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SGB
Parolen zur Volksabstimmung
BERN. Für den eidgenössischen Urnengang vom 09.02.2003 hat der
SGB-Vorstand folgende Parolen vorgeschlagen: a) dringliches Bundesgesetz
über die Anpassung der kantonalen Beiträge für die innerkantonalen
stationären Behandlungen: ja. Der Grund ist, so die SGB, dass ein
Interessenausgleich zwischen den Kantonen und den Krankenkassen
dargestellt wird. B) Änderung der Volksrechte: nein. Hier ist die Begründung,
dass die allgemeine Volksinitiative ein unsicheres Werkzeug bietet, von
dem höchst unklar ist, ob es je wahr genommen wird.
Handelsförderung
BERN. In Bern unterzeichneten gestern (20. 1.) der kasachische Präsident
Nursultan Nazarbayev und der schweizerische Volkswirtschaftsminister
Joseph Deiss ein Abkommen zur handelspolitischen Unterstützung des
zentralasiatischen Landes. Die Schweiz und das International Trade
Center ITC in Genf fördern mit einem neuen handelspolitischen Programm
die regionale Zusammenarbeit in Zentralasien sowie die Integration
dieser Länder in den Weltmarkt. Kasachstan ist nach der kirgisischen
Republik das zweite Land, das diesem Programm beitritt.
Credit
Suisse Group Ausblick
BERN. Im Zusammenhang mit der Grundsatzvereinbarung mit US-Regulatoren hat
die Credit Suisse Frist Boston beschlossen, zusätzlich zur bereits
kommunizierten Aufwendung von USD 150 Mio. im vierten Quartal 2002 eine
Aufwendung von USD 450 Mio. für gewisse Rechtsstreitigkeiten
vorzunehmen. Ferner wird sie den angekündigten Verlust von USD 250 Mio.
nach Steuern aus dem Verkauf von Pershing im vierten Quartal 2002
verbuchen.
Donald
Evans auf Arbeitsbesuch
BERN. Morgen wird Bundesrat Joseph Deiss, Vorsteher des Eidg.
Volkswirtschaftsdepartements, seinen amerikanischen Kollegen, den
Wirtschaftssekretär Donald Evans, für einen offiziellen Arbeitsbesuch
in Bern empfangen. Die Weltwirtschaftsentwicklung und –prognosen
stehen neben den von beiden Regierungen unternommenen Massnahmen zur
Vertrauensforderung bei Wirtschaftsakteuren und zur Ankurbelung des
Wirtschaftsaufschwungs auf der Tagesordnung. Ein Meinungsaustausch zur
guten Unternehmensführung ist auch vorgesehen.
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