Rekurs gescheitert

BERN. Die Volkswirtschaftsdirektion    des Kantons Bern ist in   ihrem Entscheid zum Schluss gekommen, dass Oberärzte und Oberärztinnen, soweit sie nicht die Funktion von leitenden Ärzten ausüben, in staatlich subventionierten privaten Spitälern gemäss Arbeitsgesetz keine höheren leitenden Angestellten sind.

Informationstafeln

ZÜRICH. Im Naturschutzgebiet Drumlinlandschaft Zürcher Oberland hat die Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich acht neue Informationstafeln aufgestellt.

Teilplanauflage des LESP-Entwurfes

BASEL. Das Baudepartement führt im Auftrag der Kommission eine nochmalige Teilplanauflage zur Bereinigung des Lärmempfindlichkeits- stufenplan (LESP) Entwurfes durch.

Aargau auf dem Weg zum Dienstleistungskanton

AARAU. Aus der neusten Betriebszählung geht hervor, dass der ehemalige Industriekanton Aargau immer mehr zum Dienstleistungskanton wird. Auf dem Vormarsch sind Teilzeitstellen.

Gemeinsame Sitzungen beider Basel

BASEL/LIESTAL. Eine gemeinsame Regierungsratssitzung haben die Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, in der Gemeinde Reinach, abgehalten.

Neue Systeme im Auhafen Muttenz

LIESTAL. Einen Verpflichtungskredit von 9,2 Millionen Franken bewilligte der Landrat am 29. April 1999 für den Bau eines umfassenden Entwässerungs- und Havariesystems im Auhafen Muttenz.

15 Jahre für 21-jährigen Mörder

RHONE. Ein Schwurgericht im französischen Rhone hat den mittlerweile 21-jährigen Mörder eines Schweizer Zöllners zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.

Effiziente Energienutzung durch Isolation

BASEL. Durch die Isolation von Decken, Warmwasserleitungen und Heizungsröhren sollen in Kellern von Wohn- und Gewerbebauten unnötige Wärmeverluste verhindert werden.

Änderung des Steuergesetzes

LIESTAL. Der Baselbieter Regierungsrat schickt einen Entwurf zur Änderung des Steuergesetzes in die Vernehmlassung.

Gewinneinbruch bei Lonza

BASEL. Einen Rückgang des Reingewinns um 45 Prozent auf 221 Mio. Franken meldet die Lonza Group. Das Betriebsergebnis sank um 44 Prozent auf 302 Mio. Franken.

Die erste DMS-3 Diplomierung im 2004

AARAU - Bereits im März 2001 stimmte der Grosse Rat der Verlängerung der DMS von zwei auf drei Jahre zu.

Alterspflege belastet Gesundheitswesen

LUZERN. Am Donnerstag, 15. Mai 2003, findet im Kongresshaus Zürich die Fachtagung des 5. Schweizerischen Forums der Krankenversicherung statt. 

Neue Markierungen rechtskräftig geworden

AARAU. Entsprechend dem Beschluss des Regierungsrates werden an allen vom damaligen Beschwerdeverfahren betroffenen Kreuzungen, wo Stopp oder Kein Vortritt Signalisationen aufgehoben werden und die neuesten Rechtsvortritt-Signalisationen markiert werden.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

22. Januar 2003

Rekurs gescheitert

BERN. Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern ist in ihrem Entscheid zum Schluss gekommen, dass Oberärzte und Oberärztinnen, soweit sie nicht die Funktion von leitenden Ärzten ausüben, in staatlich subventionierten privaten Spitälern gemäss Arbeitsgesetz keine höheren leitenden Angestellten sind. Dies hatte die Direktion aufgrund eines Rekurses zu entscheiden. Dass die leitenden Ärztinnen und Ärzte als höhere leitende Angestellte nicht dem Arbeitsgesetz unterstehen und mehr als 50 Stunden in der Woche arbeiten dürfen, bleibt somit. Als höhere leitende Angestellte sind sie einzustufen, weil sie ein Abklärungs- und Behandlungsteam führen und für dessen Leistungen medizinisch und betriebswirtschaftlich verantwortlich sind. Zudem verfügen sie über Kompetenzen im Personalbereich, tragen die Verantwortung für die Zielerreichung und das Budget ihres Betriebes und haben so einen entscheidendenden Einfluss auf die nachhaltige Entwicklung ihres Spitals. Auch wenn die Oberärztinnen und –ärzte hochqualifizierte Berufsleute sind, können sie nicht als höhere leitende Angestellte im Sinne des Arbeitsgesetzes betrachtet werden und ihre Honorarberechtigung ist dementsprechend nicht an eine Leitungsfunktion und die entsprechende Verantwortung anzuknüpfen.

Informationstafeln

ZÜRICH. Im Naturschutzgebiet Drumlinlandschaft Zürcher Oberland hat die Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich acht neue Informationstafeln aufgestellt. Sie informieren über die Kostbarkeiten in dieser von Mooren geprägten Landschaft und machen darauf aufmerksam, die Natur zu respektieren. Die Drumlinlandschaft Zürcher Oberland gehört zu den grössten, wichtigsten und schönsten Feuchtgebieten im Kanton Zürich. Im Gebiet kommen neben Orchideen, Schmetterlingen und Vögeln rund 40 Libellenarten vor, das entspricht der Hälfte der in der Schweiz heimischen Arten.

Teilplanauflage des LESP-Entwurfes

Das Baudepartement führt im Auftrag der Kommission eine nochmalige Teilplanauflage zur Bereinigung des Lärmempfindlichkeitsstufenplan (LESP) Entwurfes durch.

BASEL. Das Bundesgesetz über den Umweltschutz und die eidgenössische Lärmschutz-Verordnung verlangen, dass den Nutzungszonen im Zonenplan unterschiedliche Empfindlichkeitsstufen bezüglich Lärm zugeordnet werden. Damit wird definiert, wie viel Lärm an einem lärmempfindlichen Ort durch ortsfeste Einrichtungen höchstens zu tolerieren ist. Es bestehen, je nach Situation, verschiedene Anforderungen, die zur Gewährleistung der Einhaltung entsprechender Belastungsgrenzwerte nötig sind. Diese Anforderungen kommen dann zu Stande, wenn lärmerzeugende Anlagen oder lärmempfindliche Räume neu erstellt oder wesentlich geändert werden oder wenn ortsfeste Anlagen, die übermässigen Lärm verursachen, zu sanieren sind.

In den Jahren 1997 und 1998 wurden nacheinander zwei Entwürfe eines Lärmempfindlichkeitsstufenplanes der Stadt Basel (LESP) öffentlich aufgelegt. 1999 wurden einzelne Gebiete, unter Berücksichtigung von Eingaben Betroffener und Interessierter, neu aufgelegt. Der Regierungsrat genehmigte den Ratschlag zum LESP im Dezember 2001 zur Weiterleitung an den Grossen Rat. Dieser überwies die Vorlage an die von Bernhard Christ präsidierte Bau- und Raumplanungskommission.

Die dem Plan zugrunde liegenden Planungsgrundsätze der Blockeinstufung und Strassenbehandlung wurde als zweckmässig befunden; grundsätzliche Änderungsanträge zur Regierungsvorlage wurden in der Grossratskommission nicht gestellt. Die Kommission sieht jedoch einzelne Entwurfsänderungen vor, die mit der Gutheissung von Einsprachen mit geänderten räumlichen Verhältnissen, mit der Kenntnis neuer Daten oder mit politischen Gesamtbeurteilung begründet sind. Das Baudepartement führt im Auftrag der Bau- und Raumplanungskommission vom 27. Januar bis 25. Februar nochmals eine Teilplanauflage durch, die nötig ist. Die Entwurfsänderungen werden zugunsten der Wohnqualität beantragt und betreffen unter anderem die Quartiere Gundeldingen und St. Johann. Dem Grossen Rat wird die Kommission nach Abschluss ihre Einsprachenbehandlung im Anschluss an die Teilplanauflage ihren Bericht mit ihren Anträgen unterbreiten.

Für den LESP wurden 37 Entwurfsvarianten studiert. Auf dem Hintergrund von zehn Jahren Vollzugspraxis und unter Berücksichtigung der zahlreichen Anregungen von Betroffenen und Interessierten trägt der LESP den Bedürfnissen der Stadt Basel nunmehr sehr differenziert Rechnung. Er ist auf den Zonenplan, auf den Bestand an Wohn- und Arbeitsnutzungen, auf den Wohnanteilplan und auf weitere Informationen und Ziele ausgerichtet. Da er die Standortbedingungen bei zukünftigen Nutzungsänderungen beeinflusst, wurde auf die zweckmässige Verteilung der Empfindlichkeitsstufen, das heisst auf die verträgliche Nachbarschaft von Wohn-, Misch- und Arbeitsnutzungen Wert gelegt. Die LESP ist auch auf den bestehenden Strassenverkehr und auf die langfristige Verkehrsplanung sowie den Bedürfnissen des Gewerbes, abgestimmt.

Aargau auf dem Weg zum Dienstleistungskanton

Aus der neusten Betriebszählung geht hervor, dass der ehemalige Industriekanton Aargau immer mehr zum Dienstleistungskanton wird. Auf dem Vormarsch sind Teilzeitstellen.

AARAU. Eine Erhebung der Arbeitsstätten und Beschäftigten wurde per 28. September 2001 vom Bundesamt für Statistik bei allen Industrie- und Dienstleistungsbetrieben der Schweiz durchgeführt. Die Publikationen, die daraus resultierten, sind veröffentlicht worden und beim Kantonalen Statistischen Amt zu beziehen.

Die gesamtschweizerische Strukturverschiebung zeichnete sich im Kanton Aargau, der früher als ausgesprochener Industriekanton bekannt war, verstärkt ab. Mit einem Anteil von 49,4 Prozent bei dem zweiten Sektor Industrie und einem Anteil von 50,6 Prozent bei dem dritten Sektor Dienstleistungen hielten sie sich im Jahre 1985 die Waage. Im Jahr 2001 arbeiteten 6 von 10 Beschäftigten im Sektor Dienstleistungen, der Anteil ist also um mehr als 10 Prozent gestiegen. Der Kanton Aargau liegt damit aber immer noch deutlich unter dem gesamtschweizerischen Mittel, das 71,7 Prozent beträgt.

Als Wachstumsbranchen erwiesen sich im Dienstleistungssektor unter anderem die Informatikdienste (+ 51,9 Prozent), das Immobilienwesen (+ 45,9 Prozent) und die Nachrichtenübermittlung (+ 36,4 Prozent). Im Industriesektor erzielte der Bereich des Recyclings prozentual einen deutlichen Gewinn an Arbeitsplätzen mit einem Zuwachs von 125 Stellen, das sind wiederum 46,6 Prozent. Die Tabakverarbeitung (19,8 Prozent), das Textilgewerbe (27,5 Prozent) und die Herstellung von Bekleidung und Pelzwaren (19,7 Prozent) mussten erhebliche Einbussen hinnehmen. Alle drei Branchen verzeichneten bereits in den früheren Jahren starke Verluste.

Die Teilzeitbeschäftigung, die eine traditionell weibliche Domäne geblieben ist, verzeichnete auch zwischen 1998 und 2001 vermehrte Tendenz. Die Entwicklung im Bereich der Teilzeitstellen hat zur Folge, dass sich ihr Anteil am gesamten Stellenbestand von 17,5 Prozent auf 26,9 Prozent erhöht hat. Damit ging im Jahr 2001 ein Viertel aller Erwerbstätigen einer Teilzeitbeschäftigung nach.

Gemeinsame Sitzungen beider Basel

BASEL/LIESTAL. Eine gemeinsame Regierungsratssitzung haben die Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, in der Gemeinde Reinach, abgehalten. Am 21. Januar 2003 wurde der Universitätsvertrag, die Fachhochschule Nordwestschweiz, die Fachhochschule für Pädagogik und Soziale Arbeit, die Mitwirkung der Parlamente bei gemeinsamen Geschäften, die Drogenpolitik, die Erhöhung der Kinder- und Ausbildungszulagen per 2003, der Luftreinhalteplan und der Schlussbericht und die Abrechnung zu Basel 2001 sowie die Expo02 besprochen.

Neue Systeme im Auhafen Muttenz

LIESTAL. Einen Verpflichtungskredit von 9,2 Millionen Franken bewilligte der Landrat am 29. April 1999 für den Bau eines umfassenden Entwässerungs- und Havariesystems im Auhafen Muttenz. Nach rund 2,5 Jahre Bauzeit steht das Werk heute kurz vor der Vollendung. Kernstück des neuen Abwassersystems ist ein riesiger Ölabscheider, der bei allfälligen Havarien und Transportunfällen den Rhein vor einer Verschmutzung schützen soll. Vor der Inbetriebnahme hat der Regierungsrat heute die Verordnung erlassen, welche die rechtliche Grundlage für die Beiträge der Hafenwirtschaft bildet.

15 Jahre für 21-jährigen Mörder

RHONE. Ein Schwurgericht im französischen Rhone hat den mittlerweile 21-jährigen Mörder eines Schweizer Zöllners zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. 1999 verfolgte eine Zollstreife den jungen Mann, weil er mit einem gestohlenen Lieferwagen eine grenznahe Strasse befuhr. Der Beamte, der vor Ort starb, wurde beim Durchbrechen einer Barriere, durch Rammung des Zollfahrzeugs, 40 m lang mitgeschleppt.

Effiziente Energienutzung durch Isolation

BASEL. Durch die Isolation von Decken, Warmwasserleitungen und Heizungsröhren sollen in Kellern von Wohn- und Gewerbebauten unnötige Wärmeverluste verhindert werden. Die Aktion „Der bessere Keller“, die das Ziel hat Energie effizienter zu nutzen oder einzusparen, wurde von dem Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt und dem Verband Basler Isolierfirmen, am 22. Januar, an der Swissbau, gestartet.

Änderung des Steuergesetzes

LIESTAL. Der Baselbieter Regierungsrat schickt einen Entwurf zur Änderung des Steuergesetzes in die Vernehmlassung. Mit dieser Änderung soll definitiv eine kundenfreundliche Verzugszinsregelung ins Gesetz übernommen werden, die bereits seit dem Steuerjahr 2001 als Übergangslösung praktiziert wird. Neu sollen Verzugszinsen nur dann belastet werden, wenn die Steuerrechnung nicht fristgemäss bezahlt worden ist. Die vom Regierungsrat vorgeschlagene Gesetzänderung sieht vor, dass die Steuerverwaltung als erweiterte Dienstleistung künftig allen Kunden eine Vorausrechnung zustellt. Da diese Vorausrechnung auf zwei Jahre alten oder provisorisch ermittelten Steuerfaktoren beruht, entspricht der zu bezahlende Betrag oft nicht der definitiven Steuerrechnung. Wenn der Kunde nun die mit der Vorausrechnung geforderte Steuer innert Frist bezahlt, soll kein Verzugszins mehr belastet werden. Dies soll auch dann gelten, wenn aufgrund der definitiven Veranlagung ein höherer Steuerbetrag in Rechnung gestellt wird. Auch in diesem Fall soll nur ein Verzugszins verlangt werden können, wenn der Mehrbetrag nicht innert 30 Tagen bezahlt wird.

Gewinneinbruch bei Lonza

BASEL. Einen Rückgang des Reingewinns um 45 Prozent auf 221 Mio. Franken meldet die Lonza Group. Das Betriebsergebnis sank um 44 Prozent auf 302 Mio. Franken. Der Nettoumsatz stieg um 0,6 Prozent auf 2,54 Mrd. Franken. Die Dividende soll nach dem Vorschlag des Verwaltungsrates unverändert bei 1.90 Fr. pro Aktie bleiben. Laut einem Lonza-Communiqué stagnierte das traditionelle Chemiegeschäft, zulegen konnte man jedoch bei der Biotechnologie.

Die erste DMS-3 Diplomierung im 2004

AARAU - Bereits im März 2001 stimmte der Grosse Rat der Verlängerung der DMS von zwei auf drei Jahre zu. Daher wird seit dem Schuljahr 2001/02 an den aargauischen Diplommittelschulen in Aargau und Wettingen der neue dreijährige Lehrgang angeboten. Die ersten DMS-3 Schülerinnen und Schüler werden im 2004 diplomiert werden. In den Schuljahren 2001/02 und 2002/03 übernimmt der Kanton Aargau das Schulgeld für den Besuch der dritten DMS-Klasse ausserhalb des Kantons.

Alterspflege belastet Gesundheitswesen

LUZERN. Am Donnerstag, 15. Mai 2003, findet im Kongresshaus Zürich die Fachtagung des 5. Schweizerischen Forums der Krankenversicherung statt.  Bei Heim und Spitalpflege stellt sich die Frage wie die Alterspflege zu finanzieren ist. Das Forum der Krankensversicherung widmet sich diesem Thema. Ziel ist eine Plattform zu bieten, auf welcher die verschiedenen Interessengruppen im Gesundheitswesen ihre Vorstellungen zur Entwicklung der Gesundheitskosten, insbesondere bei der Alterspflege, darlegen sollen.

Neue Markierungen rechtskräftig geworden

AARAU. Entsprechend dem Beschluss des Regierungsrates werden an allen vom damaligen Beschwerdeverfahren betroffenen Kreuzungen, wo Stopp oder Kein Vortritt Signalisationen aufgehoben werden, die neuesten Rechtsvortritt-Signalisationen markiert werden. Im Bereich der Schulanlagen wird zusätzlich zur Rechtsvortritt-Markierung das Signal Schulkinder aufgemalt und an diversen Orten wird die Markierung 30 auf dem Strassenboden aufgebracht werden. Die Umsetzung des Beschlusses ist vorgesehen im März 2003.

 

 

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