Plattform der Krankenversicherung

BERN.  Um Antworten auf ihre Fragen zu bekommen und medizinischen und juristischen Rat direkt übers Internet erhalten zu können haben die Krankenversicherungen eine neuartige Service- und Kompetenzplattform erstellt.

Neue Forschungsprogramme lanciert

BERN. Der Bundesrat genehmigt die Lancierung von drei neuen Nationalen Forschungsprogrammen (NFP).

Harmonisierung Einwohnerregister

BERN. Der Bundesrat hat das Vernehmlassungsverfahren zum Entwurf des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der Einwohnerregister und anderer amtlicher Personenregister eröffnet.

Täglich 90 Personen in Polizeigewahrsam

BERN. Das Schweizer Grenzwachtkorps (GWK) hat im Jahr 2002 jeden Tag durchschnittlich 90 Personen der Polizei übergeben und insgesamt über 250'000 Mal interveniert.

Berufswettbewerb mit der Berufsklassen

BERN. Heute, am 22. Januar, findet in Bern während der Fachmesse für das Bäckerei-Konditorei- Confiserie Gewerbe auf dem Gelände der BEA ein Berufswettbewerb für Berufsklassen statt.

Singhalesischer Minister in der Schweiz

BERN.  Am Freitag, 24. Januar 2003, wird Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Departementes für Auswärtige Angelegenheiten (EDA), Professor Gamini Lakshman Peiris empfangen.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

22.  Januar 2003

Plattform der Krankenversicherung

BERN.  Um Antworten auf ihre Fragen zu bekommen und medizinischen und juristischen Rat direkt übers Internet erhalten zu können haben die Krankenversicherungen eine neuartige Service- und Kompetenzplattform erstellt. www.kpt.ch heisst die neue Page der KPT eröffnet neue Wege. Die Versicherten können ab sofort nicht nur ihre Geschäfte einfach, sicher und zu jeder beliebigen Zeit im Internet erledigen, sie haben auch Zugang zu den gleichen internen Informationen wie die Fachleute. Die Plattform KPTnet ist ein absolutes Novum und wurde von der Firma e4life mit Day-Technologie konzipiert und von Pixelpark Schweiz erstellt. Mit der neuen Kommunikations- und Transaktionsplattform ist es möglich, wissenswertes über die Versicherungspolice, oder über Auszahlungsdaten zu informieren – dies und noch viel mehr – einfach per Mausklick im Internet. Die Mitarbeitenden der KPT benutzen dieselbe Plattform wie die Versicherten, somit entfällt auch die traditionelle Trennung von Internet, Intranet und Extranet. Informationen und Wissen der KPT werden den Versicherten auf einfache Weise verfügbar gemacht. Die KPT ist mit 330.000 Versicherten der 9. Schweizer Krankenversicherer.

Neue Forschungsprogramme lanciert

BERN. Der Bundesrat genehmigt die Lancierung von drei neuen Nationalen Forschungsprogrammen (NFP). In den nächsten fünf Jahren sollen mit einem Budget von 33 Mio. Franken die Themen „Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturerneuerung“, Muskulosketale Gesundheit – Chronischer Schmerz“ sowie „Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz“ wissenschaftlich untersucht werden. Mit den vom Schweizerischen Nationalfonds im Auftrag des Bundes durchgeführten, interdisziplinär angelegten NFP werden Forschungsvorhaben gefördert, die einen aktuellen Fragenkomplex von nationaler Bedeutung betreffen und deren Ergebnisse geeignet sind, einen wissenschaftlich fundierten und innovativen Beitrag zur Lösung dringender gesellschaftlicher oder wirtschaftlicher Probleme zu liefern. Das Verfahren zur Lancierung der neuen NFP folgte dabei erstmals den Richtlinien der revidierten Forschungsverordnung. Nachdem die NFP in der Vergangenheit in zeitlich grösseren Abständen und als ganze Serien in Auftrag gegeben wurden, findet nun jedes Jahr eine Prüfung von NFP-Eingaben und in der Folge eine ebenfalls jährliche Lancierung von maximal drei NFP statt.

Harmonisierung Einwohnerregister

BERN. Der Bundesrat hat das Vernehmlassungsverfahren zum Entwurf des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der Einwohnerregister und anderer amtlicher Personenregister eröffnet. Statistiken sollen damit künftig vermehrt auf der Grundlage von vorhandenen Verwaltungsdaten erstellt werden, um die Befragten zu entlasten. Erreicht werden soll dieses Ziel mit einer gesamtschweizerischen Harmonisierung der amtlichen Personenregister.

Täglich 90 Personen in Polizeigewahrsam

Das Schweizer Grenzwachtkorps (GWK) hat im Jahr 2002 jeden Tag durchschnittlich 90 Personen der Polizei übergeben und insgesamt über 250'000 Mal interveniert.

BERN. Im vergangenen Jahr hat das GWK 7'400 Asylbewerber und Arbeit Suchende bei der illegalen Einreise in die Schweiz angehalten, im Vorjahr waren es noch knapp 5'000. Dies entspricht einer Zunahme von knapp 50 Prozent. Allein im Raum Genf ertappte das GWK 4'000 Personen, die meisten aus Afrika und dem Balkan. 445 Schlepper, im Vorjahr waren es noch 356, konnten verhaftet werden.

Gegenüber 2001 hat das GWK 521 Verstösse mehr gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgedeckt, insgesamt 4'823.135 Kilo Heroin wurden sichergestellt, eine Zunahme um fast 300 Prozent. Weiter wurden 118 Kilo Kokain (Vorjahr: 70 Kilo), 366 Kiogramm Haschisch und Marihuana, 220'000 Stück psychotropische Pillen wie Ecstasy, Amphetamine und LSD sowie eine Tonne Khat beschlagnahmt.

Eine rekordverdächtige Zunahme ist auch bei der Festnahme von polizeilich gesuchten Personen zu verzeichnen: 6'857 Personen wurden der Polizei übergeben. Rund 110'000 Personen wurden an der Grenze zurückgewiesen. Zudem stellte das GWK rund 2'000 gefälschte Ausweise sicher. Die Qualität der Fälschungen soll sich in den letzten Jahren stark verbessert haben. 35'000 Mal musste das GWK wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz intervenieren. Weiter wurden 13'000 Zoll- und Mehrwertsteuervergehen registriert, und in 124 Fällen wurde versucht, Tiere illegal in die Schweiz einzuführen.

Stark zugenommen hat laut GWK-Chef Hanspeter Wüthrich die Gewaltbereitschaft gegenüber den Zöllnern. Rund 80 Grenzkontrollen wurden im letzten Jahr durchbrochen. 118 Mal ergriffen Personen während der Kontrolle die Flucht, und 19 Mal wurden Grenzwächter tätlich angegriffen. Aus diesem Grund soll das GWK durch Mittel aus dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) verstärkt und mit Festungswächtern ergänzt werden.

Berufswettbewerb mit der Berufsklassen

BERN. Heute, am 22. Januar, findet in Bern während der Fachmesse für das Bäckerei-Konditorei-Confiserie Gewerbe auf dem Gelände der BEA ein Berufswettbewerb für Berufsklassen statt. Das Thema muss durch die Produktgestaltung und deren Präsentation in ein Thema gefasst und klar zu erkennen sein, ist jedoch frei wählbar. Alle Produkte müssen essbar sein, also keine Attrappen. Die Arbeiten werden von 10.30 bis 16.30 Uhr präsentiert.

Singhalesischer Minister in der Schweiz

BERN.  Am Freitag, 24. Januar 2003, wird Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Departementes für Auswärtige Angelegenheiten (EDA), Professor Gamini Lakshman Peiris empfangen. Peiris ist singhalesischer Minister für Industrie, Investitionsförderung und Verfassungsfragen sowie Chef  der Regierungsdelegation bei den Friedensgesprächen der Liberation Tigers of Tamil Ealem (LTTE) und Sprecher der Regierung. Bei den Friedensgesprächen  mit der LTTE ist ein Meinungsaustausch über die Situation in Sri Lanka und über die Fortschritte im Friedensprozess das Ziel. Das EDA  hat im Jahr 2002 Programme in Humanitärer Hilfe, Entminung, Friedensförderung und Wiederaufbau in Sri Lanka für fast 6 Millionen Franken unterstützt, 7,5 Millionen Franken sind für das Jahr 2003 vorgesehen. Nach rund 20-jährigem Bürgerkrieg konnte in Sri Lanka im Februar 2002 ein Waffenstillstandsabkommen zwischen Regierung und der LTTE abgeschlossen werden. Sie einigten sich auf einen zukünftigen föderalen Aufbau Sri Lanka und sind anschliessend an diese Verhandlung in die Schweiz gereist. Nach dem Treffen wird Peiris nach Davos an das World Economic Forum fahren.

 

 

 

español

bienvenidos

türkçe

merhaba

deutsch

home

dossiers

interviews

portraits

news box

migration

CH in kürze

fotobank

agenda

jahresbericht

impressum