Deutsch- und Integrationskurs- angebote Online

ZÜRICH. Sämtliche Deutsch- und Integrationskurse von staatlichen und privaten Anbietern sind in Zürich von der Fachstelle für interkulturelle Fragen (FIF) in ihre Homepage aufgenommen worden.

Rahmenbedingungen       für Abfallgesetz

BERN. Um das bernische Abfallgesetz den gewandelten Rahmenbedingungen anzupassen, legt der Regierungsrat dem Grossen Rat einen entsprechenden Entwurf vor.

Sparauftrag für Spitäler

BERN. Vorgaben für einen Sparauftrag an die Spitalgruppen und Spitäler werden von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern erarbeitet.

Verteilungsplan genehmigt

BASEL. Der Verteilungsplan und das Budget 2003 der Sport-Toto-Gelder wurden vom Regierungsrat genehmigt.

Neue Dienstleistungsstelle der UNI BASEL

BASEL. Eine neue attraktive Dienstleistung wurde anfangs Jahr von der Universität Basel geschaffen und im Rahmen einer Medienorientierung vorgestellt...

Erstellung des Pflegewohnheimes Falkenstein

BASEL. Für die Erstellung eines Alters- und Pflegeheimes an der Ecke Dornacherstrasse 300 / Falkensteinerstrasse 30 genehmigte der Regierungsrat durch den Grossen Rat einen Kredit von 7,998 Millionen Franken an die Kosten von insgesamt 35,5 Millionen Franken.

Vermittelt werden "Leihgrosis" oder "Leihgotten"

ZÜRICH. Ein neues Patenschaftsprojekt der Caritas Zürich heisst "Mit mir." Für Kinder aus Familien, die in schwierigen Verhältnissen leben, werden Gotten und Göttis gesucht.

Der Basler Bär ist wieder los!

BASEL. Am Montag war der diesjährige Bärentag, welcher die Verbundenheit der verschiedenen Bevölkerungsgruppen unterstreicht. Wie jedes Jahr führte er tanzend durchs Kleinbasel.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

14. Januar 2003

Deutsch- und Integrationskursangebote Online

Sämtliche Deutsch- und Integrationskurse von staatlichen und privaten Anbietern sind in Zürich von der Fachstelle für interkulturelle Fragen (FIF) in ihre Homepage aufgenommen worden.

ZÜRICH. „Deutsch lernen in Zürich“ heisst die Datenbank der FIF und ist eine Übersicht über die Deutsch- und Integrationskurse in der Stadt Zürich. Die Datenbank ist gegliedert in Alphabetisierungskurse, Intensiv-, Tages-, Abend-, Samstags- und Diplomkursen, Frauenkursen, Kursen für bestimmte Sprachgruppen, Zürichdeutschkursen, Integrations- und Informationskursen.

Die Kurstypen können durch Suchfelder direkt abgefragt werden. Auf der Seite, in der die Kurse aufgeführt sind, erhalten alle Interessenten und Interessentinnen erst einmal einen kleinen Überblick über den gewünschten Kurs. In dem jeweiligen Kästchen, in dem die Kurzinformationen angegeben sind, befinden sich rechts kleine Pfeile, mit denen man durch Anklicken zu den Details der Kurse gelangt. Ein paar Beispiele aus den Details zu den Kursen sind der Kursanbieter, die Zielgruppe, die Voraussetzungen, der Kursort, die Intensität und Dauer des Kurses und die Kurskosten.

Die Integrationskurse sind in verschiedene Altersgruppen eingeteilt und sind staatlich bewilligt. In einem Vorgespräch werden die Vorkenntnisse erörtert und der Erfolg versprechendste Kurs angeboten. Hier können wir als Beispiel einen Integrationskurs für Kinder ab 11 Jahren nennen. In diesem Kurs werden fremdsprachige Kinder in das Schweizer Schulsystem integriert.

Die Informationsquelle ist eine bequeme und schnelle Datenbank für alle Personen, die aus der Vielfalt der Angebote einen für sie möglichst optimalen Deutschkurs suchen. Die klare Struktur des Verzeichnisses macht sie übersichtlich und benutzerfreundlich. Neben den 293 Kursen, die in der Datenbank vorhanden sind, bietet die Fachstelle für Interkulturelle Fragen aber, wie gehabt, selbst Deutschkurse an. Die Internetadresse für die Kursliste lautet: www.fif.ch. Ein Besuch lohnt sich.

Natur- und Heimatschutz

BASEL. Die beabsichtigte Teilrevision des Bundesgesetztes über den Natur- und Heimatschutz wurde seitens des Regierungsrates sehr begrüsst. Ein wichtiger Schritt für den Natur- und Landschaftsschutz, aber auch für die Attraktivität des Schweizerischen Tourismus, wird mit der Schaffung von Natur- und Landschaftsschutz gemacht. Die Einbeziehung der Kantone und der betroffenen Fachstellen für Natur- und Landschaftsschutz bei der Detailausarbeitung der Gesetz- und Verordnungsgebung, insbesondere bei der Kriteriendefinition, ist ein wichtiges Anliegen des Regierungsrates.

Rahmenbedingungen für Abfallgesetz

BERN. Um das bernische Abfallgesetz den gewandelten Rahmenbedingungen anzupassen, legt der Regierungsrat dem Grossen Rat einen entsprechenden Entwurf vor. Die Einführung einer kantonalen Betriebsbewilligung für Abfallanlagen, eine Deklarationspflicht der Entsorgungswege von Bauabfällen sowie die Möglichkeit, eine Sicherheitsleistung zu verlangen ist vorgesehen. Der Entwurf wurde in der Vernehmlassung positiv aufgenommen.

Sparauftrag für Spitäler

BERN. Vorgaben für einen Sparauftrag an die Spitalgruppen und Spitäler werden von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern erarbeitet. Damit setzt sie eine Planungserklärung um, die der Grosse Rat anlässlich der Debatte über die Strategische Aufgabenüberprüfung überwiesen hat. Die Ratsmehrheit hat beschlossen, auf die Umwandlung von Bezirksspitälern in Polikliniken zu verzichten. Am Sparpotential wird aber festgehalten.

Verteilungsplan genehmigt

BASEL. Der Verteilungsplan und das Budget 2003 der Sport-Toto-Gelder wurden vom Regierungsrat genehmigt. In Basel werden für die Unterstützung des privatrechtlichen Sports Mittel in der Höhe von 2,003 Millionen Franken aus den Sport-Toto-Geldern vorgesehen. Als Beispiel erhalten über 300 Vereine aus Basel 480.000 Franken an fixen Beiträgen. Auch für Verwaltungskosten werden 20.000 Franken budgetiert, und als Einlage in den Spezialfonds für grössere bauliche Vorhaben sind 270.000 Franken vorgesehen.

Neue Dienstleistungsstelle der UNI BASEL

BASEL. Eine neue attraktive Dienstleistung wurde anfangs Jahr von der Universität Basel geschaffen und im Rahmen einer Medienorientierung vorgestellt: Interessierte können sich seit dem 1. Januar 2003 von innerhalb und ausserhalb der Universität per Internet über Forschungsaktivitäten an der Universität informieren. Auf die Homepage der neu geschaffenen Forschungsdatenbank führt ein Klick auf www.forschnungsdb.unibas.ch, von dort aus weiter zu etwa 500 Projekten aller Fakultäten und Institute. Beispielsweise wissen Sie was "Gender Studies" sind, beziehungsweise worüber wird nun an der Uni Basel diesbezüglich konkret geforscht? Oder ihr Neffe aus Bern will in Ethnologie promovieren und sein Hauptinteresse gilt den afrikanischen Ländern. Welche Universität der Schweiz ist hier spezialisiert? Genau auf solche Fragen kann die neue Forschungsdatenbank der Universität FORSCHUNG@UNIBAS Auskunft geben.

Zwar ist sie noch im Aufbau, wurde aber online geschaltet und zur externen Nutzung freigegeben. So wie das Vorlesungsverzeichnis einen detaillierten Überblick über die Lehrangebote auch für universitätsexterne Personen ermöglicht, liefert die neue Forschungsdatenbank ein systematisches, detailliertes Bild der vielfältigen Forschungsaktivitäten in den Seminaren, Instituten, Departementen und Fakultäten der Universität Basel.

Erstellung des Pflegewohnheimes Falkenstein

BASEL. Für die Erstellung eines Alters- und Pflegeheimes an der Ecke Dornacherstrasse 300 / Falkensteinerstrasse 30 genehmigte der Regierungsrat durch den Grossen Rat einen Kredit von 7,998 Millionen Franken an die Kosten von insgesamt 35,5 Millionen Franken. Dem in früheren Jahren entwickelten Konzept für die Finanzierung der Alters- und Pflegeheime folgt diese Vorlage. Der Regierungsrat stimmte im Grundsatz der Ausrichtung von Bau- und Betriebssubventionen an das Bürgerspital als Trägerschaft für das geplante "Pflegewohnheim Falkstein" bereits im November 2001 zu. Damals hatte der Bürgergemeinderat die Realisierung des neuen Pflegeheimes gutgeheissen. Auch dank finanziellem Entgegenkommen von Coop beim Einkauf der Liegenschaft an der Dornacherstrasse ist das Projekt zustande gekommen.

Zu einem Pflegewohnheim mit maximal 86 Pflegeplätzen, davon 70 in Einbettzimmern, verteilt auf acht Wohngruppen ist der Umbau des bisherigen Bürogebäudes vorgesehen.

Ein weitgehend autonomer Betrieb in den Wohngruppen wird vorgesehen: Tägliche Arbeiten sollen demnach nicht zentral, sondern dezentral und zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern verrichtet werden. Somit wird die Teilnahme am gemeinsamen Leben sowie der Rückzug ins eigene Zimmer ermöglicht.

Vermittelt werden "Leihgrosis" oder "Leihgotten"

ZÜRICH. Ein neues Patenschaftsprojekt der Caritas Zürich heisst "Mit mir." Für Kinder aus Familien, die in schwierigen Verhältnissen leben, werden Gotten und Göttis gesucht. Die Caritas Zürich möchte somit benachteiligte Kinder fördern und belasteten Eltern Erleichterung im Alltag schaffen. Auch in der reichen Schweiz bedeuten Kinder ein Armutsrisiko. Scheidung, Erwerbslosigkeit oder eine längere Krankheit bringen Familien schnell in einen Engpass. Laut einer Studie, welche im Jahr 2000 im Auftrag der eidgenössischen Kommission für Familienfragen durchgeführt wurde, leben 6 Prozent der Familien in der Schweiz unter dem Existenzminimum. Immer weniger Kinder wachsen in traditionellen Familienstrukturen auf. An Bedeutung verloren haben die Beziehungen zu Grosseltern, Tanten und anderen Verwandten. Selbstverständlich sind die familiären Bindungen nicht mehr. Aus zeitlichen und finanziellen Belastungen können neue soziale Kontakte, welche diesen Verlust auffangen würden, nicht aufgebaut werden. Das neue Patenschaftsprogramm der Caritas Zürich bietet eine Entlastung für Familien in schwierigen Situationen. "Leihgrosis" oder "Gotten" werden vermittelt, welche mit den Kindern ein oder zwei Mal im Monat einen halben oder ganzen Tag verbringen. Statt Geldspenden werden den Kindern von Freiwilligen ein paar unbeschwerte Stunden und Zeit geschenkt.

Der Basler Bär ist wieder los!

Am Montag war der diesjährige Bärentag, welcher die Verbundenheit der verschiedenen Bevölkerungsgruppen unterstreicht. Wie jedes Jahr führte er tanzend durchs Kleinbasel.

BASEL. „Kleinbasel, eines der schönsten Quartiere der Stadt, symbolisiert das Miteinander und die Vielfalt“, sagte Grossratspräsident Ernst-Ulrich Katzenstein am diesjährigen Bärentag nach dem Bärenspiel in der Reithalle der Kaserne. Wie jedes Jahr fand auch am 13. Januar zwischen den Umzügen ein  multikulturelles Bärenmahl statt, welches vom Soziologen Ueli Mäder moderiert wurde. Kulinarische Köstlichkeiten aus Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika standen zur Verpflegung bereit. Kurze Tischreden und kulturelle Beiträge bereicherten das Programm. Im Gegensatz zum Vogel Gryff, an dessen Mahl ausschliesslich geladene und nur männliche Gäste dabei sein dürfen, war das Bärenmahl offen für alle, die dabei sein wollten, da der Bärentag als Symbol der Solidarität angesehen wird.

1998 gesellte sich zu den drei Kleinbasler Ehrenzeichen Vogel Gryff, Leu und Wilde Maa, ein grosser schwarzer Bär. Die damals gegründete „Gesellschaft zum Bären“ vereint Frauen und Männer, die mit dem Kleinbasel verbunden sind und fördert das Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Hiermit wurde auch dafür gesorgt, dass künftige Generationen im Zusammenhang mit dem Bärentag von Tradition sprechen können, denn Tradition verbindet Gegenwart und Vergangenheit.

Der Tanz des schwarzen Bären startete um 14 Uhr vor der Matthäuskirche und führte den ganzen Nachmittag durchs Kleinbasel. Dort machte er Halt vor Alters- und Tagesheimen sowie bei verschiedenen Schulen und Kindergärten. Nach dem Umzug marschierte er in Begleitung zahlreicher Kinder und Erwachsene in die Reithalle Kaserne ein und eröffnete das „Bärenmähli“ mit seinem Tanz.

Tischrednerinnen und Tischredner wie der Grossratspräsident BS Hans-Ulrich Katzenstein, Özcan Gümüs, angehende Politologin, Saida Keller, Publizistin TV DRS, Peter Liatowitsch, Anwalt und Mediator und Jacques Picard, Mitglied der Bergier Kommission, ergriffen dabei die Gelegenheit, das Wort zu ergreifen.

Ozcan Gümüs schilderte in ihrer Rede als in der Schweiz lebende und eingebürgerte und in Deutschland studierende Migrantin ihre Erfahrungen und dementsprechend die Einschränkungen, die sie akzeptieren sollte. Sie gehöre der zweiten Generation an und könne nicht verstehen, warum sie eine Ausländerin oder eine Migrantin sein sollte. Mit welchen Argumenten wolle man der dritten oder der vierten Generation, die nicht vom Ausland kommen und hier geboren sind, klar machen, dass sie Migranten sind?

Integration hiesse ihrer Ansicht nach Benachteiligungen abbauen, die rechtliche Gleichstellung sowie die politische Partizipation fördern.

„Kurz um“, beendete Gümüs, „die Menschen einfach dazu gehören zu lassen!“ 

 

 

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