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Komitee
für Spitalfinanzierung
SOLOTHURN.
Die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen des Kantons Solothurn
wurden durch das Komitee „Ja für eine gesunde Spitalfinanzierung“
aufgefordert, am 9. Februar 2003 ein überzeugtes Ja in die Urne zu
legen. Landammann
Christian Wanner und Sanitätsdirektor Rolf Ritschard teilen sich das Präsidium
des Komitees, dem neben den Mitgliedern des Regierungsrates mit ganz
wenigen Ausnahmen auch die Mitglieder der kantonsrätlichen Finanz-
sowie Sozial- und Gesundheitskommission angehören. Laut des Komitees wäre
eine Ablehnung des Gesetzes politisch unverantwortlich und finanziell
untragbar.
Für
einen GAV im 2005
SOLOTHURN.
Eine gesetzliche Grundlage zur Ausarbeitung eines
Gesamtarbeitsvertrages (GAV) ist mit dem Inkrafttreten des revidierten
Staatspersonalgesetzes in Kraft getreten. Der GAV gilt zwischen dem
Kanton Solothurn und den Personalverbänden für sämtliche
Kantonsangestellten und die gesamte Lehrerschaft. Die
paritätische GAV-Projektleitung, Verhandlungsparteien sind der
Regierungsrat und fünf Personalverbände, hat die Organisationsstruktur
aufgebaut und die operative GAV-Verhandlungsführung an die Hand
genommen. Vier Projektgruppen haben ihre Beratungen ebenfalls gestartet.
Der GAV sollte auf den 1. Januar 2005 in Kraft treten. Die Arbeiten der
Gruppe Projektgruppe Flexible Pensionierung sind, wegen
einem konkreten Modell für eine erleichterte, vorzeitige Pensionierung
seitens des Staatspersonalverbandes (StPV), das bereits vor Beginn der
GAV-Verhandlungen vorlag, weit fortgeschritten. In der Gruppe
Projektgruppe Lohnkonzept 04 konnte man sich bereits über die
entsprechenden Module des Lohnvergleichssystems und Lohnsystems einigen
und hat die Eckwerte für ein Lohnvergleichssystem ausgehandelt. In der
Gruppe Projektgruppe Arbeitszeit
werden zur Zeit die sehr weitgreifenden Begriffsdefinitionen
sowie verschiedene Arbeitszeitmodelle erörtert. Die Gruppenarbeit
Projektgruppe Lohnnebenleistungen für eine Neuregelung der Treueprämien
(Dienstalter) ist abgeschlossen.
Aargau
überbietet seinen Rekord
AARAU.
Im Jahr 2002 haben die aargauischen Wasserkraftwerke 3 Prozent mehr
Strom erzeugt als in den Vorjahren. Insgesamt 3.243 Gigawattstunden
(GWh) wurden von den 26 Flusskraftwerken des Kantons produziert. Die
Inbetriebnahme der erneuerten Kraftwerke Ruppoldingen und Gösgen, sowie
das wasserreiche Jahr 2002 haben zu dem guten Ergebnis beigetragen.
Hinzukommt, dass die neue Wehrturbine des hydraulischen Kraftwerks
Beznau erstmals ganzjährig Strom produzierte. Diese Produktion aus
einheimischer, erneuerbarer und CO2 freier Energie reicht für 720.000
Haushalte.
Aargau
Services bietet neuen Kurs
AARAU.
„Ich mache mich selbstständig“ heisst der neue Kurs, den Aargau
Services zusammen mit den Führungskräften aus der Wirtschaft und der
Berufsschule Aarau organisiert hat. Da die Voraussetzungen für
Unternehmen im Kanton Aargau ausgesprochen gut sind, ergreifen immer
mehr Aargauerinnen und Aargauer die Initiative und machen sich selbstständig.
Die Stabsstelle für Wirtschaftsfragen des Finanzdepartements, Aargau
Services, unterstützt diesen Sprung in die Selbstständigkeit. Ab
Februar 2003 bietet Aargau Services, zusammen mit der Berufsschule
Aarau, zum 13. Mal den gefragten Kurs „Ich mache mich selbstständig“
an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen an elf Abenden das
Know-how, das es für das eigene Geschäft braucht. Der praxisnahe Kurs
behandelt alle wichtigen Fragen rund um das Thema „Unternehmensgründung“.
Jede Abendveranstaltung ist dabei einem bestimmten Thema der Selbstständigkeit
gewidmet: Businessplan und Finanzierung werden ebenso behandelt wie
rechtliche Aspekte, Marketing oder Organisationsform. Qualifizierte
Referenten mit grosser Praxiserfahrung aus den jeweiligen Bereichen
konnten für die Kursabende verpflichtet werden.
Aargauer
Zivilschutz aktiv
AARAU.
Die kantonale Statistik der Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz
für 2002 weist aus, dass von den rund 200.000 Zivilschutz-Einsatztagen
im Dienste der Gemeinschaft im vergangenen Jahr rund 34.000 (15 Prozent)
auf den Aargauer Zivilschutz entfielen. Die durchschnittliche
Einsatzdauer der 14.785 Angehörigen des Zivilschutzes bei den 669
verschiedenen Einsätzen betrug 2,3 Tage.
Gemeinden
für den Schulversuch stehen fest
Die
Schulen für den Schulversuch «Grundstufe und Basisstufe», den der
Kanton Aargau zusammen mit den Ostschweizer Kantonen durchführt, stehen
fest. Start ist ab 2003/04.
AARAU.
Der Schulversuch «Grundstufe und Basisstufe» soll zeigen, ob der
Kindergarten und die ersten Schuljahre inklusive Einschulungsklasse zu
einer neuen Stufe im Bildungswesen zusammengeführt werden können. Der
Kindergarten und die erste Primarklasse werden in der Grundstufe zu
einer gemeinsamen Stufe verbunden. Den Kindergarten, die erste und die
zweite Primasklasse umfasst die Basisstufe. Sowohl Grund- als auch
Basisstufe sind alterdurchmischt und verbinden spielerische mit
schulischen Elementen. Die Einschulungszeit kann in der Grundstufe in 2
bis 4 Jahren oder in der Basisstufe in 3 bis 5 Jahren durchlaufen
werden.
Die
vorgesehenen Gemeinden für den Schulversuch sind Bergdietikon,
Brugg/Umiken, Fisibach/Kaiserstuhl, Muhen, Muri und Rietheim. Eine
Elternumfrage in den vorgesehenen Gemeinden hat gezeigt, dass die
Einstellung der Eltern zur Grund- und Basisstufe positiv ist. Es werden
bessere Lösungen für den Übergang von Kindergarten zur Schule
erwartet, obwohl das heutige Schulsystem nicht als ungenügend beurteilt
wird. Ohne Schulversuch würden die Eltern, die den Schulversuch unterstützen,
die Einführung der Grund- und Basisstufe nicht begrüssen. Es wird
geschätzt, dass an der Grund- und Basisstufe individuelles Lernen möglich
ist. Nur 27 Prozent der befragten Eltern bevorzugen die heutige
Schulstruktur. Die Grundstufe wünschen 44 Prozent, die Basisstufe 18
Prozent, beide Modelle können sich 7 Prozent vorstellen, die Zahl der
Eltern, die mit allem leben können, ist 2 Prozent, und lediglich 2
Prozent der Eltern haben die Frage, welches Schulmodell bevorzugt wird,
nicht beantwortet.
Die
teilnehmenden Lehrpersonen werden auf ihre anspruchsvolle Tätigkeit
vorbereitet und während des Schulversuches laufend weitergebildet. Die
Weiterbildung wird zusammen mit der Fachhochschule Aargau Pädagogik,
Weiterbildung durchgeführt.
Die
dritte Basler Museumsnacht
Für
die 30 mitwirkenden Basler Museen war die dritte Basler Museumsnacht ein
Grosserfolg. Über 93.000 Eintritte wurden bis eine Stunde vor Schluss
gezählt.
BASEL.
Kaum ein anderer Anlass zieht auf diese Weise Jung und Alt in die
Museen. An der dritten Basler Museumsnacht wurden rund 24.000 Tickets
verkauft, eine Nacht der Superlative! Die Zahl der Besucher ist somit
gegenüber den Vorjahr um rund 11 Prozent und gegenüber dem ersten Jahr
um fast 37 Prozent gestiegen. Nicht vermeidbare Wartezeiten wurden von
den Besuchern und Besucherinnen gelassen in Kauf genommen. Die Häuser
boten nämlich neben attraktiven Programmen auch die Gelegenheit, ihre
Sammlungen zu betrachten oder sich in ihren zahllosen Restaurants, Bars
und Cafés kulinarisch verwöhnen zu lassen.
Die
nicht im Stadtzentrum gelegenen Museen profitierten vor allem von die
Shuttle-Busse der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB), welche im 10
Minuten-Takt verkehrten. So konnten die Besucher zwischen den vielfältigen
Angeboten der einzelnen Museen hin und her fahren. Eine Panne war
allerdings nicht zu vermeiden, zwei einander verkehrende Busse
kollidierten, was eine Wartezeit von ca. einer Stunde zur Folge hatte.
Das
zweite Schiff der Basler Personenschifffahrt hat sich auch dieses Mal
bewährt. Die Besucher, die diese Transportmöglichkeit nutzten, hatten
eine wunderschöne winterliche Stimmung auf der Fahrt, die vom
Rheinhafen bis zum St. Albantal führte, und sie konnten auch die Bands,
die an Bord waren, geniessen. Das Spezialarrangement einiger Basler
Hotels und die neu eingeführten Programme in französischer Sprache
fanden grossen Anklang.
Die
Basler Museumsnacht kann nicht mehr aus der Kulturagenda weggedacht
werden. Die nächste Museumsnacht, die von der Pax, Schweizerische
Lebensversicherungs-Gesellschaft als Hauptsponsor unterstützt wird,
findet am 16. Januar 2004 statt. Wie immer also am dritten Freitag des
neuen Jahres.
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