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Plattform
der Krankenversicherung
BERN.
Um Antworten auf ihre Fragen zu bekommen und medizinischen und
juristischen Rat direkt übers Internet erhalten zu können haben die
Krankenversicherungen eine neuartige Service- und Kompetenzplattform
erstellt. www.kpt.ch heisst die neue Page der KPT eröffnet neue Wege.
Die Versicherten können ab sofort nicht nur ihre Geschäfte einfach,
sicher und zu jeder beliebigen Zeit im Internet erledigen, sie haben
auch Zugang zu den gleichen internen Informationen wie die Fachleute.
Die Plattform KPTnet ist ein absolutes Novum und wurde von der Firma
e4life mit Day-Technologie konzipiert und von Pixelpark Schweiz
erstellt. Mit der neuen Kommunikations- und Transaktionsplattform ist es
möglich, wissenswertes über die Versicherungspolice, oder über
Auszahlungsdaten zu informieren – dies und noch viel mehr – einfach
per Mausklick im Internet. Die Mitarbeitenden der KPT benutzen dieselbe
Plattform wie die Versicherten, somit entfällt auch die traditionelle
Trennung von Internet, Intranet und Extranet. Informationen und Wissen
der KPT werden den Versicherten auf einfache Weise verfügbar gemacht.
Die KPT ist mit 330.000 Versicherten der 9. Schweizer
Krankenversicherer.
Neue
Forschungsprogramme lanciert
BERN. Der Bundesrat genehmigt die Lancierung von drei neuen Nationalen
Forschungsprogrammen (NFP). In den nächsten fünf Jahren sollen mit
einem Budget von 33 Mio. Franken die Themen „Nachhaltige Siedlungs-
und Infrastrukturerneuerung“, Muskulosketale Gesundheit –
Chronischer Schmerz“ sowie „Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in
der Schweiz“ wissenschaftlich untersucht werden. Mit den vom
Schweizerischen Nationalfonds im Auftrag des Bundes durchgeführten,
interdisziplinär angelegten NFP werden Forschungsvorhaben gefördert,
die einen aktuellen Fragenkomplex von nationaler Bedeutung betreffen und
deren Ergebnisse geeignet sind, einen wissenschaftlich fundierten und
innovativen Beitrag zur Lösung dringender gesellschaftlicher oder
wirtschaftlicher Probleme zu liefern. Das Verfahren zur Lancierung der
neuen NFP folgte dabei erstmals den Richtlinien der revidierten
Forschungsverordnung. Nachdem die NFP in der Vergangenheit in zeitlich
grösseren Abständen und als ganze Serien in Auftrag gegeben wurden,
findet nun jedes Jahr eine Prüfung von NFP-Eingaben und in der Folge
eine ebenfalls jährliche Lancierung von maximal drei NFP statt.
Harmonisierung
Einwohnerregister
BERN. Der Bundesrat hat das Vernehmlassungsverfahren zum Entwurf des
Bundesgesetzes über die Harmonisierung der Einwohnerregister und
anderer amtlicher Personenregister eröffnet. Statistiken sollen damit künftig
vermehrt auf der Grundlage von vorhandenen Verwaltungsdaten erstellt
werden, um die Befragten zu entlasten. Erreicht werden soll dieses Ziel
mit einer gesamtschweizerischen Harmonisierung der amtlichen
Personenregister.
Täglich
90 Personen in Polizeigewahrsam
Das
Schweizer Grenzwachtkorps (GWK) hat im Jahr 2002 jeden Tag
durchschnittlich 90 Personen der Polizei übergeben und insgesamt über
250'000 Mal interveniert.
BERN. Im vergangenen Jahr hat das GWK 7'400 Asylbewerber und Arbeit
Suchende bei der illegalen Einreise in die Schweiz angehalten, im
Vorjahr waren es noch knapp 5'000. Dies entspricht einer Zunahme von
knapp 50 Prozent. Allein im Raum Genf ertappte das GWK 4'000 Personen,
die meisten aus Afrika und dem Balkan. 445 Schlepper, im Vorjahr waren
es noch 356, konnten verhaftet werden.
Gegenüber
2001 hat das GWK 521 Verstösse mehr gegen das Betäubungsmittelgesetz
aufgedeckt, insgesamt 4'823.135 Kilo Heroin wurden sichergestellt, eine
Zunahme um fast 300 Prozent. Weiter wurden 118 Kilo Kokain (Vorjahr: 70
Kilo), 366 Kiogramm Haschisch und Marihuana, 220'000 Stück
psychotropische Pillen wie Ecstasy, Amphetamine und LSD sowie eine Tonne
Khat beschlagnahmt.
Eine
rekordverdächtige Zunahme ist auch bei der Festnahme von polizeilich
gesuchten Personen zu verzeichnen: 6'857 Personen wurden der Polizei übergeben.
Rund 110'000 Personen wurden an der Grenze zurückgewiesen. Zudem
stellte das GWK rund 2'000 gefälschte Ausweise sicher. Die Qualität
der Fälschungen soll sich in den letzten Jahren stark verbessert haben.
35'000 Mal musste das GWK wegen Widerhandlungen gegen das
Strassenverkehrsgesetz intervenieren. Weiter wurden 13'000 Zoll- und
Mehrwertsteuervergehen registriert, und in 124 Fällen wurde versucht,
Tiere illegal in die Schweiz einzuführen.
Stark
zugenommen hat laut GWK-Chef Hanspeter Wüthrich die Gewaltbereitschaft
gegenüber den Zöllnern. Rund 80 Grenzkontrollen wurden im letzten Jahr
durchbrochen. 118 Mal ergriffen Personen während der Kontrolle die
Flucht, und 19 Mal wurden Grenzwächter tätlich angegriffen. Aus diesem
Grund soll das GWK durch Mittel aus dem Departement für Verteidigung,
Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) verstärkt und mit Festungswächtern
ergänzt werden.
Berufswettbewerb
mit der Berufsklassen
BERN. Heute, am 22. Januar, findet in Bern während der Fachmesse für das Bäckerei-Konditorei-Confiserie
Gewerbe auf dem Gelände der BEA ein Berufswettbewerb für Berufsklassen
statt. Das Thema muss durch die Produktgestaltung und deren Präsentation
in ein Thema gefasst und klar zu erkennen sein, ist jedoch frei wählbar.
Alle Produkte müssen essbar sein, also keine Attrappen. Die Arbeiten
werden von 10.30 bis 16.30 Uhr präsentiert.
Singhalesischer
Minister in der Schweiz
BERN.
Am Freitag, 24. Januar 2003, wird Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin
des
Departementes für Auswärtige Angelegenheiten (EDA), Professor Gamini
Lakshman Peiris empfangen. Peiris ist singhalesischer Minister für
Industrie, Investitionsförderung und Verfassungsfragen sowie Chef
der Regierungsdelegation bei den Friedensgesprächen der
Liberation Tigers of Tamil Ealem (LTTE) und Sprecher der Regierung. Bei
den Friedensgesprächen mit
der LTTE ist ein Meinungsaustausch über die Situation in Sri Lanka und
über die Fortschritte im Friedensprozess das Ziel. Das EDA
hat im Jahr 2002 Programme in Humanitärer Hilfe, Entminung,
Friedensförderung und Wiederaufbau in Sri Lanka für fast 6 Millionen
Franken unterstützt, 7,5 Millionen Franken sind für das Jahr 2003
vorgesehen. Nach rund 20-jährigem Bürgerkrieg konnte in Sri Lanka im
Februar 2002 ein Waffenstillstandsabkommen zwischen Regierung und der
LTTE abgeschlossen werden. Sie einigten sich auf einen zukünftigen föderalen
Aufbau Sri Lanka und sind anschliessend an diese Verhandlung in die
Schweiz gereist. Nach dem Treffen wird Peiris nach Davos an das World
Economic Forum fahren.
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