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Irritationen
um Rosentalstrasse
BASEL. Im heutigen Basler Kantonsblatt (15.1.) ist das Baubegehren der Zürich-Lebensversicherungs-
Gesellschaft für die Häuser an der Rosentalstrasse 9 bis 13 publiziert
(Neubau Bürogebäude, ohne Abbruch der bestehenden Wohnhäuser). Mit
diesem Gesuch will die Bauherrschaft allerdings nur abklären, ob und
unter welchen Bedingungen ein allfälliger Neubau bewilligungsfähig wäre.
Der Basler MieterInnen-Verband, der sich mit einem Referendum für den
Erhalt der Häuser eingesetzt hatte, interpretierte in einem Communiqué
irrtümlicherweise, dass damit die Hauseigentümerin auf ihre Linie
eingeschwenkt sei. In einer Mitteilung des Bauinspektorates wird nun präzisiert,
dass mit dem publizierten generellen Baubegehren die Frage des Abbruchs
der bestehenden Liegenschaften nicht berührt werde. Die Bewilligung
eines Abbruchs muss spätestens mit der Eingabe eines ordentlichen,
publizierten Baubegehrens behandelt werden. Der Vorentscheid des
Bauinspektorates aufgrund des generellen Baubegehrens präjudiziere in
dieser Hinsicht denn auch nichts. Ein generelles Baubegehren dient bei
komplexen Projekten anhand von im Baubegehren zu stellenden Fragen zur
Vorabklärung der Rahmenbedingungen dazu, die Ausarbeitung eines
konkreten Projektes zu erleichtern.
Sanierung
am Klinikum beendet
BASEL. Das Hochbauvorhaben der öffentlichen Hand, die Sanierung des
Klinikum 1 West, geht nach rund 30-monatiger Bauzeit der Vollendung
entgegen. Sie ist seit der Inbetriebnahme durch das Kantonsspitals das
grösste Bauvorhaben, das erfolgreich abgeschlossen worden ist. In der
1. Etappe des Bauvorhabens wurde 1994 saniert. In der 2. Etappe wurden
die Bauarbeiten für eine definitive Gaszentrale an der Hebelstrasse,
der Neubau der Spitalapotheke auf dem Rossetti-Areal an der
Spitalstrasse, die Sanierung der Eingangshalle mit der damit verbundenen
Einrichtung einer Cafeteria sowie die Sanierung und Erweiterung des
Westflügels ausgeführt. Ziele waren neben der Anpassung der Räume,
Haustechnik und Einrichtungen an einen zeitgemässen Standard, unter
Erhalt der gegebenen hohen gestalterischen Qualität eines Spitalgebäudes
mit einem architekturgeschichtlich sehr hohen Stellenwert, die Zusammenführung
von Universitätsklinken auf dem Kernareal des Kantonsspitals. Der
beauftragte Generalunternehmer übergab den sanierten und erweiterten
Westflügel, termingerecht und unter Einhaltung der Kostenvorgabe dem
Baudepartement, als Vertretung der Bauherrschaft. Die offizielle Eröffnung
des Bauwerks ist für den 23. Mai 2003 vorgesehen. Die Zeit bis dahin
wird für die Möblierung, Einrichtung, Ausgestaltung sowie der
Fertigstellung der Umgebungsarbeiten genutzt.
17
neue Unternehmen im Aargau
AARAU. Der Kanton Aargau ist vor allem wegen der Flughafennähe, die gute
Verkehrsanbindung, die attraktive Wohnsituation sowie wegen dem guten
Preis-Leistungs-Verhältnis ein guter Wirtschaftsstandort. Im
vergangenen Jahr konnte die Stabsstelle für Wirtschaftsfragen des
Finanzdepartements 17 Unternehmen ansiedeln. Die Stabsstelle für
Wirtschaftsfragen bot auch Unterstützung bei Erweiterungsinvestitionen
und Bewilligungsverfahren und half bei der Neugründung von mehreren
Kleinunternehmen mit. Obwohl im Aargau eine unsichere Wirtschaftslage
besteht, konnten im letzten Jahr durch Aargau Services 110 neue
Arbeitsplätze geschaffen werden. Im Vorjahr waren es rund 700 neue
Arbeitsplätze. Die unsichere Wirtschaftslage zeigt sich für Aargau
Services dahingehend, dass sich die vier Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter im letzten Jahr noch vermehrt um die Pflege der bestehenden
Firmen kümmern mussten. Durch die Unterstützung der Aargau Services
von verschiedenen „Turnarounds“ und Umstrukturierungen, konnten im
letzten Jahr 1.000 Arbeitsplätze gesichert werden. Neben allgemeinen
Auskünften und Abklärungen behandelte Aargau Services im Bereich
„Bestandspflege“ unter anderem zahlreiche Anfragen im Zusammenhang
mit Finanzierungen, Erweiterungsinvestitionen und Bewilligungsverfahren.
Im vergangenen Jahr bearbeitete Aargau Services über 300 Projekte und
Anfragen.
Klicken
sie www.integration-zh.ch
ZÜRICH. Informationen, Angebote und wichtige Links zu Vereinen,
Organisationen und staatliche Stellen, die in der Integrationsarbeit
aktiv sind, können nun unter der Internetadresse abgerufen werden.
Diese Website ist ein gemeinsames Projekt der Fachstelle für
interkulturelle Fragen der Stadt Zürich, der Kantonalen
Arbeitsgemeinschaft für Ausländerfragen Zürich KAAZ und der
Koordinationsstelle für Integration der Stadt Winterthur. Die Site ist
benutzerfreundlich und übersichtlich.
Über
die Einsätze des Zivilschutzes
ZÜRICH. Als wichtiger und effektiver Partner der Not- und
Katastrophenhilfe haben die Zivilschutzorganisation im Kanton Zürich
auch im Jahr 2002 ihre Tauglichkeit unter Beweis gestellt. Bei
Wiederinstandstellungsarbeiten als Folge des Sturmes Lothar anlässlich
der expo 02, zur Unterstützung von kommunalen Infrastrukturaufgaben
sowei im bereich Pflege und Betreuung von bedürftigen Personen,
ergfolgten vorab die Einsätze. Auch Soforteinsäze zur Norhilfe bei
Unwettern und Katastrophen wurden wiederum ausserhalb des Kantons Zürich
geleistet. Gegenüber dem Vorjahr haben die Einsäzte leicht zugenommen.
Gegenüber dem Jahr 1999 beträgt die Steigerung sogar 46 Prozent. Auch
im Jahr 2003 hält sich der Zivilschutz für Hilfeleistungen im Bereich
Not- und Katasrophenhilfe bereit. Bei Kursen und Übungen sind die
Ausbildungsziele dem entsprechend angepasst und noch stärker auf solche
möglichen Einsätze ausgerichtet worden. Im Rahmen der entsprechenden
kantonalen Weisungen, steht es den Gemeinden, welche Hauptträger des
Zivilschutzes sind, frei, Teile ihrer Zivilschutzorganisation im Rahmen
der ordentlichen Ausbildung für Hilfeleistungen und für
Insatndstellungsarbeiten in der eigenen Gemeinde, im Kanton oder
ausserhalb des Kantons einzusetzen.
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