Zwischenfall im Asylzentrum

LAUFEN. Im Asyl-Durchgangszentrum in Laufen kam es in der Nacht auf Samstag, 18. Januar 2003, zu Problemen gekommen.

Untersuchungen für Wisenbergstrecke

LIESTAL. Die untersuchten Linienführungen für eine künftige Wisenbergstrecke wurden von der SBB und der Bau- und Umweltschutzdirektion den Gemeinden im Ergolztal vorgestellt.

BSV/IV-Zertifizierung

LIESTAL. Seit Anfang 2003 muss jede Institution, die Betriebsbeiträge des Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV) erhält, über ein Qualitätsmanagement- system verfügen und einen anerkannten Zertifizierungsnachweis erbringen.

e-Government

BASEL. Damit die Dienstleistungen des Staatsarchivs weiter verbessert werden können, beantragt der Basler Regierungsrat dem Grossen Rat für die Jahre 2003 bis 2006 einen Kredit von rund einer Million Franken.

Erdgas und Erdwärme teurer

BASEL. Die Industriellen Werke Basel IWB haben rückwirkend per 1. Januar 2003 den Erdgaspreis um 0,2 Rp./kWh und den Tarif für Fernwärme um 0,15 Rp./kWh erhöht.

Heimtaxe erhöht

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat die Heimtaxe für die kantonalen Einrichtungen für Menschen mit einer geistigen Behinderung um 20 Franken erhöht und neu auf 188 Franken pro Tag festgelegt.

Kulturförderung für Projekte

ZÜRICH. Die Arbeit von professionell arbeitenden freien Gruppen sowie einzelnen Kunst- und Kulturschaffenden aus den Bereichen Tanz, Theater und Musik mit Wohnsitz im Kanton Zürich, werden vom Kanton unterstützt.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

21. Januar 2003

Zwischenfall im Asylzentrum

LAUFEN. Im Asyl-Durchgangszentrum in Laufen kam es in der Nacht auf Samstag, 18. Januar 2003, zu Problemen gekommen. Kurz nach 01.00 Uhr randalierten vier unbekannte Männer vor dem Durchgangszentrum an der Rennimattstrasse. Die Polizei wurde von den diensthabenden Betreuern sofort gerufen, die Täter aber konnten das Quartier unerkannt verlassen. Verletzt wurde niemand, die Männer beschädigten die äussere Eingangstüre und schlugen zwei Scheiben ein. Alle vier Männer sprachen Schweizer Dialekt, waren kahl geschoren und sollen zwischen 18 und 20 Jahre alt sein.

Untersuchungen für Wisenbergstrecke

Die untersuchten Linienführungen für eine künftige Wisenbergstrecke wurden von der SBB und der Bau- und Umweltschutzdirektion den Gemeinden im Ergolztal vorgestellt.

LIESTAL. Für die Entwicklung eines Angebotskonzepts für die 2. Etappe Bahn 2000, welches landesweit einen besseren Personenverkehr bringt, dem Güterverkehr mehr Kapazitäten zur Verfügung stellt und den Kostenrahmen von 5,9 Mrd. Franken einhält, wurde die SBB vom Bundesamt für Verkehr (BAV) beauftragt. Eine grosse Zahl von Konzeptvarianten wurden zusammen mit den Kantonen ausgearbeitet und verfeinert. Die Konzepte, die die meisten Wünsche der Kantone abdecken, wurden Ende September 2002 von der SBB an die BAV übergeben.

Im Konzept ist ein Ausbau mittels Wisbergtunnel enthalten. Der Grund dafür ist, dass mit den heutigen Streckenkapazitäten die prognostizierte Verkehrszunahme nicht mehr zu bewältigen ist. Die Zugzahlen im Ergolztal steigen mit dem geplanten Halbstundentakt im Fernverkehr Richtung Zürich und Bern sowie dem gewünschten Viertelstundentakt im Regionalverkehr Basel-Gelterkinden nochmals markant an.

Der Kanton Basel-Landschaft und die SBB hatten im Sommer 2001 die erste planerische Überlegung für die Führung einer zusätzlichen Linie im Ergolztal aus dem Raum Liestal nach Sissach eingeleitet und diese auf die nationale Planung abgestimmt. Im Januar 2002 waren den betroffenen Gemeinden erste Ergebnisse vorgestellt worden. Aufgrund intensiver Gespräche mit den Gemeinden und den Fachstellen der Bau- und Umweltschutzdirektion wurden die Varianten im letzten Jahr optimiert und in der Anzahl reduziert. Die bauliche Machbarkeit der Varianten wurden gleichzeitig, im Rahmen des gesamtschweizerischen Auftrages des BAV nachgewiesen und die Kosten mit einer Genauigkeit von +/- 30 Prozent durch Ingenieurbüros entwickelt. Die Möglichkeit einer kosten- und umweltoptimierten Linienführung reduzieren sich im wesentlichen auf die beiden Hauptvarianten „Wisenberg kurz“ mit dem nördlichen Tunnelportal im Raum Sissach und „Wisenberg lang“ mit dem Tunnelportal im Raum Liestal Altmarkt. Zudem wurden für den Bahnhof Liestal jeweils Lösungen mit der heutigen Niveau-Lage sowie der Tieflage untersucht.

Eine Zentrale Rolle spielen, aufgrund des engen Kostenrahmens für die 2. Etappe Bahn 2000, die Kosten und damit auch die mögliche Etappierbarkeit einer Strecke. Die kostengünstige Variante ist mit Investitionskosten von rund 1,9 Mrd. Franken (Preisstand 2002) „Wisenbergtunnel lang mit Liestal Niveau“. Diese Variante liegt noch unter der 2-Milliarden-Grenze, welche für das Wisenbergprojekt im gesamtschweizerischen Kontext als politisch akzeptabel betrachtet werden kann. Die übrigen Varianten sind erheblich teurer, weil der umweltgerechte Ausbau im dicht besiedelten Ergolztal aufwändig ist (je nach Variante 2,2 bis 2,6 Mrd.). Nachteil von „Wisenberg lang“ ist der Umstand, dass ein solches Projekt, im Gegensatz zu „Wisenberg kurz“, nicht etappiert bzw. zeitlich und finanziell gestaffelt realisiert werden kann.

BSV/IV-Zertifizierung

LIESTAL. Seit Anfang 2003 muss jede Institution, die Betriebsbeiträge des Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV) erhält, über ein Qualitätsmanagementsystem verfügen und einen anerkannten Zertifizierungsnachweis erbringen. Das BSV/IV-Zertifikat belegt, dass die geprüfte Institution die vom BSV vorgegebenen 19 Qualitätskriterien erfüllt und bildet die Voraussetzung für die Ausrichtung der Betriebsbeiträge für die kommenden drei Jahre. Im Oktober 2002 haben die Wohnheime Windspiel und Wägwisser der Kantonalen Psychiatrischen Dienste sowie der Bereich Arbeit und Beschäftigung (AuB) die Zertifizierung erfolgreich bestanden.

e-Government

BASEL. Damit die Dienstleistungen des Staatsarchivs weiter verbessert werden können, beantragt der Basler Regierungsrat dem Grossen Rat für die Jahre 2003 bis 2006 einen Kredit von rund einer Million Franken. Ende 1997 realisierte das Staatsarchiv in einer ersten Phase das Gesamtsystem PRISMA (scopeArchive). Die nun geplante zweite Phase ist ein substanzieller Teil von e-Government, der der Optimierung und Intensivierung der Kontakte mit den Kunden dient. Verschiedene Teilprojekte werden nun an die Hand genommen: Die Entwicklung eines "guichet virtuel", die Digitalisierung der Archivverzeichnisse, die Digitalisierung von Archivmaterial und die Realisierung der on-line-Zugänglichkeit und die Entwicklung elektronischer Werkzeuge, um die Kontakte mit den Dienststellen zu rationalisieren und via Intranet zu pflegen.

Speziell beachtet werden soll die Integration der elektronischen Werkzeuge und Angebote in die gesamtstaatliche Struktur von Datenlogistik und e-Government. Um die geplanten Vorhaben umzusetzen, pflegt das Staatsarchiv auch enge Kontakte zu anderen Archiven, die bereits ähnliche Aufgaben in Angriff genommen haben.

Erdgas und Erdwärme teurer

BASEL. Die Industriellen Werke Basel IWB haben rückwirkend per 1. Januar 2003 den Erdgaspreis um 0,2 Rp./kWh und den Tarif für Fernwärme um 0,15 Rp./kWh erhöht. Von den Preiserhöhungen betroffen sind der allegemeine Tarif, der vor allem Gasheizungen betrifft, der Kleinbezugstarif für Erdgas (Durchlauferhitzer und Kochen, aber keine Raumheizing) sowie die Erdgaslieferungen an Bezüger mit Spezialverträgen. Die Grundpreise bleiben in allen Tarifgruppen unverändert. 

Die Preiserhöhung sind auf die gestiegenen Preise beim Gasverbund Mittelland AG, bei dem die IWB einkaufen, zurückzuführen. Die Erdgas- und Fernwärmetarife wurden zuletzt im Oktober 2002 um 0,3 Rp/kWh erhöhrt. Davor waren sie zwischen April 2001 und Mai 2002 fünf Mal gesenkt worden, beim Erdgas um total 1,1 Rp/kWh und bei der Fernwärme um 0,85 Rp./kWh.

Die Kosten für einen Erdgas-Kleinbezüger mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 1 000 kWh erhöhen sich mit dem neuen Preis um zwei Franken, was einer relativen Erhöhung von einem Prozent entspricht. Heizgasbezüger mit einem Jahresverbrauch von 25 000 kWh (minimaler Grundpreis 144 Franken) bezahlen mit dem neuen Tarif 50 Franken mehr (plus 4,1%). Für einen Fernwärmeabonnementen mit einem Jahresbezug von 20 0000 kWh (minimaler Grundpreis 180 Franken) steigen die Kosten um 30 Franken auf 1 370 Franken ( plus 2,2%).

Heimtaxe erhöht

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat die Heimtaxe für die kantonalen Einrichtungen für Menschen mit einer geistigen Behinderung um 20 Franken erhöht und neu auf 188 Franken pro Tag festgelegt. Diese Erhöhung ab Mai 2003 ist nötig geworden, weil die Bundesbeiträge an die Betriebskosten weniger hoch ausgefallen sind als ursprünglich erwartet. Zusätzlich wird das Abrechnungsverfahren vereinfacht. Wurden bisher die Aufenthaltstage fakturiert, wird nun monatlich pauschal abgerechnet. Die neue Pauschale beträgt 5 516 Franken pro Monat.

Kulturförderung für Projekte

ZÜRICH. Die Arbeit von professionell arbeitenden freien Gruppen sowie einzelnen Kunst- und Kulturschaffenden aus den Bereichen Tanz, Theater und Musik mit Wohnsitz im Kanton Zürich, werden vom Kanton unterstützt. Bis spätestens 15. Februar 2003 können Gesuche für Projekte, die im zweiten Halbjahr 2003 realisiert werden, im Doppel eingereicht werden und müssen eine präzise Projektbeschreibung sowie ein detailliertes Budget erhalten.  

 

 

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