Calmy-Rey will nur Powell treffen!

BERN. Die neue Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey äusserte, sie wolle nur ans World Economic Forum (WEF) in Davos reisen, wenn sie US-Aussenministerin Colin Powell treffen kann.

Hilfselement der Öffentlichkeit

BERN. Der Zivilschutz leistet Dienste für die Gemeinschaft und ist ein Hilfselement der Öffentlichkeit.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

13.  Januar 2003

Calmy-Rey will nur Powell treffen!

BERN. Die neue Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey äusserte, sie wolle nur ans World Economic Forum (WEF) in Davos reisen, wenn sie US-Aussenministerin Colin Powell treffen kann. Eine Zusage aus den USA liegt jedoch nicht vor. Die Irak-Krise ist das Thema des geplanten Gesprächs. Claude Frey, der Präsident der aussenpolitischen Kommission des Nationalrates, kritisierte die Haltung der neuen Aussenministerin. Laut BaZ bedauere er das gestellte Ultimatum. Die Haltung sei falsch. Die Bundesrätin habe sich in eine Position der Schwäche begeben, indem sie ihre Teilnahme am WEF von einem Entscheid Washingtons abhängig gemacht habe.

Hilfselement der Öffentlichkeit

BERN. Der Zivilschutz leistet Dienste für die Gemeinschaft und ist ein Hilfselement der Öffentlichkeit. Bereits zum vierten aufeinander folgenden Mal erreichten die vom Zivilschutz in einem Jahr geleisteten Einsatztage zugunsten der Gemeinschaft die 200.000er Grenze. Die Dienstleistung der über 50.000 eingesetzten Zivilschützer zeigt die Bedeutung des Zivilschutzes als wichtiges Hilfselement im Dienste der Öffentlichkeit. Die Expo.02 unterstützten gut 8.500 Angehörige des Zivilschutzes, in den grossen Unwettertagen in den Kantonen Appenzell-Ausserrhoden und St. Gallen, Bern, Tessin sowie Graubünden wurden über 13.000 Einsatztage geleistet. Gegenüber 2001 hat sie diese Zahl gleich vervierfacht. Einen bedeuteten Anteil, mit über 36.000 Tagen, an Einsätzen bei Schadenfällen, hatten die Zivilschutzangehörigen auch im vergangenen Jahr, auch wenn diese Zahl abgenommen hat. Arbeiten für kommunale Infrastrukturen wie die Wiederherstellung von Wegen oder der Bau von Spielplätzen schlugen mit rund 39.000 Tagen zu Buche, die Betreuung von Betagten und Behinderten mit gut 28.000 Diensttagen. Weitere rund 34.000 Diensttage wurden für verschiedene Anliegen und Anlässe in den Gemeinden und Regionen geleistet. Nach Schätzungen dürfte praktisch jeder zweite Diensttag im Zivilschutz direkt der Allgemeinheit zugute gekommen sein.

 

 

 

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