Wachstum des Reka-Systems bleibt

BERN. Die Schweizer Reisekasse (Reka) steigerte im vergangenen Jahr ihren Umsatz. Ziel der REKA ist es, seit über 60 Jahren, einkommensschwachen Familien zu Ferien zu verhelfen.

Autogrammkarte des Bundesrates

BERN. Die Auflage der offiziellen Autogrammkarte des Gesamtbundesrats wurde wegen der steigenden Nachfrage nochmals von 50´000 auf 60´000 Exemplare erhöht.

Vier Schweizerfirmen weltweit die wertvollsten

BERN. Die vier Schweizer Konzerne Novartis, Nestle, Roche und UBS gehören zu den 50 wertvollsten Firmen der Welt.

Spanische Mode in der Schweiz

BERN. Bereits im 2002 hat der Textilfabrikant Inditex aus Galicien eine Zara-Filiale, ein Massimo-Dutti-Geschäft und zwei Bershka-Bekleidungsläden in der Schweiz eröffnet. Noch zwei weitere Filialen sollen in diesem Jahr in Zürich und Basel hinzukommen.

Kapitalgesellschaften fusionieren

ZÜRICH. Die Beteiligungsgesellschaft HBM Bio Ventures fusioniert mit der NMT New Medical Technologies.

Übernahme durch Zürcher Grosshändler

ZÜRICH. Der Ausverkauf der Swiss Dairy Food, welche in Nachlassstundung steht, scheint sich langsam dem Ende zuzuneigen.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

3. Januar 2003

Wachstum des Reka-Systems bleibt

Die Schweizer Reisekasse (Reka) steigerte im vergangenen Jahr ihren Umsatz. Ziel der REKA ist es, seit über 60 Jahren, einkommensschwachen Familien zu Ferien zu verhelfen.

BERN. Die Genossenschaft Schweizer Reisekasse (Reka), welche von Arbeitgebern, Arbeitnehmerverbänden sowie Unternehmen des Tourismus und der Verkehrswirtschaft getragen wird, hat den Umsatz gesteigert. In eigenen Residenzen wurden mehr Übernachtungen verzeichnet, mehr Ferienhilfe an einkommensschwache Familien geleistet und einen Baukredit für ein weiteres Feriendorf in Graubünden gesprochen. Die nicht gewinnorientierte Organisation, welche seit ihrer Gründung im Jahr 1939 zum Ziel hat, einkommensschwachen Familien und Alleinerziehenden zu günstigen oder gar kostenlosen Ferien zu verhelfen. Mit dem Erfolg ihrer kommerziellen Bereiche, wie der Verkauf von Reisechecks, der Vermietung von Ferienresidenzen, den privaten Spenden sowie dem Verzicht der Genossenschafter auf die Verzinsung ihres Kapitals, kann sie dies erreichen. Die Reka-Checks , bilden den eigentlichen Motor der Organisation und werden auch mit Produkt- und Marketing-Innovationen am Laufenden gehalten. Sie zählen zu den beliebtesten Lohnnebenleistungen von bereits über 2600 als Genossenschafter angeschlossenen Firmen, darunter sieben der zehn grössten Schweizer Unternehmen. Diese Arbeitgeber, einige hundert weitere Organisationen und Firmen sowie Reka selbst investieren in die verbilligte Abgabe der Checks jährlich etwa 70 Millionen Franken. Für die Käufer beziehungsweise letztlich für die zurzeit 1,9 Millionen Nutzer, beträgt der Einschlag zum Geldwert der Checks im Schnitt gegen 16 Prozent. Mit dem Ertrag aus dem Checkkreislauf finanziert die Reka den grössten Teil der Ferienhilfe. Das zweite der beiden Kerngeschäfte besteht aus der Vermietung von Ferieneinrichtungen. Das Angebot beläuft sich auf über 2400 Wohnungen in Frankreich, Spanien, Italien, Kroatien, Österreich und der Schweiz, darunter auch 250 Bauernhöfe.

Autogrammkarte des Bundesrates

BERN. Die Auflage der offiziellen Autogrammkarte des Gesamtbundesrats wurde wegen der steigenden Nachfrage nochmals von 50´000 auf 60´000 Exemplare erhöht. Das Farbbild wurde gemäss der Bundeskanzlei vom Zürcher Fotografen im Berner Von-Wattenwyl-Haus aufgenommen. Der neue Bundespräsident Pascal Couchepin sitz im Vordergrund. Dahinter sind die übrigen Bundesräte in einem Halbkreis nach Parteizugehörigkeit gruppiert. Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz, im pastell-gelben Deux-Piece, sorgt rechts aussen für den einzigen wirklichen Farbtupfer. Mit ernster Miene und in Denkpose zeigt sich im Zentrum, wie immer, der Verkehrsminister. Die neue Aussenministerin Micheline Calmy-Rey demonstriert neben ihm, die Arme verschränkt, Entschlossenheit. Finanzminister Kaspar Villiger lächelt im neuen und womöglich letzten Amtsjahr entspannt. Die Autogrammkarte, welche zum elften Mal erschienen ist, liegt im Parlamentsgebäude und im Berner Käfigturm auf. Ab dem 6. Januar kann sie über das Internetportal der Bundesverwaltung www.admin.ch  oder unter Beilage einer adressierten Klebeetiketten beim Informationsdienst der Bundeskanzlei, 3003 Bern bezogen werden.

Vier Schweizerfirmen weltweit die wertvollsten

BERN. Die vier Schweizer Konzerne Novartis, Nestle, Roche und UBS gehören zu den 50 wertvollsten Firmen der Welt. Den ersten Platz sicherte sich der amerikanische Softwarekonzern Microsoft. Der Basler Pharmakonzern Novartis ist mit einem Marktwert von rund 103 Milliarden Dollar auf Platz 21 und hat den  höchsten Börsenwert. Mit einem Wert von rund 84 Milliarden Dollar konnte sich der Nahrungsmittelkonzern Nestle den Platz 29 sichern. Neu unter den Top 50 rangierten in diesem Jahr auch der Pharmakonzern Roche auf Rang 38 sowie die Grossbank UBS gemäss "Stocks" die wertvollste Bank Kontinentaleuropas. Das wertvollste Unternehmen der Welt ist wie schon 1999 Microsoft, mit einem Börsenwert von rund 284 Milliarden Dollar. Der Software-Konzern verwies General Electrics auf Platz 2. Auf Rang 3 liegt der Ölkonzern Exxon Mobil, auf Platz 4 die US-Detailhandelskette Wal-Mart und auf Platz 5 der weltweit grösste Finanzkonzern Citigroup.

Spanische Mode in der Schweiz

BERN. Bereits im 2002 hat der Textilfabrikant Inditex aus Galicien eine Zara-Filiale, ein Massimo-Dutti-Geschäft und zwei Bershka-Bekleidungsläden in der Schweiz eröffnet. Noch zwei weitere Filialen sollen in diesem Jahr in Zürich und Basel hinzukommen. Noch nicht fest steht, ob es sich um ein Zara-Geschäft oder eine andere Inditex-Marke handeln wird. Die Expansion in der Schweiz steht im Zusammenhang mit der Firmenstrategie, besonders im europäischen Ausland zu investieren. Hauptsächlich die neuen Geschäfte in Europa machen einen grossen Anteil am Konzerngewinn. Die hier erzielten Einnahmen stiegen um 40 Prozent und tragen inzwischen mit fast einem Drittel zu den gesamten Konzerneinnahmen bei. Bis 2006 soll der Umsatzanteil ausserhalb Spaniens auf 39 Prozent steigen. Der Textilfabrikant aus Galicien übertraf die Erwartungen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs und steigerte den Nettogewinn gegenüber der Vorjahrsperiode um 31 Prozent auf 274,1 Millionen Euro.

Die spanische Inditex gehört zu den am schnellsten wachsenden Modehandelsketten der Welt.

Das 1975 gegründete Unternehmen zählt gegenwärtig 1376 Filialen in 42 Ländern und beschäftigt 24´000 Personen.

Kapitalgesellschaften fusionieren

ZÜRICH. Die Beteiligungsgesellschaft HBM Bio Ventures fusioniert mit der NMT New Medical Technologies. Die beiden Unternehmen begründeten die Fusion mit dem veränderten Marktumfeld und den hohen Betriebskosten. In der Börsenbaisse habe die Grösse eines Investitionsvehikels an Bedeutung gewonnen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Freitag. Nur mit Aktiven einer kritischen Grösse von 1 Milliarde Franken könne sich eine Investmentgesellschaft ein genügend grosses und spezialisiertes Team leisten, effizient eine globale Investionsstrategie umsetzen und trotz der im komplexen Life-Science-Umfeld hohen Betriebskosten wettbewerbsfähige Gebühren anbieten.

Die Handelbarkeit der Aktien werde zudem mit der Fusion bei einer zukünftigen Kotierung erhöht werden, da die Kapitalisierung der neuen Gesellschaft zunehme, hiess es weiter. Man sei optimistisch, die formulierten Ziele zu erreichen. Im Februar sollen ausserordentliche Generalversammlungen der Gesellschaften über die Fusion befinden.

So könnte, wenn es nach dem Willen der beiden Kapitalgesellschaften geht, eine der international führenden Risikokapitalgesellschaften im Bereich Biotech/Pharma entstehen.

Übernahme durch Zürcher Grosshändler

ZÜRICH. Der Ausverkauf der Swiss Dairy Food, welche in Nachlassstundung steht, scheint sich langsam dem Ende zuzuneigen. Vor der Jahreswende ist ein Verkaufsvertrag für den SDF-Frischdienst in Zürich und Ostermundigen, der Grossisten, Detaillisten und Grossverbraucher in der ganzen Deutschschweiz beliefert, unterzeichnet worden. Die Grossistin E. Kellenberger Söhne AG, welche auf Frisch- und Tiefkühlprodukte spezialisiert ist, ist Erwerberin zu einem ungenannten Preis. Die Übernahme der Betriebe ist auf Anfang Februar vorgesehen. Dass etwa zwei Drittel der rund 100 Vollzeitstellen erhalten werden können, davon geht die SDF aus. Neben der üblichen Zustimmung des Nachlassrichters, ist eine weitere Voraussetzung für den Kauf die Verlängerung des Mietvertrags der betroffenen Räumlichkeiten durch die Stadt Zürich.

 

 

 

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