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Deutsch-
und Integrationskursangebote Online
Sämtliche
Deutsch- und Integrationskurse von staatlichen und privaten Anbietern
sind in Zürich von der Fachstelle für interkulturelle Fragen (FIF) in
ihre Homepage aufgenommen worden.
ZÜRICH. „Deutsch lernen in Zürich“ heisst die Datenbank der FIF und ist
eine Übersicht über die Deutsch- und Integrationskurse in der Stadt Zürich.
Die Datenbank ist gegliedert in Alphabetisierungskurse, Intensiv-,
Tages-, Abend-, Samstags- und Diplomkursen, Frauenkursen, Kursen für
bestimmte Sprachgruppen, Zürichdeutschkursen, Integrations- und
Informationskursen.
Die
Kurstypen können durch Suchfelder direkt abgefragt werden. Auf der
Seite, in der die Kurse aufgeführt sind, erhalten alle Interessenten
und Interessentinnen erst einmal einen kleinen Überblick über den gewünschten
Kurs. In dem jeweiligen Kästchen, in dem die Kurzinformationen
angegeben sind, befinden sich rechts kleine Pfeile, mit denen man durch
Anklicken zu den Details der Kurse gelangt. Ein paar Beispiele aus den
Details zu den Kursen sind der Kursanbieter, die Zielgruppe, die
Voraussetzungen, der Kursort, die Intensität und Dauer des Kurses und
die Kurskosten.
Die
Integrationskurse sind in verschiedene Altersgruppen eingeteilt und sind
staatlich bewilligt. In einem Vorgespräch werden die Vorkenntnisse erörtert
und der Erfolg versprechendste Kurs angeboten. Hier können wir als
Beispiel einen Integrationskurs für Kinder ab 11 Jahren nennen. In
diesem Kurs werden fremdsprachige Kinder in das Schweizer Schulsystem
integriert.
Die
Informationsquelle ist eine bequeme und schnelle Datenbank für alle
Personen, die aus der Vielfalt der Angebote einen für sie möglichst
optimalen Deutschkurs suchen. Die klare Struktur des Verzeichnisses
macht sie übersichtlich und benutzerfreundlich. Neben den 293 Kursen,
die in der Datenbank vorhanden sind, bietet die Fachstelle für
Interkulturelle Fragen aber, wie gehabt, selbst Deutschkurse an. Die
Internetadresse für die Kursliste lautet: www.fif.ch.
Ein Besuch lohnt sich.
Natur-
und Heimatschutz
BASEL. Die beabsichtigte Teilrevision des Bundesgesetztes über den Natur-
und Heimatschutz wurde seitens des Regierungsrates sehr begrüsst. Ein
wichtiger Schritt für den Natur- und Landschaftsschutz, aber auch für
die Attraktivität des Schweizerischen Tourismus, wird mit der Schaffung
von Natur- und Landschaftsschutz gemacht. Die Einbeziehung der Kantone
und der betroffenen Fachstellen für Natur- und Landschaftsschutz bei
der Detailausarbeitung der Gesetz- und Verordnungsgebung, insbesondere
bei der Kriteriendefinition, ist ein wichtiges Anliegen des
Regierungsrates.
Rahmenbedingungen
für Abfallgesetz
BERN. Um das bernische Abfallgesetz den gewandelten Rahmenbedingungen
anzupassen, legt der Regierungsrat dem Grossen Rat einen entsprechenden
Entwurf vor. Die Einführung einer kantonalen Betriebsbewilligung für
Abfallanlagen, eine Deklarationspflicht der Entsorgungswege von Bauabfällen
sowie die Möglichkeit, eine Sicherheitsleistung zu verlangen ist
vorgesehen. Der Entwurf wurde in der Vernehmlassung positiv aufgenommen.
Sparauftrag
für Spitäler
BERN.
Vorgaben für einen Sparauftrag an die Spitalgruppen und Spitäler
werden von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern
erarbeitet. Damit setzt sie eine Planungserklärung um, die der Grosse
Rat anlässlich der Debatte über die Strategische Aufgabenüberprüfung
überwiesen hat. Die Ratsmehrheit hat beschlossen, auf die Umwandlung
von Bezirksspitälern in Polikliniken zu verzichten. Am Sparpotential
wird aber festgehalten.
Verteilungsplan
genehmigt
BASEL. Der Verteilungsplan und das Budget 2003 der Sport-Toto-Gelder wurden
vom Regierungsrat genehmigt. In Basel werden für die Unterstützung des
privatrechtlichen Sports Mittel in der Höhe von 2,003 Millionen Franken
aus den Sport-Toto-Geldern vorgesehen. Als Beispiel erhalten über 300
Vereine aus Basel 480.000 Franken an fixen Beiträgen. Auch für
Verwaltungskosten werden 20.000 Franken budgetiert, und als Einlage in
den Spezialfonds für grössere bauliche Vorhaben sind 270.000 Franken
vorgesehen.
Neue
Dienstleistungsstelle der UNI BASEL
BASEL. Eine neue attraktive Dienstleistung wurde anfangs Jahr von der
Universität Basel geschaffen und im Rahmen einer Medienorientierung
vorgestellt: Interessierte können sich seit dem 1. Januar 2003 von
innerhalb und ausserhalb der Universität per Internet über
Forschungsaktivitäten an der Universität informieren. Auf die Homepage
der neu geschaffenen Forschungsdatenbank führt ein Klick auf www.forschnungsdb.unibas.ch,
von dort aus weiter zu etwa 500 Projekten aller Fakultäten und
Institute. Beispielsweise wissen Sie was "Gender Studies"
sind, beziehungsweise worüber wird nun an der Uni Basel diesbezüglich
konkret geforscht? Oder ihr Neffe aus Bern will in Ethnologie
promovieren und sein Hauptinteresse gilt den afrikanischen Ländern.
Welche Universität der Schweiz ist hier spezialisiert? Genau auf solche
Fragen kann die neue Forschungsdatenbank der Universität FORSCHUNG@UNIBAS
Auskunft geben.
Zwar
ist sie noch im Aufbau, wurde aber online geschaltet und zur externen
Nutzung freigegeben. So wie das Vorlesungsverzeichnis einen
detaillierten Überblick über die Lehrangebote auch für universitätsexterne
Personen ermöglicht, liefert die neue Forschungsdatenbank ein
systematisches, detailliertes Bild der vielfältigen Forschungsaktivitäten
in den Seminaren, Instituten, Departementen und Fakultäten der
Universität Basel.
Erstellung
des Pflegewohnheimes Falkenstein
BASEL.
Für die Erstellung eines Alters- und Pflegeheimes an der Ecke
Dornacherstrasse 300 / Falkensteinerstrasse 30 genehmigte der
Regierungsrat durch den Grossen Rat einen Kredit von 7,998 Millionen
Franken an die Kosten von insgesamt 35,5 Millionen Franken. Dem in früheren
Jahren entwickelten Konzept für die Finanzierung der Alters- und
Pflegeheime folgt diese Vorlage. Der Regierungsrat stimmte im Grundsatz
der Ausrichtung von Bau- und Betriebssubventionen an das Bürgerspital
als Trägerschaft für das geplante "Pflegewohnheim Falkstein"
bereits im November 2001 zu. Damals hatte der Bürgergemeinderat die
Realisierung des neuen Pflegeheimes gutgeheissen. Auch dank finanziellem
Entgegenkommen von Coop beim Einkauf der Liegenschaft an der
Dornacherstrasse ist das Projekt zustande gekommen.
Zu
einem Pflegewohnheim mit maximal 86 Pflegeplätzen, davon 70 in
Einbettzimmern, verteilt auf acht Wohngruppen ist der Umbau des
bisherigen Bürogebäudes vorgesehen.
Ein
weitgehend autonomer Betrieb in den Wohngruppen wird vorgesehen: Tägliche
Arbeiten sollen demnach nicht zentral, sondern dezentral und zusammen
mit den Bewohnerinnen und Bewohnern verrichtet werden. Somit wird die
Teilnahme am gemeinsamen Leben sowie der Rückzug ins eigene Zimmer ermöglicht.
Vermittelt
werden "Leihgrosis" oder "Leihgotten"
ZÜRICH. Ein neues Patenschaftsprojekt der Caritas Zürich heisst "Mit
mir." Für Kinder aus Familien, die in schwierigen Verhältnissen
leben, werden Gotten und Göttis gesucht. Die Caritas Zürich möchte
somit benachteiligte Kinder fördern und belasteten Eltern Erleichterung
im Alltag schaffen. Auch in der reichen Schweiz bedeuten Kinder ein
Armutsrisiko. Scheidung, Erwerbslosigkeit oder eine längere Krankheit
bringen Familien schnell in einen Engpass. Laut einer Studie, welche im
Jahr 2000 im Auftrag der eidgenössischen Kommission für Familienfragen
durchgeführt wurde, leben 6 Prozent der Familien in der Schweiz unter
dem Existenzminimum. Immer weniger Kinder wachsen in traditionellen
Familienstrukturen auf. An Bedeutung verloren haben die Beziehungen zu
Grosseltern, Tanten und anderen Verwandten. Selbstverständlich sind die
familiären Bindungen nicht mehr. Aus zeitlichen und finanziellen
Belastungen können neue soziale Kontakte, welche diesen Verlust
auffangen würden, nicht aufgebaut werden. Das neue Patenschaftsprogramm
der Caritas Zürich bietet eine Entlastung für Familien in schwierigen
Situationen. "Leihgrosis" oder "Gotten" werden
vermittelt, welche mit den Kindern ein oder zwei Mal im Monat einen
halben oder ganzen Tag verbringen. Statt Geldspenden werden den Kindern
von Freiwilligen ein paar unbeschwerte Stunden und Zeit geschenkt.
Der
Basler Bär ist wieder los!
Am
Montag war der diesjährige Bärentag, welcher die Verbundenheit der
verschiedenen Bevölkerungsgruppen unterstreicht. Wie jedes Jahr führte
er tanzend durchs Kleinbasel.
BASEL. „Kleinbasel, eines der schönsten Quartiere der Stadt, symbolisiert
das Miteinander und die Vielfalt“, sagte Grossratspräsident
Ernst-Ulrich Katzenstein am diesjährigen Bärentag nach dem Bärenspiel
in der Reithalle der Kaserne. Wie jedes Jahr fand auch am 13. Januar
zwischen den Umzügen ein multikulturelles
Bärenmahl statt, welches vom Soziologen Ueli Mäder moderiert wurde.
Kulinarische Köstlichkeiten aus Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika
standen zur Verpflegung bereit. Kurze Tischreden und kulturelle Beiträge
bereicherten das Programm. Im Gegensatz zum Vogel Gryff, an dessen Mahl
ausschliesslich geladene und nur männliche Gäste dabei sein dürfen,
war das Bärenmahl offen für alle, die dabei sein wollten, da der Bärentag
als Symbol der Solidarität angesehen wird.
1998
gesellte sich zu den drei Kleinbasler Ehrenzeichen Vogel Gryff, Leu und
Wilde Maa, ein grosser schwarzer Bär. Die damals gegründete
„Gesellschaft zum Bären“ vereint Frauen und Männer, die mit dem
Kleinbasel verbunden sind und fördert das Zusammenleben der
verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Hiermit wurde auch dafür gesorgt,
dass künftige Generationen im Zusammenhang mit dem Bärentag von
Tradition sprechen können, denn Tradition verbindet Gegenwart und
Vergangenheit.
Der
Tanz des schwarzen Bären startete um 14 Uhr vor der Matthäuskirche und
führte den ganzen Nachmittag durchs Kleinbasel. Dort machte er Halt vor
Alters- und Tagesheimen sowie bei verschiedenen Schulen und Kindergärten.
Nach dem Umzug marschierte er in Begleitung zahlreicher Kinder und
Erwachsene in die Reithalle Kaserne ein und eröffnete das „Bärenmähli“
mit seinem Tanz.
Tischrednerinnen
und Tischredner wie der Grossratspräsident BS Hans-Ulrich Katzenstein,
Özcan Gümüs, angehende Politologin, Saida Keller, Publizistin TV DRS,
Peter Liatowitsch, Anwalt und Mediator und Jacques Picard, Mitglied der
Bergier Kommission, ergriffen dabei die Gelegenheit, das Wort zu
ergreifen.
Ozcan
Gümüs schilderte in ihrer Rede als in der Schweiz lebende und eingebürgerte
und in Deutschland studierende Migrantin ihre Erfahrungen und
dementsprechend die Einschränkungen, die sie akzeptieren sollte. Sie
gehöre der zweiten Generation an und könne nicht verstehen, warum sie
eine Ausländerin oder eine Migrantin sein sollte. Mit welchen
Argumenten wolle man der dritten oder der vierten Generation, die nicht
vom Ausland kommen und hier geboren sind, klar machen, dass sie
Migranten sind?
Integration
hiesse ihrer Ansicht nach Benachteiligungen abbauen, die rechtliche
Gleichstellung sowie die politische Partizipation fördern.
„Kurz
um“, beendete Gümüs, „die Menschen einfach dazu gehören zu
lassen!“
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