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Calmy-Rey
will nur Powell treffen!
BERN. Die neue Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey äusserte,
sie wolle nur ans World Economic Forum (WEF) in Davos reisen, wenn sie
US-Aussenministerin Colin Powell treffen kann. Eine Zusage aus den USA
liegt jedoch nicht vor. Die Irak-Krise ist das Thema des geplanten Gesprächs.
Claude Frey, der Präsident der aussenpolitischen Kommission des
Nationalrates, kritisierte die Haltung der neuen Aussenministerin. Laut
BaZ bedauere er das gestellte Ultimatum. Die Haltung sei falsch. Die
Bundesrätin habe sich in eine Position der Schwäche begeben, indem sie
ihre Teilnahme am WEF von einem Entscheid Washingtons abhängig gemacht
habe.
Hilfselement
der Öffentlichkeit
BERN. Der Zivilschutz leistet Dienste für die Gemeinschaft und ist ein
Hilfselement der Öffentlichkeit. Bereits zum vierten aufeinander
folgenden Mal erreichten die vom Zivilschutz in einem Jahr geleisteten
Einsatztage zugunsten der Gemeinschaft die 200.000er Grenze. Die
Dienstleistung der über 50.000 eingesetzten Zivilschützer zeigt die
Bedeutung des Zivilschutzes als wichtiges Hilfselement im Dienste der Öffentlichkeit.
Die Expo.02 unterstützten gut 8.500 Angehörige des Zivilschutzes, in
den grossen Unwettertagen in den Kantonen Appenzell-Ausserrhoden und St.
Gallen, Bern, Tessin sowie Graubünden wurden über 13.000 Einsatztage
geleistet. Gegenüber 2001 hat sie diese Zahl gleich vervierfacht. Einen
bedeuteten Anteil, mit über 36.000 Tagen, an Einsätzen bei Schadenfällen,
hatten die Zivilschutzangehörigen auch im vergangenen Jahr, auch wenn
diese Zahl abgenommen hat. Arbeiten für kommunale Infrastrukturen wie
die Wiederherstellung von Wegen oder der Bau von Spielplätzen schlugen
mit rund 39.000 Tagen zu Buche, die Betreuung von Betagten und
Behinderten mit gut 28.000 Diensttagen. Weitere rund 34.000 Diensttage
wurden für verschiedene Anliegen und Anlässe in den Gemeinden und
Regionen geleistet. Nach Schätzungen dürfte praktisch jeder zweite
Diensttag im Zivilschutz direkt der Allgemeinheit zugute gekommen sein.
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