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www.sogis.so.ch
SOLOTHURN.
Der Kanton Solothurn bietet seit Anfang Februar unter der Adresse www.sogis.so.ch
interaktive Karten an. Es werden Kartenwerke der Verwaltung des
Kantons Solothurn interaktiv visualisiert und einer breiten Öffentlichkeit
zugänglich gemacht. Mit der Internetverwendung ist es möglich,
auf Basis der Daten der amtlichen Vermessung Übersichtspläne und
Ortphotos einzusehen. Die Daten der Grundbuchvermessung liegen
heute noch nicht flächendeckend vor. Zur Zeit könne Daten für
74 oder 126 Gemeinden des Kantons Solothurn angeboten werden. Eine
über den ganzen Kanton flächendeckende Präsentation der
Grundbuchvermessung ist ab 2010 erhältlich. Eine Suchfunktion
unterstützt das schnelle Auffinden von Gemeinden, Adressen,
Sehenswürdigkeiten und öffentlichen Gebäuden. In Zukunft ist
die Publikation weiterer öffentlicher Kartenwerke wie die
interaktive Gewässerschutzkarte und die kantonale Richtplankarte
vorgesehen. Vom Amt für Umwelt wird demnächst die interaktive
Naturgefahrenhinweiskarte publiziert.
Die
Nutzung des Internetangebots ist kostenlos, das Herunterladen und
Drucken der Karten ist jedoch nicht möglich.
Über
die Station Bolligen
BERN.
Der Regierungsrat des Kantons Bern hat zwei Beschwerden im
Zusammenhang mit der Verbesserung der Verkehrssituation bei der
Station Bolligen abgelehnt. Der Bau der neuen Buswendeschleife,
die Verbreitung der Strasse und die Verbesserungen für die
Sicherheit der Verkehrsteilnehmer bezeichnet er als verhältnismässig
und die Eigentumseingriffe durch das öffentliche Interesse
gerechtfertigt. Zwei Grundeigentümer, die von Landenteignungen
betroffen sind, haben die Beschwerden eingereicht,. Bei der
Station Bolligen kreuzen sich die Kantonsstrassen, die RBS-Linie
und das Bachbett der Worble. Die Bau-, Verkehrs- und
Energiedirektion des Kantons Bern und die Gemeinde Bolligen haben
eine Planung erarbeitet. Sie hat zum Ziel die verschiedenen
Verkehrsströme zu entflechten, die Sicherheit zu verbessern und
das Umsteigen der Fahrgäste von der Bahn auf den Bus zu
optimieren. Hauptmerkmal des Projekts ist, dass die
Kantonsstrassen nach Westen versetzt und verbreitert wird. Denn es
soll Platz für den neuen Umsteigebereich geschaffen werden. Zudem
soll dort eine Busfahrspur und ein Mittelstreifen erstellt werden.
Die Beschwerden wurden abgelehnt.
Neurozentrum
veranstaltet Tag der offenen Tür
AARAU.
Im Rahmen der internationalen Woche des Gehirns lädt das
Kantonsspital Aarau vom 01. – 14. März 2003 die Öffentlichkeit
zum Besuch. Hier wird man sehen können, wie das Gehirn
funktioniert, welche neuen diagnostischen und therapeutischen
Erkenntnisse es gibt und wie Hirnerkrankungen gelindert oder gar
geheilt werden können. Zuschauen
und mitmachen heisst die Devise dieses Tages der offenen Tür. So
erfährt der Besucher anhand von anschaulichen Demonstrationen wie
Informationen im Gehirn verarbeitet werden, welche bildgebenden
und diagnostischen Möglichkeiten heute bestehen und wie mittels
moderner Navigationstechniken im Gehirn schonend operiert werden
kann. Im Brennpunkt der Diagnostik stehen Hirnerkrankungen wie
Schlaganfall, Hirnblutungen, Hirntumore, Epilepsien und die
Multiple Sklerose. Der Besucher hat auch die Möglichkeit, sich
selbst die Hirndurchblutung, die Hirnströme und die Nervenleitung
messen zu lassen. Für anschliessende Fragen stehen Fachkräfte
zur Verfügung. Die internationale Woche des Gehirns wurde 1992
von der Dana Alliance for the Brain unter der Ägide zahlreicher
angesehener Wissenschaftlern in den USA gestartet. Sie hat zum
Ziel, durch intensive Information das Verständnis von
Hirnfunktionen und die Zusammenhänge zwischen Grundlagenforschung
und angewandter Wissenschaft zu fördern.
Schulhaus
wird saniert
BASEL.
Das Schulhaus St. Alban wird einer Gesamtsanierung unterzogen.
Das Schulhaus wurde im Jahr 1966/1967 erbaut. Das WBS-Schulhaus
St. Alban wird nun entsprechend dem Renovationszyklus saniert. Die
Gebäudehülle wird umfassend saniert. Gewisse Bauteile werden an
geänderte Normen und Standards angepasst. Es werden auch sämtliche
asbest- und PCB-haltigen Bauteile und Materialien gemäss den
neusten Richtlinien des Bundesamtes für Umwelt, Wald und
Landschaft (BUWAL) aus dem Schulhaus entfernt. Asbestvorkommen
sind nur noch in von Innenräumen abgeschlossenen Bereichen (Stützenverkleidung,
Schächte) vorhanden und sind keine Gefahr für die Gesundheit.
Alle offenen Asbestvorkommen (Decken) wurden bereits in den
80er-Jahren entfernt. Für die Dauer der Arbeiten, die im
Schuljahr 2004/2005 durchgeführt werden und rund ein Jahr dauern
werden, wird der Schulbetrieb im St. Alban-Schulhaus an einen
Ersatzstandort verlegt. Die Suche nach einem Ort, der die
notwendige Infrastruktur für den Unterricht bietet, ist im Gang.
Auch im Vogelsang-Schulhaus werden kleine verdeckte
Asbestvorkommen saniert. Diese Arbeiten werden während den
Sommerferien 2003 ausgeführt. Die Kosten belaufen sich auf
120.000 Franken.
Amt
für Berner Wirtschaft (beco)
BERN.
Das kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA)
und das kantonale Amt für wirtschaftliche Entwicklung (KAWE) der
bernischen Volkswirtschaftsdirektion werden definitiv auf den 1.
Mai 2003 zum neuen Amt für Berner Wirtschaft (beco)
zusammengefasst. Die Berner Wirtschaft hat künftig einen
Ansprechpartner für Wirtschafts- und Arbeitsmarktfragen. Der
Regierungsrat hat letzten Mittwoch die entsprechende
Organisationsverordnung genehmigt. Mit der Bezeichnung „beco“
Amt für Berner Wirtschaft wird verdeutlicht, dass die für die
Wirtschaft wesentlichen Elemente in einer Organisationseinheit
zusammengefasst werden. Durch die Nutzung von Synergien entsteht
en beachtliches Sparpotenzial. Die Führungsspanne (Anzahl
Direktunterstellte der Volkswirtschaftsdirektion) wird
verkleinert. Zudem ist eine wesentliche Reduktion der bisher 17
Abteilungsleiter und Kaderstellen in KAWE und KIGA möglich. Das
beco wird künftig eine Geschäftsleitung mit 8 bis 9 Mitgliedern
aufweisen. Auch die zentralen Dienste (Finanzen, Personal,
Logistik, Informatik) können effizienter ausgestaltet werden. Das
„beco“ wird ab 1. Mai 2003 an den heutigen Standorten im
Kanton die Arbeiten der bisherigen Ämter weiterführen. Die
eigentlichen Arbeiten zur Zusammenführung werden bis Ende 2003
abgeschlossen sein.
Reorganisation
der Kantonspolizei
AARAU.
Mit der laufenden Reorganisation der Kantonspolizei werden die
mobilen Einheiten verstärkt und Regionenzentren gebildet. Im
Gegenzug soll das bestehende Polizeipostennetz verkleinert werden.
Der Regierungsrat hat der Schliessung von 14 Ein- und
Zweipersonenposten zugestimmt. Das geltende Recht sieht in § 4
des Gesetzes über die Organisation der Kantonspolizei vom 8. März
1995 vor, dass an jedem Bezirkshauptort ein Posten der
Kantonspolizei besteht. Im Weiteren sind Polizeikreise mit
Polizeiposten zu bilden, die sicherstellen, dass ein wirksamer
Schutz und eine intensive Verbrechensbekämpfung gewährleistet
sind. Leitsatz 8 für die neue polizeiliche Sicherheitsarchitektur
(„Horizont 2003“) legt gemäss Beschluss vom 25. Juni 2002 des
Grossen Rates fest, dass für alle Kantonseinwohnerinnen und
Kantonseinwohner die maximale Distanz ab Wohnort zum nächsten
kantonalen Polizeiposten 10 km beträgt. Gestützt auf diese
Grundlagen beschloss nun der Regierungsrat die gestaffelte
Schliessung diverser Polizeiposten bis April 2004.
Probleme
bei den Eigentumsverhältnissen
Die
Eigentumsverhältnisse der Real- und Sekundarschulen sind noch
nicht geklärt. Sie nehmen ihre Arbeit aber trotzdem im kommenden
Schuljahr auf.
LIESTAL.
Mit der Resolution der Standortgemeinden von Sekundar- und
Realschulen hat sich der Regierungsrat an seiner Sitzung vom 17.
Februar 2003 befasst. Sie verabschiedeten, dass der Kanton die
Sekundarschulbauten übernehmen wird. Der Regierungsrat stellte
dabei fest, dass die aus den heutigen Real- und Sekundarschulen
gebildeten neuen Sekundarschulen ihre Arbeit im kommenden
Schuljahr aufnehmen können. Dies, obwohl die Eigentums- und
Unterhaltsverhältnisse ihrer Schulhäuser noch nicht endgültig
geklärt sind.
Zunächst
ist festzuhalten, dass der Anstoss zur Übernahme der
Sekundarschulbauten vom Verband der Gemeindepräsidentinnen und
Gemeindepräsidenten ausging. Über ihn lief die von 34 Gemeinden
unterzeichnete „Nichtformulierte Initiative für eine
einheitliche Trägerschaft der Real- und Sekundarschule
(Sekundarstufe I)“. Sie wurde am 28. April 1995 eingereicht. Sie
forderte eine einheitliche Trägerschaft für die Sekundarstufe I,
welche sowohl die Organisation, Verwaltung und Finanzierung als
auch das Eigentum an den Schulbauten und deren Unterhalt zu
umfassen habe.
Im
August 1995 schickte der Regierungsrat den sogenannten
Aufgabenteilungsbereicht in die Vernehmlassung, worin er seine Brücke
zu den drei genannten und zwei weiteren Gemeindeinitiativen zu
schlagen versuchte. Darin stellte er in Bezug auf die
Sekundarschule Handlungsbedarf fest. Er schlug vor, die Trägerschaft
für die gesamte Sekundarstufe I dem Kanton zu übertragen, weil
es sich um ein gemeindeübergreifendes Bildungsangebot handle.
Dies bedingte, so der Regierungsrat, „die Übernahme der
Schulbauten durch den Kanton“.
Die
Standortgemeinden von Real- und Sekundarschulen fordern in ihrer
Resolution die rasche Einsetzung einer paritätischen
Arbeitsgruppe von Vertreterinnen und Vertretern des Kantons und
der Gemeinden. Die Arbeitsgruppe soll Lösungen in Bezug auf die
Sekundarschulbauten erarbeiten.
Der
Regierungsrat hingegen vertritt die Meinung, dass es zur Zeit
eindeutig am Landrat liegt zu sagen, wie der weitere Ablauf
vonstatten gehen sollte. Er ist der Ansicht, mit der Vorlage an
den Landrat eine praktikable und taugliche Lösungsvariante
vorgeschlagen zu haben.
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