Zahl der Asylbewerber ist stabil geblieben

BERN. Laut einer Studie des Internationalen Zentrums für Migrations- und Entwicklungspolitik (ICMPD) vom Oktober 2002, ist die Schweiz bei ihrer Arbeit vorbildlich, vor allem was die Organisation und den Umfang der Programme zur Förderung der freiwilligen Rückkehr anbelangt.

Woran sterben die Armen und die Reichen?

BERN. Die Weltgesund- heitsbehörde (WHO) in Genf hat den neuen Weltgesundheitsbericht 2002 veröffentlicht. Tabak und Alkohol sind die Krankmacher Nr. 1.

Swiss Post verbessert Angebot

BERN. Das auf internationale Massensendungen spezialisierte US-Unternehmen Priority Post wird von der Swiss Post International (SPI) gekauft.

Keine Gegenstimme für WBK

BERN. Die Eintretung der Nationalrats- kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) auf die mit 17,3 Mrd. Franken dotierte Vorlage zur Förderung des Denkplatzes Schweiz, ist ohne Gegenstimme durchgeführt worden.

Schweiz übernimmt Präsidentschaft

BERN. Am 13. Januar 2003 wurde der Schweizer Botschafter Jenö Staehelin, Chef der Schweizer UNO-Mission in New York, zum Präsidenten des Verwaltungsrats des Kinderhilfsfonds der Vereinten Nationen (UNICEF) ernannt.

Sportkonferenz für Entwicklung und Frieden

BERN. An der 1. Internationalen Konferenz für Sport und Entwicklung, die vom 16. bis 18. Februar in Magglingen stattfindet, nehmen hochkarätige Teilnehmer aus Politik, Sport, Wissenschaft und Wirtschaft teil. 

Zahl der Asylbewerber ist stabil geblieben

BERN. Laut einer Studie des Internationalen Zentrums für Migrations- und Entwicklungspolitik (ICMPD) vom Oktober 2002, ist die Schweiz bei ihrer Arbeit vorbildlich, vor allem was die Organisation und den Umfang der Programme zur Förderung der freiwilligen Rückkehr anbelangt.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

14.  Januar 2003

Zahl der Asylbewerber ist stabil geblieben

BERN. Laut einer Studie des Internationalen Zentrums für Migrations- und Entwicklungspolitik (ICMPD) vom Oktober 2002, ist die Schweiz bei ihrer Arbeit vorbildlich, vor allem was die Organisation und den Umfang der Programme zur Förderung der freiwilligen Rückkehr anbelangt. Unter den von der ICMPD untersuchten Staaten hat die Schweiz im Vergleich, eine herausragende Stellung. Zum Beispiel zeigen die Massnahmen, welche nach dem Afrika-Bericht der BFF im Sommer 2002 erarbeitet worden sind, die ersten Resultate. Durchschnittlich wurde eine Abnahme der Asylgesuche von westafrikanischen Asylsuchenden in den letzten Monaten des Jahres 2002 festgestellt.

Diese Massnahmen werden im Jahr 2003 fortgesetzt. Das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) präsentierte heute (14.1.) Ziele für die kommenden Monate, um den Hausforderungen im Asylbereich zu begegnen. Der Rückkehr von abgewiesenen Asylsuchenden werden in den nächsten Monaten grosse Aufmerksamkeit gewidmet. Ziel ist es ebenfalls, zusätzliche Migrationsabkommen mit verschiedenen Staaten abzuschliessen.

25.185 Gesuche wurden im Verfahrensbereich im vergangenen Jahr von der BFF erledigt. 30.000 werden für das Jahr 2003 erwartet. Das BFF zieht fünf Monate nach dem Ausbau der Entscheidkapazität in den Empfangsstellen eine positive Bilanz. Während dieser Zeit wurden an den vier Empfangsstellen die Asylgesuche von insgesamt 2.243 Personen erstinstanzlich entschieden. 7 Tage betrug die durchschnittliche Verfahrensdauer. In Basel, Chiasso, Kreuzlingen und Vallorbe ist ein weiterer Ausbau der Verfahrenssektionen geplant.

Im Jahr 2002 haben 26.125 Personen, 5.492 mehr als im Vorjahr, in der Schweiz um Asyl gesucht. Durch die tiefen Bestände konnten die Ausgaben rund um eine halbe Milliarde Franken auf weniger als eine Milliarde Franken gesenkt werden.

Woran sterben die Armen und die Reichen?

Die Weltgesundheitsbehörde (WHO) in Genf hat den neuen Weltgesundheitsbericht 2002 veröffentlicht. Tabak und Alkohol sind die Krankmacher Nr. 1.

BERN. Der Inhalt des Weltgesundheitsberichtes zeigt, dass die Folgen von Tabakkonsum und Alkoholmissbrauch erhebliche Anteile des Krankheits- und Sterbegeschehens auf unserem Globus ausmachen. Es sind dabei auch erhebliche regionale Differenzen in unterschiedlich entwickelten Weltregionen vorhanden. In den reichen Ländern zählen Tabak und Alkohol zu den ersten Gründen der Sterberate in der Bevölkerung.

Die lokale Kooperationsstelle der WHO in der Schweiz ist die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA). Diese Ergebnisse sind für ihre Arbeit der Prävention von Alkoholproblemen eine Bestätigung. Die regelmässigen Untersuchungen der WHO über die Ursachen der Krankheitsbelastung der Weltbevölkerung geschieht auf der Basis von Risikofaktoren und dem Krankheitsgeschehen in den 14 Weltregionen, die jeweils nach ihrer wirtschaftlichen Entwicklung unterteilt werden. Die schweizerische Arbeitsgruppe der SFA hat die Rolle von Alkohol untersucht. Die höchst unterschiedliche Situationen, in mehr oder weniger entwickelten Teilen der Welt, werden dabei durch eine globale Betrachtung der Krankheiten verstellt. Weltweit sind Hunger, Unterernährung bei Müttern und Kindern sowie ungeschützter Sexualverkehr (als Ursache für Aidserkrankungen) die häufigste Todes- und Krankheitsursachen. Erst dann folgen Bluthochdruck und Tabak- sowie Alkoholmissbrauch. In den entwickelten Ländern der westlichen Welt sieht die Situation hingegen anders aus. Tabak und Alkohol fordern ihren Tribut.

Mangelernährung und Infektionskrankheiten spielen beim Verlust gesunder Lebensjahre, dem hauptsächlichen WHO-Messkriterium für das globale Krankheitsgeschehen, keine hervorragende Rolle mehr, stattdessen sind es nun die Folgen von Tabak- und Alkoholkonsum. 12,2 Prozent aller verlorenen Lebensjahre sind in der entwickelten Welt durch Tabak- und 9,2 Prozent durch Alkoholkonsum bedingt. Damit belegen diese Alltagsdrogen den ersten und dritten Platz unter den 10 wichtigsten Risikofaktoren.

Swiss Post verbessert Angebot

BERN. Das auf internationale Massensendungen spezialisierte US-Unternehmen Priority Post wird von der Swiss Post International (SPI) gekauft. Der internationale Bereich der Schweizerischen Post baut mit der Akquisition seine Position im US-Markt aus. Gemäss BaZ teilte die SPI  am Dienstag mit, dass dank dieser Partnerschaft Geschäftskunden im internationalen Mailingversand von rascheren Beförderungszeiten von den USA aus profitieren könnten. Das im Raum Baltimore ansässige Unternehmen sei in diesem Bereich einer der grössten postunabhängigen Anbieter und spezialisiert auf Vorsortierung und Verarbeitung von Massensendungen. Dazu verfüge Priority Post über technische hochentwickelte Software. Auch längerfristig bessere Importbedingungen für den wichtigen US-Markt erhoffe sich die SPI. Das Angebot für SPI-Geschäftskunden werde mit dem Kauf erweitert und verbessert. Eine Kapazitätsverlagerung ins Ausland finde nicht statt.

Die SPI, welche 1996 gegründet worden ist, beschäftigt rund 500 Mitarbeiter und verfügt über Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich, Holland, Grossbritannien und den USA. Erst im vergangenen Oktober hatte SPI das österreichisches Unternehmen Globemail erworben.

Keine Gegenstimme für WBK

BERN. Die Eintretung der Nationalratskommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) auf die mit 17,3 Mrd. Franken dotierte Vorlage zur Förderung des Denkplatzes Schweiz, ist ohne Gegenstimme durchgeführt worden. Der Effort des Bundesrates, zwischen 2004 und 2007 jährlich 6 Prozent mehr für Bildung Forschung und Technologie zu investieren als in den Jahren 2000 bis 2003, ist von der WBK begrüsst worden.

Schweiz übernimmt Präsidentschaft

BERN. Am 13. Januar 2003 wurde der Schweizer Botschafter Jenö Staehelin, Chef der Schweizer UNO-Mission in New York, zum Präsidenten des Verwaltungsrats des Kinderhilfsfonds der Vereinten Nationen (UNICEF) ernannt. Die Amtsdauer gilt für das Jahr 2003. Der Verwaltungsrat, dem 36 Staaten angehören, begleitet und überwacht die Tätigkeiten der UNICEF als dessen Aufsichtsgremium.

Sportkonferenz für Entwicklung und Frieden

BERN. An der 1. Internationalen Konferenz für Sport und Entwicklung, die vom 16. bis 18. Februar in Magglingen stattfindet, nehmen hochkarätige Teilnehmer aus Politik, Sport, Wissenschaft und Wirtschaft teil. Die Konferenz, die von Bundesrat Samuel Schmid eröffnet werden wird, bringt hochrangige Vertreter aus mehreren Dutzend Ländern, wie den polnischen präsidenten Aleksander Kwasniewski, IOC-Präsident Jaques Rogge, UNICEF-Direktorin Carol Bellamy, der russische Sportminister und ehemalige Eishockeystar Vyacheslav Fetisov, Der Ballonfahrer Bertrand Piccard oder der ehemalige Olympiasieger und Präsident des Olympischen Koitees von Kenia, Kipchoge Keino. Laut Adolf Ogi, Sonderbeauftragter des UNO-Generalsekretärs für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden, müsste im Kampf gegen die grossen Bedrohungen der Menschheit, Armut und Krieg, die ganze positive Motivationskraft des Sports ausgenützt, und das Engagement aller gesellschaftlicher Kräfte gebraucht werden. Ziel der Konferenz sei es, für die vielfältigen Möglichkeiten des Sports für Entwicklung und Friedensförderung zu sensibilisieren, gemeinsames Terrain abzustecken und konkrete Strategien, Initiativen und Massnahmen anzuschieben.  

Zahl der Asylbewerber ist stabil geblieben

BERN. Laut einer Studie des Internationalen Zentrums für Migrations- und Entwicklungspolitik (ICMPD) vom Oktober 2002, ist die Schweiz bei ihrer Arbeit vorbildlich, vor allem was die Organisation und den Umfang der Programme zur Förderung der freiwilligen Rückkehr anbelangt. Unter den von der ICMPD untersuchten Staaten hat die Schweiz im Vergleich, eine herausragende Stellung. Zum Beispiel zeigen die Massnahmen, welche nach dem Afrika-Bericht der BFF im Sommer 2002 erarbeitet worden sind, die ersten Resultate. Durchschnittlich wurde eine Abnahme der Asylgesuche von westafrikanischen Asylsuchenden in den letzten Monaten des Jahres 2002 festgestellt.

Diese Massnahmen werden im Jahr 2003 fortgesetzt. Das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) präsentierte heute (14.1.) Ziele für die kommenden Monate, um den Hausforderungen im Asylbereich zu begegnen. Der Rückkehr von abgewiesenen Asylsuchenden werden in den nächsten Monaten grosse Aufmerksamkeit gewidmet. Ziel ist es ebenfalls, zusätzliche Migrationsabkommen mit verschiedenen Staaten abzuschliessen.

25.185 Gesuche wurden im Verfahrensbereich im vergangenen Jahr von der BFF erledigt. 30.000 werden für das Jahr 2003 erwartet. Das BFF zieht fünf Monate nach dem Ausbau der Entscheidkapazität in den Empfangsstellen eine positive Bilanz. Während dieser Zeit wurden an den vier Empfangsstellen die Asylgesuche von insgesamt 2.243 Personen erstinstanzlich entschieden. 7 Tage betrug die durchschnittliche Verfahrensdauer. In Basel, Chiasso, Kreuzlingen und Vallorbe ist ein weiterer Ausbau der Verfahrenssektionen geplant.

Im Jahr 2002 haben 26.125 Personen, 5.492 mehr als im Vorjahr, in der Schweiz um Asyl gesucht. Durch die tiefen Bestände konnten die Ausgaben rund um eine halbe Milliarde Franken auf weniger als eine Milliarde Franken gesenkt werden.

 

 

 

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