Aagrau fordert Verbesserungen im Asylbereich

AARAU. Die Aargauer Regierung fordert in einem Brief an die Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes dringend notwenige Verbesserungen im Asylbereich.

Informationsbulletin FGFM

AARAU. Die Kantonale Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern (FGFM) hat im Dezember ihr neues Informationsbulletin herausgegeben.

2. Runde für Kurzfilme

AARAU. Im Oktober 2002 haben 11.501 Kinobesucherinnen und –besucher einen der sechs Kurzfilme, die vom Aargauer Kuratorium gefördert worden sind, gesehen.

Arbeitslosigkeit erneut gestiegen

AARAU. Bei den sechs aargauischen Arbeitsvermittlungszentren (RAV), hat die Zahl der eingeschriebenen Stellensuchenden erneut stark zugenommen.

Projekt Agglomerationsstrategie

BERN. Der Regierungsrat hat Anfangs 2002 das Projekt Agglomerationsstrategie Kanton Bern gestartet.

Reorganisation der Erziehungsdirektion

BERN. Seit dem 1. Januar hat die Erziehungsdirektion eine neue Verwaltungsorganisation.

Berner Arbeitslosigkeit gestiegen

BERN. Im Dezember 2002 stieg die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern um 1 017 auf 13 159 Personen.

Fenamidon-Nachbehandlung verlängert

LIESTAL. Die chemische Produktion im unrenovierten Lokal 9 sollte aufgrund einer Vereinbarung zwischen dem Kanton und der Rohner AG Pratteln bis spätestens am 31. Dezember 2002 eingestellt werden. Das hergestellte Produkt Fenamidon wies Mängel auf.

Neue Verordnung für RAV

LIESTAL. Die Kantone sind durch das Arbeitslosenversicherungs- gesetz verpflichtet, Regionale Arbeitsvermittlungszentren RAV zu führen.

Neue Behördenspitzen

BASEL. Der Basler Grosse Rat wählte heute die neuen Spitzen von Parlament und Regierung.

Mobile Jugendarbeit

BASEL. Der Grosse Rat beantragt, dem Verein „Mobile Jugendarbeit MJAB“ für 2003 und 2004 einen jährlichen Subventionsbetrag von 250 000 Franken zu bewilligen.

3,2 Prozent Abeitslose

SOLOTHURN. Die Arbeitslosenquote im Kanton Solothurn nahm im Dezember 2002 von 3.631 auf 3.862 gegenüber dem Vormonat zu. Dies bedeutet eine Erhöhung von 3 auf 3,2 Prozent.

Sauber entsorgen

SOLOTHURN. Der Maler- und Gipserunternehmerverband des Kantons Solothurn MGVS verpflichtet sich gemäss dem frisch überarbeiteten, seit 1992 bestehenden Umwelt- und Entsorgungskonzeptes, zu arbeiten.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

8. Januar 2003

Aagrau fordert Verbesserungen im Asylbereich

Die Aargauer Regierung fordert in einem Brief an die Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes dringend notwenige Verbesserungen im Asylbereich.

AARAU. In seinem Schreiben an Bundesrätin Ruth Metzler verlangt der Aargauer Regierungsrat ein verschärftes fremdenpolizeiliches Haftrecht und eine Erweiterung der Sanktionsmöglichkeiten für Asylbewerber, die nicht kooperieren. Der Regierungsrat teilte weiter mit, dass die Aktion „Forte“, die im Oktober 2002 mit der Kantonspolizei in enger Zusammenarbeit mit dem Migrationsamt, der Abteilung Strafrecht und dem Kantonalen Sozialdienst gestartet wurde, zu einer starken Beruhigung der Situattion im und um den Bahnhof Aarau geführt habe. Die Aktion „Forte“ wurde lanciert, weil eine aggressive Verkaufsstragie von Drogendealern, vor allem durch schwarzafrikanische Asylbewerber, die Sicherheit der Einwohnerinnen und Einwohner und die öffentliche Ordnung stark tangierte.

Der Regierungsrat ist der Meinung, dass verschiedene Massnahmen auf Bundesebene nötig sind, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Konkret wird aus Aarau gefordert, dass für abgewiesene Asylbewerber, die ihre heimatlichen Reisepapiere nicht selbständig beschaffen, generell zur Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs eine Haft angeordnet werden kann. Ausserdem sollen Eingrenzungen kleinräumiger als jetzt verfügt werden können. Weiter sollen die Kantone verbindliche Präsenzzeiten in den Unterkünften festlegen können, vor allem während der Nacht. Dann soll das Asylverfahren weiter gestrafft und die Zusammenarbeit mit den EU-Staaten im Asylbereich verstärkt werden. Als besondere Massnahme empfiehlt die Aargauer Regierung zu prüfen, ob ein Verbot von Mobiltelefonen für Asylbewerber ausgesprochen werden soll, da Handys vielfach im Drogenhandel missbräuchlich eingesetzt würden.

Informationsbulletin FGFM

AARAU. Die Kantonale Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern (FGFM) hat im Dezember ihr neues Informationsbulletin herausgegeben. Das Bulletin heisst „Teamwork Gleichstellung“ und hat zum Ziel, eine breite Öffentlichkeit einmal jährlich über aktuelle Projekte und Services der FGFM zu informieren. Aktivitäten der Gleichstellungsprojekte aus Schule und Berufswahl sowie „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ sind Schwerpunktthema der ersten Ausgabe. Der Name „Teamwork Gleichstellung“ soll auf ihr Verständnis von Gleichstellungsarbeit hinweisen.

2. Runde für Kurzfilme

AARAU. Im Oktober 2002 haben 11.501 Kinobesucherinnen und –besucher einen der sechs Kurzfilme, die vom Aargauer Kuratorium gefördert worden sind, gesehen. Filmschaffende mit Drehbuchbeiträgen, Herstellungsbeiträgen, Beiträgen an das künstlerische Schaffen und bei Atelieraufenthalten werden vom Aargauer Kuratorium unterstützt. In den letzten Monaten wurden im Aargau in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Kultur und den Aargauer Kinos sechs witzig-unterhaltend-hintergründige Kurzfilme gezeigt. Die Aktion „Aargauer Filme auf Aargauer Leinwänden“ wurde im Oktober 2002 gestartet. Da ein grosses Interesse seitens der Zuschauer bestand, werden im Januar und im Februar 2003 dieselben Kurzfilme nochmals auf den Aargauer Leinwänden zu sehen sein. Als Vorfilme werden sie im Kino Sterk Lichtspieltheater AG Baden, im Kino Orient in Wettingen und im Kino Rex in Wohlen gezeigt. Alle sechs Filme hintereinander sind bei einer einmaligen Aufführung im Cinema Odeon in Brugg, am 30. Januar 2003, um 18.30 Uhr, zu sehen sein. Diese Aktion wird vom Aargauer Kuratorium und der Fachstelle Kultur, zusammen mit dem Cinema Odeon, präsentiert.

Arbeitslosigkeit erneut gestiegen

AARAU. Bei den sechs aargauischen Arbeitsvermittlungszentren (RAV), hat die Zahl der eingeschriebenen Stellensuchenden erneut stark zugenommen. Die Stellensuchendenquote stieg von 4,3 auf 4,5 Prozent. Die Anzahl der stellensuchenden Personen beträgt nun 12´429, doch nur 9´039 gelten als arbeitslos. 3´390 der registrierten Stellensuchenden gelten als nichtarbeitslos, weil sie an einer arbeitsmarktlichen Massnahme (Beschäftigungsprogramm, Kurs) teilnehmen, eine Zwischenverdiensttätigkeit von mindestens sechs Stunden pro Woche ausüben oder aus einem anderen Grund nicht sofort eine neue Stelle antreten können. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Zwischenverdienststellen und die Plätze in Beschäftigungsprogrammen und Ausbildungsveranstaltungen nahmen viel langsamer zu als die Zahl der Stellensuchenden. Aus diesem Grund ist in den letzten Monaten der prozentuale Anteil der Arbeitslosen an den Stellensuchenden ständig gestiegen. Das von den Arbeitgebenden im Kanton Aargau den RAV gemeldete Angebot an offenen Stellen war Ende Dezember 2002 mit 489 offenen Stellen um 39 kleiner als Ende November. 229 Stellen wurden im Dezember 2002 von der RAV an Stellensuchende vermittelt, 101 an Frauen und 128 an Männer. 37 Arbeitslose wurden im Dezember aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse ausgesteuert.

Projekt Agglomerationsstrategie

BERN. Der Regierungsrat hat Anfangs 2002 das Projekt Agglomerationsstrategie Kanton Bern gestartet. Die Stärken und Potenziale sollen damit gestärkt sowie deren besonderen Probleme im Rahmen einer Entwicklungsstrategie angegangen werden. Die Mehrheit, das heisst 70 Prozent, der Schweizer Wohnbevölkerung wohnen in städtischen Gebieten. Als Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum sind die Agglomerationen von grosser Bedeutung. Allerdings sind die städtischen Gebiete mit vielen Problemen konfrontiert, die es immer schwieriger machen, eine hohe Lebensqualität für die Wohnbevölkerung und gute Standortqualität für die Wirtschaft sicherzustellen. Das Projekt Agglomerationsstrategie ist vom Bund anerkannt und finanziell unterstützt. Der Berner Regierungsrat hat den ersten Zwischenbericht des Projekts sowie die weiteren Arbeitsschritte für 2003 zur Kenntnis genommen. Die vorliegenden Arbeitsprogramme beinhalten in erster Linie eine Auslegeordnung, die Problembeurteilung, die Entwicklung von Zielvorstellungen, die Definition de Handlungsbedarfs sowie die geplanten weiteren Schritte, damit in diesem Jahr mit der Umsetzung von konkreten Massnahmen begonnen werden kann.

Reorganisation der Erziehungsdirektion

BERN. Seit dem 1. Januar hat die Erziehungsdirektion eine neue Verwaltungsorganisation. An der heutigen Medienkonferenz (7.1.03) wurden die Schwerpunkte der bernischen Bildungspolitik und der neuen Verwaltungsstrukturen präsentiert. Ohne weitere Verschuldung des Kantons sollen diese Ziele erreicht werden. Die verfügbaren Mittel sollen in Zukunft noch überlegter und gezielter eingesetzt werden. In den kommenden Jahren sollen wichtige bildungspolitische Projekte umgesetzt und konsolidiert werden, damit der Kanton Bern seinen Kindern und Jugendlichen auch weiterhin eine qualitativ hochstehende Ausbildung vermitteln kann. Der Kanton möchte seinen Vorsprung in zentralen Bildungsfragen behaupten.

Die bernische Bildungspolitik hat für die nächsten Jahre folgende Schwerpunkte gesetzt:

Die integrationsfähige Volksschule, Konsolidierung der neuen Schülerbeurteilung, die Unterstützung der Schulleitungen, die Verstärkung der Entwicklung hin zu teilautonomen Schulen, die rasche Umsetzung des neuen Berufsbildungsgesetzes des Bundes, die Schaffung neuer gesetzlicher Grundlagen für die Berner Fachhochschule und die Pädagogische Hochschule beziehungsweise deren Realisierung.

Berner Arbeitslosigkeit gestiegen

BERN. Im Dezember 2002 stieg die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern um 1 017 auf 13 159 Personen. Das entspricht einer Zunahme von 8,4 % gegenüber 15,5 % im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg um 0.2 auf 2,7 %. Auch die Zunahme der Stellensuchenden schwächte sich ab und nahm um 7,3 % (Vormonat 10,5 %) oder 1 303 Personen zu und steht nun bei 19 085 Personen. Die Zunahme der Arbeitslosigkeit betraf mehr oder weniger alle Branchen, mit Ausnahme des Gastgewerbes, wo sie wegen der Eröffnung der Wintersaison um 70 Personen abnahm. So nahm im Amtsbezirk Interlaken die Arbeitslosigkeit um 0,3 % auf 3,2 Prozent ab. Das Baugewerbe verzeichnete aus saisonalen Gründen eine Zunahme um 283 Personen, die Bereiche Planung, Beratung und Informatik sowie Handel eine Zunahme von 146 Personen. Der Amtsbezirk Biel verzeichnete mit 4,8 % die höchste Arbeitslosenquote im Kanton, die Amtsbezirke Erlach und Signau mit 1,3 % die tiefste. Der Anteil der arbeitslosen Männer stieg um 829 (11,8 %), derjenige der Frauen um 188 (3,7 %). Mit 8 255 Personen waren 715 Schweizerinnen und Schweizer mehr arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländerinnen und Ausländern stieg die Zahl um 302 auf 4 904.

Fenamidon-Nachbehandlung verlängert

LIESTAL. Die chemische Produktion im unrenovierten Lokal 9 sollte aufgrund einer Vereinbarung zwischen dem Kanton und der Rohner AG Pratteln bis spätestens am 31. Dezember 2002 eingestellt werden. Das hergestellte Produkt Fenamidon wies Mängel auf. Daher war die Rohner AG gezwungen , eine Nachbehandlung des Produkts vorzunehmen. Unter Umständen könnte jedoch diese Nachbehandlung mit gewissen Geruchsemissionen verbunden sein. Deshalb ist eine letzte Fristverlängerung bis zum 20. Januar gewährt worden.

Neue Verordnung für RAV

LIESTAL. Die Kantone sind durch das Arbeitslosenversicherungsgesetz verpflichtet, Regionale Arbeitsvermittlungszentren RAV zu führen. Dazu gehört auch, dass sie als beratendes Gremium der RAV sogenannte Tripartite Kommissionen TPK einsetzen. Die TPK im Baselland stützten sich in den letzten Jahren bei ihrer Arbeit auf ein Geschäftsreglement des KIGA. Neu wird diese Reglement durch eine Regierungsratsverordnung ersetzt. Diese führt die Aufgaben, Kompetenzen und Organisation der Kommissionen  näher aus und konkretisiert sie für die Alltagsarbeit.

Neue Behördenspitzen

BASEL. Der Basler Grosse Rat wählte heute die neuen Spitzen von Parlament und Regierung. Mit 100 Stimmen wurde der Sozialdemokrat Leonhard Burckhardt zum Präsidenten des Grossen Rates gekürt. Präsident des Regierungsrates wurde der Vorsteher des Erziehungsdepartementes, Christoph Eymann LDP, der 83 Stimmen erhielt. Statthalterin des Grossen Rates wurde mit 84 Stimmen Beatrice Inglin-Buomberger CVP, und zum Vizepräsidenten des Regierungsrates wurde der Vorsteher des Polizei- und Militärdepartementes, Jörg Schild FDP, mit 85 Stimmen gewählt.

Mobile Jugendarbeit

BASEL. Der Grosse Rat beantragt, dem Verein „Mobile Jugendarbeit MJAB“ für 2003 und 2004 einen jährlichen Subventionsbetrag von 250 000 Franken zu bewilligen. Wie bereits im Rahmen der APS-Massnahme „Gesamtstädtisches Konzept für das Angebot an Jugendtreffpunkten in Basel-Stadt“ dargelegt wurde, stellt die mobile Jugendarbeit eine Ergänzung des Gesamtangebotes dar. Die Regierung will deshalb das Projekt in ein ordentliches Subventionsverhältnis überführen. Sie verlangt allerdings von der Trägerschaft eine angemessene Mitfinanzierung von Dritten.

3,2 Prozent Abeitslose

SOLOTHURN. Die Arbeitslosenquote im Kanton Solothurn nahm im Dezember 2002 von 3.631 auf 3.862 gegenüber dem Vormonat zu. Dies bedeutet eine Erhöhung von 3 auf 3,2 Prozent. Auch die Zahl der Stellensuchenden nahm von 6.295 leicht auf 6.326 zu. Vereinzelte Berufsgruppen weisen tiefere Bestände auf. Die Bestände der Männer und der Personen aus der Metallbranche entwickeln sich, nach wie vor, ungünstig.

Sauber entsorgen

SOLOTHURN. Der Maler- und Gipserunternehmerverband des Kantons Solothurn MGVS verpflichtet sich gemäss dem frisch überarbeiteten, seit 1992 bestehenden Umwelt- und Entsorgungskonzeptes, zu arbeiten. Die Maler- und Gipserunternehmen, die sich diesem Konzept verpflichtet haben, dürfen das Signet „sauber entsorgen“ verwenden und stellen damit sicher, dass Maler- und Gipserarbeiten umweltschonend ausgeführt werden. Das neu überarbeitete Merkblatt „Entsorgung von Maler- und Gipserabfällen“ kann unter www.afuso.ch per Internet abgerufen werden.  

 

 

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