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„Swiss
Ping Pong“
Die
Aktion Swiss Ping Pong soll Schweizerinnen und Schweizer aus aller
Welt zusammenführen, in der Schweiz oder im Ausland.
Voraussichtlich werden 30 bis 40 Jugendliche in Zürich
untergebracht.
ZÜRICH.
Im Laufe dieses Jahres sollen mit „Swiss Ping Pong“ rund
200 junge Auslandschweizerinnen und –Schweizer aus aller Welt
Gelegenheit erhalten, ihr Heimatland näher kennen zu lernen.
Swiss
Ping Pong wurde zum Jubiläum 700 Jahre Eidgenossenschaft als
„Aktion Begegnung 91“ der schweizerischen Frauendachverbände
lanciert. Diese Ferienplatzvermittlung hat zum Ziel,
Schweizerinnen und Schweizer aus aller Welt zusammenzuführen,
hier in der Schweiz oder im Ausland. Im Jahr 2003 übernimmt der
Kanton Zürich das Patronat über das Austauschprogramm und
unterstützt die Aktion mit 30'000 Franken. Das Geld wird aus dem
Fonds für gemeinnützige Zwecke stammen. Zwischen 30 und 40
Jugendliche werden voraussichtlich im Kanton Zürich
untergebracht.
Seit
Beginn des Programms übernimmt jährlich ein Kanton das Patronat
für den Austausch und leistet 30'000 Franken an die Aktion. Im
Namen der Aktionsträger ersuchte das Stapferhaus Lenzburg den
Kanton Zürich, die Unterstützung zu übernehmen. Der
Regierungsrat stimmte zu, um die Zielsetzung des erfolgreichen
Programms, das Verständnis zwischen unterschiedlichen Kulturen zu
fördern und zu unterstützen. Das Stapferhaus organisiert die
Austauschaufenthalte zusammen mit dem Eidgenössischen Departement
für auswärtige Angelegenheiten und der Auslandschweizer
Organisation.
Der
diesjährige thematische Schwerpunkt des Programms ist
„Bildung“. Sie ermöglicht attraktive Angebote für die Gäste.
Der Kanton Zürich weist nämlich mit ETH, Universität,
Fachhochschulen, Mittelschulen und Berufsschulen die ganze Palette
von Ausbildungsmöglichkeiten auf. Auswärtige Besucherinnen und
Besucher werden den Kanton Zürich als aufgeschlossene moderne
Bildungslandschaft kennen lernen. Auch die Gastgeber erfahren von
ihren Gästen eine spannende Innensicht in ein vielleicht
unbekanntes Land. Es werden jedoch noch Familien als Gastgeber
gesucht.
Das
Programm richtet sich an Jugendliche ab 18 Jahren, Alleinstehende,
Paare und Familien. Die Altersgrenze nach oben ist offen.
Zusätzlich
zum normalen Swiss Ping Pong sorgte das Tapfenhaus dieses Jahr über
Ostern dafür, dass sich 15 New Yorker Jugendliche hier
„heimisch“ fühlen können. Es ermöglicht ihnen einen
Aufenthalt in einer Schweizer Gastfamilie. Auch hier sucht man in
Stadt und Region noch nach Familien, welche sich am Projekt
beteiligen möchten.
Das
Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion von Präsenz Schweiz, der
Auslandschweizer-Organisation und dem New Yorker Fresh Air Fund.
Die New Yorker Fresh Air Fund ist eine Non-Profit-Organisation,
welche jährlich über 1,7 Millionen New Yorker Kids aus
benachteiligten Verhältnissen Sommerferien ermöglicht. Anlass für
die Aktion bietet das von Präsenz Schweiz organisierte
„Schweizer Festival“ in New York. Während den Monaten April
und Mai 03 wurden bei dieser Aktion in Manhattan die
wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen der Schweiz präsentiert.
Mehr Infos unter www.stapferhaus.ch.
Nationale
Asylkonferenz wird begrüsst
BASEL.
Der Regierungsrat begrüsst die Einberufung einer nationalen
Asylkonferenz. Ziel ist ein gemeinsames und koordiniertes Vorgehen
aller Kantone voranzutreiben. Im Aufruf des Stadtrats Zürichs
sind für eine neue Schweizer Asylpolitik zehn Regeln
festgehalten. In einem Schreiben hält die baselstädtische
Regierungsrat fest, dass die festgehaltenen zehn Regeln im Kanton
Basel-Stadt zum Teil bereits Praxis sind. So dürfen
Asylbewerbende in der Regel bereits nach drei Monaten arbeiten.
Sie können in diverse Beschäftigungsprogramme aufgenommen
werden, wenn sie keinen Arbeitsplatz finden. Jugendliche
Asylbewerbende besuchen eine Schule oder können eine Ausbildung
absolvieren. Die Selbstorganisation in den Kollektivunterkünften
wird zudem seit längerem praktiziert. Auch werden Asylbewerbende
oft von Verwandten aufgenommen. Der Basler Regierungsrat betont
die Notwendigkeit eines koordinierten Handelns der Kantone in der
Asylfrage. Dies würde nicht nur den Eindruck verbessern, den die
einheimische Bevölkerung von der staatlichen Asylpolitik hat,
sondern auch die Durchsetzung griffiger Massnahmen erlauben. Aus
baselstädtischer Sicht liegt das Problem allerdings in der ungelösten
Frage des Vollzugs von negativen Asylentscheiden.
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