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Zahl
der Asylbewerber ist stabil geblieben
BERN. Laut einer Studie des Internationalen Zentrums für Migrations- und
Entwicklungspolitik (ICMPD) vom Oktober 2002, ist die Schweiz bei ihrer
Arbeit vorbildlich, vor allem was die Organisation und den Umfang der
Programme zur Förderung der freiwilligen Rückkehr anbelangt. Unter den
von der ICMPD untersuchten Staaten hat die Schweiz im Vergleich, eine
herausragende Stellung. Zum Beispiel zeigen die Massnahmen, welche nach
dem Afrika-Bericht der BFF im Sommer 2002 erarbeitet worden sind, die
ersten Resultate. Durchschnittlich wurde eine Abnahme der Asylgesuche
von westafrikanischen Asylsuchenden in den letzten Monaten des Jahres
2002 festgestellt.
Diese
Massnahmen werden im Jahr 2003 fortgesetzt. Das Bundesamt für Flüchtlinge
(BFF) präsentierte heute (14.1.) Ziele für die kommenden Monate, um
den Hausforderungen im Asylbereich zu begegnen. Der Rückkehr von
abgewiesenen Asylsuchenden werden in den nächsten Monaten grosse
Aufmerksamkeit gewidmet. Ziel ist es ebenfalls, zusätzliche
Migrationsabkommen mit verschiedenen Staaten abzuschliessen.
25.185
Gesuche wurden im Verfahrensbereich im vergangenen Jahr von der BFF
erledigt. 30.000 werden für das Jahr 2003 erwartet. Das BFF zieht fünf
Monate nach dem Ausbau der Entscheidkapazität in den Empfangsstellen
eine positive Bilanz. Während dieser Zeit wurden an den vier
Empfangsstellen die Asylgesuche von insgesamt 2.243 Personen
erstinstanzlich entschieden. 7 Tage betrug die durchschnittliche
Verfahrensdauer. In Basel, Chiasso, Kreuzlingen und Vallorbe ist ein
weiterer Ausbau der Verfahrenssektionen geplant.
Im
Jahr 2002 haben 26.125 Personen, 5.492 mehr als im Vorjahr, in der
Schweiz um Asyl gesucht. Durch die tiefen Bestände konnten die Ausgaben
rund um eine halbe Milliarde Franken auf weniger als eine Milliarde
Franken gesenkt werden.
Woran
sterben die Armen und die Reichen?
Die
Weltgesundheitsbehörde (WHO) in Genf hat den neuen
Weltgesundheitsbericht 2002 veröffentlicht. Tabak und Alkohol sind die
Krankmacher Nr. 1.
BERN. Der Inhalt des Weltgesundheitsberichtes zeigt, dass die Folgen von
Tabakkonsum und Alkoholmissbrauch erhebliche Anteile des Krankheits- und
Sterbegeschehens auf unserem Globus ausmachen. Es sind dabei auch
erhebliche regionale Differenzen in unterschiedlich entwickelten
Weltregionen vorhanden. In den reichen Ländern zählen Tabak und
Alkohol zu den ersten Gründen der Sterberate in der Bevölkerung.
Die
lokale Kooperationsstelle der WHO in der Schweiz ist die Schweizerische
Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA). Diese
Ergebnisse sind für ihre Arbeit der Prävention von Alkoholproblemen
eine Bestätigung. Die regelmässigen Untersuchungen der WHO über die
Ursachen der Krankheitsbelastung der Weltbevölkerung geschieht auf der
Basis von Risikofaktoren und dem Krankheitsgeschehen in den 14
Weltregionen, die jeweils nach ihrer wirtschaftlichen Entwicklung
unterteilt werden. Die schweizerische Arbeitsgruppe der SFA hat die
Rolle von Alkohol untersucht. Die höchst unterschiedliche Situationen,
in mehr oder weniger entwickelten Teilen der Welt, werden dabei durch
eine globale Betrachtung der Krankheiten verstellt. Weltweit sind
Hunger, Unterernährung bei Müttern und Kindern sowie ungeschützter
Sexualverkehr (als Ursache für Aidserkrankungen) die häufigste Todes-
und Krankheitsursachen. Erst dann folgen Bluthochdruck und Tabak- sowie
Alkoholmissbrauch. In den entwickelten Ländern der westlichen Welt
sieht die Situation hingegen anders aus. Tabak und Alkohol fordern ihren
Tribut.
Mangelernährung
und Infektionskrankheiten spielen beim Verlust gesunder Lebensjahre, dem
hauptsächlichen WHO-Messkriterium für das globale Krankheitsgeschehen,
keine hervorragende Rolle mehr, stattdessen sind es nun die Folgen von
Tabak- und Alkoholkonsum. 12,2 Prozent aller verlorenen Lebensjahre sind
in der entwickelten Welt durch Tabak- und 9,2 Prozent durch
Alkoholkonsum bedingt. Damit belegen diese Alltagsdrogen den ersten und
dritten Platz unter den 10 wichtigsten Risikofaktoren.
Swiss
Post verbessert Angebot
BERN.
Das auf internationale Massensendungen spezialisierte US-Unternehmen
Priority Post wird von der Swiss Post International (SPI) gekauft.
Der internationale Bereich der Schweizerischen Post baut mit der
Akquisition seine Position im US-Markt aus. Gemäss BaZ teilte die SPI
am Dienstag mit, dass dank dieser Partnerschaft Geschäftskunden
im internationalen Mailingversand von rascheren Beförderungszeiten von
den USA aus profitieren könnten. Das im Raum Baltimore ansässige
Unternehmen sei in diesem Bereich einer der grössten postunabhängigen
Anbieter und spezialisiert auf Vorsortierung und Verarbeitung von
Massensendungen. Dazu verfüge Priority Post über technische
hochentwickelte Software. Auch längerfristig bessere Importbedingungen
für den wichtigen US-Markt erhoffe sich die SPI. Das Angebot für
SPI-Geschäftskunden werde mit dem Kauf erweitert und verbessert. Eine
Kapazitätsverlagerung ins Ausland finde nicht statt.
Die
SPI, welche 1996 gegründet worden ist, beschäftigt rund 500
Mitarbeiter und verfügt über Tochtergesellschaften in Deutschland,
Frankreich, Holland, Grossbritannien und den USA. Erst im vergangenen
Oktober hatte SPI das österreichisches Unternehmen Globemail erworben.
Keine
Gegenstimme für WBK
BERN. Die Eintretung der Nationalratskommission für Wissenschaft, Bildung
und Kultur (WBK) auf die mit 17,3 Mrd. Franken dotierte Vorlage zur Förderung
des Denkplatzes Schweiz, ist ohne Gegenstimme durchgeführt worden. Der
Effort des Bundesrates, zwischen 2004 und 2007 jährlich 6 Prozent mehr
für Bildung Forschung und Technologie zu investieren als in den Jahren
2000 bis 2003, ist von der WBK begrüsst worden.
Schweiz
übernimmt Präsidentschaft
BERN.
Am 13. Januar 2003 wurde der Schweizer Botschafter Jenö Staehelin,
Chef der Schweizer UNO-Mission in New York, zum Präsidenten des
Verwaltungsrats des Kinderhilfsfonds der Vereinten Nationen (UNICEF)
ernannt. Die Amtsdauer gilt für das Jahr 2003. Der Verwaltungsrat, dem
36 Staaten angehören, begleitet und überwacht die Tätigkeiten der
UNICEF als dessen Aufsichtsgremium.
Sportkonferenz
für Entwicklung und Frieden
BERN. An der 1. Internationalen Konferenz für Sport und Entwicklung, die
vom 16. bis 18. Februar in Magglingen stattfindet, nehmen hochkarätige
Teilnehmer aus Politik, Sport, Wissenschaft und Wirtschaft teil. Die
Konferenz, die von Bundesrat Samuel Schmid eröffnet werden wird, bringt
hochrangige Vertreter aus mehreren Dutzend Ländern, wie den polnischen
präsidenten Aleksander Kwasniewski, IOC-Präsident Jaques Rogge,
UNICEF-Direktorin Carol Bellamy, der russische Sportminister und
ehemalige Eishockeystar Vyacheslav Fetisov, Der Ballonfahrer Bertrand
Piccard oder der ehemalige Olympiasieger und Präsident des Olympischen
Koitees von Kenia, Kipchoge Keino. Laut Adolf Ogi, Sonderbeauftragter
des UNO-Generalsekretärs für Sport im Dienst von Entwicklung und
Frieden, müsste im Kampf gegen die grossen Bedrohungen der Menschheit,
Armut und Krieg, die ganze positive Motivationskraft des Sports ausgenützt,
und das Engagement aller gesellschaftlicher Kräfte gebraucht werden.
Ziel der Konferenz sei es, für die vielfältigen Möglichkeiten des
Sports für Entwicklung und Friedensförderung zu sensibilisieren,
gemeinsames Terrain abzustecken und konkrete Strategien, Initiativen und
Massnahmen anzuschieben.
Zahl
der Asylbewerber ist stabil geblieben
BERN. Laut einer Studie des Internationalen Zentrums für Migrations- und
Entwicklungspolitik (ICMPD) vom Oktober 2002, ist die Schweiz bei ihrer
Arbeit vorbildlich, vor allem was die Organisation und den Umfang der
Programme zur Förderung der freiwilligen Rückkehr anbelangt. Unter den
von der ICMPD untersuchten Staaten hat die Schweiz im Vergleich, eine
herausragende Stellung. Zum Beispiel zeigen die Massnahmen, welche nach
dem Afrika-Bericht der BFF im Sommer 2002 erarbeitet worden sind, die
ersten Resultate. Durchschnittlich wurde eine Abnahme der Asylgesuche
von westafrikanischen Asylsuchenden in den letzten Monaten des Jahres
2002 festgestellt.
Diese
Massnahmen werden im Jahr 2003 fortgesetzt. Das Bundesamt für Flüchtlinge
(BFF) präsentierte heute (14.1.) Ziele für die kommenden Monate, um
den Hausforderungen im Asylbereich zu begegnen. Der Rückkehr von
abgewiesenen Asylsuchenden werden in den nächsten Monaten grosse
Aufmerksamkeit gewidmet. Ziel ist es ebenfalls, zusätzliche
Migrationsabkommen mit verschiedenen Staaten abzuschliessen.
25.185
Gesuche wurden im Verfahrensbereich im vergangenen Jahr von der BFF
erledigt. 30.000 werden für das Jahr 2003 erwartet. Das BFF zieht fünf
Monate nach dem Ausbau der Entscheidkapazität in den Empfangsstellen
eine positive Bilanz. Während dieser Zeit wurden an den vier
Empfangsstellen die Asylgesuche von insgesamt 2.243 Personen
erstinstanzlich entschieden. 7 Tage betrug die durchschnittliche
Verfahrensdauer. In Basel, Chiasso, Kreuzlingen und Vallorbe ist ein
weiterer Ausbau der Verfahrenssektionen geplant.
Im
Jahr 2002 haben 26.125 Personen, 5.492 mehr als im Vorjahr, in der
Schweiz um Asyl gesucht. Durch die tiefen Bestände konnten die Ausgaben
rund um eine halbe Milliarde Franken auf weniger als eine Milliarde
Franken gesenkt werden.
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