infos unter www.stapferhaus.ch.

Nationale Asylkonferenz wird begrüsst

BASEL. Der Regierungsrat begrüsst die Einberufung einer nationalen Asylkonferenz. Ziel ist ein gemeinsames und koordiniertes Vorgehen aller Kantone voranzutreiben. Im Aufruf des Stadtrats Zürichs sind für eine neue Schweizer Asylpolitik zehn Regeln festgehalten. In einem Schreiben hält die baselstädtische Regierungsrat fest, dass die festgehaltenen zehn Regeln im Kanton Basel-Stadt zum Teil bereits Praxis sind. So dürfen Asylbewerbende in der Regel bereits nach drei Monaten arbeiten. Sie können in diverse Beschäftigungsprogramme aufgenommen werden, wenn sie keinen Arbeitsplatz finden. Jugendliche Asylbewerbende besuchen eine Schule oder können eine Ausbildung absolvieren. Die Selbstorganisation in den Kollektivunterkünften wird zudem seit längerem praktiziert. Auch werden Asylbewerbende oft von Verwandten aufgenommen. Der Basler Regierungsrat betont die Notwendigkeit eines koordinierten Handelns der Kantone in der Asylfrage. Dies würde nicht nur den Eindruck verbessern, den die einheimische Bevölkerung von der staatlichen Asylpolitik hat, sondern auch die Durchsetzung griffiger Massnahmen erlauben. Aus baselstädtischer Sicht liegt das Problem allerdings in der ungelösten Frage des Vollzugs von negativen Asylentscheiden.

 

 

 

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