Neue Zentren der Uni Basel

BASEL. Der heute stattfindende Tag der offenen Tür der Universität ist zugleich auch die Einweihungsfeier des New Media Center und des Sprachzentrums.

Anerkennung Fachhochschuldiplome FHA

AARAU. Die Diplome der Studiengänge Sozialarbeit und Sozialpädagogik der Fachhochschule Aargau Nordwestschweiz, Departement Soziale Arbeit, werden durch Beschluss des Vorstandes der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektion (EDK), vom 29. November 2002, gesamtschweizerisch anerkannt.

Kantonsarzt Bruno Bucheli gestorben

BASEL. Während seinen Ferien in Costa Rica ist der Basler Kantonsarzt, Bruno Bucheli am 1. Januar überraschend gestorben.

Die fühlbare Marke

ZÜRICH. Die Schweizer Post gibt erstmals eine Briefmarke mit Blindenschrift heraus.

Gute Ausbildung für Kinder und Jugendliche

BERN. Durch die neue Verwaltungsorganisation im Kanton Bern sollen Kindern und Jugendlichen auch in finanziell angespannter Zeit eine qualitativ hochstehende Ausbildung vermittelt werden können.

Protest gegen Abschiebung

BERN. Am Montag haben rund 100 Personen vor dem Bundesamt für Flüchtlinge in Bern an einer Kundgebung gegen die Abschiebung von Flüchtlingen nach Afghanistan teilgenommen.

Agglomerationsstrategie auf Arbeitsliste

BERN. Der Regierungsrat erhielt den ersten Zwischenbericht und das weitere Vorgehen im Projekt Agglomerationsstrategie, das sich auf der Arbeitsliste 2003 befindet, zur Kenntnis.

Interview mit Zürcher Müttern und Vätern

ZÜRICH. Durch eine Erhebung vom Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Zürich und Statistik Stadt Zürich werden die Lebensform, Bildungs-, Erwerbs- und Einkommenssituation erfragt.

Weitere Arbeiten rund um die Messe Basel

BASEL. Für eine neue Verkehrsinfrastruktur rund um die Messe Basel werden die Arbeiten fortgeführt.

Neue Öffnungszeiten beim Amt für Migration

LIESTAL. In Anpassung an die Kundenbedürfnisse hat das Amt für Migration ihre Schalteröffnungszeiten geändert.

Weniger Lörracher Abfälle in der KVA Basel

BASEL. Der Landkreis Lörrach und der Kanton Basel-Stadt haben im Jahr 1995 einen Abfallertrag abgeschlossen, der auf 30 Jahre befristet ist.

Der Aargauer Bahnhof hat sich beruhigt

AARAU. Die Aktion „Forte“ der Kantonspolizei, die in enger Zusammenarbeit mit dem Migrationsamt im Oktober 2002 startete, hat zu einer starken Beruhigung der Situation am Aarauer Bahnhof geführt.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

7. Januar 2003

Neue Zentren der Uni Basel

BASEL. Der heute stattfindende Tag der offenen Tür der Universität ist zugleich auch die Einweihungsfeier des New Media Center und des Sprachzentrums. Projekte und Institute der Universität Basel werden, besonders in den Bereichen Videoproduktion und Multimedia, von dem New Media Center (NMC) bei der Erstellung und Gestaltung von Lehr- und Lernmedien unterstützt. Zu der Infrastruktur gehören unter anderem Aufzeichnungsstudios, eine Tonkabine für Sprachaufnahmen und Schnittplätze. Software, Scanner sowie DVD- und CD-Brenner werden zur Verfügung gestellt.

Professionelle Sprachlernmöglichkeiten erhalten die Studierenden aller Fakultäten, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität im neuen Sprachzentrum. Es wird traditioneller wie multimedial gestützter Unterricht und auch die Möglichkeit zum Selbststudium geboten. Zwei Schulungsräume stehen im Sprachzentrum bereit, um Kurse mit 25 Plätzen durchzuführen. Das NMC und das Sprachzentrum sind Teil des universitätsinternen Lern TechNet und befinden sich beide in der Kornhausgasse 2. Zum Lern TechNet gehören neben den beiden genannten Institutionen auch das Universitätsrechenzentrum, das Ressort Lehre, die Universitätsbibliothek und das medizinische Lernzentrum BrainBox.

Anerkennung Fachhochschuldiplome FHA

AARAU. Die Diplome der Studiengänge Sozialarbeit und Sozialpädagogik der Fachhochschule Aargau Nordwestschweiz, Departement Soziale Arbeit, werden durch Beschluss des Vorstandes der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektion (EDK), vom 29. November 2002, gesamtschweizerisch anerkannt. Der Beschluss des Vorstandes der EDK tritt sofort in Kraft und ist rückwirkend für die im September 2002 ausgestellten Fachhochschuldiplome gültig. Der grosse Meilenstein, der durch die schweizerische Anerkennung der Studiengänge Sozialarbeit und Sozialpädagogik an der FH Aargau erreicht wurde, ist insbesondere für die Studierenden der FHA Soziale Arbeit von grosser Bedeutung. Die beiden Studiengänge wurden durch die EDK als Voraussetzung für die Anerkennung sehr detailliert evaluiert. Umfangreiche Dossiers wurden nach ihrer Erstellung bei der Anerkennungskommission eingereicht. Auf der Basis dieser Informationen zur Entwicklung und zu den Strategien in der FHA Soziale Arbeit führte die Anerkennungskommission, unterstützt von ausländischen Fachleuten, vor Ort persönliche Gespräche.

Kantonsarzt Bruno Bucheli gestorben

BASEL. Während seinen Ferien in Costa Rica ist der Basler Kantonsarzt, Bruno Bucheli am 1. Januar überraschend gestorben. Über die Todesursache konnte auch die Abteilungsleiterin Gesundheitsdienste im Sanitätsdepartement, Regine Dubler, nichts sagen. „Telebasel“ meldete, dass Bucheli ertrunken sei.

Im August 2000, vor rund zweieinhalb Jahren hatte der 43 Jahre alte Kantonsarzt sein Amt angetreten. Er war verantwortlich für den Vollzug des Epidemiegesetzes und der Betäubungsmittelgesetzgebung und führte die Aufsicht über die Medizinalpersonen und Gesundheitsinstitutionen im Kanton. Bucheli wurde 1959 in Kriens (Luzern) geboren und hat in Basel und Genf Medizin studiert. Von 1190 bis 1999 war er Assistenz- und Oberarzt am Kantonsspital und wirkte im Pikettdienst für die fürsorgerische Freiheitsentziehung im Gesundheitsamt mit. Zudem hat er an der Harvard School of Public Health in Boston (USA) eine Weiterbildung zum Master of Public Health abgeschlossen. Dubler sagte, dass Bucheli sehr einsatzfreudig war und viel Neues in die Hände genommen hat und über die Kantonsgrenzen hinaus geschätzt wurde. Über die Nachfolgeregelung konnten sie sich im ersten Schockmoment noch keine Gedanken machen.

Die fühlbare Marke

ZÜRICH. Die Schweizer Post gibt erstmals eine Briefmarke mit Blindenschrift heraus. Mit der 70 Rappen Sondermarke ehrt sie das 100-jährige Engagement des Schweizerischen Zentralvereins für das Blindenwesen und der Schweizerischen Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte. Am 6. März wird die „fühlbare Marke“ erhältlich sein. Sandra Di Salvo, Grafikerin aus Winterthur, hat sie entworfen. Dem Betrachter erscheint die Marke auf den ersten Blick als rotes Rechteck. Bei genauem Hinschauen kommt die lackiert angedeutete Zahl „70“ zum Vorschein. Die normal lesbare Schrift „Helvetia 70“ steht im Kontrast dazu. Diese Briefmarke ist sinnlich erfahrbar. Sehende sollen auf diese Weise auf die Thematik Sehbehinderung sensibilisiert werden.

Gute Ausbildung für Kinder und Jugendliche

Durch die neue Verwaltungsorganisation im Kanton Bern sollen Kindern und Jugendlichen auch in finanziell angespannter Zeit eine qualitativ hochstehende Ausbildung vermittelt werden können.

BERN. Heute erklärte der bernische Erziehungsdirektor und Regierungsrat Mario Annoni, in einer Medienkonferenz, dass mit der Reorganisation der Verwaltung die Erziehungsdirektion für die Herausforderungen der nächsten Jahre gerüstet ist. Die Schwerpunkte der Konferenz waren die bernische Bildungspolitik und die neuen Verwaltungsstrukturen. Der Erziehungsdirektor betonte, dass alle verfügbaren Mittel in Zukunft noch gezielter und überlegter eingesetzt werden müssen, um die Ziele ohne weitere Verschuldung des Kantons Bern erreichen zu können.

Mit der horizontalen Systematik in der Bildungslandschaft will der Kanton Bern seinen Kindern und Jugendlichen auch in Zukunft eine qualitativ hochstehende Ausbildung vermitteln können. Hierzu werden in den kommenden Jahren wichtige bildungspolitische Projekte umgesetzt und konsolidiert.

Die integrationsfähige Volksschule, die Konsolidierung der neuen Schülerbeurteilung, die Unterstützung der Schulleitungen, die Verstärkung der Entwicklung hin zu teilautonomen Schulen, die rasche Umsetzung des neuen Berufsbildungsgesetzes des Bundes, die Schaffung neuer gesetzlicher Grundlagen für die Berner Fachhochschule und die Pädagogische Hochschule, beziehungsweise deren Realisierung, sind in den nächsten Jahren einige Schwerpunkte der bernischen Bildungspolitik.

Damit die strategische Planung und Steuerung der Erziehungsdirektion verstärkt wird, wird die Stabsabteilung für Bildungsplanung und Evaluation ins Generalsekretariat integriert und auch der Bereich Finanz- und Personalmanagement wird ausgebaut. Die Zahl der Ämter in der Erziehungsdirektion beläuft sich momentan auf sechs, nach der Aufhebung des Amtes für Sport und dem teilweisen Transfer der Aufgaben zur Polizei- und Militärdirektion auf Ende Jahr, reduziert sich die Zahl auf fünf.

Protest gegen Abschiebung

BERN. Am Montag haben rund 100 Personen vor dem Bundesamt für Flüchtlinge in Bern an einer Kundgebung gegen die Abschiebung von Flüchtlingen nach Afghanistan teilgenommen. Die Demonstration forderte ein Bleiberecht für afghanische Flüchtlinge. Demonstranten begründeten, die Lage in Afghanistan sei weiterhin prekär, Wohnhäuser und Schulen seien zerstört, weite Landstriche vermint und die soziale und politische Sicherheit nicht gewährleistet. Vom Bundesamt wurde eine Neubeurteilung der Gesuche verlangt. Eine kleine Delegation der Demonstranten wurden zu einem Gespräch empfangen. Die Kundgebung war bewilligt und verlief friedlich.

Agglomerationsstrategie auf Arbeitsliste

Der Regierungsrat erhielt den ersten Zwischenbericht und das weitere Vorgehen im Projekt Agglomerationsstrategie, das sich auf der Arbeitsliste 2003 befindet, zur Kenntnis.

BERN. Die Neuregelung der Kulturfinanzierung, Bearbeitung von Gesamtverkehrsstudien, Finanzierung des Agglomerationsverkehrs und die Standortentwicklung stehen auf der Arbeitsliste 2003 der Regionen Bern, Biel, Thun, Langenthal und Interlaken. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat Anfang 2002 das Projekt Agglomerationsstrategie, um die Stärken und Potentiale der Agglomerationen zu fördern und deren besondere Probleme im Rahmen einer Entwicklungsstrategie anzugehen, gestartet.

Da rund 70 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung in städtischen Gebieten leben, sind die Agglomerationen als Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum von grosser Bedeutung. Durch eine Vielzahl von Problemen, mit denen die städtischen Gebiete konfrontiert sind, ist es zunehmend schwierig für die Wohnbevölkerung, eine hohe Lebensqualität und für die Wirtschaft eine gute Standortqualität sicherzustellen. Der Bund hat zehn Modellvorhaben, eines davon ist das Projekt Agglomerationsstrategie Kanton Bern, anerkannt und finanziell unterstützt.

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den ersten Zwischenbericht des Projektes sowie die weiteren Arbeitsschritte für 2003 zur Kenntnis genommen. Damit in diesem Jahr mit der Prüfung beziehungsweise der Umsetzung von konkreten Massnahmen begonnen werden kann, beinhalten die vorliegenden Arbeitsprogramme der Agglomerationen Bern, Biel, Thun, Langenthal und Interlaken in erster Linie eine Auslegeordnung, die Problembeurteilung, die Entwicklung von Zielvorstellungen, die Definition des Handlungsbedarfs und die geplanten weiteren Schritte. Die Arbeitsprogramme umfassen als Mindestinhalt die Bereiche Kultur, regionale Raumplanung, regionaler Verkehr und regionale Standortentwicklung. Im Jahr 2003 sollen anhand von konkreten Beispielen modellhafte Elemente und Massnahmen durchgespielt werden.

Interview mit Zürcher Müttern und Vätern

Durch eine Erhebung vom Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Zürich und Statistik Stadt Zürich werden die Lebensform, Bildungs-, Erwerbs- und Einkommenssituation erfragt.

ZÜRICH. Das Forschungsinstitut LINK führt die Befragungen in der Zeit vom 6. Januar bis 21. Februar 2003 durch, die 2000 Mütter und Väter mit Kindern unter 16 Jahren werden nach Zufallsprinzip ausgesucht und befragt. Das Besondere an dieser Umfrage ist, dass mehr als die Hälfte der Befragten ausländische Mütter und Väter mit Niederlassung oder Aufenthaltsstatus B sind. Zum ersten Mal werden in der Schweiz ausländische Mitbürger so umfassend zu ihrer Lebenssituation befragt.

In den letzten 10 Jahren haben sich die Lebensformen von Müttern und Vätern stark verändert; einen grossen Anteil bei den verschiedenen Haushaltsformen bilden Patchwork-Familien und Alleinerziehende. Die Haushaltsarbeiten und Betreuungsaufgaben werden von Männern und Frauen zusammen bewältigt, viele Frauen gehen auch nach der Geburt weiterhin zur Arbeit.

Die Stadt Zürich möchte die Fragen, wie leben Mütter und Väter heute tatsächlich ein partnerschaftliches Familienmodell, wie steht es real um die beruflichen Chancen von Müttern, wie sieht die Einkommenssituation von Familien in Zürich aus, welche städtischen Angebote von ausserhäuslicher Betreuung werden genutzt und wie zufrieden sind Eltern mit diesen Angeboten und wie unterschiedlich organisieren sich ausländische und schweizerische Eltern im Alltag, durch diese Umfrage beantworten.

Die Resultate sollen zeigen, welche Bedürfnisse und Wünsche Mütter und Väter in Zürich haben, so werden auch kommunale Massnahmen vorgegeben. Um den Alltag von erwerbstätigen Müttern und Vätern zu erleichtern, investiert die Stadt Zürich viel in Betreuungsangebote, auch in die Integration von ausländischen Eltern, um deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, wird viel investiert. Die Resultate der Befragung werden nach den Sommerferien präsentiert.

Weitere Arbeiten rund um die Messe Basel

BASEL. Für eine neue Verkehrsinfrastruktur rund um die Messe Basel werden die Arbeiten fortgeführt. Nach dem BVB-Tramgeleise-Ersatz im letzten Jahr müssen nun im diesem Bereich der Rosentalstrasse neue Strassenbeläge eingebaut werden. Es ist auf Grund der Betriebssicherheit der BVB und der Qualitätsanforderungen notwendig, die Arbeiten in den Nächten vom 9. auf den 10. Januar und vom 16. auf den 17. Januar 2003, zwischen Betriebsbeginn und –schluss der BVB, auszuführen. Alle zum Einsatz gelangenden Baumaschinen entsprechen den Vorschriften der Lärmverordnung BIG bezüglich Lärmimmissionen.

Neue Öffnungszeiten beim Amt für Migration

LIESTAL. In Anpassung an die Kundenbedürfnisse hat das Amt für Migration ihre Schalteröffnungszeiten geändert. Seit dem 2. Januar 2003 sind die Schalter am Montag, Dienstag und Donnerstag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Mittwochs steht das Amt bis 18.00 Uhr seiner Kundschaft zur Verfügung, dafür Freitags nur bis 14.00 Uhr aber durchgehend. Die allgemeinen Mittagpausen sind täglich von 11.00 bis 14.00.

Ausserhalb der normalen Öffnungszeiten sind Kundenbesuche nach vorheriger Vereinbarung mit der entsprechenden Abteilung möglich. Die meisten Geschäfte können ohne persönliche Vorsprache abgewickelt werden, daher bittet das Amt den Postweg zu benutzen.

Weniger Lörracher Abfälle in der KVA Basel

BASEL. Der Landkreis Lörrach und der Kanton Basel-Stadt haben im Jahr 1995 einen Abfallertrag abgeschlossen, der auf 30 Jahre befristet ist. Dieser Vertrag regelt die Lieferung aller brennbaren Abfälle aus dem Landkreis, mit Ausnahme der Sonderabfälle. Damals wurde die Abfallmenge auf 60'000 Tonnen festgelegt. Siedlungsabfälle und spezifische Abfälle aus Industrie und Gewerbe wurden hier auch umfasst. Das Abfallrecht in Deutschland wurde in der Zwischenzeit geändert. Für die Entsorgung der Siedlungsabfälle, wie Hauskehricht, sind die Landkreise jetzt noch zuständig. Das Zuweisungsrecht der Kreisbehörde für Industrie- und Gewerbeabfälle wurde aufgehoben. Dies hat zur Bedeutung, dass die Betriebe nun selber für die Entsorgung ihrer Abfälle verantwortlich sind und gleichzeitig auch die Möglichkeiten des freien Marktes wahrnehmen können. Der Landkreis verfügt daher nur noch über 45'000 Tonnen Siedlungsabfälle, die in die Kehrrichtverbrennungsanlage Basel geliefert werden. Der Landkreis Lörrach möchte nun den Vertrag mit dem Kanton Basel-Stadt diesen Änderungen anpassen.

Der Aargauer Bahnhof hat sich beruhigt

AARAU. Die Aktion „Forte“ der Kantonspolizei, die in enger Zusammenarbeit mit dem Migrationsamt im Oktober 2002 startete, hat zu einer starken Beruhigung der Situation am Aarauer Bahnhof geführt. Weil ein aggressiver Drogenhandel, insbesondere durch schwarzafrikanische Asylbewerber, die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Einwohnerinnen und Einwohner stark beeinträchtigte, wurde eine solche Aktion notwendig. Eine stärkere Polizeipräsenz allein kann die Probleme im Asylbereich nicht lösen. Verschieden Massnahmen auf Bundesebene sind für eine nachhaltige Entwicklung notwendig. Der Regierungsrat fordert in seinem Brief, dass für abgewiesene Asylbewerber, die ihre heimatlichen Reisepapiere nicht selbstständig beschaffen, zur Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs eine Haft angeordnet werden kann, dass eine verbindliche Präsenzpflicht in den Unterkünften festzulegen ist, insbesondere in der Nacht. Ein Handyverbot für Asylbewerber soll in Betracht gezogen werden, da diese im Drogenhandel oft missbräuchlich eingesetzt werden. Ganz klar wird im Brief signalisiert, dass die Umsetzung der Massnahmen beschleunigt werden muss.  

 

 

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