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Wachstum
des Reka-Systems bleibt
Die
Schweizer Reisekasse (Reka) steigerte im vergangenen Jahr ihren Umsatz.
Ziel der REKA ist es, seit über 60 Jahren, einkommensschwachen Familien
zu Ferien zu verhelfen.
BERN.
Die Genossenschaft Schweizer Reisekasse (Reka), welche von
Arbeitgebern, Arbeitnehmerverbänden sowie Unternehmen des Tourismus und
der Verkehrswirtschaft getragen wird, hat den Umsatz gesteigert. In
eigenen Residenzen wurden mehr Übernachtungen verzeichnet, mehr
Ferienhilfe an einkommensschwache Familien geleistet und einen Baukredit
für ein weiteres Feriendorf in Graubünden gesprochen. Die nicht
gewinnorientierte Organisation, welche seit ihrer Gründung im Jahr 1939
zum Ziel hat, einkommensschwachen Familien und Alleinerziehenden zu günstigen
oder gar kostenlosen Ferien zu verhelfen. Mit dem Erfolg ihrer
kommerziellen Bereiche, wie der Verkauf von Reisechecks, der Vermietung
von Ferienresidenzen, den privaten Spenden sowie dem Verzicht der
Genossenschafter auf die Verzinsung ihres Kapitals, kann sie dies
erreichen. Die Reka-Checks , bilden den eigentlichen Motor der
Organisation und werden auch mit Produkt- und Marketing-Innovationen am
Laufenden gehalten. Sie zählen zu den beliebtesten Lohnnebenleistungen
von bereits über 2600 als Genossenschafter angeschlossenen Firmen,
darunter sieben der zehn grössten Schweizer Unternehmen. Diese
Arbeitgeber, einige hundert weitere Organisationen und Firmen sowie Reka
selbst investieren in die verbilligte Abgabe der Checks jährlich etwa
70 Millionen Franken. Für die Käufer beziehungsweise letztlich für
die zurzeit 1,9 Millionen Nutzer, beträgt der Einschlag zum Geldwert
der Checks im Schnitt gegen 16 Prozent. Mit dem Ertrag aus dem
Checkkreislauf finanziert die Reka den grössten Teil der Ferienhilfe.
Das zweite der beiden Kerngeschäfte besteht aus der Vermietung von
Ferieneinrichtungen. Das Angebot beläuft sich auf über 2400 Wohnungen
in Frankreich, Spanien, Italien, Kroatien, Österreich und der Schweiz,
darunter auch 250 Bauernhöfe.
Autogrammkarte
des Bundesrates
BERN. Die Auflage der offiziellen Autogrammkarte des Gesamtbundesrats wurde
wegen der steigenden Nachfrage nochmals von 50´000 auf 60´000
Exemplare erhöht. Das Farbbild wurde gemäss der Bundeskanzlei vom Zürcher
Fotografen im Berner Von-Wattenwyl-Haus aufgenommen. Der neue Bundespräsident
Pascal Couchepin sitz im Vordergrund. Dahinter sind die übrigen Bundesräte
in einem Halbkreis nach Parteizugehörigkeit gruppiert. Bundeskanzlerin
Annemarie Huber-Hotz, im pastell-gelben Deux-Piece, sorgt rechts aussen
für den einzigen wirklichen Farbtupfer. Mit ernster Miene und in
Denkpose zeigt sich im Zentrum, wie immer, der Verkehrsminister. Die
neue Aussenministerin Micheline Calmy-Rey demonstriert neben ihm, die
Arme verschränkt, Entschlossenheit. Finanzminister Kaspar Villiger lächelt
im neuen und womöglich letzten Amtsjahr entspannt. Die Autogrammkarte,
welche zum elften Mal erschienen ist, liegt im Parlamentsgebäude und im
Berner Käfigturm auf. Ab dem 6. Januar kann sie über das
Internetportal der Bundesverwaltung www.admin.ch
oder unter Beilage einer adressierten Klebeetiketten beim
Informationsdienst der Bundeskanzlei, 3003 Bern bezogen werden.
Vier
Schweizerfirmen weltweit die wertvollsten
BERN. Die vier Schweizer Konzerne Novartis, Nestle, Roche und UBS gehören
zu den 50 wertvollsten Firmen der Welt. Den ersten Platz sicherte sich
der amerikanische Softwarekonzern Microsoft. Der Basler Pharmakonzern
Novartis ist mit einem Marktwert von rund 103 Milliarden Dollar auf
Platz 21 und hat den
höchsten Börsenwert. Mit einem Wert von rund 84 Milliarden
Dollar konnte sich der Nahrungsmittelkonzern Nestle den Platz 29
sichern. Neu unter den Top 50 rangierten in diesem Jahr auch der
Pharmakonzern Roche auf Rang 38 sowie die Grossbank UBS gemäss
"Stocks" die wertvollste Bank Kontinentaleuropas. Das
wertvollste Unternehmen der Welt ist wie schon 1999 Microsoft, mit einem
Börsenwert von rund 284 Milliarden Dollar. Der Software-Konzern verwies
General Electrics auf Platz 2. Auf Rang 3 liegt der Ölkonzern Exxon
Mobil, auf Platz 4 die US-Detailhandelskette Wal-Mart und auf Platz 5
der weltweit grösste Finanzkonzern Citigroup.
Spanische
Mode in der Schweiz
BERN. Bereits im 2002 hat der Textilfabrikant Inditex aus Galicien eine
Zara-Filiale, ein Massimo-Dutti-Geschäft und zwei Bershka-Bekleidungsläden
in der Schweiz eröffnet. Noch zwei weitere Filialen sollen in diesem
Jahr in Zürich und Basel hinzukommen. Noch nicht fest steht, ob es sich
um ein Zara-Geschäft oder eine andere Inditex-Marke handeln wird. Die
Expansion in der Schweiz steht im Zusammenhang mit der Firmenstrategie,
besonders im europäischen Ausland zu investieren. Hauptsächlich die
neuen Geschäfte in Europa machen einen grossen Anteil am Konzerngewinn.
Die hier erzielten Einnahmen stiegen um 40 Prozent und tragen inzwischen
mit fast einem Drittel zu den gesamten Konzerneinnahmen bei. Bis 2006
soll der Umsatzanteil ausserhalb Spaniens auf 39 Prozent steigen. Der
Textilfabrikant aus Galicien übertraf die Erwartungen für die ersten
neun Monate des Geschäftsjahrs und steigerte den Nettogewinn gegenüber
der Vorjahrsperiode um 31 Prozent auf 274,1 Millionen Euro.
Die
spanische Inditex gehört zu den am schnellsten wachsenden
Modehandelsketten der Welt.
Das
1975 gegründete Unternehmen zählt gegenwärtig 1376 Filialen in 42 Ländern
und beschäftigt 24´000 Personen.
Kapitalgesellschaften
fusionieren
ZÜRICH. Die Beteiligungsgesellschaft HBM Bio Ventures fusioniert mit der NMT
New Medical Technologies. Die beiden Unternehmen begründeten die Fusion
mit dem veränderten Marktumfeld und den hohen Betriebskosten. In der Börsenbaisse
habe die Grösse eines Investitionsvehikels an Bedeutung gewonnen,
heisst es in einer Medienmitteilung vom Freitag. Nur mit Aktiven einer
kritischen Grösse von 1 Milliarde Franken könne sich eine
Investmentgesellschaft ein genügend grosses und spezialisiertes Team
leisten, effizient eine globale Investionsstrategie umsetzen und trotz
der im komplexen Life-Science-Umfeld hohen Betriebskosten wettbewerbsfähige
Gebühren anbieten.
Die
Handelbarkeit der Aktien werde zudem mit der Fusion bei einer zukünftigen
Kotierung erhöht werden, da die Kapitalisierung der neuen Gesellschaft
zunehme, hiess es weiter. Man sei optimistisch, die formulierten Ziele
zu erreichen. Im Februar sollen ausserordentliche Generalversammlungen
der Gesellschaften über die Fusion befinden.
So
könnte, wenn es nach dem Willen der beiden Kapitalgesellschaften geht,
eine der international führenden Risikokapitalgesellschaften im Bereich
Biotech/Pharma entstehen.
Übernahme
durch Zürcher Grosshändler
ZÜRICH.
Der Ausverkauf der Swiss Dairy Food, welche in Nachlassstundung
steht, scheint sich langsam dem Ende zuzuneigen. Vor der Jahreswende ist
ein Verkaufsvertrag für den SDF-Frischdienst in Zürich und
Ostermundigen, der Grossisten, Detaillisten und Grossverbraucher in der
ganzen Deutschschweiz beliefert, unterzeichnet worden. Die Grossistin E.
Kellenberger Söhne AG, welche auf Frisch- und Tiefkühlprodukte
spezialisiert ist, ist Erwerberin zu einem ungenannten Preis. Die Übernahme
der Betriebe ist auf Anfang Februar vorgesehen. Dass etwa zwei Drittel
der rund 100 Vollzeitstellen erhalten werden können, davon geht die SDF
aus. Neben der üblichen Zustimmung des Nachlassrichters, ist eine
weitere Voraussetzung für den Kauf die Verlängerung des Mietvertrags
der betroffenen Räumlichkeiten durch die Stadt Zürich.
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