Neuer Voranschlag 2003 erstellt

ZÜRICH. Weil es ein gültiges Budget braucht, erstellt der Regierungsrat einen zweiten Entwurf zum Voranschlag 2003.

Erfreuliche Arbeitsplatzentwicklung in Bern

BERN. Dank der günstigen Konjunktur stieg die Zahl der Arbeitsplätze in der Agglomeration Bern um rund 7 Prozent. Durchschnittlich erhöhte sich die Zahl der Arbeitsplätze um 4,4 Prozent.

Informationskampagne Asyl

AARGAU. Zum Thema „Asyl“ organisierte der Kantonale Sozialdienst Aargau eine Informationskampagne im Rahmen des Kantonsjubiläums.

Über die Einsätze des Zivilschutzes

ZÜRICH. Als wichtiger und effektiver Partner der Not- und Katastrophenhilfe haben die Zivilschutzorganisation im Kanton Zürich auch im Jahr 2002 ihre Tauglichkeit unter Beweis gestellt.

Notwendige medizinische Laboratorien erlaubt

ZÜRICH. Für den Umbau der Laboratorien des Instituts für Medizinische Mikrobiologie der Universität Zürich wurde ein Kredit von 6,2 Millionen Franken bewilligt.

Massenversand der Broschüre „Der Kreisverkehr“

LIESTAL. In diesen Tagen haben die Polizei Basel- Landschaft und die Motorfahrzeugkontrolle in Füllinsdorf zusammen mit den Motorfahrzeugsteuer- rechnungen die  Broschüre „Der Kreisverkehr“ in einer Auflage von rund 115'000 Exemplaren verschickt.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

16. Januar 2003

Neuer Voranschlag 2003 erstellt

ZÜRICH. Weil es ein gültiges Budget braucht, erstellt der Regierungsrat einen zweiten Entwurf zum Voranschlag 2003. Damit nicht während zwölf Monaten über die Rechtmässigkeit einzelner Ausgaben unfruchtbare politische Diskussionen geführt werden und Investitionen, für die keine besondere Verpflichtungskredite vom Volk oder vom Kantonsrat bewilligt sind, nicht freigegeben werden können, hat der Regierungsrat so entschieden. Auf der Basis des vom Kantonsrat beratenen, aber in der Schlussabstimmung abgelehnten Voranschlags 2003 und unter Berücksichtigung der Senkung des Steuerfusses um 5 Prozent auf 100 Prozent, erstellt der Regierungsrat einen zweiten Voranschlagsentwurf zu Händen des Kantonsrates. Nach Beratung der rechtlichen und politischen Gesichtspunkte zum budgetlosen Zustand hat der Regierungsrat beschlossen, dem Kantonsrat einen zweiten Entwurf zum Voranschlag 2003 zuzustellen, der das Ergebnis substantiell verbessert. Mittel- und langfristige Massnahmen werden, wie vorgesehen mit dem Sanierungsprogramm 04, an dem der Regierungsrat und die Verwaltung momentan intensiv arbeiten, getroffen. Was im Jahr 2003 umsetzbar ist, wird im zweiten Entwurf eingebracht werden.

Erfreuliche Arbeitsplatzentwicklung in Bern

Dank der günstigen Konjunktur stieg die Zahl der Arbeitsplätze in der Agglomeration Bern um rund 7 Prozent. Durchschnittlich erhöhte sich die Zahl der Arbeitsplätze um 4,4 Prozent.

BERN. Die Zahl der Arbeitsplätze im Kanton Bern sind nach den Ergebnissen der vom Bundesamt für Statistik (BfS) durchgeführten Betriebszählung 2001 seit der letzten Erhebung 1998 von 452.544 auf 472.513 angewachsen, dies bedeutet einen Mehrsatz von 4,4 Prozent. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die Zahl der Arbeitsplätze in der Gesamtschweiz von 3.471.428 auf 3.668.468, nämlich um 5,7 Prozent. Diese Entwicklung ist der günstigen Konjunkturlage in den Jahren 1999 bis 2001 zu verdanken.

Im Kanton Bern verteilen sich die rund 470.000 Arbeitsplätze auf die unterschiedlichen Regionen. Fast die Hälfte der Arbeitsplätze, 48,6 Prozent, liegen im Berner Mittelland. Mit einem Wachstum von 6,5 Prozent entstanden hier zwischen 1998 und 2001 auch die meisten neuen Arbeitsplätze. Die Entwicklung in den Regionen stellt sich wie folgt zusammen: Im Berner Mittelland war die Zahl 48,6 Prozent und ist um 6,5 Prozent gestiegen; im Berner Oberland waren es 16,7 Prozent, ein Plus von 1,7 Prozent; um 2,6 Prozent war der Anstieg in Biel – Seeland, vorher 16,7 Prozent; im Emmental stieg die Zahl um 4,3 Prozent an und war vorher 9,5 Prozent; 6,5 Prozent waren es im Oberaargau, bei einer Zunahme von 1,5 Prozent; der Berner Jura hatte einen Anteil von 4,2 Prozent, hier betrugt der Anstieg 2,8 Prozent gestiegen. Ein unterschiedliches Wachstum in den Agglomerationen zeigen die Zahlen der BfS. Die Beschäftigung in Bern wuchs zwischen 1998 und 2001 um 6,9 Prozent, in Burgdorf um 5,8 Prozent. In den Ballungsräumen Biel, Interlaken und Thun verbesserte sich die Beschäftigung um selben Zeitraum lediglich um 3,3 Prozent.

Der grösste Arbeitgeber im Kanton Bern ist 2001 das Gesundheits- und Sozialwesen: 12,3 Prozent der Beschäftigten arbeiten in diesem Bereich, der gesamtschweizerischen Durchschnitt ist 10,8 Prozent.

Informationskampagne Asyl

AARGAU. Zum Thema „Asyl“ organisierte der Kantonale Sozialdienst Aargau eine Informationskampagne im Rahmen des Kantonsjubiläums. Über das gesamte Asylwesen im Aargau wird durch eine Wanderausstellung, ergänzt mit verschiedenen Veranstaltungen und einer neuen Homepage, informiert. Auf Fragen wie: „Wie leben eigentlich die Asylsuchenden? Was bekommen sie von dem Kanton? Wie hoch ist ihre Anzahl? Durch wen werden sie betreut?“, werden Antworten gegeben und auch auf mehr. Die neu aufgeschaltete Internetseite www.mehrwissen.ch gibt Antworten und informiert wird unter anderem über die gesetzlichen Grundlagen, das Asylverfahren oder die Rückkehrhilfe. Das persönliche Wissen zu testen und zu vertiefen ist auch ein Angebot auf der neuen Internetseite. Bestandteil der neuen Homepage ist das Asyl Quiz. Andere Links auf der Homepage sind Kurse und Beschäftigung, Fürsorge, Definitionen und vieles mehr. Die Informationskampagne des Kantonalen Sozialdienstes und des Gesundheitsdepartements hat zum Schwerpunkt die Wanderausstellung „mehr Wissen“. Am 25. April 2003 wird die Eröffnung in Aarau stattfinden. Muri, Klingnau und Rheinfelden sind weitere Ausstellungsorte.

Über die Einsätze des Zivilschutzes

ZÜRICH. Als wichtiger und effektiver Partner der Not- und Katastrophenhilfe haben die Zivilschutzorganisation im Kanton Zürich auch im Jahr 2002 ihre Tauglichkeit unter Beweis gestellt. Bei Wiederinstandstellungsarbeiten als Folge des Sturmes Lothar, anlässlich der Expo 02, zur Unterstützung von kommunalen Infrastrukturaufgaben sowie im Bereich Pflege und Betreuung von bedürftigen Personen, erfolgten vorab die Einsätze. Auch Soforteinsätze zur Nothilfe bei Unwettern und Katastrophen wurden wiederum ausserhalb des Kantons Zürich geleistet. Gegenüber dem Vorjahr haben die Einsätze leicht zugenommen. Gegenüber dem Jahr 1999 beträgt die Steigerung sogar 46 Prozent. Auch im Jahr 2003 hält sich der Zivilschutz für Hilfeleistungen im Bereich Not- und Katastrophenhilfe bereit. Bei Kursen und Übungen sind die Ausbildungsziele dem entsprechend angepasst und noch stärker auf solche möglichen Einsätze ausgerichtet worden. Im Rahmen der entsprechenden kantonalen Weisungen, steht es den Gemeinden, welche Hauptträger des Zivilschutzes sind, frei, Teile ihrer Zivilschutzorganisation im Rahmen der ordentlichen Ausbildung für Hilfeleistungen und für Instandstellungsarbeiten in der eigenen Gemeinde, im Kanton oder ausserhalb des Kantons einzusetzen.

Notwendige medizinische Laboratorien erlaubt

ZÜRICH. Für den Umbau der Laboratorien des Instituts für Medizinische Mikrobiologie der Universität Zürich wurde ein Kredit von 6,2 Millionen Franken bewilligt. Das Institut für Medizinische Mikrobiologie musste im Auftrag der Koordinationsstelle für Störfallvorsorge neben seiner regulären Tätigkeit in der medizinischen Diagnostik vermehrt auch bei allgemein sicherheitsbedrohenden biologischen Schadensereignissen tätig werden. Die Spezialsten des Instituts waren insbesondere seit dem September 2001 herausgefordert. Mit einer befristeten Bewilligung des Bundesamtes für Gesundheit arbeitet das Institut heute in provisorischen Räumlichkeiten an der Rämistrasse 74. Ohne wesentliche Bau- und Betriebsveränderungen kann die mit Zugeständnissen erteilte Betriebsbewilligung nicht verlängert werden. Die Erstellung der entsprechenden Labors der Sicherheitsstufe 3 ist zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung und zum frühzeitigen Erkennen von bedrohlichen Krankheiten und Seuchen notwendig. Der Bau von vier entsprechend ausgerüsteten Labors im bestehenden Gebäude an der Gloriastrasse 30 wird vom Bauprojekt erfasst.

Massenversand der Broschüre „Der Kreisverkehr“

LIESTAL. In diesen Tagen haben die Polizei Basel- Landschaft und die Motorfahrzeugkontrolle in Füllinsdorf zusammen mit den Motorfahrzeugsteuerrechnungen die  Broschüre „Der Kreisverkehr“ in einer Auflage von rund 115'000 Exemplaren verschickt. Mit dieser Grossaktion leisten die beiden Dienststellen der Justiz-, Polizei- und Militärdirektion einen weiteren wichtigen Präventionsbeitrag zur Verkehrssicherheit.

In dieser Broschüre wird über das richtige Verhalten im Kreisverkehr informiert und die einzelnen Regeln und Abläufe beim Befahren von Kreiseln gezeigt. Über das korrekte Einspuren und die Zeichengebung beim Verlassen des Kreisverkehrs schafft zudem eine anschauliche Grafik Klarheit. Empfehlungen für Fussgängerinnen und Fussgänger sind in der Broschüre auch enthalten. Bei der Bevölkerung ist das Merkblatt bereits auf gute Resonanz gestossen. Auf sämtlichen Stützpunkten und Posten der Polizei-Landschaft ist sie zu den jeweiligen Öffnungszeiten erhältlich oder im Internet unter www.polizei.bl.ch bestellbar.  

 

 

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