www.sogis.so.ch

SOLOTHURN. Der Kanton Solothurn bietet seit Anfang Februar unter der Adresse www.sogis.so.ch interaktive Karten an.

Über die Station Bolligen

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat zwei Beschwerden im Zusammenhang mit der Verbesserung der Verkehrssituation bei der Station Bolligen abgelehnt.

Neurozentrum veranstaltet Tag der offenen Tür

AARAU. Im Rahmen der internationalen Woche des Gehirns lädt das Kantonsspital Aarau vom 01. – 14. März 2003 die Öffentlichkeit zum Besuch.

Schulhaus wird saniert

BASEL. Das Schulhaus St. Alban wird einer Gesamtsanierung unterzogen. Das Schulhaus wurde im Jahr 1966/1967 erbaut.

Amt für Berner Wirtschaft (beco)

BERN. Das kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) und das kantonale Amt für wirtschaftliche Entwicklung (KAWE) der bernischen Volkswirtschaftsdirektion werden definitiv auf den 1. Mai 2003 zum neuen Amt für Berner Wirtschaft (beco) zusammengefasst.

Reorganisation der Kantonspolizei

AARAU. Mit der laufenden Reorganisation der Kantonspolizei werden die mobilen Einheiten verstärkt und Regionenzentren gebildet. 

Probleme bei den Eigentumsverhältnissen

LIESTAL. Mit der Resolution der Standortgemeinden von Sekundar- und Realschulen hat sich der Regierungsrat an seiner Sitzung vom 17. Februar 2003 befasst.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

28. Februar 2003

www.sogis.so.ch

SOLOTHURN. Der Kanton Solothurn bietet seit Anfang Februar unter der Adresse www.sogis.so.ch interaktive Karten an. Es werden Kartenwerke der Verwaltung des Kantons Solothurn interaktiv visualisiert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit der Internetverwendung ist es möglich, auf Basis der Daten der amtlichen Vermessung Übersichtspläne und Ortphotos einzusehen. Die Daten der Grundbuchvermessung liegen heute noch nicht flächendeckend vor. Zur Zeit könne Daten für 74 oder 126 Gemeinden des Kantons Solothurn angeboten werden. Eine über den ganzen Kanton flächendeckende Präsentation der Grundbuchvermessung ist ab 2010 erhältlich. Eine Suchfunktion unterstützt das schnelle Auffinden von Gemeinden, Adressen, Sehenswürdigkeiten und öffentlichen Gebäuden. In Zukunft ist die Publikation weiterer öffentlicher Kartenwerke wie die interaktive Gewässerschutzkarte und die kantonale Richtplankarte vorgesehen. Vom Amt für Umwelt wird demnächst die interaktive Naturgefahrenhinweiskarte publiziert.

Die Nutzung des Internetangebots ist kostenlos, das Herunterladen und Drucken der Karten ist jedoch nicht möglich.

Über die Station Bolligen

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat zwei Beschwerden im Zusammenhang mit der Verbesserung der Verkehrssituation bei der Station Bolligen abgelehnt. Der Bau der neuen Buswendeschleife, die Verbreitung der Strasse und die Verbesserungen für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer bezeichnet er als verhältnismässig und die Eigentumseingriffe durch das öffentliche Interesse gerechtfertigt. Zwei Grundeigentümer, die von Landenteignungen betroffen sind, haben die Beschwerden eingereicht,. Bei der Station Bolligen kreuzen sich die Kantonsstrassen, die RBS-Linie und das Bachbett der Worble. Die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern und die Gemeinde Bolligen haben eine Planung erarbeitet. Sie hat zum Ziel die verschiedenen Verkehrsströme zu entflechten, die Sicherheit zu verbessern und das Umsteigen der Fahrgäste von der Bahn auf den Bus zu optimieren. Hauptmerkmal des Projekts ist, dass die Kantonsstrassen nach Westen versetzt und verbreitert wird. Denn es soll Platz für den neuen Umsteigebereich geschaffen werden. Zudem soll dort eine Busfahrspur und ein Mittelstreifen erstellt werden. Die Beschwerden wurden abgelehnt.

Neurozentrum veranstaltet Tag der offenen Tür

AARAU. Im Rahmen der internationalen Woche des Gehirns lädt das Kantonsspital Aarau vom 01. – 14. März 2003 die Öffentlichkeit zum Besuch. Hier wird man sehen können, wie das Gehirn funktioniert, welche neuen diagnostischen und therapeutischen Erkenntnisse es gibt und wie Hirnerkrankungen gelindert oder gar geheilt werden können. Zuschauen und mitmachen heisst die Devise dieses Tages der offenen Tür. So erfährt der Besucher anhand von anschaulichen Demonstrationen wie Informationen im Gehirn verarbeitet werden, welche bildgebenden und diagnostischen Möglichkeiten heute bestehen und wie mittels moderner Navigationstechniken im Gehirn schonend operiert werden kann. Im Brennpunkt der Diagnostik stehen Hirnerkrankungen wie Schlaganfall, Hirnblutungen, Hirntumore, Epilepsien und die Multiple Sklerose. Der Besucher hat auch die Möglichkeit, sich selbst die Hirndurchblutung, die Hirnströme und die Nervenleitung messen zu lassen. Für anschliessende Fragen stehen Fachkräfte zur Verfügung. Die internationale Woche des Gehirns wurde 1992 von der Dana Alliance for the Brain unter der Ägide zahlreicher angesehener Wissenschaftlern in den USA gestartet. Sie hat zum Ziel, durch intensive Information das Verständnis von Hirnfunktionen und die Zusammenhänge zwischen Grundlagenforschung und angewandter Wissenschaft zu fördern.

Schulhaus wird saniert

BASEL. Das Schulhaus St. Alban wird einer Gesamtsanierung unterzogen. Das Schulhaus wurde im Jahr 1966/1967 erbaut. Das WBS-Schulhaus St. Alban wird nun entsprechend dem Renovationszyklus saniert. Die Gebäudehülle wird umfassend saniert. Gewisse Bauteile werden an geänderte Normen und Standards angepasst. Es werden auch sämtliche asbest- und PCB-haltigen Bauteile und Materialien gemäss den neusten Richtlinien des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) aus dem Schulhaus entfernt. Asbestvorkommen sind nur noch in von Innenräumen abgeschlossenen Bereichen (Stützenverkleidung, Schächte) vorhanden und sind keine Gefahr für die Gesundheit. Alle offenen Asbestvorkommen (Decken) wurden bereits in den 80er-Jahren entfernt. Für die Dauer der Arbeiten, die im Schuljahr 2004/2005 durchgeführt werden und rund ein Jahr dauern werden, wird der Schulbetrieb im St. Alban-Schulhaus an einen Ersatzstandort verlegt. Die Suche nach einem Ort, der die notwendige Infrastruktur für den Unterricht bietet, ist im Gang. Auch im Vogelsang-Schulhaus werden kleine verdeckte Asbestvorkommen saniert. Diese Arbeiten werden während den Sommerferien 2003 ausgeführt. Die Kosten belaufen sich auf 120.000 Franken.

Amt für Berner Wirtschaft (beco)

BERN. Das kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) und das kantonale Amt für wirtschaftliche Entwicklung (KAWE) der bernischen Volkswirtschaftsdirektion werden definitiv auf den 1. Mai 2003 zum neuen Amt für Berner Wirtschaft (beco) zusammengefasst. Die Berner Wirtschaft hat künftig einen Ansprechpartner für Wirtschafts- und Arbeitsmarktfragen. Der Regierungsrat hat letzten Mittwoch die entsprechende Organisationsverordnung genehmigt. Mit der Bezeichnung „beco“ Amt für Berner Wirtschaft wird verdeutlicht, dass die für die Wirtschaft wesentlichen Elemente in einer Organisationseinheit zusammengefasst werden. Durch die Nutzung von Synergien entsteht en beachtliches Sparpotenzial. Die Führungsspanne (Anzahl Direktunterstellte der Volkswirtschaftsdirektion) wird verkleinert. Zudem ist eine wesentliche Reduktion der bisher 17 Abteilungsleiter und Kaderstellen in KAWE und KIGA möglich. Das beco wird künftig eine Geschäftsleitung mit 8 bis 9 Mitgliedern aufweisen. Auch die zentralen Dienste (Finanzen, Personal, Logistik, Informatik) können effizienter ausgestaltet werden. Das „beco“ wird ab 1. Mai 2003 an den heutigen Standorten im Kanton die Arbeiten der bisherigen Ämter weiterführen. Die eigentlichen Arbeiten zur Zusammenführung werden bis Ende 2003 abgeschlossen sein.

Reorganisation der Kantonspolizei

AARAU. Mit der laufenden Reorganisation der Kantonspolizei werden die mobilen Einheiten verstärkt und Regionenzentren gebildet. Im Gegenzug soll das bestehende Polizeipostennetz verkleinert werden. Der Regierungsrat hat der Schliessung von 14 Ein- und Zweipersonenposten zugestimmt. Das geltende Recht sieht in § 4 des Gesetzes über die Organisation der Kantonspolizei vom 8. März 1995 vor, dass an jedem Bezirkshauptort ein Posten der Kantonspolizei besteht. Im Weiteren sind Polizeikreise mit Polizeiposten zu bilden, die sicherstellen, dass ein wirksamer Schutz und eine intensive Verbrechensbekämpfung gewährleistet sind. Leitsatz 8 für die neue polizeiliche Sicherheitsarchitektur („Horizont 2003“) legt gemäss Beschluss vom 25. Juni 2002 des Grossen Rates fest, dass für alle Kantonseinwohnerinnen und Kantonseinwohner die maximale Distanz ab Wohnort zum nächsten kantonalen Polizeiposten 10 km beträgt. Gestützt auf diese Grundlagen beschloss nun der Regierungsrat die gestaffelte Schliessung diverser Polizeiposten bis April 2004.

Probleme bei den Eigentumsverhältnissen

Die Eigentumsverhältnisse der Real- und Sekundarschulen sind noch nicht geklärt. Sie nehmen ihre Arbeit aber trotzdem im kommenden Schuljahr auf.

LIESTAL. Mit der Resolution der Standortgemeinden von Sekundar- und Realschulen hat sich der Regierungsrat an seiner Sitzung vom 17. Februar 2003 befasst. Sie verabschiedeten, dass der Kanton die Sekundarschulbauten übernehmen wird. Der Regierungsrat stellte dabei fest, dass die aus den heutigen Real- und Sekundarschulen gebildeten neuen Sekundarschulen ihre Arbeit im kommenden Schuljahr aufnehmen können. Dies, obwohl die Eigentums- und Unterhaltsverhältnisse ihrer Schulhäuser noch nicht endgültig geklärt sind.

Zunächst ist festzuhalten, dass der Anstoss zur Übernahme der Sekundarschulbauten vom Verband der Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten ausging. Über ihn lief die von 34 Gemeinden unterzeichnete „Nichtformulierte Initiative für eine einheitliche Trägerschaft der Real- und Sekundarschule (Sekundarstufe I)“. Sie wurde am 28. April 1995 eingereicht. Sie forderte eine einheitliche Trägerschaft für die Sekundarstufe I, welche sowohl die Organisation, Verwaltung und Finanzierung als auch das Eigentum an den Schulbauten und deren Unterhalt zu umfassen habe.

Im August 1995 schickte der Regierungsrat den sogenannten Aufgabenteilungsbereicht in die Vernehmlassung, worin er seine Brücke zu den drei genannten und zwei weiteren Gemeindeinitiativen zu schlagen versuchte. Darin stellte er in Bezug auf die Sekundarschule Handlungsbedarf fest. Er schlug vor, die Trägerschaft für die gesamte Sekundarstufe I dem Kanton zu übertragen, weil es sich um ein gemeindeübergreifendes Bildungsangebot handle. Dies bedingte, so der Regierungsrat, „die Übernahme der Schulbauten durch den Kanton“.

Die Standortgemeinden von Real- und Sekundarschulen fordern in ihrer Resolution die rasche Einsetzung einer paritätischen Arbeitsgruppe von Vertreterinnen und Vertretern des Kantons und der Gemeinden. Die Arbeitsgruppe soll Lösungen in Bezug auf die Sekundarschulbauten erarbeiten.

Der Regierungsrat hingegen vertritt die Meinung, dass es zur Zeit eindeutig am Landrat liegt zu sagen, wie der weitere Ablauf vonstatten gehen sollte. Er ist der Ansicht, mit der Vorlage an den Landrat eine praktikable und taugliche Lösungsvariante vorgeschlagen zu haben.

 

 

 

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