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Neue
Zentren der Uni Basel
BASEL. Der heute stattfindende Tag der offenen Tür der Universität ist
zugleich auch die Einweihungsfeier des New Media Center und des
Sprachzentrums. Projekte und Institute der Universität Basel werden,
besonders in den Bereichen Videoproduktion und Multimedia, von dem New
Media Center (NMC) bei der Erstellung und Gestaltung von Lehr- und
Lernmedien unterstützt. Zu der Infrastruktur gehören unter anderem
Aufzeichnungsstudios, eine Tonkabine für Sprachaufnahmen und Schnittplätze.
Software, Scanner sowie DVD- und CD-Brenner werden zur Verfügung
gestellt.
Professionelle
Sprachlernmöglichkeiten erhalten die Studierenden aller Fakultäten,
aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität im neuen
Sprachzentrum. Es wird traditioneller wie multimedial gestützter
Unterricht und auch die Möglichkeit zum Selbststudium geboten. Zwei
Schulungsräume stehen im Sprachzentrum bereit, um Kurse mit 25 Plätzen
durchzuführen. Das NMC und das Sprachzentrum sind Teil des universitätsinternen
Lern TechNet und befinden sich beide in der Kornhausgasse 2. Zum Lern
TechNet gehören neben den beiden genannten Institutionen auch das
Universitätsrechenzentrum, das Ressort Lehre, die Universitätsbibliothek
und das medizinische Lernzentrum BrainBox.
Anerkennung
Fachhochschuldiplome FHA
AARAU.
Die Diplome der Studiengänge Sozialarbeit und Sozialpädagogik
der Fachhochschule Aargau Nordwestschweiz, Departement Soziale Arbeit,
werden durch Beschluss des Vorstandes der Schweizerischen Konferenz der
kantonalen Erziehungsdirektion (EDK), vom 29. November 2002,
gesamtschweizerisch anerkannt. Der Beschluss des Vorstandes der EDK
tritt sofort in Kraft und ist rückwirkend für die im September 2002
ausgestellten Fachhochschuldiplome gültig. Der grosse Meilenstein, der
durch die schweizerische Anerkennung der Studiengänge Sozialarbeit und
Sozialpädagogik an der FH Aargau erreicht wurde, ist insbesondere für
die Studierenden der FHA Soziale Arbeit von grosser Bedeutung. Die
beiden Studiengänge wurden durch die EDK als Voraussetzung für die
Anerkennung sehr detailliert evaluiert. Umfangreiche Dossiers wurden
nach ihrer Erstellung bei der Anerkennungskommission eingereicht. Auf
der Basis dieser Informationen zur Entwicklung und zu den Strategien in
der FHA Soziale Arbeit führte die Anerkennungskommission, unterstützt
von ausländischen Fachleuten, vor Ort persönliche Gespräche.
Kantonsarzt
Bruno Bucheli gestorben
BASEL. Während seinen Ferien in Costa Rica ist der Basler Kantonsarzt,
Bruno Bucheli am 1. Januar überraschend gestorben. Über die
Todesursache konnte auch die Abteilungsleiterin Gesundheitsdienste im
Sanitätsdepartement, Regine Dubler, nichts sagen. „Telebasel“
meldete, dass Bucheli ertrunken sei.
Im
August 2000, vor rund zweieinhalb Jahren hatte der 43 Jahre alte
Kantonsarzt sein Amt angetreten. Er war verantwortlich für den Vollzug
des Epidemiegesetzes und der Betäubungsmittelgesetzgebung und führte
die Aufsicht über die Medizinalpersonen und Gesundheitsinstitutionen im
Kanton. Bucheli wurde 1959 in Kriens (Luzern) geboren und hat in Basel
und Genf Medizin studiert. Von 1190 bis 1999 war er Assistenz- und
Oberarzt am Kantonsspital und wirkte im Pikettdienst für die fürsorgerische
Freiheitsentziehung im Gesundheitsamt mit. Zudem hat er an der Harvard
School of Public Health in Boston (USA) eine Weiterbildung zum Master of
Public Health abgeschlossen. Dubler sagte, dass Bucheli sehr
einsatzfreudig war und viel Neues in die Hände genommen hat und über
die Kantonsgrenzen hinaus geschätzt wurde. Über die Nachfolgeregelung
konnten sie sich im ersten Schockmoment noch keine Gedanken machen.
Die
fühlbare Marke
ZÜRICH. Die Schweizer Post gibt erstmals eine Briefmarke mit Blindenschrift
heraus. Mit der 70 Rappen Sondermarke ehrt sie das 100-jährige
Engagement des Schweizerischen Zentralvereins für das Blindenwesen und
der Schweizerischen Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte. Am 6. März
wird die „fühlbare Marke“ erhältlich sein. Sandra Di Salvo,
Grafikerin aus Winterthur, hat sie entworfen. Dem Betrachter erscheint
die Marke auf den ersten Blick als rotes Rechteck. Bei genauem
Hinschauen kommt die lackiert angedeutete Zahl „70“ zum Vorschein.
Die normal lesbare Schrift „Helvetia 70“ steht im Kontrast dazu.
Diese Briefmarke ist sinnlich erfahrbar. Sehende sollen auf diese Weise
auf die Thematik Sehbehinderung sensibilisiert werden.
Gute
Ausbildung für Kinder und Jugendliche
Durch
die neue Verwaltungsorganisation im Kanton Bern sollen Kindern und
Jugendlichen auch in finanziell angespannter Zeit eine qualitativ
hochstehende Ausbildung vermittelt werden können.
BERN. Heute erklärte der bernische Erziehungsdirektor und Regierungsrat
Mario Annoni, in einer Medienkonferenz, dass mit der Reorganisation der
Verwaltung die Erziehungsdirektion für die Herausforderungen der nächsten
Jahre gerüstet ist. Die Schwerpunkte der Konferenz waren die bernische
Bildungspolitik und die neuen Verwaltungsstrukturen. Der
Erziehungsdirektor betonte, dass alle verfügbaren Mittel in Zukunft
noch gezielter und überlegter eingesetzt werden müssen, um die Ziele
ohne weitere Verschuldung des Kantons Bern erreichen zu können.
Mit
der horizontalen Systematik in der Bildungslandschaft will der Kanton
Bern seinen Kindern und Jugendlichen auch in Zukunft eine qualitativ
hochstehende Ausbildung vermitteln können. Hierzu werden in den
kommenden Jahren wichtige bildungspolitische Projekte umgesetzt und
konsolidiert.
Die
integrationsfähige Volksschule, die Konsolidierung der neuen Schülerbeurteilung,
die Unterstützung der Schulleitungen, die Verstärkung der Entwicklung
hin zu teilautonomen Schulen, die rasche Umsetzung des neuen
Berufsbildungsgesetzes des Bundes, die Schaffung neuer gesetzlicher
Grundlagen für die Berner Fachhochschule und die Pädagogische
Hochschule, beziehungsweise deren Realisierung, sind in den nächsten
Jahren einige Schwerpunkte der bernischen Bildungspolitik.
Damit
die strategische Planung und Steuerung der Erziehungsdirektion verstärkt
wird, wird die Stabsabteilung für Bildungsplanung und Evaluation ins
Generalsekretariat integriert und auch der Bereich Finanz- und
Personalmanagement wird ausgebaut. Die Zahl der Ämter in der
Erziehungsdirektion beläuft sich momentan auf sechs, nach der Aufhebung
des Amtes für Sport und dem teilweisen Transfer der Aufgaben zur
Polizei- und Militärdirektion auf Ende Jahr, reduziert sich die Zahl
auf fünf.
Protest
gegen Abschiebung
BERN. Am Montag haben rund 100 Personen vor dem Bundesamt für Flüchtlinge
in Bern an einer Kundgebung gegen die Abschiebung von Flüchtlingen nach
Afghanistan teilgenommen. Die Demonstration forderte ein Bleiberecht für
afghanische Flüchtlinge. Demonstranten begründeten, die Lage in
Afghanistan sei weiterhin prekär, Wohnhäuser und Schulen seien zerstört,
weite Landstriche vermint und die soziale und politische Sicherheit
nicht gewährleistet. Vom Bundesamt wurde eine Neubeurteilung der
Gesuche verlangt. Eine kleine Delegation der Demonstranten wurden zu
einem Gespräch empfangen. Die Kundgebung war bewilligt und verlief
friedlich.
Agglomerationsstrategie
auf Arbeitsliste
Der
Regierungsrat erhielt den ersten Zwischenbericht und das weitere
Vorgehen im Projekt Agglomerationsstrategie, das sich auf der
Arbeitsliste 2003 befindet, zur Kenntnis.
BERN. Die Neuregelung der Kulturfinanzierung, Bearbeitung von
Gesamtverkehrsstudien, Finanzierung des Agglomerationsverkehrs und die
Standortentwicklung stehen auf der Arbeitsliste 2003 der Regionen Bern,
Biel, Thun, Langenthal und Interlaken. Der Regierungsrat des Kantons
Bern hat Anfang 2002 das Projekt Agglomerationsstrategie, um die Stärken
und Potentiale der Agglomerationen zu fördern und deren besondere
Probleme im Rahmen einer Entwicklungsstrategie anzugehen, gestartet.
Da
rund 70 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung in städtischen Gebieten
leben, sind die Agglomerationen als Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum
von grosser Bedeutung. Durch eine Vielzahl von Problemen, mit denen die
städtischen Gebiete konfrontiert sind, ist es zunehmend schwierig für
die Wohnbevölkerung, eine hohe Lebensqualität und für die Wirtschaft
eine gute Standortqualität sicherzustellen. Der Bund hat zehn
Modellvorhaben, eines davon ist das Projekt Agglomerationsstrategie
Kanton Bern, anerkannt und finanziell unterstützt.
Der
Regierungsrat des Kantons Bern hat den ersten Zwischenbericht des
Projektes sowie die weiteren Arbeitsschritte für 2003 zur Kenntnis
genommen. Damit in diesem Jahr mit der Prüfung beziehungsweise der
Umsetzung von konkreten Massnahmen begonnen werden kann, beinhalten die
vorliegenden Arbeitsprogramme der Agglomerationen Bern, Biel, Thun,
Langenthal und Interlaken in erster Linie eine Auslegeordnung, die
Problembeurteilung, die Entwicklung von Zielvorstellungen, die
Definition des Handlungsbedarfs und die geplanten weiteren Schritte. Die
Arbeitsprogramme umfassen als Mindestinhalt die Bereiche Kultur,
regionale Raumplanung, regionaler Verkehr und regionale
Standortentwicklung. Im Jahr 2003 sollen anhand von konkreten Beispielen
modellhafte Elemente und Massnahmen durchgespielt werden.
Interview
mit Zürcher Müttern und Vätern
Durch
eine Erhebung vom Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann der
Stadt Zürich und Statistik Stadt Zürich werden die Lebensform,
Bildungs-, Erwerbs- und Einkommenssituation erfragt.
ZÜRICH. Das Forschungsinstitut LINK führt die Befragungen in der Zeit vom 6.
Januar bis 21. Februar 2003 durch, die 2000 Mütter und Väter mit
Kindern unter 16 Jahren werden nach Zufallsprinzip ausgesucht und
befragt. Das Besondere an dieser Umfrage ist, dass mehr als die Hälfte
der Befragten ausländische Mütter und Väter mit Niederlassung oder
Aufenthaltsstatus B sind. Zum ersten Mal werden in der Schweiz ausländische
Mitbürger so umfassend zu ihrer Lebenssituation befragt.
In
den letzten 10 Jahren haben sich die Lebensformen von Müttern und Vätern
stark verändert; einen grossen Anteil bei den verschiedenen
Haushaltsformen bilden Patchwork-Familien und Alleinerziehende. Die
Haushaltsarbeiten und Betreuungsaufgaben werden von Männern und Frauen
zusammen bewältigt, viele Frauen gehen auch nach der Geburt weiterhin
zur Arbeit.
Die
Stadt Zürich möchte die Fragen, wie leben Mütter und Väter heute
tatsächlich ein partnerschaftliches Familienmodell, wie steht es real
um die beruflichen Chancen von Müttern, wie sieht die
Einkommenssituation von Familien in Zürich aus, welche städtischen
Angebote von ausserhäuslicher Betreuung werden genutzt und wie
zufrieden sind Eltern mit diesen Angeboten und wie unterschiedlich
organisieren sich ausländische und schweizerische Eltern im Alltag,
durch diese Umfrage beantworten.
Die
Resultate sollen zeigen, welche Bedürfnisse und Wünsche Mütter und Väter
in Zürich haben, so werden auch kommunale Massnahmen vorgegeben. Um den
Alltag von erwerbstätigen Müttern und Vätern zu erleichtern,
investiert die Stadt Zürich viel in Betreuungsangebote, auch in die
Integration von ausländischen Eltern, um deren Chancen auf dem
Arbeitsmarkt zu verbessern, wird viel investiert. Die Resultate der
Befragung werden nach den Sommerferien präsentiert.
Weitere
Arbeiten rund um die Messe Basel
BASEL. Für eine neue Verkehrsinfrastruktur rund um die Messe Basel werden
die Arbeiten fortgeführt. Nach dem BVB-Tramgeleise-Ersatz im letzten
Jahr müssen nun im diesem Bereich der Rosentalstrasse neue Strassenbeläge
eingebaut werden. Es ist auf Grund der Betriebssicherheit der BVB und
der Qualitätsanforderungen notwendig, die Arbeiten in den Nächten vom
9. auf den 10. Januar und vom 16. auf den 17. Januar 2003, zwischen
Betriebsbeginn und –schluss der BVB, auszuführen. Alle zum Einsatz
gelangenden Baumaschinen entsprechen den Vorschriften der Lärmverordnung
BIG bezüglich Lärmimmissionen.
Neue
Öffnungszeiten beim Amt für Migration
LIESTAL. In Anpassung an die Kundenbedürfnisse hat das Amt für Migration ihre
Schalteröffnungszeiten geändert. Seit dem 2. Januar 2003 sind die
Schalter am Montag, Dienstag und Donnerstag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
geöffnet. Mittwochs steht das Amt bis 18.00 Uhr seiner Kundschaft zur
Verfügung, dafür Freitags nur bis 14.00 Uhr aber durchgehend. Die
allgemeinen Mittagpausen sind täglich von 11.00 bis 14.00.
Ausserhalb
der normalen Öffnungszeiten sind Kundenbesuche nach vorheriger
Vereinbarung mit der entsprechenden Abteilung möglich. Die meisten
Geschäfte können ohne persönliche Vorsprache abgewickelt werden,
daher bittet das Amt den Postweg zu benutzen.
Weniger
Lörracher Abfälle in der KVA Basel
BASEL. Der Landkreis Lörrach und der Kanton Basel-Stadt haben im Jahr 1995
einen Abfallertrag abgeschlossen, der auf 30 Jahre befristet ist. Dieser
Vertrag regelt die Lieferung aller brennbaren Abfälle aus dem
Landkreis, mit Ausnahme der Sonderabfälle. Damals wurde die Abfallmenge
auf 60'000 Tonnen festgelegt. Siedlungsabfälle und spezifische Abfälle
aus Industrie und Gewerbe wurden hier auch umfasst. Das Abfallrecht in
Deutschland wurde in der Zwischenzeit geändert. Für die Entsorgung der
Siedlungsabfälle, wie Hauskehricht, sind die Landkreise jetzt noch zuständig.
Das Zuweisungsrecht der Kreisbehörde für Industrie- und Gewerbeabfälle
wurde aufgehoben. Dies hat zur Bedeutung, dass die Betriebe nun selber für
die Entsorgung ihrer Abfälle verantwortlich sind und gleichzeitig auch
die Möglichkeiten des freien Marktes wahrnehmen können. Der Landkreis
verfügt daher nur noch über 45'000 Tonnen Siedlungsabfälle, die in
die Kehrrichtverbrennungsanlage Basel geliefert werden. Der Landkreis Lörrach
möchte nun den Vertrag mit dem Kanton Basel-Stadt diesen Änderungen
anpassen.
Der
Aargauer Bahnhof hat sich beruhigt
AARAU. Die Aktion „Forte“ der Kantonspolizei, die in enger
Zusammenarbeit mit dem Migrationsamt im Oktober 2002 startete, hat zu
einer starken Beruhigung der Situation am Aarauer Bahnhof geführt. Weil
ein aggressiver Drogenhandel, insbesondere durch schwarzafrikanische
Asylbewerber, die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der
Einwohnerinnen und Einwohner stark beeinträchtigte, wurde eine solche
Aktion notwendig. Eine stärkere Polizeipräsenz allein kann die
Probleme im Asylbereich nicht lösen. Verschieden Massnahmen auf
Bundesebene sind für eine nachhaltige Entwicklung notwendig. Der
Regierungsrat fordert in seinem Brief, dass für abgewiesene
Asylbewerber, die ihre heimatlichen Reisepapiere nicht selbstständig
beschaffen, zur Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs eine Haft
angeordnet werden kann, dass eine verbindliche Präsenzpflicht in den
Unterkünften festzulegen ist, insbesondere in der Nacht. Ein
Handyverbot für Asylbewerber soll in Betracht gezogen werden, da diese
im Drogenhandel oft missbräuchlich eingesetzt werden. Ganz klar wird im
Brief signalisiert, dass die Umsetzung der Massnahmen beschleunigt
werden muss.
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