Komitee für Spitalfinanzierung

SOLOTHURN. Die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen des Kantons Solothurn wurden durch das Komitee „Ja für eine gesunde Spitalfinanzierung“ aufgefordert, am 9. Februar 2003 ein überzeugtes Ja in die Urne zu legen.

Für einen GAV im 2005

SOLOTHURN. Eine gesetzliche Grundlage zur Ausarbeitung eines Gesamtarbeitsvertrages (GAV) ist mit dem Inkrafttreten des revidierten Staatspersonalgesetzes in Kraft getreten.

Aargau überbietet seinen Rekord

AARAU. Im Jahr 2002 haben die aargauischen Wasserkraftwerke 3 Prozent mehr Strom erzeugt als in den Vorjahren. Insgesamt 3.243 Gigawattstunden (GWh) wurden von den 26 Flusskraftwerken des Kantons produziert.

Aargau Services bietet neuen Kurs

AARAU. „Ich mache mich selbstständig“ heisst der neue Kurs, den Aargau Services zusammen mit den Führungskräften aus der Wirtschaft und der Berufsschule Aarau organisiert hat.

Aargauer Zivilschutz aktiv

AARAU. Die kantonale Statistik der Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz für 2002 weist aus, dass von den rund 200.000 Zivilschutz-Einsatztagen im Dienste der Gemeinschaft im vergangenen Jahr rund 34.000 (15 Prozent) auf den Aargauer Zivilschutz entfielen.

Gemeinden für den Schulversuch stehen fest

AARAU. Die Schulen für den Schulversuch «Grundstufe und Basisstufe», den der Kanton Aargau zusammen mit den Ostschweizer Kantonen durchführt, stehen fest. Start ist ab 2003/04.

Die dritte Basler Museumsnacht

BASEL. Für die 30 mitwirkenden Basler Museen war die dritte Basler Museumsnacht ein Grosserfolg. Über 93.000 Eintritte wurden bis eine Stunde vor Schluss gezählt.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

20. Januar 2003

Komitee für Spitalfinanzierung

SOLOTHURN. Die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen des Kantons Solothurn wurden durch das Komitee „Ja für eine gesunde Spitalfinanzierung“ aufgefordert, am 9. Februar 2003 ein überzeugtes Ja in die Urne zu legen. Landammann Christian Wanner und Sanitätsdirektor Rolf Ritschard teilen sich das Präsidium des Komitees, dem neben den Mitgliedern des Regierungsrates mit ganz wenigen Ausnahmen auch die Mitglieder der kantonsrätlichen Finanz- sowie Sozial- und Gesundheitskommission angehören. Laut des Komitees wäre eine Ablehnung des Gesetzes politisch unverantwortlich und finanziell untragbar.

Für einen GAV im 2005

SOLOTHURN. Eine gesetzliche Grundlage zur Ausarbeitung eines Gesamtarbeitsvertrages (GAV) ist mit dem Inkrafttreten des revidierten Staatspersonalgesetzes in Kraft getreten. Der GAV gilt zwischen dem Kanton Solothurn und den Personalverbänden für sämtliche Kantonsangestellten und die gesamte Lehrerschaft. Die paritätische GAV-Projektleitung, Verhandlungsparteien sind der Regierungsrat und fünf Personalverbände, hat die Organisationsstruktur aufgebaut und die operative GAV-Verhandlungsführung an die Hand genommen. Vier Projektgruppen haben ihre Beratungen ebenfalls gestartet. Der GAV sollte auf den 1. Januar 2005 in Kraft treten. Die Arbeiten der Gruppe Projektgruppe Flexible Pensionierung sind, wegen einem konkreten Modell für eine erleichterte, vorzeitige Pensionierung seitens des Staatspersonalverbandes (StPV), das bereits vor Beginn der GAV-Verhandlungen vorlag, weit fortgeschritten. In der Gruppe Projektgruppe Lohnkonzept 04 konnte man sich bereits über die entsprechenden Module des Lohnvergleichssystems und Lohnsystems einigen und hat die Eckwerte für ein Lohnvergleichssystem ausgehandelt. In der Gruppe Projektgruppe Arbeitszeit  werden zur Zeit die sehr weitgreifenden Begriffsdefinitionen sowie verschiedene Arbeitszeitmodelle erörtert. Die Gruppenarbeit Projektgruppe Lohnnebenleistungen für eine Neuregelung der Treueprämien (Dienstalter) ist abgeschlossen.

Aargau überbietet seinen Rekord

AARAU. Im Jahr 2002 haben die aargauischen Wasserkraftwerke 3 Prozent mehr Strom erzeugt als in den Vorjahren. Insgesamt 3.243 Gigawattstunden (GWh) wurden von den 26 Flusskraftwerken des Kantons produziert. Die Inbetriebnahme der erneuerten Kraftwerke Ruppoldingen und Gösgen, sowie das wasserreiche Jahr 2002 haben zu dem guten Ergebnis beigetragen. Hinzukommt, dass die neue Wehrturbine des hydraulischen Kraftwerks Beznau erstmals ganzjährig Strom produzierte. Diese Produktion aus einheimischer, erneuerbarer und CO2 freier Energie reicht für 720.000 Haushalte.

Aargau Services bietet neuen Kurs

AARAU. „Ich mache mich selbstständig“ heisst der neue Kurs, den Aargau Services zusammen mit den Führungskräften aus der Wirtschaft und der Berufsschule Aarau organisiert hat. Da die Voraussetzungen für Unternehmen im Kanton Aargau ausgesprochen gut sind, ergreifen immer mehr Aargauerinnen und Aargauer die Initiative und machen sich selbstständig. Die Stabsstelle für Wirtschaftsfragen des Finanzdepartements, Aargau Services, unterstützt diesen Sprung in die Selbstständigkeit. Ab Februar 2003 bietet Aargau Services, zusammen mit der Berufsschule Aarau, zum 13. Mal den gefragten Kurs „Ich mache mich selbstständig“ an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen an elf Abenden das Know-how, das es für das eigene Geschäft braucht. Der praxisnahe Kurs behandelt alle wichtigen Fragen rund um das Thema „Unternehmensgründung“. Jede Abendveranstaltung ist dabei einem bestimmten Thema der Selbstständigkeit gewidmet: Businessplan und Finanzierung werden ebenso behandelt wie rechtliche Aspekte, Marketing oder Organisationsform. Qualifizierte Referenten mit grosser Praxiserfahrung aus den jeweiligen Bereichen konnten für die Kursabende verpflichtet werden.

Aargauer Zivilschutz aktiv

AARAU. Die kantonale Statistik der Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz für 2002 weist aus, dass von den rund 200.000 Zivilschutz-Einsatztagen im Dienste der Gemeinschaft im vergangenen Jahr rund 34.000 (15 Prozent) auf den Aargauer Zivilschutz entfielen. Die durchschnittliche Einsatzdauer der 14.785 Angehörigen des Zivilschutzes bei den 669 verschiedenen Einsätzen betrug 2,3 Tage.

Gemeinden für den Schulversuch stehen fest

Die Schulen für den Schulversuch «Grundstufe und Basisstufe», den der Kanton Aargau zusammen mit den Ostschweizer Kantonen durchführt, stehen fest. Start ist ab 2003/04.

AARAU. Der Schulversuch «Grundstufe und Basisstufe» soll zeigen, ob der Kindergarten und die ersten Schuljahre inklusive Einschulungsklasse zu einer neuen Stufe im Bildungswesen zusammengeführt werden können. Der Kindergarten und die erste Primarklasse werden in der Grundstufe zu einer gemeinsamen Stufe verbunden. Den Kindergarten, die erste und die zweite Primasklasse umfasst die Basisstufe. Sowohl Grund- als auch Basisstufe sind alterdurchmischt und verbinden spielerische mit schulischen Elementen. Die Einschulungszeit kann in der Grundstufe in 2 bis 4 Jahren oder in der Basisstufe in 3 bis 5 Jahren durchlaufen werden.

Die vorgesehenen Gemeinden für den Schulversuch sind Bergdietikon, Brugg/Umiken, Fisibach/Kaiserstuhl, Muhen, Muri und Rietheim. Eine Elternumfrage in den vorgesehenen Gemeinden hat gezeigt, dass die Einstellung der Eltern zur Grund- und Basisstufe positiv ist. Es werden bessere Lösungen für den Übergang von Kindergarten zur Schule erwartet, obwohl das heutige Schulsystem nicht als ungenügend beurteilt wird. Ohne Schulversuch würden die Eltern, die den Schulversuch unterstützen, die Einführung der Grund- und Basisstufe nicht begrüssen. Es wird geschätzt, dass an der Grund- und Basisstufe individuelles Lernen möglich ist. Nur 27 Prozent der befragten Eltern bevorzugen die heutige Schulstruktur. Die Grundstufe wünschen 44 Prozent, die Basisstufe 18 Prozent, beide Modelle können sich 7 Prozent vorstellen, die Zahl der Eltern, die mit allem leben können, ist 2 Prozent, und lediglich 2 Prozent der Eltern haben die Frage, welches Schulmodell bevorzugt wird, nicht beantwortet.

Die teilnehmenden Lehrpersonen werden auf ihre anspruchsvolle Tätigkeit vorbereitet und während des Schulversuches laufend weitergebildet. Die Weiterbildung wird zusammen mit der Fachhochschule Aargau Pädagogik, Weiterbildung durchgeführt.

Die dritte Basler Museumsnacht

Für die 30 mitwirkenden Basler Museen war die dritte Basler Museumsnacht ein Grosserfolg. Über 93.000 Eintritte wurden bis eine Stunde vor Schluss gezählt.

BASEL. Kaum ein anderer Anlass zieht auf diese Weise Jung und Alt in die Museen. An der dritten Basler Museumsnacht wurden rund 24.000 Tickets verkauft, eine Nacht der Superlative! Die Zahl der Besucher ist somit gegenüber den Vorjahr um rund 11 Prozent und gegenüber dem ersten Jahr um fast 37 Prozent gestiegen. Nicht vermeidbare Wartezeiten wurden von den Besuchern und Besucherinnen gelassen in Kauf genommen. Die Häuser boten nämlich neben attraktiven Programmen auch die Gelegenheit, ihre Sammlungen zu betrachten oder sich in ihren zahllosen Restaurants, Bars und Cafés kulinarisch verwöhnen zu lassen.

Die nicht im Stadtzentrum gelegenen Museen profitierten vor allem von die Shuttle-Busse der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB), welche im 10 Minuten-Takt verkehrten. So konnten die Besucher zwischen den vielfältigen Angeboten der einzelnen Museen hin und her fahren. Eine Panne war allerdings nicht zu vermeiden, zwei einander verkehrende Busse kollidierten, was eine Wartezeit von ca. einer Stunde zur Folge hatte.

Das zweite Schiff der Basler Personenschifffahrt hat sich auch dieses Mal bewährt. Die Besucher, die diese Transportmöglichkeit nutzten, hatten eine wunderschöne winterliche Stimmung auf der Fahrt, die vom Rheinhafen bis zum St. Albantal führte, und sie konnten auch die Bands, die an Bord waren, geniessen. Das Spezialarrangement einiger Basler Hotels und die neu eingeführten Programme in französischer Sprache fanden grossen Anklang.

Die Basler Museumsnacht kann nicht mehr aus der Kulturagenda weggedacht werden. Die nächste Museumsnacht, die von der Pax, Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft als Hauptsponsor unterstützt wird, findet am 16. Januar 2004 statt. Wie immer also am dritten Freitag des neuen Jahres.  

 

 

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