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Bundesrat
bestätigt Departementverteilung
Der
Beschluss vom 11. Dezember 2002 wurde in der Sitzung 2003 bestätigt.
Entschieden wurde über die Departementverteilung, die Stellvertretungen
und die Ausschüsse.
BERN. Der Bundesrat hat in seiner ersten Sitzung im neuen Jahr formell über
die Departementverteilung, die Stellvertretungen und die Ausschüsse
entschieden und dabei seinen Beschluss vom 11. Dezember 2002 bestätigt.
In die Position ihrer jeweiligen Vorgänger rückten jene
Bundesratsmitglieder, die per 1. Januar, bei den Stellvertretungen, ein
neues Departement übernommen hatten. In der Regel gilt dies auch für
die Ausschüsse. Die Plätze der zurückgetretenen Bundesrätin Ruth
Dreifuss, Bundesrat Joseph Deiss, die des EVD-Chefs und Bundesrätin
Micheline Calmy-Rey und die des bisherigen EDA-Vorstehers werden von
Bundespräsident Pascal Couchepin übernommen. Aufgehoben hat der
Bundesrat die Ausschüsse „Expo.02“ und „Neuer Finanzausgleich“.
Die
Zusammenstellung in den Departementen und Ausschüssen stellt sich wie
folgt zusammen:
Departement
Vorsteher/in
Stellvertretung
EDA
Micheline
Calmy-Rey Joseph Deiss
EDI
Pascal Couchepin Micheline Calmy-Rey
EJPD
Ruth Metzler-Arnold Moritz Leuenberger
VBS
Samuel Schmid Kaspar
Villiger
EFD
Kaspar Villiger
Ruth Metzler-Arnold
EVD
Joseph Deiss
Pascal Couchepin
UVEK
Moritz Leuenberger Samuel Schmid
Ausschüsse
(Präsident in fetten Buchstaben)
Aussenwirtschaftsfragen
Joseph
Deiss
, Kaspar Villiger
, Micheline
Calmy-Rey
Allgemeine
Wirtschaftspolitik
Joseph
Deiss
, Kaspar
Villiger
, Pascal
Couchepin
Finanzpolitik
Kaspar
Villiger
, Pascal Couchepin
, Joseph Deiss
Auswärtige
Angelegenheiten
Micheline
Calmy-Rey
, Joseph Deiss
, Samuel Schmidt
Militärfragen
Samuel
Schmidt
, Kaspar Villiger
, Moritz Leuenberger
Landwirtschaftsfragen
Joseph
Deiss
, Kaspar Villiger
, Samuel Schmidt
Verkehrspolitik
Moritz
Leuenberger
, Kaspar Villiger
, Samuel Schmidt
Raumordnung
Moritz
Leuenberger
, Joseph Deiss
, Ruth Metzler-Arnold
Energiefragen
Moritz
Leuenberger
, Joseph Deiss
, Samuel Schmidt
Medien
Moritz
Leuenberger
, Pascal Couchepin
, Ruth Metzler-Arnold
Regionalpolitik
und Tourismus
Joseph
Deiss
, Moritz Leuenberger
, Samuel Schmidt
Migrationspolitik
Ruth
Metzler-Arnold
, Joseph
Deiss
, Micheline
Calmy-Rey
Europa
(Präsidium wechseln)
: EDA
, EJPD
, EVD
Sicherheit
(Präsidium wechseln)
: EDA
, EJPD
, VBS
Drogen
(Präsidium wechseln)
: EDI
, EJPD
, VBS
Keckeis
besuchte den Kosovo
BERN. Der neue Generalstabschef und designierter Chef der Armee, Christophe
Keckeis, hat am 15. und 16. Januar 2003, anlässlich seiner ersten
Auslandreise, den Kosovo besucht. Er hat Gespräche mit Verantwortlichen
der KFOR geführt und die Schweizer Kompanie SWISSCOY besucht. Somit
fand sein erster Besuch beim zahlenmässig grössten Schweizer
Kontingent, das im Ausland im Einsatz steht, statt. Verschiedene höhere
Stabsoffiziere des Heeres und der Luftwaffe sowie der Kommandant des
Feldarmeekorps 4, Korpskommandant Ulrico Hess, begleiteten Keckeis. Der
neue Generalstabschef stellte fest, dass das neue SWISSCOY-Element, der
mechanisierte Infanteriezug, seine Aufgaben perfekt erfüllt. Dieser
bewaffnete Zug sorgt seit dem letzten Herbst für die Sicherheit der
SWISSCOY, eine Aufgabe, die bis dahin von deutschen oder österreichischen
Soldaten übernommen werden musste. Die Schweizer Delegation inspizierte
auch das neue Schweizer Lufttransportelement mit dem Super Puma. Der
Super Puma ist ein Schweizer Helikopter, der zwischen dem 10. Oktober
2002 und dem 2. Januar 2003 bereits 112 Flugstunden geleistet hat.
Besonders geschätzt wurden die Schweizer Fähigkeiten des Fliegens.
650
Jahre Bern in der Eidgenossenschaft
BERN. Ein Bündnis, dass vor 650 Jahren zwischen Bern und den Eidgenossen
geschlossen worden ist, führte zum schweizerischen Bundesstaat mit Bern
als Bundesstadt. Zum Jubiläumsjahr ist der eben veröffentliche
Veranstaltungskalender mit besonders vielen Veranstaltungen, Führungen,
Vorträgen und Exkursionen ausgestaltet. Zu zähringischen Rittersälen,
hochgotischen Glasfenstern, zur grössten Dachkonstruktion des
bernischen Mittelalters, zu Burgen und Türmen, in Kirchen und Klöster
führen über 70 Exkursionen. Hochbedeutende Zeugnisse aus dem 13. und
14. Jahrhundert können im UNESCO Welterbe Bern und seiner Umgebung
entdeckt werden. Neben Gegenwarts- und Zukunftsfragen werden die Vorträge,
Tagungen und Podiumsgespräche den Blick zurück in die Geschichte
vertiefen. Der Staatsakt vom 6. März 2003 in der Französischen Kirche
(einzig erhaltenes Versammlungslokal aus der Zeit von 1553) ist der
erste Höhepunkt des Jubiläumsjahres. Im Anschluss an diese offizielle
Jubiläumsveranstaltung werden im Historischen Museum die neue
Dauerausstellung „Bern und Europa – vom Frühmittelalter bis 1800“
und die Sonderschau „Von Krieg und Frieden – Bern und die
Eidgenossen“ eröffnet.
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