Förderprogramm für Filmbranche

BERN. Weil die Schweiz Nichtmitglied des MEDIA-Programms der EU ist, will das Bundesamt für Kultur Nachteile ausgleichen, die der einheimischen Filmbranche entstehen. Um eine Million auf 2,86 Millionen Franken werden die entsprechenden Ersatzmassnahmen erhöht.

Swiss-Aktie bleibt auf Tiefstand

BASEL. Auch am Freitagmorgen (10.01.03) ist der Kurs der Swiss-Aktie mit 14.50 Franken auf einem Tiefpunkt verharrt.

Metzlers Afrikareise erfolgreich

BERN. Bundesrätin Ruth Metzler hat am Mittwochabend ein Migrationsabkommen mit Senegal und am Donnerstag in Abuja ein Rückübernahmeabkommen mit Nigeria unterzeichnet.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

10.  Januar 2003

Förderprogramm für Filmbranche

BERN. Weil die Schweiz Nichtmitglied des MEDIA-Programms der EU ist, will das Bundesamt für Kultur Nachteile ausgleichen, die der einheimischen Filmbranche entstehen. Um eine Million auf 2,86 Millionen Franken werden die entsprechenden Ersatzmassnahmen erhöht. Der „Verleih von Schweizer Firmen in MEDIA-Mitgliedsländern“ wird mit 350 000 Franken als neuer Förderbereich ausgestattet. In den Bereichen Weiterbildung, Projektentwicklung, Verleih/Vertrieb und Promotion werden ausserdem bestehende Fördermassnahmen ausgebaut. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Projektentwicklung, deren Förderbudget auf 600 000 Franken verdoppelt wird. Der Beitritt zu MEDIA ist Bestandteil der laufenden bilateralen Verhandlungen der Schweiz mit der EU. Zum Beispiel durch mehr schweizerisch-europäische Koproduktionen erhofft sich die Schweiz von einem Abkommen bessere wirtschaftliche Bedingungen für Schweizer Filmschaffende, Ausbildungsförderung und besseren EU-Marktzugang.

Swiss-Aktie bleibt auf Tiefstand

BASEL. Auch am Freitagmorgen (10.01.03) ist der Kurs der Swiss-Aktie mit 14.50 Franken auf einem Tiefpunkt verharrt. Die Aktie der nationalen Fluggesellschaft hat über die Hälfte ihres Wertes innerhalb eines Monats verloren. Noch bei gut 20 Franken am Jahreswechsel und Anfang Dezember noch bei 32 Franken hatte die Swiss-Aktie notiert. Am Donnerstag hatte das Wertpapier zwischenzeitlich einen Tiefstand von 13.50 Franken erreicht und am Abend bei 14.35 Franken geschlossen. Den Kurssturz führen die Branchenbeobachter auf die schwierige Lage der Airline-Industrie, aber auch auf mangelndes Vertrauen in die Swiss-Strategie zurück. Allerdings kann von den Swiss-Aktien mit knapp 10 Prozent nur ein kleiner Teil an der Börse frei gehandelt werden. Dies führt zwangsläufig zu grossen Preisausschlägen. Die Grossinvestoren der Airline, die über 90 Prozent der Aktien halten, dürfen ihre Papiere nicht handeln. Für ihre Swiss-Aktien hatten sie Ende Dezember eine Verkaufssperre bis zum 31. August 2004 verlängert.

Metzlers Afrikareise erfolgreich

BERN. Bundesrätin Ruth Metzler hat am Mittwochabend ein Migrationsabkommen mit Senegal und am Donnerstag in Abuja ein Rückübernahmeabkommen mit Nigeria unterzeichnet. Mit 26 Staaten hat die Schweiz bereits ein Rückübernahmeabkommen unterzeichnet. Das in Senegal unterzeichnete Migrations- oder Transitabkommen ist ein erster Vertrag zwischen einem westeuropäischen Land und einem afrikanischen Staat. Somit ist die Schweiz der erste Staat, der einen derartigen Vertrag abschliesst. Das Abkommen mit Nigeria ermöglicht, dass nigerianische Staatsangehörige bei einer Ausweisung aus der Schweiz in ihr Heimatland zurückgeführt werden können. Die Unterzeichnung des Migrationsabkommens mit Senegal war am Mittwoch verzögert worden, weil von senegalesischer Seite Klärungen verlangt wurden. Dass das Abkommen für den Transit in westafrikanischen Staaten gilt, wurde so schriftlich festgehalten. In Gesprächen konnte Bundesrätin Metzler mit allen Beteiligten sämtliche offene Fragen klären.

 

 

 

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