Bundesrat bestätigt Departementverteilung

BERN. Der Beschluss vom 11. Dezember 2002 wurde in der Sitzung 2003 bestätigt. Entschieden wurde über die Departementverteilung, die Stellvertretungen und die Ausschüsse.

Keckeis besuchte den Kosovo

BERN. Der neue Generalstabschef und designierter Chef der Armee, Christophe Keckeis, hat am 15. und 16. Januar 2003, anlässlich seiner ersten Auslandreise, den Kosovo besucht.

650 Jahre Bern in der Eidgenossenschaft

BERN. Ein Bündnis, dass vor 650 Jahren zwischen Bern und den Eidgenossen geschlossen worden ist, führte zum schweizerischen Bundesstaat mit Bern als Bundesstadt.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

17.  Januar 2003

Bundesrat bestätigt Departementverteilung

Der Beschluss vom 11. Dezember 2002 wurde in der Sitzung 2003 bestätigt. Entschieden wurde über die Departementverteilung, die Stellvertretungen und die Ausschüsse.

BERN. Der Bundesrat hat in seiner ersten Sitzung im neuen Jahr formell über die Departementverteilung, die Stellvertretungen und die Ausschüsse entschieden und dabei seinen Beschluss vom 11. Dezember 2002 bestätigt. In die Position ihrer jeweiligen Vorgänger rückten jene Bundesratsmitglieder, die per 1. Januar, bei den Stellvertretungen, ein neues Departement übernommen hatten. In der Regel gilt dies auch für die Ausschüsse. Die Plätze der zurückgetretenen Bundesrätin Ruth Dreifuss, Bundesrat Joseph Deiss, die des EVD-Chefs und Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und die des bisherigen EDA-Vorstehers werden von Bundespräsident Pascal Couchepin übernommen. Aufgehoben hat der Bundesrat die Ausschüsse „Expo.02“ und „Neuer Finanzausgleich“.

Die Zusammenstellung in den Departementen und Ausschüssen stellt sich wie folgt zusammen:

Departement   Vorsteher/in             Stellvertretung

EDA               Micheline Calmy-Rey  Joseph Deiss

EDI                Pascal Couchepin      Micheline Calmy-Rey

EJPD              Ruth Metzler-Arnold   Moritz Leuenberger

VBS               Samuel Schmid         Kaspar Villiger

EFD               Kaspar Villiger           Ruth Metzler-Arnold

EVD               Joseph Deiss            Pascal Couchepin

UVEK             Moritz Leuenberger    Samuel Schmid

Ausschüsse (Präsident in fetten Buchstaben)

Aussenwirtschaftsfragen

Joseph Deiss , Kaspar Villiger , Micheline Calmy-Rey

Allgemeine Wirtschaftspolitik

Joseph Deiss , Kaspar Villiger , Pascal Couchepin

Finanzpolitik

Kaspar Villiger , Pascal Couchepin , Joseph Deiss

Auswärtige Angelegenheiten

Micheline Calmy-Rey , Joseph Deiss , Samuel Schmidt

Militärfragen

Samuel Schmidt , Kaspar Villiger , Moritz Leuenberger

Landwirtschaftsfragen

Joseph Deiss , Kaspar Villiger , Samuel Schmidt

Verkehrspolitik

Moritz Leuenberger , Kaspar Villiger , Samuel Schmidt

Raumordnung

Moritz Leuenberger , Joseph Deiss , Ruth Metzler-Arnold

Energiefragen

Moritz Leuenberger , Joseph Deiss , Samuel Schmidt

Medien

Moritz Leuenberger , Pascal Couchepin , Ruth Metzler-Arnold

Regionalpolitik und Tourismus

Joseph Deiss , Moritz Leuenberger , Samuel Schmidt

Migrationspolitik

Ruth Metzler-Arnold , Joseph Deiss , Micheline Calmy-Rey

Europa (Präsidium wechseln) : EDA , EJPD , EVD

Sicherheit (Präsidium wechseln) : EDA , EJPD , VBS

Drogen (Präsidium wechseln) : EDI , EJPD , VBS

Keckeis besuchte den Kosovo

BERN. Der neue Generalstabschef und designierter Chef der Armee, Christophe Keckeis, hat am 15. und 16. Januar 2003, anlässlich seiner ersten Auslandreise, den Kosovo besucht. Er hat Gespräche mit Verantwortlichen der KFOR geführt und die Schweizer Kompanie SWISSCOY besucht. Somit fand sein erster Besuch beim zahlenmässig grössten Schweizer Kontingent, das im Ausland im Einsatz steht, statt. Verschiedene höhere Stabsoffiziere des Heeres und der Luftwaffe sowie der Kommandant des Feldarmeekorps 4, Korpskommandant Ulrico Hess, begleiteten Keckeis. Der neue Generalstabschef stellte fest, dass das neue SWISSCOY-Element, der mechanisierte Infanteriezug, seine Aufgaben perfekt erfüllt. Dieser bewaffnete Zug sorgt seit dem letzten Herbst für die Sicherheit der SWISSCOY, eine Aufgabe, die bis dahin von deutschen oder österreichischen Soldaten übernommen werden musste. Die Schweizer Delegation inspizierte auch das neue Schweizer Lufttransportelement mit dem Super Puma. Der Super Puma ist ein Schweizer Helikopter, der zwischen dem 10. Oktober 2002 und dem 2. Januar 2003 bereits 112 Flugstunden geleistet hat. Besonders geschätzt wurden die Schweizer Fähigkeiten des Fliegens.

650 Jahre Bern in der Eidgenossenschaft

BERN. Ein Bündnis, dass vor 650 Jahren zwischen Bern und den Eidgenossen geschlossen worden ist, führte zum schweizerischen Bundesstaat mit Bern als Bundesstadt. Zum Jubiläumsjahr ist der eben veröffentliche Veranstaltungskalender mit besonders vielen Veranstaltungen, Führungen, Vorträgen und Exkursionen ausgestaltet. Zu zähringischen Rittersälen, hochgotischen Glasfenstern, zur grössten Dachkonstruktion des bernischen Mittelalters, zu Burgen und Türmen, in Kirchen und Klöster führen über 70 Exkursionen. Hochbedeutende Zeugnisse aus dem 13. und 14. Jahrhundert können im UNESCO Welterbe Bern und seiner Umgebung entdeckt werden. Neben Gegenwarts- und Zukunftsfragen werden die Vorträge, Tagungen und Podiumsgespräche den Blick zurück in die Geschichte vertiefen. Der Staatsakt vom 6. März 2003 in der Französischen Kirche (einzig erhaltenes Versammlungslokal aus der Zeit von 1553) ist der erste Höhepunkt des Jubiläumsjahres. Im Anschluss an diese offizielle Jubiläumsveranstaltung werden im Historischen Museum die neue Dauerausstellung „Bern und Europa – vom Frühmittelalter bis 1800“ und die Sonderschau „Von Krieg und Frieden – Bern und die Eidgenossen“ eröffnet.

 

 

 

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